Zitronentarte mit Baiser


Rezept für Zitronentarte

mit Ingwer und Baiser

Rezept Zitronentarte mit Baiser

Ein Gebäck in welches sich Mara während diverser Frankreich Trips verliebt hat: Tarte au citron! Die Zitronentarte ist eine absolute Aromenkönigin. Sie vereint beispiellos die unterschiedlichsten Geschmäcker und Texturen. Der Tarte Boden aus Mürbeteig ist knusprig und süß, die Zitronenmasse ist cremig und säuerlich, das Baiser fluffig und leicht. Alles in allem einfach die perfekte Mischung. Rezepte für leckere Zitronentartes gibt es im Netz zuhauf. Den besonderen Kick bekommt unsere Tarte au citron erst durch die Zugabe einer ganz besonderen Knolle – Ingwer! Der würzige und frische Geschmack der gesunden Wurzel gibt der Zitronentarte das gewisse Etwas. Ihr könnt euch die Kombination nicht vorstellen? Probiert es aus! Hier gibt’s das Rezept:

Für das Rezept benötigt ihr insgesamt 6 Eier. Drei Stück benötigt ihr davon komplett und drei Stück werden aufgeteilt in Eigelb und Eiweiß. Also bitte nichts weg werfen – ihr könnt im Laufe des Backvorgangs alles verwerten.

Gesamte Zubereitungs- & Backzeit: ca. 1,5 – 2 Stunden


Zutaten für eine Zitronentarte mit Ingwer & Baiser Ø28cm:


Rezept Mürbeteig Tarte Boden | Zutaten

1 Stck.Ei
1 Stck.Eigelb
2 ELZucker
2 Pck.Vanillezucker
250 gMehl (405 oder 550)
120 gButter
1 PriseSalz
Sonstiges:Etwas Butter zum Einfetten der Form
Etwas Mehl
Hülsenfrüchte oder Reis zum Beschweren
Zubereitung Boden: ca. 15 Minuten | Backen: ca. 17 Minuten | Auskühlen: ca. 10 Minuten

Rezept Zitronen-Ingwer-Füllung | Zutaten:

100 ml(frischer) Zitronensaft
1 TLZitronenabrieb
50 mlIngwerkonzentrat (bspw. Ben’s Ginger)
100 gZucker
1 ELSpeisestärke
2 Stck.Eier
2 Stck.Eigelb
Zubereitung Zitronen-Ingwer-Füllung: ca. 15-20 Minuten

Rezept Baiser ohne Puderzucker | Zutaten:

100 gZucker
1 PriseSalz
3 Stck.Eiweiß
1 SpritzerZitronensaft
Zubereitung Baiser: ca. 10 Minuten | Backen: ca. 20 Minuten

TIPP: Warum wird Eiweiß nicht steif? Warum wird Baiser nicht fest?

Um ein perfektes Baiser herzustellen solltet ihr auf einige Punkte achten.

  • Eine fettfreie Schüssel.
  • Keine Eigelb Rückstände im Eiweiß.
  • Den Zucker nicht zu schnell einstreuen.

Die Zitronen Tarte kann natürlich auch ohne Baiser zubereitet werden. Stattdessen könnt ihr als Dekoration eurer Tarte einfach einige Zitronenscheiben verwenden. Anstelle von Zucker könnt ihr im ganzen Rezept ebenfalls Puderzucker verwenden.


In 5 Schritten zu Zitronentarte

mit Ingwer & Baiser

  1. Vorbereitung: Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober- Unterhitze) vorheizen. Tarte Form mit der Butter ringsherum einfetten. Im Anschluss mit Mehl bestäuben.
  2. Boden: Alle Zutaten für den Boden miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig möglichst kreisförmig ausrollen und anschließend in die Tarteform legen. Der Teig sollte bis zum oberen Rand der Form reichen. Rand andrücken und Teigboden mit einer Gabel einstechen. Backpapier auf den Teig legen und mit den Hülsenfrüchten oder den Reiskörnern beschweren, dass der Teig im Ofen nicht zu sehr hoch geht. auf unterer Schiene ca. 17 Minuten backen. Danach Backpapier entfernen und ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
  3. Füllung: Eier und Eigelbe schaumig quirlen. In einem kleinen Topf Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft, Stärke sowie das Ingwerkonzentrat verrühren und leicht erwärmen. Nun die Eier zu der Masse geben und unter ständigem Rühren die Flüssigkeit erwärmen, bis sie anfängt einzudicken. Der Vorgang dauert einige Minuten. Die Masse darf nicht kochen – also bitte Geduld! Sobald die Masse fest genug ist, auf dem Tarteboden verteilen und glatt streichen.
  4. Baiser: Eiweiß mit Salz und Zitronensaft mit dem Rührgerät schlagen. Nach und nach unter ständigem weiter rühren den Zucker einstreuen. Wenn die Masse fest ist, auf der Tarte verteilen.
  5. Backen: Auf mittlerer Schiene bei 140°C Umluft (160°C Ober- Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis euer Baiser eine schöne Bräunung hat. Genießt es!
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Zitronenfüllung
Tarte mit Baiser

Rezept Zitronentarte

Die Vorteile von Ingwerkonzentrat

Sicherlich ist ein Rezept mit Ingwer nicht wirklich alltäglich. Außer Ingwerkeksen findet man kaum Backrezepte mit Ingwer. Die gesunde Knolle wird beim Thema Backen jedoch völlig unterschätzt. Gerade zu säuerlichem Obst wie bspw. Zitrusfrüchten oder Rhabarber passt Ingwer sehr gut. Wer keine Lust hat auf ewiges Ingwer schälen, schneiden und pressen für den gibt es jetzt eine geniale Erfindung. Das Bio Ingwerkonzentrat von Ben’s Ginger eignet sich nicht nur hervorragend für heißen Ingwertee an kalten Wintertagen sondern auch zum Kochen, Backen oder für spritzige Sommergetränke.

Ihr wollt das Ingwerkonzentrat gerne mal ausprobieren? Kein Problem!

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Mallorquinischer Kartoffel-Gemüseauflauf


Rezept Tumbet Mallorquin

Rezept Mallorquinisches Tumbet

Ein vegetarischer Auflauf mit ganz viel mediterranem Flair. Tumbet Mallorquin ist eine klassische Beilage auf Mallorca. Bei unserem letzten Mallorca Besuch durften wir sie probieren und waren sofort hin und weg! Der Auflauf besteht hauptsächlich aus Kartoffeln, Zucchini, Auberginen, Paprika und einer unwiderstehlichen Tomatensoße. Die genaue Rezeptur variiert natürlich von Familie zu Familie – aber die Hauptbestandteile sind immer die Selben.

Für die Tomatensoße werden selbstverständlich nur sonnengereifte, frische Tomaten benutzt. Die Soße wird mit mediterranen Kräutern verfeinert. Tumbet Mallorquin eignet sich hervorragend als Hauptspeise für alle, die es gerne vegetarisch mögen oder als Beilage für Fleischgerichte. Unser Rezept für mallorquinische Tumbet findet ihr hier:


Zutaten für Tumbet Mallorquin:

ca. 500 gfestkochende Kartoffeln
1 Stck.rote Paprika
1 Stck.Zucchini mittelgroß
1/2 Stck.Aubergine mittelgroß
ca. 6 Stck.reife Strauchtomaten
1 Stck.Knoblauchzehe
1 Stck.Schalotte
hochwertiges Olivenöl
1 Stck.Lorbeerblätter
1 Stck.Rosmarinzweig
1 Stck.Thymianzweig
Salz & Pfeffer (evtl. Chili)
Oregano
Zucker
Als Hauptgericht für 2 Personen | Zubereitungszeit: Ca. 60-70 Min.

Wie bei vielen Originalrezepten, so hat auch beim Rezept für Tumbet Malloquin jede Familie ihr eigenes, geheimes Rezept. Man findet Rezepte mit Dosentomaten, Rezepte mit unglaublich vielen verschiedenen Kräutern aber auch Rezepte, die nur mit Lorbeerblättern auskommen. Hier gilt es, sein eigenes Lieblingsrezept zu finden. Wir schwören natürlich auf frische Tomaten und viele mediterrane Kräuter. Wenn es aber mal schneller gehen soll, dann schmeckt der mallorquinische Gemüseauflauf aber auch mit Tomaten aus der Dose!

Feste Bestandteile sind jedoch immer die Kartoffeln sowie das Gemüse. Im Idealfall benutzt ihr sogar die echten Mallorca Kartoffeln. Sie gelten als besonders ‚fleischig‘ und geschmackvoll.


In 5 Schritten zu mallorquinischem Tumbet:

Tumbet Mallorquin

Vor Beginn: Backofen auf Umluft 200 Grad vorheizen.

  1. Gemüse vorbereiten: Aubergine waschen, in dünne Scheiben (ca. 4mm) schneiden und in einem Sieb gut einsalzen um das Wasser zu entziehen. Paprika entkernen, waschen und in Streifen schneiden. Zucchini waschen, in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch und Schalotte fein hacken.
  2. Tomaten: Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Tomaten kreuzweise einschneiden und kurz in das kochende Wasser tunken, bis sich die Haut löst. Tomaten abschrecken, schälen und in grobe Würfel schneiden.
  3. Soßenbasis: In einem Topf Knoblauch und Schalotte in ordentlich Öl andünsten. Tomatenwürfel, Lorbeerblatt, restliche Kräuter sowie einen TL Zucker dazu geben. Ca. 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Braten: Aubergine mit Wasser abspülen, aus dem Sieb auf Küchenpapier geben und restliches Wasser ausdrücken. Kartoffelscheiben in ordentlich Öl goldbraun anbraten. Anschließend herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Jetzt den Vorgang mit dem Gemüse wiederholen.
  5. Schichten: Tomatensoße mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wer es scharf mag gibt noch Chiliflocken hinzu. Kartoffeln in eine Auflaufform geben. Mit Tomatensoße bedecken. Gemüse darauf geben. Restliche Tomatensoße darüber geben. Bei 200 Grad im Ofen für ca. 25-30 Minuten backen.

Buen provecho!

Mallorquinischer Kartoffel-Gemüseauflauf
Tumbet Mallorquin

Wein-/ Bierbegleitung: Zum mallorquinischen Kartoffel-Gemüseauflauf passt exzellent einer der hervorragenden mallorquinischen Rotweine. Ein mittelschwerer Rotwein, wie bspw. ein Merlot, passt am besten.


Ihr wollt wissen, welcher Wein grundsätzlich zu welchen Gerichten passt oder interessiert euch für die verschiedenen Rebsorten und Anbaugebiete? Dann schaut doch mal in unserem Wine & Dine Guide vorbei!

Weinverkostung Zypern

MALLORCA


Spezialitäten Mallorca


Mallorca ist die größte Insel der Balearen und gehört zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Die Vielseitigkeit der Insel begeistert jährlich viele tausende Touristen. Das Essen der Insel beinhaltet viele spannende kulinarische Highlights, die es sich unbedingt lohnt zu probieren. Von geröstetem Brot über Gemüseeintopf und unverschämt leckere Süßspeisen. Ihr fragt euch was man auf Mallorca auf jeden Fall essen und trinken sollte? Unsere Highlights der mallorquinischen Küche findet ihr hier:


Das solltet ihr auf Mallorca probieren


Pa amb oli

Pa amb oli

Pa amb oli beschreibt im Prinzip nichts anderes als (knuspriges) Brot mit Öl. Kaum vorstellbar das etwas so einfaches so gut sein kann aber es ist so. Die mallorquinische Spezialität findet man entweder nur mit Olivenöl, Tomaten und etwas Salz oder mit zusätzlichem Belag wie Käse und/oder rohem Schinken. Pa amb oli findet man sowohl zum Frühstück als auch als Zwischensnack oder Vorspeise.


Frito Mallorquin

Frito Mallorquin / Frito Mallorquin Marinero

Eine typisch mallorquinische Spezialität ist Frito Mallorquin. Das Gericht gibt es in zwei Version. Zum einen mit Fleisch (u.a. Lamm und Blutwurst) und in der zweiten Version mit frischen Meeresfürchten, genannt Frito Mallorquin Marinero. Beide Versionen beinhalten die Grundzutaten Paprika, Kartoffeln, Zwiebeln und reichlich Olivenöl. Sehr lecker!


Sobrasada de Mallorca

Sobrasada de Mallorca

Sobrasada de Mallorca ist eine luftgetrocknete, streichfähige Paprikawurst die es nur auf Mallorca gibt und entsprechend nach europäischem Recht geschützt ist. Die aus Schweinefleisch und Speck hergestellte Wurst wird traditionell auf Brot serviert und gerne mit etwas Honig beträufelt.


Tumbet Mallorquin

Tumbet

Eine sehr leckere, vegetarische mallorquinische Spezialität ist Tumbet / Tombet. Der traditionelle Gemüseauflauf besteht aus Auberginen, Paprika sowie Kartoffeln und wird in einer aromatischen Tomatensoße mit viel Knoblauch und Olivenöl gekocht und serviert. Das Gericht gibt es sowohl als Beilage als auch als Hauptspeise. Unser Lieblingsrezept für mallorquinisches Tumbet zum nach kochen findet ihr hier.


Arroz Brut

Arroz Brut

Arroz Brut beutet auf Deutsch „schmutziger Reis“ und das trifft es eigentlich ganz gut. Bei diesem mallorquinischen Klassiker handelt es sich im Prinzip um eine Brühe aus Reis, reichlich Fleischeinlage (Schwein, Rind/Lamm) und Bohnen. Das beliebte Gericht kommt traditionell in einer Tonschüssel mit Kelle zum selber schöpfen.


Gato de Almendra

Gato de Almendra

Gato de Almendra bezeichnet einen unglaublich leckeren mallorquinischen Mandelkuchen. Durch die vielen Mandelbäume auf Mallorca gibt es immer frische Mandeln, die dem Kuchen seinen leckeren und intensiven Geschmack verleihen. Unbedingt probieren – am Besten zum Kaffee!


Ensaïmada de Mallorca

Ensaïmada de Mallorca

Die Ensaimada de Mallorca ist eine geografisch geschützte Süßspeise Mallorcas. Der aus Weizenmehl, Milch, Zucker, Eiern, Schweineschmalz und altem Teig hergestellte Sauerteig wird im Ofen gebacken und besitzt die Form einer Schnecke. Die mallorquinische Spezialität gibt es entweder mit Füllung (eine Art Kürbiskonfekt) oder ungefüllt.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Panades mallorquines
  • Cremadillos mallorquines
  • Pescado frito
  • Tapas

Mallorquinische Getränke


Wie in ganz Spanien wird auch auf Mallorca gerne Bier getrunken. Man findet alle bekannten spanischen Biersorten sowie seit ein paar Jahren auch einige kleine Hausbrauereien die ihr eigenes Bier brauen und vertreiben.

Außerdem wird auf Mallorca eine Menge Wein angebaut. So ist es kein Wunder, dass zu spanischem Essen auch gerne ein Gals einheimischer Wein getrunken wird. Der Rotwein wird unter anderem aus den Rebsorten Mantonegro, Cabernet Sauvignon und Callet gewonnen. Weißweine hingegen werden z.B. aus Chardonnay oder Prensal Trauben hergestellt. Oft findet man auch Cuvée’s.

Wer Urlaub auf Mallorca macht kommt an einem Getränk nur schwer vorbei: Hierbas. Den beliebten mallorquinischen Kräuterlikör gibt es sowohl als herbe als auch als süße Variante. Letztere wird gerne zum Kaffee gereicht. Generell trinkt man Hierbas entweder als Aperitif oder als Digestif.

Wer es lieber alkoholfrei mag der sollte unbedingt den mallorquinischen Orangensaft testen. Auf Mallorca gibt es unzählige Orangenbäume und so findet man überall frisch gepressten, aromatischen Orangensaft.


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Unsere Eindrücke aus Mallorca

Eine Woche lang haben wir die Insel von unserer Finca aus erkundet und unglaublich viele tolle Ort kennengelernt. Die Vielseitigkeit der Insel, die vielen leckeren Spezialitäten und die netten und hilfsbereiten Menschen machen die Insel für uns zu einem echten Highlight.

Während unserer Reise haben wir unter anderem die vielen netten kleinen Örtchen erkundet. Wir waren in einer der vielen beeindruckenden Tropfsteinhöhlen und sind durch den Gebirgszug Serra de Tramuntana gefahren und gewandert. Außerdem haben wir immer wieder entlang der Küste gestoppt und die Weite und Ruhe des Meeres genossen. Natürlich haben wir auch die schöne Hauptstadt Palma besuchten und ließen uns u.a. im Mercat de l’Olivar verköstigen.

Mallorca hat unglaublich viel zu bieten. Eine Inselrundfahrt lohnt sich definitiv. Nur nach Mallorca zu reisen um an einer der vielen Buchten zu liegen und sein Hotel nicht zu verlassen mag vielleicht entspannend sein aber man verpasst eine Menge echtes, wunderschönes Mallorca.

Wein und Essen


Welcher Wein passt zu welchem Essen?


Zu jedem guten Essen gehört auch ein passendes Glas Wein. Doch genau hier stößt man häufig an seine Grenzen, denn welcher Wein passt überhaupt zu welchem Essen?! Wenn mal eben nicht der benötigte Sommelier um die Ecke steht, dann kann es hilfreich sein zumindest ein grobes Wissen über harmonierende Weine und weniger harmonierende Weine zu haben. Nachfolgende findet Ihr vorab schon mal ein paar Richtlinien die man verinnerlichen sollte:

Speisen mit kräftigen Aromen = Weine mit kräftiger Säure und Süße

Scharfe Speisen = säurearmer, eher süßlicher, kalter Weißwein

Saure Speisen = säurestarke Weine

Bittere Speisen = tanninarme Weine mit Salznote und Süße

Fettige Speien = Rotwein mit viel Tannin

Süße Speisen = süßer Wein

Wenn Ihr mehr ins Detail gehen wollt, dann schaut euch unsere nachfolgenden Tabellen an und findet den passenden Wein zu eurem Essen. Neben den ‚das passt dazu am besten‘ – Tabellen zählt jedoch natürlich immer der individuelle Geschmack!


Wein und Käse


WeintypFrisch, salzig
(z.B. Feta, Paneer)
Cremig, nussig
(z.B. Brie, Mozzarella)
Kräftig, fest
(z.B. Cheddar, Gouda, Parmesan)
Aromatisch
(z.B. Epoisses, Gorgonzola)
SchaumweinXXXXX
leichter WeißweinXXXX
kräftiger WeißweinXXX
aromatischer WeißweinXXXX
RoséweinXXXXX
leichter RotweinXXX
mittelschwerer RotweinXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXXXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Fleisch


Weintyphelles Fleisch
(z.B. Geflügel, Schwein)
salziges Fleisch
(z.B. Speck, Wurst)
dunkles Fleisch
(z.B. Wild, Rind, Lamm)
SchaumweinXXX
leichter WeißweinX
kräftiger WeißweinXX
aromatischer WeißweinXXX
RoséweinXXX
leichter RotweinXXXXX
mittelschwerer RotweinXXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXXXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Fisch / Meeresfrüchte


WeintypMuscheln (z.B. Venus, Austern)Fisch
(z.B. Lachs, Forelle, Barsch, Heilbutt)
Meeresfrüchte
(z.B. Garnelen, Hummer, Krebs)
SchaumweinXXXX
leichter WeißweinXXXXXX
kräftiger WeißweinXXXX
aromatischer WeißweinXX
RoséweinXX
leichter Rotwein
mittelschwerer Rotwein
Kräftiger, schwerer Rotwein
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Gemüse


Weintypgrünes Gemüse
(z.B. Brokkoli, Blattsalat, Avocado)
Wurzelgemüse
(z.B. Kürbis, Möhre)
Zwiebel und Knoblauch
Nachtschattengewächs (z.B. Paprika, Aubergine, Tomate, Chili)Pilze
SchaumweinXX
leichter WeißweinXXX
kräftiger WeißweinXXXXX
aromatischer WeißweinXXXX
RoséweinXXXX
leichter RotweinXXXXX
mittelschwerer RotweinXXXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Sonstiges


WeintypFrische Kräuter
(z.B. Minze, Koriander, Basilikum)
Exotische Gewürze
(z.B. Kurkuma, Ingwer, Anis, Kreuzkümmel)
Aromatische Kräuter
(z.B. Thymian, Salbei, Rosmarin, Oregano)
Nüsse
SchaumweinXX
leichter WeißweinXX
kräftiger WeißweinXX
aromatischer WeißweinXXXXXX
RoséweinXXXXXXX
leichter RotweinXXX
mittelschwerer RotweinXXXX
Kräftiger, schwerer Rotwein
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Welcher Wein passt zu welchem Essen?!


Welcher Wein zu asiatischem Essen?!

Zur asiatischen Küche, speziell zu thailändischen und chinesischen Gerichten, passt ein aromatischer Weißwein mit intensiven Aromen am Besten. Der Wein sollte ausgewogen sein und wenig Säure besitzen. Passende Rebsorten können z.B. Riesling und Gewürztraminer sein. Je schärfer das Gericht ist, desto weniger Säure und mehr Restsüße sollte der Wein haben.

Welcher Wein zu italienischen Klassikern?!

Ob Lasagne, Pizza, oder Spaghetti, zu einem klassischen italienischen Gericht passt natürlich ein italienischer Rotwein am Besten. Mittelschwere, fruchtige Rotweine wie z.B. ein Sangiovese, Chianti oder Merlot runden die Gerichte der italienischen Küche hervorragend ab.

Welcher Wein zu mexikanischem Essen?!

Zu einem mexikanischen Essen empfiehlt sich ein aromatischer, kräftiger, ausgeglichener Rotwein mit wenig Säure (auf Grund der starken, pikanten Gewürzen). Passend wäre z.B. ein Shiraz, Tempranillo oder ein leichter Rotwein wie Pinot Noir.

Welcher Wein zum Dessert?!

Wenn man zum Dessert einen Wein trinken möchte, dann sollte man sehr vorsichtig in der Auswahl sein. Wichtig ist, dass der servierte Wein mindestens die Süße der Nachspeise erreichen, wenn nicht sogar übertreffen sollte. Handelt es sich um nicht so süße Nachspeisen, wie exotische Früchte oder Nusskuchen eigenen sich z.B. diverse Auslese Weine. Für süßere Desserts eigenen sich Muskateller und die deutsche Spezialität: Eiswein.

Welcher Wein zu Weihnachtsklassikern?!

Bei vielen Deutschen kommen an den Weihnachtstagen kräftige, deftige Gerichte wie Ente oder Gans auf den Tisch. Dazu gibt es gerne Rotkraut und Knödel. Damit der dazu gereichte Wein nicht untergeht empfiehlt sich hier ein aromatischer und kräftiger Rotwein. Es eigenen sich zum Beispiel die Rebsorten Shiraz, Primitivo und Cabernet Sauvignon.

Weinverkostung



Um Weine voneinander zu unterscheiden sind eine paar Dinge wichtig, die jeder Weinliebhaber beachten sollte. Neben einem gewissen Grundwissen rund um das Thema Wein ist die richtige Verkostung das A und O. Die damit verbundenen Techniken ermöglichen jedem Weinliebhaber die Schlüsselfaktoren des Weins zu erkennen. Hierbei sollten drei Überpunkte beachtet werden und nacheinander durchgeführt werden: Sehen, riechen, schmecken. Doch wie verkostet man Weine richtig?! Nachfolgend versuchen wir euch einen kurzen Überblick zu geben.


Sehen


  • Betrachten und schwenken

Fangen wir mit dem ersten Schritt an: wir schauen uns den Wein im Glas an. Nachdem ihr den zu verkosteten Wein in das passende Glas eingeschenkt habt haltet ihr das Glas vor einen weißen Hintergrund. Haltet das Glas schräg und betrachtet den Wein nach Farbe, Tönung und Intensität der Farbe. Nach der ersten Bewertung schwenkt ihr das Glas. Je mehr Alkohol oder Restzucker im Wein enthalten ist, desto viskoser / dickflüssiger wirkt die Flüssigkeit beim schwenken.

  • Farbe, Intensität und Schlie­ren

Klassischerweise vergleicht man Weine immer untereinander, d.h. man vergleicht Weine der gleichen Rebsorte miteinander. Hier kommt es dann meist auf farbliche Nuancen an, die man nur mit einem geschulten Auge erkennen kann. Die Intensität der Farbe beschreibt den Unterschied vom Rand zur Mitte. Hierdurch lassen sich Alter, Sorte und Herstellung erkennen. Die sogenannten Schlie­ren beschreiben den Fluss des Weins am Glas. Je langsamer sie nach unten laufen desto höher ist der Alkoholgehalt und somit die Schwere des Weins.

  • Die unterschiedlichen Farben

Platinfarben – Die Weine sind nahezu durchsichtig und stammen für gewöhnlich aus einem kühlen Klima. Sie sind nicht in Eiche ausgebaut und meist sehr jung

Grüngelb – blasses Gelb mit leichtem grünstich. Weine mit solcher Farbe können Sauvignon Blanc und grüner Veltliner sein.

Hellgold – meist kräftigere, aromatische Weine wie z.B. Chardonnay

Dunkelgold – die dunkelste Version des Weißweins. Die tiefdunkle Farbe entsteht entweder bei Spätleseweinen oder Weinen die in Eiche ausgebaut wurden.

Granatrot – durch die wenigen Pigmente entsteht eine blasse rote Farbe. Klassische Weine mit granatroter Farbe sind z.B. Pinot Noir und Primitivo.

Rot – Weine mit klassischer roter Farbe haben meist einen erhöhten Säuregehalt. Weine wie u.a. Merlot und Tempranillo sind klassische Vertreter.

Violett – Weine mit violetter Tönung besitzen weniger Säure und enthalten mehr Pigmente. Weine mit solch einer Tönung sind z.B. Syrah und Malbec.


Riechen


  • Richtig riechen und Aromen erkennen

Beim riechen des Weins haltet ihr das Glas dicht unter die Nase und atmet einmal tief ein. Im Anschluss schwenkt ihr das Glas einmal und riecht ein weiteres Mal, diesmal aber intensiver und bewusst. Die Bewegung, die durch das schwenken entsteht setzt weitere Gerüche frei. Lasst euch beim riechen Zeit und versucht verschiedene Aromen zu erkennen. Ihr erkennt zum Beispiel kräftige Fruchtaromen und / oder eine Bandbreite an floralen Aromen. Zwischen dem riechen ist es ratsam die Nase hin und wieder zu neutralisieren und an etwas anderem zu riechen.

  • Weinfehler

Kork – Korkgeruch erkennt ihr am Duft nach feuchtem Karton oder muffigem Keller. Ein Wein mit Kork ist nicht mehr genießbar und sollte nicht getrunken werden.

Oxidation – einen oxidierten Wein erkennt man meist bereits an seiner braunen Farbe. Der Geschmack des Weins ist bitter und er kann nach Apfelwein riechen.

Hitzeschaden – übersteigt ein Wein die Temperatur von 32°C fängt er an zu kochen, verfärbt sich braun und schmeckt schal.

Schwefel – ein Fehler der durch mangelnden Sauerstoff entstehen kann. Der Wein entwickelt Aromen von Kohl oder Knoblauch. Durch das Hinzufügen von Sauerstoff (z.B. durch karaffieren) kann sich der Wein wieder regulieren.

Lichtgeschmack – wenn ein Wein zuviel UV Strahlung abbekommt fängt er an ein unangenehmes käsiges Aroma zu entwickeln. Aus diesem Grund sollten Weine primär im dunkeln gelagert werden.


Schmecken


  • Schmecken und erkennen

Nehmt einen ersten großen Schluck und befüllt damit den gesamten Mund. Danach folgen mehrere kleine Schlucke. Jetzt versucht ihr die Eigenschaften des Weins zu erkennen und nach Möglichkeit verschiedene Fruchtaromen zu erkennen. Die entsprechenden Grundnoten erkennt ihr an folgenden Eigenschaften:

Säure – euer Mund wird, je nach Grad, sehr wässrig.

Süße – erkennt ihr am besten an der Zungenspitze

Alkohol – brennt im Rachenrum beim schlucken

Tannin – euer Mund wird, je nach Grad, sehr trocken

Um die passenden Geschmacksnoten zu erkennen solltet ihr euch vorab mit der entsprechenden Rebsorte auseinandersetzen. Dabei hilft euch unser Beitrag Wein Rebsorten.

Es gibt im Übrigen verschiedene „Schmecker“ mit unterschiedlicher Anzahl an Geschmacksknospen unter uns Menschen. Die Mehrzahl, etwa 60 bis 70 %, besitzen etwa 180 Geschmacksknospen. Sie erkennen den Großteil der wichtigen Aromen auf der Zunge und können auch mit Bitterstoffen gut umgehen. Ca. 15 % der Menschen haben nur rund 100 Knospen und haben zum Beispiel keine Probleme mit verschiedenen Schärfegraden. Außerdem können sie Bitterstoffen nur schwer erkennen. Wiederum gibt es auch etwa 15 % Menschen mit über 400 Geschmacksknospen. Für diese Menschen ist alles extrem intensiv. Mit Bitterstoffen können Sie überhaupt nicht umgehen und bevorzugen daher milde Weine.


Tipps zum Schluss


Schult euer Gedächtnis! Versucht euch die unterschiedlichen Geschmacksaromen der Rebsorten einzuprägen.

Lasst euch Zeit! Riecht länger und öfter, behaltet den Wein länger im Mund und versucht die Aromen herauszufiltern. Die wenigstens erkennen direkt beim ersten Geruch oder Schluck alle möglichen Aromen.

Beginnt mit sortenreinen Weinen! Es nutzt euch nichts direkt mit einem Cuvée anzufangen der sich aus verschiedenen Rebsorten zusammenstellt und entsprechend eine ganze Vielfalt an Aromen aufzeigen kann.

Vergleicht die Weine der gleichen Rebsorte! Nachdem ihr von einer Rebsorte bereits ein paar Weine probiert habt und bereits einige Aromen erkennen könnt, fangt ihr damit an die Weine nach Jahrgang und Anbauregionen zu vergleichen.


Wein Rebsorten



Neben Lagerung und Klima ist der Geschmack des Weins natürlich von einer ganz entscheidenden Sache abhängig: der Rebsorte! Es gibt etwa 2.500 zugelassen Rebsorten auf der Welt, von denen aber nur wenige Hundert tatsächlich auch regelmäßig verwendet bzw. angebaut werden. Die weltweite Gesamtanbaufläche von Weinreben liegt bei rund 4 Millionen Hektar. Nachfolgend findet Ihr einige der wichtigsten bzw. gängigsten Rebsorten sowie deren Eigenschaften.

(Achtung: die oben und nachfolgend genannten Zahlen basieren auf unterschiedlichen Quellen und können sich über die Jahre verändern bzw. variieren)


Weißwein


  • Airén

Herkunft: Spanien

Verbreitung: Rebsorte die ausschließlich in Spanien angebaut wird. Mit ca. 250.000 ha (einst sogar weit über 400.000 ha) Anbaufläche befindet sich Airén auf Rang 3 der meistangebauten Rebsorten der Welt. Betrachtet man lediglich die Weißweinreben, befindet sich die Rebsorte sogar auf Platz 1.

Eigenschaften des Weins: Die Rebsorte Airén ist sehr dankbar und widerstandsfähig. Dementsprechend gelten die aus der Rebsorte hergestellten Weine als relativ leichte, einfache Weine mit vergleichsweise hohem Alkoholgehalt. Die Erzeugnisse werden deshalb gerne als Verschnitt bzw. für Cuvée Weine genutzt. Heutzutage werden die Weine früher gelesen. So entstehen qualitativ hochwertigere Weine mit ausgeprägten Zitrusnoten.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C

  • Chardonnay

Herkunft: Frankreich, Burgund

Verbreitung: Weißweinsorte mit der zweitgrößten Anbaufläche. Die größten Anbaugebiete sind mit Abstand Frankreich (ca. 45.000 ha) und die USA (ca. 40.000 ha). Dahinter kommen Australien und Italien mit jeweils ca. 20.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Ein Chardonnay zeichnet sich besonders durch seinen starken Körper aus. Er besitzt mit ca. 13 Vol. % einen relativ hohen Alkoholgehalt. Ein klassischer Chardonnay ist trocken, mild und frisch im Geschmack. Aromen können u.a. frische Früchte wie beispielsweise Zitrone und Apfel sowie Ananas und, durch die milde, sanfte Note sogar Butter sein.

Trinktemperatur: Zwischen 12°C und 14°C

  • Sauvignon Blanc

Herkunft: Frankreich, Loiretal

Verbreitung: Die Sauvignon Blanc Weinrebe ist weltweit verbreitet und gehört zu den am häufigsten angebauten Rebsorten. Mit fast 30.000 ha Anbaufläche reiht sich der Sauvignon Blanc, hinter dem Chardonnay, als die am zweithäufigsten verbreitete Weißweinrebe Frankreichs ein. Dahinter folgt Italien mit einer Anbaufläche von rund 20.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Extreme Fruchtaromen und hohe Säure zeichnen einen klassischen Sauvignon Blanc aus. Der intensive, frische Geschmack nach Zitrusfrüchten ist nahezu unverkennbar. Der Geschmack kann jedoch von Anbaugebiet zu Anbaugebiet stark variieren. Klassische Aromen sind u.a. Grapefruit, Passionsfrucht und Pfirsich.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C

  • Riesling

Herkunft: Deutschland, oberes Rheintal

Verbreitung: Die größte Verbreitung der Riesling Weinrebe ist in Deutschland zu finden. Mit über 20.000 ha ist der Riesling gleichzeitig auch die Rebe mit dem größten Anteil in Deutschland. Mit großem Abstand folgen die Länder Rumänien (ca. 6.000 ha), die USA (ca. 5.000 ha) und Frankreich (ca. 4.000 ha).

Eigenschaften des Weins: Rieslingweine besitzen eine fruchtige Säure, die je nach Reifegrad und Anbaugebiet in ihrer Intensität variieren kann. Ein Riesling kann sowohl trocken als auch süß erzeugt werden (erkennbar am Alkoholgehalt – je niedriger desto lieblicher). Klassische Aromen des Weins können Zitrusfrüchte, exotische Früchte und Baumfrüchte, wie z.B. Apfel und/oder Aprikose sein.

Trinktemperatur: ca. 10°C

  • Pinot Gris / Grauburgunder / Pinot Grigio

Herkunft: Frankreich

Verbreitung: Die größte Anbaufläche von Grauburgunder bzw. Pinot Grigio ist in Italien mit rund 19.000 ha zu finden. Dahinter folgt Deutschland mit etwa 6.500 ha, Australien mit ca. 3.500 ha und Frankreich (Pinot Gris) mit knapp 3.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Obwohl die Reben eher rötliche bzw. gräuliche Beeren tragen wird der Grauburgunder dem Weißwein zugeordnet. Der erzeugte Wein ist in der Regel säurearm, frisch und körperreich. Die Bandbreite des Grauburgunder reicht von trocken über halbtrocken bis süß. Aromen können u.a. Zitrone, Apfel und Pfirsich sein.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C


Rotwein


  • Cabernet Sauvignon

Herkunft: Frankreich, Bordeaux

Verbreitung: Mit etwa 300.000 ha Anbaufläche ist die Cabernet Sauvignon Rebe die am meisten angebaute Rebe der Welt. Den größten Anteil trägt das Heimatland der Rebe, Frankreich, mit etwa 45.000 ha Anbaufläche. Danach folgen Chile mit ca. 42.000 ha und die USA sowie China mit rund 40.000 ha. Auch in Italien werden mehr und mehr Cabernet Reben angebaut. Hier wird das Erzeugnis gerne für hochwertige Cuvées genutzt.

Eigenschaften des Weins: Der Cabernet Sauvignon gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Weinen der Welt. Der erzeugte Wein besitzt eine tiefrote Farbe und gilt als sehr fruchtig. Im Alter besticht der Cabernet Sauvignon besonders durch feine Röstaromen und dem zunehmenden Geschmack nach Paprika. Hervorgerufen wird dies durch die Lagerung in Eichenfässern.

Trinktemperatur: ca. 18°C

  • Merlot

Herkunft: Frankreich

Verbreitung: Die Merlot Rebe wird weltweit auf ca. 260.000 ha angebaut und ist somit nach dem Cabernet Sauvignon die am zweithäufigsten angebaute Rebe weltweit. Die größte Anbaufläche mit über 100.000 ha befindet sich in Frankreich. Mit großem Abstand folgen Italien (ca. 25.000 ha) und die USA (ca. 20.000 ha).

Eigenschaften des Weins: Der erzeugte Merlot zeichnet sich insbesondere durch einen samtigen, fruchtigen und körperreichen Geschmack aus. Es lassen sich u.a. Aromen von dunklen Beeren und Kirsche erkennen. Ein Merlot wird gerne für Cuvées verwendet, da er ihnen einen samtigen, vollmundigen Charakter verleiht.

Trinktemperatur: Zwischen 16°C und 18°C

  • Tempranillo

Herkunft: Spanien

Verbreitung: Die größte Anbaufläche des Tempranillo mit etwa 110.000 ha befindet sich im Heimatland Spanien. Portugal folgt dahinter. Dies ist insofern besonders, weil es sich dabei um die einzige spanische Rebsorte handelt, die in Portugal angebaut wird.

Eigenschaften des Weins: Was für Frankreich der Cabernet Sauvignon, ist für Spanien der Tempranillo. Der erzeugte Wein besitzt eine dunkelrote Farbe und ist kräftig im Geschmack mit geringer Fruchtnote. Zudem besitzt er einen relativ hohen Tanningehalt und liegt mit 11 – 13 Vol. % eher im Mittelfeld hinsichtlich des Alkoholgehalts. Dominante Noten sind z.B. Kirsche, Tabak und Dill.

Trinktemperatur: ca. 18°C

  • Syrah / Shiraz

Herkunft: Frankreich, Rhone

Verbreitung: Mit etwa 60.000 ha wird der meiste Syrah in Frankreich angebaut. Dahinter folgen Australien mit knapp 40.000 ha auf Rang 2 und Spanien mit etwa 20.000 ha auf Rang 3. In den letzte 20 Jahren ist die Verbreitung der Rebe extrem in die Höhe geschossen. Sie befindet sich mittlerweile auf Platz 6 der Reben mit der größten weltweiten Anbaufläche.

Eigenschaften des Weins: Der Shiraz gehört zu den Rebsorten die sich je nach Anbaugebiet stark unterscheiden. Während sich der französische Syrah eher würzig und mit weichen Tanninen definiert, identifiziert sich die australische Variante des Shiraz durch seinen milderen und weicheren Geschmack. Ein hochwertiger Shiraz besticht durch Aromen von dunklen Waldfrüchten mit einem Hauch von Pfeffer.

Trinktemperatur: Zwischen 16°C und 18°C

  • Pinot Noir / Spätburgunder

Herkunft: Frankreich, Burgund

Verbreitung: Mit über 30.000 ha befindet sich die größte Anbaufläche des Pinot Noir in Frankreich. Dahinter folgen die USA mit etwa 22.000 ha und Deutschland (hier unter dem Namen Spätburgunder) mit ca. 10.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Das Erzeugnis des Pinot Noir gilt als sehr sanft, aromatisch und vollmundig im Geschmack. Der Wein besitzt eine rubinrote Farbe mit leichtem Violett. Als Aromen lassen sich u.a. Waldbeeren, Kirschen und Gewürze definieren. Der Elsässische Schaumwein „Crémant d’Alsace rosé“ besteht im Übrigen zu 100% aus Pinot Noir.

Trinktemperatur: Zwischen 13°C und 16°C



BAYERN


Spezialitäten Bayern


Der Freistaat Bayern ist das größte Bundesland Deutschlands und ist eines der traditionsreichsten zugleich. Die vielen Seen, Berge und Wälder machen Bayern zu einem perfekten Ausflugsziel. Die deftige, fleischlastige Küche und natürlich die gelebte Bierkultur mit einer Vielzahl an Biergärten sind weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Aufgrund der unzähligen kulinarischen Highlights in Bayern ist es schwer eine ultimative Liste zu gestalten, was man dort unbedingt probieren sollte. Wir haben unsere persönlichen Highlights nachfolgend für euch dargestellt.


Das solltet ihr in Bayern probieren


Schweinshaxe

Schweinshaxe

Das wohl bekannteste und beliebteste Gericht Bayerns ist natürlich die Schweinshaxe. Die Haxe ist das Schinken Sprunggelenk des Schweins und gilt als besonders saftiges Fleisch. Die fettige Schwarte, die das Fleisch umgibt, wird besonders knusprig und kross geröstet und verleiht dem Gericht sein besonderes Aroma. Serviert wird die Schweinshaxe traditionelle in Bratensud und zusammen mit Semmel- und oder Kartoffelknödeln.


Schweinebraten mit Biersauce

Schweinsbraten

Zu einem Besuch Bayerns gehört auch ein gutes Stück Schweinebraten. Als Schweinebraten bezeichnet man geschmorte und gebratene Stücke des Schweins. Man findet sowohl eine Variante des puren Fleischs als auch eine Variante mit kross gebratener Schwarte. Serviert wird der Braten dann in einer Soße aus Dunkelbier und Fleischbrühe. Dazu werden Kartoffelsalat oder Kartoffel- bzw. Semmelknödel gereicht.


Semmelknödel

Semmelknödel

Kommen wir nun zu einer der beliebtesten Beilage Bayerns – der Semmelknödel. Semmelknödel werden, wie der Name schon sagt, aus Semmeln (zu hochdeutsch: Brötchen) hergestellt, die jedoch bereits einige Tage alt sind. Nachdem diese zerkleinert wurden werden sie in heißer Milch eingelegt und mit Eiern, Salz und Petersilie verfeinert sowie anschließend gegart.


Weißwurstfrühstück

Weißwurst

Eine der bekanntesten Münchner Spezialitäten ist die Weißwurst. Die aus Schweine- oder Kalbfleisch sowie Schweinerückenspeck hergestellte Brühwurst wird mit Gewürzen verfeinert und traditionell mit einer Brezen und süßem Senf serviert. Die Weißwurst eignet sich hervorragend als Mittagssnack oder wer es gerne auch schon morgens deftig mag zum Frühstück.

Tipp: passend dazu ein kühles Glas Weißbier (natürlich je nach Tageszeit) 😉


Leberkäse mit Spiegelei

Leberkäse

Der Leberkäse hat in seiner Grundform weder was mit Leber noch mit Käse zu tun sondern bezeichnet viel mehr eine aus Brät hergestellte „Fleischpastete“. Hergestellt wird das Brät aus Schweinefleisch, Speck, Eis und diversen Gewürzen wie u.a. Pökelsalz und Pfeffer. Serviert wird der Leberkäse gerne in Scheiben geschnitten und mit einem Spiegelei on top. Dazu gibt es häufig Bratkartoffeln.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Tegernseer Saibling
  • Leberknödelsuppe


Bayerische Getränke


Besonders stolz sind die Bayern natürlich auf ihr selbstgebrautes Bier. Mit weit über 600 Brauereien gibt es in keinem Bundesland so viele Brauereien wie in Bayern. Ob Helles, Märzen, Weißbier oder Starkbier – die Vielfalt kennt keine Grenzen und jedes Bier ist auf seine Art besonders. Neben den großen bekannten Brauereien wie z.B. Augustiner oder Paulaner gibt es auch jede Menge kleinere Bierbrauern die mit den großen locker mithalten können. Eine Reise nach Bayern kann man also ideal auch mit einem Biertasting verbinden 😉

Neben Bier findet man in Bayern auch eine Vielzahl an guten, meist selbstgebranten, Edelbränden. Darunter z.B. der sogenannten Bärwurz (ein klarer Schnaps der aus den heimischen Heilpflanzen des bayerischen Walds hergestellt wird). Einer unserer bisherigen Favoriten ist der Bräu Willi des Tegernseerer Bräustüberls, ein Schnaps der aus Birnen hergestellt wird und mit etwas Birnensaft verfeinert wird, natürlich mit kleiner Birne zum snacken.


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Unsere Eindrücke aus Bayern

Wir sind immer wieder gerne in Bayern. Ob an einen der vielen tollen Seen (wie z.B. dem Tegernsee oder dem Chiemsee), zum wandern im Sommer oder zum Skifahren / rodeln im Winter oder einfach um die bayerische Kultur zu leben. Bayern ist für uns mehr als nur ein Ausflugsziel.

Wir selbst haben fast ein Jahr in München gelebt und lernten dabei nicht nur die Stadt sondern auch das ganze Bundesland mit Ihren Traditionen, ihrer Geselligkeit und der tollen gelebten Kulinarik lieben. Ein Jahr ohne Besuch im Freistaat kommt so gut wie nicht vor. Ob zu zweit oder mit Freunden, ob im Sommer oder im Winter, Bayern ist immer eine Reise wert.

Wein Grundlagen



Wein – das alkoholische Getränke aus vergorenen Weintrauben gehört zu den beliebtesten Getränken weltweit und wird in vielen Regionen der Erde angebaut. Dementsprechend ist die Geschmacksvielfalt immens. Wer gerne ein Glas Wein zu einem guten Essen genießt und mehr rund um das Gold der Trauben erfahren will ist hier genau richtig. Nachfolgend findet Ihr einige essentielle Grundlagen, die man wissen sollte.


Weingläser und Weinflaschen


Es gibt eine bunte Bandbreite an Weingläsern und tatsächlich hat jedes seinen ganz eigenen Einfluss auf den servierten Wein. Je nach Weinglas entfalten sich bestimmte Aromen besser oder schlechter. Ist der Kelch des Glases groß und rund so sammeln sich weitaus mehr Aromen im Glas als bei einem engen Kelch. Würzige und kräftige Weine sollten also eher in einem engen Kelch serviert werden als aromatische Weine. Es ist im übrigen egal ob das Weinglas eine Stil hat oder nicht – der Einfluss auf Aromen und Geschmack bleibt gleich.

Folgend findet Ihr einen Überblick der klassischen Weingläser und welches Glas zu welchem Wein passt:

  • Süßweinglas
Süßweinglas

Süßweingläser sind, wie schon der Name sagt, primär für Dessertweine gedacht. Auch werden die kleinen Gläser gerne für Portweine und Sherrys genutzt. Süßweingläser haben ein Fassungsvermögen von etwa 90 ml.

  • Sektglas
Sektglas

Die schlanke Form des klassischen Sektglases eignet sich hervorragend für Schaumweine, da es durch seine enge, längliche Form das Schäumen bzw. Perlen besser fördert.

  • Weißweinglas
Weißweinglas

Das klassische Weißweinglas eignet sich neben Weißweinen auch gut für Roséweine und Schaumweine. Das Glas ist deutlich breiter als ein Sektglas aber im Vergleich zu Rotweingläsern noch wesentlich schlanker bzw. besitzt einen engeren Kelch.

  • Rotweinglas
Rotweinglas

Ein Standard Rotweinglas hat einen etwas breiteren Kelch als ein klassisches Weißweinglas und eignet sich gut für würzige Rotweine mit geringem Tanningehalt (z.B. Chianti oder Valpolicella).

  • Burgunderglas
Burgundglas

Für aromatische Rotweine (z.B. Pinot Noir) und körperreiche Weißweine (z.B. Chardonnay) eignet sich das Burgunderglas, da sich in dem ballonförmigen Glas die Intensität der Aromen erhöht und den Wein voll zur Entfaltung bringt.

  • Bordeauxglas
Bordeauxglas

Das Bordeauxglas ist ideal für mittelschwere bis schwere tanninreiche Rotweine (wie. z.B. Merlot, Cabernet Sauvignon oder Montepulciano). Das große Glas eignet sich ideal zum schwenken und bringt so zunehmend Sauerstoff ins Glas.


Man mag es kaum glauben aber auch die Flaschenformen und Farben sind ein unterbewusstes Kaufsignal und treiben uns oft zum Kauf eines bestimmten Weins an. Doch was sagen die einzelnen Flaschenformen überhaupt über den Wein aus? Das erfahrt ihr in der nachfolgenden Liste:

  • Bocksbeutel & Designerflaschen

Eine eher ältere Form der Weinflasche, früher einmal der Inbegriff für qualitativ hochwertige Frankenweine. Mittlerweile auch gerne mal als Designerflasche genutzt.

  • Bordeaux Flasche

Der Klassiker unter den Weinflaschen wenn es um Rotweine geht. Die Farbe der Flaschen ist besonders dunkel, damit der Wein gut vor Licht geschützt wird.

  • Burgunder Flasche

Burgunder Flaschen sind auf der ganzen Welt verbreitet und Heimat für klassische Burgunderrebsorten. Die Flasche ist eher bauchig und besitzt eine mittelgrüne Farbe.

  • Keulenflasche

Die geschwungenen Flaschen beinhalten hauptsächlich trockene, säurebetonte, frische Weißweine, die ausreichend gekühlt serviert werden sollten. Die Flasche erinnert optisch an eine Keule (daher der Name 😉 )

  • Portwein- und Sherry Flasche

Die kurzen, breiten Flaschen sind unverkennbar und stehen für Weine mit erhöhtem Alkoholgehalt. Der Flascheninhalt kommt daher eher als Digestif oder Aperitif auf den Tisch.

  • Schlegelflasche

Die Schlegelflasche kommt traditionell aus dem Moselgebiet und hat eine blau-grüne Farbe. Hat die Flasche eine braune Farbe so kommt der Inhalt (meist Riesling) aus dem Rheinland. Auch das Elsass verwendet solche Flaschen, dann aber unter dem Namen Flute und mit hellgrüner Farbe. Inhalt sind meist schlanke, leichtere Weißweine.

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Die richtige Weintemperatur


Warum ist die passende Temperatur für Weine so wichtig?!

Viele Inhaltsstoffe entfalten sich je nach Temperatur unterschiedlich. Dadurch besteht sogar die Möglichkeit, den Geschmack des Weins selber zu beeinflussen. Säure empfindet man zum Beispiel weniger wenn der Wein kalt ist, ebenso verhält es sich mit Süße. Je kälter ein Rotwein desto mehr entfalten sich die Gerbstoffe. Tanninhaltige Weine schmecken also besser wenn sie etwas wärmer sind. Eine große Stolperfalle gibt es bei dem Begriff Zimmertemperatur. Früher war die Temperatur in den heimischen Räumlichkeiten weitaus niedriger als heute – demnach ist es richtig, wenn man auch Rotweine gekühlt lagert.

Einen kurzen Überblick über die richtige Trinktemperatur findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle:

Schaumweine
& leichte Weißweine
kräftige, aromatische Weißweine &
Roséwein
leichte bis mittelschwere RotweineKräftige, schwere Rotweine
Eiskalt
3 – 7 °C
Kalt
7 – 13 °C
Kellertemperatur 13 – 16 °CZimmertemperatur 16 – 20 °C

Übrigens: wenn Ihr eine offene Flasche Wein aufbewahren wollt dann immer so kühl wie möglich, also entweder in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank. Dadurch bewahrt der Wein noch eine Weile seinen Geschmack. Eine weitere Faustregel für offene Weinflaschen: Je mehr Wein noch in der Flasche ist, desto länger die Haltbarkeit der Reste.


Der Zuckeranteil im Wein


Grob lassen sich Weine in trockene, halbtrockene und liebliche Weine eingliedern. Das wichtigste gleich vorweg: in Weinen ist nur natürlicher Zucker, niemals Industriezucker enthalten. Der Zucker, sowie auch die Säure eines Weins entsteht während der Reifung der Trauben. Mit zunehmender Reifung wird die Säure weniger und der Zuckergehalt nimmt zu. Ist das Ziel des Winzers einen süßeren Wein, also halbtrocken oder lieblich herzustellen so muss er den Gärprozess vorzeitig stoppen, denn während diesem wird Zucker durch Bakterien in Alkohol umgewandelt – entsprechend reduziert sich der Zuckergehalt. Achtung: Je höher der Zuckergehalt desto höher auch die Kalorienanzahl 😉

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Angaben von Restzucker und Säuregehalt nach EU Regelung

  • Trockener Wein
    • max. 9 g/l Restzucker / Säuregehalt max. 2 g/l weniger
    • ein klassisch trockener Wein hat max. 4 g/l Restzucker
  • Halbtrockener Wein
    • Zwischen 9 und 18 g/l Restzucker / Säuregehalt max. 10 g/l unter Restzucker
  • Liebliche Weine
    • Zwischen 18 und 45 g/l Restzucker
    • liegt der Zuckergehalt über 45 g/l dann spricht man von einem „süßen“ Wein

Bleibt noch die Frage was ist besser, trockene oder eher süßliche Weine?! Das ist, wie könnte es auch anders sein, Geschmacksache 🙂 Fakt ist aber, dass der alte Mythos nur ein trockener Wein ist ein guter Wein vollkommener quatsch ist. Ein gewisser Grad an Restzucker macht viele Weine erst zu dem was sie wirklich sind. Mehr noch – er rundet die vorhandene Säure stimmig ab. Überwiegt die Säure, so wirken Weine oft sehr unharmonisch und mehr als ein Glas möchte oder kann man davon nicht trinken. Wiederum erinnern zu süße Weine eher an einen Traubesaft und das hat, meiner Meinung nach, mit Wein auch nicht mehr viel zu tun. Hier sollte man einfach die Balance suchen und den für sich passenden Grad, auch je nach Essen oder Stimmung, finden.


Fragen rund um das Thema Wein


  • Was versteht man unter Tannin?

Unter Tannin versteht man ein natürlich vorkommendes Polyphenol, das ausschließlich in Rotwein zu finden ist. Da es hauptsächlich in den Traubenschalen und Kernen steckt, kann ein Weißwein niemals Tannin enthalten. Tannin ist ein Aroma, das man nur schmecken kann – entsprechend ist es also unmöglich es vorab zu erkennen. Beim schmecken erkennt man es durch das trockene, leicht ledrige Gefühl auf der Zunge.

  • Was ist der unterscheid zwischen dekantieren und karaffieren?!

Ein Wein wird dann dekantiert wenn er bereits ein gewisses Alter erreicht hat und unter Umständen Bodensatz gebildet hat. Da man vermeiden will, dass der meist bitter schmeckende Bodensatz ins Glas kommt füllt man die Flasche gerne in eine bauchige Karaffe um.

Möchte man dem Wein Sauerstoff hinzufügen so spricht man von karaffieren. Durch das karaffieren lässt du den Wein atmen und er entfaltet seine Aromen besser. Besonders bei jungen Weinen lohnt sich die Umfüllung – am Besten sogar mehrmals.

  • Steht ein Schraubverschluss für schlechte Qualität?

Mit Nichten! Zunächst einmal hat der Verschluss nicht viel mit der Qualität zu tun. Eine Studie zeigt sogar, dass Weine mit Schraubverschluss nach gewissen Jahren noch einen jungen Charakter aufzeigen während man Weinen mit Kork das Alter schon eher anmerkt. Der Verschluss hat eher was mit Tradition zutun und so findet man besonders in den Weinmetropolen noch primär Flaschen mit Kork.

  • Stahltank oder Holzfass?!

Auch hier hängt viel von gelebter Tradition ab. Jeder Winzer hat hier seine eigene Philosophie bzw. Vorlieben. Rational betrachtet lässt sich aber sagen, dass Weine im Stahltank weniger fremde Aromen annehmen als Weine im Holzfass – das kann zum einen ein Vorteil, zum anderen auch ein Nachteil sein. Dabei kommt es ganz darauf an, was man erreichen möchte. Ein Stahltank lässt dem Wein seinen ursprünglichen Geschmack und Geruch. Zudem kommen Fruchtigkeit und Frische besser zur Geltung. Somit eignen sich Stahltanks sehr gut für Weißweine.

Ein Holzfass wiederum gibt besonders viel Tannin und Phenol ab und entfaltet somit den ganz eigenen Charakter des gelagerten Weins. Entsprechend sind Holzfässer die idealen Behältnisse für Rotweine.

  • Wie teuer sollte ein Wein sein?!

Natürlich lässt sich auch das nicht pauschal beantworten, denn am Ende kommt es immer auf den eigenen Geschmack an. Nur weil ein Wein teuer ist, heißt es nicht, dass er dir auch schmecken muss. Vielmehr kann es auch sein, dass dir ein Wein der niedrigeren Preisklasse genauso oder sogar besser schmeckt. Der Preis sagt zwar viel über die Qualität des Weins aber eben nicht über die individuellen Vorlieben aus. Am Besten du probierst dich einfach mal ein bisschen durch und testest mal eine Rebsorte in unterschiedlichen Preiskategorien.

Weingut

Ihr habt noch mehr Fragen? Schreibt uns einfach einen Kommentar oder eine Nachricht und wir nehmen eure Frage gerne mit in die Rubrik auf!

ZYPERN


Spezialitäten Zypern


Die Republik Zypern liegt im europäischen Osten und ist die drittgrößte Insel des Mittelmeers. Zypern ist das perfekte Urlaubsland für alle die Sonne suchen und sich gleichzeitig für historische Ausgrabungen und viel Natur begeistern können. Durch den griechisch, orientalischen Einschlag bietet auch die Küche Zyperns einige leckere und spannende Dinge die man probieren sollte. Was aber sind die kulinarischen Spezialitäten Zyperns? Wir haben uns einmal durch zypriotische Küche gegessen und getrunken und euch unsere Highlights aufgelistet.


Das solltet ihr auf Zypern probieren


Meze Zypern

Meze

Meze, auch unter Mezedes bekannt, sind eine sehr beliebte und traditionelle Form der Speisenfolge in Zypern. Dabei werden bis zu 30 verschiedene zypriotische Gerichte nach und nach serviert. Die Palette reicht von verschiedenen Cremes mit Brot, über kleine Zwischensnacks bis hin zu traditionellen Fisch- und Fleischgerichten. Man wird definitiv satt 😉


Halloumi

Halloumi

Halloumi gehört zu den beliebtesten Gerichten auf Zypern. Der halbfeste Schnittkäse wird aus Schafs, Kuh- und / oder Ziegenmilch gewonnen und traditionell gegrillt und mit Pita Brot serviert. Man findet den bissfesten Käse sowohl zum Frühstück als auch zum Mittag- oder Abendessen.


Stifado

Stifado

Bei dem Fleischgericht Stifado handelt es sich um eine griechische, zypriotische Form des Gulasch. Traditionell besteht der Schmoreintopf aus Rind- oder Kaninchenfleisch und wird zusammen mit Tomaten, Zwiebeln und vielen Gewürzen stundenlang geschmort und serviert.


Sheftalia

Sheftalia

Eine beliebte Spezialität Zyperns sind Sheftalia. Sheftalia sind aus Schwein- oder Lammfleisch hergestellte Hackwürstchen, die in ein Fettnetz gewickelt und anschließend gebraten werden.

Tipp: träufelt etwas frische Limette drüber, die Säure verstärkt den Geschmack.


Lammkeule

Lammfleisch

Auf Zypern wird sehr gerne und viel Lammfleisch gegessen. Lamm findet man auf der Insel in vielen verschiedenen Varianten, von Lammbraten, über Lammhaxe bis hin zu Lammhackfleisch. Das beliebteste und traditionellste Gericht ist jedoch Kleftiko – ein Lammschmorbraten mit Kartoffeln.


Soutzoukos

Soutzoukos 

Eine sehr spannende, traditionelle Süßspeise Zyperns ist Soutzoukos. Dabei handelt es sich um gemahlene Nüsse (primär Walnüsse oder Mandeln) die mehrmals mit einer süß-sauren Traubensaft – Kuvertüre übergossen werden. Der Herstellungsprozess ist sehr aufwendig. Entsprechend werden Soutzoukos sehr gerne zu traditionellen Festen serviert.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Vorspeisen Zypern
  • Gegrillte Waldpilze
  • Spinatkuchen Zypern
  • Doukissa
  • Glyko tou Koutaliou
  • Flaounes
  • Tahinopita
  • Trahanas
  • Sardinen Bruschetta

Getränke Zypern


Zypern gehört zu den ersten Ländern mit Weinanbau im Mittelmeerraum und greift auf eine über 5.000 Jahre alte Weinbautradition zurück. Entsprechend kommt man an einem guten Glas Wein nicht vorbei. Auf Zypern gibt es eine Vielzahl an Weingütern und jedes bietet eine umfangreiche Weinvielfalt. Die Weißweinsorte Xynisteri wird hauptsächlich auf Zypern angebaut und verspricht einen trockenen, gewürzreichen und fruchtigen Wein. Eine weitere lokale Rebsorte ist Mavro, der daraus einstehende Rotwein zeichnet sich durch seine Fruchtigkeit aus. Hinzu kommen Unmengen an gängigen Rebsorten wie u.a Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Shiraz. Auch Dessertweine bzw. süße Weine werden auf der Insel bzw. den entsprechenden Weingütern gekeltert.

Neben Wein produziert Zypern auch seinen eigenen Schnaps Zivania. Die Geschichte des lokalen Traubenschnaps geht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Der mind. 40%ige zyprische Schnaps wird aus vergorenen Traubentrester der heimischen Rebsorten hergestellt und schmeckt ein wenig nach Rosinen.

Neben eigens hergestellten Weinen und Schnäpsen gibt es auch ein lokales Bier auf Zypern. Das Keo Bier ist ein helles Lagerbier, das geschmacklich eher einem Pils ähnelt. Gebraut wird das lokale Bier seit 1951.


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Unsere Eindrücke aus Zypern

Die tollen Sehenswürdigkeiten, die leckeren kulinarischen Highlights (auch wenn sehr fleischlastig und somit nicht unbedingt Maras Küche 🙂 ), die sympathischen Menschen und natürlich die schönen Strände machen Zypern zu einem tollen Reiseziel.

Das Städtchen Paphos war für uns der perfekte Ausgangspunkt um die Insel und Kulinarik der Insel kennenzulernen. Besonders der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende archäologische Park in Paphos ist zwingend ein Besuch wert. Ansonsten bietet das Städtchen viele nette kleine Tavernen um die lokale Küche zu testen. (Achtung: nicht am Hafen essen – klassische Touristenfallen – sucht euch lieber eine schöne Taverne in den kleineren, ruhigeren Seitenstraßen).

Für alle Weinliebhaber lohnt sich ein Ausflug in die Berge Zyperns. Dort gibt es viele schöne Weingüter in denen man eine Weinprobe machen kann. Zudem lohnt es sich die vielen kleinen Bergdörfchen zu Besuchen. Mit dem Felsen der Aphrodite und dem Millomeris Wasserfall bietet die Insel zwei weitere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten.

Wir haben unsere Zeit auf der Insel sehr genossen und sind sicher, dass wir irgendwann mal wieder zurückkommen.

Sommersalat mit Pære & Bær trifft Ziege


Rezept Skandinavischer Sommersalat

Salat mit Wassermelone und Ziegenkäse

Auch im hohen Norden Skandinaviens kann es im Sommer ganz schön warm werden. Passend dazu essen die Skandinavier im Sommer gerne Salat – zum grillen am See oder als leichtes Abendessen. Gerne werden klassische Blattsalate mit Fisch oder Früchten kombiniert. Unser Lieblingssalat, der uns an einen Besuch in Norwegen erinnert, ist ein perfekter Sommersalat. Die Basis bilden verschiedene Blattsalate. Darauf kommen frische Beeren, Wassermelone, knackige Birne, Walnüsse und karamellisierter Ziegenkäse sowie Himbeermark-Essig. Schon beim Schreiben bekommen wir Hunger – hier gibt’s das Rezept für euch :


Zutaten für skandinavischen Sommersalat mit Birne, Beeren, Wassermelone und Ziegenkäse:

150 ggemischte Blattsalate
1 Hand vollHeidelbeeren
1 Hand vollHimbeeren
1/4 Stck.Mini Wassermelone
ca. 80 gZiegenkäse (Rolle)
1 Hand vollWalnüsse
1 Stck.Birne, knackig
Karamellsirup
weißer Balsamico
Olivenöl
Himbeermark (!) Essig
Kräuter nach belieben
Sonstiges:Salz, Pfeffer, Honig, Öl

Selbstverständlich lässt sich der Basissalat noch je nach Gusto erweitern. Neben Blattsalaten passen auch einige Karottenstreifen oder etwas Blaukraut gut dazu. Das gibt noch einmal zusätzlichen Biss. Auch bei den Beeren könnt ihr kreativ sein. Neben Blaubeeren und Himbeeren passen auch Johannisbeeren gut zum Sommersalat. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!


In 5 Schritten zum Sommersalat mit Beeren, Wassermelone und karamellisiertem Ziegenkäse:

  1. Wichtig: Der Himbeeressig sollte mit Himbeermark gemacht sein! Dieser ist deutlich geschmacksintensiver, schmeckt fruchtiger und ist dickflüssiger als normaler Himbeeressig. Salat, Beeren und die Birne waschen. Wassermelone vierteln.
  2. Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden – ca. 8 dünne Scheiben. Birne in mundgerechte Stücke schneide. Wassermelone entkernen wenn nötig und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Das Dressing vorbereiten. Dazu ca. 2 EL Olivenöl, 1 1/2 EL Balsamico, 1/2 TL Senf (mild), 1 TL Honig flüssig, 1 Schuss Himbeermark-Essig. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wasser und Kräuter hinzugeben und abschmecken, bis euch das Dressing schmeckt.
  4. Ziegenkäsescheiben mit 2 EL Karamellsirup in der Pfanne anbraten, bis er leicht braun wird. (Je nachdem wie braun ihr ihn gerne mögt).
  5. Blattsalate auf einen Teller geben. Beeren, Birnenstücke, Wassermelone darauf geben. Den karamellisierten Ziegenkäse sowie einige Walnüsse darauf platzieren. Den Salat mit Himbeermark-Essig garnieren.

Wir wünschen guten Appetit!

Sommersalat mit Beeren, Wassermelone und Ziegenkäse

Weinbegleitung: Zu unserem skandinavischen Sommersalat passt wunderbar ein trockener aber fruchtiger Weißwein wie bspw. ein Grauburgunder oder ein Sauvignon Blanc.


Falls ihr den Salat gerne als Vorspeise zubereiten wollt, haben wir für euch auch noch den passenden Snack hinterher. Dänisches Smørrebrød ist ein Klassiker und kann sowohl als Snack als auch als vollwertige Mahlzeit zubereitet werden. Schaut vorbei!

Mit dem Rezept ‚Skandinavischer Sommersalat‘ dürfen wir ein Teil der #derbestesommersalat Blogparade sein. Da uns das Thema gesunde Ernährung am Herzen liegt, beteiligen wir uns gemeinsam mit vielen tollen Kollegen und deren Rezepten an dieser Parade. Alle Rezepte findet ihr hier.