Ein absoluter Klassiker der norddeutschen Küche ist der Hamburger Pannfisch. Das Gericht besteht in der Regel aus gebratenem Fisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen. Es gibt viele verschiedene Variationen von Hamburger Pannfisch, die sich hauptsächlich in der Art des Fisches, der Beilagen und der Würzung unterscheiden. Einige Menschen bevorzugen die Verwendung von Kabeljau, während andere beispielsweise lieber Scholle verwenden. Die Kartoffeln werden entweder als Salzkartoffeln oder als Bratkartoffeln serviert. In einigen Variationen wird der Fisch auch ohne Senfsoße, Speckwürfel und Krabben serviert. Hier findet ihr unser Lieblingsrezept – mit Krabben, Senf und Speck:
Zutaten für Hamburger Pannfisch in Senfsoße mit Krabben und Speck:
300 g.
weißes Fischfilet (Scholle, Kabeljau oder Seelachs)
ca. 400g
festkochende Kartoffeln
2 Stck.
Schalotten
1 Stck.
Knoblauchzehe
ca. 100-150g
Nordseekrabben (Alternativ: Garnelen)
100g
(vegane) Speckwürfel
200 ml
(Reis- oder Soja-) Milch
50 ml
trockener Weißwein
ca. 100g
Butter
1-2 EL
Mehl
100 g
(vegane) Sahne
1-2 EL
mittelscharfer oder Dijon Senf
2 EL
frischer, gehackter Dill
Gewürze:
Salz
Pfeffer
Zucker
Paprikapulver
Öl:
Neutrales Öl (bspw. Rapsöl)
Rezept für 2 Personen | Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Idealerweise benutzt ihr bereits gekochte und gepellte Kartoffeln vom Vortag. Solltet ihr keine Kartoffeln über haben lautet der erste Schritt vor Kochbeginn – Kartoffeln vorbereiten: Kartoffeln schälen, in etwa 1–2 cm große Würfel oder Scheiben schneiden und in Salzwasser ca. 8–10 Minuten vorkochen. Anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen.
In 7 Schritten zu Hamburger Pannfisch in Senfsoße mit Krabben und Speck
Zutaten vorbereiten: Schalotten und Knoblauch fein hacken. Das Fischfilet trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Bratkartoffeln zubereiten: Etwas neutrales Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin bei mittlerer bis hoher Hitze rundum goldbraun und knusprig braten. Die Speckwürfel dazugeben und einige Minuten mitbraten. Anschließend Schalotten und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver würzen. Tipp: Die Bratkartoffeln lassen sich natürlich auch wunderbar im Airfryer zubereiten. Dafür die Kartoffeln mit etwas Öl vermengen und bei ca. 190 °C goldbraun und knusprig backen. Speck und Schalotten anschließend in der Pfanne zubereiten und die fertigen Kartoffeln dazugeben.
Fisch braten: Den Fisch in einer zweiten Pfanne in etwas Öl und einem kleinen Stück Butter von allen Seiten goldbraun braten. Nicht zu lange garen – der Fisch sollte innen noch schön saftig bleiben. Anschließend aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.
Senfsauce zubereiten: In derselben Pfanne etwas Butter schmelzen. Das Mehl darüberstäuben und unter Rühren kurz anschwitzen. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Milch und Sahne langsam unterrühren und die Sauce bei niedriger Hitze einige Minuten köcheln lassen, bis sie leicht andickt.
Sauce abschmecken: Den Senf einrühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker abschmecken. Je nach gewünschter Intensität 1–2 EL Senf verwenden. Zum Schluss den gehackten Dill unterrühren.
Alles zusammenführen: Den gebratenen Fisch und die Nordseekrabben vorsichtig in die Sauce geben und bei niedriger Hitze kurz erwärmen. Die Krabben dabei nicht mehr stark kochen, damit sie schön zart bleiben.
Anrichten: Die knusprigen Bratkartoffeln auf Teller verteilen, den Fisch mit der cremigen Senfsauce darübergeben und mit etwas frischem Dill garnieren. Am besten sofort servieren.
Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!
Getränke Empfehlung: Dazu passt natürlich ein kühles norddeutsches Pils ebenso gut wie ein trockener Weißwein – beispielsweise ein frischer Riesling oder ein Weißburgunder
Der schönste Roadtrip rund um Amsterdam für Genießer
Haarlem, Zaanstreek & Amsterdam – drei genussvolle Tage voller Geschichte, Kulinarik und niederländischer Lebensart
Amsterdam kennt jeder. Doch nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt beginnt eine Region, die mindestens genauso faszinierend ist – und dabei deutlich entspannter.
Wer einen Städtetrip nach Amsterdam plant, sollte sich unbedingt ein paar Tage mehr Zeit nehmen. Denn rund um die niederländische Hauptstadt warten historische Städte, beeindruckende Windmühlen, traditionsreiche Manufakturen und eine überraschend vielseitige Genusslandschaft darauf, entdeckt zu werden. Haarlem begeistert mit mittelalterlichem Charme und kreativer Gastronomie, die Zaanstreek erzählt die Geschichte der niederländischen Industrie und in Amsterdam selbst bildet das berühmte Grachtenviertel den perfekten Abschluss eines abwechslungsreichen Kurztrips.
Das Beste daran: Für diesen Roadtrip wird nicht einmal ein Auto benötigt.
Mit KLM geht es bequem zum Flughafen Amsterdam Schiphol, einem der wichtigsten Drehkreuze Europas. Von dort verbindet der niederländische NS Sprinter den Flughafen innerhalb weniger Minuten mit dem Amsterdam Centraal. Wer anschließend weiter nach Haarlem fährt, erreicht die historische Stadt in rund 15 Minuten. Die Tickets kosten – je nach Verbindung – lediglich rund sechs Euro pro Strecke. Dank der hervorragend ausgebauten Bahnverbindungen lassen sich sämtliche Stationen dieses Roadtrips komfortabel und nachhaltig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Gerade für einen verlängerten Wochenendtrip ist die Amsterdam Region deshalb eines der spannendsten Reiseziele Europas.
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Tag 1: Haarlem – Historisches Flair, versteckte Innenhöfe und eine der spannendsten Genussstädte der Niederlande
Wunderschönes Haarlem bei Sonnenuntergang. re. Molen De Adriaan
Wer Amsterdam besucht, sollte sich unbedingt einen Tag Zeit nehmen, um Haarlem kennenzulernen. Nur rund 20 Kilometer westlich der niederländischen Hauptstadt gelegen, verbindet die ehemalige Handelsstadt alles, was einen gelungenen Städtetrip ausmacht: beeindruckende Geschichte, kulturelle Highlights, ausgezeichnete Gastronomie und eine entspannte Atmosphäre, die man in Amsterdam selbst oft vergeblich sucht.
Dank der hervorragenden Bahnverbindungen ist Haarlem in weniger als 20 Minuten vom Amsterdam Centraal erreichbar. Wer direkt am Flughafen Schiphol landet, kann sogar ohne Umweg starten. Ein Mietwagen ist für diesen Roadtrip nicht nötig – die gesamte Route lässt sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.
Schon nach wenigen Schritten durch die historische Altstadt wird klar, warum Haarlem von vielen Niederländern als eine der schönsten Städte des Landes bezeichnet wird. Kopfsteinpflaster, kleine Grachten, liebevoll restaurierte Giebelhäuser und zahlreiche unabhängige Geschäfte verleihen der Stadt ihren besonderen Charakter. Anders als Amsterdam wirkt Haarlem deutlich ruhiger und authentischer – ideal, um sich einfach treiben zu lassen.
Eine Stadt voller Geschichte
Haarlem erhielt bereits im Jahr 1245 die Stadtrechte und entwickelte sich im Goldenen Zeitalter zu einer der wohlhabendsten Städte der Niederlande. Bierbrauereien, Tuchhandel und bedeutende Druckereien machten Haarlem über Jahrhunderte zu einem wirtschaftlichen Zentrum. Gleichzeitig zog die Stadt Künstler, Wissenschaftler und Kaufleute an.
Heute erinnert noch vieles an diese Zeit. Mittelpunkt der Altstadt ist der Grote Markt, einer der schönsten Plätze des Landes. Hier erhebt sich die imposante Grote oder St.-Bavokerk, deren berühmte Müller-Orgel bereits von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt wurde. Rund um den Platz laden historische Cafés, kleine Restaurants und Wochenmärkte zum Verweilen ein.
Wer Haarlem besucht, sollte sich jedoch nicht nur auf die bekannten Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Gerade die versteckten Gassen machen den besonderen Reiz der Stadt aus.
Groote Markt, Haarlem
Hofje van Bakenes
Teylers Hofje
Die Hofjes – Haarlems schönstes Geheimnis
Kaum eine andere niederländische Stadt besitzt so viele historische Hofjes wie Haarlem. Hinter schlichten Holztüren verbergen sich grüne Innenhöfe, kleine Häuser und gepflegte Gärten – wahre Oasen der Ruhe mitten im Stadtzentrum.
Diese Hofjes entstanden bereits ab dem Mittelalter als soziale Wohnanlagen für ältere oder alleinstehende Frauen und werden teilweise bis heute bewohnt.
Zu den schönsten gehört das Teylers Hofje, dessen gepflegter Garten und symmetrische Architektur einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte dieser besonderen Wohnform geben.
Nicht weniger sehenswert ist das Hofje van Bakenes, das bereits 1395 gegründet wurde und damit als ältestes erhaltenes Hofje der Niederlande gilt. Wer durch das schmale Eingangstor tritt, vergisst für einen Moment völlig den Trubel der Stadt.
Gerade diese versteckten Orte machen Haarlem zu einer Stadt, die man nicht einfach nur besichtigt, sondern entdeckt.
Das älteste Museum der Niederlande
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich mit dem Teylers Museum ein weiteres kulturelles Highlight. Es wurde bereits 1784 eröffnet und gilt als das älteste Museum der Niederlande.
Haarlem schmeckt – eine Stadt für Genießer
In den vergangenen Jahren hat sich Haarlem zu einer der spannendsten Genussdestinationen der Niederlande entwickelt. Besonders rund um Botermarkt, Oude Groenmarkt, Warmoesstraat, Gierstraat und Kleine Houtstraat reiht sich ein kulinarischer Geheimtipp an den nächsten. Kleine Kaffeeröstereien, traditionelle Bäckereien, Feinkostläden, Käsegeschäfte und Weinhandlungen prägen das Straßenbild und laden dazu ein, regionale Spezialitäten zu entdecken.
Ein absolutes Muss ist dabei eine Verkostung des Nieuwe Hollandse Haring. Auf dem Grote Markt oder an einem der traditionellen Fischstände wird der junge Matjeshering klassisch mit fein gehackten Zwiebeln und Gewürzgurken serviert. Für viele Niederländer gehört diese Spezialität zum Sommer wie Spargel oder Erdbeeren in Deutschland. Wer sich traut, probiert den Hering ganz traditionell am Schwanz haltend – oder genießt ihn ganz entspannt als Filet im Brötchen.
Auch die Weinliebhaber kommen nicht zu kurz
Nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt befindet sich mit Wijnhandel Okhuysen eine der renommiertesten Weinhandlungen der Niederlande.
Das Familienunternehmen besteht seit 1867 und zählt zu den bekanntesten Weinimporteuren des Landes. Besonders beeindruckend ist der historische Weinkeller, in dem seit Generationen hochwertige Weine aus Frankreich, Deutschland, Italien und vielen weiteren Weinregionen lagern. Wer sich für Wein interessiert, sollte hier unbedingt vorbeischauen – allein die Atmosphäre des historischen Kellers ist einen Besuch wert.
Ruhiges Haarlem
Nieuwe Hollandse Hering am Groote Markt probieren
Weinhandlung Okhuysen mit historischem Keller
Haarlem vom Wasser erleben
Eine der schönsten Möglichkeiten, Haarlem kennenzulernen, ist ein Perspektivwechsel aufs Wasser. Während sich viele Besucher ausschließlich durch die Altstadt treiben lassen, zeigt sich die Stadt von ihren Grachten und Kanälen noch einmal von einer ganz anderen Seite.
Mit den stilvollen Booten von Luxesloepen Haarlem geht es gemütlich über die historischen Wasserwege vorbei an prächtigen Kaufmannshäusern, alten Lagergebäuden und kleinen Brücken, die vom Wasser aus oft noch beeindruckender wirken als zu Fuß. Besonders angenehm: Die Touren können auf Wunsch mit einem liebevoll zubereiteten Lunch kombiniert werden. So wird die Bootsfahrt nicht nur zu einer Stadtbesichtigung, sondern zu einer entspannten Genussreise durch Haarlem.
Gerade an sonnigen Tagen gehört eine Grachtenfahrt deshalb zu den schönsten Erlebnissen der Stadt und zeigt einmal mehr, warum Haarlem häufig als die entspanntere Alternative zu Amsterdam gilt.
Während die meisten Besucher automatisch die St.-Bavo-Kirche auf dem Grote Markt ansteuern, zählt die KoepelKathedraal Haarlem für viele Einheimische zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt. Die monumentale Kathedrale, offiziell Kathedrale Basiliek Sint Bavo, gehört zu den bedeutendsten Kirchen Europas, die zwischen 1850 und 1950 errichtet wurden. Mit ihren mächtigen Kuppeln, kunstvollen Mosaiken und farbenprächtigen Glasfenstern ist sie ein architektonisches Meisterwerk.
Ein besonderes Highlight ist die sogenannte „Klim door de Tijd“-Tour. Über rund 250 Stufen – je nach Tour werden etwa 254 Stufen gezählt – führen schmale Wendeltreppen hinauf durch Gewölbe, Glockenstube und historische Dachkonstruktionen bis in den Turmbereich der Kathedrale. Oben angekommen eröffnet sich ein spektakulärer Blick über Haarlem bis hin zu den Dünen und der Nordsee. Der Aufstieg ist durchaus sportlich, wird aber mit einem der schönsten Panoramen der gesamten Region belohnt.
Bevor der Tag in Haarlem zu Ende geht, lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur Molen De Adriaan (Bild am Anfang des Artikels). Die markante Windmühle erhebt sich direkt am Fluss Spaarne und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich wurde sie 1779 erbaut, nach einem verheerenden Brand originalgetreu rekonstruiert und beherbergt heute ein kleines Museum. Bei einer Führung geht es über mehrere steile Treppen bis auf die Galerie der Mühle. Von dort eröffnet sich ein wunderschöner Blick über die Dächer Haarlems und den Fluss – ein perfekter Ort für ein Erinnerungsfoto und ein stimmungsvoller Abschluss eines Tages voller Geschichte und Genuss.
Dinner über den Dächern der Stadt
Den perfekten Abschluss eines Tages in Haarlem bildet das DeDAKKAS.
Das nachhaltige Rooftop-Restaurant befindet sich auf dem Dach eines Parkhauses und zählt zu den außergewöhnlichsten Restaurants der Niederlande. Von der großzügigen Terrasse reicht der Blick über die Dächer Haarlems bis zu den Dünen der Nordsee. Gekocht wird mit saisonalen Zutaten regionaler Produzenten, ergänzt durch Naturweine, lokale Biere und kreative vegetarische Gerichte. Wer Haarlem kulinarisch erleben möchte, findet hier den perfekten Ort, um den Tag bei Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.
Craft Beer gehört zu Haarlem
Neben Wein besitzt Haarlem auch eine lebendige Craft-Beer-Szene. Die bekannteste Adresse ist die Jopenkerk – eine ehemalige Kirche, die heute Brauerei, Restaurant und Treffpunkt zugleich ist.
Hier entstehen die preisgekrönten Jopen-Biere direkt hinter der Bar. Besucher können verschiedene Sorten probieren, an Beer-Food-Pairings teilnehmen oder einfach die besondere Atmosphäre der ehemaligen Kirche genießen. Jopen hat maßgeblich dazu beigetragen, Haarlem als eine der spannendsten Bierstädte der Niederlande zu etablieren.
Tipp: Im DeDAKKAS findet ihr eine umfassende regionale Craft Beer Karte. Also unbedingt probieren!
Stilvoll übernachten im Metzlr House
Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das Metzlr House, ein Designhotel auf dem ehemaligen Gelände der historischen Koepelgevangenis. Das Boutiquehotel verbindet denkmalgeschützte Architektur mit modernem Interieur und bildet den idealen Ausgangspunkt, um Haarlem zu Fuß zu erkunden. Die Zimmer sind schnuckelig und beim Frühstück kann man aus verschiedenen á la carte Optionen wählen.
Insiderwissen: Das Hotel und der dazugehörige Kuppelbau dienten früher als Gefängnisanlage. Heute wird ein Teil der Anlage als Hotel und Restaurant genutzt, der Teil mit der Kuppel – sehr beedindruckend – dient als modernes Mehrzweck Gebäude. Unter anderem befinden sich Büroräume und ein Kino im Gebäude. Spannend: Ein Nachbau der Gefängniszelle von der Freiheitskämpferin Hanne Schaft befindet sich ebenfalls hier.
Vormittag: Bummel durch die Altstadt und die vielen schönen Gassen | Hofjes | Windmühle | Nieuwe Hering probieren am Groote Markt
Mittag: Bootsfahrt mit Lunch
Nachmittag: De Koepelkathedraal mit atemberaubender Aussicht | evtl. Teylers Museum oder Craft Bier Brauerei
Abend: Dinner und Drinks mit Aussicht im De DAKKAS
Tag 2 – Die Zaanstreek – Wo Windmühlen, Schokolade und Handwerkskunst die niederländische Geschichte prägten
Nur wenige Bahnminuten nördlich von Amsterdam verändert sich das Landschaftsbild schlagartig. Moderne Stadtviertel weichen grünen Holzhäusern, schmalen Wasserwegen und den charakteristischen Windmühlen, die seit Jahrhunderten das Bild der Zaanstreek prägen. Was heute zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Amsterdam zählt, war einst das wirtschaftliche Herz der Niederlande.
Bereits im 17. Jahrhundert entwickelte sich die Region entlang des Flusses Zaan zur ersten industriellen Landschaft Europas. Mehr als 1.000 Windmühlen mahlten Gewürze, sägten Holz für den Schiffbau, produzierten Farben oder pressten Speiseöl. Die Nähe zum Wasser, der stetige Wind und der florierende Handel der Vereinigten Ostindischen Kompanie machten die Zaanstreek zu einem Motor des niederländischen Goldenen Zeitalters. Noch heute begegnet man dieser Geschichte auf Schritt und Tritt – allerdings längst nicht nur in Museen.
Zaandam – Tradition trifft moderne Architektur
Der perfekte Ausgangspunkt für die Region ist Zaandam. Schon beim Verlassen des Bahnhofs fällt der Blick unweigerlich auf das spektakuläre Inntel Hotels Amsterdam Zaandam. Seine Fassade besteht aus nahezu 70 übereinandergestapelten traditionellen Zaan-Häusern und verbindet auf spielerische Weise regionale Architektur mit modernem Design. Längst ist das Hotel selbst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.
Tipp für Foodies: Bucht euch unbedingt ein Zimmer zum Thema ‚Food‘. Es gibt verschiedene coole Themenzimmer zu regionalen Produkten – von Schokolade bis Senf. Mein Zimmer stand unter dem Motto ‚Schokolade‘ – wie passend!
Das Hotel verfügt auch über einen Swimmingpool und ein kleines Spa. Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Sogar den beliebten Hagelslag gibt es hier leinen Pakungen. Hagelslag gehört in den Niederlanden seit Generationen zum Frühstück: Die feinen Schokoladenstreusel werden traditionell auf eine mit Butter bestrichene Scheibe Brot gestreut und sind bei Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Wer ein typisch niederländisches Frühstück erleben möchte, sollte diesen süßen Klassiker unbedingt einmal probieren.
Vom Hotel aus erreicht man die meisten Sehenswürdigkeiten bequem mit dem Fahrrad, dem Bus oder sogar zu Fuß.
Die Zaanse Schans – Mehr als das berühmteste Postkartenmotiv der Niederlande
Wer Bilder der Niederlande im Kopf hat, denkt meist zuerst an die Zaanse Schans. Tatsächlich gehört sie zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes. Doch wer früh am Morgen oder außerhalb der Hauptsaison kommt, erlebt einen Ort, der weit mehr ist als eine Kulisse für Erinnerungsfotos.
Zwischen historischen Holzhäusern, Werkstätten und funktionierenden Windmühlen wird Geschichte lebendig. Anders als in vielen Freilichtmuseen wird hier noch gearbeitet: Handwerker fertigen traditionelle Holzschuhe, Senf wird nach alten Rezepten hergestellt und in den Windmühlen wird teilweise bis heute produziert.
Gerade diese Mischung aus lebendigem Handwerk und gelebter Geschichte macht den besonderen Reiz der Zaanse Schans aus.
Albert Heijn und Verkade – Zwei Marken, die in der Zaanstreek Geschichte schrieben
Kaum eine Region der Niederlande ist so eng mit der Lebensmittelproduktion verbunden wie die Zaanstreek.
Im Albert Heijn Museum beginnt die Geschichte des wohl bekanntesten Supermarktes des Landes. Aus einem kleinen Kolonialwarenladen entwickelte sich hier eine Marke, die heute aus dem niederländischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist.
Nur wenige Schritte weiter erzählt das Zaans Museum die Geschichte der Region – von den Windmühlen bis zur Industrialisierung. Besonders spannend ist die Verkade Experience, die Besucher in eine originalgetreu rekonstruierte Schokoladen- und Keksfabrik entführt. Historische Maschinen, nostalgische Verpackungen und der Duft von Kakao machen deutlich, wie eng die Zaanstreek mit der niederländischen Genusskultur verbunden ist.
Tipp: Plant für das Zaans Museum mindestens ein bis zwei Stunden ein. Die Kombination aus Regionalgeschichte und Verkade Experience ist deutlich abwechslungsreicher, als der Name zunächst vermuten lässt. Die leckeren Kekse gibts natürlich auch alle dort zu kaufen.
De Zoeker – Windkraft zum Anfassen
Ein echtes Highlight der Zaanse Schans ist der Besuch der historischen Ölmühle De Zoeker.
Viele Windmühlen dürfen zwar besichtigt werden – doch nur wenige bieten ein so intensives Erlebnis.
Der Mitarbeiter der Ölmühle hat uns alle Schritte der Ölherstellung genau gezeigt. Leider konnte bei unserem Besuch kein Öl live hergestellt werden, da der Wind leider zu schwach war. War trotzdem sehr interessant den Prozess live zu sehen.
Über mehrere steile Holztreppen geht es bis hinauf auf die umlaufende Galerie direkt unter den mächtigen Flügeln der Windmühle. Erst dort wird deutlich, welche gewaltigen Dimensionen diese Bauwerke tatsächlich haben. Die Flügel drehen sich nur wenige Meter entfernt, der Wind pfeift über die Plattform und der Blick reicht weit über die Zaanse Schans und die umliegenden Wiesen. Ein beeindruckender Moment, der eindrucksvoll zeigt, welche Kraft die Windmühlen über Jahrhunderte für die Region hatten.
Im Inneren arbeitet die Mühle noch heute nahezu wie vor Jahrhunderten. Zahnräder, Presswerke und mächtige Holzkonstruktionen werden ausschließlich durch Windkraft angetrieben und pressen Öl aus Saaten – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie innovativ die Niederlande bereits im 17. Jahrhundert waren.
Nach den Eindrücken der Zaanse Schans bietet sich eine genussvolle Pause in der Bierbrouwerij Hoop in Zaandijk an. Die lokale Brauerei ist zu Fuß aus in ca. 10 Minuten erreichbar. Der Weg führt durch ein wunderhübsches Sträßchen, vorbei an den typischen, grünen Häusern und einem Skulpturengarten.
Die Küche serviert unkomplizierte, moderne Gerichte von Burgern und Salaten bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten – perfekt für eine entspannte Mittagspause. Dazu sollte natürlich unbedingt eines der selbstgebrauten Biere ins Glas: Die hauseigene Brauerei bietet verschiedene Sorten und macht das Lunch-Erlebnis zu einem typisch genussvollen Zwischenstopp in der Zaanstreek.
Wer die Zaanstreek besucht, wird früher oder später den Duft von Kakao wahrnehmen. Kein Wunder: Die Region zählt seit Generationen zu den bedeutendsten Zentren der Kakao- und Schokoladenverarbeitung in Europa.
Wie aus hochwertigen Kakaobohnen feine Schokolade entsteht, zeigt Smells Like Chocolate im idyllischen Zaandijk.
Schon das kleine Café mit angeschlossenem Laden lädt zum Verweilen ein. Hier werden hausgemachte Schokoladenspezialitäten, Gebäck und kreative Getränke serviert – darunter eine herrlich cremige Iced Chocolate, die besonders an warmen Sommertagen kaum besser schmecken könnte.
Der eigentliche Höhepunkt wartet jedoch hinter den Kulissen.
Gemeinsam mit den Chocolatiers von Kin & Co, der angeschlossenen Schokoladenwerkstatt, erhalten Besucher einen spannenden Einblick in die Welt der handwerklichen Pralinenherstellung. Statt nur zuzusehen, wird selbst Hand angelegt: Unter fachkundiger Anleitung entstehen Schritt für Schritt die ersten eigenen Pralinen. Vom Befüllen der Formen bis zur Dekoration zeigt sich schnell, wie viel Präzision und Fingerspitzengefühl hinter einer guten Praline stecken.
Ob daraus gleich eine zweite Karriere als Patissier wird, sei einmal dahingestellt – Spaß macht der Workshop aber garantiert. Gerade diese Mischung aus Genuss, Handwerk und Mitmachen macht den Besuch zu einem der persönlichsten Erlebnisse des gesamten Roadtrips.
Nach einem Tag voller Geschichte und Handwerkskunst bildet das Restaurant Verrassing aan de Zaan den perfekten kulinarischen Abschluss.
Direkt am Fluss Zaan, ca. 10 Gehminuten vom Hotel entfernt, verbindet das Restaurant saisonale Zutaten aus der Region mit internationalen Einflüssen und moderner Kochkunst. Statt klassischer niederländischer Küche entstehen kreative Gerichte, die regionale Produkte neu interpretieren – begleitet von passenden Weinen oder regional gebrauten Bieren. Einige Gerichte muten tatsächlich eher wie kleine Kunstwerke an.
Vormittag: Frühstück im Inntel Hotel Amsterdam Zaandam | Zaanse Schans mit Albert Heijn Museum & Zaans Museum mit der Verkade Experience | Besuch in der De Zoeker Mühle
Mittag: Lunch in der Brouwerij Hoop
Nachmittag: Besuch im Café & Shop von Smellslikechocolate & Pralinenworkshop bei Kin&Co.
Abend: Dinner und Drinks an der Zaan im Verrassing aan de Zaan
Tag 3: Amsterdam – Der perfekte Abschluss eines Roadtrips durch die Amsterdam Region
Nach zwei Tagen voller Geschichte, Genuss und kleiner Entdeckungen bilden die Grachten Amsterdams den perfekten Abschluss dieses Roadtrips. Obwohl die niederländische Hauptstadt zu den meistbesuchten Städten Europas gehört, gelingt es ihr immer wieder, Besucher mit ihrer besonderen Atmosphäre in den Bann zu ziehen.
Zwischen schmalen Grachtenhäusern, historischen Brücken und unzähligen Fahrrädern zeigt sich Amsterdam von seiner entspannten Seite. Am schönsten lässt sich die Stadt deshalb gar nicht mit einer langen To-do-Liste erkunden, sondern einfach zu Fuß. Mal führt der Weg entlang der berühmten Grachten des Grachtengürtels, mal durch kleine Seitenstraßen mit individuellen Boutiquen, Galerien und gemütlichen Cafés. Gerade abseits der großen Besucherströme offenbart Amsterdam seinen ganz eigenen Charme.
Amsterdam schmeckt – Kleine Klassiker mit großer Tradition
Wer durch Amsterdam spaziert, wird ihnen früher oder später begegnen: den typisch niederländischen Snackautomaten.
Fast an jeder größeren Straße laden die bekannten Automaten dazu ein, rund um die Uhr warme Snacks zu probieren. Hinter kleinen Klappen warten Spezialitäten wie Bitterballen, Kroketten, Frikandel oder Kaassoufflé darauf, direkt auf die Hand gekauft zu werden. Was zunächst etwas ungewöhnlich wirkt, gehört in den Niederlanden längst zum Alltag.
Vor allem die Bitterballen sollte man unbedingt probieren. Die kleinen, knusprig frittierten Kugeln sind mit einer cremigen Ragoutfüllung aus Rindfleisch gefüllt und werden traditionell mit Senf serviert. Zugegeben – geschmacklich sind sie nicht jedermanns Sache. Manche lieben sie sofort, andere brauchen vielleicht einen zweiten Versuch. Genau deshalb gehören sie aber einfach zu einem authentischen Besuch in den Niederlanden dazu.
Zeit für eine Pause an den Grachten
Mindestens genauso typisch wie Bitterballen ist eine kleine Auszeit in einem der unzähligen Cafés oder Bars entlang der Grachten.
Ob ein frisch gezapftes niederländisches Bier, ein aromatischer Kaffee oder ein Glas Jenever – der traditionelle Wacholderschnaps gilt als Vorläufer des heutigen Gins und gehört seit Jahrhunderten zur niederländischen Trinkkultur. Besonders an einem sonnigen Nachmittag gibt es kaum einen schöneren Ort, um das lebendige Treiben auf den Grachten zu beobachten und den Roadtrip entspannt ausklingen zu lassen.
Süße Versuchung: Stroopwafels
Kein Besuch in Amsterdam wäre komplett ohne eine frisch zubereitete Stroopwafel.
Die niederländische Spezialität besteht aus zwei hauchdünnen Waffeln, die mit einer warmen Füllung aus Sirup, Butter und Karamell verbunden werden. Besonders frisch vom Markt oder aus einer traditionellen Bäckerei schmecken Stroopwafels unvergleichlich besser als die abgepackten Varianten aus dem Supermarkt. Außen leicht knusprig, innen angenehm weich und karamellig – eine süße Versuchung, der kaum jemand widerstehen kann.
Süße Klassiker entdecken: Neben Stroopwafels lohnt sich auch ein Blick in die Auslagen niederländischer Bäckereien. Dort warten häufig die typisch Roze Koeken – weiche Rührkuchen mit ihrer unverwechselbaren rosa Zuckerglasur. Einfach, nostalgisch und bei den Niederländern bis heute unglaublich beliebt.
Ein fast vergessenes Architekturjuwel
Natürlich gehören das Rijksmuseum, die Grachten oder der Dam zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer jedoch auch die weniger bekannten Ecken entdecken möchte, sollte einen Blick in das Magna Plaza werfen.
Das ehemalige Hauptpostamt aus dem späten 19. Jahrhundert zählt zu den beeindruckendsten Gebäuden Amsterdams. Während die neugotische Fassade bereits von außen beeindruckt, entfaltet das Gebäude seine ganze Schönheit erst im Inneren. Hohe Gewölbe, elegante Galerien, kunstvolle Verzierungen und historische Treppenhäuser verleihen dem ehemaligen Postgebäude eine beinahe palastartige Atmosphäre.
Obwohl heute noch einige Geschäfte im Gebäude untergebracht sind, wirkt das Magna Plaza überraschend ruhig und stellenweise fast verlassen. Gerade dadurch lässt sich die außergewöhnliche Architektur ganz ohne Menschenmassen genießen – ein kleiner Geheimtipp mitten im Zentrum.
Wer die Amsterdam Region ausschließlich auf die niederländische Hauptstadt reduziert, verpasst einen großen Teil dessen, was diese Region so besonders macht.
Haarlem begeistert mit historischem Charme, versteckten Hofjes und einer überraschend vielseitigen Genusslandschaft. Die Zaanstreek verbindet eindrucksvoll Industriekultur, Windmühlen und handwerkliche Genussmanufakturen. Amsterdam schließlich bildet mit seinen Grachten, seiner einzigartigen Architektur und seiner lebendigen Gastronomieszene den perfekten Abschluss.
Das Beste daran: Dank der hervorragend ausgebauten Bahnverbindungen lässt sich die gesamte Reise bequem und nachhaltig ohne Auto unternehmen. So entsteht ein Roadtrip, der eigentlich keiner sein muss – und gerade deshalb so entspannt ist.
Travel Foodies Tipps auf einen Blick
🏨 Unsere Hotels
Metzlr House, Haarlem
Inntel Hotels Amsterdam Zaandam
🍴 Unsere Restaurant-Highlights
DeDAKKAS (Haarlem)
Verrassing aan de Zaan (Zaandam)
Brouwerij Hoop (Zaandijk)
🍷 Unsere Genuss-Highlights
Lunch Bootsfahrt in Haarlem
Nieuwe Hollandse Haring
Wijnhandel Okhuysen
Smells Like Chocolate & Kin & Co
Stroopwafels & Roze Koeken
Bitterballen
Lokales Craft-Beer
🏛️ Unsere Kultur-Highlights
Teylers Museum Haarlem
Die Haarlemer Hofjes
De Zoeker (Zaanse Schans)
Zaanse Schans mit Albert Heijn Museum
Zaans Museum / Verkade Experience
Amsterdamer Grachten & Magna Plaza
Transparenz
Der Beitrag zu diesem Roadtrip entstand auf Einladung von Amsterdam & Partners https://www.iamsterdam.com/en/amsterdam-and-partners. Unsere persönliche Meinung sowie sämtliche Empfehlungen wurden hiervon nicht beeinflusst. Wir berichten ausschließlich über Orte und Erlebnisse, die wir selbst besucht und erlebt haben!
Von Bitterballen über Stroopwafels bis hin zu Jenever – die niederländische Küche hat deutlich mehr zu bieten, als viele vermuten.
Welche Spezialitäten man während einer Reise durch die Niederlande außerdem unbedingt probieren sollte, haben wir in unserem ausführlichen Beitrag „Niederlande – Diese Spezialitäten solltest du unbedingt probieren“ zusammengestellt. Dort findest du weitere Klassiker, regionale Besonderheiten und viele kulinarische Tipps für deinen nächsten Urlaub.
Hinweis: Diese Reise fand im Rahmen einer Einladung von Viva Cruises statt. Alle Eindrücke und Meinungen sind unsere eigenen.
Manchmal braucht es gar keine Fernreise, um komplett abzuschalten. Unsere 5-tägige Flusskreuzfahrt mit VIVA Cruises auf dem Rhein hat uns genau das gezeigt: Entschleunigung, Genuss und überraschend viel Erlebnis – und das direkt vor der eigenen Haustür.
Der Reiseplan auf der ‚Wellness- & Genusskreuzfahrt‘ mit der VIVA ONE führt uns von Frankfurt über das urige Städtchen Boppard in die Metropolen Bonn & Köln. Von dort aus geht es weiter in Richtung Koblenz und wieder zurück nach Frankfurt.
Ankommen und Abschalten: Start in Frankfurt am Main
Unsere Reise beginnt in Frankfurt am Main, wo wir an Bord eines modernen Flussschiffs gehen – die VIVA ONE. Schon beim ersten Betreten wird klar: Hier erwartet einen kein klassisches Kreuzfahrt-Feeling, sondern vielmehr eine stilvolle, fast hotelartige Atmosphäre.
Ein echtes Highlight direkt zum Start: Statt klassischem Mittagessen erwartet uns ein liebevoll angerichteter High Tea mit einer beeindruckenden Auswahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten – von feiner Patisserie über Kuchen und Desserts bis hin zu kleinen, raffinierten Snacks. Begleitet von Kaffee- und Teespezialitäten war das der perfekte Einstieg in diese Genussreise.
Das Schiff – die Viva One – Ein Boutiquehotel auf dem Rhein
Die VIVA ONE fühlte sich für uns vom ersten Moment an wie ein schwimmendes Boutiquehotel. Modernes Design, hochwertige Materialien und ein durchdachtes Raumkonzept ziehen sich konsequent durch alle Bereiche an Bord.
Besonders beeindruckt haben uns die Kabinen: Egal ob klassische Außenkabine, Balkonkabine oder großzügige Suite – jede Kategorie ist stilvoll, ruhig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Warme Farben, hochwertige Möbel und eine klare, moderne Architektur schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt.
Ein echtes Highlight sind die Badezimmer. Anders als auf vielen Schiffen wirken sie nicht wie typische „Kabinenbäder“, sondern eher wie kleine Design-Bäder aus einem Boutiquehotel. Hochwertig gefliest, großzügig geschnitten, High-End Pflegeprodukte und vor allem: ohne die sonst übliche kleine Stufe zwischen Bad und Wohnbereich. Dieses durchgängige Raumgefühl macht einen überraschend großen Unterschied.
Im Vieo nehmen wir euch mit auf eine kleine Roomtour durch unsere Balkonkabine 220 auf der VIVA ONE. Kommt mit!
Auch die Fensterlösungen zeigen, wie viel Wert auf Komfort gelegt wird. In der Balkonkabine mit französischem Balkon lassen sich die großen Fensterfronten dreifach öffnen – ein Detail, das man so auf Flussschiffen selten findet und das für echtes „Frischluft-Feeling“ sorgt.
In den Suiten genießt man zusätzlich zu den bodentiefen Fensterfronten, die den Blick auf den Rhein fast schon ins Zimmer holen, einen kleinen, gemütlichen, möblierten Balkon. Gerade während der Fahrt entsteht so dieses besondere Gefühl, mitten in der Landschaft zu sein.
Leben an Bord – Wellness, Fitness & Details
Das Reisekonzept mit dem Fokus auf Wellness & Genuss wurde konsequent umgesetzt. Jeden Morgen verschiedene Yoga-Einheiten mit einem Wellness-Coach, Aromatherapie Workshop, eine inkludierte 30-minütige Massage für jeden Gast und ein moderner Spa-Bereich mit Dampfbad & Infrarot Kabine sorgen für Entspannung. Für uns ein besonderes Detail: Jeder Gast bekam einen Relax-Roller mit Duftöl auf die Kabine und konnte sich täglich ein kleines Jutesäckchen mit getrockneten Kräutern wie bspw. Lavendel & Kamille selbst befüllen. Der Fitness Bereich ist klein, beinhaltet aber alles, was man für ein ausgiebiges Training benötigt. Besonders schön: die nachhaltige Metall-Trinkflasche für jeden Gast und die dazugehörigen Wasser-Auffüll-Stationen.
Auch die öffentlichen Bereiche stehen dem in nichts nach: viel Glas, offene Räume und stilvolle Lounges. An Deck befindet sich ein schöner Außenbereich mit einem kleinen Pool sowie vielen Liege- & Sitzmöglichkeiten bei schönem Wetter. Das Schiff bietet eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Nichts wirkt überladen oder laut – vielmehr hat alles diesen entspannten, hochwertigen Boutiquehotel-Charakter, der die Reise so besonders macht.
Die beiden Restaurants an Bord
Hauptrestaurant: Das Riverside Restaurant
Das Hauptrestaurant für Frühstück, Mittag- und Abendessen an Bord ist das Riverside Restaurant. Mittags sowie auch am Abend waren wir deshalb überwiegend dort zu Gast. Beispiele für servierte Gerichte am Abend:
Glasierte, rosa gebratene Lammhüfte mit Knoblauch-Kartoffelpüree, Confit-Gemüse, Pastinakenchips
Kross gebratene Maispoulardenbrust mit Orichette, Grana Padano Splitter, Tomatensugo
Gebratenes Lachsforellenfilet mit gagrilltem Spargel, Spinat-Quinoa und Zitronenschaum
Immer auch eine vegetarische Option wie bspw. Gerstenrisotto mit sonnengetrockneten Tomaten, gegrilltem Spargel, Aubergine, Pesto-Sauce & Parmesan – auf Wunsch auch vegan zubereitet
Zitronen-Tartlette mit Rhabarber Crumble
Die Gerichte waren durchweg hochwertig, schön angerichtet und geschmacklich sehr stimmig – auch wenn sie für unseren Geschmack hier und da etwas mutiger gewürzt sein dürften – das ist aber ein rein subjektiver Eindruck.
Bistro – Showküche & Steakhouse-Vibes
Das zweite Restaurant an Bord, das Bistro, bietet eine offene, verglaste Küche – hier kann man den Köchen direkt bei der Arbeit zusehen. Mittagessen und Abendessen sind auch hier möglich. Eine Reservierung ist empfohlen, da das Bistro nur wenige Plätze bietet. Kulinarisch geht es etwas in Richtung Steakhouse/Barbecue, jedoch auf sehr hohem Niveau:
Dazu kommt die besondere Lage am Heck des Schiffs, mit einem wunderschönen Blick auf das Wasser – gerade zum Sonnenuntergang ein echtes Erlebnis.
Das Team – von Service bis Küche
Ein großes Lob auch an das Team der beiden Restaurants: Ein Mitreisender mit mehreren Allergien und Unverträglichkeiten wurde jederzeit individuell betreut – flexibel, aufmerksam und absolut professionell.
Blick hinter die Kulissen – Die Bordküche
Für uns besonders spannend: Wir durften einen Blick hinter die Kulissen der Bord-Küche werfen. Hier arbeiten Köche & Servicepersonal rund um die Uhr um die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision und Qualität hier auf engstem Raum gearbeitet wird. Hut ab!
Kulinarik an Bord – Fine Dining trifft Flusskreuzfahrt
Da sich bei uns alles ums Thema Genuss dreht, müssen wir diesem Punkt einen eigenen Abschnitt widmen – denn was hier geboten wird, geht in vielerlei Hinsicht über das hinaus, was man auf einer Flusskreuzfahrt erwarten würde.
Gala Dinner auf der VIVA ONE – ein Auftakt auf hohem Niveau
Am ersten Abend fand direkt das festliche Gala-Dinner statt – und hier wurde bereits deutlich, auf welchem kulinarischen Niveau sich diese Reise bewegt. Das mehrgängige Menü am ersten Abend setzte direkt ein Statement:
Marinierter Graved Lachs mit Brezel-Croutons & Mezclun
Artischocken-Trüffelsuppe
Gebratene Jakobsmuschel mit Haselnuss-Selleriepüree & Safran-Zitronencreme
Wahlweise langsam gebratenes Black Angus Filet oder vegetarisches Beef Wellington
Schokoladen-Lava-Kuchen mit Vanilleeis & Pistazienschaum
Käseauswahl, Petit Fours & Cognac
Ein Indkator für feine Handwerkstkunst in der Pattiserie – hat der angekündigte Lava-Cake auch tatsächlich einen weichen Kern und den gewollten Lava-Effekt? Seht selbst!
Begleitet wurde das Gala Dinner von abgestimmten, teils Falstaff-prämierten Weinen, die qualitativ deutlich über dem üblichen Niveau liegen.
Frühstück – alles, was das Herz begehrt
Der Tag begann mit einem großzügigen Frühstücksbuffet:
Sekt, Lachs, Wurst- und Käseauswahl
Frisches Brot und Brötchen
Verschiedene Marmeladen & süße Aufstriche
„Healthy Corner“ mit leichten und frischen Optionen
Sekt & verschiedene Säfte
Ergänzt wurde das Buffet durch à la carte Gerichte wie Waffeln, Avocado-Toast oder frisch zubereitete Eierspeisen. Im Video nehmen wir euch mit an’s Frühstücksbuffet der Viva One:
Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Zubereitung der am Tisch bestellten Speisen konnte teilweise etwas dauern – also lieber ein bisschen Zeit für ein gemütliches Frühstück einplanen morgens.
Lunch – Vielfalt & Live Cooking
Mittags erwartete uns eine Mischung aus à la carte Gerichten, Buffet und einer Live-Cooking-Station im Riverside Restaurant, an der frisch gekocht wurde. Ein Mittagessen war möglich sowohl im Hauptrestaurant Riverside als auch im Restaurant Bistro. Dazu ein Dessertbuffet, das kaum Wünsche offen ließ.
Getränke – All Inclusive auf „Luxury“-Niveau
VIVA Cruises selbst nennt sein All-Inclusive Konzept schlicht VIVA All-Inclusive. Wir durften rund um den Globus bereits viele All-Inclusive Konzepte erleben und können mit voller Überzeugung behaupten – hierbei handelt es sich eher um ein Luxury All-Inclusive als um ein standard All-Inclusive Konzept.
Auch beim Thema Getränke wird auf der VIVA ONE nicht gespart:
Hochwertige Spirituosen von namhaften Herstellern
Klassische und signature Cocktails – allesamt ausgezeichnet
Kreative alkoholfreie Spritz & Cocktails
Ausgewählte Weine die teils über das Standard Segment hinausgehen
Selbst Champagner ist im All-Inclusive-Konzept enthalten
Nachdem wir Frankfurt hinter uns gelassen hatten setzten wir nach einem hervorragenden Gala Dinner in der Nacht Kurs Richtung Boppard. Das erste Ziel unserer Reise auf dem Rhein.
Boppard – Wein, Geschichte & unvergessliche Begegnungen
Früh am nächsten Morgen erreichten wir Boppard – eine der charmantesten Stationen entlang des Mittelrheins. Die kleine Stadt versprüht mit ihren verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und der direkten Lage am Wasser sofort eine besondere Ruhe.
Um 09:00 Uhr startete unsere Wein- & Kultur-Tour mit den Jungs von Boppard Tours. Viele verschiedene Weine der Region sowie frische Brezeln, Käse, Wurst und hausgemachte Aufstriche erwarteten uns im Holz-Bollerwagen. Die Tour war nicht nur kulinarisch spannend (inklusive überraschendem Whiskyfass-Wein), sondern auch kulturell ein echtes Erlebnis. Gerade die Kombination aus der Verkostung regionaler Weine und persönlichen Geschichten machte diese Tour so authentisch.
Ein echtes Highlight war unser Besuch in der St. Severus Kirche. Dank des Pfarrers bekamen wir Zugang zu sonst verborgenen Bereichen – darunter ein unterirdischer Zugang zu einem historischen Taufbecken. Plötzlich öffnete sich ein sonst verborgener Zugang im Boden und wir durften hinabsteigen zu diesem gut gehüteten Geheimnis der Bopparder Stadtgeschichte. Im Anschluss konnten wir sogar noch ein kurzes, privates Orgelkonzert erleben.
Im Thonet-Museum wurde es dann designhistorisch: Hier taucht man tief in die Geschichte der berühmten Bugholzmöbel ein, die bis heute weltweit bekannt sind. Spannend zu sehen, wie viel internationale Designgeschichte in so einem kleinen Ort steckt.
Bonn bei Nacht – unterwegs mit dem Nachtwächter
Am Abend legten wir in Bonn an – und die Stadt zeigt gerade nachts eine ganz besondere Atmosphäre. Die beleuchteten Fassaden, die ruhigen Gassen und die Geschichte, die an vielen Ecken spürbar ist, machen diesen Stopp besonders.
Bei der Nachtwächter-Tour von VIVA Cruises organisiert, ging es weniger um klassische Fakten, sondern vielmehr um Geschichten. Von Bonn als ehemalige Hauptstadt über das Leben im Mittelalter bis hin zu kleinen Anekdoten, die man in keinem Reiseführer findet.
Besonders spannend war die Mischung aus Historie und Unterhaltung – man merkt schnell: Diese Art, eine Stadt zu entdecken, bleibt deutlich mehr im Kopf als eine klassische Führung.
Köln – Dom, Kölsch & kölsche Originale
Begleitet von entspannten Jazz-Klängen in der VIVA One Bar erreichten wir noch spät am Abend Köln mit Blick auf den Dom bei Nacht.
Köln empfing uns am nächsten Morgen wie gewohnt – lebendig, bunt und typisch kölsch. Leider hatten wir nur wenig Zeit vor Ort, deshalb entschieden wir uns für die Fahrradrikscha-Tour von VIVA Cruises. Eine perfekte Möglichkeit, die Stadt entspannt und gleichzeitig sehr nahbar zu erleben.
Natürlich durfte der Kölner Dom nicht fehlen – beeindruckend wie eh und je. Doch fast noch spannender waren die kleinen Geschichten am Wegesrand die uns unser junger Guide erzählt hat: Figuren wie Tünnes und Schäl, die tief in der kölschen Kultur verankert sind, oder der Willi-Ostermann-Brunnen als Hommage an den Kölner Karneval. Übrigens – Wer den Figuren Tünnes an die Nase fasst bzw. sie reibt, soll Glück und Wohlstand im Leben anziehen. Hat Florian natürlich direkt ausprobiert.
Ein Stopp im Früh am Dom gehörte selbstverständlich dazu. Hier wird schnell klar: Köln ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern vor allem ein Lebensgefühl.
Koblenz – Deutsches Eck & Festung
Am Abend erreichen wir Koblenz und haben noch die Möglichkeit eine Weile von Bord zu gehen. Hier trifft Geschichte auf beeindruckende Landschaft. Am Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, bekommt man ein Gefühl für die geografische und historische Bedeutung dieser Region.
Den nächsten Tag nutzen wir für einen Spaziergang durch die Altstadt. Zu Fuß vom Liegeplatz kann man entspannt in die Stadt laufen. Der Spaziergang führt vorbei an kleinen Plätzen, Cafés und historischen Gebäuden – alles wirkt entspannt und gleichzeitig voller Geschichte.
Die Festung Ehrenbreitstein, hoch über der Stadt gelegen, bietet nicht nur spannende Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch einen der schönsten Ausblicke der gesamten Reise. Von hier oben wird einem erst richtig bewusst, wie beeindruckend die Rheinlandschaft eigentlich ist.
Zurück nach Frankfurt
Wir legen ab und machen uns auf den Weg zurück nach Frankfurt. Frankfurt erreichen wir am nächsten Morgen früh und es ist Zeit für die Ausschiffung. Besonderer Nervenkitzel? Die vielen niedrigen Brücken sind immer wieder ein echtes Highlight – da heißt es an Bord ‚Kopf einziehen!‘ Die geschulte Crew beäugt jedes Manöver und natürlich auch die Gäste an Deck aber natürlich ganz genau.
Unser Fazit – Mehr als nur eine Flusskreuzfahrt
Ganz ehrlich: Wir sind ohne große Erwartungen an das Thema Flusskreuzfahrt herangegangen – und wurden wirklich überrascht. Was wir erlebt haben, war keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise voller Genuss, Entschleunigung und besonderer Momente.
Die Kombination aus hochwertiger Kulinarik, stilvollem Ambiente an Bord und abwechslungsreichen Stopps entlang des Rheins hat für uns perfekt funktioniert. Dazu kommt dieses besondere Gefühl, morgens in einer neuen Stadt aufzuwachen, ohne ständig Koffer packen zu müssen.
Vor allem die VIVA ONE hat unseren Blick auf Flussreisen komplett verändert – weg vom Klischee, hin zu einem modernen, hochwertigen Reiseerlebnis mit Boutiquehotel-Charakter.
Für uns steht fest: Das war definitiv nicht unsere letzte Flusskreuzfahrt.
Die Reise mit der VIVA ONE von VIVA Cruises ‚Zwischen Metropolen und Wellness‘ ab Frankfurt über Boppard, Bonn, Köln & Koblenz und zurück nach Frankfurt kostet ab 775 Euro pro Person bei Zweierbelegung inklusive Vollpension und aller an Bord konsumierten Getränke.
Weitere Routen von VIVA Cruises umfassen ebenfalls Flussreisen außerhalb Deutschlands wie bspw. im Duoro Tal in Portugal, auf der Seine in Paris oder auf dem Po in Italien.
Hochseekreuzfahrten eröffnen ein unvergleichliches Panorama kulinarischer Entdeckungen – von der Karibik über Mittelamerika bis nach Asien. An Bord erwartet Reisende eine große Vielfalt an gastronomischen Angeboten: von internationalen Spezialitäten über kreative Fine-Dining-Konzepte bis hin zu authentischen regionalen Gerichten, die die Kultur der bereisten Länder widerspiegeln.
Die Kreuzfahrtrouten verbinden Genussmomente auf See mit kulinarischen Erlebnissen an Land. So lassen sich lokale Märkte, Streetfood-Klassiker oder gehobene Restaurants direkt in die Reise integrieren. Hochseekreuzfahrten sind damit ideal für alle, die Komfort, abwechslungsreiche Routen und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse auf einmal erleben möchten.
Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben
14 Tage Asien | TUI Cruises | Singapur – Vietnam – Hongkong – Vietnam – Singapur (in Zubereitung)
14 Tage Mittelamerika | TUI Cruises | Dom. Rep. – Jamaika – Mexiko – Belize – Honduras – Costa Rica – Panama – Kolumbien – Dom. Rep. (in Zubereitung)
Flusskreuzfahrten bieten eine entspannte Möglichkeit, kulinarische Vielfalt direkt vor der eigenen Kabinentür zu entdecken. Auf Routen entlang von Rhein, Donau oder Rhône trifft man nicht nur auf malerische Landschaften und historische Städte, sondern auch auf regionale Spezialitäten, die das Herz jedes Genießers höherschlagen lassen.
An Bord stehen lokale Produkte, kreative Menüs und traditionelle Gerichte im Mittelpunkt, oft ergänzt durch Wein- und Spirituosenverkostungen aus der jeweiligen Region. Flusskreuzfahrten verbinden so Genuss, Kultur und Komfort auf einzigartige Weise – ideal für alle, die kulinarische Entdeckungen mit entspanntem Reisen verbinden möchten.
Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben
Lettland ist das zweitgrößte Land des Baltikums und liegt zwischen Litauen und Estland an der Ostsee. Das Land bietet sehr viel dichte Wälder und erinnert daher ein bisschen an ein europäisches Kanada. Eines der Highlights Lettlands ist die charmante, mittelalterliche Stadt Riga. Die Küche des Landes ist rustikal und deftig mit einigen Highlights. Was ihr in Lettland unbedingt essen und trinken solltet erfahrt ihr jetzt.
Das solltet ihr in Lettland probieren
Graue Erbsen
Ein lettisches Wohlfühlgericht. Graue Erbsen sind ein klassisches lettisches Grundnahrungsmittel und werden traditionell mit Speck oder Zwiebeln serviert. Sie sind einfach, nahrhaft und geben einen authentischen Einblick in die bodenständige lettische Küche. Perfekt als wärmendes Mittagessen oder Beilage zu einem herzhaften Abendbrot.
Kalte Suppe
Erfrischend – Die kalte Rote-Bete-Suppe, oft mit Gurken, hartgekochten Eiern und Dill verfeinert, ist eine lettische Sommerdelikatesse. Sie vereint erfrischende Säure und leichte Süße und ist ein typisches Beispiel für die kreative Verwendung regionaler, saisonaler Zutaten.
Lettische Fleischbällchen
Deftig und herzhaft. Fleischbällchen gehören zu den traditionellen lettischen Gerichten und werden meist aus Schweine- oder Rindfleisch zubereitet. Serviert mit Kartoffeln oder Rahmsauce, sind sie ein klassisches Wohlfühlessen, das bodenständig und gleichzeitig köstlich ist.
Sauerkrautsuppe
Lettlands kulinarisches Herz und für uns ein absolutes Highlight! Sauerkrautsuppe ist ein Klassiker der lettischen Küche: würzig, leicht säuerlich und sättigend. Sie spiegelt die traditionsbewusste Küche Lettlands wider und zeigt, wie aus einfachen Zutaten geschmackvolle Gerichte entstehen können.
Knoblauchbrot
Würzig und aromatisch. Lettisches Knoblauchbrot ist ein beliebter Snack oder Beilage, der besonders durch die Kombination aus knuspriger Kruste und intensivem Knoblauchgeschmack überzeugt. Perfekt zu Suppen, Fleischgerichten oder einfach solo als kleiner Genussmoment mit dem passenden Dip.
Rupjmaize
Rupjmaize, das dunkle, kräftige Roggenbrot Lettlands, ist weit mehr als nur eine Beilage. Es ist ein Symbol lettischer Esskultur, mit leicht süßlicher Note und nussigem Geschmack, perfekt zu Butter, Käse oder als Grundlage für belegte Brote – oder wie hier, als beliebte Nachtisch Variante mit Beeren und Creme.
Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren
Hering mit KartoffelnWild DumplingsBelasiPumpermikeli
Lettland hat eine lebendige Getränkekultur. Das lettische Bier überzeugt durch Vielfalt, von leichten Lagerbieren bis hin zu kräftigen Craft-Varianten. Besonders traditionell ist der Riga Balsam, ein dunkel-bitterer Kräuterschnaps, der sowohl pur als auch in Cocktails genossen werden kann. Probieren könnt ihr den besonderen Schnaps sowie weitere lettische Liköre der Riga Balsam Familie und viele süße Leckereien in der ziemlich coolen (und magischen) Black Magic Bar* in Riga. Ebenfalls beliebt ist der lettische Kümmelschnaps, würzig und aromatisch, ideal als Digestif nach einem herzhaften Essen.
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Unsere Eindrücke aus Lettland
Lettland hat uns mit seiner Herzlichkeit und Gastfreundschaft begeistert. Die Menschen sind offen, herzlich und freuen sich, ihre Kultur zu teilen. Die Landschaften – viel Wald, klare Seen und weite Felder – erinnern ein wenig an das europäische Kanada und laden zu Roadtrips ein, besonders in Kombination mit den Nachbarländern des Baltikums.
In Riga, der Hauptstadt, erlebt man eine beeindruckende Mischung aus mittelalterlicher Architektur und pulsierendem Stadtleben. Besonders sehenswert sind die Drei Brüder Häuser, die als älteste Wohnhäuser der Stadt gelten und die Geschichte der lettischen Baukunst veranschaulichen, sowie das prächtige Schwarzhäupterhaus, ein Symbol des Handels und der Handwerkskunst der Hansezeit.
Auf dem Weg Richtung Süden lohnt sich ein Abstecher an die Grenze zu Litauen, wo man die landschaftliche Vielfalt der baltischen Länder erleben kann. Im Schloss Mitau, heute Jelgava, lässt sich die Geschichte der lettischen Adelsresidenzen entdecken und die barocke Architektur bewundern.
Naturliebhaber kommen im Gauja Nationalpark voll auf ihre Kosten: Der Park bietet atemberaubende Landschaften, Flusstäler und dichte Wälder. Hier befindet sich auch das Turaida Museum, das spannende Einblicke in das mittelalterliche Leben und die regionale Kultur bietet, sowie die Ligatne Nature Trails, auf denen man heimische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kann. Die Gutmannshöhle, die größte Höhle Lettlands, beeindruckt mit ihrer mystischen Atmosphäre und eignet sich perfekt für einen kurzen Abstecher.
Ein besonderes Highlight an der Küste ist die Weiße Düne von Saulkrasti, eine beeindruckende Sandformation, die zum Spazieren, Fotografieren und Genießen der frischen Ostseeluft einlädt.
Lettland ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte, ruhige Natur, historische Bauwerke und authentische Genusserlebnisse. Für uns war es ein perfektes Reiseziel, um kulinarische Entdeckungen, Naturerlebnisse und Kultur miteinander zu verbinden – und wir können es jedem nur wärmstens empfehlen.
Grenze Lettland / LitauenSchwarzhäupterhaus – RigaDrei Brüder – RigaSchloß Mitau – JelgavaGutmannshöhle Nationalpark GaujaTuraida Museum ReserveLīgatne Nature TrailsWeiße Düne von Saulkrasti
Portugal ist das westlichste Land Europas und besticht durch seine wundervolle Atlantikküste. Die vielen Küstenabschnitte mit ihren traumhaften Stränden insbesondere an der Algarve laden zum erholen und sonnenbaden ein. Das Land überzeugt zudem mit viel Kultur, alten historischen Bauten, malerischer Landschaft und einer hervorragenden mediterranen Küche. Besonders für Fischliebhaber ein wahres Paradies. Was Ihr in Portugal unbedingt essen und trinken solltet findet ihr im Folgenden.
Das solltet ihr in Portugal probieren
Bacalhau
Ein absolutes Muss und wohl das Nationalgericht Nummer 1 Portugals ist Bacalhau. Den gesalzene Kabeljau gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Ob in kleingehackter Form al frittierte Kügelchen oder klassisch gebraten in Zwiebeln und Öl, serviert mit Gemüse und Kartoffeln – an Bacalhau führt in Portugal kein Weg vorbei.
Amêijoas à Bulhão Pato
Bei diesem Gericht ist neben den frischen Muscheln insbesondere der unglaublich leckere Sud in dem die Muscheln zubereitet werden das Highlight. Die Soße aus Weißwein, Knoblauch, Koriander und Olivenöl ist sehr geschmacksintensiv und schmeckt ganz hervorragend mit dem dazu gereichten frischen Brot.
Francesinha
Bei Francesinha handelt es sich um eine verrückte aber wahnsinnig leckere portugiesische Version des Sandwichs. Das Brot wird Schicht um Schicht mit geräuchertem Fleisch (Rind oder Huhn), Linguica, Schinken und jeder Menge Käse belegt. Zum Abschluss kommt noch ein Spiegelei on top. Das Sandwich wird dann in einer Tomaten- Biersoße serviert und mit Piri Piri verfeinert. Nichts für die schlanke Linie aber sehr lecker 🙂
Peixe do dia
Portugal ist für Fischliebhaber ein echter Traum. Überall an der Küste findet man hervorragenden frischen Fisch. Häufig kann man von unterschiedlichen fangfrischen Fischen auswählen (Berechnung erfolgt nach Gewicht) der dann im Anschluss gebraten und am Tisch filetiert wird. Serviert wird der Fisch dann mit Gemüse und Kartoffeln
Für uns ein absolutes Highlight!
Frango Piri-Piri
Frango oder Chicken Piri Piri ist eine sehr leckere, portugiesische Version des Grillhähnchens. Das Huhn wird komplett zerlegt und für einige Stunden in einer flüssigen Piri Piri Gewürzmarinade eingelegt (Vorsicht scharf!). Im Anschluss wird das marinierte Huhn dann auf Holzkohle gegrillt. Eine echte Spezialität, die pur mit Kartoffeln und Salat serviert wird.
Cataplana
Die Cataplana bezeichnet einen portugiesischen Kupfer- oder Eisentopf mit Deckel und Griffen. Hierin werden Fisch, Muscheln und Gemüse schonend im eignen Sud unter Zugabe einiger Gewürze gegart und frisch aus dem Topf serviert. Eine spannende Kochart – für uns allerdings mit etwas zu wenig geschmacklicher Finesse.
Pastéis de Nata
Kein Besuch in Portugal ohne mindestens einmal eine Pastel de Nata probiert zu haben. Die kleinen Blätterteigtörtchen sind mit Konditorcreme gefüllt und eine leckere süße Sünde. Die kleinen Törtchen wurden wohl bereits im 18. Jahrhundert von Mönchen erstmals kreiert.
Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren
Queijo de AzeitãoManná Pate de SardinhaTarte de amêndoaDom Rodrigo
In Portugal gehört Wein, wie in Spanien oder Italien zur allgemeinen Esskultur dazu. Man findet hier einige lokale portugiesische Rebsorten die durchaus mit den großen europäischen mithalten können. Je nach Region variieren allerdings die Namen der Rebsorten was zur Verwirrung sorgen kann. portugiesische Weißwein sind meist frische und trocken während Rotweine von geschmeidig bis tanninstark variieren.
Besonders bekannt ist jedoch der portugiesische Portwein. Der alkoholstarke und süße Wein ist vermutlich der Exportschlager Nummer 1 in Portugal. Die meist noch traditionelle Herstellung macht den Wein zu etwas ganz Besonderem. Man unterscheidet grundsätzlich in Ruby (rötlich mit starken Fruchtaromen) und Tawny (bräunlich mit Karamellnoten) Port. Muss man probiert haben!
Natürlich findet sich auch in Portugal eigenes Bier und somit ein paar lokale Brauereien. Die zwei bekanntesten sind Sagres und Super Bock. Sagres gilt als das leichtere und frischer der beiden Biere, während Super Bock etwas reichhaltiger und intensiver schmeckt.
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Unsere Eindrücke aus Portugal
Portugal ist ein sehr schönes, facettenreiches Land mit einer teilweise atemberaubender Atlantikküste. Die Felsformationen insbesondere an der Algarve sind einzigartig und ein echtes Highlight des Landes. Lissabon ist eine schöne, urbane Stadt mit jeder Menge kulturellen Bauwerken und Besonderheiten. Das Essen in Portugal lebt von seiner Küste und dadurch von fangfrischem Fisch. Leckere Süßspeisen, spannende Fleischgerichte und leckerer Wein runden die mediterrane Küche des Landes ab.
Wir waren nach 2013 nun ein zweites Mal in Portugal und waren auch diesmal wieder begeistert von der Schönheit, Freundlichkeit und Kulinarik des Landes.
LissabonPonta da PiedadeCastelo de FerragudoPraia da FalésiaSilvesBenagil HöhleSagresAlporchinhos Faro
Eines unserer absoluten Lieblingsgerichte auf unserer Reise durch Lappland und ein echter Klassiker der finnischen Küche ist die Lohikeitto. Das erste Mal haben wir sie probiert als wir bei ca. -15°C vom eisfischen zurück kamen. Von den Zehen aufwärts durchgefroren gab es nichts besseres als aufwärmen am offenen Kamin mit einem Teller warmer Lohikeitto und einem frisch aufgebackenen Brötchen. Lohi bedeutet übersetzt übrigens Lachs, keitto ist die Suppe. Das bringt das Gericht eigentlich schon auf den Punkt. Bei der Lohikeitto handelt es sich um eine cremige Lachssuppe aus dem hohen Norden, mit Kartoffeln, Karotten und Lauch als weitere Hauptbestandteile. Hier findet ihr unser Lieblingsrezept:
Zutaten für finnische Lohikeitto:
300 g.
Lachsfilet (ohne Haut)
3-4 Stck.
große Kartoffeln
2 Stck.
Karotten
1/2 Stange
Lauch
1/2 Zitrone
Milch
100 ml
Sahne
250 ml
Fischfond (alt. Gemüsebrühe)
1 EL
Butter
Gewürze & Kräuter:
Dill (frisch)
Lorbeerblatt
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Gemüsebrühe (idealerweise Pulver)
Rezept für 2 Personen | Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Wir lieben One Pot Gerichte! Ihr auch? Dann werdet ihr die Lohikeitto lieben. Die Vorbereitungszeit beträgt nur ca. 15 Minuten und ihr könnt einfach alles im selben Topf anbraten bzw. garen und kochen. Ein Träumchen, oder? Für kalte Herbst und Wintertage gibt es nichts besseres als eine selbstgemachte Suppe, die auch noch schnell zubereitet, super lecker und gesund ist. Der Lachs, reich an Omega 3 Fettsäuren, sowie das Gemüse bilden eine perfekte Basis für ein sättigendes aber dennoch extrem ausgewogenes Gericht. Solltet ihr keinen Fischfond bekommen oder zu hause haben, könnt ihr den Fond durch Gemüsebrühe ersetzen. Die Suppe ist dann im Geschmack nicht ganz so kräftig aber schmeckt immer noch super! Wir wünschen euch gutes gelingen und viel Spaß beim zubereiten dieses finnischen Klassikers.
In 5 Schritten zu finnischer Lachs-Kartoffelsuppe Lohikeitto
Gemüse vorbereiten: Kartoffeln und Karotten schälen. Kartoffeln in Würfel, Möhren in Scheiben schneiden. Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden.
Suppe ansetzen: In einem großen Topf Butter erhitzen. Zunächst den Lauch hinzugeben und 2 Minuten anbraten bis er zusammenfällt. Möhren und Kartoffeln sowie etwas Paprikapulver hinzugeben und weitere 3 Minuten anbraten. Eine Scheibe Zitrone sowie das Lorbeerblatt mit in den Topf geben und alles mit dem Fischfond (oder der Gemüsebrühe) ablöschen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe nun einmal aufkochen lassen, anschließend Hitze reduzieren. Im geschlossenen Topf ca. 20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln fast gar sind.
Fisch vorbereiten: In der Zwischenzeit den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden. Dreiviertel des Dills fein hacken sowie zwei weitere Scheiben von der Zitrone abschneiden.
Suppe fertig stellen: Wenn das Gemüse fast gar ist, die Sahne sowie die Lachsstücke und den gehackten Dill hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas Zitronensaft abschmecken. Suppe NICHT mehr aufkochen lassen sondern bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen bis der Lachs gar ist. Wenn du gefrorenen Lachs verwendest verlängert sich die Garzeit um einige Minuten. (Falls dir noch etwa ‚Geschmack‘ in deiner Suppe fehlt, kannst du noch etwas Gemüsebrühe Pulver unterrühren.)
Garnieren und servieren: Lorbeerblatt und Zitronenscheibe aus der Suppe herausnehmen. In einer Schüssel anrichten. Zum garnieren je eine frische Zitronenscheibe sowie den restlichen Dill verwenden.
Wir wünschen euch guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!
Dazu passt hervorragend ein frisch aufgebackenes Brötchen oder eine Scheibe dunkles Brot.
Ihr seid noch auf der Suche nach einer leichten skandinavischen Vorspeise? Wie wär’s dann mit einem leckeren und leichten Salat vorneweg! Mit unserem Rezept für einen skandinavischen Salat mit Beeren und Ziegenkäsezaubert ihr eine kontrastreiche Vorspeise.
Schottland ist das nördlichste Land des vereinigten Königreichs und ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Schottland bietet tolle Küstenabschnitte, schöne Wanderwege, jede Menge Seen und eine Vielzahl an Burgen und Schlössern. Zudem bietet Schottland erstklassigen Whisky und eine tolle Kulinarik. Ihr wollt mehr über die Spezialitäten Schottlands erfahren? Dann schaut euch unsere Highlights an.
Das solltet ihr in Schottland probieren
Haggis
Man liebt es oder man hasst es! Kaum ein Nationalgericht spaltet die Menschen so sehr wie Haggis. Die schottische Spezialität besteht aus Lunge, Leber, Herz und Nierenfett des Schaafs und wird zusammen mit Zwiebeln und Hafermehl in einem Schaafsmagen gegart. Was für viele erstmal abartig klingt schmeckt aber erstaunlich gut! Serviert wird Haggis traditionell mit Möhren- und Kartoffelpüree sowie einer dunklen Soße. Ein Muss in Schottland!
Tipp: ein guter Whisky passt hervorragend dazu 🙂
Full Scottish Breakfast
Ein traditionelles schottisches Frühstück mag für den ein oder anderen etwas zu herzhaft am Morgen sein aber mindestens einmal sollte man es gegessen haben! Auf dem Teller des full scotish breakfast befinden sich black pudding (Blutwurst), Speck, Spiegelei, Tomate, Pilz und natürlich Haggis! Dazu wird gerne auch ein Potato bzw. Tattie Scone gereicht.
Fish N Chips
Wie überall im vereinten Königreich ist auch in Schottland Fish N Chips ein echter Klassiker den man auf keiner Karte der schottischen Restaurants missen wird. Hierbei wird Haddock (ein Schellfisch) in Bierpanade knusprig ausgebacken und mit Pommes, Erbsen und Tatarsoße serviert.
Cullen Skink
Eines unserer Highlights! Cullen Skink ist eine Fischsuppe und eine echte Spezialität Schottlands. Die Suppe besteht aus geräuchertem Schellfisch (Haddock), Zwiebeln und Kartoffeln und wird mit Milch und Kräutern verfeinert. Für Fischliebhaber ein wahrer Genuss! Unbedingt probieren.
Meeresfrüchte
Schottland ist ein wahrer Traum für Fisch und Meeresfrüchte Liebhaber! Durch die vielen Küstenorte und Inseln gibt es in Schottland jede Menge fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Ob Lobster, Langustine oder Muscheln jeder Art, alles kommt frisch und in bester Qualität auf den Tisch!
Cranachan
Eine süße schottische Spezialität ist Cranachan und sollte auf jedem Schottlandtrip probiert werden. Das aus Himbeeren oder Erdbeeren, Schlagsahne, Haferflocken und einem Schuss Whisky bestehende Dessert ist eine echte süße Sünde aber unglaublich lecker!
In Schottland gibt es eine Vielzahl an lokalen Brauereien und somit eine menge schottisches Bier. Besonders Lager und Ale sind sehr beliebt und in jedem schottischen Pub zu finden. Neben Bier erfreut sich auch der lokale Cider großer Beliebtheit.
Das wahre Nationalgetränk Schottlands ist aber natürlich der Whisky. In Schottland gibt es ca. 130! Whisky Destillen, verteilt im ganzen Land. Je nach Region unterscheiden sich die Whiskys stark voneinander. Die 5 Hauptregionen für Whisky sind: Highland, Lowland, Campbeltown, Islay und Speyside. Ob süß, rauchig, salzig, scharf oder torfig – in Schottland findet sich was für jeden Geschmack. Viele Destillen bieten kleine Tastings vor Ort an und geben einem einen Einblick in die Unterschiede des Whiskys. Ein Glas Whisky in Schottland ist absolute Pflicht!
Wer es eher alkoholfrei mag der sollte mal die schottische Limonade Irn Bru probieren. Das koffeinhaltige Getränke ist sehr zuckerhaltig und schmeckt sehr gewöhnungsbedürftig. Unser Fall war es nicht 🙂
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Unsere Eindrücke aus Schottland
Schottland ist ein wahres Naturschauspiel und unglaublich schön. Auf unserer ersten Schottlandreise waren wir 10 Tage auf der ganzen Insel unterwegs und haben viele beeindruckende Orte kennengelernt. Von tollen Burgen über einzigartige Naturschauplätze bis hin zu coolen Städten und hervorragendem Whisky.
Wer nach Schottland reist sollte neben den Highlands und der Speyside auch eine der vielen Inseln besuchen. Auf unserer Reise entschieden wir uns sowohl für die Isle of Sky als auch für die Isle of Islay. Wer gerne wandert und Natur liebt ist auf der Isle of Sky definitiv richtig, wer seine Wanderungen gerne mit einem guten Glas Whisky verbindet sollte unbedingt die Isle of Islay aufsuchen. Hier kann man unter anderem einen einstündigen Whisky Walk machen und drei Destillen besuchen und natürlich auch verkosten.
Sehr beeindruckt waren wir außerdem von Edinburgh. Eine wunderschöne Stadt mit viel interessanter Historie und jede Menge cooler Pubs. Unbedingt einplanen!
Old Man of StorrEdinburghGlenfinnan ViaductStirling CastleLoch NessFairy PoolsGlencoeInvernessEilean Donan CastleArdbegSchottische SchafeGlasgow
Die norddeutsche Hansestadt Hamburg ist nicht nur eine der Metropolen Deutschlands sondern auch eine der schönsten Städte des Landes. Die vielen Kanäle und der geschichtsträchtige Hafen sind nur zwei der vielen Highlights Hamburgs. Die Küche ist, dank des Hafens geprägt von tollen Fischgerichten. Was ihr in Hamburg essen und trinken solltet haben wir euch nachfolgend aufgelistet.
Das solltet ihr in Hamburg probieren
Hamburger Pannfisch
Der Hamburger Pannfisch ist ein typisches norddeutsches Gericht und eine beliebte Spezialität Hamburgs. Traditionell besteht das Gericht aus gebratenem Fisch, Senfsoße und Bratkartoffeln mit Speckwürfeln. Sehr lecker!
Fischbrötchen
Man findet sie fast an jeder Ecke und in den unterschiedlichsten Varianten. Ob belegt mit Krabben, Lachs, Hering oder Backfisch – die Fischbrötchen Hamburgs gehören zum Kulturgut und sind darüber hinaus unfassbar lecker. Unbedingt probieren.
Finkenwerder Maischolle
Die Finkenwerder Maischolle ist eine wahre Spezialität Hamburgs. Die mit Speck gefüllte Scholle wird am Stück im Ofen ausgebacken und anschließend mit Bratkartoffeln serviert. Etwas Kräuter und Zitrone drüber und fertig ist das leckere Fischgericht.
Labskaus
Auch wenn Labskaus ein echter Klassiker der Hamburger Küche ist, so scheiden sich hier häufig die Geister. Die norddeutsche Spezialität besteht aus einem Mix aus Pökelfleische und Kartoffeln, roter Beete, Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurken. Die einen lieben es, die anderen lehnen dankend ab. Probieren sollte man es aber in jedem Fall mal.
Franzbrötchen
Wir lieben es! Die Hamburger Gebäckspezialität gehört für uns zu den absoluten Highlights der Hamburger Küche. Gut, dass sie quasi in jeder Bäckerei Hamburgs zu finden sind. Auch wenn es mittlerweile viele Varianten des Franzbrötchen gibt. Die beste ist immer noch die ursprüngliche mit Zimt und Zucker.
Das nordische Bier gilt gemein hin als sehr herb und entsprechend schmeckt auch das Hamburger Bier. Die zwei bekanntesten Biersorten Hamburgs sind sicherlich Holsten und Astra. Beide kommen aus dem Stadtteil Altona und sind für ihren herben Geschmack bekannt. Fun Fact: wer in Hamburg ein Radler möchte (Bier mit Zitronenlimo) findet dieses nur unter dem Namen Alsterwasser.
Ansonsten findet man in Hamburg natürlich alles was eine Großstadt zu bieten hat. Von außergewöhnlichen Cocktails (Highlight: Tom Kah Gai Cocktail) über gebrannte Schnäpse aller Art bis hin zu leckeren Limonaden oder ausgefallenen Matcha Getränken.
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Unsere Eindrücke aus Hamburg
Wir sind immer wieder gerne in Hamburg. Auch wenn das Wetter nur selten mitspielt (entweder Starkwind oder Starkregen 🙂 ), Hamburg ist immer eine Reise wert und bietet viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Ob ein feuchtfröhlicher Abend auf der Reeperbahn, einen Besuch der vielen tollen Musicals oder einfach nur ein gemütliches Restaurant am Hafen mit leckerer Fischküche. Hamburg bietet alles und gehört für uns daher auch zu den schönsten Städten Deutschlands.
Hamburger RathausHafencity HamburgElbphilharmonie HamburgHauptkirche St. MichaelisHamburger DungeonHauptkirche St. KatharinenMiniaturwunderlandSpeicherstadtSt. Pauli