5 Tage Wellness & Genuss auf dem Rhein – Unsere Flusskreuzfahrt auf der VIVA ONE


Viva Cruises Boppard

Reisebericht Flusskreuzfahrt mit der VIVA ONE

Hinweis: Diese Reise fand im Rahmen einer Einladung von Viva Cruises statt. Alle Eindrücke und Meinungen sind unsere eigenen.


Wellness Kreuzfahrt Viva One Rhein

Manchmal braucht es gar keine Fernreise, um komplett abzuschalten. Unsere 5-tägige Flusskreuzfahrt mit VIVA Cruises auf dem Rhein hat uns genau das gezeigt: Entschleunigung, Genuss und überraschend viel Erlebnis – und das direkt vor der eigenen Haustür.

Der Reiseplan auf der ‚Wellness- & Genusskreuzfahrt‘ mit der VIVA ONE führt uns von Frankfurt über das urige Städtchen Boppard in die Metropolen Bonn & Köln. Von dort aus geht es weiter in Richtung Koblenz und wieder zurück nach Frankfurt.


Ankommen und Abschalten: Start in Frankfurt am Main


Unsere Reise beginnt in Frankfurt am Main, wo wir an Bord eines modernen Flussschiffs gehen – die VIVA ONE. Schon beim ersten Betreten wird klar: Hier erwartet einen kein klassisches Kreuzfahrt-Feeling, sondern vielmehr eine stilvolle, fast hotelartige Atmosphäre.

Ein echtes Highlight direkt zum Start: Statt klassischem Mittagessen erwartet uns ein liebevoll angerichteter High Tea mit einer beeindruckenden Auswahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten – von feiner Patisserie über Kuchen und Desserts bis hin zu kleinen, raffinierten Snacks. Begleitet von Kaffee- und Teespezialitäten war das der perfekte Einstieg in diese Genussreise.

High Tea Viva Cruises
Frankfurt

Das Schiff – die Viva One – Ein Boutiquehotel auf dem Rhein


Die VIVA ONE fühlte sich für uns vom ersten Moment an wie ein schwimmendes Boutiquehotel. Modernes Design, hochwertige Materialien und ein durchdachtes Raumkonzept ziehen sich konsequent durch alle Bereiche an Bord.

Besonders beeindruckt haben uns die Kabinen: Egal ob klassische Außenkabine, Balkonkabine oder großzügige Suite – jede Kategorie ist stilvoll, ruhig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Warme Farben, hochwertige Möbel und eine klare, moderne Architektur schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt.

Ein echtes Highlight sind die Badezimmer. Anders als auf vielen Schiffen wirken sie nicht wie typische „Kabinenbäder“, sondern eher wie kleine Design-Bäder aus einem Boutiquehotel. Hochwertig gefliest, großzügig geschnitten, High-End Pflegeprodukte und vor allem: ohne die sonst übliche kleine Stufe zwischen Bad und Wohnbereich. Dieses durchgängige Raumgefühl macht einen überraschend großen Unterschied.

Im Vieo nehmen wir euch mit auf eine kleine Roomtour durch unsere Balkonkabine 220 auf der VIVA ONE. Kommt mit!

Auch die Fensterlösungen zeigen, wie viel Wert auf Komfort gelegt wird. In der Balkonkabine mit französischem Balkon lassen sich die großen Fensterfronten dreifach öffnen – ein Detail, das man so auf Flussschiffen selten findet und das für echtes „Frischluft-Feeling“ sorgt.

In den Suiten genießt man zusätzlich zu den bodentiefen Fensterfronten, die den Blick auf den Rhein fast schon ins Zimmer holen, einen kleinen, gemütlichen, möblierten Balkon. Gerade während der Fahrt entsteht so dieses besondere Gefühl, mitten in der Landschaft zu sein.

Leben an Bord – Wellness, Fitness & Details

Das Reisekonzept mit dem Fokus auf Wellness & Genuss wurde konsequent umgesetzt. Jeden Morgen verschiedene Yoga-Einheiten mit einem Wellness-Coach, Aromatherapie Workshop, eine inkludierte 30-minütige Massage für jeden Gast und ein moderner Spa-Bereich mit Dampfbad & Infrarot Kabine sorgen für Entspannung. Für uns ein besonderes Detail: Jeder Gast bekam einen Relax-Roller mit Duftöl auf die Kabine und konnte sich täglich ein kleines Jutesäckchen mit getrockneten Kräutern wie bspw. Lavendel & Kamille selbst befüllen. Der Fitness Bereich ist klein, beinhaltet aber alles, was man für ein ausgiebiges Training benötigt. Besonders schön: die nachhaltige Metall-Trinkflasche für jeden Gast und die dazugehörigen Wasser-Auffüll-Stationen.

Auch die öffentlichen Bereiche stehen dem in nichts nach: viel Glas, offene Räume und stilvolle Lounges. An Deck befindet sich ein schöner Außenbereich mit einem kleinen Pool sowie vielen Liege- & Sitzmöglichkeiten bei schönem Wetter. Das Schiff bietet eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Nichts wirkt überladen oder laut – vielmehr hat alles diesen entspannten, hochwertigen Boutiquehotel-Charakter, der die Reise so besonders macht.


Die beiden Restaurants an Bord


Hauptrestaurant: Das Riverside Restaurant

Das Hauptrestaurant für Frühstück, Mittag- und Abendessen an Bord ist das Riverside Restaurant. Mittags sowie auch am Abend waren wir deshalb überwiegend dort zu Gast. Beispiele für servierte Gerichte am Abend:

  • Glasierte, rosa gebratene Lammhüfte mit Knoblauch-Kartoffelpüree, Confit-Gemüse, Pastinakenchips
  • Kross gebratene Maispoulardenbrust mit Orichette, Grana Padano Splitter, Tomatensugo
  • Gebratenes Lachsforellenfilet mit gagrilltem Spargel, Spinat-Quinoa und Zitronenschaum
  • Immer auch eine vegetarische Option wie bspw. Gerstenrisotto mit sonnengetrockneten Tomaten, gegrilltem Spargel, Aubergine, Pesto-Sauce & Parmesan – auf Wunsch auch vegan zubereitet
  • Zitronen-Tartlette mit Rhabarber Crumble

Die Gerichte waren durchweg hochwertig, schön angerichtet und geschmacklich sehr stimmig – auch wenn sie für unseren Geschmack hier und da etwas mutiger gewürzt sein dürften – das ist aber ein rein subjektiver Eindruck.

Bistro – Showküche & Steakhouse-Vibes

Das zweite Restaurant an Bord, das Bistro, bietet eine offene, verglaste Küche – hier kann man den Köchen direkt bei der Arbeit zusehen. Mittagessen und Abendessen sind auch hier möglich. Eine Reservierung ist empfohlen, da das Bistro nur wenige Plätze bietet. Kulinarisch geht es etwas in Richtung Steakhouse/Barbecue, jedoch auf sehr hohem Niveau:

Dazu kommt die besondere Lage am Heck des Schiffs, mit einem wunderschönen Blick auf das Wasser – gerade zum Sonnenuntergang ein echtes Erlebnis.

Das Team – von Service bis Küche

Ein großes Lob auch an das Team der beiden Restaurants: Ein Mitreisender mit mehreren Allergien und Unverträglichkeiten wurde jederzeit individuell betreut – flexibel, aufmerksam und absolut professionell.

Blick hinter die Kulissen – Die Bordküche

Für uns besonders spannend: Wir durften einen Blick hinter die Kulissen der Bord-Küche werfen. Hier arbeiten Köche & Servicepersonal rund um die Uhr um die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision und Qualität hier auf engstem Raum gearbeitet wird. Hut ab!


Kulinarik an Bord – Fine Dining trifft Flusskreuzfahrt


Da sich bei uns alles ums Thema Genuss dreht, müssen wir diesem Punkt einen eigenen Abschnitt widmen – denn was hier geboten wird, geht in vielerlei Hinsicht über das hinaus, was man auf einer Flusskreuzfahrt erwarten würde.


Gala Dinner auf der VIVA ONE – ein Auftakt auf hohem Niveau

Am ersten Abend fand direkt das festliche Gala-Dinner statt – und hier wurde bereits deutlich, auf welchem kulinarischen Niveau sich diese Reise bewegt. Das mehrgängige Menü am ersten Abend setzte direkt ein Statement:

  • Marinierter Graved Lachs mit Brezel-Croutons & Mezclun
  • Artischocken-Trüffelsuppe
  • Gebratene Jakobsmuschel mit Haselnuss-Selleriepüree & Safran-Zitronencreme
  • Wahlweise langsam gebratenes Black Angus Filet oder vegetarisches Beef Wellington
  • Schokoladen-Lava-Kuchen mit Vanilleeis & Pistazienschaum
  • Käseauswahl, Petit Fours & Cognac

Ein Indkator für feine Handwerkstkunst in der Pattiserie – hat der angekündigte Lava-Cake auch tatsächlich einen weichen Kern und den gewollten Lava-Effekt? Seht selbst!

Begleitet wurde das Gala Dinner von abgestimmten, teils Falstaff-prämierten Weinen, die qualitativ deutlich über dem üblichen Niveau liegen.


Frühstück – alles, was das Herz begehrt

Der Tag begann mit einem großzügigen Frühstücksbuffet:

  • Sekt, Lachs, Wurst- und Käseauswahl
  • Frisches Brot und Brötchen
  • Verschiedene Marmeladen & süße Aufstriche
  • „Healthy Corner“ mit leichten und frischen Optionen
  • Sekt & verschiedene Säfte

Ergänzt wurde das Buffet durch à la carte Gerichte wie Waffeln, Avocado-Toast oder frisch zubereitete Eierspeisen. Im Video nehmen wir euch mit an’s Frühstücksbuffet der Viva One:

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Zubereitung der am Tisch bestellten Speisen konnte teilweise etwas dauern – also lieber ein bisschen Zeit für ein gemütliches Frühstück einplanen morgens.


Lunch – Vielfalt & Live Cooking

Mittags erwartete uns eine Mischung aus à la carte Gerichten, Buffet und einer Live-Cooking-Station im Riverside Restaurant, an der frisch gekocht wurde. Ein Mittagessen war möglich sowohl im Hauptrestaurant Riverside als auch im Restaurant Bistro. Dazu ein Dessertbuffet, das kaum Wünsche offen ließ.


Getränke – All Inclusive auf „Luxury“-Niveau

VIVA Cruises selbst nennt sein All-Inclusive Konzept schlicht VIVA All-Inclusive. Wir durften rund um den Globus bereits viele All-Inclusive Konzepte erleben und können mit voller Überzeugung behaupten – hierbei handelt es sich eher um ein Luxury All-Inclusive als um ein standard All-Inclusive Konzept.

Auch beim Thema Getränke wird auf der VIVA ONE nicht gespart:

  • Hochwertige Spirituosen von namhaften Herstellern
  • Klassische und signature Cocktails – allesamt ausgezeichnet
  • Kreative alkoholfreie Spritz & Cocktails
  • Ausgewählte Weine die teils über das Standard Segment hinausgehen
  • Selbst Champagner ist im All-Inclusive-Konzept enthalten
  • Negroni Bar Viva One
  • Alkoholfreie Spritz Viva One
  • Margarita Viva One
  • Kir Royal Viva One

Die Reiseziele – Frankfurt – Boppard – Bonn – Köln – Koblenz – Frankfurt


Nachdem wir Frankfurt hinter uns gelassen hatten setzten wir nach einem hervorragenden Gala Dinner in der Nacht Kurs Richtung Boppard. Das erste Ziel unserer Reise auf dem Rhein.

Boppard – Wein, Geschichte & unvergessliche Begegnungen

Früh am nächsten Morgen erreichten wir Boppard – eine der charmantesten Stationen entlang des Mittelrheins. Die kleine Stadt versprüht mit ihren verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und der direkten Lage am Wasser sofort eine besondere Ruhe.

Um 09:00 Uhr startete unsere Wein- & Kultur-Tour mit den Jungs von Boppard Tours. Viele verschiedene Weine der Region sowie frische Brezeln, Käse, Wurst und hausgemachte Aufstriche erwarteten uns im Holz-Bollerwagen. Die Tour war nicht nur kulinarisch spannend (inklusive überraschendem Whiskyfass-Wein), sondern auch kulturell ein echtes Erlebnis. Gerade die Kombination aus der Verkostung regionaler Weine und persönlichen Geschichten machte diese Tour so authentisch.

Ein echtes Highlight war unser Besuch in der St. Severus Kirche. Dank des Pfarrers bekamen wir Zugang zu sonst verborgenen Bereichen – darunter ein unterirdischer Zugang zu einem historischen Taufbecken. Plötzlich öffnete sich ein sonst verborgener Zugang im Boden und wir durften hinabsteigen zu diesem gut gehüteten Geheimnis der Bopparder Stadtgeschichte. Im Anschluss konnten wir sogar noch ein kurzes, privates Orgelkonzert erleben.

Im Thonet-Museum wurde es dann designhistorisch: Hier taucht man tief in die Geschichte der berühmten Bugholzmöbel ein, die bis heute weltweit bekannt sind. Spannend zu sehen, wie viel internationale Designgeschichte in so einem kleinen Ort steckt.

Thonet Museum Boppard
Thonet Museum Boppard
Thonet Museum Boppard

Bonn bei Nacht – unterwegs mit dem Nachtwächter

Am Abend legten wir in Bonn an – und die Stadt zeigt gerade nachts eine ganz besondere Atmosphäre. Die beleuchteten Fassaden, die ruhigen Gassen und die Geschichte, die an vielen Ecken spürbar ist, machen diesen Stopp besonders.

Bei der Nachtwächter-Tour von VIVA Cruises organisiert, ging es weniger um klassische Fakten, sondern vielmehr um Geschichten. Von Bonn als ehemalige Hauptstadt über das Leben im Mittelalter bis hin zu kleinen Anekdoten, die man in keinem Reiseführer findet.

Besonders spannend war die Mischung aus Historie und Unterhaltung – man merkt schnell: Diese Art, eine Stadt zu entdecken, bleibt deutlich mehr im Kopf als eine klassische Führung.


Köln – Dom, Kölsch & kölsche Originale

Begleitet von entspannten Jazz-Klängen in der VIVA One Bar erreichten wir noch spät am Abend Köln mit Blick auf den Dom bei Nacht.

Köln empfing uns am nächsten Morgen wie gewohnt – lebendig, bunt und typisch kölsch. Leider hatten wir nur wenig Zeit vor Ort, deshalb entschieden wir uns für die Fahrradrikscha-Tour von VIVA Cruises. Eine perfekte Möglichkeit, die Stadt entspannt und gleichzeitig sehr nahbar zu erleben.

Natürlich durfte der Kölner Dom nicht fehlen – beeindruckend wie eh und je. Doch fast noch spannender waren die kleinen Geschichten am Wegesrand die uns unser junger Guide erzählt hat: Figuren wie Tünnes und Schäl, die tief in der kölschen Kultur verankert sind, oder der Willi-Ostermann-Brunnen als Hommage an den Kölner Karneval. Übrigens – Wer den Figuren Tünnes an die Nase fasst bzw. sie reibt, soll Glück und Wohlstand im Leben anziehen. Hat Florian natürlich direkt ausprobiert.

Ein Stopp im Früh am Dom gehörte selbstverständlich dazu. Hier wird schnell klar: Köln ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern vor allem ein Lebensgefühl.


Koblenz – Deutsches Eck & Festung

Am Abend erreichen wir Koblenz und haben noch die Möglichkeit eine Weile von Bord zu gehen. Hier trifft Geschichte auf beeindruckende Landschaft. Am Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, bekommt man ein Gefühl für die geografische und historische Bedeutung dieser Region.

Festung Koblenz
Koblenz

Den nächsten Tag nutzen wir für einen Spaziergang durch die Altstadt. Zu Fuß vom Liegeplatz kann man entspannt in die Stadt laufen. Der Spaziergang führt vorbei an kleinen Plätzen, Cafés und historischen Gebäuden – alles wirkt entspannt und gleichzeitig voller Geschichte.

Die Festung Ehrenbreitstein, hoch über der Stadt gelegen, bietet nicht nur spannende Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch einen der schönsten Ausblicke der gesamten Reise. Von hier oben wird einem erst richtig bewusst, wie beeindruckend die Rheinlandschaft eigentlich ist.


Zurück nach Frankfurt

Wir legen ab und machen uns auf den Weg zurück nach Frankfurt. Frankfurt erreichen wir am nächsten Morgen früh und es ist Zeit für die Ausschiffung. Besonderer Nervenkitzel? Die vielen niedrigen Brücken sind immer wieder ein echtes Highlight – da heißt es an Bord ‚Kopf einziehen!‘ Die geschulte Crew beäugt jedes Manöver und natürlich auch die Gäste an Deck aber natürlich ganz genau.


Unser Fazit – Mehr als nur eine Flusskreuzfahrt

Ganz ehrlich: Wir sind ohne große Erwartungen an das Thema Flusskreuzfahrt herangegangen – und wurden wirklich überrascht. Was wir erlebt haben, war keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise voller Genuss, Entschleunigung und besonderer Momente.

Die Kombination aus hochwertiger Kulinarik, stilvollem Ambiente an Bord und abwechslungsreichen Stopps entlang des Rheins hat für uns perfekt funktioniert. Dazu kommt dieses besondere Gefühl, morgens in einer neuen Stadt aufzuwachen, ohne ständig Koffer packen zu müssen.

Vor allem die VIVA ONE hat unseren Blick auf Flussreisen komplett verändert – weg vom Klischee, hin zu einem modernen, hochwertigen Reiseerlebnis mit Boutiquehotel-Charakter.

Für uns steht fest: Das war definitiv nicht unsere letzte Flusskreuzfahrt.


Die Reise mit der VIVA ONE von VIVA Cruises ‚Zwischen Metropolen und Wellness‘ ab Frankfurt über Boppard, Bonn, Köln & Koblenz und zurück nach Frankfurt kostet ab 775 Euro pro Person bei Zweierbelegung inklusive Vollpension und aller an Bord konsumierten Getränke.

Weitere Routen von VIVA Cruises umfassen ebenfalls Flussreisen außerhalb Deutschlands wie bspw. im Duoro Tal in Portugal, auf der Seine in Paris oder auf dem Po in Italien.

Schiffsreisen Hochseekreuzfahrten


Halong Bucht Vietnam

Kulinarische Schiffsreisen auf den Weltmeeren


Hochseekreuzfahrten eröffnen ein unvergleichliches Panorama kulinarischer Entdeckungen – von der Karibik über Mittelamerika bis nach Asien. An Bord erwartet Reisende eine große Vielfalt an gastronomischen Angeboten: von internationalen Spezialitäten über kreative Fine-Dining-Konzepte bis hin zu authentischen regionalen Gerichten, die die Kultur der bereisten Länder widerspiegeln.

Die Kreuzfahrtrouten verbinden Genussmomente auf See mit kulinarischen Erlebnissen an Land. So lassen sich lokale Märkte, Streetfood-Klassiker oder gehobene Restaurants direkt in die Reise integrieren. Hochseekreuzfahrten sind damit ideal für alle, die Komfort, abwechslungsreiche Routen und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse auf einmal erleben möchten.


Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben


Singapur Downtown

14 Tage Asien | TUI Cruises | Singapur – Vietnam – Hongkong – Vietnam – Singapur (in Zubereitung)

Blue Hole

14 Tage Mittelamerika | TUI Cruises | Dom. Rep. – Jamaika – Mexiko – Belize – Honduras – Costa Rica – Panama – Kolumbien – Dom. Rep. (in Zubereitung)


Schiffsreisen Flusskreuzfahrten


Viva Cruises Viva One

Kulinarische Schiffsreisen auf dem Fluss


Flusskreuzfahrten bieten eine entspannte Möglichkeit, kulinarische Vielfalt direkt vor der eigenen Kabinentür zu entdecken. Auf Routen entlang von Rhein, Donau oder Rhône trifft man nicht nur auf malerische Landschaften und historische Städte, sondern auch auf regionale Spezialitäten, die das Herz jedes Genießers höherschlagen lassen.

An Bord stehen lokale Produkte, kreative Menüs und traditionelle Gerichte im Mittelpunkt, oft ergänzt durch Wein- und Spirituosenverkostungen aus der jeweiligen Region. Flusskreuzfahrten verbinden so Genuss, Kultur und Komfort auf einzigartige Weise – ideal für alle, die kulinarische Entdeckungen mit entspanntem Reisen verbinden möchten.


Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben



Portugal


Portugal

Spezialitäten Portugal


Portugal ist das westlichste Land Europas und besticht durch seine wundervolle Atlantikküste. Die vielen Küstenabschnitte mit ihren traumhaften Stränden insbesondere an der Algarve laden zum erholen und sonnenbaden ein. Das Land überzeugt zudem mit viel Kultur, alten historischen Bauten, malerischer Landschaft und einer hervorragenden mediterranen Küche. Besonders für Fischliebhaber ein wahres Paradies. Was Ihr in Portugal unbedingt essen und trinken solltet findet ihr im Folgenden.


Das solltet ihr in Portugal probieren


Bacalhau

Ein absolutes Muss und wohl das Nationalgericht Nummer 1 Portugals ist Bacalhau. Den gesalzene Kabeljau gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Ob in kleingehackter Form al frittierte Kügelchen oder klassisch gebraten in Zwiebeln und Öl, serviert mit Gemüse und Kartoffeln – an Bacalhau führt in Portugal kein Weg vorbei.


Amêijoas à Bulhão Pato

Bei diesem Gericht ist neben den frischen Muscheln insbesondere der unglaublich leckere Sud in dem die Muscheln zubereitet werden das Highlight. Die Soße aus Weißwein, Knoblauch, Koriander und Olivenöl ist sehr geschmacksintensiv und schmeckt ganz hervorragend mit dem dazu gereichten frischen Brot.

Amêijoas à Bulhão Pato


Francesinha

Bei Francesinha handelt es sich um eine verrückte aber wahnsinnig leckere portugiesische Version des Sandwichs. Das Brot wird Schicht um Schicht mit geräuchertem Fleisch (Rind oder Huhn), Linguica, Schinken und jeder Menge Käse belegt. Zum Abschluss kommt noch ein Spiegelei on top. Das Sandwich wird dann in einer Tomaten- Biersoße serviert und mit Piri Piri verfeinert. Nichts für die schlanke Linie aber sehr lecker 🙂


Peixe do dia

Portugal ist für Fischliebhaber ein echter Traum. Überall an der Küste findet man hervorragenden frischen Fisch. Häufig kann man von unterschiedlichen fangfrischen Fischen auswählen (Berechnung erfolgt nach Gewicht) der dann im Anschluss gebraten und am Tisch filetiert wird. Serviert wird der Fisch dann mit Gemüse und Kartoffeln

Für uns ein absolutes Highlight!


Frango Piri-Piri

Frango oder Chicken Piri Piri ist eine sehr leckere, portugiesische Version des Grillhähnchens. Das Huhn wird komplett zerlegt und für einige Stunden in einer flüssigen Piri Piri Gewürzmarinade eingelegt (Vorsicht scharf!). Im Anschluss wird das marinierte Huhn dann auf Holzkohle gegrillt. Eine echte Spezialität, die pur mit Kartoffeln und Salat serviert wird.

Frango Piri-Piri


Cataplana 

Die Cataplana bezeichnet einen portugiesischen Kupfer- oder Eisentopf mit Deckel und Griffen. Hierin werden Fisch, Muscheln und Gemüse schonend im eignen Sud unter Zugabe einiger Gewürze gegart und frisch aus dem Topf serviert. Eine spannende Kochart – für uns allerdings mit etwas zu wenig geschmacklicher Finesse.

Cataplana


Pastéis de Nata

Kein Besuch in Portugal ohne mindestens einmal eine Pastel de Nata probiert zu haben. Die kleinen Blätterteigtörtchen sind mit Konditorcreme gefüllt und eine leckere süße Sünde. Die kleinen Törtchen wurden wohl bereits im 18. Jahrhundert von Mönchen erstmals kreiert.

Pastéis de Nata


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Portugal Getränke


In Portugal gehört Wein, wie in Spanien oder Italien zur allgemeinen Esskultur dazu. Man findet hier einige lokale portugiesische Rebsorten die durchaus mit den großen europäischen mithalten können. Je nach Region variieren allerdings die Namen der Rebsorten was zur Verwirrung sorgen kann. portugiesische Weißwein sind meist frische und trocken während Rotweine von geschmeidig bis tanninstark variieren.

Besonders bekannt ist jedoch der portugiesische Portwein. Der alkoholstarke und süße Wein ist vermutlich der Exportschlager Nummer 1 in Portugal. Die meist noch traditionelle Herstellung macht den Wein zu etwas ganz Besonderem. Man unterscheidet grundsätzlich in Ruby (rötlich mit starken Fruchtaromen) und Tawny (bräunlich mit Karamellnoten) Port. Muss man probiert haben!

Natürlich findet sich auch in Portugal eigenes Bier und somit ein paar lokale Brauereien. Die zwei bekanntesten sind Sagres und Super Bock. Sagres gilt als das leichtere und frischer der beiden Biere, während Super Bock etwas reichhaltiger und intensiver schmeckt.


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Unsere Eindrücke aus Portugal

Portugal ist ein sehr schönes, facettenreiches Land mit einer teilweise atemberaubender Atlantikküste. Die Felsformationen insbesondere an der Algarve sind einzigartig und ein echtes Highlight des Landes. Lissabon ist eine schöne, urbane Stadt mit jeder Menge kulturellen Bauwerken und Besonderheiten. Das Essen in Portugal lebt von seiner Küste und dadurch von fangfrischem Fisch. Leckere Süßspeisen, spannende Fleischgerichte und leckerer Wein runden die mediterrane Küche des Landes ab.

Wir waren nach 2013 nun ein zweites Mal in Portugal und waren auch diesmal wieder begeistert von der Schönheit, Freundlichkeit und Kulinarik des Landes.

Vietnam


Vịnh Hạ Long

Spezialitäten Vietnam


Das südostasiatische Land Vietnam bietet jede Menge Küste, tolle Landschaften, pulsierende Großstädte, tolle Strände und jede Menge Kultur. Die Küche in Vietnam ist vielseitig und unglaublich lecker. Ihr wollt wissen, was man in Vietnam, neben dem bekannten Pho oder Bun, unbedingt mal probieren sollte? Nachfolgend stellen wir euch unsere persönlichen Highlights vor.


Das solltet ihr in Vietnam probieren


Cha Gio

Cha Gio sind sehr beliebt in Vietnam und überall zu finden. Die knusprig gebratenen Frühlingrollen sind entweder mit Hackfleisch (meistens Schwein) oder Schrimps sowie mit Karotten und Kräutern gefüllt und in Reispapier gewickelt.

Ein perfekter Snack für Zwischendurch.

Cha Gio


Banh Xeo

Banh Xeo ist die vietnamesische Form des Crêpe. Die aus Reismehl hergestellten Crêpes werden mit Bambussprossen, Frühlingszwiebeln und je nach Lust mit Fleisch (meist Schweinefleisch) und / oder Shrimps gefüllt. Dazu gibt es häufig eine vietnamesische Tunke. Sehr lecker!

Banh Xeo


Banh Mi

Banh Mi ist das Fastfood Nummer 1 in Vietnam und somit nahezu an jeder Ecke zu finden. Die u.a. aus Reismehl hergestellten Baguettes werden mit unterschiedlichem Fleisch und Pasteten sowie mit eingelegten Pickles und frischen Kräutern gefüllt.

Ein Must Do in Vietnam!

Banh Mi


Ca Tai Tuong Chien Xu

Eine Spezialität aus dem südlichen Vietnam, (Mekong Delta) ist der gebratene und am Stück servierte Elefantenohr Fisch. Das knusprige, helle Fischfleisch wird mit Stäbchen vom Körper des Fisches getrennt und zusammen mit Ananas, Gurke und Salat in Reispapier gewickelt.

Ein echtes Erlebnis!

Ca Tai Tuong Chien Xu


Cha Muc

Eine Spezialität die man hauptsächlich in Ha Long findet. Hier wird frischer Tintenfisch zusammen mit einigen Kräutern und Gewürzen stark zerkleinert und zu einer Art Frikadelle geformt. Im Anschluss werden die Pastetchen in heißem Öl gebacken und dann serviert. Ein sehr spannender Streetfood Tip!

Cha Muc


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Vietnam Getränke


Vietnam ist bekannt für seinen sehr starken Kaffee. Der aus Robusta Bohnen hergestellte Kaffee wird in einen Metalltropffilter gefüllt und tropft langsam in ein Glas. Der Kaffee wird entweder heiß und schwarz oder kalt mit Kondensmilch getrunken. Das beliebteste Getränke Vietnams.

Natürlich gibt es auch jede Menge Tee in Vietnam – um die 100 verschiedene. Besonders beliebt ist Kräutertee, der für gewöhnlich kalt serviert wird.

Besonders lecker und zudem auch sehr gesund ist Kokosnusswasser. In Vietnam findet man überall frisch geschlagene Kokosnüsse, die vor Ort geöffnet und sofort getrunken werden können. Erfrischend und sehr lecker.

Wer Bier mag kommt ebenfalls auf seine Kosten. Die Bierkultur geht in Vietnam bis in das späte 19. Jahrhundert zurück. In der damaligen Kolonialzeit waren es wohl die Franzosen die das Bier nach Vietnam brachten. Entsprechend findet man mittlerweile sehr viele gute, süffige Biere in Vietnam.

Wer es gerne etwas hochprozentiger mag der kann gerne mal den heimischen Reisschnaps probieren. Der aus Klebreis hergestellte Schnaps fermentiert in der Sonne und soll angeblich medizinische Wirkung haben – auf jeden Fall ist danach alles desinfiziert 🙂


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Unsere Eindrücke aus Vietnam

Vietnam ist ein Land mit vielen Facetten, das tolle Landschaften, viel Kultur, Hektik und sehr leckeres Essen bietet. Bei unserem ersten Vietnam Trip waren unsere Highlights die eindrucksvolle Halong Bucht und das Mekong Delta. Beides auf seine Art und Weise sehr sehenswert und unglaublich beeindruckend. Die nahezu endlose Küste Vietnams lädt zudem viele Strandliebhaber zum entspannen ein. Die vietnamesischen Städte sind hektisch, laut und bieten gleichzeitig einiges an Geschichte sowie vieles an Kulinarik.

Leider konnten wir bei unserem ersten Aufenthalt nicht das ganze Land bereisen und können somit nur einen Bruchteil dessen wiedergeben was das Land wirklich zu bieten hat. Wir kommen auf jeden Fall nochmal wieder!

Singapur


Singapur Downtown

Spezialitäten Singapur


Der Stadtstaat Singapur südlich von Malaysia beeindruckt durch seine Vielseitigkeit und ist geprägt durch seine multikulturellen Einwohner. In dem Land der Superlative spiegelt sich die Besonderheit besonders im Essen wieder! Die vielen kulturellen Einflüsse machen die Küche Singapurs zu etwas einzigartigem. Wir haben uns für euch durch die vielen Spezialitäten Singapurs getestet. Unsere Highlights findet Ihr hier.


Das solltet ihr in Singapur probieren


Kaya Toast

Fangen wir mit der ersten Mahlzeit des Tages an: Frühstück. In Singapur ist der Kaya Toast das traditionellste Frühstück, das man finden kann. Der über dem Grill getoastete Toast wird großzügig mit Butterflocken und einer süßen Konfitüre aus Kokosnuss (Kaya) bestrichen. Dazu werden zwei weich gekochte Eier mit Sojasoße zum Dippen des Toasts gereicht. Sehr lecker!

Kaya Toast


Nasi Lemak

Bei diesem leckeren Gericht mit Ursprung in Malaysia handelt es sich um Reis, der mit Kokoscreme verfeinert wird. Der Reis wird mit Fisch oder frittiertem Fleisch serviert und mit knusprig gebratenen Sardellen, Ei und Sambal verfeinert.

Nasi Lemak


Hokkien Prawn Mee

Hokkien Prawn Mee ist ein typisches Hawker Center Gericht. Hierbei werden dicke gelbe Nudeln zusammen mit Garnelen, Muscheln oder Tintenfischen sowie Ei in einer Brühe aus Schweineknochen und Garnelenköpfen zubereitet und entsprechend serviert. Dazu gibt es immer frisches Sambal und etwas Limettensaft.

Hokkien Prawn Mee


Chicken Rice

Ein absoluter Klassiker der Singapur Küche und nahezu überall zu finden ist Chicken and Rice. Besonders macht dieses Gericht sowohl die hainanesische Zubereitung des Hühnchens (vollständig durchkochen und im Anschluss für die Saftigkeit in kaltes Wasser legen) als auch die Zubereitung des Reis (wird in Hühnerbrühe, Ingwer und Pandan Blättern gekocht). Dazu wird eine sehr leckere und scharfe Chillisauce gereicht.

Ein Muss in Singapur!

Chicken Rice


Rojak

Bei Rojak handelt es sich um die Singapur Variante eines Salats und die ist sehr außergewöhnlich. Der Salat besteht aus Früchten, Gemüse, frittierten Teigteilchen und einer dickflüssigen dunklen Soße die aus Garnelenpaste, Limetten, Zucker und Chili hergestellt wird. Garniert was das Ganze mit gemahlenen Erdnüssen und fertig ist ein Gericht mit jeder Menge unterschiedlichen Aromen. Ein sehr spanendes Gericht!

Rojak


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Singapur Getränke


An einem Getränk führt in Singapur kein Weg vorbei – dem Singapur Sling! Einer der berühmtesten Cocktails hat hier seinen Ursprung und darf natürlich bei keinem Besuch fehlen. Am besten schmeckt der Cocktail selbstverständlich im Raffles, wo er auch erfunden wurde. Doch Achtung, entsprechend teuer ist er hier auch – immerhin gibt es einen Sack voll Erdnüsse dazu 😉

Sehr lecker ist auch das lokale Tiger Bier. Das älteste Bier Singapurs ist sehr süffig und mild im Geschmack. Es passt daher hervorragend zu einem der sehr würzigen Gerichte des Landes.

Ansonsten findet man sowohl Tee als auch jede Menge unterschiedliche, frische und sehr leckere Säfte in Singapur. Besonders in den Hawker Centern werden die Säfte frisch vor euren Augen hergestellt.


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Unsere Eindrücke aus Singapur

Singapur ist vermutlich der vielseitigste Ort, an dem wir bisher waren. Die Mischung aus Moderne, Tradition und besonders die Einflüsse der vielen unterschiedlichen Kulturen machen Singapur zu etwas ganz Besonderem und sollte daher auf keiner Bucket List fehlen.

Wer Singapur besucht sollte sich unbedingt die einzelnen Viertel anschauen, denn hier pulsiert das wahre Leben. Ob Little India, das arabische Viertel oder Chinatown – jedes dieser Viertel beeindruckt durch die vielen traditionellen Läden, toller Architektur und dem leckeren authentischen Essen. In Chinatown ist ein Besuch der traditionellen Hawker Stalls ein Muss. Hier wird seit über 100 Jahren echte, leckere Singapur Küche angeboten und das zu einem unschlagbaren Preis.

Daneben beindrucken die berühmten Gardens by the Bay mit ihren vielen detaillierten Gärten und den beiden einzigartigen Doms. Ein Besuch ist genauso ein Muss wie der des Marina Bay Sands.

Singapur lohnt sich also nicht nur für einen Zwischenstopp, sondern definitiv auch als eigenes Reiseziel denn hier gibt es unglaublich viel zu machen und zu entdecken.

Louisiana


Dampfschiff Natchez

Spezialitäten Louisiana


Der Bundesstaat Louisiana befindet sich im Südosten der vereinigten Staaten von Amerika und ist geprägt durch viele europäische und afrikanische Einflüsse. Der Staat liegt am Golf von Mexiko und ist besonders für seine kreolische Kultur, tolles Essen, Jazz und seine Bayous bekannt. Wir haben die Küche Louisianas für euch getestet und sagen euch was ihr in Louisiana und insbesondere in New Orleans unbedingte essen und trinken solltet.


Das solltet ihr in Louisiana probieren


Gumbo

Gumbo ist das Gericht schlecht hin in Louisiana. Ein Besuch in New Orleans und Umgebung ohne einen Gumbo ist nahezu unmöglich. Die einheimischen von New Orleans sind sehr stolz auf ihr Nationalgericht und das können sie auch sein! Der dickflüssige Eintopf mit französischen und afrikanischen Einflüssen besteht aus Zwiebeln, Okra, Sellerie sowie Wurst, Hühnchen oder Meeresfrüchten. Dazu gibt es Reis. Sehr lecker!

Gumbo


Jambalaya

Jambalaya ist neben Gumbo das bekannteste und beliebteste Gericht in Louisiana und insbesondere in New Orleans. Das Gericht entstand während der spanischen Kolonialzeit und ist eine abgewandte Version der Paella. Das Gericht besteht aus einem Mix aus Hühnchen, Schrimps, Wurst, Zwiebeln und Paprika. Das ganze wird mit Reis vermischt und vielen kreolischen Gewürzen verfeinert.

Ein Muss in New Orleans!

Jambalaya mit Reis


Muffaletta

Das Muffaletta ist ein unglaublich leckeres italienisches Sandwich das in New Orleans erfunden wurde. Das kross gegrillte Brot wird belegt mit Schinken, Salami, Provolone Käse, und Zwiebeln sowie mit Kräutern und Oliven Öl verfeinert. Für und war es der perfekte Start in den Tag 🙂

Muffaletta


Crawfish Étouffée

Das Crawfish Étouffée ist ein leckerer, dickflüssiger Eintopf aus Louisiana. Der Eintopf besteht aus Butter, Zwiebeln, Paprika, Chili, vielen kreolischen Gewürzen und jeder Menge heimischer Flusskrebse. Dazu wird Reis und ein weiches Briochebrötchen serviert.

Crawfish Étouffée


Po Boy

Kommen wir nun zum zweiten leckeren Sandwich das Louisiana zu bieten hat – dem Po Boy Sandwich. Die Grundzutaten sind ein frisches mit Sauce oder Mayonnaise bestrichenes Baguette, Tomaten, Essiggurken und Salat. Den Rest wählt man selber aus. Ob Roastbeef, Garnelen oder sogar Austern – hier gibt es kaum Grenzen. Unbedingt probieren!

Shrimp Po Boy


Beignets

Beignets sind New Orleans Version des Donuts nur ohne Loch. Die berühmte und beliebte Süßspeise findet ihr in New Orleans an jeder Ecke und zu jeder Tageszeit. Beignets werden frittiert, mit viel Puderzucker bestreut und warm serviert. Sehr lecker!

Beignets


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Louisiana / New Orleans Getränke


Die größte und älteste Brauerei New Orleans und bis 2005 die einzige ist Faubourg Brewing Co. Entsprechend findest du die Biere in jedem Restaurant oder Supermarkt in und um New Orleans. Wir können das Dark Lager „Blackened Voodoo“ empfehlen. Es gleicht einem bayerischen dunklen Lagerbier und hat sogar die Goldmedaille auf den „2021 NABA International Beer and Cider Awards“ gewonnen.

Der berühmteste Cocktail Louisianas stammt aus der Zeit der Jahrhundertwende 19./20. und kommt aus New Orleans – der Sezerac. Der Cocktail besteht aus einer Spirituose, Bitter, Zucker und Wasser und kann mittlerweile fertig gemischt in Flaschen gekauft werden. Wer sich intensiver mit dem Cocktail, seiner Geschichte und dem Geschmack auseinandersetzen will, dem empfehlen wir das Sazerac House Mitten in New Orelans.

Wer es etwas ausgefallener mag der sollte eines der vielen Jazzcafés in New Orleans beuschen. Dort findet ihr viele spannende und ausgefallene Cocktails die sich zu probieren lohnen. Zwar teuer, dafür aber mit musikalischer Unterhaltung 🙂


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Louisiana

Louisiana ist ein sehr spannender Bundesstaat. Die Natur, insbesondere die Bayous sind sehr faszinierend und definitiv ein Besuch wert! Hier gibt es tolle Airboat Ausflüge vorbei an einer Vielzahl an Mississippi Alligatoren und einzigartigen Sumpflandschaften. Zudem kann man in Louisiana eine der wenigen zugänglichen Plantagen aus vergangenen, dunklen Tagen besuchen. Hier lernt man viel über die traurige und unschöne Vergangenheit der Südstaaten und das Leben ehemaliger Sklaven. Die Oak Alley Plantage ist außerdem eine der wenigen Plantagen auf denen man sogar das Herrenhaus besichtigen kann. Sehr zu empfehlen.

Wenn man an Louisiana denkt dann denkt man automatisch an New Orleans. Das Prunkstück des Bundestaats. New Orleans ist faszinierend, wunderschön und beängstigend zugleich. Während man entlang des French Quarter aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt tobt in der berühmten Bourbon Street das Nachtleben. Wer es lieber etwas ruhiger mag der ist in den vielen Jazzcafés hervorragend aufgehoben – ein tolles Erlebnis, auch für Nicht-Jazzliebhaber. Ansonsten gilt es in New Orleans sehr aufzupassen. Die Stadt hat sich mittlerweile zur 6. gefährlichsten Stadt der USA entwickelt und das merkt man leider auch. Die Kleinkriminalität im Zentrum der Stadt ist jederzeit spürbar. Außerhalb des Zentrums sollte man nur am Tag und mit einem Einheimischen unterwegs sein. Bestimmte Gebiete sind komplett zu meiden. Wenn man aber aufpasst und bestimmte Regeln befolgt dann lässt sich in New Orleans viel entdecken, toll essen und viel Spaß haben.

Laksa Curry – Der Klassiker aus Malaysia


Rezept für Curry Laksa mit Garnelen und Tofu

Laksa Curry aus Malaysia

Ein absoluter Klassiker der malaiischen (Streetfood-) Küche ist das Laksa Curry. Man findet es in zwei verschiedenen Varianten. Während das Assam Laksa eher süßsauer-scharf ist, ist das Laksa Lemak würzig und dennoch cremig durch die verwendete Kokosmilch. Neben Garnelen und Tofu sind vietnamesischer Koriander und Ei fester Bestandteil des beliebten Currys. Die cremig-scharfe Suppe aus Malaysia ist eine echte Geschmacksexplosion und es lohnt sich, sie zu probieren. Hier findet ihr unser Lieblingsrezept:


Zutaten für malaiisches Curry Laksa:

200 g.Tofu neutral
1 Dose (400ml)Kokosmilch
150 g.Reisnudeln (Vermicelli)
12 Stck.Garnelen
2 ELFischsoße
1 EL[Kokosblüten-]zucker
2 EL Würzpaste:Rempah Würzpaste (Alternativ Sambal Olek oder Tom Yum Paste)
Zur Garnitur nach Belieben:hartgekochtes Ei
Mungobohnensprossen
Salatgurke in Streifen geschnitten
vietnamesischer Koriander
Limette
frische, rote Chilischoten
Lauchzwiebel
Öl:Neutrales Öl (bspw. Rapsöl) und Sesamöl
Rezept für 2 Personen | Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

Wenn ihr euer Laksa Curry wirklich originalgetreu nachkochen möchtet, dann besteht auch die Möglichkeit die Rempah Würzpaste selbst herzustellen. Für die Herstellung benötigt ihr jedoch einige unterschiedliche Zutaten. Hier eine kleine Übersicht der Zutaten, die ihr für eure eigene Würzpaste für zwei Personen benötigt: 3 getrocknete rote Chilischoten, je 1/2 TL Koriandersamen, Kurkumapulver & Garnelenpaste, je 1 Stück Knoblauchzehe, Galgant (oder Ingwer), je 2 Stück Schalotten & Zitronengras, 3 Stück Macadamia Nüsse. Chilischoten entkernen und in Wasser ca. 15 Min. einweichen. Die restlichen Zutaten zerkleinern und gemeinsam mit etwas Sesamöl anrösten. Im Anschluss die Zutaten in einem Mixer pürieren. Chilischoten sowie etwas Wasser hinzugeben und alles nochmals pürieren, bis eine feine Paste entsteht. Und schon habt ihr eure eigene Rempah Würzpaste!


In 5 Schritten zu Laksa Curry mit Tofu und Garnelen


  1. Tofu zubereiten. Tofu zwischen zwei Blatt Küchenkrepp pressen, um überschüssiges Wasser im Tofu loszuwerden. Tofu in kleine Stücke schneiden (ca. 2 cm) und anschließend nochmal mit einem Blatt Küchenkrepp trocknen. In einem Wok (oder einer großen Pfanne) Sesamöl und neutrales Öl mischen und hoch erhitzen (das Öl sollte den gesamten Wok-/Pfannenboden bedecken). Sobald ihr Sesam riechen könnt, ist das Öl heiß genug. Die Tofu Stücke kurz bei hoher Temperatur im Öl anbraten bis sie leicht braun sind. Tofu herausnehmen und auf Küchenkrepp auslegen.
  2. Suppe ansetzen: In einem großen Topf Öl erhitzen und die Würzpaste (Rempah oder Vergleichbares) hinzugeben. Die Paste bei mittlerer Hitze so lange anbraten, bis sie beginnt zu glänzen (nach ca. 8-10 Minuten). Dann ist der richtige Zeitpunkt, um Kokosmilch, Fischsoße und Zucker hinzuzugeben. Einmal aufkochen lassen und ca. 200-300ml Wasser hinzugeben. Kurz köcheln lassen und anschließend auf kleinste Hitze herunterschalten.
  3. Nudeln zubereiten: Reisnudeln nach Packungsanleitung kochen/garen.
  4. Garnelen: Die Garnelen für ca. 5 Minuten in die Suppe geben und mit garen lassen. Die Tofu Stücke ebenfalls mit in die Suppe geben. Suppe abschmecken und ggf. mit Fischsoße und Zucker nachwürzen.
  5. Garnieren und servieren: Gekochtes Ei halbieren, Limetten achteln, Chilischoten und Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Koriander zupfen. Die Mungobohnensprossen sowie die Gurke waschen. Gurke in feine Stifte schneiden. Zum Abschluss die Nudeln auf Suppenschüsseln verteilen, die Suppe darüber geben und nach belieben garnieren.

Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!



Nachschlag gefällig?! Ihr seid noch auf der Suche nach einem passenden asiatischen Nachtisch zum anschließenden Tee oder Kaffee? Wie wär’s dann mit einem echten Original aus Indien! Mit unserem Rezept für indisches Burfi / Barfi zaubert ihr den perfekten exotischen Nachtisch.

James Bond Felsen Thailand
Angkor Wat

7 Tage Roadtrip von Venedig über San Marino und Bologna


Markusplatz Venedig

Roadtrip Norditalien mit San Marino


Pizza, Pasta, Gelato und ganz viel guter Vino. Das sind die ersten Dinge die uns in den Sinn kommen, wenn wir an das kulinarische Land in Stiefelform denken. Italien hat aber natürlich noch einiges mehr zu bieten als die bekannten Klassiker. Vor allem Norditalien wird als Reiseziel oft unterschätzt. Die meisten Touristen zieht es hier nur in die großen Städte wie bspw. Mailand oder Venedig. Neben der vielen kulinarischen aber auch kulturellen Highlights im Norden, eignet sich ein Roadtrip hier auch wunderbar, um eine der ältesten Republiken der Welt zu besichtigen – San Marino. Das kleine Land ist unbedingt einen Besuch wert. Wir starten unsere Reise an einem zentralen Ausgangspunkt und einem Traumziel vieler Reisender – Venedig. Von dort aus geht es weiter gen Süden in das wunderschöne Hafenstädtchen Cesenatico. Im Anschluss besuchen wir San Marino, Bologna und fahren über malerische Dörfer nach Vicenza und Bassano del Grappa bevor es wieder zurück an den Ausgangspunkt geht.

In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr in Norditalien unbedingt probieren müsst und natürlich, was es sich zu sehen lohnt!

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In 7 Tagen von Venedig über San Marino, Bologna und Vicenza


Markusplatz Venedig Wassertaxi

Unsere Reise beginnt Ende März am Flughafen in Venedig. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 1 Std. 15 Min. Die Monate März/April eignen sich hervorragend als Reisezeit für Norditalien. Das Klima ist meist schon recht angenehm (ca. 13-20 Grad) und wer nicht gerade auf die Osterferien angewiesen ist findet mit etwas Glück ein ’nicht ganz so volles Venedig‘ vor. (Wobei diese Aussage für Venedig eigentlich nie zutrifft – hier tummeln sich zu jeder Jahreszeit tausende Touristen.) Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 20 Minuten mit dem ATVO Express Bus. Kostenfaktor ca. 8€ (Stand 2020). Die verwinkelte Kanalstadt begrüßt uns spät abends mit freundlichen 14 Grad und jeder Menge Restaurants aus denen es nach Fisch und Pasta duftet und die von uns entdeckt werden wollen. Unser Hotel liegt Nahe der Kirche Santa Maria Zobenigo. Zum Markusplatz sind es ca. 7 Minuten zu Fuß, zur Rialto Brücke ca. 10 Minuten.

Nach einer ruhigen Nacht nutzen wir den ersten Tag der Reise, um Venedig zu Fuß zu erkunden. Insgesamt haben wir für Venedig 1 1/2 Tage eingeplant bevor wir unseren Mietwagen abholen und weiterfahren. Da wir beide schon mehrmals dort waren, konzentrieren wir uns nicht nur auf die touristischen Highlights wie den weltberühmten Markusplatz mit Dom und Turm, den Dogenpalast oder die Rialto Brücke. Viel mehr haben wir einige Punkte auf der Liste, die wir unbedingt probieren bzw. sehen wollen.

Kurzum, abseits der berühmten Klassiker lohnt es sich in Venedig Folgendes zu probieren bzw. sehen:

  • Ciccheti (typisch venezianische Brötchen) mit einem Aperitivo in einem Bacari (Weinbar) genießen
  • Mit dem Wassertaxi eine Stadtrundfahrt machen (Canal Grande, Hafen etc.)
  • Sich ein Gläschen Vino in der Bar des berühmten Gritti Palace Hotels direkt am Wasser gönnen
  • Eine venezianische Maske bei einem einheimischen Maskenhersteller als Souvenir kaufen (bspw. La Commedia)
  • Eine Kugel hausgemachtes Gelato essen bspw. in der Gelateria Artigianale ‚Fantasy‘

Was sich sonst noch in Venedig lohnt: Die Seufzerbrücke, der Mercato di Rialto, eine Streetfood Tour mit einem Einheimischen, Cannaregio (das ‚einheimische‘ Viertel), die Aussichtsterasse im Fondaco dei Tedeschi.

WICHTIGER TIPP: Für alle Touren, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten lohnt es sich unbedingt im Voraus zu buchen um Schlange stehen zu vermeiden ODER früh morgens da zu sein (vor 9 Uhr!).

Tags darauf verbringen wir den Vormittag noch in Venedig, bevor wir mit dem Bus nachmittags wieder zum Flughafen fahren und dort unseren Mietwagen abholen. Mit dem Mietwagen geht es Richtung Süden zu unserem nächsten Ziel der Reise – Cesenatico. Wir wählen die kilometermäßig etwas längere , aber viel schönere Strecke entlang der Küste (die etwas Kürzere führt über Bologna). Nach ca. 2h 45 Min. erreichen wir das hübsche kleine Hafenstädtchen. Hier gibt es nicht nur erstklassige Fischrestaurants und wunderschöne alte Segelboote im Hafen sondern auch wunderbare rustikale einheimische Küche. INTERESSANT: Der Hafenkanal der Stadt wurde von Leonardo da Vinci konzipiert. Cesenatico ist außerdem der perfekte Ausgangspunkt für San Marino oder für einen Strandausflug am nächsten Tag.


Wir genießen am Abend ein Menü, welches uns noch lange im Gedächtnis bleiben soll. Durch Zufall finden wir ein rustikales, mit einheimischen gefülltes Restaurant und entscheiden uns für das ‚Menü des Tages‘, ohne so genau zu wissen was kommt (sooo gut ist unser italienisch dann auch wieder nicht). Wir bekommen jeden Gang in einer Üppigkeit serviert, dass es uns beinahe die Sprache verschlägt. Zur Vorspeise gibt es einheimischen Käse, Wurst, frisches Tramezzini (Weißbrot) und Crescentine (Fladenbrot) serviert auf einem riesigen Holzbrett. Als Primi Piatti bekommen wir zweierlei hausgemachte Pasta. Eine Art Strozzapreti mit rotem Raddicchio und Speck sowie Tagliatelle al Ragu. Beide Portionen sind so riesig (und so überragend gut), dass wir im Zuge dessen leider unser Bistecca abbestellen müssen – schade drum – aber besser als wegwerfen! Danach gibt’s noch einen ‚kleinen Nachtisch‘ in Form von einem Stück Semifreddo (eisgekühlte Schichttorte). Nach dem Kuchen wollen wir nur noch ein Glas Grappa und in’s Bett kugeln. Doch statt einem Glas bekommt man hier gleich zwei Flaschen. Einmal Limoncello, einmal Grappa aus dem Holzfass – ‚Hier bitte, bedient euch!‘. Wir sind platt und glücklich (und völlig übergessen) und fallen ins Bett. (–> Das Restaurant heißt übrigens Osteria Trattoria al Cenacolo).

Am nächsten Morgen sitzen wir bereits früh (7 Uhr) in einem netten Café direkt am Kanal bei Espresso und Brioche – heute haben wir nämlich viel vor! Nach dem Frühstück fahren wir direkt weiter nach Rimini. Hier lohnt ein Spaziergang durch die historische Altstadt. Das gibt es unter anderem zu sehen (je nachdem wie viel Zeit euch bleibt):

  • Der Augustusbogen (gut erhaltener Ehrenbogen)
  • Der Malatesta Tempel (Kathedrale von Rimini)
  • Die Burg Sismondo (Aus dem 15. Jhdt.)
  • Die Tiberiusbrücke (Wahrzeichen der Stadt)
  • Den Palazzo dell’Arengo (am Plaza Cavour)

Danach wollen wir noch kurz zum Strand. Für ein Bad ist es zwar noch zu kalt, aber ein Besuch am Meer lohnt sich trotzdem immer für uns! Nach unserem ca. 3 stündigen Spaziergang durch Rimini fahren wir jetzt weiter nach San Marino. Es ist Mittagszeit und dementsprechend haben wir Hunger.

Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. In San Marino angekommen suchen wir uns erst einmal einen der vielen Parcheggios (öffentliche Parkplätze) rund um das Zentrum (wir empfehlen P9). Wir sind direkt überwältigt von der Schönheit dieses winzig kleinen Landes (das eigentlich nur aus einem einzigen Berg besteht). Ende März liegt hier sogar noch Schnee und die Temperaturen sind deutlich kühler als in Rimini.


Vom Parkplatz aus starten wir unseren Rundgang und unseren Aufstieg. San Marino ist – wie bereits angedeutet – bergig! Die Festungsanlage, die San Marino umgibt ist sehr gut erhalten und führt zu wahnsinnigen Aussichtspunkten an den drei Türmen Guaita, Cesta und Montale. Die historische Altstadt ist ebenfalls gut erhalten und besticht mit vielen kleinen Shops und süßen Cafés sowie im ‚Zentrum‘ mit dem Palazzo Pubblico. Was sich unbedingt lohnt:

  • Spaziergang entlang der Festungsmauern
  • Der Hexenpfad (creepy – hier wurden früher ‚Hexen‘ in den Abgrund gestoßen)
  • Sonnenuntergang am Piazza della Libertà
  • Der Ort Borgo Maggiore (mit der Seilbahn erreichbar) – Markt und Eisenbahntunnel

Nach einem ersten Spaziergang ist es ca. 14 Uhr und unser Magen knurrt. Wer ein Restaurant mit Ausblick und guter Küche sucht, wird das im La Terrazza finden (reservieren lohnt sich). Für wen ein Kaffee oder ein Vino ausreichend ist, der findet im In & Out einen tollen Spot für einen Drink mit Ausblick.


Als die Sonne gerade anfängt unterzugehen, machen wir uns auf zu unserem heutigen Ziel. Wir genießen einen letzten Blick auf San Marino und in ca. 1h 45Min erreichen wir Bologna. Am nächsten Morgen wollen wir die Stadt erkunden und planen dafür einen ganzen Tag ein. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird oft unterschätzt. Dabei besticht sie mit wunderschöner Backstein-Architektur, einer der ältesten Universitäten Europas und durch viele Spitzenrestaurants. Das lohnt sich in Bologna:

  • Piazza Maggiore (der zentrale Platz der Stadt mit dem Dom Basilica di San Petronio)
  • Garisenda und Asinelli Türme (Aufstieg auf den Asinelli Turm muss vorher online gebucht werden)
  • L’Archiginassio (Stadtbibliothek – von Innen sehr sehenswert)
  • Das ‚kleine Venedig‘ (die versteckten Kanäle von Bologna)
  • Schlendern und essen im Quadrilatero (Shops, Marktstände und jede Menge gute Snacks!)

Am Abend wollen wir natürlich testen, ob es in Bologna wirklich die beste ‚Bolognese‚ der Welt gibt – schließlich kommt der Name ja nicht von ungefähr! Wir lernen zwei wichtige Dinge: Die ‚echte‘ Bolognese hat nichts mit einer Tomatensoße zu tun, wie wir sie unter dem Namen kennen. Außerdem isst man die Bolognese in keinem Fall mit Spaghetti. Die originale Pasta ‚Bolognese‘ findet ihr in den Speisekarten fast ausschließlich als Tagliatelle al Ragù. Dabei besteht die Soße eigentlich aus besten und gut gewürzten Fleisch Stücken von glücklichen Tieren und lediglich einem Spritzer Tomatenpüree. Die Nudeln sind hausgemacht, lang und mit Ei im Teig zubereitet. Korrekterweise wird nur die Gabel genutzt, um sich gekonnt die Nudeln sowie zwei, drei Bröckchen Fleisch auf die Gabel zu schieben und dann einfach nur zu genießen! Restauranttipp Bologna: Trattoria La Treccola.

(Unser ‚Originalrezept‘ für Pasta mit Bolognese Soße findet ihr hier)


Nach einem sehr leckeren Abendessen und ein, zwei guten Gläschen Vino fahren wir am nächsten Morgen nach einem kleinen Frühstück weiter in das Städtchen San Giovanni in Persiceto. Schaut euch unbedingt die Piazzetta degli Inganni an. Eine Straße, die von einem italienischen Künstler mit allerlei Illusionen an den Häuserwänden versehen wurde. Außerdem könnt ihr etwas außerhalb das Planetarium besuchen. Wir haben schon wieder Hunger und finden durch Zufall eines der besten und kuriosesten Restaurants unserer Reise. Die Grassagallina Osteria con cucina enoteca libreria. Gleichzeitig Buchhandlung, Weinhandlung und hervorragendes Restaurant für ein Mittagessen!

Gestärkt mit hervorragender Pasta, netten Gesprächen und natürlich – einem Glas Wein (in Italien übrigens typisch, auch zum Mittagessen) geht’s weiter Richtung Norden. Unser heutiges Ziel: Vicenza.

Nach ca. 1h 45Min. erreichen wir die Stadt, die als eine der ‚elegantesten Kunststädte‘ Venetiens gilt. Der berühmte italienische Architekt Palladio hat dort im 16 Jhdt. viele bedeutende Gebäude entworfen, die noch heute das Stadtbild prägen. Heute schlendern wir nur noch ein wenig durch das Stadtzentrum und freuen uns auf ein gutes Abendessen, damit wir morgen gestärkt die Stadt erkunden können.

Am nächsten Tag steht Sightseeing auf dem Plan. Das gibt es in Vicenza zu sehen und zu probieren:

  • Die Villa Rotonda (Ein Architektur-Highlight)
  • Das Teatro Olimpico (viel Geschichte aber wenig Spannung)
  • Die Basilica Palladiana
  • Die Gebäude und Paläste von Palladio (am Besten beim Stadtspaziergang bewundern)
  • Ein Gelato oder einen Kaffee mit musikalischer Untermalung auf der Piazza dei Signori
  •  Baccalà alla vicentina probieren (Ein Muss!)

Wir verabschieden uns von Palladio und Vicenza und fahren noch etwas weiter nördlich, um einen guten Freund zu treffen. Unser Ziel für heute ist Bassano del Grappa. Wie der Name bereits sagt – die Hauptstadt des Grappa! In nicht einmal 45 Minuten erreichen wir unser Ziel. Wir wohnen in einem Hotel direkt oberhalb des Zentrums der historischen Stadt.


Am Abend nimmt uns der Freund von uns mit für einen Aperitif in eine Bar, die gleichzeitig Frisör, Barbershop und hippe Aperitif-Bar ist. Etwas verrückt, aber es schmeckt. Danach fahren wir, etwas außerhalb von Bassano zu einem tollen Restaurant inmitten der Weinberge – irgendwo im nirgendwo – aber super romantisch. Im Restaurant Contrà Soarda gibt’s nicht nur eigenen Bio-Wein sondern auch tolles Essen – vom Feld / Weide auf den Tisch – in einer bezaubernden Location. Spezialität des Hauses: Rinder Tartar, welches direkt vor den Augen frisch zubereitet und verfeinert wird. Zum Abschluss gibt’s – na klar – Grappa!

Am nächsten Tag schauen wir uns in Ruhe die Stadt an. Das gibt es in Bassano del Grappa zu sehen und zu probieren:

  • Die Ponte Vecchio (Brücke aus der Renaissance von Palladio)
  • Das Poli Grappa Museum (mit Tasting)
  • Ein entspannter Spaziergang durch das Centro Storico (die historische Altstadt)
  • Der Civic Tower
  • Markt Tour und Home-Cooking Dinner mit einem Einheimischen (vorher online buchbar)

Abends fallen wir ins Bett und sind ziemlich platt von den Eindrücken der letzten Tage. Am nächsten Morgen geht es zurück in Richtung Venedig und damit zum letzten Stopp unseres Roadtrips durch Norditalien.

Nach 7 Tagen Roadtrip, Pasta, Vino und jeder Menge Geschichte und Architektur sind wir glücklich und froh, dass wir uns für diese Route entschieden haben. Italien und San Marino sind für uns immer eine Reise wert. Jede Region in Bella Italia hat Ihren ganz eigenen Charme, eigene Spezialitäten und ihre eigene Jahrhundertelange Geschichte und Traditionen – und nicht zuletzt wundervolle Menschen und Gastgeber. Obwohl wir privat und geschäftlich schon so oft dort waren, gibt es in Italien immer noch so viele Städte und Regionen, die wir noch sehen wollen und so viele kulinarische Highlights, die wir noch für euch testen wollen. Wir freuen uns schon auf’s nächste mal – dann soll es in die Region Apulien gehen 🙂 In diesem Sinne – Saluti – auf Italien!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

Dänemark


Spezialitäten Dänemark


Dänemark bietet raue Küsten, beeindruckende, abwechslungsreiche Städte und eine qualitativ hochwertige und tolle Kulinarik. Das Königreich Dänemark im nördlichen Europa bietet jede Menge Vielseitigkeit. Ob als Städtetrip, Wanderausflug oder im Sommer als Badeort – in Dänemark ist alles möglich. Hinzu kommt eine super leckere und raffinierte Küche, die es zu probieren gilt. Ihr wollt die Spezialitäten Dänemarks genauer kennenlernen? Dann schaut euch unsere dänischen Highlights an.


Das solltet ihr in Dänemark probieren


Smørrebrød

Smørrebrød

Die Spezialität Nr. 1 in Dänemark ist natürlich das Smørrebrød. Hier kennt die Kreativität nahezu keine Grenzen. Die Grundlage eines jeden Smørrebrød ist für gewöhnlich eine gebutterte Scheibe Schwarzbrot. Belegt wird das Brot dann klassisch mit unterschiedlichsten Fischvariationen. Von Garnelen, über Hering, Kaviar bis hin zum Backfisch. Immer garniert mit Remoulade oder Majo sowie Eiern, Zitrone oder Kräutern. Ein absolutes Highlight und für ein Must Eat!


Stjerneskud

Die etwas umfangreichere Variante des Smørrebrød ist Stjerneskud. Auch hier ist die Grundlage gebuttertes Roggenbrot. Belegt wird das Brot dann sehr ausladend mit Lachs, Scholle und Krabben. Alles kommt extrem frisch auf den Teller und wird mit Kräutern, Zitrone und etwas Remoulade oder Mayonnaise hervorragend abgerundet. Manchmal findet man auch noch etwas Kaviar on top. Sehr lecker!


Hot Dog (røde pølser)

Hot Dog (røde pølser)

Für mich (Flo) einer der besten Hot Dogs die ich bisher gegessen habe und durch die rote Farbe etwas ganz besonderes. Bei der sogenannten røde pølser handelt es sich um eine mit roter Lebensmittelfarbe gefärbte Brühwurst aus Schweinefleisch. Die Wurst wird zusammen mit Mayonnaise, Ketchup, Senf, Zwiebeln und Gewürzgurken in ein leicht geröstetes Hot Dog Brötchen gelegt und direkt verspeist. Man findet den Hot Dog an nahezu jeder Straßenecke. Kein Wunder also, dass der dänische Hot Dog der beliebteste Snack in Dänemark ist.


Frikadeller

Frikadeller

Die dänische Variante der deutschen Frikadelle wird traditionell aus Schweinefleisch und / oder Kalbsfleisch hergestellt und scharf angebraten. Dazu serviert man für gewöhnlich ein Salatbouquet. Sehr lecker ist übrigens auch die Version aus Fisch, dann sogenannte Fiskefrikadeller, serviert mit Remoulade und Zitrone.


Kanelsnegl

Zimtschnecken (kanelsnegl)

In einer dänischen Backerei kommt man an der Kanelsnegl nicht vorbei und das ist auch gut so! Die dänische Version der Zimtschnecke wird aus Hefeteig hergestellt, mit einer Mischung aus Zimt und Zucker sowie Butter bestrichen und im Anschluss gebacken oder frittiert. Ein süßer Hochgenuss und perfekt zum Kaffee.


Hindbærsnitter

Ein weiteres süßes Highlight Dänemarks ist die Hindbærsnitter. Die dänische Himbeerschnitte wird aus Mürbeteig, Himbeermarmelade und Zuckerguss hergestellt. Die Kombination aus knusprigem Teig, feuchter Himbeermarmelade und dicker Zuckergussschicht macht die Schnitte zu einer unglaublich leckeren süßen Sünde. Es lohnt sich!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Dänische Getränke


Bier, Bier und nochmals Bier. Die Dänen lieben Bier und das merkt man! Die Qualität der dänischen Biere gilt als eine der besten und so haben sich über die letzten Jahre sehr viele Mikrobrauereien gebildet die alle hervorragendes Bier herstellen. Der Sortenreichtum kennt entsprechend wenig Grenzen. Selbst als Deutscher muss man anerkennen, das Dänen definitiv mit unserem Bier mithalten können – auch wenn es in etwa das dreifache kostet 😉

Neben Bier trinken die Dänen auch sehr gerne Kaffee. In den Städten gibt es unzählige Cafés und teilweise auch sehr besondere Versionen des beliebten Heißgetränks. Wir kamen z.B. in den Genuss von light roasted Espresso. Der Espresso war extrem sauer und hat somit nicht wirklich unseren Geschmack getroffen…aber probieren sollte man es mal.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Dänemark

Wir waren bereits zweimal in Dänemark und waren jedes Mal begeistert. Ob ein Aufenthalt in der beeindruckenden und charmanten Hauptstadt Kopenhagen oder in der kulturellen und vielseitigen Hafenstadt Aarhus. Die Städte Dänemarks sind modern, gepaart mit Kultur und Tradition. Sie bieten entsprechend eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulinarische Highlights. Während wir in Kopenhagen unbedingt ein Besuch des ältesten Freizeitparks Tivoli empfehlen, dürft Ihr bei einem Besuch in Aarhus auf keinen Fall das Freilichtmuseum Den Gamle By verpassen. Ein Besuch beider Städte können wir euch wärmstens ans Herz legen.

Doch nicht nur die Städte sind ein Besuch wert auch die Landschaft, Nationalparks und vor allem die Küstenregionen sind unglaublich sehenswert. Besonders begeistert waren wir vom nördlichsten Teil Dänemarks. Rund um Skagen und Grenen gibt es traumhafte Küstenabschnitte, die durch ihre Unberührtheit einzigartig erscheinen. In Grenen selbst treffen Nord- und Ostsee aufeinander und so hat man die Möglichkeit, mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee zu stehen – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Auf jeden Fall ein Must Do!