Pasta mit Garnelen oder Lachs und Fenchel

mit Karottenstreifen in Weißwein-Butter-Zitronensoße


Pasta mit Garnelen in Weißweinsoße

‚Manchmal sollte man sich lieber Nudeln als Sorgen machen!‘ Getreu diesem Motto stellen wir euch heute eines unserer Lieblingsrezepte aus Italien vor. Pasta, am liebsten Strozzapreti, mit Garnelen oder Lachs, Fenchel und Karotten in einer cremig, buttrigen Weißwein Zitronen Soße. Unwiderstehlich lecker! Dazu gibt’s natürlich frisch geriebenen Parmesan. Warum? Weil wir Käse lieben 😉 Die Kombination aus der säuerlichen Soße und den eher süßlichen Zutaten wie Garnelen/Lachs und Karotten bilden ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. Der Fenchel rundet das Gericht durch seinen besonderen Geschmack wunderbar ab. Hier findet ihr das Rezept für Pasta mit Garnelen und Fenchel:


Zutaten für Pasta mit Garnelen / Lachs und Fenchel in Zitronen-Weißwein Soße:

200 gLachs oder geschälte Garnelen
1 Stck.Fenchel
200 gPasta (Strozzapreti oder Tagliatelle)
300 mlGemüsebrühe
50 gButter
1/4 Stck.Bio-Zitrone
1 Stck.Knoblauchzehe
1 Stck.Schalotte
3 ELMehl
Gewürze & Kräuter:
Oregano
Basilikum
Paprikapulver
Salz & Pfeffer (Mühle)
Thymian
Zum braten & verfeinern:neutrales Öl / Butter
Weißwein
Parmesan
Zubereitungszeit: ca. 30-45 Min. | Wie immer: Für 2 Personen

Warum empfehlen wir euch Strozzapreti? Und – was sind Strozzapreti überhaupt? Diese super leckere italienische Pastasorte ist hierzulande leider nicht so bekannt wie Penne, Rigatoni und Co. Warum? Das wissen wir ehrlich gesagt auch nicht! Die ‚Preisterwürger (ital.)‘ sind kurze, geschwungene Nudeln, die ursprünglich im nördlichen Italien beheimatet sind. Jede Region verwendet bei der Herstellung unterschiedliche Zutaten. Manchmal mit Ei oder Parmesan, manchmal nur mit Mehl und Wasser. Über die Entstehung des Namens kursieren viele Mythen. Die Wahrscheinlichste für uns? Die Kirchenmänner haben so viel von der leckeren Pasta gegessen, bis Ihnen schlecht wurde – es besteht nämlich große Suchtgefahr. Keine andere Pasta Sorte harmoniert für uns so gut mit Soße. Die Nudeln nehmen durch Ihre Form extrem viel von der Pasta Soße auf und sind deshalb ideal für Gerichte mit üppiger Soße geeignet.

Pasta mit Garnelen und Fenchel

In 5 Schritten zu Pasta mit Garnelen / Lachs und Fenchel in Zitronen-Weißwein Soße

  1. Fenchel waschen und das untere, eingetrocknete Ende abschneiden. Karotte schälen und Enden abschneiden. Karotte halbieren. Fenchel der länge nach halbieren. Mit einem Sparschäler sowohl den Fenchel als auch die Karotte komplett in dünne Streifen schälen und in eine Schüssel geben.
  2. Knoblauch und Schalotte schälen und fein schneiden. In einer Pfanne mit hohem Rand Knoblauch und Schalotte mit der Butter anschwitzen.
  3. Das Mehl in die Butter langsam einrühren bis eine Schwitze entsteht. Danach mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe langsam einrühren um Klümpchen zu vermeiden. Zitrone einpressen und etwas Zitronenabrieb nach Geschmack hinzugeben. Soße würzen und Kräuter sowie Gemüsestreifen hinzugeben. Anschließend für ca. 15 Min. auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
  4. In einer separaten Pfanne die Garnelen / Lachs in etwas Öl oder Butter anbraten bis Sie von außen leicht braun sind. Nudeln parallel nach Anleitung al dente kochen und abgießen. 2 EL Nudelwasser zur Soße hinzugeben. Soße abschmecken und evtl. nachwürzen oder noch einen Schuss Wein hinzufügen und nochmals ein bis zwei Minuten köcheln lassen.
  5. Soße auf die niedrigste Stufe stellen, Pasta in die Soße geben und unterrühren. Auf einem Teller anrichten und den Lachs oder die Garnelen darauf verteilen. Nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.

Buon appetito!


Weinverkostung Zypern

Pasta und Vino – ein absolutes Traumpaar! Ihr seid euch unsicher, welcher Wein mit unserer Pasta mit Garnelen und Fencheln harmoniert? Dann schaut doch mal bei unserer kleinen Weinkunde vorbei! Hier erfahrt ihr die wichtigsten Fakten zum Thema Wein und Essen sowie interessante Facts über die richtige Verkostung und die verschiedenen Rebsorten.

Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!

Dänemark


Spezialitäten Dänemark


Dänemark bietet raue Küsten, beeindruckende, abwechslungsreiche Städte und eine qualitativ hochwertige und tolle Kulinarik. Das Königreich Dänemark im nördlichen Europa bietet jede Menge Vielseitigkeit. Ob als Städtetrip, Wanderausflug oder im Sommer als Badeort – in Dänemark ist alles möglich. Hinzu kommt eine super leckere und raffinierte Küche, die es zu probieren gilt. Ihr wollt die Spezialitäten Dänemarks genauer kennenlernen? Dann schaut euch unsere dänischen Highlights an.


Das solltet ihr in Dänemark probieren


Smørrebrød

Smørrebrød

Die Spezialität Nr. 1 in Dänemark ist natürlich das Smørrebrød. Hier kennt die Kreativität nahezu keine Grenzen. Die Grundlage eines jeden Smørrebrød ist für gewöhnlich eine gebutterte Scheibe Schwarzbrot. Belegt wird das Brot dann klassisch mit unterschiedlichsten Fischvariationen. Von Garnelen, über Hering, Kaviar bis hin zum Backfisch. Immer garniert mit Remoulade oder Majo sowie Eiern, Zitrone oder Kräutern. Ein absolutes Highlight und für ein Must Eat!


Stjerneskud

Die etwas umfangreichere Variante des Smørrebrød ist Stjerneskud. Auch hier ist die Grundlage gebuttertes Roggenbrot. Belegt wird das Brot dann sehr ausladend mit Lachs, Scholle und Krabben. Alles kommt extrem frisch auf den Teller und wird mit Kräutern, Zitrone und etwas Remoulade oder Mayonnaise hervorragend abgerundet. Manchmal findet man auch noch etwas Kaviar on top. Sehr lecker!


Hot Dog (røde pølser)

Hot Dog (røde pølser)

Für mich (Flo) einer der besten Hot Dogs die ich bisher gegessen habe und durch die rote Farbe etwas ganz besonderes. Bei der sogenannten røde pølser handelt es sich um eine mit roter Lebensmittelfarbe gefärbte Brühwurst aus Schweinefleisch. Die Wurst wird zusammen mit Mayonnaise, Ketchup, Senf, Zwiebeln und Gewürzgurken in ein leicht geröstetes Hot Dog Brötchen gelegt und direkt verspeist. Man findet den Hot Dog an nahezu jeder Straßenecke. Kein Wunder also, dass der dänische Hot Dog der beliebteste Snack in Dänemark ist.


Frikadeller

Frikadeller

Die dänische Variante der deutschen Frikadelle wird traditionell aus Schweinefleisch und / oder Kalbsfleisch hergestellt und scharf angebraten. Dazu serviert man für gewöhnlich ein Salatbouquet. Sehr lecker ist übrigens auch die Version aus Fisch, dann sogenannte Fiskefrikadeller, serviert mit Remoulade und Zitrone.


Kanelsnegl

Zimtschnecken (kanelsnegl)

In einer dänischen Backerei kommt man an der Kanelsnegl nicht vorbei und das ist auch gut so! Die dänische Version der Zimtschnecke wird aus Hefeteig hergestellt, mit einer Mischung aus Zimt und Zucker sowie Butter bestrichen und im Anschluss gebacken oder frittiert. Ein süßer Hochgenuss und perfekt zum Kaffee.


Hindbærsnitter

Ein weiteres süßes Highlight Dänemarks ist die Hindbærsnitter. Die dänische Himbeerschnitte wird aus Mürbeteig, Himbeermarmelade und Zuckerguss hergestellt. Die Kombination aus knusprigem Teig, feuchter Himbeermarmelade und dicker Zuckergussschicht macht die Schnitte zu einer unglaublich leckeren süßen Sünde. Es lohnt sich!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Dänische Getränke


Bier, Bier und nochmals Bier. Die Dänen lieben Bier und das merkt man! Die Qualität der dänischen Biere gilt als eine der besten und so haben sich über die letzten Jahre sehr viele Mikrobrauereien gebildet die alle hervorragendes Bier herstellen. Der Sortenreichtum kennt entsprechend wenig Grenzen. Selbst als Deutscher muss man anerkennen, das Dänen definitiv mit unserem Bier mithalten können – auch wenn es in etwa das dreifache kostet 😉

Neben Bier trinken die Dänen auch sehr gerne Kaffee. In den Städten gibt es unzählige Cafés und teilweise auch sehr besondere Versionen des beliebten Heißgetränks. Wir kamen z.B. in den Genuss von light roasted Espresso. Der Espresso war extrem sauer und hat somit nicht wirklich unseren Geschmack getroffen…aber probieren sollte man es mal.


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Unsere Eindrücke aus Dänemark

Wir waren bereits zweimal in Dänemark und waren jedes Mal begeistert. Ob ein Aufenthalt in der beeindruckenden und charmanten Hauptstadt Kopenhagen oder in der kulturellen und vielseitigen Hafenstadt Aarhus. Die Städte Dänemarks sind modern, gepaart mit Kultur und Tradition. Sie bieten entsprechend eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulinarische Highlights. Während wir in Kopenhagen unbedingt ein Besuch des ältesten Freizeitparks Tivoli empfehlen, dürft Ihr bei einem Besuch in Aarhus auf keinen Fall das Freilichtmuseum Den Gamle By verpassen. Ein Besuch beider Städte können wir euch wärmstens ans Herz legen.

Doch nicht nur die Städte sind ein Besuch wert auch die Landschaft, Nationalparks und vor allem die Küstenregionen sind unglaublich sehenswert. Besonders begeistert waren wir vom nördlichsten Teil Dänemarks. Rund um Skagen und Grenen gibt es traumhafte Küstenabschnitte, die durch ihre Unberührtheit einzigartig erscheinen. In Grenen selbst treffen Nord- und Ostsee aufeinander und so hat man die Möglichkeit, mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee zu stehen – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Auf jeden Fall ein Must Do!

BREMEN


Spezialitäten Bremen


Die Hansestadt Bremen ist Stadtstaat und somit gleichzeitig auch Hauptstadt des Bundeslands Bremen. Bremen bietet sehr viel Geschichte und jede Menge spannende und historische Bauwerke, die teilweise sogar Weltkulturerbe sind. Läuft man durch die Böttcherstraße findet man sich plötzlich in der magischen Welt Harry Potters wieder und wer abends in eines der vielen schnuckligen Restaurants des ältesten Viertels Schnoor einkehrt, der kann sich von der leckeren, wenn auch deftigen Bremer Küche überzeugen. Ihr wollt wissen, was es in Bremen zu essen und zu trinken gibt? Dann schaut euch unsere persönlichen Highlights an.


Das solltet ihr in Bremen probieren


Bremer Knipp

Bremer Knipp

Ein echtes Highlight der Bremer Küche ist der Bremer Knipp. Hierbei wird ein Mix aus Brühe, Hafergrütze sowie Schweine- und Rinderfleisch kross angebraten und zusammen mit Bratkartoffeln, einer Gewürzgurke, einem Spiegelei und Apfelmus serviert. Sehr lecker!

Für Vegetarier findet man mittlerweile sogar eine fleischlose Variante.


Labskaus

Labskaus

Labskaus ist ein beliebtes und bekanntes Gericht der nordischen Küche und somit auch in Bremen eine der Spezialitäten. Das Gericht besteht aus einem Pökelfleische – Kartoffel Mix, sowie roter Beete und wird in Bremen mit Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurke serviert.


Bremer Pannfisch

Bremer Pannfisch

Auch der Bremer Pannfisch darf unter den Spezialitäten nicht fehlen. Das beliebte nordische Gericht besteht aus gebratenem Fisch, Bratkartoffeln, Senfsoße und wird gerne auch zusätzlich mit Garnelen serviert.


Nordseekrabben

Nordseekrabben

In Bremen kommt man natürlich auch nicht an den beliebten und leckeren Nordseekrabben vorbei. Die Garnelen der Nord- und Ostsee gelten als echte Delikatesse und werden zusammen mit Toast und Butter als Vorspeise oder Zwischensnack serviert. Ein Must Eat!


Bremer Kluten

Bremer Kluten

Die Bremer Kluten sind eine leckere Süßspeisen aus Bremen und eigenen sich hervorragend als Mitbringsel. Bei der Spezialität handelt es sich um mit dunkler Schokolade überzogenen Pfefferminz – Fondant.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Bremer Babbeler
  • Bremer Kaffeebrot und Schnorrkuller

Bremer Getränke


Neben der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Großbrauerei Beck’s gibt es in Bremen auch eine Vielzahl an kleineren lokalen Brauereien. Besonders lecker fanden wir das Bier „Schnoor Bräu“ – ein dunkles, malziges Bier welches man primär im ältesten Viertel Bremens „Schnoor“ findet.

Da in Bremen auch sehr gerne Kaffee getrunken wird gibt es sogar ein extra dafür kreiertes Kaffeebrot. Ein knuspriges Gebäck, das mit Butter sowie Zimt-Zucker eingestrichen wird und sich hervorragend zum eintunken in den Kaffee eignet.

Wie in vielen Bundesländern Deutschlands werden auch in Bremen eigener Schnaps und eigene Liköre hergestellt. Ob Kräuterschnaps oder eigene Brauereiliköre, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt 🙂


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Unsere Eindrücke aus Bremen

Bremen ist eine sehr schöne Stadt und hat uns positiv überrascht. Die vielen sehenswerten Gebäude und die Nähe zum Meer machen Bremen zu einem echten Highlight im Norden. Besonders das süße, alte Traditionsviertel „Schnoor“ hat es uns angetan. Die vielen netten Kaffees, Läden und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Rund um die Weser gibt es sehr viel Grünfläche und der Weg zur Nordseeküste ist nicht weit. Insofern lohnt sich auch ein länger Aufenthalt in und um Bremen. Wir kommen sicher wieder.

MENORCA


Spezialitäten Menorca


Die Insel Menorca gehört zu der Inselgruppe der Balearen und ist im Vergleich zu Mallorca und Ibiza wesentlich ruhiger bzw. weniger touristisch. Die zweitgrößte Insel der Balearen bietet viele tolle Buchten und kilometerlange Sandstrände. Die Landschaft ähnelt stark der von Mallorca und lädt zu tollen Wanderungen ein. Die Küche der Insel bietet eine Vielzahl kleiner Besonderheiten und lohnt probiert zu werden. Was ihr auf Menorca essen und trinken solltet erfahrt ihr im Folgenden.


Das solltet ihr auf Menorca probieren


Queso de Mahon

Queso de Mahon

Der Queso de Mahon ist eines der Exportprodukte der Insel. Der aus Kuhmilch hergestellte leckere Hartkäse wird nur auf Menorca hergestellt und trägt den Namen der Hauptstadt Mahon. Der Käse eignet sich ideal als Zwischensnack oder zur Vorspeise.


Pizza Menorquina

Pizza Menorquina

Die Pizza Menorquina war eines unserer kulinarischen Highlights der Insel. Es handelt sich hier um eine klassische Pizza aus dem Steinofen allerdings belegt mit Sobrasada, der beliebten Paprikastreichwurst der Balearen und HONIG. Die Kombination aus Käse, Tomate, Sobrasada und Honig war sehr lecker und eine neue Erfahrung für uns.


Pilotes

Pilotes

Bei Pilotes handelt es sich um ein sehr traditionelles Gericht der spanischen Küche. Bestehend aus Fleischbällchen, Tomaten- und oder Mandelsoße und Gewürzen wird das Gericht in einem Tontöpfchen serviert und ist ein häufiger Bestandteil der spanischen Tapas.


Calamar farcit

Calamar Farcit

Calamar Farcit ist ein auf Menorca sehr beliebtes Essen und hat seinen Ursprung in Katalonien. Bei diesem Gericht handelt es sich um einen mit Garnelenhack, Zwiebeln und Brot gefüllter Calamar bzw. Kalmar. Der pikant gefüllte Tintenfisch wird in einer cremigen Soße und zusammen mit Kartoffeln serviert.


Tapas Menorca

Tapas

Wie überall in Spanien sind auch auf Menorca Tapas eine sehr beliebte Form des gemeinsamen Essens. Besonders wenn man zu mehreren am Tisch sitzt macht es einfach unglaublich viel Spaß die Vielfalt der regionalen Küche zu probieren. Ob Patatas Bravas, Pimientos de Padrón, Tortilla de patatas, Croquetas, Gambot oder Queso de Mahon. Alles schmeckt auf seine Art wahnsinnig lecker und man findet nur schwer ein Ende 🙂


Greixera de Menorca

Pastissets Menorquines

Die pastissets de Menorca bezeichnen einen Mürbeteigkeks der traditionell die Form einer Blüte mit fünf bis sechs Blütenblätter hat. Hergestellt werden sie aus Mehl, Zucker, Wasser und Butter und werden typischerweise an Weihnachten oder zu sonstigen Familienfesten serviert. Fun Fact: Während der Fiesta de Sant Joan in Ciutadella findet man die Kekse mit sieben Blütenblättern.


Ensaïmadas

Ensaïmadas

Während die Ensaimada de Mallorca überwiegend ungefüllt auf der Insel zu finden ist haben wir auf Menorca eine Menge an unterschiedlichen Varianten probiert. Von der klassischen Kürbiskonfektfüllung über Schokolade bis hin zu Vanillepudding war alles dabei. Frisch gebacken zum Frühstück schmecken die Schmalzgebäckschnecken natürlich am allerbesten!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Sobrasada
  • Croquetas
  • Patatas Bravas
  • Fideua Paella
  • Knoblauchgarnelen

Menorquinische Getränke


Wie auf Mallorca wird auch auf Menorca gerne Bier getrunken. Das inseleigene Bier Mahou ähnelt im Geschmack sehr stark dem spanischen Bier Estrella und besticht durch seine leicht herbe Note.

Noch wichtiger auf der Insel ist allerdings der Gin. Dadurch das die Insel Menorca lange zur britischen Krone gehörte hat sich das beliebte Getränk der Engländer auch auf der Insel stark verbreitet. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird nun inseleigener Gin unter dem Namen Xoriguer hergestellt und bis weit über die eigenen Grenzen vertrieben. Entsprechend findet man auf der Insel ein menorquinisches Mixgetränk aus Gin und Limonade. Die sogenannte Pomada ist sehr erfrischend und lecker und wird in nahezu jeder menorquinischen Bar serviert. Unbedingt probieren!

Auch Wein setzt sich auf Menorca mehr und mehr durch. Mittlerweile gibt es auf der Insel einige Bodegas, die qualitativ hochwertigen Wein herstellen und vertreiben. Die Angabe „Vino de la Tierra de Menorca“ bezeichnet die geschützte Herkunft der Weine und steht für entsprechende Qualität.

Während man natürlich auch auf Menorca den beliebten Kräuterlikör Hierbas findet und gerne nach einem üppigen Tapasessen als Digestif genießt gibt es auf der Insel einen weiteren, eigenen Likör den man gerne als Aperitif reicht. Der sogenannte Palo ist ein aus Früchten des Johannisbrotbaums hergestellter Likör. Palo schmeckt süßlich und ist in seiner Konsistenz eher sämiger.


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Unsere Eindrücke aus Menorca

Menorca hat lediglich 90.000 Einwohner und nicht mal halb so viele Touristen wie Mallorca. Entsprechend ruhig geht es auf der Insel zu. Die vielen schönen Strände laden zum entspannen, die süßen, kolonialen Städtchen zum bummeln und die vielen schönen Restaurants zum genießen ein. Menorca hat sein ganz eigenes Flair. Auch wenn es landschaftlich ein wenig Mallorca ähnelt findet man auf der Insel vieles was man auf der großen Schwester nicht findet. Durch die überschaubare Größe der Insel lässt sich in kurzer Zeit sehr viel der Insel erkunden.

Neben der schönen Stadt Ciutadella de Menorca lohnt sich auch ein Abstecher in die weiße Stadt Binibequer Vell im Süden der Insel. Wer gerne wandert ist auf der Insel ebenso richtig, denn hier gibt es einen Wanderweg, Camí de Cavalls, der einmal rund um die Insel führt. Man kann hier immer wieder kleine Teilstrecken wandern und die Ruhe und Idylle der Insel genießen.

Zitronentarte mit Baiser


Rezept für Zitronentarte

mit Ingwer und Baiser

Rezept Zitronentarte mit Baiser

Ein Gebäck in welches sich Mara während diverser Frankreich Trips verliebt hat: Tarte au citron! Die Zitronentarte ist eine absolute Aromenkönigin. Sie vereint beispiellos die unterschiedlichsten Geschmäcker und Texturen. Der Tarte Boden aus Mürbeteig ist knusprig und süß, die Zitronenmasse ist cremig und säuerlich, das Baiser fluffig und leicht. Alles in allem einfach die perfekte Mischung. Rezepte für leckere Zitronentartes gibt es im Netz zuhauf. Den besonderen Kick bekommt unsere Tarte au citron erst durch die Zugabe einer ganz besonderen Knolle – Ingwer! Der würzige und frische Geschmack der gesunden Wurzel gibt der Zitronentarte das gewisse Etwas. Ihr könnt euch die Kombination nicht vorstellen? Probiert es aus! Hier gibt’s das Rezept:

Für das Rezept benötigt ihr insgesamt 6 Eier. Drei Stück benötigt ihr davon komplett und drei Stück werden aufgeteilt in Eigelb und Eiweiß. Also bitte nichts weg werfen – ihr könnt im Laufe des Backvorgangs alles verwerten.

Gesamte Zubereitungs- & Backzeit: ca. 1,5 – 2 Stunden


Zutaten für eine Zitronentarte mit Ingwer & Baiser Ø28cm:


Rezept Mürbeteig Tarte Boden | Zutaten

1 Stck.Ei
1 Stck.Eigelb
2 ELZucker
2 Pck.Vanillezucker
250 gMehl (405 oder 550)
120 gButter
1 PriseSalz
Sonstiges:Etwas Butter zum Einfetten der Form
Etwas Mehl
Hülsenfrüchte oder Reis zum Beschweren
Zubereitung Boden: ca. 15 Minuten | Backen: ca. 17 Minuten | Auskühlen: ca. 10 Minuten

Rezept Zitronen-Ingwer-Füllung | Zutaten:

100 ml(frischer) Zitronensaft
1 TLZitronenabrieb
50 mlIngwerkonzentrat (bspw. Ben’s Ginger)
100 gZucker
1 ELSpeisestärke
2 Stck.Eier
2 Stck.Eigelb
Zubereitung Zitronen-Ingwer-Füllung: ca. 15-20 Minuten

Rezept Baiser ohne Puderzucker | Zutaten:

100 gZucker
1 PriseSalz
3 Stck.Eiweiß
1 SpritzerZitronensaft
Zubereitung Baiser: ca. 10 Minuten | Backen: ca. 20 Minuten

TIPP: Warum wird Eiweiß nicht steif? Warum wird Baiser nicht fest?

Um ein perfektes Baiser herzustellen solltet ihr auf einige Punkte achten.

  • Eine fettfreie Schüssel.
  • Keine Eigelb Rückstände im Eiweiß.
  • Den Zucker nicht zu schnell einstreuen.

Die Zitronen Tarte kann natürlich auch ohne Baiser zubereitet werden. Stattdessen könnt ihr als Dekoration eurer Tarte einfach einige Zitronenscheiben verwenden. Anstelle von Zucker könnt ihr im ganzen Rezept ebenfalls Puderzucker verwenden.


In 5 Schritten zu Zitronentarte

mit Ingwer & Baiser

  1. Vorbereitung: Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober- Unterhitze) vorheizen. Tarte Form mit der Butter ringsherum einfetten. Im Anschluss mit Mehl bestäuben.
  2. Boden: Alle Zutaten für den Boden miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig möglichst kreisförmig ausrollen und anschließend in die Tarteform legen. Der Teig sollte bis zum oberen Rand der Form reichen. Rand andrücken und Teigboden mit einer Gabel einstechen. Backpapier auf den Teig legen und mit den Hülsenfrüchten oder den Reiskörnern beschweren, dass der Teig im Ofen nicht zu sehr hoch geht. auf unterer Schiene ca. 17 Minuten backen. Danach Backpapier entfernen und ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
  3. Füllung: Eier und Eigelbe schaumig quirlen. In einem kleinen Topf Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft, Stärke sowie das Ingwerkonzentrat verrühren und leicht erwärmen. Nun die Eier zu der Masse geben und unter ständigem Rühren die Flüssigkeit erwärmen, bis sie anfängt einzudicken. Der Vorgang dauert einige Minuten. Die Masse darf nicht kochen – also bitte Geduld! Sobald die Masse fest genug ist, auf dem Tarteboden verteilen und glatt streichen.
  4. Baiser: Eiweiß mit Salz und Zitronensaft mit dem Rührgerät schlagen. Nach und nach unter ständigem weiter rühren den Zucker einstreuen. Wenn die Masse fest ist, auf der Tarte verteilen.
  5. Backen: Auf mittlerer Schiene bei 140°C Umluft (160°C Ober- Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis euer Baiser eine schöne Bräunung hat. Genießt es!
Ingwerkonzentrat kaufen
Zitronenfüllung
Tarte mit Baiser

Rezept Zitronentarte

Die Vorteile von Ingwerkonzentrat

Sicherlich ist ein Rezept mit Ingwer nicht wirklich alltäglich. Außer Ingwerkeksen findet man kaum Backrezepte mit Ingwer. Die gesunde Knolle wird beim Thema Backen jedoch völlig unterschätzt. Gerade zu säuerlichem Obst wie bspw. Zitrusfrüchten oder Rhabarber passt Ingwer sehr gut. Wer keine Lust hat auf ewiges Ingwer schälen, schneiden und pressen für den gibt es jetzt eine geniale Erfindung. Das Bio Ingwerkonzentrat von Ben’s Ginger eignet sich nicht nur hervorragend für heißen Ingwertee an kalten Wintertagen sondern auch zum Kochen, Backen oder für spritzige Sommergetränke.

Ihr wollt das Ingwerkonzentrat gerne mal ausprobieren? Kein Problem!

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Costaricanisches Casado mit Hühnchen


Rezept Casado

casado rezept

Es besteht hauptsächlich aus Reis und Bohnen und ist das Nationalgericht Costa Ricas – Casado! Während Gallo Pinto vorwiegend zum Frühstück gegessen wird, wird der „casado“ Teller zu Mittag oder zu Abend gegessen. Man findet das Gericht eigentlich an jeder Ecke – es dient als schnelle Nährstoffversorgung für den ganzen Tag. Besonders günstig und gut isst man Casado in einem der vielen Sodas – kleinen, offenen, Imbiss artigen Ständen, meist am Straßenrand. Neben Reis und Bohnen gehört oft noch eine Kochbanane sowie Hühnchen, Fisch oder Rindfleisch zum casado Teller. Hier gibt’s das Rezept für costaricanisches Casado – mit Hühnchen und ein wenig Gemüse:


Zutaten für Casado mit Hühnchen:

ca. 200 gHühnchen (-Ersatz) (Alternativ: Fisch oder Rind)
80 gReis
80 gSchwarze Bohnen (vorgekocht – bspw. aus der Dose)
ca. 130 g(Blatt-)Spinat
1 Stck.Schalotte
1 Stck.Karotte
optional: 1/2 Stck.Stangensellerie
optional: 1/8 Stck.Weißkohl, klein
1 Stck.Knoblauchzehe
1 Stck.Kochbanane
1 TLButter
150 mlGemüsebrühe
1 kl. Stck.Ingwer
2 ELWorcestershire-Sauce
neutrales Speiseöl (Raps/Sonnenblume)
Zucker, Salz & Pfeffer
Koriander frisch
Wie immer: Für 2 Personen | Zubereitungszeit: Ca. 40-60 Min.

Das „Originalrezept“, welches wir aus Costa Rica kennen, beinhaltet tatsächlich nur Reis, Bohnen, Kochbanane und Fleisch. Da uns hier einfach das Gemüse fehlt – und da es auch Varianten mit Gemüse gibt – haben wir in diesem Rezept noch Gemüse eingebaut. Solltet ihr kein Gemüse zu Hause haben oder die ganz klassische Variante probieren wollen, dann lasst das Gemüse einfach weg. Wie immer – alles kann, nichts muss!

In Costa Rica werden die einzelnen Komponenten auch oft separat voneinander zubereitet und serviert. Wir mögen es lieber, wenn alles gemischt ist. Ihr könnt das ganz nach eurem Gusto selbst entscheiden. Es gibt hier kein wirklich festgeschriebenes „Originalrezept“ und schon gar keine Vorschriften. Das Wichtigste sind die vier Hauptzutaten. Wie immer bei Klassikern, so hat auch hier jede Familie ihr eigenes Lieblingsrezept. Probiert einfach aus, welche Variante bei euch am ehesten das costaricanische Pura Vida Lebensgefühl hervorruft ;-).


In 7 Schritten zu costaricanischem Casado:

Idealerweise benutzt ihr Reis, der bereits am Vortag gekocht wurde. Falls ihr keinen Reis vom Vortag habt, dann bereitet noch vor Schritt 1 den Reis nach Anleitung zu und lasst diesen abgedeckt stehen.

  1. Zutaten Mis-en-place: Knoblauch und Schalotte fein hacken, Karotte schälen und in kleine Scheiben schneiden, Sellerie waschen und in kleine Stücke schneiden, Weißkohl waschen und in feine Streifen schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. (Blatt-)Spinat waschen und ggf. klein zupfen.
  2. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und mit Salz, Pfeffer und Öl marinieren.
  3. Knoblauch, Schalotte und Ingwer in der Butter glasig andünsten. Brühe dazu geben und anschließend Karotten, Sellerie und Weißkohl hinzugeben. Alles ca. 10-12 Minuten köcheln lassen.
  4. Spinat hinzufügen und kurz mit köcheln lassen, bis er zusammenfällt. Mischung mit Salz, Zucker, Pfeffer und Worcestershire-Sauce abschmecken. Kochbanane schälen, längs halbieren und mit Öl einpinseln.
  5. In einer Pfanne die Hühnchen Stücke goldbraun braten. Danach die Kochbanane ebenfalls von beiden Seiten braten bis sie bräunliche Spuren bekommt.
  6. Reis und Bohnen in die Gemüsemischung geben. Nach Gusto nachwürzen.
  7. Auf einem Teller den Reis anrichten, Kochbanane sowie Hühnchen darauf verteilen. Mit frischem Koriander servieren.

¡Que aproveche!


Rezept Casado Costa Rica

Wein-/ Bierbegleitung: Zum Rezept passt natürlich hervorragend ein costaricanisches Bier.


Ihr wollt mehr über die Spezialitäten in Costa Rica und Mittelamerika erfahren? Dann werft einen Blick auf unseren Beitrag über Spezialitäten in Costa Rica, Belize & Kolumbien.

Regenwald Costa Rica

Kombucha



[Werbung] Ein Getränk, dass sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut – Kombucha. Fast jeder kann mit dem Namen mittlerweile etwas anfangen, bekommt man das Teegetränk doch mittlerweile sogar im Supermarkt. Doch kaum jemand weiß mehr über Kombucha, außer dass es sich um ein Getränk aus Tee handelt. Aus diesem Grund möchten wir euch in diesem Beitrag etwas mehr über Kombucha berichten. Das asiatische Gärgetränk hat eine Jahrtausende alte Tradition und gewinnt mittlerweile auch bei uns mehr und mehr an Beliebtheit. Doch was ist Kombucha überhaupt? Wie entsteht Kombucha? Ist es wirklich so gesund wie viele schreiben?! Auf diese und weitere Fragen wollen wir in unserem Beitrag etwas genauer eingehen. Mit dem Kombucha Set von fairment konnten wir den Prozess des Kombucha brauens einmal genauer unter die Lupe nehmen:


Was ist Kombucha?


Kombucha bezeichnet ein durch Fermentierung hergestelltes Gärgetränk. Dabei wird gesüßter grüner oder schwarzer Tee zusammen mit einem Teepilz in ein Gefäß gefüllt und über einen bestimmten Zeitraum gegärt. Der hinzugefügte Teepilz bzw. Hefepilz wandelt den Zucker nach einer Weile in Ethanol und Kohlenstoffdioxid um. Das Resultat ist ein, meist dunkelbrauner, süßsaurer Tee mit einem Alkoholgehalt von bis zu 2 % mit leichter Kohlensäure. Der Kombucha wird kalt getrunken und kann mit verschiedenen Fruchtsäften gemischt werden.


Was bewirkt Kombucha?


Kombucha wird nachgesagt, dass er sich positiv auf die Darmflora auswirken kann. Er kann demnach also leicht antibakteriell wirken und somit unerwünschte Bakterien verringern. Außerdem soll Kombucha die Verdauung positiv beeinflussen und leicht abführend wirken.

Darüber hinaus produzieren Bakterienkulturen B- Vitamine und können somit über das Gärgetränk aufgenommen werden. Der Kombucha kann zum Beispiel Vitamin B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B9 (Folsäure) und B12 (Cobalamin) enthalten. Dadurch kann es u.a. zu einer Steigerung des Energielevels kommen. Diese Steigerung wird durch das noch enthaltene Koffein des grün- oder Schwarztees weiter verstärkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kombucha ein spannendes Erfrischungsgetränk ist, dass unter Umständen auch einen positiven Nebeneffekt haben kann.


Wie stellt man Kombucha her?


Wir haben uns mal an das Experiment gewagt und unseren eigenen Kombucha hergestellt. Mit Hilfe eines Kombuchakits haben wir uns Stück für Stück entlang der Anleitung gehangelt und ein, unserer Meinung nach, zufriedenstellendes Ergebnis erzeugt.

Schritt 1 – alles bereit stellen

Das Kit besteht aus einem großen Gefäß, einem Teepilz, 12g Teemix aus Grün- und Schwarztee, 100 Gramm Zucker und einem kleinen Tuch zum zudecken des Kombucha. Zunächst haben wir uns alles bereit gelegt / gestellt und uns mit den einzelnen Zutaten vertraut gemacht.

Schritt 2 – Tee zubereiten

Los geht es mit dem Zubereiten des Teemix. Wir schütten den Mix aus dem Beutel in unsere Teemaschine und lassen das Ganze für ca. 4 Minuten kochen. Je nachdem wie bitter man es mag, kann man den Tee auch bis zu 8 Minuten kochen lassen, entsprechend entfalten sich mehr Bitterstoffe. Wenn ihr keine Teemaschine habt dann genügt auch ein simpler Topf mit heißem Wasser.

Schritt 3 – Zucker und Wasser

Während der Tee zieht machen wir uns bereits an den nächsten Schritt. Wir befüllen das Gefäß zur Hälfte mit kühlem Wasser und kippen im Anschluss die 100 Gramm Zucker hinein. Im Anschluss verrühren wir das Ganze gut miteinander.

Schritt 4 – Zugabe von Tee

Nachdem der Tee seine gewünschte Zeit ziehen konnte, filtern wir den Teemix ab und füllen den fertig erzeugten Tee ebenfalls in das bereits mit Wasser und Zucker befüllte Gefäß. Anschließend wird das Gemisch nochmals kräftig gerührt. Das Gefäß sollte nun etwa zu 3/4 mit Flüssigkeit gefüllt sein.

Schritt 5 – Der Teepilz

Kombucha - Teepilz

Jetzt kommt das Entscheidende hinzu – Der Teepilz. Wir schneiden den Beutel mit dem Teepilz / Hefepilz auf und kippen ihn, zusammen mit der Flüssigkeit in unser Gefäß. Jetzt nochmal kräftig rühren und fertig. Der sogenannte Scooby steigt langsam auf und schwimmt fortan oben. Jetzt kann die Fermentierung beginnen. Wir decken das Gefäß mit einem Tuch zu und stellen das Gemisch an einen sicheren Ort, an dem es über 20 Grad hat.

Schritt 6 – Probieren und abfüllen

Kombucha - Abfüllung

Nach etwa einer Woche ist unser Kombucha fermentiert und kann probiert werden. Auf der Oberfläche hat sich eine dünne Pilzschicht gebildet. Das zeigt uns, dass wir alles richtig gemacht haben und der Scooby bereits einen weiteren Teepilz gebildet hat. Mithilfe eines Siebs und einem Trichter füllen wir unseren Kombucha nun in Flaschen ab.

Unser Ergebnis schmeckt in der Tat süßsauer und besitzt leichte Kohlensäure. Wir sind zufrieden 🙂


Ihr habt Lust euren eigenen Kombucha zu brauen?! Kein Problem!


Wenn ihr euch mal selbst mit Kombucha auseinandersetzen wollt und euer eigenes Gärgetränk herstellen wollt dann könnt ihr euch euer eigenes Starter Kit nachhause holen. Über unseren Link findet ihr alles Rund um das Thema Kombucha. Solltet ihr über den Shop etwas bestellen, erhalten wir eine kleine Provision.

Lasst es euch schmecken 🙂


Roadtrips in Nordamerika


Die besten Roadtrips in Nordamerika


Metropolen, Wildnis und kulinarische Vielfalt


Nordamerika ist nach Asien und Afrika der flächenmäßig drittgrößte Kontinent der Welt. Klimatisch beherbergt der große Kontinent so ziemlich alle Klimazonen der Erde. Während auf manchen kanadischen Inseln bereits Polarklima herrscht, findet man im Süden Floridas tropisches Klima vor. Genauso umfangereich wie die Klimazonen, so sind auch Flora & Fauna, Kultur und vor allem die Kulinarik der einzelnen Länder in Nordamerika. Nordamerika eignet sich durch die gut ausgebauten Straßen hervorragend für ausgiebige Roadtrips – egal ob mit dem Auto oder mit dem Camper. Von der Wildnis und der Einsamkeit in den kanadischen Wäldern bis hin zu den Stränden und dem Trubel in Miami. In Nordamerika findet garantiert jeder den geeigneten Roadtrip. Wir stellen euch hier unsere ‚besten Roadtrips in Nordamerika‘ vor. Jeden Roadtrip haben wir natürlich bereits selber gemacht. Ihr sucht nach Inspiration für mögliche Routen? Ihr plant gerade euren eigenen Roadtrip nach Nordamerika? Ihr wollt euch über kulinarische und kulturelle Highlights informieren? Dann seid ihr hier richtig!


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Nordamerika


Miami Beach

14 Tage Roadtrip Florida

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Niagarafälle Horseshoe Falls
  • Quebec Petit Champlain
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach
  • Beavertails Kanada
  • Kanu leihen Kanada
  • Wynwood Walls
  • Southernmost Point
  • Key Lime Pie

Roadtrip Kanada – Kulinarische Highlights der Ostküste


Roadtrip Kanada Ostküste


Elche, Ahornsirup, pulsierende Großstädte und jede Menge Wildnis – willkommen in Kanada! Das große Land nördlich der Vereinigten Staaten von Amerika hat alles zu bieten, was das Herz eines Travel Foodies höher schlagen lässt. Im Vergleich zur Westküste mit Vancouver, den Rocky Mountains und dem Banff Nationalpark ist die Ostküste in puncto Popularität eher der Underdog. Völlig zu Unrecht wie wir finden! Die Ostküste Kanadas ist geprägt von charmanten Städten, atemberaubenden Nationalparks und natürlich von den weltbekannten Niagarafällen. In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr an der Ostküste nicht verpassen dürft und natürlich – was ihr unbedingt probieren müsst!

[Werbung, da Nennung von Ortsnamen. Unbeauftragt und unbezahlt]


In 16 Tagen von Toronto nach Montreal


Unsere Reise beginnt Ende Mai im Herzen von Toronto. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 8,5 Stunden. Multi-Stopp Flüge (bspw. FRA-Toronto hin, Montreal-FRA zurück) gibt es in der Nebensaison bereits recht günstig, unter 500 Euro. Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 25 Minuten mit dem Zug. Die Millionenstadt begrüßt uns mit bewölktem Himmel, viel Trubel und ca. 15 Grad. Unser Hotel liegt zentral, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Von dort aus lässt sich die Stadt prima zu Fuß erkunden. Das Heimstadion des Basketballvereins Toronto Raptors, die Scotia Bank Arena, liegt direkt gegenüber. Auch der 553m hohe CN Tower lässt sich in wenigen Gehminuten erreichen. Wir haben natürlich erst mal Hunger – und Lust auf Burger! Der Hunger treibt uns durch die Straßen von Old Toronto. Wir finden RUDY, einen kleinen Burger Imbiss, und genießen unseren ersten Kanada Burger im Freien, mit Blick auf das Wahrzeichen der Stadt. Wir nutzen den restlichen Tag um uns durch die Straßen treiben zu lassen und stoßen abends in einer der vielen Bars in Downtown auf eine schöne Reise an.

Insgesamt haben wir für Toronto 2 Tage (1/2 Tag Ankunft, 1 voller Tag, 1/2 Tag Abfahrt) eingeplant. Der nächste Tag ist also voll gepackt mit Sightseeing.

Kurzum, an einem Tag Toronto solltet ihr Folgendes sehen:

  • Toronto Islands – der beste Blick auf die Skyline – Natur, Freizeitpark & Strand (Überfahrt mit der Center Island Ferry).
  • Das Multi Kulti Viertel rund um Kensington Market
  • Den CN Tower & Downtown
  • Das Stadion der Toronto Blue Jays
  • Den Nathan Phillips Square mit dem berühmten Toronto Schriftzug

Falls ihr zwischendurch durstig seid, lohnt sich ein Abstecher zum National Railway Museum – direkt daneben befindet sich die Steamwhistle Brewery. Hier bekommt ihr frisch gezapftes Bier – direkt vor Ort gebraut!

Tags darauf besuchen wir noch den Distillery District. Hier findet man etliche Galerien, Boutiquen und Kunst Inszenierungen in den Backstein Gebäuden des alten Fabrikgeländes. Unweit vom Distillery District sind Foodies im Paradies. Einige Gehminuten entfernt, im St. Lawrence Market, findet ihr alles was das kulinarische Herz für einen umfangreichen Lunch begehrt. An diesem Tag entdecken wir auch die wohl bekannteste Fast Food Kette Kanadas – Tim Horton’s. Die Donuts sind die besten, die wir auf der ganzen Kanada Reise hatten (dementsprechend haben wir während des Roadtrips öfter mal dort Halt gemacht)!


Am Nachmittag machen wir uns auf zum zweiten Stop: Die Niagarafälle. Was wir im Voraus oft gehört haben, bestätigt sich als wir dort sind: “ Die kanadische Seite der Fälle ist schöner als die Amerikanische!“. Und so ist es auch. Zwar stört uns der über-kommerzialisierte „Freizeitpark“ rund um die Wasserfälle, aber der Anblick des Naturspektakels macht alles wieder wett. Dabei gefallen uns zwar die Wasserfälle auf der amerikanischen Seite auch sehr gut, aber die kanadischen Horseshoe Falls sind tatsächlich noch beeindruckender. Wir entscheiden uns für eine Bootsfahrt bei Nacht mit Feuerwerk. Wir finden – es lohnt sich!

Am nächsten Morgen finden wir ein nettes Diner und probieren die Frühstücksspezialität schlechthin: Canadian Bacon bzw. Peameal Bacon. Er ist magerer als der amerikanische Bacon, wird mit Ahornsirup mariniert und, vor allem in Ontario, oft mit einer Maismehl Kruste zubereitet. Dazu gibt’s natürlich Pancakes und Rührei.


Wir fahren weiter in Richtung Osten. Unser Ziel ist der Algonquin Provincial Park. Hier haben wir uns gleich am Eingang des Parks eine gemütliche Hütte gemietet. Wir wollen zwei Tage wandern gehen um den Park zu erkunden. Es gibt unzählige gut ausgeschilderte Wanderungen jeglicher Länge. Mit etwas Glück findet man hier unter anderem Elche und Braunbären. Was sich unbedingt lohnt:

  • Oxtongue River Ragged Falls
  • Smoke Lake
  • Hardwood Lookout Trail
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach

Kulinarisch gibt es hier zwar nicht viel Auswahl – dafür ist das Angebotene umso besser. Wir lernen einen kanadischen Klassiker kennen: Poutine. Pommes mit Bratensoße und Mozzarella Stücken. Klingt komisch? Ist aber super lecker – wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Zu dem Hype um das kanadische Gericht später mehr. Außerdem probieren wir die beste Pasta außerhalb Italiens. In einem kleinen Lokal am Rande des Parks, in dem außer uns nur Einheimische sind, gibt es Pasta in einer cremigen Soße mit Hühnchen, Pilzen, Bacon und Knoblauchbrot dazu. Unglaublich gut!


Nach zwei Tagen in der Natur geht es am Mittag weiter nach Kingston. Die Stadt war, lange vor Ottawa, tatsächlich die erste Hauptstadt des Landes. Demnach gibt es auch einiges zu entdecken. Das solltet ihr sehen:

  • King Street
  • Rathaus und Marktplatz
  • Ufer Promenade

Doch Kingston dient für uns eigentlich nur als Zwischenstopp für eine Nacht. Unser Ziel sind die berühmten 1.000 Islands in der Nähe der Stadt. Wir entscheiden uns für einen Helikopter Flug. Von unserem Piloten erfahren wir viel über die beeindruckende Insel Landschaft und die Geschichte der einzelnen Inseln und Bauwerke, wie bspw. das Boldt Castle.


Weiter geht’s – nach einer Woche in Kanada kommen wir in der aktuellen Hauptstadt des Landes an. Wir sind in Ottawa! Ottawa ist das politische Zentrum des Landes. Rund um den Parliament Hill befinden sich etliche politisch relevante Einrichtungen der Stadt, wie bspw. das Parlamentsgebäude. Wir empfinden Ottawa als nicht besonders ’schöne‘ Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und entscheiden uns deshalb, an einem Tag die Stadt zu erkunden. Was ihr in Ottawa sehen müsst:

  • Parliament Hill
  • Byward Market

Byward Market ist ein hippes Viertel mit vielen kleinen Bars, Restaurants, Clubs, einer Markthalle und ist die Heimat eines ganz besonderen Gebäcks. Foodies aufgepasst, wir präsentieren – Beavertails. Den Namen verdankt dieses leckere Fettgebäck vermutlich seinem Aussehen. Es schmeckt ähnlich wie ein flacher Donut und wird mit verschiedenen Zutaten serviert. Wir haben den Klassiker probiert: Mit Zimt, Zucker und einem Stück Zitrone. Es schmeckt köstlich!


Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Osten. Wir kreuzen den Fluss Ottawa und verlassen damit die Provinz Ontario. Nun befinden wir uns in der überwiegend französischsprachigen Provinz Québec.

TIPP: Auf der Fahrt zum Zielort kommen wir durch Zufall am Parc Omega vorbei. Eine ca. 12km lange Strecke führt entlang von Wäldern, Seen und Hügeln durch den Safaripark. Der Park dient als Naturreservat für viele verschiedene einheimische Tier- und Pflanzenarten. Während man die Route mit dem eigenen Auto abfährt, kann man im Park eigenen Radiosender den interessanten Informationen zu den jeweiligen Tierarten, die sich im Park größtenteils frei bewegen können, lauschen. Das Aussteigen ist nur an bestimmten Punkten erlaubt.

Wir fahren weiter zu unserem eigentlichen Ziel für heute: Das Erholungs- und Skigebiet Mont-Tremblant in den Laurentinischen Bergen. Der idyllische Ort bietet eine zuckersüße Innenstadt mit bunten Holzhäusern und Hotels, die uns ein wenig an einen Freizeitpark erinnern. Wir schlendern durch den Stadtkern, bestaunen den Sonnenuntergang und die malerischen Farben, genießen leckeres Essen und ein paar Drinks bevor es am nächsten morgen weitergeht.


Wir fahren an Tag 9 weiter zum nächsten Zwischenstopp: Québec City. Unser Appartment für die nächsten zwei Tage liegt im Bezirk Saint-Roch. Der trendige Stadtbezirk lebt von seinen vielen kleinen Restaurants, Bars und Cafes – natürlich ideal für alle kulinarisch Begeisterten. Wir erkunden das Viertel und entdecken direkt unseren Lieblingssnack für die nächsten Tage – in flüssige Schokolade gedipptes Softeis. Das gibt es hier wirklich an jeder Ecke – und jeder scheint es zu lieben! Ebenfalls beliebt, Poutine. Zum Abendessen gibt es also den kanadischen Klassiker – hier findet man ihn jedoch nicht nur mit Soße und Käse. Einige Restaurants haben sich überwiegend auf das Gericht spezialisiert. Aus diesem Grund findet man hier etliche kreative und leckere Varianten. Es lohnt sich auf alle Fälle diese zu probieren.

Am nächsten morgen frühstücken wir auf unserem kleinen Balkon. Lebensmittel sind zwar nicht günstig in Kanada, aber natürlich günstiger (und gemütlicher) als frühstücken zu gehen. Bagels, Blaubeeren (die man auf einem der unzähligen Blaubeerfelder selber pflücken kann), Ei und Ahornsirup Müsli gehören selbstverständlich zur kanadischen Frühstücksausstattung! Spezialitäten, die Ihr in Québec probieren müsst:

  • Softeis mit Schokolade
  • Grand Pères (Kuchen / Gebäck mit Ahornsirup)
  • Poutine in allen Varianten
  • Tourtière (Fleischpastete)
  • Pâté chinois (pikanter, herzhafter Kuchenauflauf)

Nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß auf in die Altstadt. Vieux Québec und das dazugehörige Viertel Petit Champlain sind dabei besonders sehenswert. Welche Sehenswürdigkeiten ihr in Québec nicht verpassen dürft:

  • La Citadelle
  • Petit Champlain
  • Terrasse Dufferin
  • Fairmont Le Château Frontenac
  • La Fresque des Québécois
  • Vieux-Port de Québec
  • Louis Street (mit dem Cannonball Tree)

…und viele Weitere! Beim schlendern durch die Straßen gibt es viel zu entdecken. Lasst euch einfach treiben – die Stadt versprüht wirklich enorm viel Charme.

Bevor wir am nächsten Tag weiter fahren, haben wir uns einen halben Tag Spa Day eingeplant. Tag 11 wird also vormittags genutzt zum entspannen im überragenden Strøm spa nordique [völlige unbezahlte Werbung aus absoluter Überzeugung]. Ein Ort der absoluten Ruhe, Entspannung und nordischem Lifestyle.


Tiefenentspannt fahren wir nachmittags weiter zum nächsten Ziel der Reise: Eine einsame Hütte, mitten in der Pampa, in Saint-Felix d’Otis, in der Nähe von Saguenay. Genau der richtige Ort, um drei Nächte in Abgeschiedenheit zu verbringen. Wir haben einen eigenen Anlegesteg für unser geliehenes Kanu, zwei Sonnenliegen, einen großen Grill, viel Wald und Ruhe um uns herum – was will man mehr?! Wir grillen, wandern, fahren Kanu und relaxen. Die einzige Möglichkeit einzukaufen oder abends etwas zu essen ist La Baie, direkt am Rivière Saguenay. Hier sollte man unbedingt den fangfrischen Fisch in einem der Restaurants probieren!

Ganz auf Action verzichten können wir aber nicht. Saguenay und die Ortschaften drum herum, sind der ideale Ausgangspunkt für Ökosystem verträgliches Whale Watching in kleinen Gruppen in Les Bergeronnes am Sankt Lorenz Strom.

Leider haben wir zwar nur Rücken und Blas der Meeressäuger gesehen, sowie eine kleine freche Robbe, dennoch war das Whale Watching wirklich ein Erlebnis. Wir würden es wieder machen – vielleicht dann mit etwas mehr Glück! Abends testen wir eine der populärsten Diner Ketten in der Provinz Québec – St. Hubert. Hier gibt es allerlei verschiedene Gerichte rund um das Thema ‚Hühnchen‘. Gebraten, gegrillt, frittiert – für jeden ist was dabei. Wir sind positiv überrascht und genießen unser Diner Abendessen.


Am Vormittag von Tag 14 fahren wir zurück in Richtung Québec. Wir entdecken ein Schild mit Reklame für die Montmorency Falls und entscheiden uns dafür, einen Abstecher zu wagen. Wir sind beeindruckt. Der Wasserfall stürzt 83m in die Tiefe. Er ist der höchste Wasserfall der Provinz und über 30m höher als die Niagarafälle. Zum Wasserfall gelangt man mit einer Seilbahn oder zu Fuß. Der Fußweg über eine steile Holztreppe ist jedoch nichts für Menschen mit Höhenangst oder schwachen Nerven!


Wir fahren weiter zu unserem heutigen Ziel: Trois-Rivières. Hier verbringen wir den Abend und die Nacht, bevor wir zu unserem letzten Ziel der Reise aufbrechen. Die Stadt am Sankt-Lorenz Strom verfügt zwar nicht über unzählige Sehenswürdigkeiten, doch wir haben sie aus einem bestimmten Grund als Zwischenstopp ausgewählt. Sie zählt nämlich eine hohe Dichte sogenannter Microbrasseries im Stadtzentrum. In den kleinen Brauereigaststätten werden selbst gebraute, oft kreative Biere sowie kleine Speisen serviert. Oftmals wird auch ein Tasting der verschiedenen Biere am Tisch angeboten. In Trois-Rivières findet man unweit voneinander entfernt gleich mehrere dieser hippen Mikro-Brauereien – und mindestens eine davon mussten wir natürlich unbedingt testen! Darüber hinaus kommen auch Süßigkeiten Fans auf ihre Kosten. In jedem Café und jedem Laden gibt es sie – die Marshmallow Crisp Riegel. Knusprig, klebrig und uuunfassbar lecker für alle, die es gerne süß mögen.


Früh morgens an Tag 15 fahren wir weiter an unser letztes Ziel: Montreal. Die Stadt hat uns direkt in ihren Bann gezogen. Die Architektur, die unzähligen kleinen Restaurants und Bars, die vielen Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt machen sie zu etwas Besonderem. An diesem Tag wollen wir möglichst viel von der Stadt sehen – und wie immer lassen wir uns zu Fuß durch die Straßen treiben. Diese Sehenswürdigkeiten in Montreal dürft ihr nicht verpassen:

  • Mont Royal (Zu Fuß durch den Wald auf den Hausberg. Umwerfende Aussicht, guter Kaffee und leckere Muffins)
  • Notre-Dame de Montréal
  • Viertel Vieux Montreal (Altstadt. Touristisches Ziel No. 1)
  • Le Plateau & Mile End (trendige, alternativ angehauchte Multi-Kulti Viertel)
  • Hafen (wechselnde Veranstaltungen, Markt an der Uferpromenade etc.)

Selbst wenn ihr wie wir Pech habt, und es regnet bei eurem Besuch, gibt es dennoch Einige coole Sachen zu entdecken. Ihr wollt wissen, was man in Montreal bei Regen machen kann?! Hier findet Ihr einige Aktivitäten in Montreal bei Regen:

  • Ville souterraine de Montréal (die längste Untergrundstadt der Welt)
  • Pointe-a-Calliere (Interaktives Museum zur Geschichte Montreals)
  • Barbie Expo (wer Barbie mag, wird das Museum lieben)
  • Casino de Montréal

Neben den vielen bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Montreals (die man überall im Internet findet) gibt es aber auch kulinarisch einige Highlights in der Stadt. In Little Italy findet ihr beispielsweise viele original italienische Pizzerien und Pasticcerien, in Chinatown einige asiatische Restaurants. Doch im Herzen der Stadt findet ihr Restaurants mit kreativen und innovativen Speisen und Konzepten. Am ersten Abend entscheiden wir uns deshalb für ein Californisches Restaurant mit Beach Flair und jeder Menge origineller Bowls. Natürlich gibt es kulinarisch aber noch viel mehr zu entdecken.

Unsere Highlights – Spezialitäten, die ihr in Montreal probieren müsst:

  • Sandwich mit Räucherfleisch am Boulevard St. Laurent (traditionell mit Senf, Pommes, Krautsalat, Sauergurke und eine Kirsch-Cola dazu!)
  • Grilled Cheese Sandwich
  • Butter tart (wieder was für die Schleckermäulchen)
  • Montreal Bagels (süßer, massiger aber dennoch flacher als die Amerikanischen)

(Mehr über die kanadische Spezialitäten erfahrt ihr in unserem KANADA Beitrag)


Nach zwei Tagen Sightseeing und kulinarischen Highlights entscheiden wir uns am letzten Abend für einen Besuch im Casino de Montréal. Wir stoßen an – auf einen unglaublichen Roadtrip mit Momenten und Eindrücken, die wir nie mehr vergessen werden. Kanada ist ein wahnsinnig beeindruckendes und vielfältiges Land, in das wir uns sofort verliebt haben. Als nächstes wollen wir unbedingt auch die Westküste mit dem Auto unsicher machen. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

BELIZE, COSTA RICA, KOLUMBIEN


Spezialitäten in Belize, Costa Rica und Kolumbien


Auf unserer Tour durch Mittel- & Südamerika durften wir viele spannende Länder kennenlernen. In diesem Beitrag findet ihr unsere kulinarischen Highlights aus Belize, Costa Rica und Kolumbien. Jedes dieser Länder hat uns unglaublich fasziniert und bleibende Eindrücke hinterlassen. In der mittelamerikanische Küche findet man karibische Einflüsse, viele Reis und Bohnen Gerichte sowie Frittiertes und eine Vielfalt an exotischen Früchten. Ihr fragt euch, was ihr in Belize, in Costa Rica oder in Kolumbien essen solltet?! Nachfolgend findet ihr unsere Highlights dieser drei Länder.


Das solltet ihr in Belize probieren


Belizianische Fry Jacks

Fry Jacks

Eine der beliebtesten Spezialitäten Belizes sind Fry Jacks. Dabei handelt es sich um frittiere Teigtaschen, die traditionell zum Frühstück serviert werden. Die hauptsächlich aus Mehl, Salz und Wasser hergestellten Teigtaschen werden in heißem Öl goldbraun frittiert. Im Anschluss werden sie entweder mit Butter, Honig oder Marmelade gegessen. Das beliebte belizianische Frühstück gibt es jedoch nicht nur als Süße sonder auch als salzige Variante. Sie werden gerne mit Ei, Käse oder Bohnen gegessen.

Unser Rezept für belizianische Fry Jacks findet ihr hier.


Kakaoplantage

Kakao

Belizianischer Kakao blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits bei den indigen Mayas galt Kakao als Sinnbild des Lebens und wurde entsprechend zelebriert. In Belize findet man daher viele Kakaoplantagen die aus ihren Bohnen eigene Schokolade herstellen. Man nennt dieses Verfahren „from Bean to Bar“. Das bedeutet, die Kakaobohnen werden direkt zu Schokolade weiterverarbeitet. Die belizianische Schokolade ist fruchtig, frisch und hat meist einen extrem hohen Kakaoanteil. Echte belizianische Schokolade ist demnach eigentlich immer Zartbitterschokolade.


Das solltet ihr in Costa Rica probieren


Gallo Pinto

Gallo Pinto

Eine sehr beliebte Spezialität Costa Ricas ist Gallo Pinto. Das lateinamerikanische Gericht besteht traditionell aus gebratenem Reis mit Bohnen. Er wird oft zusammen mit einem Spiegelei, weißem Käse (meist Queso Frito) und je nach Gusto mit einer Kochbananen oder Rindfleisch serviert. Gewürzt wird das Gericht mit einer in Lateinamerika beliebten Würzsoße, der Salsa Inglesa (ähnlich der Worcestershiresauce). In Costa Rica findet ihr eine einheimische Varainte der beliebten Würzsoße, sie heißt Salsa Lizano. Typischerweise handelt es sich bei Gallo Pinto um ein Frühstücksgericht. Hier findet Ihr unser Rezept für Gallo Pinto.


Casado

Casado

Casado ist ebenfalls ein beliebtes Gericht Costa Ricas. Wie bei Gallo Pinto sind auch hier die Hauptbestandteile Reis und Bohnen. Traditionell wird das Reis-Bohnen Gericht mit Kochbananen, Salat, einem Protein wie Hühnerfleisch und Tortillas serviert. Man findet zudem einige weitere Varianten z.B. mit Spinat und Karotten. Casado ist in ganz Lateinamerika beliebt, es heißt jedoch in jedem Land ein wenig anders und wird ebenfalls ein bisschen anders zubereitet. Unser Rezept für Casado gibt’s hier.


Cacao Sweety

Cacao Sweety

Eine mittel- & südamerikanische Spezialität die süchtig macht – echte Kakaobohnen mit Caramel oder Zucker ummantelt. Die von heimischen Plantagen stammenden Kakao Nibs werden mit einer Zuckermasse überzogen und anschließend geröstet. Die bittere Note der Kakaobohnen ergeben in Kombination mit dem Zucker eine einzigartiges Geschmackserlebnis. Für Kakaoliebhaber ein absolutes Muss!


Das solltet ihr in Kolumbien probieren


Kolumbianische Empanadas

Empanadas

Sehr beliebt in Kolumbien sind Empanadas. Die in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas verbreiteten Teigtaschen werden aus Mais – und / oder Weizenmehl hergestellt und in heißem Öl frittiert. Die Füllung der Empanadas besteht u.a. aus Hackfleisch, Zwiebeln, Hülsenfrüchten und Kreuzkümmel. Ebenso findet man Versionen mit Ei und Reis als Füllung. Die Teigtaschen werden in Kolumbien traditionell zum Kaffee gereicht. Häufig wird auch eine Tomatensalsa aus frischen Tomaten, Limettensaft und Kräutern als Beilage serviert. Hier gibt’s unser Rezept für Empanadas Colombianas mit Tomatensalsa.


Panelitas

Dulce de Leche / Panelitas

Die Kolumbianer lieben, wie die meisten Lateinamerikaner, Dulce con Leche. Die Creme aus Milch, Zucker und Vanille wird entweder als Brotaufstrich oder zur Zubereitung unterschiedlichster Süßspeisen verwendet. Eine spannende Süßigkeit sind die sogenannten Panelitas. Man findet sie besonders häufig zur Weihnachtszeit. Die kleinen Bällchen entstehen aus einem Gemisch aus Dulce de Leche, Kokosnuss und Mandeln. Die Mischung wird zu kleinen Kugeln geformt, für einige Stunden gekühlt und im Anschluss serviert. Sie sind meist extrem süß aber man muss sie unbedingt einmal probiert haben.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


  • Bananenplantage

Belizianische, Costa-ricanische und kolumbianische Getränke


Das wohl beliebteste Getränk Mittel- und Südamerikas ist natürlich Kaffee. Es gibt unzählige Kaffeeplantagen und somit findet man überall frischen und feinsten Kaffee. In Kolumbien nennt man den Kaffee übrigens Tinto. Er bezeichnet einen kleinen milden und süßen Kaffee, der nahezu an jeder Ecke zu finden ist.

Neben Kaffee findet man vielerorts auch Trinkschokoladen. Durch die vielen Kakaoplantagen ist dieser zwar weitverbreitet, gilt aber gleichzeitig als Luxusgetränk. Gewöhnungsbedürftig: In Kolumbien wird die trinkbare Schokolade übrigens gerne mal mit Käse gereicht.

Auch Bier gibt es reichlich in Mittel- und Südamerika. Sowohl das Belizianische als auch die kolumbianischen Biere sind Lagerbiere und sehr süffig. Gerade bei hohen Temperaturen kann so ein kühles lateinamerikanisches Bier manchmal wunder wirken 🙂

Aufgrund der vielen einheimischen, tropischen Früchte, wird in Lateinamerika auch viel Fruchtsaft getrunken. Die Säfte werden entweder pur, oftmals auf Eis, oder mit Rum serviert.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Belize, Costa Rica und Kolumbien


Wir haben von allen drei Ländern bisher leider nur ein Bruchteil kennengelernt. Insofern ist es vermessen hier detailreiche Auskünfte zugeben. Fakt ist aber, dass wir definitiv wieder kommen werden und insbesondere Costa Rica und Kolumbien nochmals intensiv bereisen wollen. Das Lateinamerikanische Flair, die Naturvielfalt, die Gastfreundlichkeit der Menschen sowie das gute Essen sind nur einige der Argumente.

In Belize durften wir mit dem Blue Hole eines der schönsten Naturschauspiele der Erde bestaunen. Auch wenn der Flug mit Tropic Air ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, lohnt sich jede Sekunde die man entlang des Belize Barrier Reefs fliegt. Eine solche Farbenpracht konnten wir bisher nur selten bestaunen.

Costa Rica hat uns ganz besonders gut gefallen, was vermutlich an der wundervollen Vegetation und dem umfassenden Artenreichtum liegt. Eine Wanderung durch den Regenwald ist ein absolutes Muss. Naturliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf Ihre Kosten. Die Flora und Fauna Costa Ricas ist einer der beeindruckendsten der Welt. Neben Waschbären, Nasenbären, Schlangen, Giftfröschen, Affen und vielen verschiedenen Vogelarten hatten wir auch das Glück, das Nationaltier des Landes live zu sehen: Das Faultier!

In Kolumbien haben wir leider nur die Stadt Cartagena kennengelernt. Wir wussten zwar vorab, dass die Stadt viel koloniales Flai haben soll, doch so schön hätten wir sie uns im Traum nicht ausmalen können. Cartagena zählt zu den schönsten Städten, die wir bisher besucht haben. Die im 16. Jahrhundert gegründete Hafenstadt ist unglaublich farbenprächtig, lebendig und aufregend. Jedes einzelne Kolonialgebäude ist eine Attraktion für sich. Kolonialarchitektur, Blumen und Farben soweit das Auge reicht. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an leckerem Streetfood. Für uns ein absolutes Must see!