Schottland


Schottland - Isle of Skye

Spezialitäten Schottland


Schottland ist das nördlichste Land des vereinigten Königreichs und ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Schottland bietet tolle Küstenabschnitte, schöne Wanderwege, jede Menge Seen und eine Vielzahl an Burgen und Schlössern. Zudem bietet Schottland erstklassigen Whisky und eine tolle Kulinarik. Ihr wollt mehr über die Spezialitäten Schottlands erfahren? Dann schaut euch unsere Highlights an.


Das solltet ihr in Schottland probieren


Haggis

Man liebt es oder man hasst es! Kaum ein Nationalgericht spaltet die Menschen so sehr wie Haggis. Die schottische Spezialität besteht aus Lunge, Leber, Herz und Nierenfett des Schaafs und wird zusammen mit Zwiebeln und Hafermehl in einem Schaafsmagen gegart. Was für viele erstmal abartig klingt schmeckt aber erstaunlich gut! Serviert wird Haggis traditionell mit Möhren- und Kartoffelpüree sowie einer dunklen Soße. Ein Muss in Schottland!

Tipp: ein guter Whisky passt hervorragend dazu 🙂

Haggis


Full Scottish Breakfast

Ein traditionelles schottisches Frühstück mag für den ein oder anderen etwas zu herzhaft am Morgen sein aber mindestens einmal sollte man es gegessen haben! Auf dem Teller des full scotish breakfast befinden sich black pudding (Blutwurst), Speck, Spiegelei, Tomate, Pilz und natürlich Haggis! Dazu wird gerne auch ein Potato bzw. Tattie Scone gereicht.

Full Scotish Breakfast


Fish N Chips

Wie überall im vereinten Königreich ist auch in Schottland Fish N Chips ein echter Klassiker den man auf keiner Karte der schottischen Restaurants missen wird. Hierbei wird Haddock (ein Schellfisch) in Bierpanade knusprig ausgebacken und mit Pommes, Erbsen und Tatarsoße serviert.

Fish and Chips


Cullen Skink

Eines unserer Highlights! Cullen Skink ist eine Fischsuppe und eine echte Spezialität Schottlands. Die Suppe besteht aus geräuchertem Schellfisch (Haddock), Zwiebeln und Kartoffeln und wird mit Milch und Kräutern verfeinert. Für Fischliebhaber ein wahrer Genuss! Unbedingt probieren.

Cullen Skink


Meeresfrüchte

Schottland ist ein wahrer Traum für Fisch und Meeresfrüchte Liebhaber! Durch die vielen Küstenorte und Inseln gibt es in Schottland jede Menge fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Ob Lobster, Langustine oder Muscheln jeder Art, alles kommt frisch und in bester Qualität auf den Tisch!

Fangfrische Meeresfrüchte


Cranachan

Eine süße schottische Spezialität ist Cranachan und sollte auf jedem Schottlandtrip probiert werden. Das aus Himbeeren oder Erdbeeren, Schlagsahne, Haferflocken und einem Schuss Whisky bestehende Dessert ist eine echte süße Sünde aber unglaublich lecker!

Cranachan


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Schottische Getränke


In Schottland gibt es eine Vielzahl an lokalen Brauereien und somit eine menge schottisches Bier. Besonders Lager und Ale sind sehr beliebt und in jedem schottischen Pub zu finden. Neben Bier erfreut sich auch der lokale Cider großer Beliebtheit.

Das wahre Nationalgetränk Schottlands ist aber natürlich der Whisky. In Schottland gibt es ca. 130! Whisky Destillen, verteilt im ganzen Land. Je nach Region unterscheiden sich die Whiskys stark voneinander. Die 5 Hauptregionen für Whisky sind: Highland, Lowland, Campbeltown, Islay und Speyside. Ob süß, rauchig, salzig, scharf oder torfig – in Schottland findet sich was für jeden Geschmack. Viele Destillen bieten kleine Tastings vor Ort an und geben einem einen Einblick in die Unterschiede des Whiskys. Ein Glas Whisky in Schottland ist absolute Pflicht!

Wer es eher alkoholfrei mag der sollte mal die schottische Limonade Irn Bru probieren. Das koffeinhaltige Getränke ist sehr zuckerhaltig und schmeckt sehr gewöhnungsbedürftig. Unser Fall war es nicht 🙂


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Unsere Eindrücke aus Schottland

Schottland ist ein wahres Naturschauspiel und unglaublich schön. Auf unserer ersten Schottlandreise waren wir 10 Tage auf der ganzen Insel unterwegs und haben viele beeindruckende Orte kennengelernt. Von tollen Burgen über einzigartige Naturschauplätze bis hin zu coolen Städten und hervorragendem Whisky.

Wer nach Schottland reist sollte neben den Highlands und der Speyside auch eine der vielen Inseln besuchen. Auf unserer Reise entschieden wir uns sowohl für die Isle of Sky als auch für die Isle of Islay. Wer gerne wandert und Natur liebt ist auf der Isle of Sky definitiv richtig, wer seine Wanderungen gerne mit einem guten Glas Whisky verbindet sollte unbedingt die Isle of Islay aufsuchen. Hier kann man unter anderem einen einstündigen Whisky Walk machen und drei Destillen besuchen und natürlich auch verkosten.

Sehr beeindruckt waren wir außerdem von Edinburgh. Eine wunderschöne Stadt mit viel interessanter Historie und jede Menge cooler Pubs. Unbedingt einplanen!

Hamburg


Elbphilharmonie Hamburg

Spezialitäten Hamburg


Die norddeutsche Hansestadt Hamburg ist nicht nur eine der Metropolen Deutschlands sondern auch eine der schönsten Städte des Landes. Die vielen Kanäle und der geschichtsträchtige Hafen sind nur zwei der vielen Highlights Hamburgs. Die Küche ist, dank des Hafens geprägt von tollen Fischgerichten. Was ihr in Hamburg essen und trinken solltet haben wir euch nachfolgend aufgelistet.


Das solltet ihr in Hamburg probieren


Hamburger Pannfisch

Hamburger Pannfisch

Der Hamburger Pannfisch ist ein typisches norddeutsches Gericht und eine beliebte Spezialität Hamburgs. Traditionell besteht das Gericht aus gebratenem Fisch, Senfsoße und Bratkartoffeln mit Speckwürfeln. Sehr lecker!


Fischbrötchen

Fischbrötchen

Man findet sie fast an jeder Ecke und in den unterschiedlichsten Varianten. Ob belegt mit Krabben, Lachs, Hering oder Backfisch – die Fischbrötchen Hamburgs gehören zum Kulturgut und sind darüber hinaus unfassbar lecker. Unbedingt probieren.


Finkenwerder Maischolle

Finkenwerder Maischolle

Die Finkenwerder Maischolle ist eine wahre Spezialität Hamburgs. Die mit Speck gefüllte Scholle wird am Stück im Ofen ausgebacken und anschließend mit Bratkartoffeln serviert. Etwas Kräuter und Zitrone drüber und fertig ist das leckere Fischgericht.


Labskaus

Labskaus

Auch wenn Labskaus ein echter Klassiker der Hamburger Küche ist, so scheiden sich hier häufig die Geister. Die norddeutsche Spezialität besteht aus einem Mix aus Pökelfleische und Kartoffeln, roter Beete, Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurken. Die einen lieben es, die anderen lehnen dankend ab. Probieren sollte man es aber in jedem Fall mal.


Franzbrötchen

Franzbrötchen

Wir lieben es! Die Hamburger Gebäckspezialität gehört für uns zu den absoluten Highlights der Hamburger Küche. Gut, dass sie quasi in jeder Bäckerei Hamburgs zu finden sind. Auch wenn es mittlerweile viele Varianten des Franzbrötchen gibt. Die beste ist immer noch die ursprüngliche mit Zimt und Zucker.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Hamburger Getränke


Das nordische Bier gilt gemein hin als sehr herb und entsprechend schmeckt auch das Hamburger Bier. Die zwei bekanntesten Biersorten Hamburgs sind sicherlich Holsten und Astra. Beide kommen aus dem Stadtteil Altona und sind für ihren herben Geschmack bekannt. Fun Fact: wer in Hamburg ein Radler möchte (Bier mit Zitronenlimo) findet dieses nur unter dem Namen Alsterwasser.

Ansonsten findet man in Hamburg natürlich alles was eine Großstadt zu bieten hat. Von außergewöhnlichen Cocktails (Highlight: Tom Kah Gai Cocktail) über gebrannte Schnäpse aller Art bis hin zu leckeren Limonaden oder ausgefallenen Matcha Getränken.


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Unsere Eindrücke aus Hamburg

Wir sind immer wieder gerne in Hamburg. Auch wenn das Wetter nur selten mitspielt (entweder Starkwind oder Starkregen 🙂 ), Hamburg ist immer eine Reise wert und bietet viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Ob ein feuchtfröhlicher Abend auf der Reeperbahn, einen Besuch der vielen tollen Musicals oder einfach nur ein gemütliches Restaurant am Hafen mit leckerer Fischküche. Hamburg bietet alles und gehört für uns daher auch zu den schönsten Städten Deutschlands.

Laksa Curry – Der Klassiker aus Malaysia


Rezept für Curry Laksa mit Garnelen und Tofu

Laksa Curry aus Malaysia

Ein absoluter Klassiker der malaiischen (Streetfood-) Küche ist das Laksa Curry. Man findet es in zwei verschiedenen Varianten. Während das Assam Laksa eher süßsauer-scharf ist, ist das Laksa Lemak würzig und dennoch cremig durch die verwendete Kokosmilch. Neben Garnelen und Tofu sind vietnamesischer Koriander und Ei fester Bestandteil des beliebten Currys. Die cremig-scharfe Suppe aus Malaysia ist eine echte Geschmacksexplosion und es lohnt sich, sie zu probieren. Hier findet ihr unser Lieblingsrezept:


Zutaten für malaiisches Curry Laksa:

200 g.Tofu neutral
1 Dose (400ml)Kokosmilch
150 g.Reisnudeln (Vermicelli)
12 Stck.Garnelen
2 ELFischsoße
1 EL[Kokosblüten-]zucker
2 EL Würzpaste:Rempah Würzpaste (Alternativ Sambal Olek oder Tom Yum Paste)
Zur Garnitur nach Belieben:hartgekochtes Ei
Mungobohnensprossen
Salatgurke in Streifen geschnitten
vietnamesischer Koriander
Limette
frische, rote Chilischoten
Lauchzwiebel
Öl:Neutrales Öl (bspw. Rapsöl) und Sesamöl
Rezept für 2 Personen | Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

Wenn ihr euer Laksa Curry wirklich originalgetreu nachkochen möchtet, dann besteht auch die Möglichkeit die Rempah Würzpaste selbst herzustellen. Für die Herstellung benötigt ihr jedoch einige unterschiedliche Zutaten. Hier eine kleine Übersicht der Zutaten, die ihr für eure eigene Würzpaste für zwei Personen benötigt: 3 getrocknete rote Chilischoten, je 1/2 TL Koriandersamen, Kurkumapulver & Garnelenpaste, je 1 Stück Knoblauchzehe, Galgant (oder Ingwer), je 2 Stück Schalotten & Zitronengras, 3 Stück Macadamia Nüsse. Chilischoten entkernen und in Wasser ca. 15 Min. einweichen. Die restlichen Zutaten zerkleinern und gemeinsam mit etwas Sesamöl anrösten. Im Anschluss die Zutaten in einem Mixer pürieren. Chilischoten sowie etwas Wasser hinzugeben und alles nochmals pürieren, bis eine feine Paste entsteht. Und schon habt ihr eure eigene Rempah Würzpaste!


In 5 Schritten zu Laksa Curry mit Tofu und Garnelen


  1. Tofu zubereiten. Tofu zwischen zwei Blatt Küchenkrepp pressen, um überschüssiges Wasser im Tofu loszuwerden. Tofu in kleine Stücke schneiden (ca. 2 cm) und anschließend nochmal mit einem Blatt Küchenkrepp trocknen. In einem Wok (oder einer großen Pfanne) Sesamöl und neutrales Öl mischen und hoch erhitzen (das Öl sollte den gesamten Wok-/Pfannenboden bedecken). Sobald ihr Sesam riechen könnt, ist das Öl heiß genug. Die Tofu Stücke kurz bei hoher Temperatur im Öl anbraten bis sie leicht braun sind. Tofu herausnehmen und auf Küchenkrepp auslegen.
  2. Suppe ansetzen: In einem großen Topf Öl erhitzen und die Würzpaste (Rempah oder Vergleichbares) hinzugeben. Die Paste bei mittlerer Hitze so lange anbraten, bis sie beginnt zu glänzen (nach ca. 8-10 Minuten). Dann ist der richtige Zeitpunkt, um Kokosmilch, Fischsoße und Zucker hinzuzugeben. Einmal aufkochen lassen und ca. 200-300ml Wasser hinzugeben. Kurz köcheln lassen und anschließend auf kleinste Hitze herunterschalten.
  3. Nudeln zubereiten: Reisnudeln nach Packungsanleitung kochen/garen.
  4. Garnelen: Die Garnelen für ca. 5 Minuten in die Suppe geben und mit garen lassen. Die Tofu Stücke ebenfalls mit in die Suppe geben. Suppe abschmecken und ggf. mit Fischsoße und Zucker nachwürzen.
  5. Garnieren und servieren: Gekochtes Ei halbieren, Limetten achteln, Chilischoten und Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Koriander zupfen. Die Mungobohnensprossen sowie die Gurke waschen. Gurke in feine Stifte schneiden. Zum Abschluss die Nudeln auf Suppenschüsseln verteilen, die Suppe darüber geben und nach belieben garnieren.

Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!



Nachschlag gefällig?! Ihr seid noch auf der Suche nach einem passenden asiatischen Nachtisch zum anschließenden Tee oder Kaffee? Wie wär’s dann mit einem echten Original aus Indien! Mit unserem Rezept für indisches Burfi / Barfi zaubert ihr den perfekten exotischen Nachtisch.

James Bond Felsen Thailand
Angkor Wat

Finnland


Lappland

Spezialitäten Finnland


Finnland ist das östlichste Land Skandinaviens und besonders auf Grund der traumhaften und teilweise einzigartigen Landschaft ein lohnenswertes Reiseziel. Vor allem zur Winterzeit lohnt sich natürlich ein Besuch im nördlichen Lappland. Die Küche Finnlands ist vielfältig und unglaublich lecker. Was ihr in Finnland und finnisch Lappland unbedingt essen und trinken solltet haben wir euch nachfolgend aufgelistet. Es gibt auf jeden Fall einige finnische Spezialitäten die sich lohnen!


Das solltet ihr in Finnland probieren


Spezialität Lapplans

Poronkäristys / Rentier

Rentier ist besonders in Lappland eine echte Spezialität! Die halbwild lebenden Tiere werden nur in kontrollierter Menge zum jagen freigegeben. Das Fleisch gehört zu den gesündesten der Welt und erinnert geschmacklich stark an Wild, wenn auch deutlich milder. Rentier findet man in verschiedenen Varianten in Finnland. Das traditionellste Gericht besteht aus klein geschnittenem Rentierfleisch auf Kartoffelbrei, dazu werden Preiselbeeren und saure Gurken serviert. Wer Fleisch isst, sollt es unbedingt mal probieren!


Flammlachs

Flammlachs

Ein Traum für jeden Fischliebhaber. Das Lachssteak wird auf ein Holzbrett gelegt und im offenen Feuer gebraten. Das Resultat ist ein außen knuspriges und innen zartes Stück Lachs. Dazu bekommt man ein frisch aufgebackenes Brötchen und finnischen Kartoffelsalat. Pflicht für Lachsliebhaber!


Lohikeitto

Lohikeitto

Lohikeitto ist eine unfassbar leckere Spezialität Finnlands, die nahezu überall zu finden ist. Es handelt sich dabei um eine cremige Suppe mit Lachssteak, Kartoffeln und Lauch. Die Cremigkeit entsteht entweder durch das Hinzufügen von Sahne oder alternativ durch den Einsatz von Vollmilch.


Karelische Piroggen

Karjalanpiirakka / Karelische Piroggen

In Finnland weit verbreitet und eine beliebte Spezialität sind karelische Piroggen. Die aus Roggenmehl und Wasser hergestellten Teigtaschen werden traditionell mit Gerstenbrei und gesalzenem Milchreis gefüllt. Zudem findet man die finnischen Piroggen alternativ mit Kartoffeln gefüllt. Man sollte etwas Butter oder Marmelade zu den Teigtaschen essen, da sie sonst etwas trocken sein können.


Finnischer Quietschkäse

Leipäjuusto / Quietschkäse

Eine weitere Spezialität Finnlands, die es überall zu finden gibt ist Quietschkäse oder squeaky cheese. Der Name ist Programm, denn beim reinbeißen macht der Käse tatsächlich leicht quietschende Geräusche. Der aus gesäuerter Kuhmilch hergestellte Käse wird gebacken und dann traditionell mit Moltebeeren Marmelade serviert. Ein leckeres finnisches Dessert.


Roggenbrot

Ruisleipä / Roggenbrot

Natürlich kommt man in Finnland auch an Roggenbrot nicht vorbei. Das aus Sauerteig hergestellte Brot gibt es in unzählig verschiedenen Varianten und zu jeder Tageszeit. Roggenbrot ist in Finnland so beliebt, das es im Jahr 2016 sogar zum offiziellen Nationalgericht gewählt wurde. Frisch gebackenes Roggenbrot passt zum Beispiel hervorragend zu gebeiztem Lachs oder ganz simpel mit gesalzener Butter bestrichen.


Blaubeerkuchen

Mustikkapiirakka / Blaubeerkuchen

Neben Moltebeeren und Preiselbeeren sind in Finnland Blaubeeren sehr weit verbreitet und unglaublich beliebt. Ob als Beilage, als Blaubeersaft (bekommt man z.B. auf einem Flug mit Finnair) oder als Blaubeerkuchen, die leckeren Beeren werden vielseitig eingesetzt und geben so manchem süßen Dessert eine fruchtige Note. Der mit Vanillesoße und Blaubeersoße garnierte Kuchen hat es uns ganz besonders angetan. Ein Muss 🙂


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Finnische Getränke


In Finnland geht nichts ohne Beerensaft. Ob Preiselbeersaft, Blaubeersaft, ob kalt oder warm es vergeht fast kein Tag ohne Beerensaft. Besonders in Lappland bei kalten Temperaturen kann so ein warmer Beerensaft wunder wirken 🙂

Tatsächlich gehört finnisches Bier zu den qualitativ hochwertigsten der Welt. Ähnlich wie in Deutschland geht die Tradition des Bierbrauens bis ins Mittelalter zurück. Die von uns getesteten Biere waren allesamt lecker, wenn auch recht herb im Geschmack. Eine alkoholfreie (kann bis < 1% sein) Variante ist das finnische Heimbier, welches aus Wasser, Malz, Zucker und Hefe besteht.

Wer es gerne hochprozentiger mag kommt, abgesehen vom Preis, ebenfalls auf seine Kosten in Finnland. Ob Lonkero (Gin gemischt mit Grapefruitsaft), finnischer Wodka mit Blaubeersaft oder natürlich der von Mara geliebte Salmiakki (Lakritzschnaps), in Finnland findet man viele spannende Kreationen die es lohnt zu probieren.


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Unsere Eindrücke aus Finnland / Lappland

Unsere erste Reise nach Finnland führte uns in das winterliche Lappland. Wer Schnee und Kälte mag ist hier genau richtig. Wer es nicht mag, sollte trotzdem mal herkommen, denn an kaum einem anderen Ort kann man soviel besondere und schöne Dinge erleben wie nördlich des Polarkreis.

Auf unserem Trip lernten wir die Kunst des Eisfischen kennen, durften mit Rentieren auf eine Schlittenfahrt gehen, einen echten Huskyschlitten selber durch Schnee und Eis lenken, mit einem Schneemobil durch die Wälder düsen und auf irish cob Pferden dem Sonnenaufgang entgegen reiten. Wem das nicht reicht dem erfüllt die Natur vielleicht sogar einen magischen Moment – Nordlichter. Dieses Naturschauspiel einmal erleben zu dürfen ist die Erfüllung so mancher Träume (einschließlich unserer).

Unsere erste Finnland Reise war gefüllt mir unvergesslichen Eindrücken sowie spannenden kulinarischen Highlights und wird für immer etwas ganz besonderes bleiben.

7 Tage Roadtrip von Venedig über San Marino und Bologna


Markusplatz Venedig

Roadtrip Norditalien mit San Marino


Pizza, Pasta, Gelato und ganz viel guter Vino. Das sind die ersten Dinge die uns in den Sinn kommen, wenn wir an das kulinarische Land in Stiefelform denken. Italien hat aber natürlich noch einiges mehr zu bieten als die bekannten Klassiker. Vor allem Norditalien wird als Reiseziel oft unterschätzt. Die meisten Touristen zieht es hier nur in die großen Städte wie bspw. Mailand oder Venedig. Neben der vielen kulinarischen aber auch kulturellen Highlights im Norden, eignet sich ein Roadtrip hier auch wunderbar, um eine der ältesten Republiken der Welt zu besichtigen – San Marino. Das kleine Land ist unbedingt einen Besuch wert. Wir starten unsere Reise an einem zentralen Ausgangspunkt und einem Traumziel vieler Reisender – Venedig. Von dort aus geht es weiter gen Süden in das wunderschöne Hafenstädtchen Cesenatico. Im Anschluss besuchen wir San Marino, Bologna und fahren über malerische Dörfer nach Vicenza und Bassano del Grappa bevor es wieder zurück an den Ausgangspunkt geht.

In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr in Norditalien unbedingt probieren müsst und natürlich, was es sich zu sehen lohnt!

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In 7 Tagen von Venedig über San Marino, Bologna und Vicenza


Markusplatz Venedig Wassertaxi

Unsere Reise beginnt Ende März am Flughafen in Venedig. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 1 Std. 15 Min. Die Monate März/April eignen sich hervorragend als Reisezeit für Norditalien. Das Klima ist meist schon recht angenehm (ca. 13-20 Grad) und wer nicht gerade auf die Osterferien angewiesen ist findet mit etwas Glück ein ’nicht ganz so volles Venedig‘ vor. (Wobei diese Aussage für Venedig eigentlich nie zutrifft – hier tummeln sich zu jeder Jahreszeit tausende Touristen.) Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 20 Minuten mit dem ATVO Express Bus. Kostenfaktor ca. 8€ (Stand 2020). Die verwinkelte Kanalstadt begrüßt uns spät abends mit freundlichen 14 Grad und jeder Menge Restaurants aus denen es nach Fisch und Pasta duftet und die von uns entdeckt werden wollen. Unser Hotel liegt Nahe der Kirche Santa Maria Zobenigo. Zum Markusplatz sind es ca. 7 Minuten zu Fuß, zur Rialto Brücke ca. 10 Minuten.

Nach einer ruhigen Nacht nutzen wir den ersten Tag der Reise, um Venedig zu Fuß zu erkunden. Insgesamt haben wir für Venedig 1 1/2 Tage eingeplant bevor wir unseren Mietwagen abholen und weiterfahren. Da wir beide schon mehrmals dort waren, konzentrieren wir uns nicht nur auf die touristischen Highlights wie den weltberühmten Markusplatz mit Dom und Turm, den Dogenpalast oder die Rialto Brücke. Viel mehr haben wir einige Punkte auf der Liste, die wir unbedingt probieren bzw. sehen wollen.

Kurzum, abseits der berühmten Klassiker lohnt es sich in Venedig Folgendes zu probieren bzw. sehen:

  • Ciccheti (typisch venezianische Brötchen) mit einem Aperitivo in einem Bacari (Weinbar) genießen
  • Mit dem Wassertaxi eine Stadtrundfahrt machen (Canal Grande, Hafen etc.)
  • Sich ein Gläschen Vino in der Bar des berühmten Gritti Palace Hotels direkt am Wasser gönnen
  • Eine venezianische Maske bei einem einheimischen Maskenhersteller als Souvenir kaufen (bspw. La Commedia)
  • Eine Kugel hausgemachtes Gelato essen bspw. in der Gelateria Artigianale ‚Fantasy‘

Was sich sonst noch in Venedig lohnt: Die Seufzerbrücke, der Mercato di Rialto, eine Streetfood Tour mit einem Einheimischen, Cannaregio (das ‚einheimische‘ Viertel), die Aussichtsterasse im Fondaco dei Tedeschi.

WICHTIGER TIPP: Für alle Touren, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten lohnt es sich unbedingt im Voraus zu buchen um Schlange stehen zu vermeiden ODER früh morgens da zu sein (vor 9 Uhr!).

Tags darauf verbringen wir den Vormittag noch in Venedig, bevor wir mit dem Bus nachmittags wieder zum Flughafen fahren und dort unseren Mietwagen abholen. Mit dem Mietwagen geht es Richtung Süden zu unserem nächsten Ziel der Reise – Cesenatico. Wir wählen die kilometermäßig etwas längere , aber viel schönere Strecke entlang der Küste (die etwas Kürzere führt über Bologna). Nach ca. 2h 45 Min. erreichen wir das hübsche kleine Hafenstädtchen. Hier gibt es nicht nur erstklassige Fischrestaurants und wunderschöne alte Segelboote im Hafen sondern auch wunderbare rustikale einheimische Küche. INTERESSANT: Der Hafenkanal der Stadt wurde von Leonardo da Vinci konzipiert. Cesenatico ist außerdem der perfekte Ausgangspunkt für San Marino oder für einen Strandausflug am nächsten Tag.


Wir genießen am Abend ein Menü, welches uns noch lange im Gedächtnis bleiben soll. Durch Zufall finden wir ein rustikales, mit einheimischen gefülltes Restaurant und entscheiden uns für das ‚Menü des Tages‘, ohne so genau zu wissen was kommt (sooo gut ist unser italienisch dann auch wieder nicht). Wir bekommen jeden Gang in einer Üppigkeit serviert, dass es uns beinahe die Sprache verschlägt. Zur Vorspeise gibt es einheimischen Käse, Wurst, frisches Tramezzini (Weißbrot) und Crescentine (Fladenbrot) serviert auf einem riesigen Holzbrett. Als Primi Piatti bekommen wir zweierlei hausgemachte Pasta. Eine Art Strozzapreti mit rotem Raddicchio und Speck sowie Tagliatelle al Ragu. Beide Portionen sind so riesig (und so überragend gut), dass wir im Zuge dessen leider unser Bistecca abbestellen müssen – schade drum – aber besser als wegwerfen! Danach gibt’s noch einen ‚kleinen Nachtisch‘ in Form von einem Stück Semifreddo (eisgekühlte Schichttorte). Nach dem Kuchen wollen wir nur noch ein Glas Grappa und in’s Bett kugeln. Doch statt einem Glas bekommt man hier gleich zwei Flaschen. Einmal Limoncello, einmal Grappa aus dem Holzfass – ‚Hier bitte, bedient euch!‘. Wir sind platt und glücklich (und völlig übergessen) und fallen ins Bett. (–> Das Restaurant heißt übrigens Osteria Trattoria al Cenacolo).

Am nächsten Morgen sitzen wir bereits früh (7 Uhr) in einem netten Café direkt am Kanal bei Espresso und Brioche – heute haben wir nämlich viel vor! Nach dem Frühstück fahren wir direkt weiter nach Rimini. Hier lohnt ein Spaziergang durch die historische Altstadt. Das gibt es unter anderem zu sehen (je nachdem wie viel Zeit euch bleibt):

  • Der Augustusbogen (gut erhaltener Ehrenbogen)
  • Der Malatesta Tempel (Kathedrale von Rimini)
  • Die Burg Sismondo (Aus dem 15. Jhdt.)
  • Die Tiberiusbrücke (Wahrzeichen der Stadt)
  • Den Palazzo dell’Arengo (am Plaza Cavour)

Danach wollen wir noch kurz zum Strand. Für ein Bad ist es zwar noch zu kalt, aber ein Besuch am Meer lohnt sich trotzdem immer für uns! Nach unserem ca. 3 stündigen Spaziergang durch Rimini fahren wir jetzt weiter nach San Marino. Es ist Mittagszeit und dementsprechend haben wir Hunger.

Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. In San Marino angekommen suchen wir uns erst einmal einen der vielen Parcheggios (öffentliche Parkplätze) rund um das Zentrum (wir empfehlen P9). Wir sind direkt überwältigt von der Schönheit dieses winzig kleinen Landes (das eigentlich nur aus einem einzigen Berg besteht). Ende März liegt hier sogar noch Schnee und die Temperaturen sind deutlich kühler als in Rimini.


Vom Parkplatz aus starten wir unseren Rundgang und unseren Aufstieg. San Marino ist – wie bereits angedeutet – bergig! Die Festungsanlage, die San Marino umgibt ist sehr gut erhalten und führt zu wahnsinnigen Aussichtspunkten an den drei Türmen Guaita, Cesta und Montale. Die historische Altstadt ist ebenfalls gut erhalten und besticht mit vielen kleinen Shops und süßen Cafés sowie im ‚Zentrum‘ mit dem Palazzo Pubblico. Was sich unbedingt lohnt:

  • Spaziergang entlang der Festungsmauern
  • Der Hexenpfad (creepy – hier wurden früher ‚Hexen‘ in den Abgrund gestoßen)
  • Sonnenuntergang am Piazza della Libertà
  • Der Ort Borgo Maggiore (mit der Seilbahn erreichbar) – Markt und Eisenbahntunnel

Nach einem ersten Spaziergang ist es ca. 14 Uhr und unser Magen knurrt. Wer ein Restaurant mit Ausblick und guter Küche sucht, wird das im La Terrazza finden (reservieren lohnt sich). Für wen ein Kaffee oder ein Vino ausreichend ist, der findet im In & Out einen tollen Spot für einen Drink mit Ausblick.


Als die Sonne gerade anfängt unterzugehen, machen wir uns auf zu unserem heutigen Ziel. Wir genießen einen letzten Blick auf San Marino und in ca. 1h 45Min erreichen wir Bologna. Am nächsten Morgen wollen wir die Stadt erkunden und planen dafür einen ganzen Tag ein. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird oft unterschätzt. Dabei besticht sie mit wunderschöner Backstein-Architektur, einer der ältesten Universitäten Europas und durch viele Spitzenrestaurants. Das lohnt sich in Bologna:

  • Piazza Maggiore (der zentrale Platz der Stadt mit dem Dom Basilica di San Petronio)
  • Garisenda und Asinelli Türme (Aufstieg auf den Asinelli Turm muss vorher online gebucht werden)
  • L’Archiginassio (Stadtbibliothek – von Innen sehr sehenswert)
  • Das ‚kleine Venedig‘ (die versteckten Kanäle von Bologna)
  • Schlendern und essen im Quadrilatero (Shops, Marktstände und jede Menge gute Snacks!)

Am Abend wollen wir natürlich testen, ob es in Bologna wirklich die beste ‚Bolognese‚ der Welt gibt – schließlich kommt der Name ja nicht von ungefähr! Wir lernen zwei wichtige Dinge: Die ‚echte‘ Bolognese hat nichts mit einer Tomatensoße zu tun, wie wir sie unter dem Namen kennen. Außerdem isst man die Bolognese in keinem Fall mit Spaghetti. Die originale Pasta ‚Bolognese‘ findet ihr in den Speisekarten fast ausschließlich als Tagliatelle al Ragù. Dabei besteht die Soße eigentlich aus besten und gut gewürzten Fleisch Stücken von glücklichen Tieren und lediglich einem Spritzer Tomatenpüree. Die Nudeln sind hausgemacht, lang und mit Ei im Teig zubereitet. Korrekterweise wird nur die Gabel genutzt, um sich gekonnt die Nudeln sowie zwei, drei Bröckchen Fleisch auf die Gabel zu schieben und dann einfach nur zu genießen! Restauranttipp Bologna: Trattoria La Treccola.

(Unser ‚Originalrezept‘ für Pasta mit Bolognese Soße findet ihr hier)


Nach einem sehr leckeren Abendessen und ein, zwei guten Gläschen Vino fahren wir am nächsten Morgen nach einem kleinen Frühstück weiter in das Städtchen San Giovanni in Persiceto. Schaut euch unbedingt die Piazzetta degli Inganni an. Eine Straße, die von einem italienischen Künstler mit allerlei Illusionen an den Häuserwänden versehen wurde. Außerdem könnt ihr etwas außerhalb das Planetarium besuchen. Wir haben schon wieder Hunger und finden durch Zufall eines der besten und kuriosesten Restaurants unserer Reise. Die Grassagallina Osteria con cucina enoteca libreria. Gleichzeitig Buchhandlung, Weinhandlung und hervorragendes Restaurant für ein Mittagessen!

Gestärkt mit hervorragender Pasta, netten Gesprächen und natürlich – einem Glas Wein (in Italien übrigens typisch, auch zum Mittagessen) geht’s weiter Richtung Norden. Unser heutiges Ziel: Vicenza.

Nach ca. 1h 45Min. erreichen wir die Stadt, die als eine der ‚elegantesten Kunststädte‘ Venetiens gilt. Der berühmte italienische Architekt Palladio hat dort im 16 Jhdt. viele bedeutende Gebäude entworfen, die noch heute das Stadtbild prägen. Heute schlendern wir nur noch ein wenig durch das Stadtzentrum und freuen uns auf ein gutes Abendessen, damit wir morgen gestärkt die Stadt erkunden können.

Am nächsten Tag steht Sightseeing auf dem Plan. Das gibt es in Vicenza zu sehen und zu probieren:

  • Die Villa Rotonda (Ein Architektur-Highlight)
  • Das Teatro Olimpico (viel Geschichte aber wenig Spannung)
  • Die Basilica Palladiana
  • Die Gebäude und Paläste von Palladio (am Besten beim Stadtspaziergang bewundern)
  • Ein Gelato oder einen Kaffee mit musikalischer Untermalung auf der Piazza dei Signori
  •  Baccalà alla vicentina probieren (Ein Muss!)

Wir verabschieden uns von Palladio und Vicenza und fahren noch etwas weiter nördlich, um einen guten Freund zu treffen. Unser Ziel für heute ist Bassano del Grappa. Wie der Name bereits sagt – die Hauptstadt des Grappa! In nicht einmal 45 Minuten erreichen wir unser Ziel. Wir wohnen in einem Hotel direkt oberhalb des Zentrums der historischen Stadt.


Am Abend nimmt uns der Freund von uns mit für einen Aperitif in eine Bar, die gleichzeitig Frisör, Barbershop und hippe Aperitif-Bar ist. Etwas verrückt, aber es schmeckt. Danach fahren wir, etwas außerhalb von Bassano zu einem tollen Restaurant inmitten der Weinberge – irgendwo im nirgendwo – aber super romantisch. Im Restaurant Contrà Soarda gibt’s nicht nur eigenen Bio-Wein sondern auch tolles Essen – vom Feld / Weide auf den Tisch – in einer bezaubernden Location. Spezialität des Hauses: Rinder Tartar, welches direkt vor den Augen frisch zubereitet und verfeinert wird. Zum Abschluss gibt’s – na klar – Grappa!

Am nächsten Tag schauen wir uns in Ruhe die Stadt an. Das gibt es in Bassano del Grappa zu sehen und zu probieren:

  • Die Ponte Vecchio (Brücke aus der Renaissance von Palladio)
  • Das Poli Grappa Museum (mit Tasting)
  • Ein entspannter Spaziergang durch das Centro Storico (die historische Altstadt)
  • Der Civic Tower
  • Markt Tour und Home-Cooking Dinner mit einem Einheimischen (vorher online buchbar)

Abends fallen wir ins Bett und sind ziemlich platt von den Eindrücken der letzten Tage. Am nächsten Morgen geht es zurück in Richtung Venedig und damit zum letzten Stopp unseres Roadtrips durch Norditalien.

Nach 7 Tagen Roadtrip, Pasta, Vino und jeder Menge Geschichte und Architektur sind wir glücklich und froh, dass wir uns für diese Route entschieden haben. Italien und San Marino sind für uns immer eine Reise wert. Jede Region in Bella Italia hat Ihren ganz eigenen Charme, eigene Spezialitäten und ihre eigene Jahrhundertelange Geschichte und Traditionen – und nicht zuletzt wundervolle Menschen und Gastgeber. Obwohl wir privat und geschäftlich schon so oft dort waren, gibt es in Italien immer noch so viele Städte und Regionen, die wir noch sehen wollen und so viele kulinarische Highlights, die wir noch für euch testen wollen. Wir freuen uns schon auf’s nächste mal – dann soll es in die Region Apulien gehen 🙂 In diesem Sinne – Saluti – auf Italien!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

Elsass


Elsass

Spezialitäten Elsass


Die französische Region Elsass ist einzigartig und unglaublich schön. Die vielen kleine Städte sind auf Grund ihrer Historie und architektonischer Schönheit ein Must See. In den vielen kleinen alten Gässchen fühlt man sich teilweise Jahrzehnte zurückversetzt und kann sich beim schlendern von der Farbenpracht der altertümlichen Häuschen verzaubern lassen. Hinzu kommt die hervorragende elsässische Küche und die aromatischen und teilweise einzigartigen Weine. Ihr wollt wissen man im Elsass unbedingt Essen und trinken sollte?! Dann schaut euch unsere Highlights an:


Das solltet ihr im Elsass probieren


Tarte Flambé – Flammkuchen

Der Flammkuchen ist natürlich die Elsässer Spezialität Nummer 1 und sündhaft lecker! Die sogenannte Tarte Flambé wird im Holzofen auf einem Holzbrett ausgebacken und unterschiedlich belegt. Die traditionellste Art ist die mit Speck und Zwiebeln. Allerdings findet man eine Vielzahl an weiteren leckeren Varianten, u.a. mit Ziegenkäse und Honig, mit würzigem Munsterkäse oder auch als süße Variante mit Apfel, Zimt und Calvados. Ein Muss im Elsass!


Gratin de Munster

Gratin de Munster – Munsterkäse

Neben Flammkuchen duftet es im Elsass natürlich auch intensiv nach Käse und das liegt hauptsächlich am würzigen Munsterkäse. Der aus Rohmilch hergestellte Rotschmierkäse zeichnet sich besonders durch seinen starken Geruch und intensiven Geschmack aus. Im Elsass findet man den Käse in vielen verschiedenen Formen, ob im Salat, auf dem Flammkuchen oder wie hier abgebildet als Gratin mit Kartoffeln, Speck und Zwiebeln. Für uns Käseliebhaber natürlich ein Hochgenuss 🙂


Bibeleskäs 

Bibeleskäs 

Auch Bibeleskäs ist im Elsass weit verbreitet. Bibeleskäs ist eigentlich nichts anderes als, mit Kräutern und Zwiebeln garnierter, Quark. Traditionell wird der „Käse“ in einem Töpfchen und mit leckeren Bratkartoffeln serviert.


Elsässer Rösti

Der Elsässer Rösti wird aus frischen Kartoffeln und mit Kräutern und Gewürzen hergestellt und, wie sollte es anders sein, gerne mit Munsterkäse überbacken. Dazu wird entweder Salat oder ein Spiegelei serviert. Sehr deftig aber auch sehr lecker 🙂


Kougelhopf – Gugelhupf

Der Elsässer Kougelhopf ist eine absolute Spezialität und darf zu keinem Kaffee fehlen. Den aus Hefeteig, in einer besonderen Backform, gebackenen Kuchen gibt es entweder als süße Variante mit Rosinen und / oder Mandeln oder als salzige Variante mit z.B. Speck oder Walnüssen.


Männele / Manele

Ganz besonders süß sind natürlich die elsässischen Manele. Das aus Briochteig, in Männchenform geformte Gebäck wird traditionell zum Nikolaustag an die Kinder verschenkt. Die aus Mehl, Zucker, Milch und Butter hergestellten Männele eignen sich aber auch hervorragend als Mitbringsel.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Elsässische Getränke


Das Elsass ist natürlich in erster Linie für seinen hervorragend und teilweise einzigartigen Wein bekannt. Das Klima und die geologische Vielfalt gelten als idealer Nährboden für die im Elsass angebauten Rebsorten. Primär sind im Elsass Weißweine zu finden wie u.a. Pinot Gris, Riesling, Muskateller und der exotische und sehr aromatische Gewürztraminer. Lediglich der leichte Pinot Noir hat es als einziger Rotwein geschafft sich durchzusetzen. Zudem findet man im Elsass, mit dem berühmten Crement d’Alsac, auch einen hervorragenden Schaumwein.

Tipp: es gibt unzählige Weingüter im Elsass und nahezu überall lässt sich eine Weinprobe machen. Entweder vorab buchen oder einfach vorbei gehen und die Vielfalt der elsässischen Weine probieren. Es lohnt sich!

Auch wenn natürlich der Wein an erster Stelle im Elsass steht und an ihm nahezu kein Weg bei einem Besuch vorbei führt lohnt es sich auch das vor Ort gebraute Bier zu testen. Bereits seit dem 13. Jahrhundert wird im Elsass Bier gebraut und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Mittlerweile wird über 50% des französischen Biers im Elsass gebraut. Bekannte Biermarken sind u.a. Fischer, Kronenbourg und die noch älteste bestehende Brauerei Schutzenberger.


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Unsere Eindrücke aus dem Elsass

Das Elsass ist für uns ein Ort an den wir immer wieder gerne zurückkehren. Die vielen einzigartig schönen Städtchen, die tollen Weine und die leckere Küchen ziehen uns immer wieder magisch an. Mittlerweile gibt es kaum eine Stadt die wir noch nicht besucht haben und trotzdem gibt es immer wieder neues zu entdecken. Ob Colmar, Riquewihr oder Straßbourg, jede Stadt lohnt sich auf ihre ganz eigene Art und Weise und bietet eine Menge sehenswertes.

Auch kulinarisch gehört das Elsass zu einem unserer Lieblingsziele. Wir genießen es immer wieder in einer der vielen kleinen Weinstuben einen leckeren Flammkuchen zu essen und dazu ein gutes Glas Wein zu trinken.

Nicht umsonst haben wir auch Maras 30. Geburtstag im Elsass verbracht und dabei u.a. das ein oder andere Weingut besucht 🙂

Kap Verde


Boa Vista - Kap Verde

Spezialitäten Kap Verde


Die Kapverden sind eine aus 14 Inseln bestehende vulkanische Inselgruppe vor der Westküste Afrikas. Von diesen 14 Inseln sind 9 Stück bewohnt. Die drei größten Inseln sind Santiago, Santo Antão und Boa Vista. Besonders Sal und Boa Vista eigenen sich, auf Grund ihrer kilometerlangen Sanddünen, perfekt für einen Badeurlaub. Die restlichen Inseln laden aufgrund ihrer üppigen Flora eher zum wandern und erkunden der Vulkanlandschaft ein. Die Kultur und Kulinarik ist geprägt von portugiesischen und kreolischen Einflüssen. Wollt Ihr wissen, was es auf den Kapverden zu essen gibt? Wir haben euch unsere Highlights der Kap Verden in diesem Beitrag zusammengefasst.


Das solltet ihr auf den Kap Verden probieren


Cachupa

Cachupa

Cachupa ist das traditionelle Gericht Nummer 1 auf den Inseln der Kap Verde. Es handelt sich dabei um einen klassischen Eintopf bestehend aus Kartoffeln, Mais, Bohnen, Zwiebeln und Kürbis. Je nach Lust und Geldbeutel wird der Eintopf mit Fleischeinlage oder Fisch serviert.


Bife de Atum

Eine weitere Spezialität der Kap Verde ist das Thunfischsteak (Bife de Atum). Das gegrillte Steak wird mit Zwiebeln und vielerlei Gewürzen verfeinert und mit Limette serviert. Als Beilage gibt es meistens Kartoffeln oder Linsen.


Linseneintopf

Auch Linsen, ob als Beilage oder reichhaltiger Eintopf, findet man sehr oft auf den Speisekarten der Inseln. Den Linseneintopf haben wir in einem traditionellen kleinen Restaurant mit Zwiebeln, Lauch und Karotten serviert bekommen.


Queijo do Maio - Ziegenkäse

Queijo do Maio

Sehr traditionell ist der selbst hergestellt Ziegenkäse, der aus frischer, selbst gemolkener Ziegenmilch hergestellt wird. Der Ziegenkäse wird entweder pur oder mit Gewürzen, wie z.B. Chili hergestellt. Wir hatten das Glück hautnah bei einer Produktion dabei sein zu dürfen und den frischen Käse dann auch im Anschluss direkt zu testen – sehr lecker!


Bolacha de Cabo Verde

Die auf der Insel hergestellten Bolacha de Cabo Verde sind eine Art salzige Kekse die z.B. hervorragend zum inseleigenen Ziegenkäse passen. Die sehr sättigenden, aus Weizen hergestellten Kekse werden teilweise noch in kleinen regionalen Bäckereien von Hand hergestellt. Vielmehr findet man sie aber mittlerweile im Supermarkt zu kaufen – natürlich industriell gefertigt.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Kap Verdische Getränke


An einem Getränk kommt man auf den kapverdischen Inseln auf keinen Fall vorbei – GROGUE. Der selbst gebrannte, 40%ige Schnaps gehört auf der Insel zur Kultur und wird als die „Medizin“ der Kap Verde bezeichnet. Der Schnaps selbst ist sehr stark, brennt und hat uns geschmacklich nicht so wirklich überzeugt. Spannender fanden wird den sogenannten Ponche. Hier wird Grogue mit (Zuckerrohr-)Honig und Limetten oder mit Melasse gemischt.

Auch auf ihren Kaffee sind die Kapverdianer sehr stolz. Der auf der Insel Fogo hergestellte organische Kaffee ist sehr stark und intensiv im Geschmack.

Zudem gibt es auf den Kap Verde sogar eine eigene Biermarke. Das Bier Strela wird in der Hauptstadt Praia (Santiago) hergestellt und ist ein klassisches, süffiges Lagerbier.

Wer es lieber antialkoholisch mag, der findet viele leckere frische Säfte auf der Insel. Ein ganz besonderer Saft war ein selbstgemachter Tamarindensaft. Der primär sauer schmeckende Saft war eine neue Erfahrung für uns.


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Unsere Eindrücke von den Kap Verde

Wir waren das erste Mal auf einer Insel der Kap Verde und haben uns für den Anfang für die drittgrößte Insel „Boa Vista“ entschieden. Hier hatten wir eine tolle Mischung aus Entspannung und Kultur. Wir lernten viel über das traditionelle Leben auf der noch sehr armen Insel.

Wer sich für einen Aufenthalt auf Boa Vista entscheidet sollte unbedingt die Hotelanlage verlassen und das echte Leben der Kapverdianer kennenlernen. Wir besuchten verschiedene kleine Örtchen, eine traditionelle Töpferei, einen kap verdischen Bauernhof mit Ziegen und Hühnern und durften bei der Herstellung von Ziegenkäse, inklusive Verkostung teilhaben. Ein ganz besonderes Highlight waren für uns natürlich die Babyschildkröten. Auf Boa Vista gibt es eine große Initiative die sich auf die Rettung der „Unechten Karettschildkröte“ spezialisiert hat. Wer interessiert ist, kann nachts auf „Turtle Watching“ gehen und die kleinen Schildkröten bei Ihrem Gang ins Meer begleiten. Ein unvergessliches Ereignis!

Wir haben die Zeit auf der Insel sehr genossen und möchte gerne noch weitere Inseln der Kap Verde kennenlernen.

Pasta mit Garnelen oder Lachs und Fenchel

mit Karottenstreifen in Weißwein-Butter-Zitronensoße


Pasta mit Garnelen und Fenchel

‚Manchmal sollte man sich lieber Nudeln als Sorgen machen!‘ Getreu diesem Motto stellen wir euch heute eines unserer Lieblingsrezepte aus Italien vor. Pasta, am liebsten Strozzapreti, mit Garnelen oder Lachs, Fenchel und Karotten in einer cremig, buttrigen Weißwein Zitronen Soße. Unwiderstehlich lecker! Dazu gibt’s natürlich frisch geriebenen Parmesan. Warum? Weil wir Käse lieben 😉 Die Kombination aus der säuerlichen Soße und den eher süßlichen Zutaten wie Garnelen/Lachs und Karotten bilden ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. Der Fenchel rundet das Gericht durch seinen besonderen Geschmack wunderbar ab. Hier findet ihr das Rezept für Pasta mit Garnelen und Fenchel:


Zutaten für Pasta mit Garnelen / Lachs und Fenchel in Zitronen-Weißwein Soße:

200 gLachs oder geschälte Garnelen
1 Stck.Fenchel
200 gPasta (Strozzapreti oder Tagliatelle)
300 mlGemüsebrühe
50 gButter
1/4 Stck.Bio-Zitrone
1 Stck.Knoblauchzehe
1 Stck.Schalotte
3 ELMehl
Gewürze & Kräuter:
Oregano
Basilikum
Paprikapulver
Salz & Pfeffer (Mühle)
Thymian
Zum braten & verfeinern:neutrales Öl / Butter
Weißwein
Parmesan
Zubereitungszeit: ca. 30-45 Min. | Wie immer: Für 2 Personen

Warum empfehlen wir euch Strozzapreti? Und – was sind Strozzapreti überhaupt? Diese super leckere italienische Pastasorte ist hierzulande leider nicht so bekannt wie Penne, Rigatoni und Co. Warum? Das wissen wir ehrlich gesagt auch nicht! Die ‚Preisterwürger (ital.)‘ sind kurze, geschwungene Nudeln, die ursprünglich im nördlichen Italien beheimatet sind. Jede Region verwendet bei der Herstellung unterschiedliche Zutaten. Manchmal mit Ei oder Parmesan, manchmal nur mit Mehl und Wasser. Über die Entstehung des Namens kursieren viele Mythen. Die Wahrscheinlichste für uns? Die Kirchenmänner haben so viel von der leckeren Pasta gegessen, bis Ihnen schlecht wurde – es besteht nämlich große Suchtgefahr. Keine andere Pasta Sorte harmoniert für uns so gut mit Soße. Die Nudeln nehmen durch Ihre Form extrem viel von der Pasta Soße auf und sind deshalb ideal für Gerichte mit üppiger Soße geeignet.

Pasta mit Garnelen in Weißweinsoße

In 5 Schritten zu Pasta mit Garnelen / Lachs und Fenchel in Zitronen-Weißwein Soße

  1. Fenchel waschen und das untere, eingetrocknete Ende abschneiden. Karotte schälen und Enden abschneiden. Karotte halbieren. Fenchel der länge nach halbieren. Mit einem Sparschäler sowohl den Fenchel als auch die Karotte komplett in dünne Streifen schälen und in eine Schüssel geben.
  2. Knoblauch und Schalotte schälen und fein schneiden. In einer Pfanne mit hohem Rand Knoblauch und Schalotte mit der Butter anschwitzen.
  3. Das Mehl in die Butter langsam einrühren bis eine Schwitze entsteht. Danach mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe langsam einrühren um Klümpchen zu vermeiden. Zitrone einpressen und etwas Zitronenabrieb nach Geschmack hinzugeben. Soße würzen und Kräuter sowie Gemüsestreifen hinzugeben. Anschließend für ca. 15 Min. auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
  4. In einer separaten Pfanne die Garnelen / Lachs in etwas Öl oder Butter anbraten bis Sie von außen leicht braun sind. Nudeln parallel nach Anleitung al dente kochen und abgießen. 2 EL Nudelwasser zur Soße hinzugeben. Soße abschmecken und evtl. nachwürzen oder noch einen Schuss Wein hinzufügen und nochmals ein bis zwei Minuten köcheln lassen.
  5. Soße auf die niedrigste Stufe stellen, Pasta in die Soße geben und unterrühren. Auf einem Teller anrichten und den Lachs oder die Garnelen darauf verteilen. Nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.

Buon appetito!


Weinverkostung Zypern

Pasta und Vino – ein absolutes Traumpaar! Ihr seid euch unsicher, welcher Wein mit unserer Pasta mit Garnelen und Fencheln harmoniert? Dann schaut doch mal bei unserer kleinen Weinkunde vorbei! Hier erfahrt ihr die wichtigsten Fakten zum Thema Wein und Essen sowie interessante Facts über die richtige Verkostung und die verschiedenen Rebsorten.

Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!

Frankreich


Elsass Colmar

Spezialitäten Frankreich


Frankreich, das Land der Haute Cuisine. Hier kulinarische nicht ins Schwärmen zu kommen ist schwer. Nicht umsonst heißt es auch gerne mal „essen wie Gott in Frankreich“. Das westeuropäische Land bietet neben tollen mittelalterlichen und charmanten Städten, wunderschönen Küsten und viel Kultur, die wohl beste Küche der Welt. Frankreich ist gleichermaßen bekannt für seine rustikale, regionale Küche wie auch für raffinierte und exklusive Kreationen der Haute Cuisine. Der Ruf der französischen Küche ist weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Da es soviel spannende französische Kreationen gibt, die sich je nach Gegend stark unterscheiden, war es für uns schwer alles in einem Beitrag zusammenzufassen. Entsprechend findet ihr nachfolgend unsere bisherigen besuchten Regionen und deren Spezialitäten.


Spezialitäten nach Region / Departements


Metz - Lothringen
Lothringen (in Zubereitung)
Eifelturm in Paris
Paris (in Zubereitung)

Soon to come…


Dänemark


Spezialitäten Dänemark


Dänemark bietet raue Küsten, beeindruckende, abwechslungsreiche Städte und eine qualitativ hochwertige und tolle Kulinarik. Das Königreich Dänemark im nördlichen Europa bietet jede Menge Vielseitigkeit. Ob als Städtetrip, Wanderausflug oder im Sommer als Badeort – in Dänemark ist alles möglich. Hinzu kommt eine super leckere und raffinierte Küche, die es zu probieren gilt. Ihr wollt die Spezialitäten Dänemarks genauer kennenlernen? Dann schaut euch unsere dänischen Highlights an.


Das solltet ihr in Dänemark probieren


Smørrebrød

Smørrebrød

Die Spezialität Nr. 1 in Dänemark ist natürlich das Smørrebrød. Hier kennt die Kreativität nahezu keine Grenzen. Die Grundlage eines jeden Smørrebrød ist für gewöhnlich eine gebutterte Scheibe Schwarzbrot. Belegt wird das Brot dann klassisch mit unterschiedlichsten Fischvariationen. Von Garnelen, über Hering, Kaviar bis hin zum Backfisch. Immer garniert mit Remoulade oder Majo sowie Eiern, Zitrone oder Kräutern. Ein absolutes Highlight und für ein Must Eat!


Stjerneskud

Die etwas umfangreichere Variante des Smørrebrød ist Stjerneskud. Auch hier ist die Grundlage gebuttertes Roggenbrot. Belegt wird das Brot dann sehr ausladend mit Lachs, Scholle und Krabben. Alles kommt extrem frisch auf den Teller und wird mit Kräutern, Zitrone und etwas Remoulade oder Mayonnaise hervorragend abgerundet. Manchmal findet man auch noch etwas Kaviar on top. Sehr lecker!


Hot Dog (røde pølser)

Hot Dog (røde pølser)

Für mich (Flo) einer der besten Hot Dogs die ich bisher gegessen habe und durch die rote Farbe etwas ganz besonderes. Bei der sogenannten røde pølser handelt es sich um eine mit roter Lebensmittelfarbe gefärbte Brühwurst aus Schweinefleisch. Die Wurst wird zusammen mit Mayonnaise, Ketchup, Senf, Zwiebeln und Gewürzgurken in ein leicht geröstetes Hot Dog Brötchen gelegt und direkt verspeist. Man findet den Hot Dog an nahezu jeder Straßenecke. Kein Wunder also, dass der dänische Hot Dog der beliebteste Snack in Dänemark ist.


Frikadeller

Frikadeller

Die dänische Variante der deutschen Frikadelle wird traditionell aus Schweinefleisch und / oder Kalbsfleisch hergestellt und scharf angebraten. Dazu serviert man für gewöhnlich ein Salatbouquet. Sehr lecker ist übrigens auch die Version aus Fisch, dann sogenannte Fiskefrikadeller, serviert mit Remoulade und Zitrone.


Kanelsnegl

Zimtschnecken (kanelsnegl)

In einer dänischen Backerei kommt man an der Kanelsnegl nicht vorbei und das ist auch gut so! Die dänische Version der Zimtschnecke wird aus Hefeteig hergestellt, mit einer Mischung aus Zimt und Zucker sowie Butter bestrichen und im Anschluss gebacken oder frittiert. Ein süßer Hochgenuss und perfekt zum Kaffee.


Hindbærsnitter

Ein weiteres süßes Highlight Dänemarks ist die Hindbærsnitter. Die dänische Himbeerschnitte wird aus Mürbeteig, Himbeermarmelade und Zuckerguss hergestellt. Die Kombination aus knusprigem Teig, feuchter Himbeermarmelade und dicker Zuckergussschicht macht die Schnitte zu einer unglaublich leckeren süßen Sünde. Es lohnt sich!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Dänische Getränke


Bier, Bier und nochmals Bier. Die Dänen lieben Bier und das merkt man! Die Qualität der dänischen Biere gilt als eine der besten und so haben sich über die letzten Jahre sehr viele Mikrobrauereien gebildet die alle hervorragendes Bier herstellen. Der Sortenreichtum kennt entsprechend wenig Grenzen. Selbst als Deutscher muss man anerkennen, das Dänen definitiv mit unserem Bier mithalten können – auch wenn es in etwa das dreifache kostet 😉

Neben Bier trinken die Dänen auch sehr gerne Kaffee. In den Städten gibt es unzählige Cafés und teilweise auch sehr besondere Versionen des beliebten Heißgetränks. Wir kamen z.B. in den Genuss von light roasted Espresso. Der Espresso war extrem sauer und hat somit nicht wirklich unseren Geschmack getroffen…aber probieren sollte man es mal.


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Unsere Eindrücke aus Dänemark

Wir waren bereits zweimal in Dänemark und waren jedes Mal begeistert. Ob ein Aufenthalt in der beeindruckenden und charmanten Hauptstadt Kopenhagen oder in der kulturellen und vielseitigen Hafenstadt Aarhus. Die Städte Dänemarks sind modern, gepaart mit Kultur und Tradition. Sie bieten entsprechend eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulinarische Highlights. Während wir in Kopenhagen unbedingt ein Besuch des ältesten Freizeitparks Tivoli empfehlen, dürft Ihr bei einem Besuch in Aarhus auf keinen Fall das Freilichtmuseum Den Gamle By verpassen. Ein Besuch beider Städte können wir euch wärmstens ans Herz legen.

Doch nicht nur die Städte sind ein Besuch wert auch die Landschaft, Nationalparks und vor allem die Küstenregionen sind unglaublich sehenswert. Besonders begeistert waren wir vom nördlichsten Teil Dänemarks. Rund um Skagen und Grenen gibt es traumhafte Küstenabschnitte, die durch ihre Unberührtheit einzigartig erscheinen. In Grenen selbst treffen Nord- und Ostsee aufeinander und so hat man die Möglichkeit, mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee zu stehen – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Auf jeden Fall ein Must Do!