Roadtrip Kanada – Kulinarische Highlights der Ostküste


Roadtrip Kanada Ostküste


Elche, Ahornsirup, pulsierende Großstädte und jede Menge Wildnis – willkommen in Kanada! Das große Land nördlich der Vereinigten Staaten von Amerika hat alles zu bieten, was das Herz eines Travel Foodies höher schlagen lässt. Im Vergleich zur Westküste mit Vancouver, den Rocky Mountains und dem Banff Nationalpark ist die Ostküste in puncto Popularität eher der Underdog. Völlig zu Unrecht wie wir finden! Die Ostküste Kanadas ist geprägt von charmanten Städten, atemberaubenden Nationalparks und natürlich von den weltbekannten Niagarafällen. In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr an der Ostküste nicht verpassen dürft und natürlich – was ihr unbedingt probieren müsst!

[Werbung, da Nennung von Ortsnamen. Unbeauftragt und unbezahlt]


In 16 Tagen von Toronto nach Montreal


Unsere Reise beginnt Ende Mai im Herzen von Toronto. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 8,5 Stunden. Multi-Stopp Flüge (bspw. FRA-Toronto hin, Montreal-FRA zurück) gibt es in der Nebensaison bereits recht günstig, unter 500 Euro. Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 25 Minuten mit dem Zug. Die Millionenstadt begrüßt uns mit bewölktem Himmel, viel Trubel und ca. 15 Grad. Unser Hotel liegt zentral, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Von dort aus lässt sich die Stadt prima zu Fuß erkunden. Das Heimstadion des Basketballvereins Toronto Raptors, die Scotia Bank Arena, liegt direkt gegenüber. Auch der 553m hohe CN Tower lässt sich in wenigen Gehminuten erreichen. Wir haben natürlich erst mal Hunger – und Lust auf Burger! Der Hunger treibt uns durch die Straßen von Old Toronto. Wir finden RUDY, einen kleinen Burger Imbiss, und genießen unseren ersten Kanada Burger im Freien, mit Blick auf das Wahrzeichen der Stadt. Wir nutzen den restlichen Tag um uns durch die Straßen treiben zu lassen und stoßen abends in einer der vielen Bars in Downtown auf eine schöne Reise an.

Insgesamt haben wir für Toronto 2 Tage (1/2 Tag Ankunft, 1 voller Tag, 1/2 Tag Abfahrt) eingeplant. Der nächste Tag ist also voll gepackt mit Sightseeing.

Kurzum, an einem Tag Toronto solltet ihr Folgendes sehen:

  • Toronto Islands – der beste Blick auf die Skyline – Natur, Freizeitpark & Strand (Überfahrt mit der Center Island Ferry).
  • Das Multi Kulti Viertel rund um Kensington Market
  • Den CN Tower & Downtown
  • Das Stadion der Toronto Blue Jays
  • Den Nathan Phillips Square mit dem berühmten Toronto Schriftzug

Falls ihr zwischendurch durstig seid, lohnt sich ein Abstecher zum National Railway Museum – direkt daneben befindet sich die Steamwhistle Brewery. Hier bekommt ihr frisch gezapftes Bier – direkt vor Ort gebraut!

Tags darauf besuchen wir noch den Distillery District. Hier findet man etliche Galerien, Boutiquen und Kunst Inszenierungen in den Backstein Gebäuden des alten Fabrikgeländes. Unweit vom Distillery District sind Foodies im Paradies. Einige Gehminuten entfernt, im St. Lawrence Market, findet ihr alles was das kulinarische Herz für einen umfangreichen Lunch begehrt. An diesem Tag entdecken wir auch die wohl bekannteste Fast Food Kette Kanadas – Tim Horton’s. Die Donuts sind die besten, die wir auf der ganzen Kanada Reise hatten (dementsprechend haben wir während des Roadtrips öfter mal dort Halt gemacht)!


Am Nachmittag machen wir uns auf zum zweiten Stop: Die Niagarafälle. Was wir im Voraus oft gehört haben, bestätigt sich als wir dort sind: “ Die kanadische Seite der Fälle ist schöner als die Amerikanische!“. Und so ist es auch. Zwar stört uns der über-kommerzialisierte „Freizeitpark“ rund um die Wasserfälle, aber der Anblick des Naturspektakels macht alles wieder wett. Dabei gefallen uns zwar die Wasserfälle auf der amerikanischen Seite auch sehr gut, aber die kanadischen Horseshoe Falls sind tatsächlich noch beeindruckender. Wir entscheiden uns für eine Bootsfahrt bei Nacht mit Feuerwerk. Wir finden – es lohnt sich!

Am nächsten Morgen finden wir ein nettes Diner und probieren die Frühstücksspezialität schlechthin: Canadian Bacon bzw. Peameal Bacon. Er ist magerer als der amerikanische Bacon, wird mit Ahornsirup mariniert und, vor allem in Ontario, oft mit einer Maismehl Kruste zubereitet. Dazu gibt’s natürlich Pancakes und Rührei.


Wir fahren weiter in Richtung Osten. Unser Ziel ist der Algonquin Provincial Park. Hier haben wir uns gleich am Eingang des Parks eine gemütliche Hütte gemietet. Wir wollen zwei Tage wandern gehen um den Park zu erkunden. Es gibt unzählige gut ausgeschilderte Wanderungen jeglicher Länge. Mit etwas Glück findet man hier unter anderem Elche und Braunbären. Was sich unbedingt lohnt:

  • Oxtongue River Ragged Falls
  • Smoke Lake
  • Hardwood Lookout Trail
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach

Kulinarisch gibt es hier zwar nicht viel Auswahl – dafür ist das Angebotene umso besser. Wir lernen einen kanadischen Klassiker kennen: Poutine. Pommes mit Bratensoße und Mozzarella Stücken. Klingt komisch? Ist aber super lecker – wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Zu dem Hype um das kanadische Gericht später mehr. Außerdem probieren wir die beste Pasta außerhalb Italiens. In einem kleinen Lokal am Rande des Parks, in dem außer uns nur Einheimische sind, gibt es Pasta in einer cremigen Soße mit Hühnchen, Pilzen, Bacon und Knoblauchbrot dazu. Unglaublich gut!


Nach zwei Tagen in der Natur geht es am Mittag weiter nach Kingston. Die Stadt war, lange vor Ottawa, tatsächlich die erste Hauptstadt des Landes. Demnach gibt es auch einiges zu entdecken. Das solltet ihr sehen:

  • King Street
  • Rathaus und Marktplatz
  • Ufer Promenade

Doch Kingston dient für uns eigentlich nur als Zwischenstopp für eine Nacht. Unser Ziel sind die berühmten 1.000 Islands in der Nähe der Stadt. Wir entscheiden uns für einen Helikopter Flug. Von unserem Piloten erfahren wir viel über die beeindruckende Insel Landschaft und die Geschichte der einzelnen Inseln und Bauwerke, wie bspw. das Boldt Castle.


Weiter geht’s – nach einer Woche in Kanada kommen wir in der aktuellen Hauptstadt des Landes an. Wir sind in Ottawa! Ottawa ist das politische Zentrum des Landes. Rund um den Parliament Hill befinden sich etliche politisch relevante Einrichtungen der Stadt, wie bspw. das Parlamentsgebäude. Wir empfinden Ottawa als nicht besonders ’schöne‘ Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und entscheiden uns deshalb, an einem Tag die Stadt zu erkunden. Was ihr in Ottawa sehen müsst:

  • Parliament Hill
  • Byward Market

Byward Market ist ein hippes Viertel mit vielen kleinen Bars, Restaurants, Clubs, einer Markthalle und ist die Heimat eines ganz besonderen Gebäcks. Foodies aufgepasst, wir präsentieren – Beavertails. Den Namen verdankt dieses leckere Fettgebäck vermutlich seinem Aussehen. Es schmeckt ähnlich wie ein flacher Donut und wird mit verschiedenen Zutaten serviert. Wir haben den Klassiker probiert: Mit Zimt, Zucker und einem Stück Zitrone. Es schmeckt köstlich!


Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Osten. Wir kreuzen den Fluss Ottawa und verlassen damit die Provinz Ontario. Nun befinden wir uns in der überwiegend französischsprachigen Provinz Québec.

TIPP: Auf der Fahrt zum Zielort kommen wir durch Zufall am Parc Omega vorbei. Eine ca. 12km lange Strecke führt entlang von Wäldern, Seen und Hügeln durch den Safaripark. Der Park dient als Naturreservat für viele verschiedene einheimische Tier- und Pflanzenarten. Während man die Route mit dem eigenen Auto abfährt, kann man im Park eigenen Radiosender den interessanten Informationen zu den jeweiligen Tierarten, die sich im Park größtenteils frei bewegen können, lauschen. Das Aussteigen ist nur an bestimmten Punkten erlaubt.

Wir fahren weiter zu unserem eigentlichen Ziel für heute: Das Erholungs- und Skigebiet Mont-Tremblant in den Laurentinischen Bergen. Der idyllische Ort bietet eine zuckersüße Innenstadt mit bunten Holzhäusern und Hotels, die uns ein wenig an einen Freizeitpark erinnern. Wir schlendern durch den Stadtkern, bestaunen den Sonnenuntergang und die malerischen Farben, genießen leckeres Essen und ein paar Drinks bevor es am nächsten morgen weitergeht.


Wir fahren an Tag 9 weiter zum nächsten Zwischenstopp: Québec City. Unser Appartment für die nächsten zwei Tage liegt im Bezirk Saint-Roch. Der trendige Stadtbezirk lebt von seinen vielen kleinen Restaurants, Bars und Cafes – natürlich ideal für alle kulinarisch Begeisterten. Wir erkunden das Viertel und entdecken direkt unseren Lieblingssnack für die nächsten Tage – in flüssige Schokolade gedipptes Softeis. Das gibt es hier wirklich an jeder Ecke – und jeder scheint es zu lieben! Ebenfalls beliebt, Poutine. Zum Abendessen gibt es also den kanadischen Klassiker – hier findet man ihn jedoch nicht nur mit Soße und Käse. Einige Restaurants haben sich überwiegend auf das Gericht spezialisiert. Aus diesem Grund findet man hier etliche kreative und leckere Varianten. Es lohnt sich auf alle Fälle diese zu probieren.

Am nächsten morgen frühstücken wir auf unserem kleinen Balkon. Lebensmittel sind zwar nicht günstig in Kanada, aber natürlich günstiger (und gemütlicher) als frühstücken zu gehen. Bagels, Blaubeeren (die man auf einem der unzähligen Blaubeerfelder selber pflücken kann), Ei und Ahornsirup Müsli gehören selbstverständlich zur kanadischen Frühstücksausstattung! Spezialitäten, die Ihr in Québec probieren müsst:

  • Softeis mit Schokolade
  • Grand Pères (Kuchen / Gebäck mit Ahornsirup)
  • Poutine in allen Varianten
  • Tourtière (Fleischpastete)
  • Pâté chinois (pikanter, herzhafter Kuchenauflauf)

Nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß auf in die Altstadt. Vieux Québec und das dazugehörige Viertel Petit Champlain sind dabei besonders sehenswert. Welche Sehenswürdigkeiten ihr in Québec nicht verpassen dürft:

  • La Citadelle
  • Petit Champlain
  • Terrasse Dufferin
  • Fairmont Le Château Frontenac
  • La Fresque des Québécois
  • Vieux-Port de Québec
  • Louis Street (mit dem Cannonball Tree)

…und viele Weitere! Beim schlendern durch die Straßen gibt es viel zu entdecken. Lasst euch einfach treiben – die Stadt versprüht wirklich enorm viel Charme.

Bevor wir am nächsten Tag weiter fahren, haben wir uns einen halben Tag Spa Day eingeplant. Tag 11 wird also vormittags genutzt zum entspannen im überragenden Strøm spa nordique [völlige unbezahlte Werbung aus absoluter Überzeugung]. Ein Ort der absoluten Ruhe, Entspannung und nordischem Lifestyle.


Tiefenentspannt fahren wir nachmittags weiter zum nächsten Ziel der Reise: Eine einsame Hütte, mitten in der Pampa, in Saint-Felix d’Otis, in der Nähe von Saguenay. Genau der richtige Ort, um drei Nächte in Abgeschiedenheit zu verbringen. Wir haben einen eigenen Anlegesteg für unser geliehenes Kanu, zwei Sonnenliegen, einen großen Grill, viel Wald und Ruhe um uns herum – was will man mehr?! Wir grillen, wandern, fahren Kanu und relaxen. Die einzige Möglichkeit einzukaufen oder abends etwas zu essen ist La Baie, direkt am Rivière Saguenay. Hier sollte man unbedingt den fangfrischen Fisch in einem der Restaurants probieren!

Ganz auf Action verzichten können wir aber nicht. Saguenay und die Ortschaften drum herum, sind der ideale Ausgangspunkt für Ökosystem verträgliches Whale Watching in kleinen Gruppen in Les Bergeronnes am Sankt Lorenz Strom.

Leider haben wir zwar nur Rücken und Blas der Meeressäuger gesehen, sowie eine kleine freche Robbe, dennoch war das Whale Watching wirklich ein Erlebnis. Wir würden es wieder machen – vielleicht dann mit etwas mehr Glück! Abends testen wir eine der populärsten Diner Ketten in der Provinz Québec – St. Hubert. Hier gibt es allerlei verschiedene Gerichte rund um das Thema ‚Hühnchen‘. Gebraten, gegrillt, frittiert – für jeden ist was dabei. Wir sind positiv überrascht und genießen unser Diner Abendessen.


Am Vormittag von Tag 14 fahren wir zurück in Richtung Québec. Wir entdecken ein Schild mit Reklame für die Montmorency Falls und entscheiden uns dafür, einen Abstecher zu wagen. Wir sind beeindruckt. Der Wasserfall stürzt 83m in die Tiefe. Er ist der höchste Wasserfall der Provinz und über 30m höher als die Niagarafälle. Zum Wasserfall gelangt man mit einer Seilbahn oder zu Fuß. Der Fußweg über eine steile Holztreppe ist jedoch nichts für Menschen mit Höhenangst oder schwachen Nerven!


Wir fahren weiter zu unserem heutigen Ziel: Trois-Rivières. Hier verbringen wir den Abend und die Nacht, bevor wir zu unserem letzten Ziel der Reise aufbrechen. Die Stadt am Sankt-Lorenz Strom verfügt zwar nicht über unzählige Sehenswürdigkeiten, doch wir haben sie aus einem bestimmten Grund als Zwischenstopp ausgewählt. Sie zählt nämlich eine hohe Dichte sogenannter Microbrasseries im Stadtzentrum. In den kleinen Brauereigaststätten werden selbst gebraute, oft kreative Biere sowie kleine Speisen serviert. Oftmals wird auch ein Tasting der verschiedenen Biere am Tisch angeboten. In Trois-Rivières findet man unweit voneinander entfernt gleich mehrere dieser hippen Mikro-Brauereien – und mindestens eine davon mussten wir natürlich unbedingt testen! Darüber hinaus kommen auch Süßigkeiten Fans auf ihre Kosten. In jedem Café und jedem Laden gibt es sie – die Marshmallow Crisp Riegel. Knusprig, klebrig und uuunfassbar lecker für alle, die es gerne süß mögen.


Früh morgens an Tag 15 fahren wir weiter an unser letztes Ziel: Montreal. Die Stadt hat uns direkt in ihren Bann gezogen. Die Architektur, die unzähligen kleinen Restaurants und Bars, die vielen Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt machen sie zu etwas Besonderem. An diesem Tag wollen wir möglichst viel von der Stadt sehen – und wie immer lassen wir uns zu Fuß durch die Straßen treiben. Diese Sehenswürdigkeiten in Montreal dürft ihr nicht verpassen:

  • Mont Royal (Zu Fuß durch den Wald auf den Hausberg. Umwerfende Aussicht, guter Kaffee und leckere Muffins)
  • Notre-Dame de Montréal
  • Viertel Vieux Montreal (Altstadt. Touristisches Ziel No. 1)
  • Le Plateau & Mile End (trendige, alternativ angehauchte Multi-Kulti Viertel)
  • Hafen (wechselnde Veranstaltungen, Markt an der Uferpromenade etc.)

Selbst wenn ihr wie wir Pech habt, und es regnet bei eurem Besuch, gibt es dennoch Einige coole Sachen zu entdecken. Ihr wollt wissen, was man in Montreal bei Regen machen kann?! Hier findet Ihr einige Aktivitäten in Montreal bei Regen:

  • Ville souterraine de Montréal (die längste Untergrundstadt der Welt)
  • Pointe-a-Calliere (Interaktives Museum zur Geschichte Montreals)
  • Barbie Expo (wer Barbie mag, wird das Museum lieben)
  • Casino de Montréal

Neben den vielen bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Montreals (die man überall im Internet findet) gibt es aber auch kulinarisch einige Highlights in der Stadt. In Little Italy findet ihr beispielsweise viele original italienische Pizzerien und Pasticcerien, in Chinatown einige asiatische Restaurants. Doch im Herzen der Stadt findet ihr Restaurants mit kreativen und innovativen Speisen und Konzepten. Am ersten Abend entscheiden wir uns deshalb für ein Californisches Restaurant mit Beach Flair und jeder Menge origineller Bowls. Natürlich gibt es kulinarisch aber noch viel mehr zu entdecken.

Unsere Highlights – Spezialitäten, die ihr in Montreal probieren müsst:

  • Sandwich mit Räucherfleisch am Boulevard St. Laurent (traditionell mit Senf, Pommes, Krautsalat, Sauergurke und eine Kirsch-Cola dazu!)
  • Grilled Cheese Sandwich
  • Butter tart (wieder was für die Schleckermäulchen)
  • Montreal Bagels (süßer, massiger aber dennoch flacher als die Amerikanischen)

(Mehr über die kanadische Spezialitäten erfahrt ihr in unserem KANADA Beitrag)


Nach zwei Tagen Sightseeing und kulinarischen Highlights entscheiden wir uns am letzten Abend für einen Besuch im Casino de Montréal. Wir stoßen an – auf einen unglaublichen Roadtrip mit Momenten und Eindrücken, die wir nie mehr vergessen werden. Kanada ist ein wahnsinnig beeindruckendes und vielfältiges Land, in das wir uns sofort verliebt haben. Als nächstes wollen wir unbedingt auch die Westküste mit dem Auto unsicher machen. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

Kulinarischer Roadtrip durch Bayern


Berge, Seen und das vermutlich beste Bier der Welt


Eine der schönsten Städte Deutschlands, saftig grüne Wiesen, Berg-Idylle und eine Hand voll Seen – das alles auf nicht einmal 200 km! Willkommen in Bayern. Genauer gesagt in Süd-Bayern. Von München aus, vorbei am Starnberger See geht es in Richtung Berge. Garmisch-Partenkirchen besticht durch seine einzigartige Lage Nahe der Zugspitze und durch hervorragende Restaurants mit bayerischer Küche. Weiter Richtung Osten, vorbei an kleinen Seen und an der wunderschönen Stadt Bad Tölz erreicht man nach ca. 75 km den Tegernsee. Der See ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Im Winter lädt die Region ein zum Wintersport, im Sommer zum wandern und baden. Neben unzähligen kleinen Restaurants findet man hier auch ein uriges Braustüberl im Kloster inklusive hauseigener Brauerei und vielen bayerischen Schmankerln.


Altstadt, Schickeria und alles was das Schlemmerherz begehrt


Wir starten unseren 1-wöchigen Roadtrip in München. Da wir aus der Nähe von Stuttgart kommen, dauert die Fahrt zum Ausgangspunkt für uns ca. 2,5 Stunden (ohne Stau!). Bereits die Autobahnausfahrt ruft ein vertrautes Gefühl hervor – zurück in unserer ehemaligen und geliebten Wahlheimat.

Wir haben uns dieses Mal für ein Hotel im Zentrum Nahe Stachus entschieden. Ein idealer Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem Karlsplatz (Stachus), dem Marienplatz, der Frauenkirche, dem alten Peter (St. Peterkirche) oder dem Schloss Nymphenburg gibt es noch viele weitere Orte, die einen Besuch lohnen.

Zu unseren Lieblingsorten zählen ganz klar der englische Garten, sowie das Münchner Kunstareal (Pinakotheken), der Riemer See und die Isar. Ein kleines Picknick mit kühlen Getränken am Ufer von Münchens beliebtem Fluss gehört bei jedem Besuch unbedingt dazu! Am besten eignen sich die Badeplätze an der Praterinsel zwischen Maximilianeum und Müllerschem Volksbad oder der Kiesstrand zwischen Flaucher und englischem Garten. Statt einem großen Abendessen, lassen wir uns lieber über den Viktualienmarkt treiben und essen, worauf wir gerade Lust haben. Sich hier durch die verschiedensten Stände zu probieren ist für Foodies ein Traum. Hier findet man Schmankerl aus aller Welt!

Am nächsten Tag fahren wir weiter Richtung Berge. Das Ziel: Garmisch-Partenkirchen. Nach ca. 70 Minuten erreichen wir das Zentrum der Stadt. Nachmittags, vorzugsweise bei schönem Wetter, lädt die tolle Altstadt zum schlendern und bummeln ein. Die zahlreichen alten Cafes sind unbedingt einen Stopp wert – frisch gebrühter Kaffee und ein leckeres Stück hausgemachter Kuchen – wer kann dazu schon nein sagen?! (Außer Flo)

Nach einem kleinen Stadtbummel und einem Stück Kuchen fahren wir Richtung Zugspitze. Am Fuße der Zugspitzbahn parken wir unser Auto, um einen Spaziergang um den Eibsee zu machen. Der See ist unglaublich idyllisch gelegen und bietet Ruhe und Erholung für Besucher. Abends lassen wir es uns in einem traditionell bayerischen Lokal in der Altstadt von Garmisch-Partenkirchen schmecken. Natürlich zünftig mit Knödel, Rotkraut und Haxe.

Am nächsten Tag haben wir gleich drei Highlights geplant. Rodeln auf der Eckbauer Rodelstrecke, wandern durch die Partnachklamm und abends ein Speil des ansässigen Eishockey Vereins SC Riessersee im Olympia Eissportzentrum. Nach einem actionreichen Tag lassen wir es uns abends wieder bayerisch schmecken mit bayerischen Käsespätzle.

Am nächsten Morgen machen wir uns nach einem stärkenden Frühstück mit frischen Brez’n und cremigem Obazda (bayerischer Frischkäse mit Camembert und Gewürzen) auf den Weg an den Tegernsee. Wir fahren Richtung Osten, links und rechts von uns zeigt das Navi kleine Seen an. Der Staffelsee, der Kochelsee und der Walchensee liegen links- und rechtsseitig unserer Route. Hier lohnt sich bei schönem Wetter ein kleiner Abstecher. Nach ca. 45 Minuten Fahrzeit erreicht man Bad Tölz. Die Stadt, deutschlandweit bekannt durch einen pfundigen bayerischen Fernseh-Kommissar, ist eine bayerische Perle. Eine malerische Altstadt sowie die Isar laden zu einem Stadtbummel, einem Kaffee oder einem kühlen Getränk ein.

Kurz nach Bad Tölz wird der Verkehr dichter und die Auto Kennzeichen exotischer – es scheint als wären wir auf dem richtigen Weg 😉 Nach ca. 25 Minuten erreichen wir die Stadt Tegernsee am Tegernsee.

Nach dem Check-In zieht es uns natürlich direkt an das Ufer. Hier kann man nicht nur wunderbar schlendern sondern auch baden oder ein kleines Motorboot mieten. Am ersten Abend reicht uns aber ein kleiner Spaziergang denn wir haben Durst – auf Tegernseer Bier! Im ehemaligen Kloster befindet sich im oberen Teil die Tegernseer Brauerei samt Braustüberl und im unteren Teil, nahe See, die Schlossbrennerei Tegernsee mit einem schönen Außenbereich. [Unbezahlte Werbung]

An diesem Abend testen wir die Schlossbrennerei. Man sitzt sehr gemütlich im Außenbereich nahe des Sees. Die Karte verspricht bodenständige Küche – gehoben interpretiert. Neben der vielversprechenden Speisekarte klingt auch die Getränkekarte interessant. Moderne Aperitifs, wie ein Lillet Mango [sehr zu empfehlen!], sowie unzählige Destillate, Brände und Liköre scheinen dem Namen alle Ehre zu machen. Wir werden nicht enttäuscht, Das Essen ist qualitativ sowie geschmacklich durchweg hervorragend. Sehr zu empfehlen – der Tegernsser Saibling.

Tegernseer Saibling

Den nächsten Tag lassen wir entspannt angehen. Nach dem Frühstück entscheiden wir uns für eine Rundfahrt über den Tegernsee mit einem der hiesigen Tegernsee-Schiffe. Wir starten in Tegernsee Stadt und fahren bis Rottach-Egern. Während der Fahrt lassen wir uns von dem blau-grün schimmernden See und dessen beruhigender Atmosphäre bezaubern. Rottach-Egern lohnt einen Stopp. Die Gemeinde liegt am Fuß des Tegernseer Hausbergs – dem Wallberg. Der Berg lädt im Sommer zum wandern ein und ist ein beliebtes Ziel für Paragleiter. Das Städtchen an sich ist ideal zum bummeln. Eine tolle Promenade und eine schöne Altstadt mit kleinen Läden, Cafes und Restaurants laden zum verweilen ein.

Wir entscheiden uns dafür, zu Fuß von Rottach-Egern zurück nach Tegernsee Stadt zu laufen. Vorbei an Schilfgebieten, natürlichen Kiesstränden, die zum baden einladen und vielen privaten und öffentlichen Bootsanliegern, sind wir nach ca. 45 Minuten wieder zurück in Tegernsee Stadt.

[Unbezahlte Werbung] Abends testen wir das Herzogliche Braustüberl Tegernsee. Während der Außenbereich eher ungemütlich und überlaufen wirkt, ist das Braustüberl von innen genau so, wie man es sich vorstellt. Gewölbte Decken, dunkles Holz, urige Einrichtung und passende Wandbemalung. Die Karte verspricht klassische, bayerische Schmankerl. Haxe, Schweinsbraten mit Tegernseer Bier, Knödel und Palatschinken. Wir sind gespannt ob die Karte hält, was sie verspricht – und wir werden nicht enttäuscht. Alle Gerichte sind durchweg lecker und das Preis-Leistungsverhältnis ist für die Lage und den Zulauf durch Touristen wirklich noch fair. Als Digestif zu empfehlen: Der „Bräu-Willi“ – ein Williamsschnaps mit Birnensaft und Birne.

[Unbezahlte Werbung] Am nächsten morgen checken wir aus und haben noch ein letztes Ziel im Kopf, bevor wir wieder die Heimreise antreten. Wir wollen zur Naturkäserei TegernseerLand – als Käse-Fans natürlich ein MUSS! Zur Käserei gehören ein Käseladen – wo es allerlei Leckerein rund um den dort produzierten Käse zu kaufen gibt – sowie ein Außenbereich mit Gastronomie. Hier werden Gerichte wie Käsesuppe, Käseknödel Käsekuchen etc. rund um das Thema Käse angeboten. Die Käserei liegt idyllisch im Grünen und ist umgeben von Bergen und Wiesen, wo die Milchkühe grasen. Besonders zu empfehlen ist der alte Bergkäse – yummy! Montags, freitags und samstags finden jeweils Führungen mit kleiner Verkostung statt.

Natürlich nehmen wir uns zur Erinnerung an den Roadtrip noch den ein oder anderen Käse mit. Mit voll gepackten Taschen treten wir die Heimfahrt an. Wir sagen „Servus“ zum Tegernsee, zu den grünen Wiesen und Wäldern und sind nach ca. einer Stunde Fahrzeit wieder in München angekommen. Wir sind wie immer begeistert von der Vielfalt der Region, von dem bodenständigen und leckeren bayerischen Essen und der umwerfenden Natur. Wir kommen natürlich wieder!

Enten am Tegernsee
Tegernsee
Tegernsee Stadt

Ihr habt Fragen zu unserem Roadtrip durch Südbayern oder benötigt einen Restaurant Tipp? Dann schreibt uns gerne über die Kommentar Funktion oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

Unterwegs auf der deutschen Weinstraße


Roadtrip deutsche Weinstraße


Auf rund 90 km schlängelt sich die offizielle deutsche Weinstraße durch kleine, historische Altstädte und tausende Hektar von Weinbergen. Doch die Weinstraße besticht durch weitaus mehr als nur guten Wein und schöne Landschaft. Das Klima in der Pfalz, dem zweitgrößten Weinanbaugebiet Deutschlands, ist unglaublich angenehm – hier wachsen sogar Feigen und Mandelbäume. Nicht umsonst wird das Gebiet um die deutsche Weinstraße auch als Toskana Deutschlands bezeichnet. Darüber hinaus kann sich auch die Kulinarik wirklich schmecken lassen. Neben unzähligen urigen Weinstuben, in denen man pfälzer Spezialitäten und guten Riesling serviert bekommt, findet man auch zunehmend Gourmet Restaurants die sich an der deutschen Weinstraße tummeln.


Große Weine, kleine Dörfer und hervorragendes Essen


Wir starten unseren 4-tägigen Roadtrip in Kallstadt an der Weinstraße. Bereits einige Kilometer vor dem Ziel werden die Weinberge immer üppiger und das Thermometer im Auto schnellt um mehrere Grad in die Höhe.

In Kallstadt sind wir in einem schönen Hotel direkt an den Weinbergen untergebracht und sind in wenigen Minuten zu Fuß im Kern des kleinen Städtchens. Abends erwarten uns unzählige urige Weinstuben mit schönen, Wein behangenen Innenhöfen und Fachwerk Kunst. Kulinarisch ist hier der Riesling ein absolutes Muss. Zu Essen gibt es am ersten Abend typische pfälzer Küche. Handkäs‘ mit Musik – Ein in Riesling eingelegter Sauermilchkäse mit Zwiebeln, Kümmel und Paprikapulver sowie Pfälzer Saumagen auf Rieslingkraut.

Am nächsten Tag besuchen wir einen Teil der vielen Burgen und Ruinen entlang der Weinstrasse. Wir fahren zur Römervilla Weilberg, einem alten Weingut aus der Römerzeit. Anschließend geht es mit dem Auto weiter Richtung Süden. Wir entscheiden uns für zwei Wander Stopps. Zuerst geht es zu Fuß auf die Hardenburg und im Anschluss zur Klosterruine Limburg. Beide Ruinen sind sehr gut erhalten und wirklich einen Stopp wert!

Nach dem Kloster Limburg fahren wir weiter in die Kurstadt Bad Dürkheim. Neben einer wunderschönen Altstadt befindet sich in Bad Dürkheim auch eine der größten Gradierwerke in Deutschland. Die riesige Salinenanlage versprüht eine salzige Meeresbriese für die Kurpark Besucher. Ganz nebenbei befindet sich in Bad Dürkheim ebenfalls das Dürkheimer Riesenfass. Ein riesiges, nachgebautes Weinfass in dem man gemütlich ein Glas Wein trinken oder eine Kleinigkeit essen kann.

[Unbezahlte Werbung] Zum Abendessen und für die Nacht fahren wir weiter nach Deidesheim. Hier lohnt sich eine Reservierung im Restaurant Leopold des Weingut von Winning – eines der bekanntesten Weingüter in der Gegend. Das Essen im Restaurant bietet etwas gehobenere deutsche und pfälzische Küche mit mediterranem Einfluss.

Am nächsten morgen starten wir mit einer Weinprobe im Weingut und kaufen natürlich auch das ein oder andere gute Tröpfchen für zu Hause ein. Wir schlendern noch eine Weile durch Deidesheim und sind begeistert von den vielen kleinen Gassen, den wunderschönen Fachwerkhäusern und den süßen kleinen Läden.

Mittags fahren wir weiter zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Region – dem Hambacher Schloss. Hier wehte im Mai 1832 zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne. Seit diesem Tag gilt das Hambacher Schloss als Wiege der deutschen Demokratie. Ein Besuch lohnt sich – auch ohne Führung.

Hambacher Schloss

Wir fahren weiter Richtung Süden und erreichen Neustadt an der Weinstraße. Die größte Stadt an der Weinstraße bietet nicht nur Einkaufsvergnügen sondern ist auch die Heimat vieler erstklassiger Restaurants und einer wunderschönen Altstadt rund um den Marktplatz. [Unbezahlte Werbung] Wir gönnen uns an diesem Abend etwas Besonderes und testen das Restaurant Urgestein, welches mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet ist und eine urige Atmosphäre im Gewölbekeller mit hochklassigem Genuss und einem ausgesprochen herzlichen Sommelier verbindet.

Für die letzte Nacht fahren wir weiter nach Maikammer – ein guter Ausgangspunkt für die letzte Etappe der Weinstraße. Am nächsten morgen schauen wir uns die wunderschöne kleine Stadt St. Martin an. Die Altstadt lädt mit ihren vielen kleinen Weinstuben und Cafes zum Verweilen ein. Anschließend fahren wir weiter zum Schloss Villa Ludwigshöhe bei Rhodt unter Rietburg. Mit einer Seilbahn gelangt man von dort aus auf die Rietburg. Besser als die Sehenswürdigkeiten haben uns jedoch die schönen Weinberge rundherum gefallen. Mit einem kleinen Wein-Erklärweg laden die Weinberge zum wandern und spazieren ein. Zum Abschluss statten wir dem nahe gelegenen Edenkoben noch einen Besuch ab. Die Altstadt ist ebenfalls einen kurzen Zwischenstopp für ein Eis oder einen Cafe wert.

[Unbezahlte Werbung] Spontan entscheiden wir uns noch für einen kurzen Besuch im Wildpark in Silz. Wie fast immer sind die spontanen Ideen oft die besten. Den Wild- und Wanderpark können wir euch wärmstens empfehlen! Die Tiere leben größtenteils frei. Der Rest hat ungewöhnlich große Gehege und man spürt, mit wie viel Liebe dieser Park betrieben wird. Obwohl wir überhaupt keine Zoo Fans sind sagen wir hier – Daumen hoch. Nun fahren wir an unser letztes Ziel – Schweigen Rechtenbach an der Grenze zum Elsass. Hier steht es – das deutsche Weintor. Dort angekommen, besuchen wir natürlich standesgemäß noch den Weintor-Shop und nehmen ein Fläschchen Weißburgunder – neben dem Riesling die bekannteste Rebsorte der Pfalz – zur Erinnerung mit. Wir sind begeistert von der Schönheit, dem hervorragenden Essen und den vielen tollen Sehenswürdigkeiten der Region. Wir kommen auf jeden Fall wieder!


Ihr habt Fragen zu unserem Roadtrip entlang der deutschen Weinstraße oder benötigt einen Restaurant Tipp? Dann schreibt uns gerne über die Kommentar Funktion oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

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Roadtrips in Deutschland


Die besten Roadtrips in Deutschland


Urlaub in Deutschland – Berge, Seen & leckeres Essen


Warum in die Ferne schweifen, Sieh‘ das Gute liegt so nah. [J.W.v.Goethe] Schon Goethe wusste es – Tolle Reiseziele sind nicht immer hunderte Kilometer weit entfernt. Oft liegen die schönsten Orte direkt vor der Haustür. Deutschland ist als Reiseziel unglaublich vielfältig. Meer und Fisch im Norden, Weinberge und Handkäs im Westen, Altstädte und Klöße im Osten, Berge und Hax’n im Süden. Deutschland hat viel zu bieten und es gibt viele Roadtrips, die man im eigenen Land unbedingt mal machen sollte. Unsere Favoriten haben wir hier für euch zusammengestellt.


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Deutschland


Frauenkirche Dresden

Erfurt – Dresden

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Burgruine Hardenburg
  • Weinstube Deidesheim
  • Wildpark Silz
  • Römisches Weingut Deutsche Weinstrasse
  • Handkäs mit Musik
  • Weinreben deutsche Weinstrasse
  • Klosterruine Limburg
  • Deidesheim
  • Restaurant in Deidesheim
  • Neustadt an der Weinstrasse
  • Deutsches Weintor
  • Haxe und Knödel
  • Partnachklamm
  • Frauenkirche Dresden
  • Ente mit Rothohl und Klößen
  • Nebelhorn
  • Dom Erfurt

IRLAND


Spezialitäten Irland


Irland – die grüne Insel. Irland lebt von sattem grün, rauen Küsten und einer traumhaften Landschaft. Sich in Irland nicht wohl zu fühlen ist schwer – wir sind definitiv große Fans dieser tollen Insel. Und wenn ihr wissen wollt, was ihr in Irland essen und trinken solltet, dann schaut euch mal an was wir so vor Ort getestet haben.


Das solltet ihr in Irland probieren


Irish Stew

Irish Stew

Der irish Stew ist ein sehr bekanntes und traditionelles irisches Gericht. Der Stew besteht für gewöhnlich aus Rinderfleisch oder Lamm, Möhren, Tomaten und wird mit Kartoffelbrei gereicht. Eingekocht wird der Eintopf meist ganz traditionell mit Guinees – Bier. Für Fleischliebhaber ein Muss auf jeder Irlandreise.


Burger

Pub – Food

Irland lebt von seinen Pubs und somit auch von dessen Essen. Besonders beliebt und nahezu in jedem Pub zu finden sind Burger, in vielen verschiedenen Variationen – meist jedoch ganz klassische Beefburger vom irischen Weiderind. Als Beilage werden Pommes oder Zwiebelringe sowie Coleslaw gereicht.


Fish and Chips

Fish and Chips

Nicht nur in England ein beliebter Snack. Auch in Irland kann man Fish and Chips an vielen Ecken und in vielen Restaurants finden. Der Fisch ist für gewöhnlich fangfrisch und somit noch besonders saftig. Auch als Zwischensnack im Auto gut geeignet ;). Besonders zu empfehlen: Fangfrisch, vor euren Augen frittiert an einem Streetfood Stand am Ortsrand von Dingle.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Spare Ribs
  • Irish Stew mit Brotdeckel

Weitere beliebte Spezialität Irlands sind Bacon and Cabbage, irish fish chowder und black pudding. Gerade der black pudding ist aber ziemlich gewöhnungsbedürftig!


Irische Getränke


Es gibt zwei Getränke die man in Irland auf jeden Fall probieren muss – Bier und Whiskey. Es gibt einige Brauereien und Destillen in Irland die einen Besuch wert sind.

Während die Guinness Tour in Dublin eher eine große Werbeveranstaltung ist, hat die Tour der Brauerei Smithwicks in Kilkenny einen familiäreren Touch und macht etwas mehr Spaß. Die bekanntesten irischen Biere sind neben Guinness, das bereits erwähnte Smithwicks in drei unterschiedlichen Ausführungen sowie Murphys irish stout. Alle definitiv zu empfehlen 🙂

Ob Jameson, Tullamore Dew oder Kilbeggen der irische Whiskey ist schon lange über die Grenzen hinaus weltbekannt. Eine spannende, nach vielen Jahren wiedereröffnete Destille ist die Teeling Distillery. Damit hat Dublin nun endlich wieder eine eigene Stadt-Destille die einen Besuch lohnt.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Irland

Wir entschieden uns für einen 10-tägigen Roadtrip durch den Süden Irlands. Start und Ende unserer Tour war in Dublin. Mit unserem Mietwagen besuchten wir die Stadt Kilkenny, das Rock of Cashel, die Stadt Cork, Killarney, durchquerten den Ring of Kerry, besuchten in Dingle den Delfin Fungi, fuhren über Limmerick zu den traumhaften Cliffs of Moher, besuchten die berühmte Kylemore Abbey und übernachteten in der verrückten Hafenstadt Galway – bevor wir unsere Reise mit der Feier des 30. Geburtstags von Flo zu einem gebührenden Abschluss brachten.

Irland ist eine wunderschöne und faszinierende Insel mit sehr herzlichen Menschen. Die Pub Mentalität ist einzigartig, die Küste ein absoluter Traum und an jeder Ecke lohnt sich ein Foto – Stopp. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt ist die Insel für alle Naturliebhaber ein wahres Spektakel. Wir kommen definitiv wieder 🙂