Weinverkostung



Um Weine voneinander zu unterscheiden sind eine paar Dinge wichtig, die jeder Weinliebhaber beachten sollte. Neben einem gewissen Grundwissen rund um das Thema Wein ist die richtige Verkostung das A und O. Die damit verbundenen Techniken ermöglichen jedem Weinliebhaber die Schlüsselfaktoren des Weins zu erkennen. Hierbei sollten drei Überpunkte beachtet werden und nacheinander durchgeführt werden: Sehen, riechen, schmecken. Doch wie verkostet man Weine richtig?! Nachfolgend versuchen wir euch einen kurzen Überblick zu geben.


Sehen


  • Betrachten und schwenken

Fangen wir mit dem ersten Schritt an: wir schauen uns den Wein im Glas an. Nachdem ihr den zu verkosteten Wein in das passende Glas eingeschenkt habt haltet ihr das Glas vor einen weißen Hintergrund. Haltet das Glas schräg und betrachtet den Wein nach Farbe, Tönung und Intensität der Farbe. Nach der ersten Bewertung schwenkt ihr das Glas. Je mehr Alkohol oder Restzucker im Wein enthalten ist, desto viskoser / dickflüssiger wirkt die Flüssigkeit beim schwenken.

  • Farbe, Intensität und Schlie­ren

Klassischerweise vergleicht man Weine immer untereinander, d.h. man vergleicht Weine der gleichen Rebsorte miteinander. Hier kommt es dann meist auf farbliche Nuancen an, die man nur mit einem geschulten Auge erkennen kann. Die Intensität der Farbe beschreibt den Unterschied vom Rand zur Mitte. Hierdurch lassen sich Alter, Sorte und Herstellung erkennen. Die sogenannten Schlie­ren beschreiben den Fluss des Weins am Glas. Je langsamer sie nach unten laufen desto höher ist der Alkoholgehalt und somit die Schwere des Weins.

  • Die unterschiedlichen Farben

Platinfarben – Die Weine sind nahezu durchsichtig und stammen für gewöhnlich aus einem kühlen Klima. Sie sind nicht in Eiche ausgebaut und meist sehr jung

Grüngelb – blasses Gelb mit leichtem grünstich. Weine mit solcher Farbe können Sauvignon Blanc und grüner Veltliner sein.

Hellgold – meist kräftigere, aromatische Weine wie z.B. Chardonnay

Dunkelgold – die dunkelste Version des Weißweins. Die tiefdunkle Farbe entsteht entweder bei Spätleseweinen oder Weinen die in Eiche ausgebaut wurden.

Granatrot – durch die wenigen Pigmente entsteht eine blasse rote Farbe. Klassische Weine mit granatroter Farbe sind z.B. Pinot Noir und Primitivo.

Rot – Weine mit klassischer roter Farbe haben meist einen erhöhten Säuregehalt. Weine wie u.a. Merlot und Tempranillo sind klassische Vertreter.

Violett – Weine mit violetter Tönung besitzen weniger Säure und enthalten mehr Pigmente. Weine mit solch einer Tönung sind z.B. Syrah und Malbec.


Riechen


  • Richtig riechen und Aromen erkennen

Beim riechen des Weins haltet ihr das Glas dicht unter die Nase und atmet einmal tief ein. Im Anschluss schwenkt ihr das Glas einmal und riecht ein weiteres Mal, diesmal aber intensiver und bewusst. Die Bewegung, die durch das schwenken entsteht setzt weitere Gerüche frei. Lasst euch beim riechen Zeit und versucht verschiedene Aromen zu erkennen. Ihr erkennt zum Beispiel kräftige Fruchtaromen und / oder eine Bandbreite an floralen Aromen. Zwischen dem riechen ist es ratsam die Nase hin und wieder zu neutralisieren und an etwas anderem zu riechen.

  • Weinfehler

Kork – Korkgeruch erkennt ihr am Duft nach feuchtem Karton oder muffigem Keller. Ein Wein mit Kork ist nicht mehr genießbar und sollte nicht getrunken werden.

Oxidation – einen oxidierten Wein erkennt man meist bereits an seiner braunen Farbe. Der Geschmack des Weins ist bitter und er kann nach Apfelwein riechen.

Hitzeschaden – übersteigt ein Wein die Temperatur von 32°C fängt er an zu kochen, verfärbt sich braun und schmeckt schal.

Schwefel – ein Fehler der durch mangelnden Sauerstoff entstehen kann. Der Wein entwickelt Aromen von Kohl oder Knoblauch. Durch das Hinzufügen von Sauerstoff (z.B. durch karaffieren) kann sich der Wein wieder regulieren.

Lichtgeschmack – wenn ein Wein zuviel UV Strahlung abbekommt fängt er an ein unangenehmes käsiges Aroma zu entwickeln. Aus diesem Grund sollten Weine primär im dunkeln gelagert werden.


Schmecken


  • Schmecken und erkennen

Nehmt einen ersten großen Schluck und befüllt damit den gesamten Mund. Danach folgen mehrere kleine Schlucke. Jetzt versucht ihr die Eigenschaften des Weins zu erkennen und nach Möglichkeit verschiedene Fruchtaromen zu erkennen. Die entsprechenden Grundnoten erkennt ihr an folgenden Eigenschaften:

Säure – euer Mund wird, je nach Grad, sehr wässrig.

Süße – erkennt ihr am besten an der Zungenspitze

Alkohol – brennt im Rachenrum beim schlucken

Tannin – euer Mund wird, je nach Grad, sehr trocken

Um die passenden Geschmacksnoten zu erkennen solltet ihr euch vorab mit der entsprechenden Rebsorte auseinandersetzen. Dabei hilft euch unser Beitrag Wein Rebsorten.

Es gibt im Übrigen verschiedene „Schmecker“ mit unterschiedlicher Anzahl an Geschmacksknospen unter uns Menschen. Die Mehrzahl, etwa 60 bis 70 %, besitzen etwa 180 Geschmacksknospen. Sie erkennen den Großteil der wichtigen Aromen auf der Zunge und können auch mit Bitterstoffen gut umgehen. Ca. 15 % der Menschen haben nur rund 100 Knospen und haben zum Beispiel keine Probleme mit verschiedenen Schärfegraden. Außerdem können sie Bitterstoffen nur schwer erkennen. Wiederum gibt es auch etwa 15 % Menschen mit über 400 Geschmacksknospen. Für diese Menschen ist alles extrem intensiv. Mit Bitterstoffen können Sie überhaupt nicht umgehen und bevorzugen daher milde Weine.


Tipps zum Schluss


Schult euer Gedächtnis! Versucht euch die unterschiedlichen Geschmacksaromen der Rebsorten einzuprägen.

Lasst euch Zeit! Riecht länger und öfter, behaltet den Wein länger im Mund und versucht die Aromen herauszufiltern. Die wenigstens erkennen direkt beim ersten Geruch oder Schluck alle möglichen Aromen.

Beginnt mit sortenreinen Weinen! Es nutzt euch nichts direkt mit einem Cuvée anzufangen der sich aus verschiedenen Rebsorten zusammenstellt und entsprechend eine ganze Vielfalt an Aromen aufzeigen kann.

Vergleicht die Weine der gleichen Rebsorte! Nachdem ihr von einer Rebsorte bereits ein paar Weine probiert habt und bereits einige Aromen erkennen könnt, fangt ihr damit an die Weine nach Jahrgang und Anbauregionen zu vergleichen.


Wein Rebsorten



Neben Lagerung und Klima ist der Geschmack des Weins natürlich von einer ganz entscheidenden Sache abhängig: der Rebsorte! Es gibt etwa 2.500 zugelassen Rebsorten auf der Welt, von denen aber nur wenige Hundert tatsächlich auch regelmäßig verwendet bzw. angebaut werden. Die weltweite Gesamtanbaufläche von Weinreben liegt bei rund 4 Millionen Hektar. Nachfolgend findet Ihr einige der wichtigsten bzw. gängigsten Rebsorten sowie deren Eigenschaften.

(Achtung: die oben und nachfolgend genannten Zahlen basieren auf unterschiedlichen Quellen und können sich über die Jahre verändern bzw. variieren)


Weißwein


  • Airén

Herkunft: Spanien

Verbreitung: Rebsorte die ausschließlich in Spanien angebaut wird. Mit ca. 250.000 ha (einst sogar weit über 400.000 ha) Anbaufläche befindet sich Airén auf Rang 3 der meistangebauten Rebsorten der Welt. Betrachtet man lediglich die Weißweinreben, befindet sich die Rebsorte sogar auf Platz 1.

Eigenschaften des Weins: Die Rebsorte Airén ist sehr dankbar und widerstandsfähig. Dementsprechend gelten die aus der Rebsorte hergestellten Weine als relativ leichte, einfache Weine mit vergleichsweise hohem Alkoholgehalt. Die Erzeugnisse werden deshalb gerne als Verschnitt bzw. für Cuvée Weine genutzt. Heutzutage werden die Weine früher gelesen. So entstehen qualitativ hochwertigere Weine mit ausgeprägten Zitrusnoten.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C

  • Chardonnay

Herkunft: Frankreich, Burgund

Verbreitung: Weißweinsorte mit der zweitgrößten Anbaufläche. Die größten Anbaugebiete sind mit Abstand Frankreich (ca. 45.000 ha) und die USA (ca. 40.000 ha). Dahinter kommen Australien und Italien mit jeweils ca. 20.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Ein Chardonnay zeichnet sich besonders durch seinen starken Körper aus. Er besitzt mit ca. 13 Vol. % einen relativ hohen Alkoholgehalt. Ein klassischer Chardonnay ist trocken, mild und frisch im Geschmack. Aromen können u.a. frische Früchte wie beispielsweise Zitrone und Apfel sowie Ananas und, durch die milde, sanfte Note sogar Butter sein.

Trinktemperatur: Zwischen 12°C und 14°C

  • Sauvignon Blanc

Herkunft: Frankreich, Loiretal

Verbreitung: Die Sauvignon Blanc Weinrebe ist weltweit verbreitet und gehört zu den am häufigsten angebauten Rebsorten. Mit fast 30.000 ha Anbaufläche reiht sich der Sauvignon Blanc, hinter dem Chardonnay, als die am zweithäufigsten verbreitete Weißweinrebe Frankreichs ein. Dahinter folgt Italien mit einer Anbaufläche von rund 20.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Extreme Fruchtaromen und hohe Säure zeichnen einen klassischen Sauvignon Blanc aus. Der intensive, frische Geschmack nach Zitrusfrüchten ist nahezu unverkennbar. Der Geschmack kann jedoch von Anbaugebiet zu Anbaugebiet stark variieren. Klassische Aromen sind u.a. Grapefruit, Passionsfrucht und Pfirsich.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C

  • Riesling

Herkunft: Deutschland, oberes Rheintal

Verbreitung: Die größte Verbreitung der Riesling Weinrebe ist in Deutschland zu finden. Mit über 20.000 ha ist der Riesling gleichzeitig auch die Rebe mit dem größten Anteil in Deutschland. Mit großem Abstand folgen die Länder Rumänien (ca. 6.000 ha), die USA (ca. 5.000 ha) und Frankreich (ca. 4.000 ha).

Eigenschaften des Weins: Rieslingweine besitzen eine fruchtige Säure, die je nach Reifegrad und Anbaugebiet in ihrer Intensität variieren kann. Ein Riesling kann sowohl trocken als auch süß erzeugt werden (erkennbar am Alkoholgehalt – je niedriger desto lieblicher). Klassische Aromen des Weins können Zitrusfrüchte, exotische Früchte und Baumfrüchte, wie z.B. Apfel und/oder Aprikose sein.

Trinktemperatur: ca. 10°C

  • Pinot Gris / Grauburgunder / Pinot Grigio

Herkunft: Frankreich

Verbreitung: Die größte Anbaufläche von Grauburgunder bzw. Pinot Grigio ist in Italien mit rund 19.000 ha zu finden. Dahinter folgt Deutschland mit etwa 6.500 ha, Australien mit ca. 3.500 ha und Frankreich (Pinot Gris) mit knapp 3.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Obwohl die Reben eher rötliche bzw. gräuliche Beeren tragen wird der Grauburgunder dem Weißwein zugeordnet. Der erzeugte Wein ist in der Regel säurearm, frisch und körperreich. Die Bandbreite des Grauburgunder reicht von trocken über halbtrocken bis süß. Aromen können u.a. Zitrone, Apfel und Pfirsich sein.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C


Rotwein


  • Cabernet Sauvignon

Herkunft: Frankreich, Bordeaux

Verbreitung: Mit etwa 300.000 ha Anbaufläche ist die Cabernet Sauvignon Rebe die am meisten angebaute Rebe der Welt. Den größten Anteil trägt das Heimatland der Rebe, Frankreich, mit etwa 45.000 ha Anbaufläche. Danach folgen Chile mit ca. 42.000 ha und die USA sowie China mit rund 40.000 ha. Auch in Italien werden mehr und mehr Cabernet Reben angebaut. Hier wird das Erzeugnis gerne für hochwertige Cuvées genutzt.

Eigenschaften des Weins: Der Cabernet Sauvignon gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Weinen der Welt. Der erzeugte Wein besitzt eine tiefrote Farbe und gilt als sehr fruchtig. Im Alter besticht der Cabernet Sauvignon besonders durch feine Röstaromen und dem zunehmenden Geschmack nach Paprika. Hervorgerufen wird dies durch die Lagerung in Eichenfässern.

Trinktemperatur: ca. 18°C

  • Merlot

Herkunft: Frankreich

Verbreitung: Die Merlot Rebe wird weltweit auf ca. 260.000 ha angebaut und ist somit nach dem Cabernet Sauvignon die am zweithäufigsten angebaute Rebe weltweit. Die größte Anbaufläche mit über 100.000 ha befindet sich in Frankreich. Mit großem Abstand folgen Italien (ca. 25.000 ha) und die USA (ca. 20.000 ha).

Eigenschaften des Weins: Der erzeugte Merlot zeichnet sich insbesondere durch einen samtigen, fruchtigen und körperreichen Geschmack aus. Es lassen sich u.a. Aromen von dunklen Beeren und Kirsche erkennen. Ein Merlot wird gerne für Cuvées verwendet, da er ihnen einen samtigen, vollmundigen Charakter verleiht.

Trinktemperatur: Zwischen 16°C und 18°C

  • Tempranillo

Herkunft: Spanien

Verbreitung: Die größte Anbaufläche des Tempranillo mit etwa 110.000 ha befindet sich im Heimatland Spanien. Portugal folgt dahinter. Dies ist insofern besonders, weil es sich dabei um die einzige spanische Rebsorte handelt, die in Portugal angebaut wird.

Eigenschaften des Weins: Was für Frankreich der Cabernet Sauvignon, ist für Spanien der Tempranillo. Der erzeugte Wein besitzt eine dunkelrote Farbe und ist kräftig im Geschmack mit geringer Fruchtnote. Zudem besitzt er einen relativ hohen Tanningehalt und liegt mit 11 – 13 Vol. % eher im Mittelfeld hinsichtlich des Alkoholgehalts. Dominante Noten sind z.B. Kirsche, Tabak und Dill.

Trinktemperatur: ca. 18°C

  • Syrah / Shiraz

Herkunft: Frankreich, Rhone

Verbreitung: Mit etwa 60.000 ha wird der meiste Syrah in Frankreich angebaut. Dahinter folgen Australien mit knapp 40.000 ha auf Rang 2 und Spanien mit etwa 20.000 ha auf Rang 3. In den letzte 20 Jahren ist die Verbreitung der Rebe extrem in die Höhe geschossen. Sie befindet sich mittlerweile auf Platz 6 der Reben mit der größten weltweiten Anbaufläche.

Eigenschaften des Weins: Der Shiraz gehört zu den Rebsorten die sich je nach Anbaugebiet stark unterscheiden. Während sich der französische Syrah eher würzig und mit weichen Tanninen definiert, identifiziert sich die australische Variante des Shiraz durch seinen milderen und weicheren Geschmack. Ein hochwertiger Shiraz besticht durch Aromen von dunklen Waldfrüchten mit einem Hauch von Pfeffer.

Trinktemperatur: Zwischen 16°C und 18°C

  • Pinot Noir / Spätburgunder

Herkunft: Frankreich, Burgund

Verbreitung: Mit über 30.000 ha befindet sich die größte Anbaufläche des Pinot Noir in Frankreich. Dahinter folgen die USA mit etwa 22.000 ha und Deutschland (hier unter dem Namen Spätburgunder) mit ca. 10.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Das Erzeugnis des Pinot Noir gilt als sehr sanft, aromatisch und vollmundig im Geschmack. Der Wein besitzt eine rubinrote Farbe mit leichtem Violett. Als Aromen lassen sich u.a. Waldbeeren, Kirschen und Gewürze definieren. Der Elsässische Schaumwein „Crémant d’Alsace rosé“ besteht im Übrigen zu 100% aus Pinot Noir.

Trinktemperatur: Zwischen 13°C und 16°C



Wein Grundlagen



Wein – das alkoholische Getränke aus vergorenen Weintrauben gehört zu den beliebtesten Getränken weltweit und wird in vielen Regionen der Erde angebaut. Dementsprechend ist die Geschmacksvielfalt immens. Wer gerne ein Glas Wein zu einem guten Essen genießt und mehr rund um das Gold der Trauben erfahren will ist hier genau richtig. Nachfolgend findet Ihr einige essentielle Grundlagen, die man wissen sollte.


Weingläser und Weinflaschen


Es gibt eine bunte Bandbreite an Weingläsern und tatsächlich hat jedes seinen ganz eigenen Einfluss auf den servierten Wein. Je nach Weinglas entfalten sich bestimmte Aromen besser oder schlechter. Ist der Kelch des Glases groß und rund so sammeln sich weitaus mehr Aromen im Glas als bei einem engen Kelch. Würzige und kräftige Weine sollten also eher in einem engen Kelch serviert werden als aromatische Weine. Es ist im übrigen egal ob das Weinglas eine Stil hat oder nicht – der Einfluss auf Aromen und Geschmack bleibt gleich.

Folgend findet Ihr einen Überblick der klassischen Weingläser und welches Glas zu welchem Wein passt:

  • Süßweinglas
Süßweinglas

Süßweingläser sind, wie schon der Name sagt, primär für Dessertweine gedacht. Auch werden die kleinen Gläser gerne für Portweine und Sherrys genutzt. Süßweingläser haben ein Fassungsvermögen von etwa 90 ml.

  • Sektglas
Sektglas

Die schlanke Form des klassischen Sektglases eignet sich hervorragend für Schaumweine, da es durch seine enge, längliche Form das Schäumen bzw. Perlen besser fördert.

  • Weißweinglas
Weißweinglas

Das klassische Weißweinglas eignet sich neben Weißweinen auch gut für Roséweine und Schaumweine. Das Glas ist deutlich breiter als ein Sektglas aber im Vergleich zu Rotweingläsern noch wesentlich schlanker bzw. besitzt einen engeren Kelch.

  • Rotweinglas
Rotweinglas

Ein Standard Rotweinglas hat einen etwas breiteren Kelch als ein klassisches Weißweinglas und eignet sich gut für würzige Rotweine mit geringem Tanningehalt (z.B. Chianti oder Valpolicella).

  • Burgunderglas
Burgundglas

Für aromatische Rotweine (z.B. Pinot Noir) und körperreiche Weißweine (z.B. Chardonnay) eignet sich das Burgunderglas, da sich in dem ballonförmigen Glas die Intensität der Aromen erhöht und den Wein voll zur Entfaltung bringt.

  • Bordeauxglas
Bordeauxglas

Das Bordeauxglas ist ideal für mittelschwere bis schwere tanninreiche Rotweine (wie. z.B. Merlot, Cabernet Sauvignon oder Montepulciano). Das große Glas eignet sich ideal zum schwenken und bringt so zunehmend Sauerstoff ins Glas.


Man mag es kaum glauben aber auch die Flaschenformen und Farben sind ein unterbewusstes Kaufsignal und treiben uns oft zum Kauf eines bestimmten Weins an. Doch was sagen die einzelnen Flaschenformen überhaupt über den Wein aus? Das erfahrt ihr in der nachfolgenden Liste:

  • Bocksbeutel & Designerflaschen

Eine eher ältere Form der Weinflasche, früher einmal der Inbegriff für qualitativ hochwertige Frankenweine. Mittlerweile auch gerne mal als Designerflasche genutzt.

  • Bordeaux Flasche

Der Klassiker unter den Weinflaschen wenn es um Rotweine geht. Die Farbe der Flaschen ist besonders dunkel, damit der Wein gut vor Licht geschützt wird.

  • Burgunder Flasche

Burgunder Flaschen sind auf der ganzen Welt verbreitet und Heimat für klassische Burgunderrebsorten. Die Flasche ist eher bauchig und besitzt eine mittelgrüne Farbe.

  • Keulenflasche

Die geschwungenen Flaschen beinhalten hauptsächlich trockene, säurebetonte, frische Weißweine, die ausreichend gekühlt serviert werden sollten. Die Flasche erinnert optisch an eine Keule (daher der Name 😉 )

  • Portwein- und Sherry Flasche

Die kurzen, breiten Flaschen sind unverkennbar und stehen für Weine mit erhöhtem Alkoholgehalt. Der Flascheninhalt kommt daher eher als Digestif oder Aperitif auf den Tisch.

  • Schlegelflasche

Die Schlegelflasche kommt traditionell aus dem Moselgebiet und hat eine blau-grüne Farbe. Hat die Flasche eine braune Farbe so kommt der Inhalt (meist Riesling) aus dem Rheinland. Auch das Elsass verwendet solche Flaschen, dann aber unter dem Namen Flute und mit hellgrüner Farbe. Inhalt sind meist schlanke, leichtere Weißweine.

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Die richtige Weintemperatur


Warum ist die passende Temperatur für Weine so wichtig?!

Viele Inhaltsstoffe entfalten sich je nach Temperatur unterschiedlich. Dadurch besteht sogar die Möglichkeit, den Geschmack des Weins selber zu beeinflussen. Säure empfindet man zum Beispiel weniger wenn der Wein kalt ist, ebenso verhält es sich mit Süße. Je kälter ein Rotwein desto mehr entfalten sich die Gerbstoffe. Tanninhaltige Weine schmecken also besser wenn sie etwas wärmer sind. Eine große Stolperfalle gibt es bei dem Begriff Zimmertemperatur. Früher war die Temperatur in den heimischen Räumlichkeiten weitaus niedriger als heute – demnach ist es richtig, wenn man auch Rotweine gekühlt lagert.

Einen kurzen Überblick über die richtige Trinktemperatur findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle:

Schaumweine
& leichte Weißweine
kräftige, aromatische Weißweine &
Roséwein
leichte bis mittelschwere RotweineKräftige, schwere Rotweine
Eiskalt
3 – 7 °C
Kalt
7 – 13 °C
Kellertemperatur 13 – 16 °CZimmertemperatur 16 – 20 °C

Übrigens: wenn Ihr eine offene Flasche Wein aufbewahren wollt dann immer so kühl wie möglich, also entweder in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank. Dadurch bewahrt der Wein noch eine Weile seinen Geschmack. Eine weitere Faustregel für offene Weinflaschen: Je mehr Wein noch in der Flasche ist, desto länger die Haltbarkeit der Reste.


Der Zuckeranteil im Wein


Grob lassen sich Weine in trockene, halbtrockene und liebliche Weine eingliedern. Das wichtigste gleich vorweg: in Weinen ist nur natürlicher Zucker, niemals Industriezucker enthalten. Der Zucker, sowie auch die Säure eines Weins entsteht während der Reifung der Trauben. Mit zunehmender Reifung wird die Säure weniger und der Zuckergehalt nimmt zu. Ist das Ziel des Winzers einen süßeren Wein, also halbtrocken oder lieblich herzustellen so muss er den Gärprozess vorzeitig stoppen, denn während diesem wird Zucker durch Bakterien in Alkohol umgewandelt – entsprechend reduziert sich der Zuckergehalt. Achtung: Je höher der Zuckergehalt desto höher auch die Kalorienanzahl 😉

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Angaben von Restzucker und Säuregehalt nach EU Regelung

  • Trockener Wein
    • max. 9 g/l Restzucker / Säuregehalt max. 2 g/l weniger
    • ein klassisch trockener Wein hat max. 4 g/l Restzucker
  • Halbtrockener Wein
    • Zwischen 9 und 18 g/l Restzucker / Säuregehalt max. 10 g/l unter Restzucker
  • Liebliche Weine
    • Zwischen 18 und 45 g/l Restzucker
    • liegt der Zuckergehalt über 45 g/l dann spricht man von einem „süßen“ Wein

Bleibt noch die Frage was ist besser, trockene oder eher süßliche Weine?! Das ist, wie könnte es auch anders sein, Geschmacksache 🙂 Fakt ist aber, dass der alte Mythos nur ein trockener Wein ist ein guter Wein vollkommener quatsch ist. Ein gewisser Grad an Restzucker macht viele Weine erst zu dem was sie wirklich sind. Mehr noch – er rundet die vorhandene Säure stimmig ab. Überwiegt die Säure, so wirken Weine oft sehr unharmonisch und mehr als ein Glas möchte oder kann man davon nicht trinken. Wiederum erinnern zu süße Weine eher an einen Traubesaft und das hat, meiner Meinung nach, mit Wein auch nicht mehr viel zu tun. Hier sollte man einfach die Balance suchen und den für sich passenden Grad, auch je nach Essen oder Stimmung, finden.


Fragen rund um das Thema Wein


  • Was versteht man unter Tannin?

Unter Tannin versteht man ein natürlich vorkommendes Polyphenol, das ausschließlich in Rotwein zu finden ist. Da es hauptsächlich in den Traubenschalen und Kernen steckt, kann ein Weißwein niemals Tannin enthalten. Tannin ist ein Aroma, das man nur schmecken kann – entsprechend ist es also unmöglich es vorab zu erkennen. Beim schmecken erkennt man es durch das trockene, leicht ledrige Gefühl auf der Zunge.

  • Was ist der unterscheid zwischen dekantieren und karaffieren?!

Ein Wein wird dann dekantiert wenn er bereits ein gewisses Alter erreicht hat und unter Umständen Bodensatz gebildet hat. Da man vermeiden will, dass der meist bitter schmeckende Bodensatz ins Glas kommt füllt man die Flasche gerne in eine bauchige Karaffe um.

Möchte man dem Wein Sauerstoff hinzufügen so spricht man von karaffieren. Durch das karaffieren lässt du den Wein atmen und er entfaltet seine Aromen besser. Besonders bei jungen Weinen lohnt sich die Umfüllung – am Besten sogar mehrmals.

  • Steht ein Schraubverschluss für schlechte Qualität?

Mit Nichten! Zunächst einmal hat der Verschluss nicht viel mit der Qualität zu tun. Eine Studie zeigt sogar, dass Weine mit Schraubverschluss nach gewissen Jahren noch einen jungen Charakter aufzeigen während man Weinen mit Kork das Alter schon eher anmerkt. Der Verschluss hat eher was mit Tradition zutun und so findet man besonders in den Weinmetropolen noch primär Flaschen mit Kork.

  • Stahltank oder Holzfass?!

Auch hier hängt viel von gelebter Tradition ab. Jeder Winzer hat hier seine eigene Philosophie bzw. Vorlieben. Rational betrachtet lässt sich aber sagen, dass Weine im Stahltank weniger fremde Aromen annehmen als Weine im Holzfass – das kann zum einen ein Vorteil, zum anderen auch ein Nachteil sein. Dabei kommt es ganz darauf an, was man erreichen möchte. Ein Stahltank lässt dem Wein seinen ursprünglichen Geschmack und Geruch. Zudem kommen Fruchtigkeit und Frische besser zur Geltung. Somit eignen sich Stahltanks sehr gut für Weißweine.

Ein Holzfass wiederum gibt besonders viel Tannin und Phenol ab und entfaltet somit den ganz eigenen Charakter des gelagerten Weins. Entsprechend sind Holzfässer die idealen Behältnisse für Rotweine.

  • Wie teuer sollte ein Wein sein?!

Natürlich lässt sich auch das nicht pauschal beantworten, denn am Ende kommt es immer auf den eigenen Geschmack an. Nur weil ein Wein teuer ist, heißt es nicht, dass er dir auch schmecken muss. Vielmehr kann es auch sein, dass dir ein Wein der niedrigeren Preisklasse genauso oder sogar besser schmeckt. Der Preis sagt zwar viel über die Qualität des Weins aber eben nicht über die individuellen Vorlieben aus. Am Besten du probierst dich einfach mal ein bisschen durch und testest mal eine Rebsorte in unterschiedlichen Preiskategorien.

Weingut

Ihr habt noch mehr Fragen? Schreibt uns einfach einen Kommentar oder eine Nachricht und wir nehmen eure Frage gerne mit in die Rubrik auf!

Roadtrips in Europa


Burgen, Natur & kulinarische Vielfalt


Die europäischen Länder bieten eine enorme Bandbreite an kulturellen und kulinarischen Highlights. Kaum ein anderer Kontinent birgt auf vergleichsweise wenig Raum eine solche Vielfalt. Einer der besten Wege um eines oder mehrere Länder näher kennen zu lernen ist mit dem Auto oder dem Camper. Egal ob frischer Fisch am Mittelmeer, Trüffel in Istrien, Waffeln in Belgien oder Stew in Irland – Europa hat viel zu bieten und es gibt viele Roadtrips, die man auf dem eigenen Kontinent unbedingt mal machen sollte.


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Europa


Belgische Waffel

Brüssel – Brügge

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Bleder See
  • Höhlenburg Predjama
  • Struklji
  • Surlice mit Garnelen
  • Ljubljana nachts
  • Cevapcici
  • Marillenknödel
  • Kärntner Kasnudel
  • Erlebnisburg Hohenwerfen
  • Boot mieten Krk

10 Tage Roadtrip nach Kroatien


Kulinarische Highlights von Österreich über Slowenien nach Krk


Saftig grüne Wiesen, mittelalterliche Burgen, eine pulsierende Großstadt, unzählige kulinarische Highlights und Buchten mit glasklarem Wasser. Das alles könnt ihr bei diesem Roadtrip entdecken. Während Kroatien und Österreich touristisch sehr erschlossen sind und zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen gehören, ist Slowenien eher noch ein Underdog. Packt die Koffer und ab geht’s von Salzburg über Ljubljana, nach Opatija und Krk und wieder zurück über den Bleder See nach Kärnten.


Burgen, Altstadt, Kuchen und Mee(h)r


Wir starten unseren 10-tägigen Roadtrip in Salzburg. Die Mozartstadt besticht durch Ihre Geschichte, die Vielzahl an Cafes und durch ihre Architektur. Zu den Sehenswürdigkeiten, die Ihr keinesfalls verpassen dürft, zählen natürlich die Festung Hohensalzburg – hier bringt euch eine Standseilbahn bis nach oben, das Schloss Mirabell und die dazugehörigen Gärten sowie den Salzburger Dom und Mozarts Geburtshaus.

Die Getreidegasse, die Linzergasse und der alte Markt eignen sich hervorragend zum schlendern, einkaufen und für einen Kaffee-Stop. Unser Lieblingsort in Salzburg ist jedoch die Promenade der Salzach. In den dort ansässigen Kaffeehäusern kann man nicht nur super leckeren Kuchen essen sondern auch toll frühstücken! In Salzburg unbedingt probieren: Originale Mozartkugeln und süße Salzburger Nockerln!


Am nächsten Morgen fahren wir weiter Richtung Slowenien. Das Ziel: die Hauptstadt Ljubljana. Nach etwas mehr als drei Stunden Fahrt erreichen wir das Zentrum der Stadt. Bisher hatten wir uns mit Slowenien als kulinarisches Reiseziel ehrlich gesagt wenig beschäftigt – ein Fehler wie sich schnell herausstellt! In der wunderschönen Hauptstadt pulsiert das Leben. Die Stadt mit römischem Einfluss ist jung, hip und grün. Nicht umsonst wurde sie 2016 zur Umwelthauptstadt gekürt. Ljubljana besitzt den Charme einer Kleinstadt und versprüht den Charakter einer Landeshauptstadt.

Als erstes auf dem Plan: Sightseeing! 6 Sehenswürdigkeiten, die ihr euch in Ljubljana nicht entgehen lassen solltet:

  • Die drei Brücken – Venedig Feeling
  • Die Drachenbrücke – Das Symbol der Stadt
  • Der Zentralmarkt & der Streetfoodmarkt – Das Paradies für alle Foodies (Streetfoodmarkt von Mrz – Okt am Wochenende)
  • Uferpromenade der Ljublianica – Der Puls der Stadt
  • Der Prešeren Platz – Ausgangspunkt in die Einkaufsmeile
  • Burg von Ljubljana – Panorama Ausblick

Nachdem wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt abgeklappert haben, haben wir natürlich Hunger! Wir sind überrascht über die große Gastro-Szene der Stadt. In der Nähe des Zentralmarkts lassen sich die landestypischen Köstlichkeiten besonders gut und frisch probieren. Unbedingt testen solltet ihr die berühmte Krainer Wurst, slowenischen Käse sowie die leckeren slowenischen Kuchen – Potica und Prekmurska.

Abends lädt das Ufer der Ljubljanica mit seinen unzähligen Bars, Cafes und Restaurants zum verweilen ein. Wir lassen uns durch das pulsierende Nachtleben treiben, probieren slowenischen Wein, hausgemachte Zitronen Limonade (im Sommer sehr beliebt!) und einen Spritz (die Slowenen lieben Spritz Getränke – es gibt sie in zig Varianten). Glücklich und satt fallen wir abends in unserem zentralen Boutique Hotel ins Bett. (Mehr über die slowenischen Spezialitäten und Getränke erfahrt ihr in unserem SLOWENIEN Beitrag.)


Am nächsten Morgen machen wir uns auf in Richtung Kroatien. Das Ziel: Opatija und die Berge bei Motovun. Das schöne Seebad in der Kvarner Bucht ist der ideale Ausgangspunkt für ein ganz besonderes Erlebnis – Trüffelhunting! Istrischer Trüffel ist weltweit bekannt und aufgrund seiner hervorragenden Qualität sehr geschätzt. Ein großes Vorkommen des teuren Pilzes ist in den Bergen bei Motovun zu finden. [Unbezahlte Werbung aus Überzeugung] Familie Karlic ist eine der Familien, die dort mit ihren Hunden die Trüffel sucht und weltweit an die Spitzengastronomie verkauft. Das Trüffelhunting mit den Hunden und das Tasting auf dem Anwesen der Familie waren für uns ein absolutes Highlight – für jeden Foodie ein absolutes Muss!


Am nächsten Tag geht es weiter an’s Ziel: Die Insel Krk. Hier wollen wir ein paar Tage Urlaub machen und ein bisschen relaxen. Dafür haben wir eine wunderschöne Ferienvilla gemietet – natürlich mit großer Küche und Grill! Neben den schönen Hafenstädten wie Vrbnik und Krk Stadt sowie den vielen glasklaren Buchten der Insel, ist es nämlich das kroatische Essen, das uns interessiert.

Kroatisch grillen, frischen Fisch essen, unbekannte Spezialitäten testen – das steht natürlich auf dem Urlaubsplan ganz oben! 5 kulinarische Highlights, die ihr auf Krk unbedingt machen oder probieren solltet:

  • Ein kroatisches Barbecue: Mit Cevapcici, frischem einheimischem Fisch, Tintenfische und Garnelen aus der Adria, Ayvar etc.
  • Kroatischer Schafsmilchkäse: Erinnert an italienischen Peccorino
  • Surlice: Die beste kroatische Pasta!
  • Weine aus der Region um Vrbnik: Biser Žlahtine (Perlwein), Vrbnička Žlahtina (Weißwein aus Vrbnik)
  • Kruskovac: beliebter kroatischer Birnenlikör

Der Hafen von Krk Stadt ist gut ausgebaut und es gibt viele seriöse Vercharterer für Motorboote. Deshalb entscheiden wir uns dafür, an einem Tag ein Boot zu mieten und die umliegenden Inseln zu erkunden. Krk ist für eine ganztägige Bootstour als Ausgangspunkt ideal geeignet. Die See ist meist ruhig (Vorsicht vor der Bora!), die Strecken zu den vielen Nachbarinseln sowie zum Festland überschaubar und die Buchten atemberaubend schön!

(Mehr über die kroatischen Spezialitäten erfahrt ihr in unserem KROATIEN Beitrag.)


Nach einigen Tagen essen, entspannen und Sonne tanken geht es zurück Richtung Heimat. Nächster Stopp: Die Höhlenburg Predjama und der Bleder See in Slowenien. Knapp 130 km trennen uns von unserem ersten Zwischenstopp in Predjama. Dort angekommen sind wir völlig aus dem Häuschen – die Burg ist in Wirklichkeit noch viel schöner als auf den Bildern. Ein richtig mystischer Ort mit einer surrealen Burganlage, mitten im Gestein und auf einem Höhlensystem gebaut. Unbedingt anschauen! Unweit der Burg gibt es einige kleine Lokale, die leckere slowenische Spezialitäten servieren.

Höhlenburg Predjama

Weiter geht’s an den Bleder See. Ein Bilderbuchsee, mit einer Bilderbuchburg in einer Bilderbuchumgebung – kurzum – ein Traum! Der See schimmert in der Sonne in unzähligen Grün- und Blautönen und wirkt mit dem Burgfelsen und der Klosterinsel in seiner Mitte unglaublich magisch. Kulinarisch lohnt sich hier ein Abstecher an die Eistheke – Käsekuchen mit Sauerkirschen und Bleder Creamcake sind nur zwei der besonderen Eisspezialitäten in Bled.


Nach den beiden Stopps und dem leckeren Eis sind wir gestärkt für die letzte Etappe heute: Klagenfurt. Die Landeshauptstadt von Kärnten liegt unweit vom Wörthersee und ist damit ein beliebtes Ziel für Touristen aus ganz Europa. Hier verbringen wir die letzten beiden Nächte unseres Roadtrips. Rund um den Wörthersee gibt es einiges zu machen und zu sehen. 5 Dinge, die es rund um den Wörthersee zu entdecken gibt:

  • Pyramidenkogel – Aussichtsturm mit Rutsche
  • Velden am Wörthersee – Schlosshotel, Badespaß und Trubel
  • Klagenfurt – schöne Altstadt mit kreativen Cafes
  • Burg Hochosterwitz – wunderschöne Märchenburg
  • [Unbezahlte Werbung] Minimundus – die Welt im Kleinformat
Wörthersee

Da Sightseeing bekanntlich hungrig macht, freuen wir uns abends auf österreichische bzw. Kärntner Küche in Klagenfurt. Tiroler Gröstl, Semmelknödel, Kärntner Käsnudeln und Marillenknödel sind nur einige der Spezialitäten die ihr unbedingt probieren müsst! (Mehr Spezialitäten aus Österreich findet ihr in unserem ÖSTERREICH Beitrag)

Neben traditionellen Restaurants hat Klagenfurt auch einige kreative Cafes zu bieten. [Unbezahlte Werbung] Es gibt nicht nur ein Cafe für Fans von dem bekannten Zauberer aus Hogwarts und ein französisches Cafe, sondern auch ein Katzencafe. Für uns natürlich ein Highlight! Hier leben dauerhaft mehrere Katzen, die aus dem Tierheim gerettet wurden und jetzt den Cafe Besuchern das Frühstück versüßen. So süß!


Nach zwei Nächten in Klagenfurt geht es nun endgültig zurück nach Hause. Ein Zwischenstopp, der sich auf der Route von Klagenfurt nach Deutschland lohnt, ist die Burg Hohenwerfen. Vom Berg gegenüber der Burg hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Burg und das Umland.

Erlebnisburg Hohenwerfen

Mit diesem Eindruck endet unser 10-tägiger Roadtrip von Österreich über Slowenien nach Kroatien und zurück. Es waren unvergessliche Tage – trotz der Corona Zeit – und wir werden sicher wiederkommen!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Cafe- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

SLOWENIEN


Spezialitäten Slowenien


Slowenien liegt zwischen Österreich und Kroatien und ist weitaus mehr als nur ein Durchreiseland. Das Land bietet eine Reihe von faszinierenden Landschaften und lohnt auch für einen längeren Aufenthalt. Neben dichten Wäldern und einem tollen Bergpanorama befindet sich hier einer der schönsten Seen Europas, der Bleder See. Doch was versteht man unter slowenischen Spezialitäten? Was sollte man in Slowenien essen und trinken? Schaut euch dazu unsere Highlights an.


Das solltet ihr in Slowenien probieren


Krainer Wurst

Krainer Wurst

Die Krainer Wurst bzw. kranjska klobasa ist eine der bekanntesten und traditionellsten Spezialitäten Sloweniens. Die hauptsächlich aus Schweinefleisch hergestellte knackige Wurst wird mit Senf und Kren serviert und ist ein beliebter Snack der Slowenen.


Struklji

Struklji

Struklji sind gefüllte Teigtaschen die entweder als eigenständiges Gericht oder als Beilage serviert werden. Die aus Teig hergestellten Rollen findet man sowohl mit salziger (z.B. Käse) als auch mit süßer Füllung (z.B. Mohn & Walnuss).


Prekmurska

Prekmurska

Bei Prekmurska gibanica handelt es sich um ein slowenisches Schichtgebäck welches aus Quark, Mohn, Walnüssen und Äpfeln besteht. Auch wenn es sich hierbei um eine slowenische Süßspeise handelt hält sich die Süße des Gerichts in Grenzen.


Potica

Potica

Der Rollkuchen Potica ist die Süßspeise Nummer 1 in Slowenien und besonders in Ljubljana an nahezu jeder Ecke zu finden. Den aus Hefeteig hergestellten Minikuchen gibt es mit unterschiedlichsten Füllungen. Besonders beliebt sind Mohn-, Estragon- und Walnussfüllungen.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Forellenfillet mit Struklji
  • Pohan Sir
  • Pohan Sir - frittiert
  • Slowenische Eisspezialität

Slowenische Getränke


Auf Grund des idealen Klimas wird in Slowenien sehr viel Wein angebaut und so ist es kein Wunder, dass Wein ein sehr beliebtes Getränk Sloweniens ist. Neben trockenen Rotweinen wie z.B. dem Modra Frankinja oder trockenen Weißweinen, wie z.B. dem Bizeljčan Beli gibt es eine ganz besondere slowenische Weinspezialität, den Cvicek. Hierbei handelt es sich um einen sehr sauren Wein der aus einer Mischung aus 14 verschiedenen Rot- und Weißweinsorten hergestellt wird. Der leichte Wein ist auf Grund seiner extremen Säure sicherlich nicht jedermanns Geschmack aber sollte einmal probiert werden.

Auch Bier bzw. Pivo wird in Slowenien gerne getrunken. Zwei der bekanntesten slowenischen Brauereien sind Union und Lasko. Das Helle der Brauerei Union ist sehr süffig und passt hervorragend zur Krainer Wurst.

Zudem wird in Slowenien sehr gerne erfrischende Limonade getrunken. Die traditionelle Limonade ist sehr sauer und bekommt lediglich durch den Zusatz von Früchten und eine wenig Fruchtsirup ein wenig Süße hinzu.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus den Slowenien

Slowenien hat uns sehr positiv überrascht. Das Land ist unglaublich vielseitig. Man findet hier ein eindrucksvolles Bergapnorama (das sich wohl auch hervorragend zum Skifahren eignet), mit dem Bleder See einen absoluten Traumsee, der unglaublich farbenfroh ist und ein echtes Paradies für Ruhe suchende darstellt und eine Unmenge an tiefen Wäldern und Nationalparks.

Zudem findet man mit Ljubljana eine offene und Hippe Stadt, die einiges an Sehenswürdigkeiten und Gastroszene zu bieten hat. Die Hauptstadt Sloweniens gehört darüber hinaus zu den öko-freundlichsten Städten Europas.

Im Süden des Landes befinden sich mit der Höhlenburg Predjama und den Postonja Caves zwei weitere Highlights die es zu besuchen lohnt.

Kulinarischer Roadtrip durch Bayern


Berge, Seen und das vermutlich beste Bier der Welt


Eine der schönsten Städte Deutschlands, saftig grüne Wiesen, Berg-Idylle und eine Hand voll Seen – das alles auf nicht einmal 200 km! Willkommen in Bayern. Genauer gesagt in Süd-Bayern. Von München aus, vorbei am Starnberger See geht es in Richtung Berge. Garmisch-Partenkirchen besticht durch seine einzigartige Lage Nahe der Zugspitze und durch hervorragende Restaurants mit bayerischer Küche. Weiter Richtung Osten, vorbei an kleinen Seen und an der wunderschönen Stadt Bad Tölz erreicht man nach ca. 75 km den Tegernsee. Der See ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Im Winter lädt die Region ein zum Wintersport, im Sommer zum wandern und baden. Neben unzähligen kleinen Restaurants findet man hier auch ein uriges Braustüberl im Kloster inklusive hauseigener Brauerei und vielen bayerischen Schmankerln.


Altstadt, Schickeria und alles was das Schlemmerherz begehrt


Wir starten unseren 1-wöchigen Roadtrip in München. Da wir aus der Nähe von Stuttgart kommen, dauert die Fahrt zum Ausgangspunkt für uns ca. 2,5 Stunden (ohne Stau!). Bereits die Autobahnausfahrt ruft ein vertrautes Gefühl hervor – zurück in unserer ehemaligen und geliebten Wahlheimat.

Wir haben uns dieses Mal für ein Hotel im Zentrum Nahe Stachus entschieden. Ein idealer Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem Karlsplatz (Stachus), dem Marienplatz, der Frauenkirche, dem alten Peter (St. Peterkirche) oder dem Schloss Nymphenburg gibt es noch viele weitere Orte, die einen Besuch lohnen.

Zu unseren Lieblingsorten zählen ganz klar der englische Garten, sowie das Münchner Kunstareal (Pinakotheken), der Riemer See und die Isar. Ein kleines Picknick mit kühlen Getränken am Ufer von Münchens beliebtem Fluss gehört bei jedem Besuch unbedingt dazu! Am besten eignen sich die Badeplätze an der Praterinsel zwischen Maximilianeum und Müllerschem Volksbad oder der Kiesstrand zwischen Flaucher und englischem Garten. Statt einem großen Abendessen, lassen wir uns lieber über den Viktualienmarkt treiben und essen, worauf wir gerade Lust haben. Sich hier durch die verschiedensten Stände zu probieren ist für Foodies ein Traum. Hier findet man Schmankerl aus aller Welt!

Am nächsten Tag fahren wir weiter Richtung Berge. Das Ziel: Garmisch-Partenkirchen. Nach ca. 70 Minuten erreichen wir das Zentrum der Stadt. Nachmittags, vorzugsweise bei schönem Wetter, lädt die tolle Altstadt zum schlendern und bummeln ein. Die zahlreichen alten Cafes sind unbedingt einen Stopp wert – frisch gebrühter Kaffee und ein leckeres Stück hausgemachter Kuchen – wer kann dazu schon nein sagen?! (Außer Flo)

Nach einem kleinen Stadtbummel und einem Stück Kuchen fahren wir Richtung Zugspitze. Am Fuße der Zugspitzbahn parken wir unser Auto, um einen Spaziergang um den Eibsee zu machen. Der See ist unglaublich idyllisch gelegen und bietet Ruhe und Erholung für Besucher. Abends lassen wir es uns in einem traditionell bayerischen Lokal in der Altstadt von Garmisch-Partenkirchen schmecken. Natürlich zünftig mit Knödel, Rotkraut und Haxe.

Am nächsten Tag haben wir gleich drei Highlights geplant. Rodeln auf der Eckbauer Rodelstrecke, wandern durch die Partnachklamm und abends ein Speil des ansässigen Eishockey Vereins SC Riessersee im Olympia Eissportzentrum. Nach einem actionreichen Tag lassen wir es uns abends wieder bayerisch schmecken mit bayerischen Käsespätzle.

Am nächsten Morgen machen wir uns nach einem stärkenden Frühstück mit frischen Brez’n und cremigem Obazda (bayerischer Frischkäse mit Camembert und Gewürzen) auf den Weg an den Tegernsee. Wir fahren Richtung Osten, links und rechts von uns zeigt das Navi kleine Seen an. Der Staffelsee, der Kochelsee und der Walchensee liegen links- und rechtsseitig unserer Route. Hier lohnt sich bei schönem Wetter ein kleiner Abstecher. Nach ca. 45 Minuten Fahrzeit erreicht man Bad Tölz. Die Stadt, deutschlandweit bekannt durch einen pfundigen bayerischen Fernseh-Kommissar, ist eine bayerische Perle. Eine malerische Altstadt sowie die Isar laden zu einem Stadtbummel, einem Kaffee oder einem kühlen Getränk ein.

Kurz nach Bad Tölz wird der Verkehr dichter und die Auto Kennzeichen exotischer – es scheint als wären wir auf dem richtigen Weg 😉 Nach ca. 25 Minuten erreichen wir die Stadt Tegernsee am Tegernsee.

Nach dem Check-In zieht es uns natürlich direkt an das Ufer. Hier kann man nicht nur wunderbar schlendern sondern auch baden oder ein kleines Motorboot mieten. Am ersten Abend reicht uns aber ein kleiner Spaziergang denn wir haben Durst – auf Tegernseer Bier! Im ehemaligen Kloster befindet sich im oberen Teil die Tegernseer Brauerei samt Braustüberl und im unteren Teil, nahe See, die Schlossbrennerei Tegernsee mit einem schönen Außenbereich. [Unbezahlte Werbung]

An diesem Abend testen wir die Schlossbrennerei. Man sitzt sehr gemütlich im Außenbereich nahe des Sees. Die Karte verspricht bodenständige Küche – gehoben interpretiert. Neben der vielversprechenden Speisekarte klingt auch die Getränkekarte interessant. Moderne Aperitifs, wie ein Lillet Mango [sehr zu empfehlen!], sowie unzählige Destillate, Brände und Liköre scheinen dem Namen alle Ehre zu machen. Wir werden nicht enttäuscht, Das Essen ist qualitativ sowie geschmacklich durchweg hervorragend. Sehr zu empfehlen – der Tegernsser Saibling.

Tegernseer Saibling

Den nächsten Tag lassen wir entspannt angehen. Nach dem Frühstück entscheiden wir uns für eine Rundfahrt über den Tegernsee mit einem der hiesigen Tegernsee-Schiffe. Wir starten in Tegernsee Stadt und fahren bis Rottach-Egern. Während der Fahrt lassen wir uns von dem blau-grün schimmernden See und dessen beruhigender Atmosphäre bezaubern. Rottach-Egern lohnt einen Stopp. Die Gemeinde liegt am Fuß des Tegernseer Hausbergs – dem Wallberg. Der Berg lädt im Sommer zum wandern ein und ist ein beliebtes Ziel für Paragleiter. Das Städtchen an sich ist ideal zum bummeln. Eine tolle Promenade und eine schöne Altstadt mit kleinen Läden, Cafes und Restaurants laden zum verweilen ein.

Wir entscheiden uns dafür, zu Fuß von Rottach-Egern zurück nach Tegernsee Stadt zu laufen. Vorbei an Schilfgebieten, natürlichen Kiesstränden, die zum baden einladen und vielen privaten und öffentlichen Bootsanliegern, sind wir nach ca. 45 Minuten wieder zurück in Tegernsee Stadt.

[Unbezahlte Werbung] Abends testen wir das Herzogliche Braustüberl Tegernsee. Während der Außenbereich eher ungemütlich und überlaufen wirkt, ist das Braustüberl von innen genau so, wie man es sich vorstellt. Gewölbte Decken, dunkles Holz, urige Einrichtung und passende Wandbemalung. Die Karte verspricht klassische, bayerische Schmankerl. Haxe, Schweinsbraten mit Tegernseer Bier, Knödel und Palatschinken. Wir sind gespannt ob die Karte hält, was sie verspricht – und wir werden nicht enttäuscht. Alle Gerichte sind durchweg lecker und das Preis-Leistungsverhältnis ist für die Lage und den Zulauf durch Touristen wirklich noch fair. Als Digestif zu empfehlen: Der „Bräu-Willi“ – ein Williamsschnaps mit Birnensaft und Birne.

[Unbezahlte Werbung] Am nächsten morgen checken wir aus und haben noch ein letztes Ziel im Kopf, bevor wir wieder die Heimreise antreten. Wir wollen zur Naturkäserei TegernseerLand – als Käse-Fans natürlich ein MUSS! Zur Käserei gehören ein Käseladen – wo es allerlei Leckerein rund um den dort produzierten Käse zu kaufen gibt – sowie ein Außenbereich mit Gastronomie. Hier werden Gerichte wie Käsesuppe, Käseknödel Käsekuchen etc. rund um das Thema Käse angeboten. Die Käserei liegt idyllisch im Grünen und ist umgeben von Bergen und Wiesen, wo die Milchkühe grasen. Besonders zu empfehlen ist der alte Bergkäse – yummy! Montags, freitags und samstags finden jeweils Führungen mit kleiner Verkostung statt.

Natürlich nehmen wir uns zur Erinnerung an den Roadtrip noch den ein oder anderen Käse mit. Mit voll gepackten Taschen treten wir die Heimfahrt an. Wir sagen „Servus“ zum Tegernsee, zu den grünen Wiesen und Wäldern und sind nach ca. einer Stunde Fahrzeit wieder in München angekommen. Wir sind wie immer begeistert von der Vielfalt der Region, von dem bodenständigen und leckeren bayerischen Essen und der umwerfenden Natur. Wir kommen natürlich wieder!

Enten am Tegernsee
Tegernsee
Tegernsee Stadt

Ihr habt Fragen zu unserem Roadtrip durch Südbayern oder benötigt einen Restaurant Tipp? Dann schreibt uns gerne über die Kommentar Funktion oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!

NIEDERLANDE


Spezialitäten Niederlande


Flache Landschaften, Tulpenfelder und Windmühlen – das verbindet man mit den Niederlanden und in der Tat zeichnet das auch grob das Bild des Landes. Die vielen schönen kleinen Städtchen mit ihren Kanälen machen die Niederlande zu einem beliebten Reiseziel. Kulinarisch bieten die Niederlande einige einzigartige Spezialitäten. Ihr wollt wissen, was traditionell in den Niederlanden gegessen wird? Dann schaut euch mal unsere Auflistung an.


Das solltet ihr in den Niederlanden probieren


Bitterballen

Bitterballen

Bitterballen sind der beliebteste Snack und eine echte Spezialität der Niederlande. Man findet sie nahezu überall. Die frittierten Fleischragout  – Bällchen (meist Rind- oder Kalbsfleisch) werden mit Senf serviert und gerne als Zwischensnack oder als Vorspeise gegessen.


Nieuwe Haring

Nieuwe Haring

Eine beliebte und sehr traditionelle niederländische Spezialität ist der Nieuwe Haring bzw. holländische Matjes. Das frische Matjesfilet wird roh und zusammen mit sauren Gurken und rohen Zwiebeln serviert. Häufig wird der Haring als Vorspeise gereicht.


Niederländischer Gouda

Käse

Für Käseliebhaber sind die Niederlande natürlich ein Paradies. Ob Gouda, Maasdamer, Edamer oder Ziegenkäse – in den vielen Käseläden gibt es eine große Bandbreite an verschieden gereiften, regionalen Käsesorten. Wer Käse mag, wird die Niederlande lieben 😉


Pannenkoeken

Pannenkoeken & Poffertjes

Niederländische Pannenkoeken sind die etwas dünnere Version der amerikanischen Pancakes und werden mit Milch zubereitet. Es gibt sie sowohl in salziger als auch in süßer Ausführung. Zusätzlich findet man in den Niederlanden auch dicke Mini – Pfannkuchen, genannt Poffertjes. Der beliebte Snack wird traditionell mit Butter und sehr viel Puderzucker serviert.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Stroopwafels
  • Holländische Pommes Frites
  • Hutspot
  • Fleischkroketten und Käsepasteten
  • Steak in Erdbeersoße

Eine weitere bekannte Spezialität der Niederlande ist der sogenannte Stamppot. Ein traditioneller Eintopf aus Gemüse, Kartoffeln und geräucherter Ringwurst (Rookworst).


Niederländische Getränke


In den Niederlanden wird sehr viel und gerne Kaffee getrunken – egal zu welcher Tageszeit. Traditionell trinkt man den, vergleichsweise starken, Kaffee mit Zucker und Milch.

Neben Kaffee ist Bier ein sehr beliebtes Getränke. Der Stolz der Niederlande ist natürlich das weltbekannte Lagerbier der Brauerei Heineken – die 1864 gegründete Brauerei mit Sitz in Amsterdam gehört heute zu den 3 größten Brauereien weltweit. Neben Heineken gibt es in den Niederlanden mittlerweile auch eine Reihe von kleinen, unabhängigen Craftbier Brauereien.

Die Niederlande sind zudem bekannt für den Vorläufer des Gin – Jenever. Dabei handelt es sich um einen Wachholderschnaps mit mindestens 35% Alkoholgehalt der bis heute nach traditioneller Rezeptur hergestellt wird. Auf der Karte findet man Jenever auch gerne mal in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen als Likör.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus den Niederlanden

Die Niederlande sind immer eine Reise wert, ob als Kurztrip in die wunderschöne Hauptstadt Amsterdam oder als verlängerter Trip mit Abstecher an die Nordsee. Die Größe des Landes ist überschaubar und so kann man in kurzer Zeit sehr viel sehen und erleben.

In den Niederlanden befindet sich darüber hinaus einer der schönsten Freizeitparks Europas (Efteling). Der Park entführt seine Besucher in die Welt der Märchen.

Roadtrips in Deutschland


Deutschland als Urlaubsziel


Warum in die Ferne schweifen, Sieh‘ das Gute liegt so nah. [J.W.v.Goethe] Schon Goethe wusste es – Tolle Reiseziele sind nicht immer hunderte Kilometer weit entfernt. Oft liegen die schönsten Orte direkt vor der Haustür. Deutschland ist als Reiseziel unglaublich vielfältig. Meer und Fisch im Norden, Weinberge und Handkäs im Westen, Altstädte und Klöße im Osten, Berge und Hax’n im Süden. Deutschland hat viel zu bieten und es gibt viele Roadtrips, die man im eigenen Land unbedingt mal machen sollte.


Routen & Ziele für kulinarische Roadtrips in Deutschland


Frauenkirche Dresden

Erfurt – Dresden

(in Zubereitung)


Unsere Eindrücke


  • Burgruine Hardenburg
  • Weinstube Deidesheim
  • Wildpark Silz
  • Römisches Weingut Deutsche Weinstrasse
  • Handkäs mit Musik
  • Weinreben deutsche Weinstrasse
  • Klosterruine Limburg
  • Deidesheim
  • Restaurant in Deidesheim
  • Neustadt an der Weinstrasse
  • Deutsches Weintor
  • Haxe und Knödel
  • Partnachklamm
  • Frauenkirche Dresden
  • Ente mit Rothohl und Klößen
  • Nebelhorn
  • Dom Erfurt

KAMBODSCHA


Spezialitäten Kambodscha


Kambodscha, der Staat in Südostasien besticht durch unglaublich viel Geschichte, saftig grüne Reisterrassen und beeindruckende Tempel Anlagen. Die Küche Kambodschas ist geprägt von den Nachbarländern und den eigenen Garküchen. Doch welche Spezialitäten Kambodschas lohnen sich zu testen?! Nachfolgend findet ihr einen Überblick unserer Highlights und was ihr unserer Meinung nach essen und trinken solltet.


Das solltet ihr in Kambodscha probieren


Amok Kambodscha

AMOK

AMOK ist das kambodschanische Nationalgericht. Hier wird Fisch oder Huhn mit Kokosnussmilch und Eiern über längere Zeit zu einem cremigen Curry gekocht und mit Gewürzen wie u.a. Kurkuma, Tamarind und Galgant verfeinert. Als Beilage gibt es Reis.


Garküche Kambodscha

Garküche und Streetfood

Wie in den meisten Ländern Südostasiens lebt auch Kambodscha von Streetfood und kleinen Garküchen. Hier findet man z.B. kleine Früchte Snacks, Nudelsuppen, gebratenen Fisch oder Fleischspieße. Eine eher gewöhnungsbedürftige und ganz besondere Spezialität in Kambodscha: gebratene Taranteln.


Lort Cha

Lort Cha

Eine Spezialität der kambodschanischen Straßenküche ist Lort Cha. Das Gericht besteht aus kurzen, dicken Reisnudeln, sogenannte „Rice Pin Noodles“ die zusammen mit Hühner- oder Rinderfleisch, Sprossen, Lauchzwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne gebraten werden. Im Anschluss wird eine Soße aus Sojasoße, Zucker und Fischsoße hinzugegeben. Serviert wird das Gericht auch gerne mit einem Spiegelei on top.


Kro Lan Kambodscha

Kro Lan

Kro Lan ist eine klassische Streetfood Spezialität Kambodschas. Man findet häufig fliegende Verkäufer mit einfachen Karren am Straßenrand. Bei Kro Lan wird Klebreis mit Zucker, Kokosnuss und roten (Soja-) Bohnen gebraten und anschließend direkt aus dem Bambusrohr gegessen. Ein absolutes Highlight!


Lok Lak

Lok Lak

Neben Amok gehört auch Lok Lak zu einem sehr beliebten Gericht in Kambodscha. Hierbei handelt es sich meistens um Fleischstreifen (Rind oder Schwein), welches in eine Marinade eingelegt und im Anschluss scharf angebraten wird. Serviert wird das gegarte Fleisch zusammen mit einer Pfeffer – Limetten Soße auf einem Salatbukett. Dazu gibt es für gewöhnlich Reis als Beilage.

Wir haben uns in der heimischen Küche an einem eigenen Lok Lak mit Garnelen versucht (Bild). Hier geht’s zum Rezept.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Kambodschanisches Mittagessen
  • Fischmarkt Kambodscha
  • Markthalle Siem Reap

Kambodschanische Getränke


Auch in Kambodscha wird, wie in den meisten asiatischen Ländern, sehr viel Tee getrunken. Er ist neben Wasser und Fruchtsäften das Getränk Nummer 1. Besonders beliebt sind gezuckerter Schwarztee und grüner Tee.

Zum Essen trinken die Kambodschaner am liebsten Bier. Besonders beliebt und daher nahezu überall erhältlich ist das lokale in Sihanoukville gebraute Angkor Bier.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Kambodscha

Unseren einwöchigen Aufenthalt in Kambodscha haben wir in erster Linie mit der Besichtigung der vielen faszinierenden Tempel gefüllt. Besonders die Tempel Anlage um Angkor ist unglaublich beeindruckend und sollte natürlich auf jedem Reiseplan stehen. Früh aufstehen lohnt sich hier!

Auch eine Fahrt auf dem Tonle Sap See können wir euch wärmstens empfehlen. Hier kann man die schwimmenden Dörfchen besichtigen und die spannenden Stelzenhäuser begutachten.

Perfekter Ausgangspunkt für einen Besuch ist die Stadt Siem Reap. Sie liegt nicht nur in der Nähe der berühmtesten Tempel sondern hat auch kulinarisch viele Highlights zu bieten!