3 Tage Amsterdam Region – von Amsterdam über Haarlem und Zaanstrek für Genießer


Zaanse Schans Zaanstreek

Der schönste Roadtrip rund um Amsterdam für Genießer


Haarlem, Zaanstreek & Amsterdam – drei genussvolle Tage voller Geschichte, Kulinarik und niederländischer Lebensart

Amsterdam kennt jeder. Doch nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt beginnt eine Region, die mindestens genauso faszinierend ist – und dabei deutlich entspannter.

Wer einen Städtetrip nach Amsterdam plant, sollte sich unbedingt ein paar Tage mehr Zeit nehmen. Denn rund um die niederländische Hauptstadt warten historische Städte, beeindruckende Windmühlen, traditionsreiche Manufakturen und eine überraschend vielseitige Genusslandschaft darauf, entdeckt zu werden. Haarlem begeistert mit mittelalterlichem Charme und kreativer Gastronomie, die Zaanstreek erzählt die Geschichte der niederländischen Industrie und in Amsterdam selbst bildet das berühmte Grachtenviertel den perfekten Abschluss eines abwechslungsreichen Kurztrips.

Das Beste daran: Für diesen Roadtrip wird nicht einmal ein Auto benötigt.

Mit KLM geht es bequem zum Flughafen Amsterdam Schiphol, einem der wichtigsten Drehkreuze Europas. Von dort verbindet der niederländische NS Sprinter den Flughafen innerhalb weniger Minuten mit dem Amsterdam Centraal. Wer anschließend weiter nach Haarlem fährt, erreicht die historische Stadt in rund 15 Minuten. Die Tickets kosten – je nach Verbindung – lediglich rund sechs Euro pro Strecke. Dank der hervorragend ausgebauten Bahnverbindungen lassen sich sämtliche Stationen dieses Roadtrips komfortabel und nachhaltig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Gerade für einen verlängerten Wochenendtrip ist die Amsterdam Region deshalb eines der spannendsten Reiseziele Europas.

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Tag 1: Haarlem – Historisches Flair, versteckte Innenhöfe und eine der spannendsten Genussstädte der Niederlande


Wunderschönes Haarlem bei Sonnenuntergang. re. Molen De Adriaan

Wer Amsterdam besucht, sollte sich unbedingt einen Tag Zeit nehmen, um Haarlem kennenzulernen. Nur rund 20 Kilometer westlich der niederländischen Hauptstadt gelegen, verbindet die ehemalige Handelsstadt alles, was einen gelungenen Städtetrip ausmacht: beeindruckende Geschichte, kulturelle Highlights, ausgezeichnete Gastronomie und eine entspannte Atmosphäre, die man in Amsterdam selbst oft vergeblich sucht.

Dank der hervorragenden Bahnverbindungen ist Haarlem in weniger als 20 Minuten vom Amsterdam Centraal erreichbar. Wer direkt am Flughafen Schiphol landet, kann sogar ohne Umweg starten. Ein Mietwagen ist für diesen Roadtrip nicht nötig – die gesamte Route lässt sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.

Schon nach wenigen Schritten durch die historische Altstadt wird klar, warum Haarlem von vielen Niederländern als eine der schönsten Städte des Landes bezeichnet wird. Kopfsteinpflaster, kleine Grachten, liebevoll restaurierte Giebelhäuser und zahlreiche unabhängige Geschäfte verleihen der Stadt ihren besonderen Charakter. Anders als Amsterdam wirkt Haarlem deutlich ruhiger und authentischer – ideal, um sich einfach treiben zu lassen.

Eine Stadt voller Geschichte

Haarlem erhielt bereits im Jahr 1245 die Stadtrechte und entwickelte sich im Goldenen Zeitalter zu einer der wohlhabendsten Städte der Niederlande. Bierbrauereien, Tuchhandel und bedeutende Druckereien machten Haarlem über Jahrhunderte zu einem wirtschaftlichen Zentrum. Gleichzeitig zog die Stadt Künstler, Wissenschaftler und Kaufleute an.

Heute erinnert noch vieles an diese Zeit. Mittelpunkt der Altstadt ist der Grote Markt, einer der schönsten Plätze des Landes. Hier erhebt sich die imposante Grote oder St.-Bavokerk, deren berühmte Müller-Orgel bereits von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt wurde. Rund um den Platz laden historische Cafés, kleine Restaurants und Wochenmärkte zum Verweilen ein.

Wer Haarlem besucht, sollte sich jedoch nicht nur auf die bekannten Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Gerade die versteckten Gassen machen den besonderen Reiz der Stadt aus.

Groote Markt, Haarlem

Hofje van Bakenes

Teylers Hofje

Die Hofjes – Haarlems schönstes Geheimnis

Kaum eine andere niederländische Stadt besitzt so viele historische Hofjes wie Haarlem. Hinter schlichten Holztüren verbergen sich grüne Innenhöfe, kleine Häuser und gepflegte Gärten – wahre Oasen der Ruhe mitten im Stadtzentrum.

Diese Hofjes entstanden bereits ab dem Mittelalter als soziale Wohnanlagen für ältere oder alleinstehende Frauen und werden teilweise bis heute bewohnt.

Zu den schönsten gehört das Teylers Hofje, dessen gepflegter Garten und symmetrische Architektur einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte dieser besonderen Wohnform geben.

Nicht weniger sehenswert ist das Hofje van Bakenes, das bereits 1395 gegründet wurde und damit als ältestes erhaltenes Hofje der Niederlande gilt. Wer durch das schmale Eingangstor tritt, vergisst für einen Moment völlig den Trubel der Stadt.

Gerade diese versteckten Orte machen Haarlem zu einer Stadt, die man nicht einfach nur besichtigt, sondern entdeckt.

Das älteste Museum der Niederlande

Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich mit dem Teylers Museum ein weiteres kulturelles Highlight. Es wurde bereits 1784 eröffnet und gilt als das älteste Museum der Niederlande.


Haarlem schmeckt – eine Stadt für Genießer

In den vergangenen Jahren hat sich Haarlem zu einer der spannendsten Genussdestinationen der Niederlande entwickelt. Besonders rund um Botermarkt, Oude Groenmarkt, Warmoesstraat, Gierstraat und Kleine Houtstraat reiht sich ein kulinarischer Geheimtipp an den nächsten. Kleine Kaffeeröstereien, traditionelle Bäckereien, Feinkostläden, Käsegeschäfte und Weinhandlungen prägen das Straßenbild und laden dazu ein, regionale Spezialitäten zu entdecken.

Ein absolutes Muss ist dabei eine Verkostung des Nieuwe Hollandse Haring. Auf dem Grote Markt oder an einem der traditionellen Fischstände wird der junge Matjeshering klassisch mit fein gehackten Zwiebeln und Gewürzgurken serviert. Für viele Niederländer gehört diese Spezialität zum Sommer wie Spargel oder Erdbeeren in Deutschland. Wer sich traut, probiert den Hering ganz traditionell am Schwanz haltend – oder genießt ihn ganz entspannt als Filet im Brötchen.

Auch die Weinliebhaber kommen nicht zu kurz

Nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt befindet sich mit Wijnhandel Okhuysen eine der renommiertesten Weinhandlungen der Niederlande.

Das Familienunternehmen besteht seit 1867 und zählt zu den bekanntesten Weinimporteuren des Landes. Besonders beeindruckend ist der historische Weinkeller, in dem seit Generationen hochwertige Weine aus Frankreich, Deutschland, Italien und vielen weiteren Weinregionen lagern. Wer sich für Wein interessiert, sollte hier unbedingt vorbeischauen – allein die Atmosphäre des historischen Kellers ist einen Besuch wert.

Ruhiges Haarlem

Nieuwe Hollandse Hering am Groote Markt probieren

Weinhandlung Okhuysen mit historischem Keller


Haarlem vom Wasser erleben

Eine der schönsten Möglichkeiten, Haarlem kennenzulernen, ist ein Perspektivwechsel aufs Wasser. Während sich viele Besucher ausschließlich durch die Altstadt treiben lassen, zeigt sich die Stadt von ihren Grachten und Kanälen noch einmal von einer ganz anderen Seite.

Mit den stilvollen Booten von Luxesloepen Haarlem geht es gemütlich über die historischen Wasserwege vorbei an prächtigen Kaufmannshäusern, alten Lagergebäuden und kleinen Brücken, die vom Wasser aus oft noch beeindruckender wirken als zu Fuß. Besonders angenehm: Die Touren können auf Wunsch mit einem liebevoll zubereiteten Lunch kombiniert werden. So wird die Bootsfahrt nicht nur zu einer Stadtbesichtigung, sondern zu einer entspannten Genussreise durch Haarlem.

Gerade an sonnigen Tagen gehört eine Grachtenfahrt deshalb zu den schönsten Erlebnissen der Stadt und zeigt einmal mehr, warum Haarlem häufig als die entspanntere Alternative zu Amsterdam gilt.

Mehr Informationen:
https://luxesloepenhaarlem.nl


Hoch hinaus in der KoepelKathedraal

Während die meisten Besucher automatisch die St.-Bavo-Kirche auf dem Grote Markt ansteuern, zählt die KoepelKathedraal Haarlem für viele Einheimische zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt. Die monumentale Kathedrale, offiziell Kathedrale Basiliek Sint Bavo, gehört zu den bedeutendsten Kirchen Europas, die zwischen 1850 und 1950 errichtet wurden. Mit ihren mächtigen Kuppeln, kunstvollen Mosaiken und farbenprächtigen Glasfenstern ist sie ein architektonisches Meisterwerk.

Ein besonderes Highlight ist die sogenannte „Klim door de Tijd“-Tour. Über rund 250 Stufen – je nach Tour werden etwa 254 Stufen gezählt – führen schmale Wendeltreppen hinauf durch Gewölbe, Glockenstube und historische Dachkonstruktionen bis in den Turmbereich der Kathedrale. Oben angekommen eröffnet sich ein spektakulärer Blick über Haarlem bis hin zu den Dünen und der Nordsee. Der Aufstieg ist durchaus sportlich, wird aber mit einem der schönsten Panoramen der gesamten Region belohnt.

Mehr Informationen:
https://koepelkathedraal.nl


Ein Wahrzeichen am Ufer der Spaarne

Bevor der Tag in Haarlem zu Ende geht, lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur Molen De Adriaan (Bild am Anfang des Artikels). Die markante Windmühle erhebt sich direkt am Fluss Spaarne und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich wurde sie 1779 erbaut, nach einem verheerenden Brand originalgetreu rekonstruiert und beherbergt heute ein kleines Museum. Bei einer Führung geht es über mehrere steile Treppen bis auf die Galerie der Mühle. Von dort eröffnet sich ein wunderschöner Blick über die Dächer Haarlems und den Fluss – ein perfekter Ort für ein Erinnerungsfoto und ein stimmungsvoller Abschluss eines Tages voller Geschichte und Genuss.


Dinner über den Dächern der Stadt

Den perfekten Abschluss eines Tages in Haarlem bildet das DeDAKKAS.

👉 https://www.dedakkas.nl

Das nachhaltige Rooftop-Restaurant befindet sich auf dem Dach eines Parkhauses und zählt zu den außergewöhnlichsten Restaurants der Niederlande. Von der großzügigen Terrasse reicht der Blick über die Dächer Haarlems bis zu den Dünen der Nordsee. Gekocht wird mit saisonalen Zutaten regionaler Produzenten, ergänzt durch Naturweine, lokale Biere und kreative vegetarische Gerichte. Wer Haarlem kulinarisch erleben möchte, findet hier den perfekten Ort, um den Tag bei Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.

Craft Beer gehört zu Haarlem

Neben Wein besitzt Haarlem auch eine lebendige Craft-Beer-Szene. Die bekannteste Adresse ist die Jopenkerk – eine ehemalige Kirche, die heute Brauerei, Restaurant und Treffpunkt zugleich ist.

Hier entstehen die preisgekrönten Jopen-Biere direkt hinter der Bar. Besucher können verschiedene Sorten probieren, an Beer-Food-Pairings teilnehmen oder einfach die besondere Atmosphäre der ehemaligen Kirche genießen. Jopen hat maßgeblich dazu beigetragen, Haarlem als eine der spannendsten Bierstädte der Niederlande zu etablieren.

Tipp: Im DeDAKKAS findet ihr eine umfassende regionale Craft Beer Karte. Also unbedingt probieren!


Stilvoll übernachten im Metzlr House

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das Metzlr House, ein Designhotel auf dem ehemaligen Gelände der historischen Koepelgevangenis. Das Boutiquehotel verbindet denkmalgeschützte Architektur mit modernem Interieur und bildet den idealen Ausgangspunkt, um Haarlem zu Fuß zu erkunden. Die Zimmer sind schnuckelig und beim Frühstück kann man aus verschiedenen á la carte Optionen wählen.

Insiderwissen: Das Hotel und der dazugehörige Kuppelbau dienten früher als Gefängnisanlage. Heute wird ein Teil der Anlage als Hotel und Restaurant genutzt, der Teil mit der Kuppel – sehr beedindruckend – dient als modernes Mehrzweck Gebäude. Unter anderem befinden sich Büroräume und ein Kino im Gebäude. Spannend: Ein Nachbau der Gefängniszelle von der Freiheitskämpferin Hanne Schaft befindet sich ebenfalls hier.

👉 https://www.metzlrhouse.com

Weitere Informationen zu allen Spots:
https://www.visithaarlem.com

Tag 1 – Haarlem – Timetable:

  • Vormittag: Bummel durch die Altstadt und die vielen schönen Gassen | Hofjes | Windmühle | Nieuwe Hering probieren am Groote Markt
  • Mittag: Bootsfahrt mit Lunch
  • Nachmittag: De Koepelkathedraal mit atemberaubender Aussicht | evtl. Teylers Museum oder Craft Bier Brauerei
  • Abend: Dinner und Drinks mit Aussicht im De DAKKAS

Tag 2 – Die Zaanstreek – Wo Windmühlen, Schokolade und Handwerkskunst die niederländische Geschichte prägten


Nur wenige Bahnminuten nördlich von Amsterdam verändert sich das Landschaftsbild schlagartig. Moderne Stadtviertel weichen grünen Holzhäusern, schmalen Wasserwegen und den charakteristischen Windmühlen, die seit Jahrhunderten das Bild der Zaanstreek prägen. Was heute zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Amsterdam zählt, war einst das wirtschaftliche Herz der Niederlande.

Bereits im 17. Jahrhundert entwickelte sich die Region entlang des Flusses Zaan zur ersten industriellen Landschaft Europas. Mehr als 1.000 Windmühlen mahlten Gewürze, sägten Holz für den Schiffbau, produzierten Farben oder pressten Speiseöl. Die Nähe zum Wasser, der stetige Wind und der florierende Handel der Vereinigten Ostindischen Kompanie machten die Zaanstreek zu einem Motor des niederländischen Goldenen Zeitalters. Noch heute begegnet man dieser Geschichte auf Schritt und Tritt – allerdings längst nicht nur in Museen.


Zaandam – Tradition trifft moderne Architektur

Der perfekte Ausgangspunkt für die Region ist Zaandam. Schon beim Verlassen des Bahnhofs fällt der Blick unweigerlich auf das spektakuläre Inntel Hotels Amsterdam Zaandam. Seine Fassade besteht aus nahezu 70 übereinandergestapelten traditionellen Zaan-Häusern und verbindet auf spielerische Weise regionale Architektur mit modernem Design. Längst ist das Hotel selbst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.

👉 https://www.inntelhotelsamsterdamzaandam.nl

Tipp für Foodies: Bucht euch unbedingt ein Zimmer zum Thema ‚Food‘. Es gibt verschiedene coole Themenzimmer zu regionalen Produkten – von Schokolade bis Senf. Mein Zimmer stand unter dem Motto ‚Schokolade‘ – wie passend!

Das Hotel verfügt auch über einen Swimmingpool und ein kleines Spa. Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Sogar den beliebten Hagelslag gibt es hier leinen Pakungen. Hagelslag gehört in den Niederlanden seit Generationen zum Frühstück: Die feinen Schokoladenstreusel werden traditionell auf eine mit Butter bestrichene Scheibe Brot gestreut und sind bei Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Wer ein typisch niederländisches Frühstück erleben möchte, sollte diesen süßen Klassiker unbedingt einmal probieren.

Vom Hotel aus erreicht man die meisten Sehenswürdigkeiten bequem mit dem Fahrrad, dem Bus oder sogar zu Fuß.


Die Zaanse Schans – Mehr als das berühmteste Postkartenmotiv der Niederlande

Wer Bilder der Niederlande im Kopf hat, denkt meist zuerst an die Zaanse Schans. Tatsächlich gehört sie zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes. Doch wer früh am Morgen oder außerhalb der Hauptsaison kommt, erlebt einen Ort, der weit mehr ist als eine Kulisse für Erinnerungsfotos.

👉 https://www.dezaanseschans.nl

Zwischen historischen Holzhäusern, Werkstätten und funktionierenden Windmühlen wird Geschichte lebendig. Anders als in vielen Freilichtmuseen wird hier noch gearbeitet: Handwerker fertigen traditionelle Holzschuhe, Senf wird nach alten Rezepten hergestellt und in den Windmühlen wird teilweise bis heute produziert.

Gerade diese Mischung aus lebendigem Handwerk und gelebter Geschichte macht den besonderen Reiz der Zaanse Schans aus.

Albert Heijn und Verkade – Zwei Marken, die in der Zaanstreek Geschichte schrieben

Kaum eine Region der Niederlande ist so eng mit der Lebensmittelproduktion verbunden wie die Zaanstreek.

Im Albert Heijn Museum beginnt die Geschichte des wohl bekanntesten Supermarktes des Landes. Aus einem kleinen Kolonialwarenladen entwickelte sich hier eine Marke, die heute aus dem niederländischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

👉 https://www.ah.nl/over-ah/museum

Nur wenige Schritte weiter erzählt das Zaans Museum die Geschichte der Region – von den Windmühlen bis zur Industrialisierung. Besonders spannend ist die Verkade Experience, die Besucher in eine originalgetreu rekonstruierte Schokoladen- und Keksfabrik entführt. Historische Maschinen, nostalgische Verpackungen und der Duft von Kakao machen deutlich, wie eng die Zaanstreek mit der niederländischen Genusskultur verbunden ist.

👉 https://zaansmuseum.nl

Tipp: Plant für das Zaans Museum mindestens ein bis zwei Stunden ein. Die Kombination aus Regionalgeschichte und Verkade Experience ist deutlich abwechslungsreicher, als der Name zunächst vermuten lässt. Die leckeren Kekse gibts natürlich auch alle dort zu kaufen.


De Zoeker – Windkraft zum Anfassen

Ein echtes Highlight der Zaanse Schans ist der Besuch der historischen Ölmühle De Zoeker.

Viele Windmühlen dürfen zwar besichtigt werden – doch nur wenige bieten ein so intensives Erlebnis.

Der Mitarbeiter der Ölmühle hat uns alle Schritte der Ölherstellung genau gezeigt. Leider konnte bei unserem Besuch kein Öl live hergestellt werden, da der Wind leider zu schwach war. War trotzdem sehr interessant den Prozess live zu sehen.

Über mehrere steile Holztreppen geht es bis hinauf auf die umlaufende Galerie direkt unter den mächtigen Flügeln der Windmühle. Erst dort wird deutlich, welche gewaltigen Dimensionen diese Bauwerke tatsächlich haben. Die Flügel drehen sich nur wenige Meter entfernt, der Wind pfeift über die Plattform und der Blick reicht weit über die Zaanse Schans und die umliegenden Wiesen. Ein beeindruckender Moment, der eindrucksvoll zeigt, welche Kraft die Windmühlen über Jahrhunderte für die Region hatten.

Im Inneren arbeitet die Mühle noch heute nahezu wie vor Jahrhunderten. Zahnräder, Presswerke und mächtige Holzkonstruktionen werden ausschließlich durch Windkraft angetrieben und pressen Öl aus Saaten – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie innovativ die Niederlande bereits im 17. Jahrhundert waren.

👉 https://www.dezaanseschans.nl/locaties/de-zoeker/


Mittagessen in der lokalen Brauerei

Nach den Eindrücken der Zaanse Schans bietet sich eine genussvolle Pause in der Bierbrouwerij Hoop in Zaandijk an. Die lokale Brauerei ist zu Fuß aus in ca. 10 Minuten erreichbar. Der Weg führt durch ein wunderhübsches Sträßchen, vorbei an den typischen, grünen Häusern und einem Skulpturengarten.

Die Küche serviert unkomplizierte, moderne Gerichte von Burgern und Salaten bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten – perfekt für eine entspannte Mittagspause. Dazu sollte natürlich unbedingt eines der selbstgebrauten Biere ins Glas: Die hauseigene Brauerei bietet verschiedene Sorten und macht das Lunch-Erlebnis zu einem typisch genussvollen Zwischenstopp in der Zaanstreek.

👉 Brouwerij Hoop – Hoop doet Eten


Kakao liegt in der Luft

Wer die Zaanstreek besucht, wird früher oder später den Duft von Kakao wahrnehmen. Kein Wunder: Die Region zählt seit Generationen zu den bedeutendsten Zentren der Kakao- und Schokoladenverarbeitung in Europa.

Wie aus hochwertigen Kakaobohnen feine Schokolade entsteht, zeigt Smells Like Chocolate im idyllischen Zaandijk.

👉 https://smellslikechocolate.nl

Schon das kleine Café mit angeschlossenem Laden lädt zum Verweilen ein. Hier werden hausgemachte Schokoladenspezialitäten, Gebäck und kreative Getränke serviert – darunter eine herrlich cremige Iced Chocolate, die besonders an warmen Sommertagen kaum besser schmecken könnte.

Der eigentliche Höhepunkt wartet jedoch hinter den Kulissen.

Gemeinsam mit den Chocolatiers von Kin & Co, der angeschlossenen Schokoladenwerkstatt, erhalten Besucher einen spannenden Einblick in die Welt der handwerklichen Pralinenherstellung. Statt nur zuzusehen, wird selbst Hand angelegt: Unter fachkundiger Anleitung entstehen Schritt für Schritt die ersten eigenen Pralinen. Vom Befüllen der Formen bis zur Dekoration zeigt sich schnell, wie viel Präzision und Fingerspitzengefühl hinter einer guten Praline stecken.

Ob daraus gleich eine zweite Karriere als Patissier wird, sei einmal dahingestellt – Spaß macht der Workshop aber garantiert. Gerade diese Mischung aus Genuss, Handwerk und Mitmachen macht den Besuch zu einem der persönlichsten Erlebnisse des gesamten Roadtrips.

👉 Kin & Co Chocolate


Dinnertime: Regional genießen am Wasser

Nach einem Tag voller Geschichte und Handwerkskunst bildet das Restaurant Verrassing aan de Zaan den perfekten kulinarischen Abschluss.

Direkt am Fluss Zaan, ca. 10 Gehminuten vom Hotel entfernt, verbindet das Restaurant saisonale Zutaten aus der Region mit internationalen Einflüssen und moderner Kochkunst. Statt klassischer niederländischer Küche entstehen kreative Gerichte, die regionale Produkte neu interpretieren – begleitet von passenden Weinen oder regional gebrauten Bieren. Einige Gerichte muten tatsächlich eher wie kleine Kunstwerke an.

👉 https://verrassingaandezaan.nl


Tag 2 – Zaan Region – Timetable:

  • Vormittag: Frühstück im Inntel Hotel Amsterdam Zaandam | Zaanse Schans mit Albert Heijn Museum & Zaans Museum mit der Verkade Experience | Besuch in der De Zoeker Mühle
  • Mittag: Lunch in der Brouwerij Hoop
  • Nachmittag: Besuch im Café & Shop von Smellslikechocolate & Pralinenworkshop bei Kin&Co.
  • Abend: Dinner und Drinks an der Zaan im Verrassing aan de Zaan

Weitere Informationen zu allen Spots:
👉 https://www.zaans.nl


Tag 3: Amsterdam – Der perfekte Abschluss eines Roadtrips durch die Amsterdam Region


Nach zwei Tagen voller Geschichte, Genuss und kleiner Entdeckungen bilden die Grachten Amsterdams den perfekten Abschluss dieses Roadtrips. Obwohl die niederländische Hauptstadt zu den meistbesuchten Städten Europas gehört, gelingt es ihr immer wieder, Besucher mit ihrer besonderen Atmosphäre in den Bann zu ziehen.

Zwischen schmalen Grachtenhäusern, historischen Brücken und unzähligen Fahrrädern zeigt sich Amsterdam von seiner entspannten Seite. Am schönsten lässt sich die Stadt deshalb gar nicht mit einer langen To-do-Liste erkunden, sondern einfach zu Fuß. Mal führt der Weg entlang der berühmten Grachten des Grachtengürtels, mal durch kleine Seitenstraßen mit individuellen Boutiquen, Galerien und gemütlichen Cafés. Gerade abseits der großen Besucherströme offenbart Amsterdam seinen ganz eigenen Charme.


Amsterdam schmeckt – Kleine Klassiker mit großer Tradition

Wer durch Amsterdam spaziert, wird ihnen früher oder später begegnen: den typisch niederländischen Snackautomaten.

Fast an jeder größeren Straße laden die bekannten Automaten dazu ein, rund um die Uhr warme Snacks zu probieren. Hinter kleinen Klappen warten Spezialitäten wie Bitterballen, Kroketten, Frikandel oder Kaassoufflé darauf, direkt auf die Hand gekauft zu werden. Was zunächst etwas ungewöhnlich wirkt, gehört in den Niederlanden längst zum Alltag.

Vor allem die Bitterballen sollte man unbedingt probieren. Die kleinen, knusprig frittierten Kugeln sind mit einer cremigen Ragoutfüllung aus Rindfleisch gefüllt und werden traditionell mit Senf serviert. Zugegeben – geschmacklich sind sie nicht jedermanns Sache. Manche lieben sie sofort, andere brauchen vielleicht einen zweiten Versuch. Genau deshalb gehören sie aber einfach zu einem authentischen Besuch in den Niederlanden dazu.


Zeit für eine Pause an den Grachten

Mindestens genauso typisch wie Bitterballen ist eine kleine Auszeit in einem der unzähligen Cafés oder Bars entlang der Grachten.

Ob ein frisch gezapftes niederländisches Bier, ein aromatischer Kaffee oder ein Glas Jenever – der traditionelle Wacholderschnaps gilt als Vorläufer des heutigen Gins und gehört seit Jahrhunderten zur niederländischen Trinkkultur. Besonders an einem sonnigen Nachmittag gibt es kaum einen schöneren Ort, um das lebendige Treiben auf den Grachten zu beobachten und den Roadtrip entspannt ausklingen zu lassen.


Süße Versuchung: Stroopwafels

Kein Besuch in Amsterdam wäre komplett ohne eine frisch zubereitete Stroopwafel.

Die niederländische Spezialität besteht aus zwei hauchdünnen Waffeln, die mit einer warmen Füllung aus Sirup, Butter und Karamell verbunden werden. Besonders frisch vom Markt oder aus einer traditionellen Bäckerei schmecken Stroopwafels unvergleichlich besser als die abgepackten Varianten aus dem Supermarkt. Außen leicht knusprig, innen angenehm weich und karamellig – eine süße Versuchung, der kaum jemand widerstehen kann.

Süße Klassiker entdecken: Neben Stroopwafels lohnt sich auch ein Blick in die Auslagen niederländischer Bäckereien. Dort warten häufig die typisch Roze Koeken – weiche Rührkuchen mit ihrer unverwechselbaren rosa Zuckerglasur. Einfach, nostalgisch und bei den Niederländern bis heute unglaublich beliebt.


Ein fast vergessenes Architekturjuwel

Natürlich gehören das Rijksmuseum, die Grachten oder der Dam zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer jedoch auch die weniger bekannten Ecken entdecken möchte, sollte einen Blick in das Magna Plaza werfen.

Das ehemalige Hauptpostamt aus dem späten 19. Jahrhundert zählt zu den beeindruckendsten Gebäuden Amsterdams. Während die neugotische Fassade bereits von außen beeindruckt, entfaltet das Gebäude seine ganze Schönheit erst im Inneren. Hohe Gewölbe, elegante Galerien, kunstvolle Verzierungen und historische Treppenhäuser verleihen dem ehemaligen Postgebäude eine beinahe palastartige Atmosphäre.

Obwohl heute noch einige Geschäfte im Gebäude untergebracht sind, wirkt das Magna Plaza überraschend ruhig und stellenweise fast verlassen. Gerade dadurch lässt sich die außergewöhnliche Architektur ganz ohne Menschenmassen genießen – ein kleiner Geheimtipp mitten im Zentrum.


Tag 3 – Amsterdam genießen

  • Spaziergang durch den Grachtengürtel
  • Dam & Umgebung
  • Magna Plaza
  • Stroopwafel probieren
  • Bitterballen aus dem Automaten testen
  • Kaffee, Bier oder Jenever an den Grachten
  • Heimreise über Amsterdam Schiphol

Weitere Informationen zu allen Spots:
👉 https://www.iamsterdam.com


Travel Foodies Fazit

Wer die Amsterdam Region ausschließlich auf die niederländische Hauptstadt reduziert, verpasst einen großen Teil dessen, was diese Region so besonders macht.

Haarlem begeistert mit historischem Charme, versteckten Hofjes und einer überraschend vielseitigen Genusslandschaft. Die Zaanstreek verbindet eindrucksvoll Industriekultur, Windmühlen und handwerkliche Genussmanufakturen. Amsterdam schließlich bildet mit seinen Grachten, seiner einzigartigen Architektur und seiner lebendigen Gastronomieszene den perfekten Abschluss.

Das Beste daran: Dank der hervorragend ausgebauten Bahnverbindungen lässt sich die gesamte Reise bequem und nachhaltig ohne Auto unternehmen. So entsteht ein Roadtrip, der eigentlich keiner sein muss – und gerade deshalb so entspannt ist.


Travel Foodies Tipps auf einen Blick

🏨 Unsere Hotels

  • Metzlr House, Haarlem
  • Inntel Hotels Amsterdam Zaandam

🍴 Unsere Restaurant-Highlights

  • DeDAKKAS (Haarlem)
  • Verrassing aan de Zaan (Zaandam)
  • Brouwerij Hoop (Zaandijk)

🍷 Unsere Genuss-Highlights

  • Lunch Bootsfahrt in Haarlem
  • Nieuwe Hollandse Haring
  • Wijnhandel Okhuysen
  • Smells Like Chocolate & Kin & Co
  • Stroopwafels & Roze Koeken
  • Bitterballen
  • Lokales Craft-Beer

🏛️ Unsere Kultur-Highlights

  • Teylers Museum Haarlem
  • Die Haarlemer Hofjes
  • De Zoeker (Zaanse Schans)
  • Zaanse Schans mit Albert Heijn Museum
  • Zaans Museum / Verkade Experience
  • Amsterdamer Grachten & Magna Plaza

Transparenz

Der Beitrag zu diesem Roadtrip entstand auf Einladung von Amsterdam & Partners https://www.iamsterdam.com/en/amsterdam-and-partners. Unsere persönliche Meinung sowie sämtliche Empfehlungen wurden hiervon nicht beeinflusst. Wir berichten ausschließlich über Orte und Erlebnisse, die wir selbst besucht und erlebt haben!


Weiterführende Informationen – Follow

@visithaarlem @zaans.nl @iamsterdam #amsterdamarea


Noch mehr kulinarische Spezialitäten entdecken

Von Bitterballen über Stroopwafels bis hin zu Jenever – die niederländische Küche hat deutlich mehr zu bieten, als viele vermuten.

Welche Spezialitäten man während einer Reise durch die Niederlande außerdem unbedingt probieren sollte, haben wir in unserem ausführlichen Beitrag „Niederlande – Diese Spezialitäten solltest du unbedingt probieren“ zusammengestellt. Dort findest du weitere Klassiker, regionale Besonderheiten und viele kulinarische Tipps für deinen nächsten Urlaub.

5 Tage Wellness & Genuss auf dem Rhein – Unsere Flusskreuzfahrt auf der VIVA ONE


Viva Cruises Boppard

Reisebericht Flusskreuzfahrt mit der VIVA ONE

Hinweis: Diese Reise fand im Rahmen einer Einladung von Viva Cruises statt. Alle Eindrücke und Meinungen sind unsere eigenen.


Wellness Kreuzfahrt Viva One Rhein

Manchmal braucht es gar keine Fernreise, um komplett abzuschalten. Unsere 5-tägige Flusskreuzfahrt mit VIVA Cruises auf dem Rhein hat uns genau das gezeigt: Entschleunigung, Genuss und überraschend viel Erlebnis – und das direkt vor der eigenen Haustür.

Der Reiseplan auf der ‚Wellness- & Genusskreuzfahrt‘ mit der VIVA ONE führt uns von Frankfurt über das urige Städtchen Boppard in die Metropolen Bonn & Köln. Von dort aus geht es weiter in Richtung Koblenz und wieder zurück nach Frankfurt.


Ankommen und Abschalten: Start in Frankfurt am Main


Unsere Reise beginnt in Frankfurt am Main, wo wir an Bord eines modernen Flussschiffs gehen – die VIVA ONE. Schon beim ersten Betreten wird klar: Hier erwartet einen kein klassisches Kreuzfahrt-Feeling, sondern vielmehr eine stilvolle, fast hotelartige Atmosphäre.

Ein echtes Highlight direkt zum Start: Statt klassischem Mittagessen erwartet uns ein liebevoll angerichteter High Tea mit einer beeindruckenden Auswahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten – von feiner Patisserie über Kuchen und Desserts bis hin zu kleinen, raffinierten Snacks. Begleitet von Kaffee- und Teespezialitäten war das der perfekte Einstieg in diese Genussreise.

High Tea Viva Cruises
Frankfurt

Das Schiff – die Viva One – Ein Boutiquehotel auf dem Rhein


Die VIVA ONE fühlte sich für uns vom ersten Moment an wie ein schwimmendes Boutiquehotel. Modernes Design, hochwertige Materialien und ein durchdachtes Raumkonzept ziehen sich konsequent durch alle Bereiche an Bord.

Besonders beeindruckt haben uns die Kabinen: Egal ob klassische Außenkabine, Balkonkabine oder großzügige Suite – jede Kategorie ist stilvoll, ruhig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Warme Farben, hochwertige Möbel und eine klare, moderne Architektur schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt.

Ein echtes Highlight sind die Badezimmer. Anders als auf vielen Schiffen wirken sie nicht wie typische „Kabinenbäder“, sondern eher wie kleine Design-Bäder aus einem Boutiquehotel. Hochwertig gefliest, großzügig geschnitten, High-End Pflegeprodukte und vor allem: ohne die sonst übliche kleine Stufe zwischen Bad und Wohnbereich. Dieses durchgängige Raumgefühl macht einen überraschend großen Unterschied.

Im Vieo nehmen wir euch mit auf eine kleine Roomtour durch unsere Balkonkabine 220 auf der VIVA ONE. Kommt mit!

Auch die Fensterlösungen zeigen, wie viel Wert auf Komfort gelegt wird. In der Balkonkabine mit französischem Balkon lassen sich die großen Fensterfronten dreifach öffnen – ein Detail, das man so auf Flussschiffen selten findet und das für echtes „Frischluft-Feeling“ sorgt.

In den Suiten genießt man zusätzlich zu den bodentiefen Fensterfronten, die den Blick auf den Rhein fast schon ins Zimmer holen, einen kleinen, gemütlichen, möblierten Balkon. Gerade während der Fahrt entsteht so dieses besondere Gefühl, mitten in der Landschaft zu sein.

Leben an Bord – Wellness, Fitness & Details

Das Reisekonzept mit dem Fokus auf Wellness & Genuss wurde konsequent umgesetzt. Jeden Morgen verschiedene Yoga-Einheiten mit einem Wellness-Coach, Aromatherapie Workshop, eine inkludierte 30-minütige Massage für jeden Gast und ein moderner Spa-Bereich mit Dampfbad & Infrarot Kabine sorgen für Entspannung. Für uns ein besonderes Detail: Jeder Gast bekam einen Relax-Roller mit Duftöl auf die Kabine und konnte sich täglich ein kleines Jutesäckchen mit getrockneten Kräutern wie bspw. Lavendel & Kamille selbst befüllen. Der Fitness Bereich ist klein, beinhaltet aber alles, was man für ein ausgiebiges Training benötigt. Besonders schön: die nachhaltige Metall-Trinkflasche für jeden Gast und die dazugehörigen Wasser-Auffüll-Stationen.

Auch die öffentlichen Bereiche stehen dem in nichts nach: viel Glas, offene Räume und stilvolle Lounges. An Deck befindet sich ein schöner Außenbereich mit einem kleinen Pool sowie vielen Liege- & Sitzmöglichkeiten bei schönem Wetter. Das Schiff bietet eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Nichts wirkt überladen oder laut – vielmehr hat alles diesen entspannten, hochwertigen Boutiquehotel-Charakter, der die Reise so besonders macht.


Die beiden Restaurants an Bord


Hauptrestaurant: Das Riverside Restaurant

Das Hauptrestaurant für Frühstück, Mittag- und Abendessen an Bord ist das Riverside Restaurant. Mittags sowie auch am Abend waren wir deshalb überwiegend dort zu Gast. Beispiele für servierte Gerichte am Abend:

  • Glasierte, rosa gebratene Lammhüfte mit Knoblauch-Kartoffelpüree, Confit-Gemüse, Pastinakenchips
  • Kross gebratene Maispoulardenbrust mit Orichette, Grana Padano Splitter, Tomatensugo
  • Gebratenes Lachsforellenfilet mit gagrilltem Spargel, Spinat-Quinoa und Zitronenschaum
  • Immer auch eine vegetarische Option wie bspw. Gerstenrisotto mit sonnengetrockneten Tomaten, gegrilltem Spargel, Aubergine, Pesto-Sauce & Parmesan – auf Wunsch auch vegan zubereitet
  • Zitronen-Tartlette mit Rhabarber Crumble

Die Gerichte waren durchweg hochwertig, schön angerichtet und geschmacklich sehr stimmig – auch wenn sie für unseren Geschmack hier und da etwas mutiger gewürzt sein dürften – das ist aber ein rein subjektiver Eindruck.

Bistro – Showküche & Steakhouse-Vibes

Das zweite Restaurant an Bord, das Bistro, bietet eine offene, verglaste Küche – hier kann man den Köchen direkt bei der Arbeit zusehen. Mittagessen und Abendessen sind auch hier möglich. Eine Reservierung ist empfohlen, da das Bistro nur wenige Plätze bietet. Kulinarisch geht es etwas in Richtung Steakhouse/Barbecue, jedoch auf sehr hohem Niveau:

Dazu kommt die besondere Lage am Heck des Schiffs, mit einem wunderschönen Blick auf das Wasser – gerade zum Sonnenuntergang ein echtes Erlebnis.

Das Team – von Service bis Küche

Ein großes Lob auch an das Team der beiden Restaurants: Ein Mitreisender mit mehreren Allergien und Unverträglichkeiten wurde jederzeit individuell betreut – flexibel, aufmerksam und absolut professionell.

Blick hinter die Kulissen – Die Bordküche

Für uns besonders spannend: Wir durften einen Blick hinter die Kulissen der Bord-Küche werfen. Hier arbeiten Köche & Servicepersonal rund um die Uhr um die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision und Qualität hier auf engstem Raum gearbeitet wird. Hut ab!


Kulinarik an Bord – Fine Dining trifft Flusskreuzfahrt


Da sich bei uns alles ums Thema Genuss dreht, müssen wir diesem Punkt einen eigenen Abschnitt widmen – denn was hier geboten wird, geht in vielerlei Hinsicht über das hinaus, was man auf einer Flusskreuzfahrt erwarten würde.


Gala Dinner auf der VIVA ONE – ein Auftakt auf hohem Niveau

Am ersten Abend fand direkt das festliche Gala-Dinner statt – und hier wurde bereits deutlich, auf welchem kulinarischen Niveau sich diese Reise bewegt. Das mehrgängige Menü am ersten Abend setzte direkt ein Statement:

  • Marinierter Graved Lachs mit Brezel-Croutons & Mezclun
  • Artischocken-Trüffelsuppe
  • Gebratene Jakobsmuschel mit Haselnuss-Selleriepüree & Safran-Zitronencreme
  • Wahlweise langsam gebratenes Black Angus Filet oder vegetarisches Beef Wellington
  • Schokoladen-Lava-Kuchen mit Vanilleeis & Pistazienschaum
  • Käseauswahl, Petit Fours & Cognac

Ein Indkator für feine Handwerkstkunst in der Pattiserie – hat der angekündigte Lava-Cake auch tatsächlich einen weichen Kern und den gewollten Lava-Effekt? Seht selbst!

Begleitet wurde das Gala Dinner von abgestimmten, teils Falstaff-prämierten Weinen, die qualitativ deutlich über dem üblichen Niveau liegen.


Frühstück – alles, was das Herz begehrt

Der Tag begann mit einem großzügigen Frühstücksbuffet:

  • Sekt, Lachs, Wurst- und Käseauswahl
  • Frisches Brot und Brötchen
  • Verschiedene Marmeladen & süße Aufstriche
  • „Healthy Corner“ mit leichten und frischen Optionen
  • Sekt & verschiedene Säfte

Ergänzt wurde das Buffet durch à la carte Gerichte wie Waffeln, Avocado-Toast oder frisch zubereitete Eierspeisen. Im Video nehmen wir euch mit an’s Frühstücksbuffet der Viva One:

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Zubereitung der am Tisch bestellten Speisen konnte teilweise etwas dauern – also lieber ein bisschen Zeit für ein gemütliches Frühstück einplanen morgens.


Lunch – Vielfalt & Live Cooking

Mittags erwartete uns eine Mischung aus à la carte Gerichten, Buffet und einer Live-Cooking-Station im Riverside Restaurant, an der frisch gekocht wurde. Ein Mittagessen war möglich sowohl im Hauptrestaurant Riverside als auch im Restaurant Bistro. Dazu ein Dessertbuffet, das kaum Wünsche offen ließ.


Getränke – All Inclusive auf „Luxury“-Niveau

VIVA Cruises selbst nennt sein All-Inclusive Konzept schlicht VIVA All-Inclusive. Wir durften rund um den Globus bereits viele All-Inclusive Konzepte erleben und können mit voller Überzeugung behaupten – hierbei handelt es sich eher um ein Luxury All-Inclusive als um ein standard All-Inclusive Konzept.

Auch beim Thema Getränke wird auf der VIVA ONE nicht gespart:

  • Hochwertige Spirituosen von namhaften Herstellern
  • Klassische und signature Cocktails – allesamt ausgezeichnet
  • Kreative alkoholfreie Spritz & Cocktails
  • Ausgewählte Weine die teils über das Standard Segment hinausgehen
  • Selbst Champagner ist im All-Inclusive-Konzept enthalten
  • Negroni Bar Viva One
  • Alkoholfreie Spritz Viva One
  • Margarita Viva One
  • Kir Royal Viva One

Die Reiseziele – Frankfurt – Boppard – Bonn – Köln – Koblenz – Frankfurt


Nachdem wir Frankfurt hinter uns gelassen hatten setzten wir nach einem hervorragenden Gala Dinner in der Nacht Kurs Richtung Boppard. Das erste Ziel unserer Reise auf dem Rhein.

Boppard – Wein, Geschichte & unvergessliche Begegnungen

Früh am nächsten Morgen erreichten wir Boppard – eine der charmantesten Stationen entlang des Mittelrheins. Die kleine Stadt versprüht mit ihren verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und der direkten Lage am Wasser sofort eine besondere Ruhe.

Um 09:00 Uhr startete unsere Wein- & Kultur-Tour mit den Jungs von Boppard Tours. Viele verschiedene Weine der Region sowie frische Brezeln, Käse, Wurst und hausgemachte Aufstriche erwarteten uns im Holz-Bollerwagen. Die Tour war nicht nur kulinarisch spannend (inklusive überraschendem Whiskyfass-Wein), sondern auch kulturell ein echtes Erlebnis. Gerade die Kombination aus der Verkostung regionaler Weine und persönlichen Geschichten machte diese Tour so authentisch.

Ein echtes Highlight war unser Besuch in der St. Severus Kirche. Dank des Pfarrers bekamen wir Zugang zu sonst verborgenen Bereichen – darunter ein unterirdischer Zugang zu einem historischen Taufbecken. Plötzlich öffnete sich ein sonst verborgener Zugang im Boden und wir durften hinabsteigen zu diesem gut gehüteten Geheimnis der Bopparder Stadtgeschichte. Im Anschluss konnten wir sogar noch ein kurzes, privates Orgelkonzert erleben.

Im Thonet-Museum wurde es dann designhistorisch: Hier taucht man tief in die Geschichte der berühmten Bugholzmöbel ein, die bis heute weltweit bekannt sind. Spannend zu sehen, wie viel internationale Designgeschichte in so einem kleinen Ort steckt.

Thonet Museum Boppard
Thonet Museum Boppard
Thonet Museum Boppard

Bonn bei Nacht – unterwegs mit dem Nachtwächter

Am Abend legten wir in Bonn an – und die Stadt zeigt gerade nachts eine ganz besondere Atmosphäre. Die beleuchteten Fassaden, die ruhigen Gassen und die Geschichte, die an vielen Ecken spürbar ist, machen diesen Stopp besonders.

Bei der Nachtwächter-Tour von VIVA Cruises organisiert, ging es weniger um klassische Fakten, sondern vielmehr um Geschichten. Von Bonn als ehemalige Hauptstadt über das Leben im Mittelalter bis hin zu kleinen Anekdoten, die man in keinem Reiseführer findet.

Besonders spannend war die Mischung aus Historie und Unterhaltung – man merkt schnell: Diese Art, eine Stadt zu entdecken, bleibt deutlich mehr im Kopf als eine klassische Führung.


Köln – Dom, Kölsch & kölsche Originale

Begleitet von entspannten Jazz-Klängen in der VIVA One Bar erreichten wir noch spät am Abend Köln mit Blick auf den Dom bei Nacht.

Köln empfing uns am nächsten Morgen wie gewohnt – lebendig, bunt und typisch kölsch. Leider hatten wir nur wenig Zeit vor Ort, deshalb entschieden wir uns für die Fahrradrikscha-Tour von VIVA Cruises. Eine perfekte Möglichkeit, die Stadt entspannt und gleichzeitig sehr nahbar zu erleben.

Natürlich durfte der Kölner Dom nicht fehlen – beeindruckend wie eh und je. Doch fast noch spannender waren die kleinen Geschichten am Wegesrand die uns unser junger Guide erzählt hat: Figuren wie Tünnes und Schäl, die tief in der kölschen Kultur verankert sind, oder der Willi-Ostermann-Brunnen als Hommage an den Kölner Karneval. Übrigens – Wer den Figuren Tünnes an die Nase fasst bzw. sie reibt, soll Glück und Wohlstand im Leben anziehen. Hat Florian natürlich direkt ausprobiert.

Ein Stopp im Früh am Dom gehörte selbstverständlich dazu. Hier wird schnell klar: Köln ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern vor allem ein Lebensgefühl.


Koblenz – Deutsches Eck & Festung

Am Abend erreichen wir Koblenz und haben noch die Möglichkeit eine Weile von Bord zu gehen. Hier trifft Geschichte auf beeindruckende Landschaft. Am Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, bekommt man ein Gefühl für die geografische und historische Bedeutung dieser Region.

Festung Koblenz
Koblenz

Den nächsten Tag nutzen wir für einen Spaziergang durch die Altstadt. Zu Fuß vom Liegeplatz kann man entspannt in die Stadt laufen. Der Spaziergang führt vorbei an kleinen Plätzen, Cafés und historischen Gebäuden – alles wirkt entspannt und gleichzeitig voller Geschichte.

Die Festung Ehrenbreitstein, hoch über der Stadt gelegen, bietet nicht nur spannende Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch einen der schönsten Ausblicke der gesamten Reise. Von hier oben wird einem erst richtig bewusst, wie beeindruckend die Rheinlandschaft eigentlich ist.


Zurück nach Frankfurt

Wir legen ab und machen uns auf den Weg zurück nach Frankfurt. Frankfurt erreichen wir am nächsten Morgen früh und es ist Zeit für die Ausschiffung. Besonderer Nervenkitzel? Die vielen niedrigen Brücken sind immer wieder ein echtes Highlight – da heißt es an Bord ‚Kopf einziehen!‘ Die geschulte Crew beäugt jedes Manöver und natürlich auch die Gäste an Deck aber natürlich ganz genau.


Unser Fazit – Mehr als nur eine Flusskreuzfahrt

Ganz ehrlich: Wir sind ohne große Erwartungen an das Thema Flusskreuzfahrt herangegangen – und wurden wirklich überrascht. Was wir erlebt haben, war keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise voller Genuss, Entschleunigung und besonderer Momente.

Die Kombination aus hochwertiger Kulinarik, stilvollem Ambiente an Bord und abwechslungsreichen Stopps entlang des Rheins hat für uns perfekt funktioniert. Dazu kommt dieses besondere Gefühl, morgens in einer neuen Stadt aufzuwachen, ohne ständig Koffer packen zu müssen.

Vor allem die VIVA ONE hat unseren Blick auf Flussreisen komplett verändert – weg vom Klischee, hin zu einem modernen, hochwertigen Reiseerlebnis mit Boutiquehotel-Charakter.

Für uns steht fest: Das war definitiv nicht unsere letzte Flusskreuzfahrt.


Die Reise mit der VIVA ONE von VIVA Cruises ‚Zwischen Metropolen und Wellness‘ ab Frankfurt über Boppard, Bonn, Köln & Koblenz und zurück nach Frankfurt kostet ab 775 Euro pro Person bei Zweierbelegung inklusive Vollpension und aller an Bord konsumierten Getränke.

Weitere Routen von VIVA Cruises umfassen ebenfalls Flussreisen außerhalb Deutschlands wie bspw. im Duoro Tal in Portugal, auf der Seine in Paris oder auf dem Po in Italien.

Schiffsreisen Hochseekreuzfahrten


Halong Bucht Vietnam

Kulinarische Schiffsreisen auf den Weltmeeren


Hochseekreuzfahrten eröffnen ein unvergleichliches Panorama kulinarischer Entdeckungen – von der Karibik über Mittelamerika bis nach Asien. An Bord erwartet Reisende eine große Vielfalt an gastronomischen Angeboten: von internationalen Spezialitäten über kreative Fine-Dining-Konzepte bis hin zu authentischen regionalen Gerichten, die die Kultur der bereisten Länder widerspiegeln.

Die Kreuzfahrtrouten verbinden Genussmomente auf See mit kulinarischen Erlebnissen an Land. So lassen sich lokale Märkte, Streetfood-Klassiker oder gehobene Restaurants direkt in die Reise integrieren. Hochseekreuzfahrten sind damit ideal für alle, die Komfort, abwechslungsreiche Routen und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse auf einmal erleben möchten.


Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben


Singapur Downtown

14 Tage Asien | TUI Cruises | Singapur – Vietnam – Hongkong – Vietnam – Singapur (in Zubereitung)

Blue Hole

14 Tage Mittelamerika | TUI Cruises | Dom. Rep. – Jamaika – Mexiko – Belize – Honduras – Costa Rica – Panama – Kolumbien – Dom. Rep. (in Zubereitung)


Schiffsreisen Flusskreuzfahrten


Viva Cruises Viva One

Kulinarische Schiffsreisen auf dem Fluss


Flusskreuzfahrten bieten eine entspannte Möglichkeit, kulinarische Vielfalt direkt vor der eigenen Kabinentür zu entdecken. Auf Routen entlang von Rhein, Donau oder Rhône trifft man nicht nur auf malerische Landschaften und historische Städte, sondern auch auf regionale Spezialitäten, die das Herz jedes Genießers höherschlagen lassen.

An Bord stehen lokale Produkte, kreative Menüs und traditionelle Gerichte im Mittelpunkt, oft ergänzt durch Wein- und Spirituosenverkostungen aus der jeweiligen Region. Flusskreuzfahrten verbinden so Genuss, Kultur und Komfort auf einzigartige Weise – ideal für alle, die kulinarische Entdeckungen mit entspanntem Reisen verbinden möchten.


Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben



Singapur


Singapur Downtown

Spezialitäten Singapur


Der Stadtstaat Singapur südlich von Malaysia beeindruckt durch seine Vielseitigkeit und ist geprägt durch seine multikulturellen Einwohner. In dem Land der Superlative spiegelt sich die Besonderheit besonders im Essen wieder! Die vielen kulturellen Einflüsse machen die Küche Singapurs zu etwas einzigartigem. Wir haben uns für euch durch die vielen Spezialitäten Singapurs getestet. Unsere Highlights findet Ihr hier.


Das solltet ihr in Singapur probieren


Kaya Toast

Fangen wir mit der ersten Mahlzeit des Tages an: Frühstück. In Singapur ist der Kaya Toast das traditionellste Frühstück, das man finden kann. Der über dem Grill getoastete Toast wird großzügig mit Butterflocken und einer süßen Konfitüre aus Kokosnuss (Kaya) bestrichen. Dazu werden zwei weich gekochte Eier mit Sojasoße zum Dippen des Toasts gereicht. Sehr lecker!

Kaya Toast


Nasi Lemak

Bei diesem leckeren Gericht mit Ursprung in Malaysia handelt es sich um Reis, der mit Kokoscreme verfeinert wird. Der Reis wird mit Fisch oder frittiertem Fleisch serviert und mit knusprig gebratenen Sardellen, Ei und Sambal verfeinert.

Nasi Lemak


Hokkien Prawn Mee

Hokkien Prawn Mee ist ein typisches Hawker Center Gericht. Hierbei werden dicke gelbe Nudeln zusammen mit Garnelen, Muscheln oder Tintenfischen sowie Ei in einer Brühe aus Schweineknochen und Garnelenköpfen zubereitet und entsprechend serviert. Dazu gibt es immer frisches Sambal und etwas Limettensaft.

Hokkien Prawn Mee


Chicken Rice

Ein absoluter Klassiker der Singapur Küche und nahezu überall zu finden ist Chicken and Rice. Besonders macht dieses Gericht sowohl die hainanesische Zubereitung des Hühnchens (vollständig durchkochen und im Anschluss für die Saftigkeit in kaltes Wasser legen) als auch die Zubereitung des Reis (wird in Hühnerbrühe, Ingwer und Pandan Blättern gekocht). Dazu wird eine sehr leckere und scharfe Chillisauce gereicht.

Ein Muss in Singapur!

Chicken Rice


Rojak

Bei Rojak handelt es sich um die Singapur Variante eines Salats und die ist sehr außergewöhnlich. Der Salat besteht aus Früchten, Gemüse, frittierten Teigteilchen und einer dickflüssigen dunklen Soße die aus Garnelenpaste, Limetten, Zucker und Chili hergestellt wird. Garniert was das Ganze mit gemahlenen Erdnüssen und fertig ist ein Gericht mit jeder Menge unterschiedlichen Aromen. Ein sehr spanendes Gericht!

Rojak


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Singapur Getränke


An einem Getränk führt in Singapur kein Weg vorbei – dem Singapur Sling! Einer der berühmtesten Cocktails hat hier seinen Ursprung und darf natürlich bei keinem Besuch fehlen. Am besten schmeckt der Cocktail selbstverständlich im Raffles, wo er auch erfunden wurde. Doch Achtung, entsprechend teuer ist er hier auch – immerhin gibt es einen Sack voll Erdnüsse dazu 😉

Sehr lecker ist auch das lokale Tiger Bier. Das älteste Bier Singapurs ist sehr süffig und mild im Geschmack. Es passt daher hervorragend zu einem der sehr würzigen Gerichte des Landes.

Ansonsten findet man sowohl Tee als auch jede Menge unterschiedliche, frische und sehr leckere Säfte in Singapur. Besonders in den Hawker Centern werden die Säfte frisch vor euren Augen hergestellt.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Singapur

Singapur ist vermutlich der vielseitigste Ort, an dem wir bisher waren. Die Mischung aus Moderne, Tradition und besonders die Einflüsse der vielen unterschiedlichen Kulturen machen Singapur zu etwas ganz Besonderem und sollte daher auf keiner Bucket List fehlen.

Wer Singapur besucht sollte sich unbedingt die einzelnen Viertel anschauen, denn hier pulsiert das wahre Leben. Ob Little India, das arabische Viertel oder Chinatown – jedes dieser Viertel beeindruckt durch die vielen traditionellen Läden, toller Architektur und dem leckeren authentischen Essen. In Chinatown ist ein Besuch der traditionellen Hawker Stalls ein Muss. Hier wird seit über 100 Jahren echte, leckere Singapur Küche angeboten und das zu einem unschlagbaren Preis.

Daneben beindrucken die berühmten Gardens by the Bay mit ihren vielen detaillierten Gärten und den beiden einzigartigen Doms. Ein Besuch ist genauso ein Muss wie der des Marina Bay Sands.

Singapur lohnt sich also nicht nur für einen Zwischenstopp, sondern definitiv auch als eigenes Reiseziel denn hier gibt es unglaublich viel zu machen und zu entdecken.

Tennessee


Nashville

Spezialitäten Tennessee


Tennessee ist ein langgezogener Bundesstaat im Süden der USA. Die Hauptstadt Nashville gilt als der Geburtsort der Countrymusik und ist berühmt für seine Honky Tonk Bars. Zudem befindet sich im Westen Graceland, das berühmte Anwesen Elvis Presleys. Die Küche Tennessees ist klassische Country Kitchen und zeichnet sich durch seinen rustikalen und herzhaften Stil aus. Ihr wollt wissen was man in Tennessee essen und trinken sollte? Wir haben euch nachfolgende unsere Highlights aufgelistet.


Das solltet ihr in Tennessee probieren


Catfish

Ohne Catfish geht in Tennessee nichts. Fischen ist hier ein sehr beliebtes Hobby und der Wels weit verbreitet. Entsprechend findet Ihr den Fisch in vielen verschiedenen Formen und Varianten auf dem Teller. Ob gegrillt mit leckerer Marinade, frittiert oder als Burger – im ländlichen Teil Tennessees kommt ihr an Catfish definitiv nicht vorbei und das ist auch gut so, denn es lohnt sich den Fisch in seinen vielen Facetten mit leckeren countrystyl Beilagen zu probieren!

Grilled Catfish


Hot Fried Chicken

Wer knusprig frittiertes Hühnchen mag ist in Tennessee schon mal gut aufgehoben. Wer dazuhin noch gerne scharf isst – noch besser! Hot fried chicken gibt es in vielen Stufen von mild bis extrem scharf. Am besten mit frischen Pommes oder Mac N Cheese als Beilage ist das Gericht eine absolutes Muss in Tennessee!

Hot fried chicken


Biscuits and Gravy

Wenn Ihr ein original Südstaaten Frühstück probieren wollt dann solltet Ihr unbedingt Biscuits and Gravy probieren. Die weichen, buttrigen Biscuits sind klassische Südstaatenbrötchen und werden in dem Fall mit einer dickflüssigen Soße übergossen. Die sogenannte Gravy besteht zum größten Teil aus Schweinswurst, Mehl und Milch. Serviert wird das ganze dann gerne in Kombination mit Speck und Ei.

Biscuits and Gravy


Barbecue

Tennessee ist bekannt für Barbecue und das schmeckt man auch. Ob frisch marinierte Barbecue Ribs, Pulled Pork oder frischer Bacon, alles mit klassischen Südstaaten Gewürzen verfeinert und frisch vom Smoker – grillen hat hier große Tradition. Krautsalat, grüne Bohnen und frittierte Okra als Beilage dazu und fertig ist ein klassisches Südstaaten Barbecue.

Barbecue Ribs


Mac N Cheese

Mac N Cheese ist sowohl als Einzelgericht als auch als Beilage ein sehr beliebtes Gericht in Tennessee. Bei einem kann man sich dabei immer sicher sein – es ist reichhaltig und sehr cremig. Die mit Cheddar oder Montery Jack gebackenen Makkaroni dürfen auf einem Trip durch Tennessee auf gar keinen Fall fehlen!

Mac N Cheese


Cinnemon Bread

Das Cinnemon Bread des Freizeitparks Dollywood in Tennessee hat es aus einem ganz einfachen Grund in diese Liste geschafft: es ist eine der besten „Süßspeisen“ die wir jemals in den Vereinigten Staaten gegessen haben. Nicht ohne Grund stehen die Besucher hier teilweise mehrere Stunde für ein frisch gebackenes mit flüssigem Zimt / braunem Zucker Buttergemisch übergossenes Brot an. Ein leckeres Frosting zum dippen dazu und viel Spaß im Paradies!

Und bitte keine Kalorien zählen… 😉

Cinnemon Bread


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Tennessee Getränke


Wohl jedem dürfte Tennessee Whiskey ein Begriff sein. Ob nun der bekannteste (Jack Daniels) oder die vielen kleineren Destillen des Bundesstaats – es lohnt sich den Whiskey mal zu testen. Wir hatten das Vergnügen in Nashville zwei traditionsreiche Destillen zu besuchen und uns durchzuprobieren. Zudem lohnt sich auch die beiden Cocktails Whiskey Sour und Lynchburg Lemonade zu testen. Übrigens, nur Whiskeys aus Tennessee dürfen Tennessee Whiskey genannt werden, als andere nennt sich Bourbon 😉

Neben Whiskey ist Moonshine sehr beliebt in Tennessee und wird entsprechend zelebriert. Moonshine in Tennessee ist nichts anderes als Schnaps mit den unterschiedlichsten Geschmäckern – von Blaubeermuffin, über Erdnussbutter bis hin zu Pina Colada Geschmack. Im Prinzip gibt es kaum was was es nicht gibt. Cool sind die verschiedenen Moonshine Destillen in denen man sich für einen kleinen Betrag X durch probieren kann – meist mit etwas Entertainment dazu.

Wer Bier mag wird ebenfalls fündig. Es gibt in ganz Tennessee einige coole lokale Brauereigaststätten die hochwertiges Bier brauen. Tastings sind fast immer möglich und Livemusik darf natürlich nie fehlen!


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Unsere Eindrücke aus Tennessee

Tennessee ist der Inbegriff des Old American Country. Viel Landwirtschaft, die berühmten Smokey Mountains und natürlich die Countrymusik verrückte Stadt Nashville. Wir hatten während unserer Zeit in Tennessee unglaublich viel Spaß, haben viele spannende Eindrücke bekommen und wurden komplett in den Bann der Countrymusik Hauptstadt Nashville gezogen.

In den Great Smokey Mountains kann man tolle Wanderungen machen und die atemberaubende Aussicht genießen. Am Fuße der Mountains haben wir das völlig verrückte Städtchen Gatlinburg besucht und u.a. einen Abstecher in unsere erste Moonshine Brennerei mit Tasting gemacht. Der Freizeitpark Dollywood gilt als einer der schönsten Freizeitparks der USA und das mit Recht. Ein unfassbar schön und traditionell angelegter Park mit einigen coolen Attraktionen und dem besten Essen das wir bisher in einem Freizeitpark serviert bekommen haben. In Memphis haben wir das Anwesen von ELVIS – Graceland besucht und spanende Einblicke in das Leben der Rocklegende bekommen. Und dann war da noch Nashville…

Nashville hat sich bei uns in kurzer Zeit zu einer unserer Lieblingsstädte in den USA entwickelt. Die Stadt bietet eine große Variation an unterschiedlichen coolen Möglichkeiten. Wir haben z.B. einen Abend in der altehrwürdigen Grand Ole Opry verbringen dürfen und dabei ein tolles, beeindruckendes Countrymusik Konzert erleben dürfen. Wir haben in Nashville verschiedene Whiskey Destillen besucht und die spanende Geschichte dahinter kenngelernt. Und natürlich darf ein Abstecher in eine der vielen, völlig verrückten Honky Tonk Bars nicht fehlen! Wer auf Livemusik und Country steht der ist hier genau richtig. Wir fanden es überragend. Daneben bietet Nashville tolle Museen, schöne Parks und coole Sportevents. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Hier ist für jeden etwas dabei.

7 Tage Roadtrip von Venedig über San Marino und Bologna


Markusplatz Venedig

Roadtrip Norditalien mit San Marino


Pizza, Pasta, Gelato und ganz viel guter Vino. Das sind die ersten Dinge die uns in den Sinn kommen, wenn wir an das kulinarische Land in Stiefelform denken. Italien hat aber natürlich noch einiges mehr zu bieten als die bekannten Klassiker. Vor allem Norditalien wird als Reiseziel oft unterschätzt. Die meisten Touristen zieht es hier nur in die großen Städte wie bspw. Mailand oder Venedig. Neben der vielen kulinarischen aber auch kulturellen Highlights im Norden, eignet sich ein Roadtrip hier auch wunderbar, um eine der ältesten Republiken der Welt zu besichtigen – San Marino. Das kleine Land ist unbedingt einen Besuch wert. Wir starten unsere Reise an einem zentralen Ausgangspunkt und einem Traumziel vieler Reisender – Venedig. Von dort aus geht es weiter gen Süden in das wunderschöne Hafenstädtchen Cesenatico. Im Anschluss besuchen wir San Marino, Bologna und fahren über malerische Dörfer nach Vicenza und Bassano del Grappa bevor es wieder zurück an den Ausgangspunkt geht.

In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr in Norditalien unbedingt probieren müsst und natürlich, was es sich zu sehen lohnt!

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In 7 Tagen von Venedig über San Marino, Bologna und Vicenza


Markusplatz Venedig Wassertaxi

Unsere Reise beginnt Ende März am Flughafen in Venedig. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 1 Std. 15 Min. Die Monate März/April eignen sich hervorragend als Reisezeit für Norditalien. Das Klima ist meist schon recht angenehm (ca. 13-20 Grad) und wer nicht gerade auf die Osterferien angewiesen ist findet mit etwas Glück ein ’nicht ganz so volles Venedig‘ vor. (Wobei diese Aussage für Venedig eigentlich nie zutrifft – hier tummeln sich zu jeder Jahreszeit tausende Touristen.) Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 20 Minuten mit dem ATVO Express Bus. Kostenfaktor ca. 8€ (Stand 2020). Die verwinkelte Kanalstadt begrüßt uns spät abends mit freundlichen 14 Grad und jeder Menge Restaurants aus denen es nach Fisch und Pasta duftet und die von uns entdeckt werden wollen. Unser Hotel liegt Nahe der Kirche Santa Maria Zobenigo. Zum Markusplatz sind es ca. 7 Minuten zu Fuß, zur Rialto Brücke ca. 10 Minuten.

Nach einer ruhigen Nacht nutzen wir den ersten Tag der Reise, um Venedig zu Fuß zu erkunden. Insgesamt haben wir für Venedig 1 1/2 Tage eingeplant bevor wir unseren Mietwagen abholen und weiterfahren. Da wir beide schon mehrmals dort waren, konzentrieren wir uns nicht nur auf die touristischen Highlights wie den weltberühmten Markusplatz mit Dom und Turm, den Dogenpalast oder die Rialto Brücke. Viel mehr haben wir einige Punkte auf der Liste, die wir unbedingt probieren bzw. sehen wollen.

Kurzum, abseits der berühmten Klassiker lohnt es sich in Venedig Folgendes zu probieren bzw. sehen:

  • Ciccheti (typisch venezianische Brötchen) mit einem Aperitivo in einem Bacari (Weinbar) genießen
  • Mit dem Wassertaxi eine Stadtrundfahrt machen (Canal Grande, Hafen etc.)
  • Sich ein Gläschen Vino in der Bar des berühmten Gritti Palace Hotels direkt am Wasser gönnen
  • Eine venezianische Maske bei einem einheimischen Maskenhersteller als Souvenir kaufen (bspw. La Commedia)
  • Eine Kugel hausgemachtes Gelato essen bspw. in der Gelateria Artigianale ‚Fantasy‘

Was sich sonst noch in Venedig lohnt: Die Seufzerbrücke, der Mercato di Rialto, eine Streetfood Tour mit einem Einheimischen, Cannaregio (das ‚einheimische‘ Viertel), die Aussichtsterasse im Fondaco dei Tedeschi.

WICHTIGER TIPP: Für alle Touren, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten lohnt es sich unbedingt im Voraus zu buchen um Schlange stehen zu vermeiden ODER früh morgens da zu sein (vor 9 Uhr!).

Tags darauf verbringen wir den Vormittag noch in Venedig, bevor wir mit dem Bus nachmittags wieder zum Flughafen fahren und dort unseren Mietwagen abholen. Mit dem Mietwagen geht es Richtung Süden zu unserem nächsten Ziel der Reise – Cesenatico. Wir wählen die kilometermäßig etwas längere , aber viel schönere Strecke entlang der Küste (die etwas Kürzere führt über Bologna). Nach ca. 2h 45 Min. erreichen wir das hübsche kleine Hafenstädtchen. Hier gibt es nicht nur erstklassige Fischrestaurants und wunderschöne alte Segelboote im Hafen sondern auch wunderbare rustikale einheimische Küche. INTERESSANT: Der Hafenkanal der Stadt wurde von Leonardo da Vinci konzipiert. Cesenatico ist außerdem der perfekte Ausgangspunkt für San Marino oder für einen Strandausflug am nächsten Tag.


Wir genießen am Abend ein Menü, welches uns noch lange im Gedächtnis bleiben soll. Durch Zufall finden wir ein rustikales, mit einheimischen gefülltes Restaurant und entscheiden uns für das ‚Menü des Tages‘, ohne so genau zu wissen was kommt (sooo gut ist unser italienisch dann auch wieder nicht). Wir bekommen jeden Gang in einer Üppigkeit serviert, dass es uns beinahe die Sprache verschlägt. Zur Vorspeise gibt es einheimischen Käse, Wurst, frisches Tramezzini (Weißbrot) und Crescentine (Fladenbrot) serviert auf einem riesigen Holzbrett. Als Primi Piatti bekommen wir zweierlei hausgemachte Pasta. Eine Art Strozzapreti mit rotem Raddicchio und Speck sowie Tagliatelle al Ragu. Beide Portionen sind so riesig (und so überragend gut), dass wir im Zuge dessen leider unser Bistecca abbestellen müssen – schade drum – aber besser als wegwerfen! Danach gibt’s noch einen ‚kleinen Nachtisch‘ in Form von einem Stück Semifreddo (eisgekühlte Schichttorte). Nach dem Kuchen wollen wir nur noch ein Glas Grappa und in’s Bett kugeln. Doch statt einem Glas bekommt man hier gleich zwei Flaschen. Einmal Limoncello, einmal Grappa aus dem Holzfass – ‚Hier bitte, bedient euch!‘. Wir sind platt und glücklich (und völlig übergessen) und fallen ins Bett. (–> Das Restaurant heißt übrigens Osteria Trattoria al Cenacolo).

Am nächsten Morgen sitzen wir bereits früh (7 Uhr) in einem netten Café direkt am Kanal bei Espresso und Brioche – heute haben wir nämlich viel vor! Nach dem Frühstück fahren wir direkt weiter nach Rimini. Hier lohnt ein Spaziergang durch die historische Altstadt. Das gibt es unter anderem zu sehen (je nachdem wie viel Zeit euch bleibt):

  • Der Augustusbogen (gut erhaltener Ehrenbogen)
  • Der Malatesta Tempel (Kathedrale von Rimini)
  • Die Burg Sismondo (Aus dem 15. Jhdt.)
  • Die Tiberiusbrücke (Wahrzeichen der Stadt)
  • Den Palazzo dell’Arengo (am Plaza Cavour)

Danach wollen wir noch kurz zum Strand. Für ein Bad ist es zwar noch zu kalt, aber ein Besuch am Meer lohnt sich trotzdem immer für uns! Nach unserem ca. 3 stündigen Spaziergang durch Rimini fahren wir jetzt weiter nach San Marino. Es ist Mittagszeit und dementsprechend haben wir Hunger.

Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. In San Marino angekommen suchen wir uns erst einmal einen der vielen Parcheggios (öffentliche Parkplätze) rund um das Zentrum (wir empfehlen P9). Wir sind direkt überwältigt von der Schönheit dieses winzig kleinen Landes (das eigentlich nur aus einem einzigen Berg besteht). Ende März liegt hier sogar noch Schnee und die Temperaturen sind deutlich kühler als in Rimini.


Vom Parkplatz aus starten wir unseren Rundgang und unseren Aufstieg. San Marino ist – wie bereits angedeutet – bergig! Die Festungsanlage, die San Marino umgibt ist sehr gut erhalten und führt zu wahnsinnigen Aussichtspunkten an den drei Türmen Guaita, Cesta und Montale. Die historische Altstadt ist ebenfalls gut erhalten und besticht mit vielen kleinen Shops und süßen Cafés sowie im ‚Zentrum‘ mit dem Palazzo Pubblico. Was sich unbedingt lohnt:

  • Spaziergang entlang der Festungsmauern
  • Der Hexenpfad (creepy – hier wurden früher ‚Hexen‘ in den Abgrund gestoßen)
  • Sonnenuntergang am Piazza della Libertà
  • Der Ort Borgo Maggiore (mit der Seilbahn erreichbar) – Markt und Eisenbahntunnel

Nach einem ersten Spaziergang ist es ca. 14 Uhr und unser Magen knurrt. Wer ein Restaurant mit Ausblick und guter Küche sucht, wird das im La Terrazza finden (reservieren lohnt sich). Für wen ein Kaffee oder ein Vino ausreichend ist, der findet im In & Out einen tollen Spot für einen Drink mit Ausblick.


Als die Sonne gerade anfängt unterzugehen, machen wir uns auf zu unserem heutigen Ziel. Wir genießen einen letzten Blick auf San Marino und in ca. 1h 45Min erreichen wir Bologna. Am nächsten Morgen wollen wir die Stadt erkunden und planen dafür einen ganzen Tag ein. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird oft unterschätzt. Dabei besticht sie mit wunderschöner Backstein-Architektur, einer der ältesten Universitäten Europas und durch viele Spitzenrestaurants. Das lohnt sich in Bologna:

  • Piazza Maggiore (der zentrale Platz der Stadt mit dem Dom Basilica di San Petronio)
  • Garisenda und Asinelli Türme (Aufstieg auf den Asinelli Turm muss vorher online gebucht werden)
  • L’Archiginassio (Stadtbibliothek – von Innen sehr sehenswert)
  • Das ‚kleine Venedig‘ (die versteckten Kanäle von Bologna)
  • Schlendern und essen im Quadrilatero (Shops, Marktstände und jede Menge gute Snacks!)

Am Abend wollen wir natürlich testen, ob es in Bologna wirklich die beste ‚Bolognese‚ der Welt gibt – schließlich kommt der Name ja nicht von ungefähr! Wir lernen zwei wichtige Dinge: Die ‚echte‘ Bolognese hat nichts mit einer Tomatensoße zu tun, wie wir sie unter dem Namen kennen. Außerdem isst man die Bolognese in keinem Fall mit Spaghetti. Die originale Pasta ‚Bolognese‘ findet ihr in den Speisekarten fast ausschließlich als Tagliatelle al Ragù. Dabei besteht die Soße eigentlich aus besten und gut gewürzten Fleisch Stücken von glücklichen Tieren und lediglich einem Spritzer Tomatenpüree. Die Nudeln sind hausgemacht, lang und mit Ei im Teig zubereitet. Korrekterweise wird nur die Gabel genutzt, um sich gekonnt die Nudeln sowie zwei, drei Bröckchen Fleisch auf die Gabel zu schieben und dann einfach nur zu genießen! Restauranttipp Bologna: Trattoria La Treccola.

(Unser ‚Originalrezept‘ für Pasta mit Bolognese Soße findet ihr hier)


Nach einem sehr leckeren Abendessen und ein, zwei guten Gläschen Vino fahren wir am nächsten Morgen nach einem kleinen Frühstück weiter in das Städtchen San Giovanni in Persiceto. Schaut euch unbedingt die Piazzetta degli Inganni an. Eine Straße, die von einem italienischen Künstler mit allerlei Illusionen an den Häuserwänden versehen wurde. Außerdem könnt ihr etwas außerhalb das Planetarium besuchen. Wir haben schon wieder Hunger und finden durch Zufall eines der besten und kuriosesten Restaurants unserer Reise. Die Grassagallina Osteria con cucina enoteca libreria. Gleichzeitig Buchhandlung, Weinhandlung und hervorragendes Restaurant für ein Mittagessen!

Gestärkt mit hervorragender Pasta, netten Gesprächen und natürlich – einem Glas Wein (in Italien übrigens typisch, auch zum Mittagessen) geht’s weiter Richtung Norden. Unser heutiges Ziel: Vicenza.

Nach ca. 1h 45Min. erreichen wir die Stadt, die als eine der ‚elegantesten Kunststädte‘ Venetiens gilt. Der berühmte italienische Architekt Palladio hat dort im 16 Jhdt. viele bedeutende Gebäude entworfen, die noch heute das Stadtbild prägen. Heute schlendern wir nur noch ein wenig durch das Stadtzentrum und freuen uns auf ein gutes Abendessen, damit wir morgen gestärkt die Stadt erkunden können.

Am nächsten Tag steht Sightseeing auf dem Plan. Das gibt es in Vicenza zu sehen und zu probieren:

  • Die Villa Rotonda (Ein Architektur-Highlight)
  • Das Teatro Olimpico (viel Geschichte aber wenig Spannung)
  • Die Basilica Palladiana
  • Die Gebäude und Paläste von Palladio (am Besten beim Stadtspaziergang bewundern)
  • Ein Gelato oder einen Kaffee mit musikalischer Untermalung auf der Piazza dei Signori
  •  Baccalà alla vicentina probieren (Ein Muss!)

Wir verabschieden uns von Palladio und Vicenza und fahren noch etwas weiter nördlich, um einen guten Freund zu treffen. Unser Ziel für heute ist Bassano del Grappa. Wie der Name bereits sagt – die Hauptstadt des Grappa! In nicht einmal 45 Minuten erreichen wir unser Ziel. Wir wohnen in einem Hotel direkt oberhalb des Zentrums der historischen Stadt.


Am Abend nimmt uns der Freund von uns mit für einen Aperitif in eine Bar, die gleichzeitig Frisör, Barbershop und hippe Aperitif-Bar ist. Etwas verrückt, aber es schmeckt. Danach fahren wir, etwas außerhalb von Bassano zu einem tollen Restaurant inmitten der Weinberge – irgendwo im nirgendwo – aber super romantisch. Im Restaurant Contrà Soarda gibt’s nicht nur eigenen Bio-Wein sondern auch tolles Essen – vom Feld / Weide auf den Tisch – in einer bezaubernden Location. Spezialität des Hauses: Rinder Tartar, welches direkt vor den Augen frisch zubereitet und verfeinert wird. Zum Abschluss gibt’s – na klar – Grappa!

Am nächsten Tag schauen wir uns in Ruhe die Stadt an. Das gibt es in Bassano del Grappa zu sehen und zu probieren:

  • Die Ponte Vecchio (Brücke aus der Renaissance von Palladio)
  • Das Poli Grappa Museum (mit Tasting)
  • Ein entspannter Spaziergang durch das Centro Storico (die historische Altstadt)
  • Der Civic Tower
  • Markt Tour und Home-Cooking Dinner mit einem Einheimischen (vorher online buchbar)

Abends fallen wir ins Bett und sind ziemlich platt von den Eindrücken der letzten Tage. Am nächsten Morgen geht es zurück in Richtung Venedig und damit zum letzten Stopp unseres Roadtrips durch Norditalien.

Nach 7 Tagen Roadtrip, Pasta, Vino und jeder Menge Geschichte und Architektur sind wir glücklich und froh, dass wir uns für diese Route entschieden haben. Italien und San Marino sind für uns immer eine Reise wert. Jede Region in Bella Italia hat Ihren ganz eigenen Charme, eigene Spezialitäten und ihre eigene Jahrhundertelange Geschichte und Traditionen – und nicht zuletzt wundervolle Menschen und Gastgeber. Obwohl wir privat und geschäftlich schon so oft dort waren, gibt es in Italien immer noch so viele Städte und Regionen, die wir noch sehen wollen und so viele kulinarische Highlights, die wir noch für euch testen wollen. Wir freuen uns schon auf’s nächste mal – dann soll es in die Region Apulien gehen 🙂 In diesem Sinne – Saluti – auf Italien!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

Empanadas Colombianas


Rezept für kolumbianische Empanadas

mit Tomatensalsa

Rezept Empanadas

Gefüllte Teigtaschen gibt es fast überall auf der Welt. Sie sind meist gefüllt mit Fleisch, Fisch oder Gemüse und lassen sich häufig gut als Streetfood essen. Die Zutaten sind günstig, die Zubereitung relativ simpel und schnell. Die besten Teigtaschen gibt es in Kolumbien – zumindest nach Meinung der Einwohner des südamerikanischen Landes. Wir haben schon viele Teigtaschen getestet – von China über Italien bis hin nach Kolumbien. Unser Fazit: Tatsächlich gehören die knusprig frittierten und herzhaft gefüllten Empanadas Colombianas zu den Besten der Welt! Hier gibt es das Rezept für den kolumbianischen Streetfood Klassiker:


Zutaten für ca. 8-10 große Empanadas mit Tomatensalsa:

Für den Teig:
250gMais-/Weizenmehl gemischt
1 ELneutrales Pflanzenöl
1/2 Tasse(Mandel-) Milch
50 gButter oder Margarine
1 PriseSalz
1 PriseZucker
Für die Füllung:
1 Stck.Karotte
1/2 Stck.Paprika
1/2 Stck.Süßkartoffel
1/2 Stck.Zwiebel
250g(vegetarisches-) Hackfleisch
1 Stck.Knoblauchzehe
100ggeriebener Käse (bspw. Gouda)
5-10Stck.Jalapeño Scheiben
2 StieleKoriander (Alternativ Petersilie)
Gewürze:Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zucker, Salz, Pfeffer, Chilisoße nach Gusto
Für die Salsa:
3 Stck.Strauchtomaten
2 StieleKoriander (Alternativ Petersilie)
1/2 Stck.Zwiebel
1,5 Stck.Limette gepresst
Nach GustoJalapeño Scheiben
Gewürze:Knoblauchpulver, Zucker, Salz, Pfeffer
Garnitur & Frittieren:
Mindestens 2 LFrittieröl
2 Stck.Lauchzwiebeln
Zubereitungszeit: ca. 40-60 Minuten

Nahezu jedes Mittel- und Südamerikanische Land hat sein ganz eigenes Rezept für die beliebten Teigtaschen. Man findet das traditionelle Streetfood gefüllt mit Fleisch, vegetarisch mit Bohnen oder auch mit Reis und Kartoffeln. Zu kaufen gibt’s die gelben, halbmondförmigen Taschen meist von mobilen Verkaufsständen. Wir haben uns für die Empanadas Colombianas entschieden, da wir Sie hier – genauer gesagt in Cartagena – das erste Mal gegessen haben. Wie scharf ihr eure Empanadas mögt, könnt ihr ganz individuell entscheiden. Lasst einfach entsprechend die Jalapeños oder die Chili Soße weg.


Die 10 Schritte zu Empanadas Colombianas mit Tomatensalsa

  1. Der Teig: Die Mais/Weizenmehl Mischung in eine große Schüssel geben. Einen TL Paprikapulver, einen TL Kreuzkümmel sowie einen TL Salz und eine Prise Zucker hinzugeben und gut vermengen. Milch, Butter und Öl dazugeben und zu einem Teig verrühren. Den Teig zu einer Kugel formen und kneten, bis er glatt ist.  Der Teig sollte fest sein, sich aber gut kneten und formen lassen. Wenn der Teig zu flüssig ist – mehr Mehl dazu geben. Wenn der Teig zu fest ist – etwas Wasser hinzugeben. Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Füllung: Während der Teig ruht, Süßkartoffel schälen und gar kochen. Karotte, Knoblauch und Zwiebel schälen, Paprika waschen und alles in feine Würfel schneiden. Etwas Öl in eine Pfanne geben und das Hackfleisch zusammen mit dem Gemüse und etwas Chilisoße in der Pfanne braten bis das Hackfleisch gar und das Gemüse bissfest ist. Nach Gusto mit Paprikapulver, Chili, Kreuzkümmel und Salz würzen.
  3. Gekochte Süßkartoffel zusammen mit dem gebratenen Hackfleisch in eine Schüssel geben und vermengen. Jalapeños und Koriander klein hacken und zusammen mit dem geriebenen Käse unter die Masse heben.
  4. Die Salsa: Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Koriander klein hacken. Jalapeños in sehr feine Würfelchen schneiden.
  5. Alles in einer Schüssel vermengen und den Limettensaft darüber geben. Nach Gusto mit Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer und Zucker würzen und alles gut vermengen. Sollte die Salsa nicht feucht genug sein, noch etwas Limettensaft hinzugeben. Salsa bei Seite stellen.
  6. Empanadas: Aus je ca. 1 – 1 1/2 EL Teig kleine Kugeln in den Handflächen formen.
  7. Die kleinen Kugeln nacheinander zwischen zwei Stücke Frischhaltefolie legen und sehr dünn kreisförmig ausrollen oder mit der Handfläche zerdrücken. Das obere Stück Frischhaltefolie entfernen und je ca. 1 EL teig in die Mitte geben.
  8. Die Teigkreise anschließend mit der darunter liegenden Frischhaltefolie umklappen so dass ein Halbkreis entsteht und die Füllung umschlossen wird. Eine Gabel nutzen um den Rand der Halbkreise einzudrücken und die Empanadas damit zu verschließen. 
  9. Frittieren: Pflanzenöl in einen großen Topf geben und auf ca. 170°C erhitzen. Nach und nach die Empanadas in das heiße Öl geben und ca. 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun frittieren. Anschließend die fertigen Empanadas auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen und abtropfen lassen.
  10. Die fertigen Empanadas zusammen mit der Salsa servieren und nach Gusto mit einer zu feinen Ringen geschnittenen Lauchzwiebel und etwas frischem Koriander garnieren. Guten Appetit!
Rezept Empanadas

Es ist nicht schlimm, wenn eure Empanadas nicht perfekt werden oder an der ein oder anderen Stelle etwas Füllung austritt. Hierbei geht es mehr um die Optik als um den Geschmack (unsere werden auch selten perfekt). Tipp: Wenn ihr nach dem ersten Frittier-Versuch merkt, dass eure Empanadas zu schnell zu dunkel werden, dann schaltet den Herd sofort zurück auf mittlere Stufe. Öl behält sehr lange seine Temperatur und wird, einmal erhitzt, sehr schnell immer heißer aber nur sehr langsam wieder kalt. Test – Ist mein Frittieröl heiß genug: Haltet ein Holzstäbchen als Test hinein. Solange blasen am Stäbchen aufsteigen ist das Öl heiß genug.


Cartagena
Cartagena | Kolumbien

Ihr wollt mehr über das Thema ‚Essen in Mittelamerika & der Karibik‘ erfahren? Dann schaut doch mal bei unserem Beitrag über die Spezialitäten in Mittel- & Südamerika vorbei. Hier gibt es viele leckere und kuriose Spezialitäten zu probieren!

Costa Ricanisches Frühstück – Gallo Pinto


Rezept Gallo Pinto

Rezept Gallo Pinto Costa Rica

Es muss nicht immer Brot und Marmelade zum Frühstück sein! In Costa Rica mögen es die Menschen herzhaft, warm und ausgewogen. Gallo Pinto ist eines der beliebtesten Frühstücksrezepte des mittelamerikanischen Landes. Wer es einmal probiert hat, wird es lieben – und es eignet sich definitiv auch als Abendessen! Reis, Bohnen, Gemüse, Ei und Käse sind nur einige Bestandteile des costa ricanischen Frühstücksklassiker. Der gefleckte Hahn (span. Gallo Pinto) ist jedoch nicht nur in Costa Rica überaus beliebt. In ganz Lateinamerika und der Karibik kommt das Gericht regelmäßig zum Frühstück auf den Teller. Das Grundrezept besteht aus gekochtem Reis vom Vortag sowie schwarzen oder roten Bohnen. Alle weiteren Zutaten sind Geschmackssache. Gewürzt wird üblicherweise mit der lateinamerikanischen Variante der Worcestershiresauce – der Salas Inglesa. Unser Lieblingsrezept für Gallo Pinto findet ihr hier:


Zutaten für Gallo Pinto mit Gemüse, Ei und Käse:

ca. 250 gReis (ideal gekocht vom Vortag)
1 DoseKidneybohnen
1 Stck.kl. rote Paprika
2 StangenStaudensellerie
2 Stck.Eier
2 ScheibenHalloumi Käse
1/4 Stck.Weißkohl
1 Stck.Zwiebel
1 ZeheKnoblauch
1-2 StieleKoriander
Worcestershiresauce
Chili / Habanero Soße
neutrales Speiseöl (Raps/Sonnenblume)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel
Optional:Frische Chilischote
Wie immer: Für 2 Personen | Zubereitungszeit: Ca. 40-60 Min.

Das Originalrezept besteht tatsächlich im Grundsatz nur aus Reis und Bohnen. Optional sind Mais-Tortillas, Kochbanane sowie Sauerrahm. Ebenso optional sind Gemüse, Fleisch, Ei oder Käse. Wir haben uns für diese Variante entschieden, da sie uns am besten schmeckt.

Wer aber die ursprünglichste und einfachste Variante des Gallo Pinto haben will, der benötigt eigentlich nur Reis, Bohnen, Zwiebeln, Worcestershiresauce, ein paar Gewürze und Tortillas oder Toastbrot. Fertig!


In 5 Schritten zu costa-ricanischem Gallo Pinto:

Zutaten Gallo Pinto

–> Solltet ihr keinen Reis vom Vortag haben, dann vor Schritt 1 den Reis nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen!

  1. Zutaten Mis-en-place: Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, Sellerie und Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Kohl waschen und in feine Streifen schneiden. Chili Schote in feine Ringe schneiden.
  2. Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Reis hinzufügen und andünsten. Nach einigen Minuten das restliche Gemüse sowie die Chilis hinzufügen.
  3. Würzen: Ca. 3-4 TL Worcestershiresauce hinzugeben. Ebenso nach Gusto mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Chili / Habanero Soße abschmecken.
  4. Braten: In einer großen Pfanne zunächst zwei Scheiben Halloumi anbraten. Wenn die Scheiben braun sind, an die Seite der Pfanne schieben. Nun die Spiegeleier braten.
  5. Anrichten: Reis und Gemüse auf einem Teller anrichten, Koriander als Garnitur darauf geben. Ei und Halloumi darauf oder daneben geben. Fertig ist euer Gallo Pinto!

Buen apetito!

Rezept Gallo Pinto
Gallo Pinto mit Spiegelei und Käse

Wein-/ Bierbegleitung: Zum Rezept passt entweder ein leichter Rotwein oder ein würziger Weißwein wie bspw. ein Chardonnay. Am liebsten trinken wir aber ein lateinamerikanisches Bier dazu.


Darf es noch was Süßes sein? In Lateinamerika wird nicht NUR herzhaft gefrühstückt. In Belize beispielsweise mag man es heiß, süß und fettig. Lust auf ein unwiderstehliches belizianisches Frühstück? Dann haben wir das passende Rezept für euch! Probiert unser Rezept für belizianische Fry Jacks.

Rezept Fried Jacks Belize

Roadtrips in Nordamerika


Die besten Roadtrips in Nordamerika


Metropolen, Wildnis und kulinarische Vielfalt


Nordamerika ist nach Asien und Afrika der flächenmäßig drittgrößte Kontinent der Welt. Klimatisch beherbergt der große Kontinent so ziemlich alle Klimazonen der Erde. Während auf manchen kanadischen Inseln bereits Polarklima herrscht, findet man im Süden Floridas tropisches Klima vor. Genauso umfangereich wie die Klimazonen, so sind auch Flora & Fauna, Kultur und vor allem die Kulinarik der einzelnen Länder in Nordamerika. Nordamerika eignet sich durch die gut ausgebauten Straßen hervorragend für ausgiebige Roadtrips – egal ob mit dem Auto oder mit dem Camper. Von der Wildnis und der Einsamkeit in den kanadischen Wäldern bis hin zu den Stränden und dem Trubel in Miami. In Nordamerika findet garantiert jeder den geeigneten Roadtrip. Wir stellen euch hier unsere ‚besten Roadtrips in Nordamerika‘ vor. Jeden Roadtrip haben wir natürlich bereits selber gemacht. Ihr sucht nach Inspiration für mögliche Routen? Ihr plant gerade euren eigenen Roadtrip nach Nordamerika? Ihr wollt euch über kulinarische und kulturelle Highlights informieren? Dann seid ihr hier richtig!


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Nordamerika


Miami Beach

14 Tage Roadtrip Florida

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Niagarafälle Horseshoe Falls
  • Quebec Petit Champlain
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach
  • Beavertails Kanada
  • Kanu leihen Kanada
  • Wynwood Walls
  • Southernmost Point
  • Key Lime Pie