Empanadas Colombianas


Rezept für kolumbianische Empanadas

mit Tomatensalsa

Rezept Empanadas

Gefüllte Teigtaschen gibt es fast überall auf der Welt. Sie sind meist gefüllt mit Fleisch, Fisch oder Gemüse und lassen sich häufig gut als Streetfood essen. Die Zutaten sind günstig, die Zubereitung relativ simpel und schnell. Die besten Teigtaschen gibt es in Kolumbien – zumindest nach Meinung der Einwohner des südamerikanischen Landes. Wir haben schon viele Teigtaschen getestet – von China über Italien bis hin nach Kolumbien. Unser Fazit: Tatsächlich gehören die knusprig frittierten und herzhaft gefüllten Empanadas Colombianas zu den Besten der Welt! Hier gibt es das Rezept für den kolumbianischen Streetfood Klassiker:


Zutaten für ca. 8-10 große Empanadas mit Tomatensalsa:

Für den Teig:
250gMais-/Weizenmehl gemischt
1 ELneutrales Pflanzenöl
1/2 Tasse(Mandel-) Milch
50 gButter oder Margarine
1 PriseSalz
1 PriseZucker
Für die Füllung:
1 Stck.Karotte
1/2 Stck.Paprika
1/2 Stck.Süßkartoffel
1/2 Stck.Zwiebel
250g(vegetarisches-) Hackfleisch
1 Stck.Knoblauchzehe
100ggeriebener Käse (bspw. Gouda)
5-10Stck.Jalapeño Scheiben
2 StieleKoriander (Alternativ Petersilie)
Gewürze:Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zucker, Salz, Pfeffer, Chilisoße nach Gusto
Für die Salsa:
3 Stck.Strauchtomaten
2 StieleKoriander (Alternativ Petersilie)
1/2 Stck.Zwiebel
1,5 Stck.Limette gepresst
Nach GustoJalapeño Scheiben
Gewürze:Knoblauchpulver, Zucker, Salz, Pfeffer
Garnitur & Frittieren:
Mindestens 2 LFrittieröl
2 Stck.Lauchzwiebeln
Zubereitungszeit: ca. 40-60 Minuten

Nahezu jedes Mittel- und Südamerikanische Land hat sein ganz eigenes Rezept für die beliebten Teigtaschen. Man findet das traditionelle Streetfood gefüllt mit Fleisch, vegetarisch mit Bohnen oder auch mit Reis und Kartoffeln. Zu kaufen gibt’s die gelben, halbmondförmigen Taschen meist von mobilen Verkaufsständen. Wir haben uns für die Empanadas Colombianas entschieden, da wir Sie hier – genauer gesagt in Cartagena – das erste Mal gegessen haben. Wie scharf ihr eure Empanadas mögt, könnt ihr ganz individuell entscheiden. Lasst einfach entsprechend die Jalapeños oder die Chili Soße weg.


Die 10 Schritte zu Empanadas Colombianas mit Tomatensalsa

  1. Der Teig: Die Mais/Weizenmehl Mischung in eine große Schüssel geben. Einen TL Paprikapulver, einen TL Kreuzkümmel sowie einen TL Salz und eine Prise Zucker hinzugeben und gut vermengen. Milch, Butter und Öl dazugeben und zu einem Teig verrühren. Den Teig zu einer Kugel formen und kneten, bis er glatt ist.  Der Teig sollte fest sein, sich aber gut kneten und formen lassen. Wenn der Teig zu flüssig ist – mehr Mehl dazu geben. Wenn der Teig zu fest ist – etwas Wasser hinzugeben. Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Füllung: Während der Teig ruht, Süßkartoffel schälen und gar kochen. Karotte, Knoblauch und Zwiebel schälen, Paprika waschen und alles in feine Würfel schneiden. Etwas Öl in eine Pfanne geben und das Hackfleisch zusammen mit dem Gemüse und etwas Chilisoße in der Pfanne braten bis das Hackfleisch gar und das Gemüse bissfest ist. Nach Gusto mit Paprikapulver, Chili, Kreuzkümmel und Salz würzen.
  3. Gekochte Süßkartoffel zusammen mit dem gebratenen Hackfleisch in eine Schüssel geben und vermengen. Jalapeños und Koriander klein hacken und zusammen mit dem geriebenen Käse unter die Masse heben.
  4. Die Salsa: Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Koriander klein hacken. Jalapeños in sehr feine Würfelchen schneiden.
  5. Alles in einer Schüssel vermengen und den Limettensaft darüber geben. Nach Gusto mit Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer und Zucker würzen und alles gut vermengen. Sollte die Salsa nicht feucht genug sein, noch etwas Limettensaft hinzugeben. Salsa bei Seite stellen.
  6. Empanadas: Aus je ca. 1 – 1 1/2 EL Teig kleine Kugeln in den Handflächen formen.
  7. Die kleinen Kugeln nacheinander zwischen zwei Stücke Frischhaltefolie legen und sehr dünn kreisförmig ausrollen oder mit der Handfläche zerdrücken. Das obere Stück Frischhaltefolie entfernen und je ca. 1 EL teig in die Mitte geben.
  8. Die Teigkreise anschließend mit der darunter liegenden Frischhaltefolie umklappen so dass ein Halbkreis entsteht und die Füllung umschlossen wird. Eine Gabel nutzen um den Rand der Halbkreise einzudrücken und die Empanadas damit zu verschließen. 
  9. Frittieren: Pflanzenöl in einen großen Topf geben und auf ca. 170°C erhitzen. Nach und nach die Empanadas in das heiße Öl geben und ca. 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun frittieren. Anschließend die fertigen Empanadas auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen und abtropfen lassen.
  10. Die fertigen Empanadas zusammen mit der Salsa servieren und nach Gusto mit einer zu feinen Ringen geschnittenen Lauchzwiebel und etwas frischem Koriander garnieren. Guten Appetit!
Rezept Empanadas

Es ist nicht schlimm, wenn eure Empanadas nicht perfekt werden oder an der ein oder anderen Stelle etwas Füllung austritt. Hierbei geht es mehr um die Optik als um den Geschmack (unsere werden auch selten perfekt). Tipp: Wenn ihr nach dem ersten Frittier-Versuch merkt, dass eure Empanadas zu schnell zu dunkel werden, dann schaltet den Herd sofort zurück auf mittlere Stufe. Öl behält sehr lange seine Temperatur und wird, einmal erhitzt, sehr schnell immer heißer aber nur sehr langsam wieder kalt. Test – Ist mein Frittieröl heiß genug: Haltet ein Holzstäbchen als Test hinein. Solange blasen am Stäbchen aufsteigen ist das Öl heiß genug.


Cartagena
Cartagena | Kolumbien

Ihr wollt mehr über das Thema ‚Essen in Mittelamerika & der Karibik‘ erfahren? Dann schaut doch mal bei unserem Beitrag über die Spezialitäten in Mittel- & Südamerika vorbei. Hier gibt es viele leckere und kuriose Spezialitäten zu probieren!

Costa Ricanisches Frühstück – Gallo Pinto


Rezept Gallo Pinto

Rezept Gallo Pinto Costa Rica

Es muss nicht immer Brot und Marmelade zum Frühstück sein! In Costa Rica mögen es die Menschen herzhaft, warm und ausgewogen. Gallo Pinto ist eines der beliebtesten Frühstücksrezepte des mittelamerikanischen Landes. Wer es einmal probiert hat, wird es lieben – und es eignet sich definitiv auch als Abendessen! Reis, Bohnen, Gemüse, Ei und Käse sind nur einige Bestandteile des costa ricanischen Frühstücksklassiker. Der gefleckte Hahn (span. Gallo Pinto) ist jedoch nicht nur in Costa Rica überaus beliebt. In ganz Lateinamerika und der Karibik kommt das Gericht regelmäßig zum Frühstück auf den Teller. Das Grundrezept besteht aus gekochtem Reis vom Vortag sowie schwarzen oder roten Bohnen. Alle weiteren Zutaten sind Geschmackssache. Gewürzt wird üblicherweise mit der lateinamerikanischen Variante der Worcestershiresauce – der Salas Inglesa. Unser Lieblingsrezept für Gallo Pinto findet ihr hier:


Zutaten für Gallo Pinto mit Gemüse, Ei und Käse:

ca. 250 gReis (ideal gekocht vom Vortag)
1 DoseKidneybohnen
1 Stck.kl. rote Paprika
2 StangenStaudensellerie
2 Stck.Eier
2 ScheibenHalloumi Käse
1/4 Stck.Weißkohl
1 Stck.Zwiebel
1 ZeheKnoblauch
1-2 StieleKoriander
Worcestershiresauce
Chili / Habanero Soße
neutrales Speiseöl (Raps/Sonnenblume)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel
Optional:Frische Chilischote
Wie immer: Für 2 Personen | Zubereitungszeit: Ca. 40-60 Min.

Das Originalrezept besteht tatsächlich im Grundsatz nur aus Reis und Bohnen. Optional sind Mais-Tortillas, Kochbanane sowie Sauerrahm. Ebenso optional sind Gemüse, Fleisch, Ei oder Käse. Wir haben uns für diese Variante entschieden, da sie uns am besten schmeckt.

Wer aber die ursprünglichste und einfachste Variante des Gallo Pinto haben will, der benötigt eigentlich nur Reis, Bohnen, Zwiebeln, Worcestershiresauce, ein paar Gewürze und Tortillas oder Toastbrot. Fertig!


In 5 Schritten zu costa-ricanischem Gallo Pinto:

Zutaten Gallo Pinto

–> Solltet ihr keinen Reis vom Vortag haben, dann vor Schritt 1 den Reis nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen!

  1. Zutaten Mis-en-place: Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, Sellerie und Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Kohl waschen und in feine Streifen schneiden. Chili Schote in feine Ringe schneiden.
  2. Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Reis hinzufügen und andünsten. Nach einigen Minuten das restliche Gemüse sowie die Chilis hinzufügen.
  3. Würzen: Ca. 3-4 TL Worcestershiresauce hinzugeben. Ebenso nach Gusto mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Chili / Habanero Soße abschmecken.
  4. Braten: In einer großen Pfanne zunächst zwei Scheiben Halloumi anbraten. Wenn die Scheiben braun sind, an die Seite der Pfanne schieben. Nun die Spiegeleier braten.
  5. Anrichten: Reis und Gemüse auf einem Teller anrichten, Koriander als Garnitur darauf geben. Ei und Halloumi darauf oder daneben geben. Fertig ist euer Gallo Pinto!

Buen apetito!

Rezept Gallo Pinto
Gallo Pinto mit Spiegelei und Käse

Wein-/ Bierbegleitung: Zum Rezept passt entweder ein leichter Rotwein oder ein würziger Weißwein wie bspw. ein Chardonnay. Am liebsten trinken wir aber ein lateinamerikanisches Bier dazu.


Darf es noch was Süßes sein? In Lateinamerika wird nicht NUR herzhaft gefrühstückt. In Belize beispielsweise mag man es heiß, süß und fettig. Lust auf ein unwiderstehliches belizianisches Frühstück? Dann haben wir das passende Rezept für euch! Probiert unser Rezept für belizianische Fry Jacks.

Rezept Fried Jacks Belize

Roadtrips in Nordamerika


Die besten Roadtrips in Nordamerika


Metropolen, Wildnis und kulinarische Vielfalt


Nordamerika ist nach Asien und Afrika der flächenmäßig drittgrößte Kontinent der Welt. Klimatisch beherbergt der große Kontinent so ziemlich alle Klimazonen der Erde. Während auf manchen kanadischen Inseln bereits Polarklima herrscht, findet man im Süden Floridas tropisches Klima vor. Genauso umfangereich wie die Klimazonen, so sind auch Flora & Fauna, Kultur und vor allem die Kulinarik der einzelnen Länder in Nordamerika. Nordamerika eignet sich durch die gut ausgebauten Straßen hervorragend für ausgiebige Roadtrips – egal ob mit dem Auto oder mit dem Camper. Von der Wildnis und der Einsamkeit in den kanadischen Wäldern bis hin zu den Stränden und dem Trubel in Miami. In Nordamerika findet garantiert jeder den geeigneten Roadtrip. Wir stellen euch hier unsere ‚besten Roadtrips in Nordamerika‘ vor. Jeden Roadtrip haben wir natürlich bereits selber gemacht. Ihr sucht nach Inspiration für mögliche Routen? Ihr plant gerade euren eigenen Roadtrip nach Nordamerika? Ihr wollt euch über kulinarische und kulturelle Highlights informieren? Dann seid ihr hier richtig!


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Nordamerika


Miami Beach

14 Tage Roadtrip Florida

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Niagarafälle Horseshoe Falls
  • Quebec Petit Champlain
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach
  • Beavertails Kanada
  • Kanu leihen Kanada
  • Wynwood Walls
  • Southernmost Point
  • Key Lime Pie

Roadtrip Kanada – Kulinarische Highlights der Ostküste


Roadtrip Kanada Ostküste


Elche, Ahornsirup, pulsierende Großstädte und jede Menge Wildnis – willkommen in Kanada! Das große Land nördlich der Vereinigten Staaten von Amerika hat alles zu bieten, was das Herz eines Travel Foodies höher schlagen lässt. Im Vergleich zur Westküste mit Vancouver, den Rocky Mountains und dem Banff Nationalpark ist die Ostküste in puncto Popularität eher der Underdog. Völlig zu Unrecht wie wir finden! Die Ostküste Kanadas ist geprägt von charmanten Städten, atemberaubenden Nationalparks und natürlich von den weltbekannten Niagarafällen. In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr an der Ostküste nicht verpassen dürft und natürlich – was ihr unbedingt probieren müsst!

[Werbung, da Nennung von Ortsnamen. Unbeauftragt und unbezahlt]


In 16 Tagen von Toronto nach Montreal


Unsere Reise beginnt Ende Mai im Herzen von Toronto. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 8,5 Stunden. Multi-Stopp Flüge (bspw. FRA-Toronto hin, Montreal-FRA zurück) gibt es in der Nebensaison bereits recht günstig, unter 500 Euro. Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 25 Minuten mit dem Zug. Die Millionenstadt begrüßt uns mit bewölktem Himmel, viel Trubel und ca. 15 Grad. Unser Hotel liegt zentral, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Von dort aus lässt sich die Stadt prima zu Fuß erkunden. Das Heimstadion des Basketballvereins Toronto Raptors, die Scotia Bank Arena, liegt direkt gegenüber. Auch der 553m hohe CN Tower lässt sich in wenigen Gehminuten erreichen. Wir haben natürlich erst mal Hunger – und Lust auf Burger! Der Hunger treibt uns durch die Straßen von Old Toronto. Wir finden RUDY, einen kleinen Burger Imbiss, und genießen unseren ersten Kanada Burger im Freien, mit Blick auf das Wahrzeichen der Stadt. Wir nutzen den restlichen Tag um uns durch die Straßen treiben zu lassen und stoßen abends in einer der vielen Bars in Downtown auf eine schöne Reise an.

Insgesamt haben wir für Toronto 2 Tage (1/2 Tag Ankunft, 1 voller Tag, 1/2 Tag Abfahrt) eingeplant. Der nächste Tag ist also voll gepackt mit Sightseeing.

Kurzum, an einem Tag Toronto solltet ihr Folgendes sehen:

  • Toronto Islands – der beste Blick auf die Skyline – Natur, Freizeitpark & Strand (Überfahrt mit der Center Island Ferry).
  • Das Multi Kulti Viertel rund um Kensington Market
  • Den CN Tower & Downtown
  • Das Stadion der Toronto Blue Jays
  • Den Nathan Phillips Square mit dem berühmten Toronto Schriftzug

Falls ihr zwischendurch durstig seid, lohnt sich ein Abstecher zum National Railway Museum – direkt daneben befindet sich die Steamwhistle Brewery. Hier bekommt ihr frisch gezapftes Bier – direkt vor Ort gebraut!

Tags darauf besuchen wir noch den Distillery District. Hier findet man etliche Galerien, Boutiquen und Kunst Inszenierungen in den Backstein Gebäuden des alten Fabrikgeländes. Unweit vom Distillery District sind Foodies im Paradies. Einige Gehminuten entfernt, im St. Lawrence Market, findet ihr alles was das kulinarische Herz für einen umfangreichen Lunch begehrt. An diesem Tag entdecken wir auch die wohl bekannteste Fast Food Kette Kanadas – Tim Horton’s. Die Donuts sind die besten, die wir auf der ganzen Kanada Reise hatten (dementsprechend haben wir während des Roadtrips öfter mal dort Halt gemacht)!


Am Nachmittag machen wir uns auf zum zweiten Stop: Die Niagarafälle. Was wir im Voraus oft gehört haben, bestätigt sich als wir dort sind: “ Die kanadische Seite der Fälle ist schöner als die Amerikanische!“. Und so ist es auch. Zwar stört uns der über-kommerzialisierte „Freizeitpark“ rund um die Wasserfälle, aber der Anblick des Naturspektakels macht alles wieder wett. Dabei gefallen uns zwar die Wasserfälle auf der amerikanischen Seite auch sehr gut, aber die kanadischen Horseshoe Falls sind tatsächlich noch beeindruckender. Wir entscheiden uns für eine Bootsfahrt bei Nacht mit Feuerwerk. Wir finden – es lohnt sich!

Am nächsten Morgen finden wir ein nettes Diner und probieren die Frühstücksspezialität schlechthin: Canadian Bacon bzw. Peameal Bacon. Er ist magerer als der amerikanische Bacon, wird mit Ahornsirup mariniert und, vor allem in Ontario, oft mit einer Maismehl Kruste zubereitet. Dazu gibt’s natürlich Pancakes und Rührei.


Wir fahren weiter in Richtung Osten. Unser Ziel ist der Algonquin Provincial Park. Hier haben wir uns gleich am Eingang des Parks eine gemütliche Hütte gemietet. Wir wollen zwei Tage wandern gehen um den Park zu erkunden. Es gibt unzählige gut ausgeschilderte Wanderungen jeglicher Länge. Mit etwas Glück findet man hier unter anderem Elche und Braunbären. Was sich unbedingt lohnt:

  • Oxtongue River Ragged Falls
  • Smoke Lake
  • Hardwood Lookout Trail
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach

Kulinarisch gibt es hier zwar nicht viel Auswahl – dafür ist das Angebotene umso besser. Wir lernen einen kanadischen Klassiker kennen: Poutine. Pommes mit Bratensoße und Mozzarella Stücken. Klingt komisch? Ist aber super lecker – wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Zu dem Hype um das kanadische Gericht später mehr. Außerdem probieren wir die beste Pasta außerhalb Italiens. In einem kleinen Lokal am Rande des Parks, in dem außer uns nur Einheimische sind, gibt es Pasta in einer cremigen Soße mit Hühnchen, Pilzen, Bacon und Knoblauchbrot dazu. Unglaublich gut!


Nach zwei Tagen in der Natur geht es am Mittag weiter nach Kingston. Die Stadt war, lange vor Ottawa, tatsächlich die erste Hauptstadt des Landes. Demnach gibt es auch einiges zu entdecken. Das solltet ihr sehen:

  • King Street
  • Rathaus und Marktplatz
  • Ufer Promenade

Doch Kingston dient für uns eigentlich nur als Zwischenstopp für eine Nacht. Unser Ziel sind die berühmten 1.000 Islands in der Nähe der Stadt. Wir entscheiden uns für einen Helikopter Flug. Von unserem Piloten erfahren wir viel über die beeindruckende Insel Landschaft und die Geschichte der einzelnen Inseln und Bauwerke, wie bspw. das Boldt Castle.


Weiter geht’s – nach einer Woche in Kanada kommen wir in der aktuellen Hauptstadt des Landes an. Wir sind in Ottawa! Ottawa ist das politische Zentrum des Landes. Rund um den Parliament Hill befinden sich etliche politisch relevante Einrichtungen der Stadt, wie bspw. das Parlamentsgebäude. Wir empfinden Ottawa als nicht besonders ’schöne‘ Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und entscheiden uns deshalb, an einem Tag die Stadt zu erkunden. Was ihr in Ottawa sehen müsst:

  • Parliament Hill
  • Byward Market

Byward Market ist ein hippes Viertel mit vielen kleinen Bars, Restaurants, Clubs, einer Markthalle und ist die Heimat eines ganz besonderen Gebäcks. Foodies aufgepasst, wir präsentieren – Beavertails. Den Namen verdankt dieses leckere Fettgebäck vermutlich seinem Aussehen. Es schmeckt ähnlich wie ein flacher Donut und wird mit verschiedenen Zutaten serviert. Wir haben den Klassiker probiert: Mit Zimt, Zucker und einem Stück Zitrone. Es schmeckt köstlich!


Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Osten. Wir kreuzen den Fluss Ottawa und verlassen damit die Provinz Ontario. Nun befinden wir uns in der überwiegend französischsprachigen Provinz Québec.

TIPP: Auf der Fahrt zum Zielort kommen wir durch Zufall am Parc Omega vorbei. Eine ca. 12km lange Strecke führt entlang von Wäldern, Seen und Hügeln durch den Safaripark. Der Park dient als Naturreservat für viele verschiedene einheimische Tier- und Pflanzenarten. Während man die Route mit dem eigenen Auto abfährt, kann man im Park eigenen Radiosender den interessanten Informationen zu den jeweiligen Tierarten, die sich im Park größtenteils frei bewegen können, lauschen. Das Aussteigen ist nur an bestimmten Punkten erlaubt.

Wir fahren weiter zu unserem eigentlichen Ziel für heute: Das Erholungs- und Skigebiet Mont-Tremblant in den Laurentinischen Bergen. Der idyllische Ort bietet eine zuckersüße Innenstadt mit bunten Holzhäusern und Hotels, die uns ein wenig an einen Freizeitpark erinnern. Wir schlendern durch den Stadtkern, bestaunen den Sonnenuntergang und die malerischen Farben, genießen leckeres Essen und ein paar Drinks bevor es am nächsten morgen weitergeht.


Wir fahren an Tag 9 weiter zum nächsten Zwischenstopp: Québec City. Unser Appartment für die nächsten zwei Tage liegt im Bezirk Saint-Roch. Der trendige Stadtbezirk lebt von seinen vielen kleinen Restaurants, Bars und Cafes – natürlich ideal für alle kulinarisch Begeisterten. Wir erkunden das Viertel und entdecken direkt unseren Lieblingssnack für die nächsten Tage – in flüssige Schokolade gedipptes Softeis. Das gibt es hier wirklich an jeder Ecke – und jeder scheint es zu lieben! Ebenfalls beliebt, Poutine. Zum Abendessen gibt es also den kanadischen Klassiker – hier findet man ihn jedoch nicht nur mit Soße und Käse. Einige Restaurants haben sich überwiegend auf das Gericht spezialisiert. Aus diesem Grund findet man hier etliche kreative und leckere Varianten. Es lohnt sich auf alle Fälle diese zu probieren.

Am nächsten morgen frühstücken wir auf unserem kleinen Balkon. Lebensmittel sind zwar nicht günstig in Kanada, aber natürlich günstiger (und gemütlicher) als frühstücken zu gehen. Bagels, Blaubeeren (die man auf einem der unzähligen Blaubeerfelder selber pflücken kann), Ei und Ahornsirup Müsli gehören selbstverständlich zur kanadischen Frühstücksausstattung! Spezialitäten, die Ihr in Québec probieren müsst:

  • Softeis mit Schokolade
  • Grand Pères (Kuchen / Gebäck mit Ahornsirup)
  • Poutine in allen Varianten
  • Tourtière (Fleischpastete)
  • Pâté chinois (pikanter, herzhafter Kuchenauflauf)

Nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß auf in die Altstadt. Vieux Québec und das dazugehörige Viertel Petit Champlain sind dabei besonders sehenswert. Welche Sehenswürdigkeiten ihr in Québec nicht verpassen dürft:

  • La Citadelle
  • Petit Champlain
  • Terrasse Dufferin
  • Fairmont Le Château Frontenac
  • La Fresque des Québécois
  • Vieux-Port de Québec
  • Louis Street (mit dem Cannonball Tree)

…und viele Weitere! Beim schlendern durch die Straßen gibt es viel zu entdecken. Lasst euch einfach treiben – die Stadt versprüht wirklich enorm viel Charme.

Bevor wir am nächsten Tag weiter fahren, haben wir uns einen halben Tag Spa Day eingeplant. Tag 11 wird also vormittags genutzt zum entspannen im überragenden Strøm spa nordique [völlige unbezahlte Werbung aus absoluter Überzeugung]. Ein Ort der absoluten Ruhe, Entspannung und nordischem Lifestyle.


Tiefenentspannt fahren wir nachmittags weiter zum nächsten Ziel der Reise: Eine einsame Hütte, mitten in der Pampa, in Saint-Felix d’Otis, in der Nähe von Saguenay. Genau der richtige Ort, um drei Nächte in Abgeschiedenheit zu verbringen. Wir haben einen eigenen Anlegesteg für unser geliehenes Kanu, zwei Sonnenliegen, einen großen Grill, viel Wald und Ruhe um uns herum – was will man mehr?! Wir grillen, wandern, fahren Kanu und relaxen. Die einzige Möglichkeit einzukaufen oder abends etwas zu essen ist La Baie, direkt am Rivière Saguenay. Hier sollte man unbedingt den fangfrischen Fisch in einem der Restaurants probieren!

Ganz auf Action verzichten können wir aber nicht. Saguenay und die Ortschaften drum herum, sind der ideale Ausgangspunkt für Ökosystem verträgliches Whale Watching in kleinen Gruppen in Les Bergeronnes am Sankt Lorenz Strom.

Leider haben wir zwar nur Rücken und Blas der Meeressäuger gesehen, sowie eine kleine freche Robbe, dennoch war das Whale Watching wirklich ein Erlebnis. Wir würden es wieder machen – vielleicht dann mit etwas mehr Glück! Abends testen wir eine der populärsten Diner Ketten in der Provinz Québec – St. Hubert. Hier gibt es allerlei verschiedene Gerichte rund um das Thema ‚Hühnchen‘. Gebraten, gegrillt, frittiert – für jeden ist was dabei. Wir sind positiv überrascht und genießen unser Diner Abendessen.


Am Vormittag von Tag 14 fahren wir zurück in Richtung Québec. Wir entdecken ein Schild mit Reklame für die Montmorency Falls und entscheiden uns dafür, einen Abstecher zu wagen. Wir sind beeindruckt. Der Wasserfall stürzt 83m in die Tiefe. Er ist der höchste Wasserfall der Provinz und über 30m höher als die Niagarafälle. Zum Wasserfall gelangt man mit einer Seilbahn oder zu Fuß. Der Fußweg über eine steile Holztreppe ist jedoch nichts für Menschen mit Höhenangst oder schwachen Nerven!


Wir fahren weiter zu unserem heutigen Ziel: Trois-Rivières. Hier verbringen wir den Abend und die Nacht, bevor wir zu unserem letzten Ziel der Reise aufbrechen. Die Stadt am Sankt-Lorenz Strom verfügt zwar nicht über unzählige Sehenswürdigkeiten, doch wir haben sie aus einem bestimmten Grund als Zwischenstopp ausgewählt. Sie zählt nämlich eine hohe Dichte sogenannter Microbrasseries im Stadtzentrum. In den kleinen Brauereigaststätten werden selbst gebraute, oft kreative Biere sowie kleine Speisen serviert. Oftmals wird auch ein Tasting der verschiedenen Biere am Tisch angeboten. In Trois-Rivières findet man unweit voneinander entfernt gleich mehrere dieser hippen Mikro-Brauereien – und mindestens eine davon mussten wir natürlich unbedingt testen! Darüber hinaus kommen auch Süßigkeiten Fans auf ihre Kosten. In jedem Café und jedem Laden gibt es sie – die Marshmallow Crisp Riegel. Knusprig, klebrig und uuunfassbar lecker für alle, die es gerne süß mögen.


Früh morgens an Tag 15 fahren wir weiter an unser letztes Ziel: Montreal. Die Stadt hat uns direkt in ihren Bann gezogen. Die Architektur, die unzähligen kleinen Restaurants und Bars, die vielen Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt machen sie zu etwas Besonderem. An diesem Tag wollen wir möglichst viel von der Stadt sehen – und wie immer lassen wir uns zu Fuß durch die Straßen treiben. Diese Sehenswürdigkeiten in Montreal dürft ihr nicht verpassen:

  • Mont Royal (Zu Fuß durch den Wald auf den Hausberg. Umwerfende Aussicht, guter Kaffee und leckere Muffins)
  • Notre-Dame de Montréal
  • Viertel Vieux Montreal (Altstadt. Touristisches Ziel No. 1)
  • Le Plateau & Mile End (trendige, alternativ angehauchte Multi-Kulti Viertel)
  • Hafen (wechselnde Veranstaltungen, Markt an der Uferpromenade etc.)

Selbst wenn ihr wie wir Pech habt, und es regnet bei eurem Besuch, gibt es dennoch Einige coole Sachen zu entdecken. Ihr wollt wissen, was man in Montreal bei Regen machen kann?! Hier findet Ihr einige Aktivitäten in Montreal bei Regen:

  • Ville souterraine de Montréal (die längste Untergrundstadt der Welt)
  • Pointe-a-Calliere (Interaktives Museum zur Geschichte Montreals)
  • Barbie Expo (wer Barbie mag, wird das Museum lieben)
  • Casino de Montréal

Neben den vielen bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Montreals (die man überall im Internet findet) gibt es aber auch kulinarisch einige Highlights in der Stadt. In Little Italy findet ihr beispielsweise viele original italienische Pizzerien und Pasticcerien, in Chinatown einige asiatische Restaurants. Doch im Herzen der Stadt findet ihr Restaurants mit kreativen und innovativen Speisen und Konzepten. Am ersten Abend entscheiden wir uns deshalb für ein Californisches Restaurant mit Beach Flair und jeder Menge origineller Bowls. Natürlich gibt es kulinarisch aber noch viel mehr zu entdecken.

Unsere Highlights – Spezialitäten, die ihr in Montreal probieren müsst:

  • Sandwich mit Räucherfleisch am Boulevard St. Laurent (traditionell mit Senf, Pommes, Krautsalat, Sauergurke und eine Kirsch-Cola dazu!)
  • Grilled Cheese Sandwich
  • Butter tart (wieder was für die Schleckermäulchen)
  • Montreal Bagels (süßer, massiger aber dennoch flacher als die Amerikanischen)

(Mehr über die kanadische Spezialitäten erfahrt ihr in unserem KANADA Beitrag)


Nach zwei Tagen Sightseeing und kulinarischen Highlights entscheiden wir uns am letzten Abend für einen Besuch im Casino de Montréal. Wir stoßen an – auf einen unglaublichen Roadtrip mit Momenten und Eindrücken, die wir nie mehr vergessen werden. Kanada ist ein wahnsinnig beeindruckendes und vielfältiges Land, in das wir uns sofort verliebt haben. Als nächstes wollen wir unbedingt auch die Westküste mit dem Auto unsicher machen. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

Belizianisches Frühstück – Fry Jacks


Rezept Fry Jacks

Rezept Fried Jacks Belize

Die Bewohner des zentralamerikanischen Küstenstaates Belize mögen es zum Frühstück gerne süß und frittiert. Die Fry Jacks sind ein klassisches Frühstück der belizianischen Küche. Die Teigtaschen mit dem charakteristischen Schnitt in der Mitte sind fluffig, köstlich und ganz schön mächtig. Gegessen werden sie meist mit Butter, Honig oder Marmelade. Ebenfalls beliebt sind salzige Varianten, mit Bohnen, Rührei, oder auch Käse. Am besten schmecken die frittierten Fry Jacks wenn sie ganz frisch sind! Hier gibt’s das Rezept für den belizianischen Klassiker:


Zutaten für ca. 12 belizianische Fry Jacks:

2 TassenWeizenmehl (gesiebt)
1 Pck.Backpulver
30 gButter, weiche
1/2 TLSalz
[optional] 20 g Zucker
200 mlKokosmilch (alternativ: Milch)
[optional] 1/2 Pck.Vanillezucker
mind. 1 LFrittieröl
Zubereitungszeit: ca. 20-30 Minuten

Die Fry Jacks können sowohl süß als auch salzig zubereitet werden. Der Zucker und der Vanillezucker sind deshalb kein muss. Wer sie lieber mit Ei und Käse essen möchte, jedoch nicht so sehr auf den süß-salzig Kontrast steht, sollte den Zucker weglassen. Zu der Variante mit Zucker passen natürlich am besten verschiedene Obstsorten, Honig oder Butter dazu. Wir essen sie am liebsten süß – deshalb gehört bei uns der Zucker ins Rezept. Entscheidet selbst :-).


Die 7 Schritte zu belizianischen Fry Jacks

  1. Die Trockenen Zutaten in einer Schüssel zusammenfügen und vermengen. (Salz, Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker).
  2. Eine Mulde in der Mitte der trockenen Zutaten bilden.
  3. Butter und Milch in die Mulde geben.
  4. Den Teig nun für etwa 1 Minute lang kneten. Wenn der Teig eine homogene Masse bildet, in etwa 6 gleich große Stücke teilen und ca. 10-15 Minuten ruhen lassen.
  5. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche die Teiglinge jeweils zu einem Kreis ausrollen, in der Mitte halbieren und in jede Hälfte einen Schlitz mit dem Messer ritzen.
  6. In einem Topf das Öl erhitzen (es sollte im Topf mind. 6-7cm hoch sein). Das Öl ist bereit zum frittieren, wenn ihr ein Holzstäbchen hineinhaltet und sich daran blasen bilden.
  7. Nach und nach die Teiglinge zum frittieren ins Öl geben. Wenn sie goldbraun sind, herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Warm servieren. Enjoy!
Zubereitung Fried Jacks
Rezept Fried Jacks Belize

Es ist nicht schlimm, wenn eure Teiglinge keine perfekten halbkreise ergeben. Hierbei geht es mehr um die Optik als um den Geschmack (unsere werden auch selten perfekt). Wenn ihr nach dem ersten Frittierversuch merkt, dass eure Fry Jacks zu schnell zu braun werden, dann schaltet euren Herd einfach etwas zurück. Haltet erneut ein Holzstäbchen als Test hinein. Solange noch blasen aufsteigen ist das Öl heiß genug.


Blue Hole

Ihr wollt mehr über das Thema ‚Essen in Mittelamerika & der Karibik‘ erfahren? Dann schaut doch mal bei unserem Beitrag über die Spezialitäten auf Jamaika vorbei. Hier gibt es viele leckere und kuriose Spezialitäten zu probieren!

Mexikanische Chilaquiles


Rezept Chilaquiles mit enchilada rojo Soße

Chilaquiles rojo mexikanisch

Ein mexikanischer Klassiker, den hierzulande kaum jemand kennt. Daran wollen wir etwas ändern – denn sie sind einfach zu gut. Wir präsentieren: Chilaquiles! Eigentlich ein typisch mexikanisches Frühstück aus den Tortilla Resten des Vortags, lässt sich das Gericht auch prima als Abendessen zubereiten. Die würzige und zugleich cremige enchilada rojo Soße, in Kombination mit den Tortillas, Hühnchen und vielen frischen Zutaten sind wirklich eine Freude für den Gaumen. Wer in Mexiko danach fragt, bekommt ebenfalls ein Ei on top serviert. Chilaquiles gibt es mit einer roten (rojo) oder einer grünen (verde) Soße. Hier gibt’s das Rezept für Chilaquiles rojos:


Zutaten für Chilaquiles rojos mit Hühnchen, Avocado, Käse und Ei:

ca. 160 g(vegetarische-) (Hühnchen-)filet Stücke
1/2 Stck.Avocado
1/2 Stck.Feta Käse mit wenig Salz
1 Stck.kleine Schalotte
ca. 8-10 Stck.Jalapeño Ringe (aus dem Glas)
3-4 StieleFrischer Koriander (Alternativ: Glatte Petersilie)
2 Stck.Eier
4 Stck.Mais (oder Weizen) Tortillas
Für die Soße (enchilada rojo):
1 1/2 TassenGemüsebrühe
1/2 TassePassierte Tomaten
3 TLTomatenmark
3 TLMehl
4 TLOlivenöl
1 TL – Nach gusto!Chili Pulver (alternativ: Chili Flocken)
1 TLKreuzkümmel
1/2 TLKnoblauchpulver
1/2 TLCayennepfeffer
1/4 TLSalz
1/4 TLZimt
1/4 TLgetrockneter Oregano
1/2 TLZucker
1 TLWeißwein Essig
Sonstiges:Öl
gemahlener Pfeffer
Wie immer: Für 2 Personen | Zubereitungszeit: Ca. 30-45 Min.

Die Zutatenpalette lässt sich bei den Chilaquiles natürlich um alles erweitern was ihr noch im Kühlschrank habt. Bestens geeignet sind bspw. auch Radieschen, Mais, Pilze oder auch Rotkraut. Wenn ihr keine Tortillas zu Hause habt könnt ihr auch die Reste aus eurer Nachos Chips Tüte für das Rezept verwenden.

Normalerweise werden die Tortilla Reste, bevor sie in die Soße kommen, frittiert. Da uns die frittierte Variante zu heftig ist, haben wir sie vorher im Ofen mit etwas Olivenöl einfach knusprig gebacken.


In 10 Schritten zu Chilaquiles mit enchilada rojo Soße:

Salsa roja Zutaten
  1. Tortillas und Toppings vorbereiten. Im Original werden die Tortillas frittiert bevor sie in die Soße kommen. Da uns das zu mächtig ist, backen wir sie im Ofen einfach knusprig. Dafür die Tortillas dünn mit Olivenöl bestreichen und im Ofen auf ca. 200° Umluft knusprig backen. (Ca. 5-7 Min je nach Tortilla und Ofen). Avocado und Schalotte in Streifen schneiden, Koriander waschen und Blätter vom Stiel zupfen, Käse bröseln.
  2. Hühnchen braten. Während die Tortillas im Ofen sind, in einer Pfanne die Filetstücke braten bis sie gar sind. Hühnchen anschließend in eine Schüssel geben und mit einem Deckel abdecken um es warm zu halten. Pfanne nicht wegräumen – ihr benötigt sie später für die Eier.
  3. Für die enchilada rojo Soße: Alle trockenen Zutaten mischen (Mehl, Chili Pulver, Kreuzkümmel, Cayenne Pfeffer, Zimt, Zucker, Knoblauchpulver, Salz, Oregano).
  4. Olivenöl in einen Topf geben, erhitzen, bis sich Bläschen bilden, wenn ihr ein wenig von der Mehl/Gewürzmischung hinein streut. Anschließend Mischung unter rühren hinzugeben. Wenn die Mehl/Gewürzmischung eine bräunliche Farbe bekommt, das Tomatenmark hinzufügen.
  5. Nach und nach die Gemüsebrühe unter ständigem rühren (Rührbesen) hinzugeben, sodass sich alle Klümpchen auflösen. Passierte Tomaten hinzugeben, Hitze soweit reduzieren, dass die Soße noch köchelt.
  6. Ca. 5-7 Minuten einkochen lassen und immer wieder rühren. Wenn ihr beim Rühren einen leichten Widerstand merkt und die Soße etwas eingedickt ist, Hitze reduzieren.
  7. Parallel zu Schritt 6: Zwei Spiegeleier braten.
  8. Essig und etwas gemahlenen Pfeffer in die Soße geben und nochmals umrühren. Tortillas in mundgerechte Stücke in die Soße brechen und ca. 5 Minuten in die Soße einrühren, bis die Tortillas die ganze Soße aufgesogen haben.
  9. Anrichten: Wenn die Tortillas durch die Soße wieder weich geworden sind, dann sind sie fertig. Tortillas mit enchilada rojo auf einen Teller geben, Hühnchen in Stücke zupfen und darüber geben.
  10. Avocado, Schalotte, Jalapenos und Käse darüber streuen. Am Schluss die Spiegeleier darauf geben und mit Koriander servieren.

Buen provecho! Enjoy!

Chilaquiles rojo
Tortillas in der Soße

Chilaquiles Zutaten
Toppings
Chilaquiles Käse
Käse bröseln

Rezept Chilaquiles

Wein-/ Bierbegleitung: Wenn ihr die Chilaquiles nicht als Frühstück sondern als Abendessen zubereitet, gehört natürlich auch die passende Begleitung dazu. Zum Gericht passt entweder ein mexikanisches/amerikanisches Bier oder ein mittelschwerer Weißwein, wie bspw. ein Pinot Grigio oder auch ein Riesling. Natürlich passt auch hier eine kühle Margarita dazu!


Ihr habt nach den würzigen Chilaquiles noch Lust auf etwas Süßes? Ihr habt aber keine Lust mehr ewig in der Küche zu stehen? Dann schaut doch mal bei unserem Rezept für Deconstructed Cheesecake vorbei!

BAYERN


Spezialitäten Bayern


Der Freistaat Bayern ist das größte Bundesland Deutschlands und ist eines der traditionsreichsten zugleich. Die vielen Seen, Berge und Wälder machen Bayern zu einem perfekten Ausflugsziel. Die deftige, fleischlastige Küche und natürlich die gelebte Bierkultur mit einer Vielzahl an Biergärten sind weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Aufgrund der unzähligen kulinarischen Highlights in Bayern ist es schwer eine ultimative Liste zu gestalten, was man dort unbedingt probieren sollte. Wir haben unsere persönlichen Highlights nachfolgend für euch dargestellt.


Das solltet ihr in Bayern probieren


Schweinshaxe

Schweinshaxe

Das wohl bekannteste und beliebteste Gericht Bayerns ist natürlich die Schweinshaxe. Die Haxe ist das Schinken Sprunggelenk des Schweins und gilt als besonders saftiges Fleisch. Die fettige Schwarte, die das Fleisch umgibt, wird besonders knusprig und kross geröstet und verleiht dem Gericht sein besonderes Aroma. Serviert wird die Schweinshaxe traditionelle in Bratensud und zusammen mit Semmel- und oder Kartoffelknödeln.


Schweinebraten mit Biersauce

Schweinsbraten

Zu einem Besuch Bayerns gehört auch ein gutes Stück Schweinebraten. Als Schweinebraten bezeichnet man geschmorte und gebratene Stücke des Schweins. Man findet sowohl eine Variante des puren Fleischs als auch eine Variante mit kross gebratener Schwarte. Serviert wird der Braten dann in einer Soße aus Dunkelbier und Fleischbrühe. Dazu werden Kartoffelsalat oder Kartoffel- bzw. Semmelknödel gereicht.


Semmelknödel

Semmelknödel

Kommen wir nun zu einer der beliebtesten Beilage Bayerns – der Semmelknödel. Semmelknödel werden, wie der Name schon sagt, aus Semmeln (zu hochdeutsch: Brötchen) hergestellt, die jedoch bereits einige Tage alt sind. Nachdem diese zerkleinert wurden werden sie in heißer Milch eingelegt und mit Eiern, Salz und Petersilie verfeinert sowie anschließend gegart.


Weißwurstfrühstück

Weißwurst

Eine der bekanntesten Münchner Spezialitäten ist die Weißwurst. Die aus Schweine- oder Kalbfleisch sowie Schweinerückenspeck hergestellte Brühwurst wird mit Gewürzen verfeinert und traditionell mit einer Brezen und süßem Senf serviert. Die Weißwurst eignet sich hervorragend als Mittagssnack oder wer es gerne auch schon morgens deftig mag zum Frühstück.

Tipp: passend dazu ein kühles Glas Weißbier (natürlich je nach Tageszeit) 😉


Leberkäse mit Spiegelei

Leberkäse

Der Leberkäse hat in seiner Grundform weder was mit Leber noch mit Käse zu tun sondern bezeichnet viel mehr eine aus Brät hergestellte „Fleischpastete“. Hergestellt wird das Brät aus Schweinefleisch, Speck, Eis und diversen Gewürzen wie u.a. Pökelsalz und Pfeffer. Serviert wird der Leberkäse gerne in Scheiben geschnitten und mit einem Spiegelei on top. Dazu gibt es häufig Bratkartoffeln.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Tegernseer Saibling
  • Leberknödelsuppe


Bayerische Getränke


Besonders stolz sind die Bayern natürlich auf ihr selbstgebrautes Bier. Mit weit über 600 Brauereien gibt es in keinem Bundesland so viele Brauereien wie in Bayern. Ob Helles, Märzen, Weißbier oder Starkbier – die Vielfalt kennt keine Grenzen und jedes Bier ist auf seine Art besonders. Neben den großen bekannten Brauereien wie z.B. Augustiner oder Paulaner gibt es auch jede Menge kleinere Bierbrauern die mit den großen locker mithalten können. Eine Reise nach Bayern kann man also ideal auch mit einem Biertasting verbinden 😉

Neben Bier findet man in Bayern auch eine Vielzahl an guten, meist selbstgebranten, Edelbränden. Darunter z.B. der sogenannten Bärwurz (ein klarer Schnaps der aus den heimischen Heilpflanzen des bayerischen Walds hergestellt wird). Einer unserer bisherigen Favoriten ist der Bräu Willi des Tegernseerer Bräustüberls, ein Schnaps der aus Birnen hergestellt wird und mit etwas Birnensaft verfeinert wird, natürlich mit kleiner Birne zum snacken.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Bayern

Wir sind immer wieder gerne in Bayern. Ob an einen der vielen tollen Seen (wie z.B. dem Tegernsee oder dem Chiemsee), zum wandern im Sommer oder zum Skifahren / rodeln im Winter oder einfach um die bayerische Kultur zu leben. Bayern ist für uns mehr als nur ein Ausflugsziel.

Wir selbst haben fast ein Jahr in München gelebt und lernten dabei nicht nur die Stadt sondern auch das ganze Bundesland mit Ihren Traditionen, ihrer Geselligkeit und der tollen gelebten Kulinarik lieben. Ein Jahr ohne Besuch im Freistaat kommt so gut wie nicht vor. Ob zu zweit oder mit Freunden, ob im Sommer oder im Winter, Bayern ist immer eine Reise wert.

USA


Spezialitäten der USA


USA – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Land, so vielseitig wie kaum ein anderes. Ob atemberaubende Canyons, traumhafte Strände, unvergleichliche Metropolen oder einzigartige Landschaften – die USA fasziniert auf so unglaublich vielen Wegen. Nicht umsonst gehört das Land zu unseren absoluten Lieblingszielen.

Wer kulinarisch an die USA denkt, denkt primär an Fastfood und unglaublich viel Zuckerzeug aber das ist weit gefehlt. Selbstverständlich findet man in den USA eine unglaubliche Bandbreite an Fastfood aber genauso auch eine große Menge an regionalen Spezialitäten. Doch was sollte man in den USA auf jeden Fall probieren?! Diese Frage ist für ein solch großes und facettenreiches Land nur schwer zu beantworten.

Entsprechend haben wir uns dazu entschlossen die „Klassiker“ der amerikanischen Küche auf dieser Seite zusammenzufassen und die spezifischen Spezialitäten zusätzlich nach einzelnen (bisher besuchten) Bundesländern zu listen.


Diese Klassiker solltet ihr in den USA probieren

(work in progress 🙂 )


American Breakfast

American Breakfast

Das amerikanische Frühstück ist vermutlich eines der üppigsten Frühstücke der Erde und gleicht mehr einem Mittagessen. Ein klassisches Frühstück besteht u.a. aus Eierspeise (Rührei, Omelett oder Spiegelei), Bacon, Hash Browns und natürlich PANCAKES – welche es in unzähligen Varianten gibt.

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Homemade Burger

Burger

Es gibt wohl kaum jemand der noch nie einen Burger gegessen hat, denn kaum ein Gericht ist so beliebt und verbreitet wie dieses. Mittlerweile gibt es den Burger in allen vorstellbaren Varianten, auf nahezu allen Flecken der Erde. Die klassische Variante des Hamburgers (Bun, Rindfleischpatty, Salat, Tomate und saure Gurke) erlangte seine Popularität in den Vereinigten Staaten. Auch wenn sich über den tatsächlichen Ursprung gerne streiten lässt, so findet man definitiv die besten Varianten in den USA.


Donut

Donut

Die Bandbreite der süßen Snacks in den USA kennt nahezu keine Grenzen und irgendwie sollte man sie alle probieren (sofern es der kalorienhaushalt zulässt 😉 ). Unsere beliebteste amerikanische Süßigkeit ist der Donut bzw. Doughnut. Das süße Fettgebäck findet man in den verrücktesten Variationen und an nahezu jeder Ecke. Ob gefüllt oder nur mit Zuckerguss – probieren ist ein Muss!


Spezialitäten nach Bundesstaaten


Bisher bereiste Bundestaaten:

Mammutbaum
Kalifornien (in Zubereitung)
Las Vegas
Nevada (in Zubereitung)
Freiheitsstatue
New Jersey (in Zubereitung)

Soon to come…


10 Tage Roadtrip nach Kroatien


Kulinarische Highlights von Österreich über Slowenien nach Krk


Saftig grüne Wiesen, mittelalterliche Burgen, eine pulsierende Großstadt, unzählige kulinarische Highlights und Buchten mit glasklarem Wasser. Das alles könnt ihr bei diesem Roadtrip entdecken. Während Kroatien und Österreich touristisch sehr erschlossen sind und zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen gehören, ist Slowenien eher noch ein Underdog. Packt die Koffer und ab geht’s von Salzburg über Ljubljana, nach Opatija und Krk und wieder zurück über den Bleder See nach Kärnten.


Burgen, Altstadt, Kuchen und Mee(h)r


Wir starten unseren 10-tägigen Roadtrip in Salzburg. Die Mozartstadt besticht durch Ihre Geschichte, die Vielzahl an Cafes und durch ihre Architektur. Zu den Sehenswürdigkeiten, die Ihr keinesfalls verpassen dürft, zählen natürlich die Festung Hohensalzburg – hier bringt euch eine Standseilbahn bis nach oben, das Schloss Mirabell und die dazugehörigen Gärten sowie den Salzburger Dom und Mozarts Geburtshaus.

Die Getreidegasse, die Linzergasse und der alte Markt eignen sich hervorragend zum schlendern, einkaufen und für einen Kaffee-Stop. Unser Lieblingsort in Salzburg ist jedoch die Promenade der Salzach. In den dort ansässigen Kaffeehäusern kann man nicht nur super leckeren Kuchen essen sondern auch toll frühstücken! In Salzburg unbedingt probieren: Originale Mozartkugeln und süße Salzburger Nockerln!


Am nächsten Morgen fahren wir weiter Richtung Slowenien. Das Ziel: die Hauptstadt Ljubljana. Nach etwas mehr als drei Stunden Fahrt erreichen wir das Zentrum der Stadt. Bisher hatten wir uns mit Slowenien als kulinarisches Reiseziel ehrlich gesagt wenig beschäftigt – ein Fehler wie sich schnell herausstellt! In der wunderschönen Hauptstadt pulsiert das Leben. Die Stadt mit römischem Einfluss ist jung, hip und grün. Nicht umsonst wurde sie 2016 zur Umwelthauptstadt gekürt. Ljubljana besitzt den Charme einer Kleinstadt und versprüht den Charakter einer Landeshauptstadt.

Als erstes auf dem Plan: Sightseeing! 6 Sehenswürdigkeiten, die ihr euch in Ljubljana nicht entgehen lassen solltet:

  • Die drei Brücken – Venedig Feeling
  • Die Drachenbrücke – Das Symbol der Stadt
  • Der Zentralmarkt & der Streetfoodmarkt – Das Paradies für alle Foodies (Streetfoodmarkt von Mrz – Okt am Wochenende)
  • Uferpromenade der Ljublianica – Der Puls der Stadt
  • Der Prešeren Platz – Ausgangspunkt in die Einkaufsmeile
  • Burg von Ljubljana – Panorama Ausblick

Nachdem wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt abgeklappert haben, haben wir natürlich Hunger! Wir sind überrascht über die große Gastro-Szene der Stadt. In der Nähe des Zentralmarkts lassen sich die landestypischen Köstlichkeiten besonders gut und frisch probieren. Unbedingt testen solltet ihr die berühmte Krainer Wurst, slowenischen Käse sowie die leckeren slowenischen Kuchen – Potica und Prekmurska.

Abends lädt das Ufer der Ljubljanica mit seinen unzähligen Bars, Cafes und Restaurants zum verweilen ein. Wir lassen uns durch das pulsierende Nachtleben treiben, probieren slowenischen Wein, hausgemachte Zitronen Limonade (im Sommer sehr beliebt!) und einen Spritz (die Slowenen lieben Spritz Getränke – es gibt sie in zig Varianten). Glücklich und satt fallen wir abends in unserem zentralen Boutique Hotel ins Bett. (Mehr über die slowenischen Spezialitäten und Getränke erfahrt ihr in unserem SLOWENIEN Beitrag.)


Am nächsten Morgen machen wir uns auf in Richtung Kroatien. Das Ziel: Opatija und die Berge bei Motovun. Das schöne Seebad in der Kvarner Bucht ist der ideale Ausgangspunkt für ein ganz besonderes Erlebnis – Trüffelhunting! Istrischer Trüffel ist weltweit bekannt und aufgrund seiner hervorragenden Qualität sehr geschätzt. Ein großes Vorkommen des teuren Pilzes ist in den Bergen bei Motovun zu finden. [Unbezahlte Werbung aus Überzeugung] Familie Karlic ist eine der Familien, die dort mit ihren Hunden die Trüffel sucht und weltweit an die Spitzengastronomie verkauft. Das Trüffelhunting mit den Hunden und das Tasting auf dem Anwesen der Familie waren für uns ein absolutes Highlight – für jeden Foodie ein absolutes Muss!


Am nächsten Tag geht es weiter an’s Ziel: Die Insel Krk. Hier wollen wir ein paar Tage Urlaub machen und ein bisschen relaxen. Dafür haben wir eine wunderschöne Ferienvilla gemietet – natürlich mit großer Küche und Grill! Neben den schönen Hafenstädten wie Vrbnik und Krk Stadt sowie den vielen glasklaren Buchten der Insel, ist es nämlich das kroatische Essen, das uns interessiert.

Kroatisch grillen, frischen Fisch essen, unbekannte Spezialitäten testen – das steht natürlich auf dem Urlaubsplan ganz oben! 5 kulinarische Highlights, die ihr auf Krk unbedingt machen oder probieren solltet:

  • Ein kroatisches Barbecue: Mit Cevapcici, frischem einheimischem Fisch, Tintenfische und Garnelen aus der Adria, Ayvar etc.
  • Kroatischer Schafsmilchkäse: Erinnert an italienischen Peccorino
  • Surlice: Die beste kroatische Pasta!
  • Weine aus der Region um Vrbnik: Biser Žlahtine (Perlwein), Vrbnička Žlahtina (Weißwein aus Vrbnik)
  • Kruskovac: beliebter kroatischer Birnenlikör

Der Hafen von Krk Stadt ist gut ausgebaut und es gibt viele seriöse Vercharterer für Motorboote. Deshalb entscheiden wir uns dafür, an einem Tag ein Boot zu mieten und die umliegenden Inseln zu erkunden. Krk ist für eine ganztägige Bootstour als Ausgangspunkt ideal geeignet. Die See ist meist ruhig (Vorsicht vor der Bora!), die Strecken zu den vielen Nachbarinseln sowie zum Festland überschaubar und die Buchten atemberaubend schön!

(Mehr über die kroatischen Spezialitäten erfahrt ihr in unserem KROATIEN Beitrag.)


Nach einigen Tagen essen, entspannen und Sonne tanken geht es zurück Richtung Heimat. Nächster Stopp: Die Höhlenburg Predjama und der Bleder See in Slowenien. Knapp 130 km trennen uns von unserem ersten Zwischenstopp in Predjama. Dort angekommen sind wir völlig aus dem Häuschen – die Burg ist in Wirklichkeit noch viel schöner als auf den Bildern. Ein richtig mystischer Ort mit einer surrealen Burganlage, mitten im Gestein und auf einem Höhlensystem gebaut. Unbedingt anschauen! Unweit der Burg gibt es einige kleine Lokale, die leckere slowenische Spezialitäten servieren.

Höhlenburg Predjama

Weiter geht’s an den Bleder See. Ein Bilderbuchsee, mit einer Bilderbuchburg in einer Bilderbuchumgebung – kurzum – ein Traum! Der See schimmert in der Sonne in unzähligen Grün- und Blautönen und wirkt mit dem Burgfelsen und der Klosterinsel in seiner Mitte unglaublich magisch. Kulinarisch lohnt sich hier ein Abstecher an die Eistheke – Käsekuchen mit Sauerkirschen und Bleder Creamcake sind nur zwei der besonderen Eisspezialitäten in Bled.


Nach den beiden Stopps und dem leckeren Eis sind wir gestärkt für die letzte Etappe heute: Klagenfurt. Die Landeshauptstadt von Kärnten liegt unweit vom Wörthersee und ist damit ein beliebtes Ziel für Touristen aus ganz Europa. Hier verbringen wir die letzten beiden Nächte unseres Roadtrips. Rund um den Wörthersee gibt es einiges zu machen und zu sehen. 5 Dinge, die es rund um den Wörthersee zu entdecken gibt:

  • Pyramidenkogel – Aussichtsturm mit Rutsche
  • Velden am Wörthersee – Schlosshotel, Badespaß und Trubel
  • Klagenfurt – schöne Altstadt mit kreativen Cafes
  • Burg Hochosterwitz – wunderschöne Märchenburg
  • [Unbezahlte Werbung] Minimundus – die Welt im Kleinformat
Wörthersee

Da Sightseeing bekanntlich hungrig macht, freuen wir uns abends auf österreichische bzw. Kärntner Küche in Klagenfurt. Tiroler Gröstl, Semmelknödel, Kärntner Käsnudeln und Marillenknödel sind nur einige der Spezialitäten die ihr unbedingt probieren müsst! (Mehr Spezialitäten aus Österreich findet ihr in unserem ÖSTERREICH Beitrag)

Neben traditionellen Restaurants hat Klagenfurt auch einige kreative Cafes zu bieten. [Unbezahlte Werbung] Es gibt nicht nur ein Cafe für Fans von dem bekannten Zauberer aus Hogwarts und ein französisches Cafe, sondern auch ein Katzencafe. Für uns natürlich ein Highlight! Hier leben dauerhaft mehrere Katzen, die aus dem Tierheim gerettet wurden und jetzt den Cafe Besuchern das Frühstück versüßen. So süß!


Nach zwei Nächten in Klagenfurt geht es nun endgültig zurück nach Hause. Ein Zwischenstopp, der sich auf der Route von Klagenfurt nach Deutschland lohnt, ist die Burg Hohenwerfen. Vom Berg gegenüber der Burg hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Burg und das Umland.

Erlebnisburg Hohenwerfen

Mit diesem Eindruck endet unser 10-tägiger Roadtrip von Österreich über Slowenien nach Kroatien und zurück. Es waren unvergessliche Tage – trotz der Corona Zeit – und wir werden sicher wiederkommen!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Cafe- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

SLOWENIEN


Spezialitäten Slowenien


Slowenien liegt zwischen Österreich und Kroatien und ist weitaus mehr als nur ein Durchreiseland. Das Land bietet eine Reihe von faszinierenden Landschaften und lohnt auch für einen längeren Aufenthalt. Neben dichten Wäldern und einem tollen Bergpanorama befindet sich hier einer der schönsten Seen Europas, der Bleder See. Doch was versteht man unter slowenischen Spezialitäten? Was sollte man in Slowenien essen und trinken? Schaut euch dazu unsere Highlights an.


Das solltet ihr in Slowenien probieren


Krainer Wurst

Krainer Wurst

Die Krainer Wurst bzw. kranjska klobasa ist eine der bekanntesten und traditionellsten Spezialitäten Sloweniens. Die hauptsächlich aus Schweinefleisch hergestellte knackige Wurst wird mit Senf und Kren serviert und ist ein beliebter Snack der Slowenen.


Struklji

Struklji

Struklji sind gefüllte Teigtaschen die entweder als eigenständiges Gericht oder als Beilage serviert werden. Die aus Teig hergestellten Rollen findet man sowohl mit salziger (z.B. Käse) als auch mit süßer Füllung (z.B. Mohn & Walnuss).


Prekmurska

Prekmurska

Bei Prekmurska gibanica handelt es sich um ein slowenisches Schichtgebäck welches aus Quark, Mohn, Walnüssen und Äpfeln besteht. Auch wenn es sich hierbei um eine slowenische Süßspeise handelt hält sich die Süße des Gerichts in Grenzen.


Potica

Potica

Der Rollkuchen Potica ist die Süßspeise Nummer 1 in Slowenien und besonders in Ljubljana an nahezu jeder Ecke zu finden. Den aus Hefeteig hergestellten Minikuchen gibt es mit unterschiedlichsten Füllungen. Besonders beliebt sind Mohn-, Estragon- und Walnussfüllungen.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Forellenfillet mit Struklji
  • Pohan Sir
  • Pohan Sir - frittiert
  • Slowenische Eisspezialität

Slowenische Getränke


Auf Grund des idealen Klimas wird in Slowenien sehr viel Wein angebaut und so ist es kein Wunder, dass Wein ein sehr beliebtes Getränk Sloweniens ist. Neben trockenen Rotweinen wie z.B. dem Modra Frankinja oder trockenen Weißweinen, wie z.B. dem Bizeljčan Beli gibt es eine ganz besondere slowenische Weinspezialität, den Cvicek. Hierbei handelt es sich um einen sehr sauren Wein der aus einer Mischung aus 14 verschiedenen Rot- und Weißweinsorten hergestellt wird. Der leichte Wein ist auf Grund seiner extremen Säure sicherlich nicht jedermanns Geschmack aber sollte einmal probiert werden.

Auch Bier bzw. Pivo wird in Slowenien gerne getrunken. Zwei der bekanntesten slowenischen Brauereien sind Union und Lasko. Das Helle der Brauerei Union ist sehr süffig und passt hervorragend zur Krainer Wurst.

Zudem wird in Slowenien sehr gerne erfrischende Limonade getrunken. Die traditionelle Limonade ist sehr sauer und bekommt lediglich durch den Zusatz von Früchten und eine wenig Fruchtsirup ein wenig Süße hinzu.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus den Slowenien

Slowenien hat uns sehr positiv überrascht. Das Land ist unglaublich vielseitig. Man findet hier ein eindrucksvolles Bergapnorama (das sich wohl auch hervorragend zum Skifahren eignet), mit dem Bleder See einen absoluten Traumsee, der unglaublich farbenfroh ist und ein echtes Paradies für Ruhe suchende darstellt und eine Unmenge an tiefen Wäldern und Nationalparks.

Zudem findet man mit Ljubljana eine offene und Hippe Stadt, die einiges an Sehenswürdigkeiten und Gastroszene zu bieten hat. Die Hauptstadt Sloweniens gehört darüber hinaus zu den öko-freundlichsten Städten Europas.

Im Süden des Landes befinden sich mit der Höhlenburg Predjama und den Postonja Caves zwei weitere Highlights die es zu besuchen lohnt.