Dänemark


Spezialitäten Dänemark


Dänemark bietet raue Küsten, beeindruckende, abwechslungsreiche Städte und eine qualitativ hochwertige und tolle Kulinarik. Das Königreich Dänemark im nördlichen Europa bietet jede Menge Vielseitigkeit. Ob als Städtetrip, Wanderausflug oder im Sommer als Badeort – in Dänemark ist alles möglich. Hinzu kommt eine super leckere und raffinierte Küche, die es zu probieren gilt. Ihr wollt die Spezialitäten Dänemarks genauer kennenlernen? Dann schaut euch unsere dänischen Highlights an.


Das solltet ihr in Dänemark probieren


Smørrebrød

Smørrebrød

Die Spezialität Nr. 1 in Dänemark ist natürlich das Smørrebrød. Hier kennt die Kreativität nahezu keine Grenzen. Die Grundlage eines jeden Smørrebrød ist für gewöhnlich eine gebutterte Scheibe Schwarzbrot. Belegt wird das Brot dann klassisch mit unterschiedlichsten Fischvariationen. Von Garnelen, über Hering, Kaviar bis hin zum Backfisch. Immer garniert mit Remoulade oder Majo sowie Eiern, Zitrone oder Kräutern. Ein absolutes Highlight und für ein Must Eat!


Stjerneskud

Die etwas umfangreichere Variante des Smørrebrød ist Stjerneskud. Auch hier ist die Grundlage gebuttertes Roggenbrot. Belegt wird das Brot dann sehr ausladend mit Lachs, Scholle und Krabben. Alles kommt extrem frisch auf den Teller und wird mit Kräutern, Zitrone und etwas Remoulade oder Mayonnaise hervorragend abgerundet. Manchmal findet man auch noch etwas Kaviar on top. Sehr lecker!


Hot Dog (røde pølser)

Hot Dog (røde pølser)

Für mich (Flo) einer der besten Hot Dogs die ich bisher gegessen habe und durch die rote Farbe etwas ganz besonderes. Bei der sogenannten røde pølser handelt es sich um eine mit roter Lebensmittelfarbe gefärbte Brühwurst aus Schweinefleisch. Die Wurst wird zusammen mit Mayonnaise, Ketchup, Senf, Zwiebeln und Gewürzgurken in ein leicht geröstetes Hot Dog Brötchen gelegt und direkt verspeist. Man findet den Hot Dog an nahezu jeder Straßenecke. Kein Wunder also, dass der dänische Hot Dog der beliebteste Snack in Dänemark ist.


Frikadeller

Frikadeller

Die dänische Variante der deutschen Frikadelle wird traditionell aus Schweinefleisch und / oder Kalbsfleisch hergestellt und scharf angebraten. Dazu serviert man für gewöhnlich ein Salatbouquet. Sehr lecker ist übrigens auch die Version aus Fisch, dann sogenannte Fiskefrikadeller, serviert mit Remoulade und Zitrone.


Kanelsnegl

Zimtschnecken (kanelsnegl)

In einer dänischen Backerei kommt man an der Kanelsnegl nicht vorbei und das ist auch gut so! Die dänische Version der Zimtschnecke wird aus Hefeteig hergestellt, mit einer Mischung aus Zimt und Zucker sowie Butter bestrichen und im Anschluss gebacken oder frittiert. Ein süßer Hochgenuss und perfekt zum Kaffee.


Hindbærsnitter

Ein weiteres süßes Highlight Dänemarks ist die Hindbærsnitter. Die dänische Himbeerschnitte wird aus Mürbeteig, Himbeermarmelade und Zuckerguss hergestellt. Die Kombination aus knusprigem Teig, feuchter Himbeermarmelade und dicker Zuckergussschicht macht die Schnitte zu einer unglaublich leckeren süßen Sünde. Es lohnt sich!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Dänische Getränke


Bier, Bier und nochmals Bier. Die Dänen lieben Bier und das merkt man! Die Qualität der dänischen Biere gilt als eine der besten und so haben sich über die letzten Jahre sehr viele Mikrobrauereien gebildet die alle hervorragendes Bier herstellen. Der Sortenreichtum kennt entsprechend wenig Grenzen. Selbst als Deutscher muss man anerkennen, das Dänen definitiv mit unserem Bier mithalten können – auch wenn es in etwa das dreifache kostet 😉

Neben Bier trinken die Dänen auch sehr gerne Kaffee. In den Städten gibt es unzählige Cafés und teilweise auch sehr besondere Versionen des beliebten Heißgetränks. Wir kamen z.B. in den Genuss von light roasted Espresso. Der Espresso war extrem sauer und hat somit nicht wirklich unseren Geschmack getroffen…aber probieren sollte man es mal.


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Unsere Eindrücke aus Dänemark

Wir waren bereits zweimal in Dänemark und waren jedes Mal begeistert. Ob ein Aufenthalt in der beeindruckenden und charmanten Hauptstadt Kopenhagen oder in der kulturellen und vielseitigen Hafenstadt Aarhus. Die Städte Dänemarks sind modern, gepaart mit Kultur und Tradition. Sie bieten entsprechend eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulinarische Highlights. Während wir in Kopenhagen unbedingt ein Besuch des ältesten Freizeitparks Tivoli empfehlen, dürft Ihr bei einem Besuch in Aarhus auf keinen Fall das Freilichtmuseum Den Gamle By verpassen. Ein Besuch beider Städte können wir euch wärmstens ans Herz legen.

Doch nicht nur die Städte sind ein Besuch wert auch die Landschaft, Nationalparks und vor allem die Küstenregionen sind unglaublich sehenswert. Besonders begeistert waren wir vom nördlichsten Teil Dänemarks. Rund um Skagen und Grenen gibt es traumhafte Küstenabschnitte, die durch ihre Unberührtheit einzigartig erscheinen. In Grenen selbst treffen Nord- und Ostsee aufeinander und so hat man die Möglichkeit, mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee zu stehen – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Auf jeden Fall ein Must Do!

BREMEN


Spezialitäten Bremen


Die Hansestadt Bremen ist Stadtstaat und somit gleichzeitig auch Hauptstadt des Bundeslands Bremen. Bremen bietet sehr viel Geschichte und jede Menge spannende und historische Bauwerke, die teilweise sogar Weltkulturerbe sind. Läuft man durch die Böttcherstraße findet man sich plötzlich in der magischen Welt Harry Potters wieder und wer abends in eines der vielen schnuckligen Restaurants des ältesten Viertels Schnoor einkehrt, der kann sich von der leckeren, wenn auch deftigen Bremer Küche überzeugen. Ihr wollt wissen, was es in Bremen zu essen und zu trinken gibt? Dann schaut euch unsere persönlichen Highlights an.


Das solltet ihr in Bremen probieren


Bremer Knipp

Bremer Knipp

Ein echtes Highlight der Bremer Küche ist der Bremer Knipp. Hierbei wird ein Mix aus Brühe, Hafergrütze sowie Schweine- und Rinderfleisch kross angebraten und zusammen mit Bratkartoffeln, einer Gewürzgurke, einem Spiegelei und Apfelmus serviert. Sehr lecker!

Für Vegetarier findet man mittlerweile sogar eine fleischlose Variante.


Labskaus

Labskaus

Labskaus ist ein beliebtes und bekanntes Gericht der nordischen Küche und somit auch in Bremen eine der Spezialitäten. Das Gericht besteht aus einem Pökelfleische – Kartoffel Mix, sowie roter Beete und wird in Bremen mit Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurke serviert.


Bremer Pannfisch

Bremer Pannfisch

Auch der Bremer Pannfisch darf unter den Spezialitäten nicht fehlen. Das beliebte nordische Gericht besteht aus gebratenem Fisch, Bratkartoffeln, Senfsoße und wird gerne auch zusätzlich mit Garnelen serviert.


Nordseekrabben

Nordseekrabben

In Bremen kommt man natürlich auch nicht an den beliebten und leckeren Nordseekrabben vorbei. Die Garnelen der Nord- und Ostsee gelten als echte Delikatesse und werden zusammen mit Toast und Butter als Vorspeise oder Zwischensnack serviert. Ein Must Eat!


Bremer Kluten

Bremer Kluten

Die Bremer Kluten sind eine leckere Süßspeisen aus Bremen und eigenen sich hervorragend als Mitbringsel. Bei der Spezialität handelt es sich um mit dunkler Schokolade überzogenen Pfefferminz – Fondant.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Bremer Babbeler
  • Bremer Kaffeebrot und Schnorrkuller

Bremer Getränke


Neben der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Großbrauerei Beck’s gibt es in Bremen auch eine Vielzahl an kleineren lokalen Brauereien. Besonders lecker fanden wir das Bier „Schnoor Bräu“ – ein dunkles, malziges Bier welches man primär im ältesten Viertel Bremens „Schnoor“ findet.

Da in Bremen auch sehr gerne Kaffee getrunken wird gibt es sogar ein extra dafür kreiertes Kaffeebrot. Ein knuspriges Gebäck, das mit Butter sowie Zimt-Zucker eingestrichen wird und sich hervorragend zum eintunken in den Kaffee eignet.

Wie in vielen Bundesländern Deutschlands werden auch in Bremen eigener Schnaps und eigene Liköre hergestellt. Ob Kräuterschnaps oder eigene Brauereiliköre, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt 🙂


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Unsere Eindrücke aus Bremen

Bremen ist eine sehr schöne Stadt und hat uns positiv überrascht. Die vielen sehenswerten Gebäude und die Nähe zum Meer machen Bremen zu einem echten Highlight im Norden. Besonders das süße, alte Traditionsviertel „Schnoor“ hat es uns angetan. Die vielen netten Kaffees, Läden und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Rund um die Weser gibt es sehr viel Grünfläche und der Weg zur Nordseeküste ist nicht weit. Insofern lohnt sich auch ein länger Aufenthalt in und um Bremen. Wir kommen sicher wieder.

MENORCA


Spezialitäten Menorca


Die Insel Menorca gehört zu der Inselgruppe der Balearen und ist im Vergleich zu Mallorca und Ibiza wesentlich ruhiger bzw. weniger touristisch. Die zweitgrößte Insel der Balearen bietet viele tolle Buchten und kilometerlange Sandstrände. Die Landschaft ähnelt stark der von Mallorca und lädt zu tollen Wanderungen ein. Die Küche der Insel bietet eine Vielzahl kleiner Besonderheiten und lohnt probiert zu werden. Was ihr auf Menorca essen und trinken solltet erfahrt ihr im Folgenden.


Das solltet ihr auf Menorca probieren


Queso de Mahon

Queso de Mahon

Der Queso de Mahon ist eines der Exportprodukte der Insel. Der aus Kuhmilch hergestellte leckere Hartkäse wird nur auf Menorca hergestellt und trägt den Namen der Hauptstadt Mahon. Der Käse eignet sich ideal als Zwischensnack oder zur Vorspeise.


Pizza Menorquina

Pizza Menorquina

Die Pizza Menorquina war eines unserer kulinarischen Highlights der Insel. Es handelt sich hier um eine klassische Pizza aus dem Steinofen allerdings belegt mit Sobrasada, der beliebten Paprikastreichwurst der Balearen und HONIG. Die Kombination aus Käse, Tomate, Sobrasada und Honig war sehr lecker und eine neue Erfahrung für uns.


Pilotes

Pilotes

Bei Pilotes handelt es sich um ein sehr traditionelles Gericht der spanischen Küche. Bestehend aus Fleischbällchen, Tomaten- und oder Mandelsoße und Gewürzen wird das Gericht in einem Tontöpfchen serviert und ist ein häufiger Bestandteil der spanischen Tapas.


Calamar farcit

Calamar Farcit

Calamar Farcit ist ein auf Menorca sehr beliebtes Essen und hat seinen Ursprung in Katalonien. Bei diesem Gericht handelt es sich um einen mit Garnelenhack, Zwiebeln und Brot gefüllter Calamar bzw. Kalmar. Der pikant gefüllte Tintenfisch wird in einer cremigen Soße und zusammen mit Kartoffeln serviert.


Tapas Menorca

Tapas

Wie überall in Spanien sind auch auf Menorca Tapas eine sehr beliebte Form des gemeinsamen Essens. Besonders wenn man zu mehreren am Tisch sitzt macht es einfach unglaublich viel Spaß die Vielfalt der regionalen Küche zu probieren. Ob Patatas Bravas, Pimientos de Padrón, Tortilla de patatas, Croquetas, Gambot oder Queso de Mahon. Alles schmeckt auf seine Art wahnsinnig lecker und man findet nur schwer ein Ende 🙂


Greixera de Menorca

Pastissets Menorquines

Die pastissets de Menorca bezeichnen einen Mürbeteigkeks der traditionell die Form einer Blüte mit fünf bis sechs Blütenblätter hat. Hergestellt werden sie aus Mehl, Zucker, Wasser und Butter und werden typischerweise an Weihnachten oder zu sonstigen Familienfesten serviert. Fun Fact: Während der Fiesta de Sant Joan in Ciutadella findet man die Kekse mit sieben Blütenblättern.


Ensaïmadas

Ensaïmadas

Während die Ensaimada de Mallorca überwiegend ungefüllt auf der Insel zu finden ist haben wir auf Menorca eine Menge an unterschiedlichen Varianten probiert. Von der klassischen Kürbiskonfektfüllung über Schokolade bis hin zu Vanillepudding war alles dabei. Frisch gebacken zum Frühstück schmecken die Schmalzgebäckschnecken natürlich am allerbesten!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Sobrasada
  • Croquetas
  • Patatas Bravas
  • Fideua Paella
  • Knoblauchgarnelen

Menorquinische Getränke


Wie auf Mallorca wird auch auf Menorca gerne Bier getrunken. Das inseleigene Bier Mahou ähnelt im Geschmack sehr stark dem spanischen Bier Estrella und besticht durch seine leicht herbe Note.

Noch wichtiger auf der Insel ist allerdings der Gin. Dadurch das die Insel Menorca lange zur britischen Krone gehörte hat sich das beliebte Getränk der Engländer auch auf der Insel stark verbreitet. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird nun inseleigener Gin unter dem Namen Xoriguer hergestellt und bis weit über die eigenen Grenzen vertrieben. Entsprechend findet man auf der Insel ein menorquinisches Mixgetränk aus Gin und Limonade. Die sogenannte Pomada ist sehr erfrischend und lecker und wird in nahezu jeder menorquinischen Bar serviert. Unbedingt probieren!

Auch Wein setzt sich auf Menorca mehr und mehr durch. Mittlerweile gibt es auf der Insel einige Bodegas, die qualitativ hochwertigen Wein herstellen und vertreiben. Die Angabe „Vino de la Tierra de Menorca“ bezeichnet die geschützte Herkunft der Weine und steht für entsprechende Qualität.

Während man natürlich auch auf Menorca den beliebten Kräuterlikör Hierbas findet und gerne nach einem üppigen Tapasessen als Digestif genießt gibt es auf der Insel einen weiteren, eigenen Likör den man gerne als Aperitif reicht. Der sogenannte Palo ist ein aus Früchten des Johannisbrotbaums hergestellter Likör. Palo schmeckt süßlich und ist in seiner Konsistenz eher sämiger.


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Unsere Eindrücke aus Menorca

Menorca hat lediglich 90.000 Einwohner und nicht mal halb so viele Touristen wie Mallorca. Entsprechend ruhig geht es auf der Insel zu. Die vielen schönen Strände laden zum entspannen, die süßen, kolonialen Städtchen zum bummeln und die vielen schönen Restaurants zum genießen ein. Menorca hat sein ganz eigenes Flair. Auch wenn es landschaftlich ein wenig Mallorca ähnelt findet man auf der Insel vieles was man auf der großen Schwester nicht findet. Durch die überschaubare Größe der Insel lässt sich in kurzer Zeit sehr viel der Insel erkunden.

Neben der schönen Stadt Ciutadella de Menorca lohnt sich auch ein Abstecher in die weiße Stadt Binibequer Vell im Süden der Insel. Wer gerne wandert ist auf der Insel ebenso richtig, denn hier gibt es einen Wanderweg, Camí de Cavalls, der einmal rund um die Insel führt. Man kann hier immer wieder kleine Teilstrecken wandern und die Ruhe und Idylle der Insel genießen.

Kombucha



[Werbung] Ein Getränk, dass sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut – Kombucha. Fast jeder kann mit dem Namen mittlerweile etwas anfangen, bekommt man das Teegetränk doch mittlerweile sogar im Supermarkt. Doch kaum jemand weiß mehr über Kombucha, außer dass es sich um ein Getränk aus Tee handelt. Aus diesem Grund möchten wir euch in diesem Beitrag etwas mehr über Kombucha berichten. Das asiatische Gärgetränk hat eine Jahrtausende alte Tradition und gewinnt mittlerweile auch bei uns mehr und mehr an Beliebtheit. Doch was ist Kombucha überhaupt? Wie entsteht Kombucha? Ist es wirklich so gesund wie viele schreiben?! Auf diese und weitere Fragen wollen wir in unserem Beitrag etwas genauer eingehen. Mit dem Kombucha Set von fairment konnten wir den Prozess des Kombucha brauens einmal genauer unter die Lupe nehmen:


Was ist Kombucha?


Kombucha bezeichnet ein durch Fermentierung hergestelltes Gärgetränk. Dabei wird gesüßter grüner oder schwarzer Tee zusammen mit einem Teepilz in ein Gefäß gefüllt und über einen bestimmten Zeitraum gegärt. Der hinzugefügte Teepilz bzw. Hefepilz wandelt den Zucker nach einer Weile in Ethanol und Kohlenstoffdioxid um. Das Resultat ist ein, meist dunkelbrauner, süßsaurer Tee mit einem Alkoholgehalt von bis zu 2 % mit leichter Kohlensäure. Der Kombucha wird kalt getrunken und kann mit verschiedenen Fruchtsäften gemischt werden.


Was bewirkt Kombucha?


Kombucha wird nachgesagt, dass er sich positiv auf die Darmflora auswirken kann. Er kann demnach also leicht antibakteriell wirken und somit unerwünschte Bakterien verringern. Außerdem soll Kombucha die Verdauung positiv beeinflussen und leicht abführend wirken.

Darüber hinaus produzieren Bakterienkulturen B- Vitamine und können somit über das Gärgetränk aufgenommen werden. Der Kombucha kann zum Beispiel Vitamin B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B9 (Folsäure) und B12 (Cobalamin) enthalten. Dadurch kann es u.a. zu einer Steigerung des Energielevels kommen. Diese Steigerung wird durch das noch enthaltene Koffein des grün- oder Schwarztees weiter verstärkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kombucha ein spannendes Erfrischungsgetränk ist, dass unter Umständen auch einen positiven Nebeneffekt haben kann.


Wie stellt man Kombucha her?


Wir haben uns mal an das Experiment gewagt und unseren eigenen Kombucha hergestellt. Mit Hilfe eines Kombuchakits haben wir uns Stück für Stück entlang der Anleitung gehangelt und ein, unserer Meinung nach, zufriedenstellendes Ergebnis erzeugt.

Schritt 1 – alles bereit stellen

Das Kit besteht aus einem großen Gefäß, einem Teepilz, 12g Teemix aus Grün- und Schwarztee, 100 Gramm Zucker und einem kleinen Tuch zum zudecken des Kombucha. Zunächst haben wir uns alles bereit gelegt / gestellt und uns mit den einzelnen Zutaten vertraut gemacht.

Schritt 2 – Tee zubereiten

Los geht es mit dem Zubereiten des Teemix. Wir schütten den Mix aus dem Beutel in unsere Teemaschine und lassen das Ganze für ca. 4 Minuten kochen. Je nachdem wie bitter man es mag, kann man den Tee auch bis zu 8 Minuten kochen lassen, entsprechend entfalten sich mehr Bitterstoffe. Wenn ihr keine Teemaschine habt dann genügt auch ein simpler Topf mit heißem Wasser.

Schritt 3 – Zucker und Wasser

Während der Tee zieht machen wir uns bereits an den nächsten Schritt. Wir befüllen das Gefäß zur Hälfte mit kühlem Wasser und kippen im Anschluss die 100 Gramm Zucker hinein. Im Anschluss verrühren wir das Ganze gut miteinander.

Schritt 4 – Zugabe von Tee

Nachdem der Tee seine gewünschte Zeit ziehen konnte, filtern wir den Teemix ab und füllen den fertig erzeugten Tee ebenfalls in das bereits mit Wasser und Zucker befüllte Gefäß. Anschließend wird das Gemisch nochmals kräftig gerührt. Das Gefäß sollte nun etwa zu 3/4 mit Flüssigkeit gefüllt sein.

Schritt 5 – Der Teepilz

Kombucha - Teepilz

Jetzt kommt das Entscheidende hinzu – Der Teepilz. Wir schneiden den Beutel mit dem Teepilz / Hefepilz auf und kippen ihn, zusammen mit der Flüssigkeit in unser Gefäß. Jetzt nochmal kräftig rühren und fertig. Der sogenannte Scooby steigt langsam auf und schwimmt fortan oben. Jetzt kann die Fermentierung beginnen. Wir decken das Gefäß mit einem Tuch zu und stellen das Gemisch an einen sicheren Ort, an dem es über 20 Grad hat.

Schritt 6 – Probieren und abfüllen

Kombucha - Abfüllung

Nach etwa einer Woche ist unser Kombucha fermentiert und kann probiert werden. Auf der Oberfläche hat sich eine dünne Pilzschicht gebildet. Das zeigt uns, dass wir alles richtig gemacht haben und der Scooby bereits einen weiteren Teepilz gebildet hat. Mithilfe eines Siebs und einem Trichter füllen wir unseren Kombucha nun in Flaschen ab.

Unser Ergebnis schmeckt in der Tat süßsauer und besitzt leichte Kohlensäure. Wir sind zufrieden 🙂


Ihr habt Lust euren eigenen Kombucha zu brauen?! Kein Problem!


Wenn ihr euch mal selbst mit Kombucha auseinandersetzen wollt und euer eigenes Gärgetränk herstellen wollt dann könnt ihr euch euer eigenes Starter Kit nachhause holen. Über unseren Link findet ihr alles Rund um das Thema Kombucha. Solltet ihr über den Shop etwas bestellen, erhalten wir eine kleine Provision.

Lasst es euch schmecken 🙂


MALLORCA


Spezialitäten Mallorca


Mallorca ist die größte Insel der Balearen und gehört zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Die Vielseitigkeit der Insel begeistert jährlich viele tausende Touristen. Das Essen der Insel beinhaltet viele spannende kulinarische Highlights, die es sich unbedingt lohnt zu probieren. Von geröstetem Brot über Gemüseeintopf und unverschämt leckere Süßspeisen. Ihr fragt euch was man auf Mallorca auf jeden Fall essen und trinken sollte? Unsere Highlights der mallorquinischen Küche findet ihr hier:


Das solltet ihr auf Mallorca probieren


Pa amb oli

Pa amb oli

Pa amb oli beschreibt im Prinzip nichts anderes als (knuspriges) Brot mit Öl. Kaum vorstellbar das etwas so einfaches so gut sein kann aber es ist so. Die mallorquinische Spezialität findet man entweder nur mit Olivenöl, Tomaten und etwas Salz oder mit zusätzlichem Belag wie Käse und/oder rohem Schinken. Pa amb oli findet man sowohl zum Frühstück als auch als Zwischensnack oder Vorspeise.


Frito Mallorquin

Frito Mallorquin / Frito Mallorquin Marinero

Eine typisch mallorquinische Spezialität ist Frito Mallorquin. Das Gericht gibt es in zwei Version. Zum einen mit Fleisch (u.a. Lamm und Blutwurst) und in der zweiten Version mit frischen Meeresfürchten, genannt Frito Mallorquin Marinero. Beide Versionen beinhalten die Grundzutaten Paprika, Kartoffeln, Zwiebeln und reichlich Olivenöl. Sehr lecker!


Sobrasada de Mallorca

Sobrasada de Mallorca

Sobrasada de Mallorca ist eine luftgetrocknete, streichfähige Paprikawurst die es nur auf Mallorca gibt und entsprechend nach europäischem Recht geschützt ist. Die aus Schweinefleisch und Speck hergestellte Wurst wird traditionell auf Brot serviert und gerne mit etwas Honig beträufelt.


Tumbet Mallorquin

Tumbet

Eine sehr leckere, vegetarische mallorquinische Spezialität ist Tumbet / Tombet. Der traditionelle Gemüseauflauf besteht aus Auberginen, Paprika sowie Kartoffeln und wird in einer aromatischen Tomatensoße mit viel Knoblauch und Olivenöl gekocht und serviert. Das Gericht gibt es sowohl als Beilage als auch als Hauptspeise. Unser Lieblingsrezept für mallorquinisches Tumbet zum nach kochen findet ihr hier.


Arroz Brut

Arroz Brut

Arroz Brut beutet auf Deutsch „schmutziger Reis“ und das trifft es eigentlich ganz gut. Bei diesem mallorquinischen Klassiker handelt es sich im Prinzip um eine Brühe aus Reis, reichlich Fleischeinlage (Schwein, Rind/Lamm) und Bohnen. Das beliebte Gericht kommt traditionell in einer Tonschüssel mit Kelle zum selber schöpfen.


Gato de Almendra

Gato de Almendra

Gato de Almendra bezeichnet einen unglaublich leckeren mallorquinischen Mandelkuchen. Durch die vielen Mandelbäume auf Mallorca gibt es immer frische Mandeln, die dem Kuchen seinen leckeren und intensiven Geschmack verleihen. Unbedingt probieren – am Besten zum Kaffee!


Ensaïmada de Mallorca

Ensaïmada de Mallorca

Die Ensaimada de Mallorca ist eine geografisch geschützte Süßspeise Mallorcas. Der aus Weizenmehl, Milch, Zucker, Eiern, Schweineschmalz und altem Teig hergestellte Sauerteig wird im Ofen gebacken und besitzt die Form einer Schnecke. Die mallorquinische Spezialität gibt es entweder mit Füllung (eine Art Kürbiskonfekt) oder ungefüllt.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Panades mallorquines
  • Cremadillos mallorquines
  • Pescado frito
  • Tapas

Mallorquinische Getränke


Wie in ganz Spanien wird auch auf Mallorca gerne Bier getrunken. Man findet alle bekannten spanischen Biersorten sowie seit ein paar Jahren auch einige kleine Hausbrauereien die ihr eigenes Bier brauen und vertreiben.

Außerdem wird auf Mallorca eine Menge Wein angebaut. So ist es kein Wunder, dass zu spanischem Essen auch gerne ein Gals einheimischer Wein getrunken wird. Der Rotwein wird unter anderem aus den Rebsorten Mantonegro, Cabernet Sauvignon und Callet gewonnen. Weißweine hingegen werden z.B. aus Chardonnay oder Prensal Trauben hergestellt. Oft findet man auch Cuvée’s.

Wer Urlaub auf Mallorca macht kommt an einem Getränk nur schwer vorbei: Hierbas. Den beliebten mallorquinischen Kräuterlikör gibt es sowohl als herbe als auch als süße Variante. Letztere wird gerne zum Kaffee gereicht. Generell trinkt man Hierbas entweder als Aperitif oder als Digestif.

Wer es lieber alkoholfrei mag der sollte unbedingt den mallorquinischen Orangensaft testen. Auf Mallorca gibt es unzählige Orangenbäume und so findet man überall frisch gepressten, aromatischen Orangensaft.


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Unsere Eindrücke aus Mallorca

Eine Woche lang haben wir die Insel von unserer Finca aus erkundet und unglaublich viele tolle Ort kennengelernt. Die Vielseitigkeit der Insel, die vielen leckeren Spezialitäten und die netten und hilfsbereiten Menschen machen die Insel für uns zu einem echten Highlight.

Während unserer Reise haben wir unter anderem die vielen netten kleinen Örtchen erkundet. Wir waren in einer der vielen beeindruckenden Tropfsteinhöhlen und sind durch den Gebirgszug Serra de Tramuntana gefahren und gewandert. Außerdem haben wir immer wieder entlang der Küste gestoppt und die Weite und Ruhe des Meeres genossen. Natürlich haben wir auch die schöne Hauptstadt Palma besuchten und ließen uns u.a. im Mercat de l’Olivar verköstigen.

Mallorca hat unglaublich viel zu bieten. Eine Inselrundfahrt lohnt sich definitiv. Nur nach Mallorca zu reisen um an einer der vielen Buchten zu liegen und sein Hotel nicht zu verlassen mag vielleicht entspannend sein aber man verpasst eine Menge echtes, wunderschönes Mallorca.

Roadtrips in Nordamerika


Die besten Roadtrips in Nordamerika


Metropolen, Wildnis und kulinarische Vielfalt


Nordamerika ist nach Asien und Afrika der flächenmäßig drittgrößte Kontinent der Welt. Klimatisch beherbergt der große Kontinent so ziemlich alle Klimazonen der Erde. Während auf manchen kanadischen Inseln bereits Polarklima herrscht, findet man im Süden Floridas tropisches Klima vor. Genauso umfangereich wie die Klimazonen, so sind auch Flora & Fauna, Kultur und vor allem die Kulinarik der einzelnen Länder in Nordamerika. Nordamerika eignet sich durch die gut ausgebauten Straßen hervorragend für ausgiebige Roadtrips – egal ob mit dem Auto oder mit dem Camper. Von der Wildnis und der Einsamkeit in den kanadischen Wäldern bis hin zu den Stränden und dem Trubel in Miami. In Nordamerika findet garantiert jeder den geeigneten Roadtrip. Wir stellen euch hier unsere ‚besten Roadtrips in Nordamerika‘ vor. Jeden Roadtrip haben wir natürlich bereits selber gemacht. Ihr sucht nach Inspiration für mögliche Routen? Ihr plant gerade euren eigenen Roadtrip nach Nordamerika? Ihr wollt euch über kulinarische und kulturelle Highlights informieren? Dann seid ihr hier richtig!


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Nordamerika


Miami Beach

14 Tage Roadtrip Florida

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Niagarafälle Horseshoe Falls
  • Quebec Petit Champlain
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach
  • Beavertails Kanada
  • Kanu leihen Kanada
  • Wynwood Walls
  • Southernmost Point
  • Key Lime Pie

Roadtrip Kanada – Kulinarische Highlights der Ostküste


Roadtrip Kanada Ostküste


Elche, Ahornsirup, pulsierende Großstädte und jede Menge Wildnis – willkommen in Kanada! Das große Land nördlich der Vereinigten Staaten von Amerika hat alles zu bieten, was das Herz eines Travel Foodies höher schlagen lässt. Im Vergleich zur Westküste mit Vancouver, den Rocky Mountains und dem Banff Nationalpark ist die Ostküste in puncto Popularität eher der Underdog. Völlig zu Unrecht wie wir finden! Die Ostküste Kanadas ist geprägt von charmanten Städten, atemberaubenden Nationalparks und natürlich von den weltbekannten Niagarafällen. In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr an der Ostküste nicht verpassen dürft und natürlich – was ihr unbedingt probieren müsst!

[Werbung, da Nennung von Ortsnamen. Unbeauftragt und unbezahlt]


In 16 Tagen von Toronto nach Montreal


Unsere Reise beginnt Ende Mai im Herzen von Toronto. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 8,5 Stunden. Multi-Stopp Flüge (bspw. FRA-Toronto hin, Montreal-FRA zurück) gibt es in der Nebensaison bereits recht günstig, unter 500 Euro. Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 25 Minuten mit dem Zug. Die Millionenstadt begrüßt uns mit bewölktem Himmel, viel Trubel und ca. 15 Grad. Unser Hotel liegt zentral, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Von dort aus lässt sich die Stadt prima zu Fuß erkunden. Das Heimstadion des Basketballvereins Toronto Raptors, die Scotia Bank Arena, liegt direkt gegenüber. Auch der 553m hohe CN Tower lässt sich in wenigen Gehminuten erreichen. Wir haben natürlich erst mal Hunger – und Lust auf Burger! Der Hunger treibt uns durch die Straßen von Old Toronto. Wir finden RUDY, einen kleinen Burger Imbiss, und genießen unseren ersten Kanada Burger im Freien, mit Blick auf das Wahrzeichen der Stadt. Wir nutzen den restlichen Tag um uns durch die Straßen treiben zu lassen und stoßen abends in einer der vielen Bars in Downtown auf eine schöne Reise an.

Insgesamt haben wir für Toronto 2 Tage (1/2 Tag Ankunft, 1 voller Tag, 1/2 Tag Abfahrt) eingeplant. Der nächste Tag ist also voll gepackt mit Sightseeing.

Kurzum, an einem Tag Toronto solltet ihr Folgendes sehen:

  • Toronto Islands – der beste Blick auf die Skyline – Natur, Freizeitpark & Strand (Überfahrt mit der Center Island Ferry).
  • Das Multi Kulti Viertel rund um Kensington Market
  • Den CN Tower & Downtown
  • Das Stadion der Toronto Blue Jays
  • Den Nathan Phillips Square mit dem berühmten Toronto Schriftzug

Falls ihr zwischendurch durstig seid, lohnt sich ein Abstecher zum National Railway Museum – direkt daneben befindet sich die Steamwhistle Brewery. Hier bekommt ihr frisch gezapftes Bier – direkt vor Ort gebraut!

Tags darauf besuchen wir noch den Distillery District. Hier findet man etliche Galerien, Boutiquen und Kunst Inszenierungen in den Backstein Gebäuden des alten Fabrikgeländes. Unweit vom Distillery District sind Foodies im Paradies. Einige Gehminuten entfernt, im St. Lawrence Market, findet ihr alles was das kulinarische Herz für einen umfangreichen Lunch begehrt. An diesem Tag entdecken wir auch die wohl bekannteste Fast Food Kette Kanadas – Tim Horton’s. Die Donuts sind die besten, die wir auf der ganzen Kanada Reise hatten (dementsprechend haben wir während des Roadtrips öfter mal dort Halt gemacht)!


Am Nachmittag machen wir uns auf zum zweiten Stop: Die Niagarafälle. Was wir im Voraus oft gehört haben, bestätigt sich als wir dort sind: “ Die kanadische Seite der Fälle ist schöner als die Amerikanische!“. Und so ist es auch. Zwar stört uns der über-kommerzialisierte „Freizeitpark“ rund um die Wasserfälle, aber der Anblick des Naturspektakels macht alles wieder wett. Dabei gefallen uns zwar die Wasserfälle auf der amerikanischen Seite auch sehr gut, aber die kanadischen Horseshoe Falls sind tatsächlich noch beeindruckender. Wir entscheiden uns für eine Bootsfahrt bei Nacht mit Feuerwerk. Wir finden – es lohnt sich!

Am nächsten Morgen finden wir ein nettes Diner und probieren die Frühstücksspezialität schlechthin: Canadian Bacon bzw. Peameal Bacon. Er ist magerer als der amerikanische Bacon, wird mit Ahornsirup mariniert und, vor allem in Ontario, oft mit einer Maismehl Kruste zubereitet. Dazu gibt’s natürlich Pancakes und Rührei.


Wir fahren weiter in Richtung Osten. Unser Ziel ist der Algonquin Provincial Park. Hier haben wir uns gleich am Eingang des Parks eine gemütliche Hütte gemietet. Wir wollen zwei Tage wandern gehen um den Park zu erkunden. Es gibt unzählige gut ausgeschilderte Wanderungen jeglicher Länge. Mit etwas Glück findet man hier unter anderem Elche und Braunbären. Was sich unbedingt lohnt:

  • Oxtongue River Ragged Falls
  • Smoke Lake
  • Hardwood Lookout Trail
  • Lake of Two Rivers Picnic Ground and Beach

Kulinarisch gibt es hier zwar nicht viel Auswahl – dafür ist das Angebotene umso besser. Wir lernen einen kanadischen Klassiker kennen: Poutine. Pommes mit Bratensoße und Mozzarella Stücken. Klingt komisch? Ist aber super lecker – wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Zu dem Hype um das kanadische Gericht später mehr. Außerdem probieren wir die beste Pasta außerhalb Italiens. In einem kleinen Lokal am Rande des Parks, in dem außer uns nur Einheimische sind, gibt es Pasta in einer cremigen Soße mit Hühnchen, Pilzen, Bacon und Knoblauchbrot dazu. Unglaublich gut!


Nach zwei Tagen in der Natur geht es am Mittag weiter nach Kingston. Die Stadt war, lange vor Ottawa, tatsächlich die erste Hauptstadt des Landes. Demnach gibt es auch einiges zu entdecken. Das solltet ihr sehen:

  • King Street
  • Rathaus und Marktplatz
  • Ufer Promenade

Doch Kingston dient für uns eigentlich nur als Zwischenstopp für eine Nacht. Unser Ziel sind die berühmten 1.000 Islands in der Nähe der Stadt. Wir entscheiden uns für einen Helikopter Flug. Von unserem Piloten erfahren wir viel über die beeindruckende Insel Landschaft und die Geschichte der einzelnen Inseln und Bauwerke, wie bspw. das Boldt Castle.


Weiter geht’s – nach einer Woche in Kanada kommen wir in der aktuellen Hauptstadt des Landes an. Wir sind in Ottawa! Ottawa ist das politische Zentrum des Landes. Rund um den Parliament Hill befinden sich etliche politisch relevante Einrichtungen der Stadt, wie bspw. das Parlamentsgebäude. Wir empfinden Ottawa als nicht besonders ’schöne‘ Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und entscheiden uns deshalb, an einem Tag die Stadt zu erkunden. Was ihr in Ottawa sehen müsst:

  • Parliament Hill
  • Byward Market

Byward Market ist ein hippes Viertel mit vielen kleinen Bars, Restaurants, Clubs, einer Markthalle und ist die Heimat eines ganz besonderen Gebäcks. Foodies aufgepasst, wir präsentieren – Beavertails. Den Namen verdankt dieses leckere Fettgebäck vermutlich seinem Aussehen. Es schmeckt ähnlich wie ein flacher Donut und wird mit verschiedenen Zutaten serviert. Wir haben den Klassiker probiert: Mit Zimt, Zucker und einem Stück Zitrone. Es schmeckt köstlich!


Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Osten. Wir kreuzen den Fluss Ottawa und verlassen damit die Provinz Ontario. Nun befinden wir uns in der überwiegend französischsprachigen Provinz Québec.

TIPP: Auf der Fahrt zum Zielort kommen wir durch Zufall am Parc Omega vorbei. Eine ca. 12km lange Strecke führt entlang von Wäldern, Seen und Hügeln durch den Safaripark. Der Park dient als Naturreservat für viele verschiedene einheimische Tier- und Pflanzenarten. Während man die Route mit dem eigenen Auto abfährt, kann man im Park eigenen Radiosender den interessanten Informationen zu den jeweiligen Tierarten, die sich im Park größtenteils frei bewegen können, lauschen. Das Aussteigen ist nur an bestimmten Punkten erlaubt.

Wir fahren weiter zu unserem eigentlichen Ziel für heute: Das Erholungs- und Skigebiet Mont-Tremblant in den Laurentinischen Bergen. Der idyllische Ort bietet eine zuckersüße Innenstadt mit bunten Holzhäusern und Hotels, die uns ein wenig an einen Freizeitpark erinnern. Wir schlendern durch den Stadtkern, bestaunen den Sonnenuntergang und die malerischen Farben, genießen leckeres Essen und ein paar Drinks bevor es am nächsten morgen weitergeht.


Wir fahren an Tag 9 weiter zum nächsten Zwischenstopp: Québec City. Unser Appartment für die nächsten zwei Tage liegt im Bezirk Saint-Roch. Der trendige Stadtbezirk lebt von seinen vielen kleinen Restaurants, Bars und Cafes – natürlich ideal für alle kulinarisch Begeisterten. Wir erkunden das Viertel und entdecken direkt unseren Lieblingssnack für die nächsten Tage – in flüssige Schokolade gedipptes Softeis. Das gibt es hier wirklich an jeder Ecke – und jeder scheint es zu lieben! Ebenfalls beliebt, Poutine. Zum Abendessen gibt es also den kanadischen Klassiker – hier findet man ihn jedoch nicht nur mit Soße und Käse. Einige Restaurants haben sich überwiegend auf das Gericht spezialisiert. Aus diesem Grund findet man hier etliche kreative und leckere Varianten. Es lohnt sich auf alle Fälle diese zu probieren.

Am nächsten morgen frühstücken wir auf unserem kleinen Balkon. Lebensmittel sind zwar nicht günstig in Kanada, aber natürlich günstiger (und gemütlicher) als frühstücken zu gehen. Bagels, Blaubeeren (die man auf einem der unzähligen Blaubeerfelder selber pflücken kann), Ei und Ahornsirup Müsli gehören selbstverständlich zur kanadischen Frühstücksausstattung! Spezialitäten, die Ihr in Québec probieren müsst:

  • Softeis mit Schokolade
  • Grand Pères (Kuchen / Gebäck mit Ahornsirup)
  • Poutine in allen Varianten
  • Tourtière (Fleischpastete)
  • Pâté chinois (pikanter, herzhafter Kuchenauflauf)

Nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß auf in die Altstadt. Vieux Québec und das dazugehörige Viertel Petit Champlain sind dabei besonders sehenswert. Welche Sehenswürdigkeiten ihr in Québec nicht verpassen dürft:

  • La Citadelle
  • Petit Champlain
  • Terrasse Dufferin
  • Fairmont Le Château Frontenac
  • La Fresque des Québécois
  • Vieux-Port de Québec
  • Louis Street (mit dem Cannonball Tree)

…und viele Weitere! Beim schlendern durch die Straßen gibt es viel zu entdecken. Lasst euch einfach treiben – die Stadt versprüht wirklich enorm viel Charme.

Bevor wir am nächsten Tag weiter fahren, haben wir uns einen halben Tag Spa Day eingeplant. Tag 11 wird also vormittags genutzt zum entspannen im überragenden Strøm spa nordique [völlige unbezahlte Werbung aus absoluter Überzeugung]. Ein Ort der absoluten Ruhe, Entspannung und nordischem Lifestyle.


Tiefenentspannt fahren wir nachmittags weiter zum nächsten Ziel der Reise: Eine einsame Hütte, mitten in der Pampa, in Saint-Felix d’Otis, in der Nähe von Saguenay. Genau der richtige Ort, um drei Nächte in Abgeschiedenheit zu verbringen. Wir haben einen eigenen Anlegesteg für unser geliehenes Kanu, zwei Sonnenliegen, einen großen Grill, viel Wald und Ruhe um uns herum – was will man mehr?! Wir grillen, wandern, fahren Kanu und relaxen. Die einzige Möglichkeit einzukaufen oder abends etwas zu essen ist La Baie, direkt am Rivière Saguenay. Hier sollte man unbedingt den fangfrischen Fisch in einem der Restaurants probieren!

Ganz auf Action verzichten können wir aber nicht. Saguenay und die Ortschaften drum herum, sind der ideale Ausgangspunkt für Ökosystem verträgliches Whale Watching in kleinen Gruppen in Les Bergeronnes am Sankt Lorenz Strom.

Leider haben wir zwar nur Rücken und Blas der Meeressäuger gesehen, sowie eine kleine freche Robbe, dennoch war das Whale Watching wirklich ein Erlebnis. Wir würden es wieder machen – vielleicht dann mit etwas mehr Glück! Abends testen wir eine der populärsten Diner Ketten in der Provinz Québec – St. Hubert. Hier gibt es allerlei verschiedene Gerichte rund um das Thema ‚Hühnchen‘. Gebraten, gegrillt, frittiert – für jeden ist was dabei. Wir sind positiv überrascht und genießen unser Diner Abendessen.


Am Vormittag von Tag 14 fahren wir zurück in Richtung Québec. Wir entdecken ein Schild mit Reklame für die Montmorency Falls und entscheiden uns dafür, einen Abstecher zu wagen. Wir sind beeindruckt. Der Wasserfall stürzt 83m in die Tiefe. Er ist der höchste Wasserfall der Provinz und über 30m höher als die Niagarafälle. Zum Wasserfall gelangt man mit einer Seilbahn oder zu Fuß. Der Fußweg über eine steile Holztreppe ist jedoch nichts für Menschen mit Höhenangst oder schwachen Nerven!


Wir fahren weiter zu unserem heutigen Ziel: Trois-Rivières. Hier verbringen wir den Abend und die Nacht, bevor wir zu unserem letzten Ziel der Reise aufbrechen. Die Stadt am Sankt-Lorenz Strom verfügt zwar nicht über unzählige Sehenswürdigkeiten, doch wir haben sie aus einem bestimmten Grund als Zwischenstopp ausgewählt. Sie zählt nämlich eine hohe Dichte sogenannter Microbrasseries im Stadtzentrum. In den kleinen Brauereigaststätten werden selbst gebraute, oft kreative Biere sowie kleine Speisen serviert. Oftmals wird auch ein Tasting der verschiedenen Biere am Tisch angeboten. In Trois-Rivières findet man unweit voneinander entfernt gleich mehrere dieser hippen Mikro-Brauereien – und mindestens eine davon mussten wir natürlich unbedingt testen! Darüber hinaus kommen auch Süßigkeiten Fans auf ihre Kosten. In jedem Café und jedem Laden gibt es sie – die Marshmallow Crisp Riegel. Knusprig, klebrig und uuunfassbar lecker für alle, die es gerne süß mögen.


Früh morgens an Tag 15 fahren wir weiter an unser letztes Ziel: Montreal. Die Stadt hat uns direkt in ihren Bann gezogen. Die Architektur, die unzähligen kleinen Restaurants und Bars, die vielen Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt machen sie zu etwas Besonderem. An diesem Tag wollen wir möglichst viel von der Stadt sehen – und wie immer lassen wir uns zu Fuß durch die Straßen treiben. Diese Sehenswürdigkeiten in Montreal dürft ihr nicht verpassen:

  • Mont Royal (Zu Fuß durch den Wald auf den Hausberg. Umwerfende Aussicht, guter Kaffee und leckere Muffins)
  • Notre-Dame de Montréal
  • Viertel Vieux Montreal (Altstadt. Touristisches Ziel No. 1)
  • Le Plateau & Mile End (trendige, alternativ angehauchte Multi-Kulti Viertel)
  • Hafen (wechselnde Veranstaltungen, Markt an der Uferpromenade etc.)

Selbst wenn ihr wie wir Pech habt, und es regnet bei eurem Besuch, gibt es dennoch Einige coole Sachen zu entdecken. Ihr wollt wissen, was man in Montreal bei Regen machen kann?! Hier findet Ihr einige Aktivitäten in Montreal bei Regen:

  • Ville souterraine de Montréal (die längste Untergrundstadt der Welt)
  • Pointe-a-Calliere (Interaktives Museum zur Geschichte Montreals)
  • Barbie Expo (wer Barbie mag, wird das Museum lieben)
  • Casino de Montréal

Neben den vielen bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Montreals (die man überall im Internet findet) gibt es aber auch kulinarisch einige Highlights in der Stadt. In Little Italy findet ihr beispielsweise viele original italienische Pizzerien und Pasticcerien, in Chinatown einige asiatische Restaurants. Doch im Herzen der Stadt findet ihr Restaurants mit kreativen und innovativen Speisen und Konzepten. Am ersten Abend entscheiden wir uns deshalb für ein Californisches Restaurant mit Beach Flair und jeder Menge origineller Bowls. Natürlich gibt es kulinarisch aber noch viel mehr zu entdecken.

Unsere Highlights – Spezialitäten, die ihr in Montreal probieren müsst:

  • Sandwich mit Räucherfleisch am Boulevard St. Laurent (traditionell mit Senf, Pommes, Krautsalat, Sauergurke und eine Kirsch-Cola dazu!)
  • Grilled Cheese Sandwich
  • Butter tart (wieder was für die Schleckermäulchen)
  • Montreal Bagels (süßer, massiger aber dennoch flacher als die Amerikanischen)

(Mehr über die kanadische Spezialitäten erfahrt ihr in unserem KANADA Beitrag)


Nach zwei Tagen Sightseeing und kulinarischen Highlights entscheiden wir uns am letzten Abend für einen Besuch im Casino de Montréal. Wir stoßen an – auf einen unglaublichen Roadtrip mit Momenten und Eindrücken, die wir nie mehr vergessen werden. Kanada ist ein wahnsinnig beeindruckendes und vielfältiges Land, in das wir uns sofort verliebt haben. Als nächstes wollen wir unbedingt auch die Westküste mit dem Auto unsicher machen. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

BELIZE, COSTA RICA, KOLUMBIEN


Spezialitäten in Belize, Costa Rica und Kolumbien


Auf unserer Tour durch Mittel- & Südamerika durften wir viele spannende Länder kennenlernen. In diesem Beitrag findet ihr unsere kulinarischen Highlights aus Belize, Costa Rica und Kolumbien. Jedes dieser Länder hat uns unglaublich fasziniert und bleibende Eindrücke hinterlassen. In der mittelamerikanische Küche findet man karibische Einflüsse, viele Reis und Bohnen Gerichte sowie Frittiertes und eine Vielfalt an exotischen Früchten. Ihr fragt euch, was ihr in Belize, in Costa Rica oder in Kolumbien essen solltet?! Nachfolgend findet ihr unsere Highlights dieser drei Länder.


Das solltet ihr in Belize probieren


Belizianische Fry Jacks

Fry Jacks

Eine der beliebtesten Spezialitäten Belizes sind Fry Jacks. Dabei handelt es sich um frittiere Teigtaschen, die traditionell zum Frühstück serviert werden. Die hauptsächlich aus Mehl, Salz und Wasser hergestellten Teigtaschen werden in heißem Öl goldbraun frittiert. Im Anschluss werden sie entweder mit Butter, Honig oder Marmelade gegessen. Das beliebte belizianische Frühstück gibt es jedoch nicht nur als Süße sonder auch als salzige Variante. Sie werden gerne mit Ei, Käse oder Bohnen gegessen.

Unser Rezept für belizianische Fry Jacks findet ihr hier.


Kakaoplantage

Kakao

Belizianischer Kakao blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits bei den indigen Mayas galt Kakao als Sinnbild des Lebens und wurde entsprechend zelebriert. In Belize findet man daher viele Kakaoplantagen die aus ihren Bohnen eigene Schokolade herstellen. Man nennt dieses Verfahren „from Bean to Bar“. Das bedeutet, die Kakaobohnen werden direkt zu Schokolade weiterverarbeitet. Die belizianische Schokolade ist fruchtig, frisch und hat meist einen extrem hohen Kakaoanteil. Echte belizianische Schokolade ist demnach eigentlich immer Zartbitterschokolade.


Das solltet ihr in Costa Rica probieren


Gallo Pinto

Gallo Pinto

Eine sehr beliebte Spezialität Costa Ricas ist Gallo Pinto. Das lateinamerikanische Gericht besteht traditionell aus gebratenem Reis mit Bohnen. Er wird oft zusammen mit einem Spiegelei, weißem Käse (meist Queso Frito) und je nach Gusto mit einer Kochbananen oder Rindfleisch serviert. Gewürzt wird das Gericht mit einer in Lateinamerika beliebten Würzsoße, der Salsa Inglesa (ähnlich der Worcestershiresauce). In Costa Rica findet ihr eine einheimische Varainte der beliebten Würzsoße, sie heißt Salsa Lizano. Typischerweise handelt es sich bei Gallo Pinto um ein Frühstücksgericht. Hier findet Ihr unser Rezept für Gallo Pinto.


Casado

Casado

Casado ist ebenfalls ein beliebtes Gericht Costa Ricas. Wie bei Gallo Pinto sind auch hier die Hauptbestandteile Reis und Bohnen. Traditionell wird das Reis-Bohnen Gericht mit Kochbananen, Salat, einem Protein wie Hühnerfleisch und Tortillas serviert. Man findet zudem einige weitere Varianten z.B. mit Spinat und Karotten. Casado ist in ganz Lateinamerika beliebt, es heißt jedoch in jedem Land ein wenig anders und wird ebenfalls ein bisschen anders zubereitet. Unser Rezept für Casado gibt’s hier.


Cacao Sweety

Cacao Sweety

Eine mittel- & südamerikanische Spezialität die süchtig macht – echte Kakaobohnen mit Caramel oder Zucker ummantelt. Die von heimischen Plantagen stammenden Kakao Nibs werden mit einer Zuckermasse überzogen und anschließend geröstet. Die bittere Note der Kakaobohnen ergeben in Kombination mit dem Zucker eine einzigartiges Geschmackserlebnis. Für Kakaoliebhaber ein absolutes Muss!


Das solltet ihr in Kolumbien probieren


Kolumbianische Empanadas

Empanadas

Sehr beliebt in Kolumbien sind Empanadas. Die in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas verbreiteten Teigtaschen werden aus Mais – und / oder Weizenmehl hergestellt und in heißem Öl frittiert. Die Füllung der Empanadas besteht u.a. aus Hackfleisch, Zwiebeln, Hülsenfrüchten und Kreuzkümmel. Ebenso findet man Versionen mit Ei und Reis als Füllung. Die Teigtaschen werden in Kolumbien traditionell zum Kaffee gereicht. Häufig wird auch eine Tomatensalsa aus frischen Tomaten, Limettensaft und Kräutern als Beilage serviert. Hier gibt’s unser Rezept für Empanadas Colombianas mit Tomatensalsa.


Panelitas

Dulce de Leche / Panelitas

Die Kolumbianer lieben, wie die meisten Lateinamerikaner, Dulce con Leche. Die Creme aus Milch, Zucker und Vanille wird entweder als Brotaufstrich oder zur Zubereitung unterschiedlichster Süßspeisen verwendet. Eine spannende Süßigkeit sind die sogenannten Panelitas. Man findet sie besonders häufig zur Weihnachtszeit. Die kleinen Bällchen entstehen aus einem Gemisch aus Dulce de Leche, Kokosnuss und Mandeln. Die Mischung wird zu kleinen Kugeln geformt, für einige Stunden gekühlt und im Anschluss serviert. Sie sind meist extrem süß aber man muss sie unbedingt einmal probiert haben.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


  • Bananenplantage

Belizianische, Costa-ricanische und kolumbianische Getränke


Das wohl beliebteste Getränk Mittel- und Südamerikas ist natürlich Kaffee. Es gibt unzählige Kaffeeplantagen und somit findet man überall frischen und feinsten Kaffee. In Kolumbien nennt man den Kaffee übrigens Tinto. Er bezeichnet einen kleinen milden und süßen Kaffee, der nahezu an jeder Ecke zu finden ist.

Neben Kaffee findet man vielerorts auch Trinkschokoladen. Durch die vielen Kakaoplantagen ist dieser zwar weitverbreitet, gilt aber gleichzeitig als Luxusgetränk. Gewöhnungsbedürftig: In Kolumbien wird die trinkbare Schokolade übrigens gerne mal mit Käse gereicht.

Auch Bier gibt es reichlich in Mittel- und Südamerika. Sowohl das Belizianische als auch die kolumbianischen Biere sind Lagerbiere und sehr süffig. Gerade bei hohen Temperaturen kann so ein kühles lateinamerikanisches Bier manchmal wunder wirken 🙂

Aufgrund der vielen einheimischen, tropischen Früchte, wird in Lateinamerika auch viel Fruchtsaft getrunken. Die Säfte werden entweder pur, oftmals auf Eis, oder mit Rum serviert.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Belize, Costa Rica und Kolumbien


Wir haben von allen drei Ländern bisher leider nur ein Bruchteil kennengelernt. Insofern ist es vermessen hier detailreiche Auskünfte zugeben. Fakt ist aber, dass wir definitiv wieder kommen werden und insbesondere Costa Rica und Kolumbien nochmals intensiv bereisen wollen. Das Lateinamerikanische Flair, die Naturvielfalt, die Gastfreundlichkeit der Menschen sowie das gute Essen sind nur einige der Argumente.

In Belize durften wir mit dem Blue Hole eines der schönsten Naturschauspiele der Erde bestaunen. Auch wenn der Flug mit Tropic Air ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, lohnt sich jede Sekunde die man entlang des Belize Barrier Reefs fliegt. Eine solche Farbenpracht konnten wir bisher nur selten bestaunen.

Costa Rica hat uns ganz besonders gut gefallen, was vermutlich an der wundervollen Vegetation und dem umfassenden Artenreichtum liegt. Eine Wanderung durch den Regenwald ist ein absolutes Muss. Naturliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf Ihre Kosten. Die Flora und Fauna Costa Ricas ist einer der beeindruckendsten der Welt. Neben Waschbären, Nasenbären, Schlangen, Giftfröschen, Affen und vielen verschiedenen Vogelarten hatten wir auch das Glück, das Nationaltier des Landes live zu sehen: Das Faultier!

In Kolumbien haben wir leider nur die Stadt Cartagena kennengelernt. Wir wussten zwar vorab, dass die Stadt viel koloniales Flai haben soll, doch so schön hätten wir sie uns im Traum nicht ausmalen können. Cartagena zählt zu den schönsten Städten, die wir bisher besucht haben. Die im 16. Jahrhundert gegründete Hafenstadt ist unglaublich farbenprächtig, lebendig und aufregend. Jedes einzelne Kolonialgebäude ist eine Attraktion für sich. Kolonialarchitektur, Blumen und Farben soweit das Auge reicht. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an leckerem Streetfood. Für uns ein absolutes Must see!

Wein und Essen


Welcher Wein passt zu welchem Essen?


Zu jedem guten Essen gehört auch ein passendes Glas Wein. Doch genau hier stößt man häufig an seine Grenzen, denn welcher Wein passt überhaupt zu welchem Essen?! Wenn mal eben nicht der benötigte Sommelier um die Ecke steht, dann kann es hilfreich sein zumindest ein grobes Wissen über harmonierende Weine und weniger harmonierende Weine zu haben. Nachfolgende findet Ihr vorab schon mal ein paar Richtlinien die man verinnerlichen sollte:

Speisen mit kräftigen Aromen = Weine mit kräftiger Säure und Süße

Scharfe Speisen = säurearmer, eher süßlicher, kalter Weißwein

Saure Speisen = säurestarke Weine

Bittere Speisen = tanninarme Weine mit Salznote und Süße

Fettige Speien = Rotwein mit viel Tannin

Süße Speisen = süßer Wein

Wenn Ihr mehr ins Detail gehen wollt, dann schaut euch unsere nachfolgenden Tabellen an und findet den passenden Wein zu eurem Essen. Neben den ‚das passt dazu am besten‘ – Tabellen zählt jedoch natürlich immer der individuelle Geschmack!


Wein und Käse


WeintypFrisch, salzig
(z.B. Feta, Paneer)
Cremig, nussig
(z.B. Brie, Mozzarella)
Kräftig, fest
(z.B. Cheddar, Gouda, Parmesan)
Aromatisch
(z.B. Epoisses, Gorgonzola)
SchaumweinXXXXX
leichter WeißweinXXXX
kräftiger WeißweinXXX
aromatischer WeißweinXXXX
RoséweinXXXXX
leichter RotweinXXX
mittelschwerer RotweinXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXXXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Fleisch


Weintyphelles Fleisch
(z.B. Geflügel, Schwein)
salziges Fleisch
(z.B. Speck, Wurst)
dunkles Fleisch
(z.B. Wild, Rind, Lamm)
SchaumweinXXX
leichter WeißweinX
kräftiger WeißweinXX
aromatischer WeißweinXXX
RoséweinXXX
leichter RotweinXXXXX
mittelschwerer RotweinXXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXXXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Fisch / Meeresfrüchte


WeintypMuscheln (z.B. Venus, Austern)Fisch
(z.B. Lachs, Forelle, Barsch, Heilbutt)
Meeresfrüchte
(z.B. Garnelen, Hummer, Krebs)
SchaumweinXXXX
leichter WeißweinXXXXXX
kräftiger WeißweinXXXX
aromatischer WeißweinXX
RoséweinXX
leichter Rotwein
mittelschwerer Rotwein
Kräftiger, schwerer Rotwein
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Gemüse


Weintypgrünes Gemüse
(z.B. Brokkoli, Blattsalat, Avocado)
Wurzelgemüse
(z.B. Kürbis, Möhre)
Zwiebel und Knoblauch
Nachtschattengewächs (z.B. Paprika, Aubergine, Tomate, Chili)Pilze
SchaumweinXX
leichter WeißweinXXX
kräftiger WeißweinXXXXX
aromatischer WeißweinXXXX
RoséweinXXXX
leichter RotweinXXXXX
mittelschwerer RotweinXXXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Sonstiges


WeintypFrische Kräuter
(z.B. Minze, Koriander, Basilikum)
Exotische Gewürze
(z.B. Kurkuma, Ingwer, Anis, Kreuzkümmel)
Aromatische Kräuter
(z.B. Thymian, Salbei, Rosmarin, Oregano)
Nüsse
SchaumweinXX
leichter WeißweinXX
kräftiger WeißweinXX
aromatischer WeißweinXXXXXX
RoséweinXXXXXXX
leichter RotweinXXX
mittelschwerer RotweinXXXX
Kräftiger, schwerer Rotwein
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Welcher Wein passt zu welchem Essen?!


Welcher Wein zu asiatischem Essen?!

Zur asiatischen Küche, speziell zu thailändischen und chinesischen Gerichten, passt ein aromatischer Weißwein mit intensiven Aromen am Besten. Der Wein sollte ausgewogen sein und wenig Säure besitzen. Passende Rebsorten können z.B. Riesling und Gewürztraminer sein. Je schärfer das Gericht ist, desto weniger Säure und mehr Restsüße sollte der Wein haben.

Welcher Wein zu italienischen Klassikern?!

Ob Lasagne, Pizza, oder Spaghetti, zu einem klassischen italienischen Gericht passt natürlich ein italienischer Rotwein am Besten. Mittelschwere, fruchtige Rotweine wie z.B. ein Sangiovese, Chianti oder Merlot runden die Gerichte der italienischen Küche hervorragend ab.

Welcher Wein zu mexikanischem Essen?!

Zu einem mexikanischen Essen empfiehlt sich ein aromatischer, kräftiger, ausgeglichener Rotwein mit wenig Säure (auf Grund der starken, pikanten Gewürzen). Passend wäre z.B. ein Shiraz, Tempranillo oder ein leichter Rotwein wie Pinot Noir.

Welcher Wein zum Dessert?!

Wenn man zum Dessert einen Wein trinken möchte, dann sollte man sehr vorsichtig in der Auswahl sein. Wichtig ist, dass der servierte Wein mindestens die Süße der Nachspeise erreichen, wenn nicht sogar übertreffen sollte. Handelt es sich um nicht so süße Nachspeisen, wie exotische Früchte oder Nusskuchen eigenen sich z.B. diverse Auslese Weine. Für süßere Desserts eigenen sich Muskateller und die deutsche Spezialität: Eiswein.

Welcher Wein zu Weihnachtsklassikern?!

Bei vielen Deutschen kommen an den Weihnachtstagen kräftige, deftige Gerichte wie Ente oder Gans auf den Tisch. Dazu gibt es gerne Rotkraut und Knödel. Damit der dazu gereichte Wein nicht untergeht empfiehlt sich hier ein aromatischer und kräftiger Rotwein. Es eigenen sich zum Beispiel die Rebsorten Shiraz, Primitivo und Cabernet Sauvignon.

FLORIDA


Spezialitäten Florida


Florida ist der südöstlichste Bundesstaat der USA und wird nicht umsonst „The Sunshine State“ genannt. Der Staat besticht durch viel Sonnenschein, karibisches Meer und tolle Sandstrände. Zudem befinden sich in Florida ein paar der bekanntesten und besten Freizeitparks der gesamten USA. Die Küche besteht, danke ihrer Nähe zum Meer, größtenteils aus Meeresfrüchten und Fisch mit karibischem Einschlag. Die Bewohner Floridas gelten außerdem als echte Feinschmecker und so findet man viele tolle Restaurants vor Ort.


Das solltet ihr in Florida probieren


Seafood

Durch die Nähe zum Ozean gibt es in Florida jede Menge Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Besonders beliebt sind Schrimps, Lobster und eine echte Spezialität Floridas: die Stone Crabs! Alles wird fangfrisch und auf viele unterschiedliche Arten zubereitet. Zu unseren Highlights gehören frische Schrimp Tacos mit karibischem Obst & Gewürzen auf der Insel Key Largo.

Unser Rezept für Florida inspired Schrimp Tacos findet ihr hier.


Grouper

Fangfrischer Fisch

Neben Meeresfrüchten findet man natürlich auch unglaublich viel frischen Fisch. Eine sehr beliebte und verbreitete Fischart in Florida ist der Grouper – in Deutschland als Zackenbarsch bekannt. Den qualitativ hochwertigen Fisch findet man häufig in einer Limettensoße und / oder mit karibischen Früchten garniert, wie z.B. einer Mango Salsa.


Ceviche

Ceviche

Ein ebenso sehr beliebtes Gericht in Florida ist Ceviche. Das ursprünglich aus Peru stammende Gericht aus rohem Fisch findet sich überwiegend im Süden Floridas. Serviert wird die lateinamerikanische Spezialität z.B. in Limettensaft und mit Avocado.


Key Lime Pie

Key Lime Pie

Eine wahre Spezialität Floridas ist die Key Lime Pie. Bei dieser Süßspeise handelt es sich um einen Limettenkuchen der aus Milch, Eigelb und Limettensaft hergestellt wird und on top mit einer Baiser Kruste veredelt wird. Besonders auf den südlichen Keys gibt es einige tolle Key Lime Shops mit frischen Pies und allerlei sonstigen Naschereien. Unseren Lieblings Key Lime Pie gibt’s auf Key Largo!


Lard Lad Donuts Universal Studios

Freizeitpark Food

Wer Urlaub in Florida macht kommt nur schwer an einem Freizeitparkbesuch vorbei. Man findet hier einige sehr bekannte Freizeitparkriesen und entsprechend auch eine kreative und spannende Auswahl an Essensangeboten. Ob ein Donut von Lard Lard Donuts, ein Cookie in Mickey Mouse Form, Hot Dogs am Stiel oder der allseits beliebte Turkey Leg. In den Parks finden sich unzählige Möglichkeiten die man unbedingt mal probiert haben muss.

Was es sich in welchem Freizeitpark zu probieren lohnt, findet ihr in unserem Freizeitpark Foodguide!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Shrimp Strozzapreti
  • Frühstück Key West
  • 50s Prime Cafe Disney Studios

Florida Getränke


In Florida gibt es im Prinzip keine Getränke die es nur in diesem Bundestaat gibt. Auf Grund des karibischen Einschlags gibt es jedoch eine Vielzahl an fruchtigen Cocktails und Longdrinks wie z.B. den kubanischen Cuba Libre.

Natürlich wird auch in Florida einiges an Bier getrunken. So kann man zum Beispiel in Moes Taverne (Universal Studios) echtes Duff Bier in außergewöhnlicher Atmosphäre probieren. [Unbezahlte Werbung]

Tatsächlich gibt es auch den ein oder anderen Weinanbau in Florida. Es heißt sogar, dass in der Nähe von Jacksonville die ersten Weinreben der USA entstanden sind und das bereits im 16. Jahrhundert. Mittlerweile befindet sich der Bundestaat nur an 10. Stelle der Weinproduktion in den USA und findet auf Grund der geringen Anbaumengen auch nur bedingt Aufmerksamkeit auf dem inländischen und ausländischen Markt.

Was wir sehr empfehlen können ist übrigens eine Sunset Cruise auf Key West. Wenn ihr hier die richtige auswählt ist auch eine Menge Champagner inkludiert 🙂


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Florida

Florida gehört definitiv zu unseren Lieblingsstaaten in den USA. Das karibische Flair, das tolle Wetter (zumindest abseits der Hurrikan Season), die schönen Strände, die coolen Städte und natürlich eine spannende Flora und Fauna machen Florida zu einem der beliebtesten Urlaubsorte der vereinigten Staaten. Die wahnsinnige Vielfalt und natürlich die coolen Freizeitparks ziehen uns immer wieder in den Sunshine State. Ob ein Tag mit Mickey in Orlando, schnorcheln mit Seekühen bei Crystal River, ein Tag am kilometerlangen Sandstrand in Miami oder einfach das Schlendern durch die Gassen von Key West – Florida versetzt uns immer wieder ins schwärmen.

Zusätzlich verbinden wir mit Florida noch ein ganz persönliches Lebensereignis. Am Strand von Key West waren am 08.05.2018 die Worte „Merry me Mara?“ zu lesen und kurz danach waren wir plötzlich nicht mehr nur ein Paar sondern verlobt 🙂