Pasta mit Garnelen oder Lachs und Fenchel

mit Karottenstreifen in Weißwein-Butter-Zitronensoße


Pasta mit Garnelen in Weißweinsoße

‚Manchmal sollte man sich lieber Nudeln als Sorgen machen!‘ Getreu diesem Motto stellen wir euch heute eines unserer Lieblingsrezepte aus Italien vor. Pasta, am liebsten Strozzapreti, mit Garnelen oder Lachs, Fenchel und Karotten in einer cremig, buttrigen Weißwein Zitronen Soße. Unwiderstehlich lecker! Dazu gibt’s natürlich frisch geriebenen Parmesan. Warum? Weil wir Käse lieben 😉 Die Kombination aus der säuerlichen Soße und den eher süßlichen Zutaten wie Garnelen/Lachs und Karotten bilden ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. Der Fenchel rundet das Gericht durch seinen besonderen Geschmack wunderbar ab. Hier findet ihr das Rezept für Pasta mit Garnelen und Fenchel:


Zutaten für Pasta mit Garnelen / Lachs und Fenchel in Zitronen-Weißwein Soße:

200 gLachs oder geschälte Garnelen
1 Stck.Fenchel
200 gPasta (Strozzapreti oder Tagliatelle)
300 mlGemüsebrühe
50 gButter
1/4 Stck.Bio-Zitrone
1 Stck.Knoblauchzehe
1 Stck.Schalotte
3 ELMehl
Gewürze & Kräuter:
Oregano
Basilikum
Paprikapulver
Salz & Pfeffer (Mühle)
Thymian
Zum braten & verfeinern:neutrales Öl / Butter
Weißwein
Parmesan
Zubereitungszeit: ca. 30-45 Min. | Wie immer: Für 2 Personen

Warum empfehlen wir euch Strozzapreti? Und – was sind Strozzapreti überhaupt? Diese super leckere italienische Pastasorte ist hierzulande leider nicht so bekannt wie Penne, Rigatoni und Co. Warum? Das wissen wir ehrlich gesagt auch nicht! Die ‚Preisterwürger (ital.)‘ sind kurze, geschwungene Nudeln, die ursprünglich im nördlichen Italien beheimatet sind. Jede Region verwendet bei der Herstellung unterschiedliche Zutaten. Manchmal mit Ei oder Parmesan, manchmal nur mit Mehl und Wasser. Über die Entstehung des Namens kursieren viele Mythen. Die Wahrscheinlichste für uns? Die Kirchenmänner haben so viel von der leckeren Pasta gegessen, bis Ihnen schlecht wurde – es besteht nämlich große Suchtgefahr. Keine andere Pasta Sorte harmoniert für uns so gut mit Soße. Die Nudeln nehmen durch Ihre Form extrem viel von der Pasta Soße auf und sind deshalb ideal für Gerichte mit üppiger Soße geeignet.

Pasta mit Garnelen und Fenchel

In 5 Schritten zu Pasta mit Garnelen / Lachs und Fenchel in Zitronen-Weißwein Soße

  1. Fenchel waschen und das untere, eingetrocknete Ende abschneiden. Karotte schälen und Enden abschneiden. Karotte halbieren. Fenchel der länge nach halbieren. Mit einem Sparschäler sowohl den Fenchel als auch die Karotte komplett in dünne Streifen schälen und in eine Schüssel geben.
  2. Knoblauch und Schalotte schälen und fein schneiden. In einer Pfanne mit hohem Rand Knoblauch und Schalotte mit der Butter anschwitzen.
  3. Das Mehl in die Butter langsam einrühren bis eine Schwitze entsteht. Danach mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe langsam einrühren um Klümpchen zu vermeiden. Zitrone einpressen und etwas Zitronenabrieb nach Geschmack hinzugeben. Soße würzen und Kräuter sowie Gemüsestreifen hinzugeben. Anschließend für ca. 15 Min. auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
  4. In einer separaten Pfanne die Garnelen / Lachs in etwas Öl oder Butter anbraten bis Sie von außen leicht braun sind. Nudeln parallel nach Anleitung al dente kochen und abgießen. 2 EL Nudelwasser zur Soße hinzugeben. Soße abschmecken und evtl. nachwürzen oder noch einen Schuss Wein hinzufügen und nochmals ein bis zwei Minuten köcheln lassen.
  5. Soße auf die niedrigste Stufe stellen, Pasta in die Soße geben und unterrühren. Auf einem Teller anrichten und den Lachs oder die Garnelen darauf verteilen. Nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.

Buon appetito!


Weinverkostung Zypern

Pasta und Vino – ein absolutes Traumpaar! Ihr seid euch unsicher, welcher Wein mit unserer Pasta mit Garnelen und Fencheln harmoniert? Dann schaut doch mal bei unserer kleinen Weinkunde vorbei! Hier erfahrt ihr die wichtigsten Fakten zum Thema Wein und Essen sowie interessante Facts über die richtige Verkostung und die verschiedenen Rebsorten.

Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!

MENORCA


Spezialitäten Menorca


Die Insel Menorca gehört zu der Inselgruppe der Balearen und ist im Vergleich zu Mallorca und Ibiza wesentlich ruhiger bzw. weniger touristisch. Die zweitgrößte Insel der Balearen bietet viele tolle Buchten und kilometerlange Sandstrände. Die Landschaft ähnelt stark der von Mallorca und lädt zu tollen Wanderungen ein. Die Küche der Insel bietet eine Vielzahl kleiner Besonderheiten und lohnt probiert zu werden. Was ihr auf Menorca essen und trinken solltet erfahrt ihr im Folgenden.


Das solltet ihr auf Menorca probieren


Queso de Mahon

Queso de Mahon

Der Queso de Mahon ist eines der Exportprodukte der Insel. Der aus Kuhmilch hergestellte leckere Hartkäse wird nur auf Menorca hergestellt und trägt den Namen der Hauptstadt Mahon. Der Käse eignet sich ideal als Zwischensnack oder zur Vorspeise.


Pizza Menorquina

Pizza Menorquina

Die Pizza Menorquina war eines unserer kulinarischen Highlights der Insel. Es handelt sich hier um eine klassische Pizza aus dem Steinofen allerdings belegt mit Sobrasada, der beliebten Paprikastreichwurst der Balearen und HONIG. Die Kombination aus Käse, Tomate, Sobrasada und Honig war sehr lecker und eine neue Erfahrung für uns.


Pilotes

Pilotes

Bei Pilotes handelt es sich um ein sehr traditionelles Gericht der spanischen Küche. Bestehend aus Fleischbällchen, Tomaten- und oder Mandelsoße und Gewürzen wird das Gericht in einem Tontöpfchen serviert und ist ein häufiger Bestandteil der spanischen Tapas.


Calamar farcit

Calamar Farcit

Calamar Farcit ist ein auf Menorca sehr beliebtes Essen und hat seinen Ursprung in Katalonien. Bei diesem Gericht handelt es sich um einen mit Garnelenhack, Zwiebeln und Brot gefüllter Calamar bzw. Kalmar. Der pikant gefüllte Tintenfisch wird in einer cremigen Soße und zusammen mit Kartoffeln serviert.


Tapas Menorca

Tapas

Wie überall in Spanien sind auch auf Menorca Tapas eine sehr beliebte Form des gemeinsamen Essens. Besonders wenn man zu mehreren am Tisch sitzt macht es einfach unglaublich viel Spaß die Vielfalt der regionalen Küche zu probieren. Ob Patatas Bravas, Pimientos de Padrón, Tortilla de patatas, Croquetas, Gambot oder Queso de Mahon. Alles schmeckt auf seine Art wahnsinnig lecker und man findet nur schwer ein Ende 🙂


Greixera de Menorca

Pastissets Menorquines

Die pastissets de Menorca bezeichnen einen Mürbeteigkeks der traditionell die Form einer Blüte mit fünf bis sechs Blütenblätter hat. Hergestellt werden sie aus Mehl, Zucker, Wasser und Butter und werden typischerweise an Weihnachten oder zu sonstigen Familienfesten serviert. Fun Fact: Während der Fiesta de Sant Joan in Ciutadella findet man die Kekse mit sieben Blütenblättern.


Ensaïmadas

Ensaïmadas

Während die Ensaimada de Mallorca überwiegend ungefüllt auf der Insel zu finden ist haben wir auf Menorca eine Menge an unterschiedlichen Varianten probiert. Von der klassischen Kürbiskonfektfüllung über Schokolade bis hin zu Vanillepudding war alles dabei. Frisch gebacken zum Frühstück schmecken die Schmalzgebäckschnecken natürlich am allerbesten!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Sobrasada
  • Croquetas
  • Patatas Bravas
  • Fideua Paella
  • Knoblauchgarnelen

Menorquinische Getränke


Wie auf Mallorca wird auch auf Menorca gerne Bier getrunken. Das inseleigene Bier Mahou ähnelt im Geschmack sehr stark dem spanischen Bier Estrella und besticht durch seine leicht herbe Note.

Noch wichtiger auf der Insel ist allerdings der Gin. Dadurch das die Insel Menorca lange zur britischen Krone gehörte hat sich das beliebte Getränk der Engländer auch auf der Insel stark verbreitet. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird nun inseleigener Gin unter dem Namen Xoriguer hergestellt und bis weit über die eigenen Grenzen vertrieben. Entsprechend findet man auf der Insel ein menorquinisches Mixgetränk aus Gin und Limonade. Die sogenannte Pomada ist sehr erfrischend und lecker und wird in nahezu jeder menorquinischen Bar serviert. Unbedingt probieren!

Auch Wein setzt sich auf Menorca mehr und mehr durch. Mittlerweile gibt es auf der Insel einige Bodegas, die qualitativ hochwertigen Wein herstellen und vertreiben. Die Angabe „Vino de la Tierra de Menorca“ bezeichnet die geschützte Herkunft der Weine und steht für entsprechende Qualität.

Während man natürlich auch auf Menorca den beliebten Kräuterlikör Hierbas findet und gerne nach einem üppigen Tapasessen als Digestif genießt gibt es auf der Insel einen weiteren, eigenen Likör den man gerne als Aperitif reicht. Der sogenannte Palo ist ein aus Früchten des Johannisbrotbaums hergestellter Likör. Palo schmeckt süßlich und ist in seiner Konsistenz eher sämiger.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Menorca

Menorca hat lediglich 90.000 Einwohner und nicht mal halb so viele Touristen wie Mallorca. Entsprechend ruhig geht es auf der Insel zu. Die vielen schönen Strände laden zum entspannen, die süßen, kolonialen Städtchen zum bummeln und die vielen schönen Restaurants zum genießen ein. Menorca hat sein ganz eigenes Flair. Auch wenn es landschaftlich ein wenig Mallorca ähnelt findet man auf der Insel vieles was man auf der großen Schwester nicht findet. Durch die überschaubare Größe der Insel lässt sich in kurzer Zeit sehr viel der Insel erkunden.

Neben der schönen Stadt Ciutadella de Menorca lohnt sich auch ein Abstecher in die weiße Stadt Binibequer Vell im Süden der Insel. Wer gerne wandert ist auf der Insel ebenso richtig, denn hier gibt es einen Wanderweg, Camí de Cavalls, der einmal rund um die Insel führt. Man kann hier immer wieder kleine Teilstrecken wandern und die Ruhe und Idylle der Insel genießen.

BELIZE, COSTA RICA, KOLUMBIEN


Spezialitäten in Belize, Costa Rica und Kolumbien


Auf unserer Tour durch Mittel- & Südamerika durften wir viele spannende Länder kennenlernen. In diesem Beitrag findet ihr unsere kulinarischen Highlights aus Belize, Costa Rica und Kolumbien. Jedes dieser Länder hat uns unglaublich fasziniert und bleibende Eindrücke hinterlassen. In der mittelamerikanische Küche findet man karibische Einflüsse, viele Reis und Bohnen Gerichte sowie Frittiertes und eine Vielfalt an exotischen Früchten. Ihr fragt euch, was ihr in Belize, in Costa Rica oder in Kolumbien essen solltet?! Nachfolgend findet ihr unsere Highlights dieser drei Länder.


Das solltet ihr in Belize probieren


Belizianische Fry Jacks

Fry Jacks

Eine der beliebtesten Spezialitäten Belizes sind Fry Jacks. Dabei handelt es sich um frittiere Teigtaschen, die traditionell zum Frühstück serviert werden. Die hauptsächlich aus Mehl, Salz und Wasser hergestellten Teigtaschen werden in heißem Öl goldbraun frittiert. Im Anschluss werden sie entweder mit Butter, Honig oder Marmelade gegessen. Das beliebte belizianische Frühstück gibt es jedoch nicht nur als Süße sonder auch als salzige Variante. Sie werden gerne mit Ei, Käse oder Bohnen gegessen.

Unser Rezept für belizianische Fry Jacks findet ihr hier.


Kakaoplantage

Kakao

Belizianischer Kakao blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits bei den indigen Mayas galt Kakao als Sinnbild des Lebens und wurde entsprechend zelebriert. In Belize findet man daher viele Kakaoplantagen die aus ihren Bohnen eigene Schokolade herstellen. Man nennt dieses Verfahren „from Bean to Bar“. Das bedeutet, die Kakaobohnen werden direkt zu Schokolade weiterverarbeitet. Die belizianische Schokolade ist fruchtig, frisch und hat meist einen extrem hohen Kakaoanteil. Echte belizianische Schokolade ist demnach eigentlich immer Zartbitterschokolade.


Das solltet ihr in Costa Rica probieren


Gallo Pinto

Gallo Pinto

Eine sehr beliebte Spezialität Costa Ricas ist Gallo Pinto. Das lateinamerikanische Gericht besteht traditionell aus gebratenem Reis mit Bohnen. Er wird oft zusammen mit einem Spiegelei, weißem Käse (meist Queso Frito) und je nach Gusto mit einer Kochbananen oder Rindfleisch serviert. Gewürzt wird das Gericht mit einer in Lateinamerika beliebten Würzsoße, der Salsa Inglesa (ähnlich der Worcestershiresauce). In Costa Rica findet ihr eine einheimische Varainte der beliebten Würzsoße, sie heißt Salsa Lizano. Typischerweise handelt es sich bei Gallo Pinto um ein Frühstücksgericht. Hier findet Ihr unser Rezept für Gallo Pinto.


Casado

Casado

Casado ist ebenfalls ein beliebtes Gericht Costa Ricas. Wie bei Gallo Pinto sind auch hier die Hauptbestandteile Reis und Bohnen. Traditionell wird das Reis-Bohnen Gericht mit Kochbananen, Salat, einem Protein wie Hühnerfleisch und Tortillas serviert. Man findet zudem einige weitere Varianten z.B. mit Spinat und Karotten. Casado ist in ganz Lateinamerika beliebt, es heißt jedoch in jedem Land ein wenig anders und wird ebenfalls ein bisschen anders zubereitet. Unser Rezept für Casado gibt’s hier.


Cacao Sweety

Cacao Sweety

Eine mittel- & südamerikanische Spezialität die süchtig macht – echte Kakaobohnen mit Caramel oder Zucker ummantelt. Die von heimischen Plantagen stammenden Kakao Nibs werden mit einer Zuckermasse überzogen und anschließend geröstet. Die bittere Note der Kakaobohnen ergeben in Kombination mit dem Zucker eine einzigartiges Geschmackserlebnis. Für Kakaoliebhaber ein absolutes Muss!


Das solltet ihr in Kolumbien probieren


Kolumbianische Empanadas

Empanadas

Sehr beliebt in Kolumbien sind Empanadas. Die in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas verbreiteten Teigtaschen werden aus Mais – und / oder Weizenmehl hergestellt und in heißem Öl frittiert. Die Füllung der Empanadas besteht u.a. aus Hackfleisch, Zwiebeln, Hülsenfrüchten und Kreuzkümmel. Ebenso findet man Versionen mit Ei und Reis als Füllung. Die Teigtaschen werden in Kolumbien traditionell zum Kaffee gereicht. Häufig wird auch eine Tomatensalsa aus frischen Tomaten, Limettensaft und Kräutern als Beilage serviert. Hier gibt’s unser Rezept für Empanadas Colombianas mit Tomatensalsa.


Panelitas

Dulce de Leche / Panelitas

Die Kolumbianer lieben, wie die meisten Lateinamerikaner, Dulce con Leche. Die Creme aus Milch, Zucker und Vanille wird entweder als Brotaufstrich oder zur Zubereitung unterschiedlichster Süßspeisen verwendet. Eine spannende Süßigkeit sind die sogenannten Panelitas. Man findet sie besonders häufig zur Weihnachtszeit. Die kleinen Bällchen entstehen aus einem Gemisch aus Dulce de Leche, Kokosnuss und Mandeln. Die Mischung wird zu kleinen Kugeln geformt, für einige Stunden gekühlt und im Anschluss serviert. Sie sind meist extrem süß aber man muss sie unbedingt einmal probiert haben.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


  • Bananenplantage

Belizianische, Costa-ricanische und kolumbianische Getränke


Das wohl beliebteste Getränk Mittel- und Südamerikas ist natürlich Kaffee. Es gibt unzählige Kaffeeplantagen und somit findet man überall frischen und feinsten Kaffee. In Kolumbien nennt man den Kaffee übrigens Tinto. Er bezeichnet einen kleinen milden und süßen Kaffee, der nahezu an jeder Ecke zu finden ist.

Neben Kaffee findet man vielerorts auch Trinkschokoladen. Durch die vielen Kakaoplantagen ist dieser zwar weitverbreitet, gilt aber gleichzeitig als Luxusgetränk. Gewöhnungsbedürftig: In Kolumbien wird die trinkbare Schokolade übrigens gerne mal mit Käse gereicht.

Auch Bier gibt es reichlich in Mittel- und Südamerika. Sowohl das Belizianische als auch die kolumbianischen Biere sind Lagerbiere und sehr süffig. Gerade bei hohen Temperaturen kann so ein kühles lateinamerikanisches Bier manchmal wunder wirken 🙂

Aufgrund der vielen einheimischen, tropischen Früchte, wird in Lateinamerika auch viel Fruchtsaft getrunken. Die Säfte werden entweder pur, oftmals auf Eis, oder mit Rum serviert.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Belize, Costa Rica und Kolumbien


Wir haben von allen drei Ländern bisher leider nur ein Bruchteil kennengelernt. Insofern ist es vermessen hier detailreiche Auskünfte zugeben. Fakt ist aber, dass wir definitiv wieder kommen werden und insbesondere Costa Rica und Kolumbien nochmals intensiv bereisen wollen. Das Lateinamerikanische Flair, die Naturvielfalt, die Gastfreundlichkeit der Menschen sowie das gute Essen sind nur einige der Argumente.

In Belize durften wir mit dem Blue Hole eines der schönsten Naturschauspiele der Erde bestaunen. Auch wenn der Flug mit Tropic Air ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, lohnt sich jede Sekunde die man entlang des Belize Barrier Reefs fliegt. Eine solche Farbenpracht konnten wir bisher nur selten bestaunen.

Costa Rica hat uns ganz besonders gut gefallen, was vermutlich an der wundervollen Vegetation und dem umfassenden Artenreichtum liegt. Eine Wanderung durch den Regenwald ist ein absolutes Muss. Naturliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf Ihre Kosten. Die Flora und Fauna Costa Ricas ist einer der beeindruckendsten der Welt. Neben Waschbären, Nasenbären, Schlangen, Giftfröschen, Affen und vielen verschiedenen Vogelarten hatten wir auch das Glück, das Nationaltier des Landes live zu sehen: Das Faultier!

In Kolumbien haben wir leider nur die Stadt Cartagena kennengelernt. Wir wussten zwar vorab, dass die Stadt viel koloniales Flai haben soll, doch so schön hätten wir sie uns im Traum nicht ausmalen können. Cartagena zählt zu den schönsten Städten, die wir bisher besucht haben. Die im 16. Jahrhundert gegründete Hafenstadt ist unglaublich farbenprächtig, lebendig und aufregend. Jedes einzelne Kolonialgebäude ist eine Attraktion für sich. Kolonialarchitektur, Blumen und Farben soweit das Auge reicht. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an leckerem Streetfood. Für uns ein absolutes Must see!

Wein und Essen


Welcher Wein passt zu welchem Essen?


Zu jedem guten Essen gehört auch ein passendes Glas Wein. Doch genau hier stößt man häufig an seine Grenzen, denn welcher Wein passt überhaupt zu welchem Essen?! Wenn mal eben nicht der benötigte Sommelier um die Ecke steht, dann kann es hilfreich sein zumindest ein grobes Wissen über harmonierende Weine und weniger harmonierende Weine zu haben. Nachfolgende findet Ihr vorab schon mal ein paar Richtlinien die man verinnerlichen sollte:

Speisen mit kräftigen Aromen = Weine mit kräftiger Säure und Süße

Scharfe Speisen = säurearmer, eher süßlicher, kalter Weißwein

Saure Speisen = säurestarke Weine

Bittere Speisen = tanninarme Weine mit Salznote und Süße

Fettige Speien = Rotwein mit viel Tannin

Süße Speisen = süßer Wein

Wenn Ihr mehr ins Detail gehen wollt, dann schaut euch unsere nachfolgenden Tabellen an und findet den passenden Wein zu eurem Essen. Neben den ‚das passt dazu am besten‘ – Tabellen zählt jedoch natürlich immer der individuelle Geschmack!


Wein und Käse


WeintypFrisch, salzig
(z.B. Feta, Paneer)
Cremig, nussig
(z.B. Brie, Mozzarella)
Kräftig, fest
(z.B. Cheddar, Gouda, Parmesan)
Aromatisch
(z.B. Epoisses, Gorgonzola)
SchaumweinXXXXX
leichter WeißweinXXXX
kräftiger WeißweinXXX
aromatischer WeißweinXXXX
RoséweinXXXXX
leichter RotweinXXX
mittelschwerer RotweinXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXXXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Fleisch


Weintyphelles Fleisch
(z.B. Geflügel, Schwein)
salziges Fleisch
(z.B. Speck, Wurst)
dunkles Fleisch
(z.B. Wild, Rind, Lamm)
SchaumweinXXX
leichter WeißweinX
kräftiger WeißweinXX
aromatischer WeißweinXXX
RoséweinXXX
leichter RotweinXXXXX
mittelschwerer RotweinXXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXXXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Fisch / Meeresfrüchte


WeintypMuscheln (z.B. Venus, Austern)Fisch
(z.B. Lachs, Forelle, Barsch, Heilbutt)
Meeresfrüchte
(z.B. Garnelen, Hummer, Krebs)
SchaumweinXXXX
leichter WeißweinXXXXXX
kräftiger WeißweinXXXX
aromatischer WeißweinXX
RoséweinXX
leichter Rotwein
mittelschwerer Rotwein
Kräftiger, schwerer Rotwein
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Wein und Gemüse


Weintypgrünes Gemüse
(z.B. Brokkoli, Blattsalat, Avocado)
Wurzelgemüse
(z.B. Kürbis, Möhre)
Zwiebel und Knoblauch
Nachtschattengewächs (z.B. Paprika, Aubergine, Tomate, Chili)Pilze
SchaumweinXX
leichter WeißweinXXX
kräftiger WeißweinXXXXX
aromatischer WeißweinXXXX
RoséweinXXXX
leichter RotweinXXXXX
mittelschwerer RotweinXXXXXX
Kräftiger, schwerer RotweinXX
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Sonstiges


WeintypFrische Kräuter
(z.B. Minze, Koriander, Basilikum)
Exotische Gewürze
(z.B. Kurkuma, Ingwer, Anis, Kreuzkümmel)
Aromatische Kräuter
(z.B. Thymian, Salbei, Rosmarin, Oregano)
Nüsse
SchaumweinXX
leichter WeißweinXX
kräftiger WeißweinXX
aromatischer WeißweinXXXXXX
RoséweinXXXXXXX
leichter RotweinXXX
mittelschwerer RotweinXXXX
Kräftiger, schwerer Rotwein
x = harmoniert / xx = harmoniert sehr gut

Welcher Wein passt zu welchem Essen?!


Welcher Wein zu asiatischem Essen?!

Zur asiatischen Küche, speziell zu thailändischen und chinesischen Gerichten, passt ein aromatischer Weißwein mit intensiven Aromen am Besten. Der Wein sollte ausgewogen sein und wenig Säure besitzen. Passende Rebsorten können z.B. Riesling und Gewürztraminer sein. Je schärfer das Gericht ist, desto weniger Säure und mehr Restsüße sollte der Wein haben.

Welcher Wein zu italienischen Klassikern?!

Ob Lasagne, Pizza, oder Spaghetti, zu einem klassischen italienischen Gericht passt natürlich ein italienischer Rotwein am Besten. Mittelschwere, fruchtige Rotweine wie z.B. ein Sangiovese, Chianti oder Merlot runden die Gerichte der italienischen Küche hervorragend ab.

Welcher Wein zu mexikanischem Essen?!

Zu einem mexikanischen Essen empfiehlt sich ein aromatischer, kräftiger, ausgeglichener Rotwein mit wenig Säure (auf Grund der starken, pikanten Gewürzen). Passend wäre z.B. ein Shiraz, Tempranillo oder ein leichter Rotwein wie Pinot Noir.

Welcher Wein zum Dessert?!

Wenn man zum Dessert einen Wein trinken möchte, dann sollte man sehr vorsichtig in der Auswahl sein. Wichtig ist, dass der servierte Wein mindestens die Süße der Nachspeise erreichen, wenn nicht sogar übertreffen sollte. Handelt es sich um nicht so süße Nachspeisen, wie exotische Früchte oder Nusskuchen eigenen sich z.B. diverse Auslese Weine. Für süßere Desserts eigenen sich Muskateller und die deutsche Spezialität: Eiswein.

Welcher Wein zu Weihnachtsklassikern?!

Bei vielen Deutschen kommen an den Weihnachtstagen kräftige, deftige Gerichte wie Ente oder Gans auf den Tisch. Dazu gibt es gerne Rotkraut und Knödel. Damit der dazu gereichte Wein nicht untergeht empfiehlt sich hier ein aromatischer und kräftiger Rotwein. Es eigenen sich zum Beispiel die Rebsorten Shiraz, Primitivo und Cabernet Sauvignon.

FLORIDA


Spezialitäten Florida


Florida ist der südöstlichste Bundesstaat der USA und wird nicht umsonst „The Sunshine State“ genannt. Der Staat besticht durch viel Sonnenschein, karibisches Meer und tolle Sandstrände. Zudem befinden sich in Florida ein paar der bekanntesten und besten Freizeitparks der gesamten USA. Die Küche besteht, danke ihrer Nähe zum Meer, größtenteils aus Meeresfrüchten und Fisch mit karibischem Einschlag. Die Bewohner Floridas gelten außerdem als echte Feinschmecker und so findet man viele tolle Restaurants vor Ort.


Das solltet ihr in Florida probieren


Seafood

Durch die Nähe zum Ozean gibt es in Florida jede Menge Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Besonders beliebt sind Schrimps, Lobster und eine echte Spezialität Floridas: die Stone Crabs! Alles wird fangfrisch und auf viele unterschiedliche Arten zubereitet. Zu unseren Highlights gehören frische Schrimp Tacos mit karibischem Obst & Gewürzen auf der Insel Key Largo.

Unser Rezept für Florida inspired Schrimp Tacos findet ihr hier.


Grouper

Fangfrischer Fisch

Neben Meeresfrüchten findet man natürlich auch unglaublich viel frischen Fisch. Eine sehr beliebte und verbreitete Fischart in Florida ist der Grouper – in Deutschland als Zackenbarsch bekannt. Den qualitativ hochwertigen Fisch findet man häufig in einer Limettensoße und / oder mit karibischen Früchten garniert, wie z.B. einer Mango Salsa.


Ceviche

Ceviche

Ein ebenso sehr beliebtes Gericht in Florida ist Ceviche. Das ursprünglich aus Peru stammende Gericht aus rohem Fisch findet sich überwiegend im Süden Floridas. Serviert wird die lateinamerikanische Spezialität z.B. in Limettensaft und mit Avocado.


Key Lime Pie

Key Lime Pie

Eine wahre Spezialität Floridas ist die Key Lime Pie. Bei dieser Süßspeise handelt es sich um einen Limettenkuchen der aus Milch, Eigelb und Limettensaft hergestellt wird und on top mit einer Baiser Kruste veredelt wird. Besonders auf den südlichen Keys gibt es einige tolle Key Lime Shops mit frischen Pies und allerlei sonstigen Naschereien. Unseren Lieblings Key Lime Pie gibt’s auf Key Largo!


Lard Lad Donuts Universal Studios

Freizeitpark Food

Wer Urlaub in Florida macht kommt nur schwer an einem Freizeitparkbesuch vorbei. Man findet hier einige sehr bekannte Freizeitparkriesen und entsprechend auch eine kreative und spannende Auswahl an Essensangeboten. Ob ein Donut von Lard Lard Donuts, ein Cookie in Mickey Mouse Form, Hot Dogs am Stiel oder der allseits beliebte Turkey Leg. In den Parks finden sich unzählige Möglichkeiten die man unbedingt mal probiert haben muss.

Was es sich in welchem Freizeitpark zu probieren lohnt, findet ihr in unserem Freizeitpark Foodguide!


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Shrimp Strozzapreti
  • Frühstück Key West
  • 50s Prime Cafe Disney Studios

Florida Getränke


In Florida gibt es im Prinzip keine Getränke die es nur in diesem Bundestaat gibt. Auf Grund des karibischen Einschlags gibt es jedoch eine Vielzahl an fruchtigen Cocktails und Longdrinks wie z.B. den kubanischen Cuba Libre.

Natürlich wird auch in Florida einiges an Bier getrunken. So kann man zum Beispiel in Moes Taverne (Universal Studios) echtes Duff Bier in außergewöhnlicher Atmosphäre probieren. [Unbezahlte Werbung]

Tatsächlich gibt es auch den ein oder anderen Weinanbau in Florida. Es heißt sogar, dass in der Nähe von Jacksonville die ersten Weinreben der USA entstanden sind und das bereits im 16. Jahrhundert. Mittlerweile befindet sich der Bundestaat nur an 10. Stelle der Weinproduktion in den USA und findet auf Grund der geringen Anbaumengen auch nur bedingt Aufmerksamkeit auf dem inländischen und ausländischen Markt.

Was wir sehr empfehlen können ist übrigens eine Sunset Cruise auf Key West. Wenn ihr hier die richtige auswählt ist auch eine Menge Champagner inkludiert 🙂


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Florida

Florida gehört definitiv zu unseren Lieblingsstaaten in den USA. Das karibische Flair, das tolle Wetter (zumindest abseits der Hurrikan Season), die schönen Strände, die coolen Städte und natürlich eine spannende Flora und Fauna machen Florida zu einem der beliebtesten Urlaubsorte der vereinigten Staaten. Die wahnsinnige Vielfalt und natürlich die coolen Freizeitparks ziehen uns immer wieder in den Sunshine State. Ob ein Tag mit Mickey in Orlando, schnorcheln mit Seekühen bei Crystal River, ein Tag am kilometerlangen Sandstrand in Miami oder einfach das Schlendern durch die Gassen von Key West – Florida versetzt uns immer wieder ins schwärmen.

Zusätzlich verbinden wir mit Florida noch ein ganz persönliches Lebensereignis. Am Strand von Key West waren am 08.05.2018 die Worte „Merry me Mara?“ zu lesen und kurz danach waren wir plötzlich nicht mehr nur ein Paar sondern verlobt 🙂

Weinverkostung



Um Weine voneinander zu unterscheiden sind eine paar Dinge wichtig, die jeder Weinliebhaber beachten sollte. Neben einem gewissen Grundwissen rund um das Thema Wein ist die richtige Verkostung das A und O. Die damit verbundenen Techniken ermöglichen jedem Weinliebhaber die Schlüsselfaktoren des Weins zu erkennen. Hierbei sollten drei Überpunkte beachtet werden und nacheinander durchgeführt werden: Sehen, riechen, schmecken. Doch wie verkostet man Weine richtig?! Nachfolgend versuchen wir euch einen kurzen Überblick zu geben.


Sehen


  • Betrachten und schwenken

Fangen wir mit dem ersten Schritt an: wir schauen uns den Wein im Glas an. Nachdem ihr den zu verkosteten Wein in das passende Glas eingeschenkt habt haltet ihr das Glas vor einen weißen Hintergrund. Haltet das Glas schräg und betrachtet den Wein nach Farbe, Tönung und Intensität der Farbe. Nach der ersten Bewertung schwenkt ihr das Glas. Je mehr Alkohol oder Restzucker im Wein enthalten ist, desto viskoser / dickflüssiger wirkt die Flüssigkeit beim schwenken.

  • Farbe, Intensität und Schlie­ren

Klassischerweise vergleicht man Weine immer untereinander, d.h. man vergleicht Weine der gleichen Rebsorte miteinander. Hier kommt es dann meist auf farbliche Nuancen an, die man nur mit einem geschulten Auge erkennen kann. Die Intensität der Farbe beschreibt den Unterschied vom Rand zur Mitte. Hierdurch lassen sich Alter, Sorte und Herstellung erkennen. Die sogenannten Schlie­ren beschreiben den Fluss des Weins am Glas. Je langsamer sie nach unten laufen desto höher ist der Alkoholgehalt und somit die Schwere des Weins.

  • Die unterschiedlichen Farben

Platinfarben – Die Weine sind nahezu durchsichtig und stammen für gewöhnlich aus einem kühlen Klima. Sie sind nicht in Eiche ausgebaut und meist sehr jung

Grüngelb – blasses Gelb mit leichtem grünstich. Weine mit solcher Farbe können Sauvignon Blanc und grüner Veltliner sein.

Hellgold – meist kräftigere, aromatische Weine wie z.B. Chardonnay

Dunkelgold – die dunkelste Version des Weißweins. Die tiefdunkle Farbe entsteht entweder bei Spätleseweinen oder Weinen die in Eiche ausgebaut wurden.

Granatrot – durch die wenigen Pigmente entsteht eine blasse rote Farbe. Klassische Weine mit granatroter Farbe sind z.B. Pinot Noir und Primitivo.

Rot – Weine mit klassischer roter Farbe haben meist einen erhöhten Säuregehalt. Weine wie u.a. Merlot und Tempranillo sind klassische Vertreter.

Violett – Weine mit violetter Tönung besitzen weniger Säure und enthalten mehr Pigmente. Weine mit solch einer Tönung sind z.B. Syrah und Malbec.


Riechen


  • Richtig riechen und Aromen erkennen

Beim riechen des Weins haltet ihr das Glas dicht unter die Nase und atmet einmal tief ein. Im Anschluss schwenkt ihr das Glas einmal und riecht ein weiteres Mal, diesmal aber intensiver und bewusst. Die Bewegung, die durch das schwenken entsteht setzt weitere Gerüche frei. Lasst euch beim riechen Zeit und versucht verschiedene Aromen zu erkennen. Ihr erkennt zum Beispiel kräftige Fruchtaromen und / oder eine Bandbreite an floralen Aromen. Zwischen dem riechen ist es ratsam die Nase hin und wieder zu neutralisieren und an etwas anderem zu riechen.

  • Weinfehler

Kork – Korkgeruch erkennt ihr am Duft nach feuchtem Karton oder muffigem Keller. Ein Wein mit Kork ist nicht mehr genießbar und sollte nicht getrunken werden.

Oxidation – einen oxidierten Wein erkennt man meist bereits an seiner braunen Farbe. Der Geschmack des Weins ist bitter und er kann nach Apfelwein riechen.

Hitzeschaden – übersteigt ein Wein die Temperatur von 32°C fängt er an zu kochen, verfärbt sich braun und schmeckt schal.

Schwefel – ein Fehler der durch mangelnden Sauerstoff entstehen kann. Der Wein entwickelt Aromen von Kohl oder Knoblauch. Durch das Hinzufügen von Sauerstoff (z.B. durch karaffieren) kann sich der Wein wieder regulieren.

Lichtgeschmack – wenn ein Wein zuviel UV Strahlung abbekommt fängt er an ein unangenehmes käsiges Aroma zu entwickeln. Aus diesem Grund sollten Weine primär im dunkeln gelagert werden.


Schmecken


  • Schmecken und erkennen

Nehmt einen ersten großen Schluck und befüllt damit den gesamten Mund. Danach folgen mehrere kleine Schlucke. Jetzt versucht ihr die Eigenschaften des Weins zu erkennen und nach Möglichkeit verschiedene Fruchtaromen zu erkennen. Die entsprechenden Grundnoten erkennt ihr an folgenden Eigenschaften:

Säure – euer Mund wird, je nach Grad, sehr wässrig.

Süße – erkennt ihr am besten an der Zungenspitze

Alkohol – brennt im Rachenrum beim schlucken

Tannin – euer Mund wird, je nach Grad, sehr trocken

Um die passenden Geschmacksnoten zu erkennen solltet ihr euch vorab mit der entsprechenden Rebsorte auseinandersetzen. Dabei hilft euch unser Beitrag Wein Rebsorten.

Es gibt im Übrigen verschiedene „Schmecker“ mit unterschiedlicher Anzahl an Geschmacksknospen unter uns Menschen. Die Mehrzahl, etwa 60 bis 70 %, besitzen etwa 180 Geschmacksknospen. Sie erkennen den Großteil der wichtigen Aromen auf der Zunge und können auch mit Bitterstoffen gut umgehen. Ca. 15 % der Menschen haben nur rund 100 Knospen und haben zum Beispiel keine Probleme mit verschiedenen Schärfegraden. Außerdem können sie Bitterstoffen nur schwer erkennen. Wiederum gibt es auch etwa 15 % Menschen mit über 400 Geschmacksknospen. Für diese Menschen ist alles extrem intensiv. Mit Bitterstoffen können Sie überhaupt nicht umgehen und bevorzugen daher milde Weine.


Tipps zum Schluss


Schult euer Gedächtnis! Versucht euch die unterschiedlichen Geschmacksaromen der Rebsorten einzuprägen.

Lasst euch Zeit! Riecht länger und öfter, behaltet den Wein länger im Mund und versucht die Aromen herauszufiltern. Die wenigstens erkennen direkt beim ersten Geruch oder Schluck alle möglichen Aromen.

Beginnt mit sortenreinen Weinen! Es nutzt euch nichts direkt mit einem Cuvée anzufangen der sich aus verschiedenen Rebsorten zusammenstellt und entsprechend eine ganze Vielfalt an Aromen aufzeigen kann.

Vergleicht die Weine der gleichen Rebsorte! Nachdem ihr von einer Rebsorte bereits ein paar Weine probiert habt und bereits einige Aromen erkennen könnt, fangt ihr damit an die Weine nach Jahrgang und Anbauregionen zu vergleichen.


VAE – DUBAI


Spezialitäten Dubai


Dubai ist das Emirat der Superlative. Kaum eine Stadt besitzt soviel moderne Architektur und eine so fulminante Skyline wie Dubai. Nicht umsonst ist Dubai das Aushängeschild der vereinigten arabischen Emirate. In „Alt-Dubai“ findet man noch ein Stück arabische Geschichte und kann in die eigentliche Kultur abtauchen. Die Essens- und Trinkkultur der VAE ist eine interessante Mischung der umliegenden arabisch geprägten Länder mit zusätzlichem Einfluss Indiens. Entsprechend ist die Küche Dubais bzw. der vereinigten arabischen Emirate sehr vielseitig.


Das solltet ihr in Dubai probieren


Shish Taouk

Shish Taouk

Shish Taouk ist eine Variante des Shish Kebab und ein klassisches Gericht der arabischen Küche. Es handelt sich dabei traditionell um mariniertes Hühnerfleisch am Spieß. Serviert wird der Fleischspieß mit Fladenbrot und einem Knoblauchdip. Das Gericht ist in den vereinigten arabischen Staaten sehr beliebt und nahezu überall zu finden.


Taboulé

Taboulé

Bei Taboulé handelt es sich um einen Salat der arabischen Küche. Er besteht traditionelle aus glatter Petersilie, feinem Bulgur, Tomaten, Zwiebeln, Zitronensaft und Olivenöl. Gerne auch mit Granatapfelkernen garniert. Taboulé wird entweder als Vorspeise oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten serviert.


Fattousch

Fattusch

Wie bei Taboulé handelt es sich auch bei Fattusch um einen arabischen Salat mit Ursprung im Libanon. Fattusch besteht aus Blattsalat, Tomaten, Petersilie, Gurken, Olivenöl und einem Salatdressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch sowie Minze. Das besondere an dem Salat sind die frittierten, zu Röllchen geformten Fladenbrotstücke. Das in Öl angebratene Fladenbrot gibt dem Salat ein knuspriges Extra.


Arabische Gewürze

Gewürze

Die arabischen Spezialitäten des Landes entfalten ihren vollen Geschmack erst durch die passende Zugabe der vielen faszinierenden Gewürze des Orients. Kaum eine Kultur identifiziert sich so sehr durch ihre Gewürze wie die arabische. Ob Safran, Kardamom, Muskat, Zimt oder Kreuzkümmel auf einem orientalischen Gewürzmarkt findet sich nahezu alles – entweder noch in Rohzustand oder bereits gemahlen.

Tipp: ein Besuch auf dem Dubai Spice Souk im Norden des Dubai Creek


Falafel

Falafel

Wie in vielen Ländern des nahen Osten gehört die Falafel auch in den arabischen Emiraten zu den regionalen Spezialitäten. Falafeln werden aus gemahlenen Kichererbsen und Bohnen hergestellt. Die mit Gewürzen und Kräutern (u.a. Petersilie, Knoblauch und Pfeffer) verfeinerten Bällchen werden gebraten oder frittiert und anschließend zusammen mit Tahina oder Hummus serviert. Häufig wird auch Pitabrot gereicht.


Umm Ali

Umm Ali

Natürlich sind auch Süßspeisen sehr beliebt im ganzen Orient. Neben Baklava und Kunafa gehört die, ursprünglich aus Ägypten stammende, Süßspeise Umm Ali zu den verbreiteten Nachspeisen in den Emiraten. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus zerkleinertem Blätterteig, Rosinen, Nüssen und Datteln das mit Milch und Sahne übergossen wird. Nachdem sich der Blätterteig vollgesogen hat wird die Süßspeise im Backofen ausgebacken und abschließend mit etwas Zimt bestreut.


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren

  • Mutabal
  • Arabische Vorspeisen
  • gegrillte Aubergine

Arabische Getränke


Da in den arabischen Emiraten Alkohol nicht gerne gesehen wird ist er auch in den meisten traditionellen Restaurants und Imbissen nicht erhältlich. Entsprechend wird in Dubai auch zum Essen primär antialkoholisch getrunken. Neben Wasser und frischen Säften ist in den VAE vor allem Kaffee und Tee beliebt. Der starke arabische Kaffee wird häufig mit verschiedenen Gewürzen wie z.B. Safran, Kardamom oder Nelken verfeinert. Daneben finden sich in Dubai auch verschiedene Milchgetränke wie Laban oder Ayran.

Wer auch in Dubai nicht auf Alkohol verzichten möchte der muss in eines der angesagteren, modernen Restaurants oder Hotels absteigen. Dort gibt es jeden uns bekannten Alkohol von Wein über Bier bis hin zu Longdrinks oder Cocktails aber Vorsicht: Alkohol in den arabischen Emiraten ist unfassbar teuer. Unser Rekord liegt bei 35 € für ein 0,1 L Glas Rotwein – das war allerdings auch in einem der besten Restaurants Dubais 🙂


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Dubai

Dubai ist sehr beeindruckend. Auch wenn hier irgendwie alles unecht erscheint lässt man sich sehr schnell in den Bann des Emirats ziehen. Ob beim schlendern durch die Kilometerlange Dubai Mall, einer Fahrt auf dem Dubai Creek oder entlang des Burj Al Arab, Dubai ist unglaublich vielseitig und bietet eine Unmenge an Sehenswürdigkeiten. Ein besonderes Highlight ist sicherlich die Lichter- und Wassershow des Burj Khalifa.

Wer noch ein bisschen echte arabische Kultur erleben will, der kann über die vielen traditionellen Märkte schlendern und insbesondere in der Gegend Rund um Deira ein wenig in 1.000 und 1 Nacht abtauchen. Ebenso sollte man unbedingt einen Ausflug in die Wüste machen und den Anblick der beeindruckenden Sanddünen mit nach Hause nehmen (Achtung! hier sollte man unbedingt auf die Bewertungen des Veranstalters achten, da es hier einige Touristenfallen gibt!).

Wein Rebsorten



Neben Lagerung und Klima ist der Geschmack des Weins natürlich von einer ganz entscheidenden Sache abhängig: der Rebsorte! Es gibt etwa 2.500 zugelassen Rebsorten auf der Welt, von denen aber nur wenige Hundert tatsächlich auch regelmäßig verwendet bzw. angebaut werden. Die weltweite Gesamtanbaufläche von Weinreben liegt bei rund 4 Millionen Hektar. Nachfolgend findet Ihr einige der wichtigsten bzw. gängigsten Rebsorten sowie deren Eigenschaften.

(Achtung: die oben und nachfolgend genannten Zahlen basieren auf unterschiedlichen Quellen und können sich über die Jahre verändern bzw. variieren)


Weißwein


  • Airén

Herkunft: Spanien

Verbreitung: Rebsorte die ausschließlich in Spanien angebaut wird. Mit ca. 250.000 ha (einst sogar weit über 400.000 ha) Anbaufläche befindet sich Airén auf Rang 3 der meistangebauten Rebsorten der Welt. Betrachtet man lediglich die Weißweinreben, befindet sich die Rebsorte sogar auf Platz 1.

Eigenschaften des Weins: Die Rebsorte Airén ist sehr dankbar und widerstandsfähig. Dementsprechend gelten die aus der Rebsorte hergestellten Weine als relativ leichte, einfache Weine mit vergleichsweise hohem Alkoholgehalt. Die Erzeugnisse werden deshalb gerne als Verschnitt bzw. für Cuvée Weine genutzt. Heutzutage werden die Weine früher gelesen. So entstehen qualitativ hochwertigere Weine mit ausgeprägten Zitrusnoten.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C

  • Chardonnay

Herkunft: Frankreich, Burgund

Verbreitung: Weißweinsorte mit der zweitgrößten Anbaufläche. Die größten Anbaugebiete sind mit Abstand Frankreich (ca. 45.000 ha) und die USA (ca. 40.000 ha). Dahinter kommen Australien und Italien mit jeweils ca. 20.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Ein Chardonnay zeichnet sich besonders durch seinen starken Körper aus. Er besitzt mit ca. 13 Vol. % einen relativ hohen Alkoholgehalt. Ein klassischer Chardonnay ist trocken, mild und frisch im Geschmack. Aromen können u.a. frische Früchte wie beispielsweise Zitrone und Apfel sowie Ananas und, durch die milde, sanfte Note sogar Butter sein.

Trinktemperatur: Zwischen 12°C und 14°C

  • Sauvignon Blanc

Herkunft: Frankreich, Loiretal

Verbreitung: Die Sauvignon Blanc Weinrebe ist weltweit verbreitet und gehört zu den am häufigsten angebauten Rebsorten. Mit fast 30.000 ha Anbaufläche reiht sich der Sauvignon Blanc, hinter dem Chardonnay, als die am zweithäufigsten verbreitete Weißweinrebe Frankreichs ein. Dahinter folgt Italien mit einer Anbaufläche von rund 20.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Extreme Fruchtaromen und hohe Säure zeichnen einen klassischen Sauvignon Blanc aus. Der intensive, frische Geschmack nach Zitrusfrüchten ist nahezu unverkennbar. Der Geschmack kann jedoch von Anbaugebiet zu Anbaugebiet stark variieren. Klassische Aromen sind u.a. Grapefruit, Passionsfrucht und Pfirsich.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C

  • Riesling

Herkunft: Deutschland, oberes Rheintal

Verbreitung: Die größte Verbreitung der Riesling Weinrebe ist in Deutschland zu finden. Mit über 20.000 ha ist der Riesling gleichzeitig auch die Rebe mit dem größten Anteil in Deutschland. Mit großem Abstand folgen die Länder Rumänien (ca. 6.000 ha), die USA (ca. 5.000 ha) und Frankreich (ca. 4.000 ha).

Eigenschaften des Weins: Rieslingweine besitzen eine fruchtige Säure, die je nach Reifegrad und Anbaugebiet in ihrer Intensität variieren kann. Ein Riesling kann sowohl trocken als auch süß erzeugt werden (erkennbar am Alkoholgehalt – je niedriger desto lieblicher). Klassische Aromen des Weins können Zitrusfrüchte, exotische Früchte und Baumfrüchte, wie z.B. Apfel und/oder Aprikose sein.

Trinktemperatur: ca. 10°C

  • Pinot Gris / Grauburgunder / Pinot Grigio

Herkunft: Frankreich

Verbreitung: Die größte Anbaufläche von Grauburgunder bzw. Pinot Grigio ist in Italien mit rund 19.000 ha zu finden. Dahinter folgt Deutschland mit etwa 6.500 ha, Australien mit ca. 3.500 ha und Frankreich (Pinot Gris) mit knapp 3.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Obwohl die Reben eher rötliche bzw. gräuliche Beeren tragen wird der Grauburgunder dem Weißwein zugeordnet. Der erzeugte Wein ist in der Regel säurearm, frisch und körperreich. Die Bandbreite des Grauburgunder reicht von trocken über halbtrocken bis süß. Aromen können u.a. Zitrone, Apfel und Pfirsich sein.

Trinktemperatur: Zwischen 8°C und 10°C


Rotwein


  • Cabernet Sauvignon

Herkunft: Frankreich, Bordeaux

Verbreitung: Mit etwa 300.000 ha Anbaufläche ist die Cabernet Sauvignon Rebe die am meisten angebaute Rebe der Welt. Den größten Anteil trägt das Heimatland der Rebe, Frankreich, mit etwa 45.000 ha Anbaufläche. Danach folgen Chile mit ca. 42.000 ha und die USA sowie China mit rund 40.000 ha. Auch in Italien werden mehr und mehr Cabernet Reben angebaut. Hier wird das Erzeugnis gerne für hochwertige Cuvées genutzt.

Eigenschaften des Weins: Der Cabernet Sauvignon gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Weinen der Welt. Der erzeugte Wein besitzt eine tiefrote Farbe und gilt als sehr fruchtig. Im Alter besticht der Cabernet Sauvignon besonders durch feine Röstaromen und dem zunehmenden Geschmack nach Paprika. Hervorgerufen wird dies durch die Lagerung in Eichenfässern.

Trinktemperatur: ca. 18°C

  • Merlot

Herkunft: Frankreich

Verbreitung: Die Merlot Rebe wird weltweit auf ca. 260.000 ha angebaut und ist somit nach dem Cabernet Sauvignon die am zweithäufigsten angebaute Rebe weltweit. Die größte Anbaufläche mit über 100.000 ha befindet sich in Frankreich. Mit großem Abstand folgen Italien (ca. 25.000 ha) und die USA (ca. 20.000 ha).

Eigenschaften des Weins: Der erzeugte Merlot zeichnet sich insbesondere durch einen samtigen, fruchtigen und körperreichen Geschmack aus. Es lassen sich u.a. Aromen von dunklen Beeren und Kirsche erkennen. Ein Merlot wird gerne für Cuvées verwendet, da er ihnen einen samtigen, vollmundigen Charakter verleiht.

Trinktemperatur: Zwischen 16°C und 18°C

  • Tempranillo

Herkunft: Spanien

Verbreitung: Die größte Anbaufläche des Tempranillo mit etwa 110.000 ha befindet sich im Heimatland Spanien. Portugal folgt dahinter. Dies ist insofern besonders, weil es sich dabei um die einzige spanische Rebsorte handelt, die in Portugal angebaut wird.

Eigenschaften des Weins: Was für Frankreich der Cabernet Sauvignon, ist für Spanien der Tempranillo. Der erzeugte Wein besitzt eine dunkelrote Farbe und ist kräftig im Geschmack mit geringer Fruchtnote. Zudem besitzt er einen relativ hohen Tanningehalt und liegt mit 11 – 13 Vol. % eher im Mittelfeld hinsichtlich des Alkoholgehalts. Dominante Noten sind z.B. Kirsche, Tabak und Dill.

Trinktemperatur: ca. 18°C

  • Syrah / Shiraz

Herkunft: Frankreich, Rhone

Verbreitung: Mit etwa 60.000 ha wird der meiste Syrah in Frankreich angebaut. Dahinter folgen Australien mit knapp 40.000 ha auf Rang 2 und Spanien mit etwa 20.000 ha auf Rang 3. In den letzte 20 Jahren ist die Verbreitung der Rebe extrem in die Höhe geschossen. Sie befindet sich mittlerweile auf Platz 6 der Reben mit der größten weltweiten Anbaufläche.

Eigenschaften des Weins: Der Shiraz gehört zu den Rebsorten die sich je nach Anbaugebiet stark unterscheiden. Während sich der französische Syrah eher würzig und mit weichen Tanninen definiert, identifiziert sich die australische Variante des Shiraz durch seinen milderen und weicheren Geschmack. Ein hochwertiger Shiraz besticht durch Aromen von dunklen Waldfrüchten mit einem Hauch von Pfeffer.

Trinktemperatur: Zwischen 16°C und 18°C

  • Pinot Noir / Spätburgunder

Herkunft: Frankreich, Burgund

Verbreitung: Mit über 30.000 ha befindet sich die größte Anbaufläche des Pinot Noir in Frankreich. Dahinter folgen die USA mit etwa 22.000 ha und Deutschland (hier unter dem Namen Spätburgunder) mit ca. 10.000 ha.

Eigenschaften des Weins: Das Erzeugnis des Pinot Noir gilt als sehr sanft, aromatisch und vollmundig im Geschmack. Der Wein besitzt eine rubinrote Farbe mit leichtem Violett. Als Aromen lassen sich u.a. Waldbeeren, Kirschen und Gewürze definieren. Der Elsässische Schaumwein „Crémant d’Alsace rosé“ besteht im Übrigen zu 100% aus Pinot Noir.

Trinktemperatur: Zwischen 13°C und 16°C



Wein Grundlagen



Wein – das alkoholische Getränke aus vergorenen Weintrauben gehört zu den beliebtesten Getränken weltweit und wird in vielen Regionen der Erde angebaut. Dementsprechend ist die Geschmacksvielfalt immens. Wer gerne ein Glas Wein zu einem guten Essen genießt und mehr rund um das Gold der Trauben erfahren will ist hier genau richtig. Nachfolgend findet Ihr einige essentielle Grundlagen, die man wissen sollte.


Weingläser und Weinflaschen


Es gibt eine bunte Bandbreite an Weingläsern und tatsächlich hat jedes seinen ganz eigenen Einfluss auf den servierten Wein. Je nach Weinglas entfalten sich bestimmte Aromen besser oder schlechter. Ist der Kelch des Glases groß und rund so sammeln sich weitaus mehr Aromen im Glas als bei einem engen Kelch. Würzige und kräftige Weine sollten also eher in einem engen Kelch serviert werden als aromatische Weine. Es ist im übrigen egal ob das Weinglas eine Stil hat oder nicht – der Einfluss auf Aromen und Geschmack bleibt gleich.

Folgend findet Ihr einen Überblick der klassischen Weingläser und welches Glas zu welchem Wein passt:

  • Süßweinglas
Süßweinglas

Süßweingläser sind, wie schon der Name sagt, primär für Dessertweine gedacht. Auch werden die kleinen Gläser gerne für Portweine und Sherrys genutzt. Süßweingläser haben ein Fassungsvermögen von etwa 90 ml.

  • Sektglas
Sektglas

Die schlanke Form des klassischen Sektglases eignet sich hervorragend für Schaumweine, da es durch seine enge, längliche Form das Schäumen bzw. Perlen besser fördert.

  • Weißweinglas
Weißweinglas

Das klassische Weißweinglas eignet sich neben Weißweinen auch gut für Roséweine und Schaumweine. Das Glas ist deutlich breiter als ein Sektglas aber im Vergleich zu Rotweingläsern noch wesentlich schlanker bzw. besitzt einen engeren Kelch.

  • Rotweinglas
Rotweinglas

Ein Standard Rotweinglas hat einen etwas breiteren Kelch als ein klassisches Weißweinglas und eignet sich gut für würzige Rotweine mit geringem Tanningehalt (z.B. Chianti oder Valpolicella).

  • Burgunderglas
Burgundglas

Für aromatische Rotweine (z.B. Pinot Noir) und körperreiche Weißweine (z.B. Chardonnay) eignet sich das Burgunderglas, da sich in dem ballonförmigen Glas die Intensität der Aromen erhöht und den Wein voll zur Entfaltung bringt.

  • Bordeauxglas
Bordeauxglas

Das Bordeauxglas ist ideal für mittelschwere bis schwere tanninreiche Rotweine (wie. z.B. Merlot, Cabernet Sauvignon oder Montepulciano). Das große Glas eignet sich ideal zum schwenken und bringt so zunehmend Sauerstoff ins Glas.


Man mag es kaum glauben aber auch die Flaschenformen und Farben sind ein unterbewusstes Kaufsignal und treiben uns oft zum Kauf eines bestimmten Weins an. Doch was sagen die einzelnen Flaschenformen überhaupt über den Wein aus? Das erfahrt ihr in der nachfolgenden Liste:

  • Bocksbeutel & Designerflaschen

Eine eher ältere Form der Weinflasche, früher einmal der Inbegriff für qualitativ hochwertige Frankenweine. Mittlerweile auch gerne mal als Designerflasche genutzt.

  • Bordeaux Flasche

Der Klassiker unter den Weinflaschen wenn es um Rotweine geht. Die Farbe der Flaschen ist besonders dunkel, damit der Wein gut vor Licht geschützt wird.

  • Burgunder Flasche

Burgunder Flaschen sind auf der ganzen Welt verbreitet und Heimat für klassische Burgunderrebsorten. Die Flasche ist eher bauchig und besitzt eine mittelgrüne Farbe.

  • Keulenflasche

Die geschwungenen Flaschen beinhalten hauptsächlich trockene, säurebetonte, frische Weißweine, die ausreichend gekühlt serviert werden sollten. Die Flasche erinnert optisch an eine Keule (daher der Name 😉 )

  • Portwein- und Sherry Flasche

Die kurzen, breiten Flaschen sind unverkennbar und stehen für Weine mit erhöhtem Alkoholgehalt. Der Flascheninhalt kommt daher eher als Digestif oder Aperitif auf den Tisch.

  • Schlegelflasche

Die Schlegelflasche kommt traditionell aus dem Moselgebiet und hat eine blau-grüne Farbe. Hat die Flasche eine braune Farbe so kommt der Inhalt (meist Riesling) aus dem Rheinland. Auch das Elsass verwendet solche Flaschen, dann aber unter dem Namen Flute und mit hellgrüner Farbe. Inhalt sind meist schlanke, leichtere Weißweine.

[Werbung, da Markennamen zu sehen]


Die richtige Weintemperatur


Warum ist die passende Temperatur für Weine so wichtig?!

Viele Inhaltsstoffe entfalten sich je nach Temperatur unterschiedlich. Dadurch besteht sogar die Möglichkeit, den Geschmack des Weins selber zu beeinflussen. Säure empfindet man zum Beispiel weniger wenn der Wein kalt ist, ebenso verhält es sich mit Süße. Je kälter ein Rotwein desto mehr entfalten sich die Gerbstoffe. Tanninhaltige Weine schmecken also besser wenn sie etwas wärmer sind. Eine große Stolperfalle gibt es bei dem Begriff Zimmertemperatur. Früher war die Temperatur in den heimischen Räumlichkeiten weitaus niedriger als heute – demnach ist es richtig, wenn man auch Rotweine gekühlt lagert.

Einen kurzen Überblick über die richtige Trinktemperatur findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle:

Schaumweine
& leichte Weißweine
kräftige, aromatische Weißweine &
Roséwein
leichte bis mittelschwere RotweineKräftige, schwere Rotweine
Eiskalt
3 – 7 °C
Kalt
7 – 13 °C
Kellertemperatur 13 – 16 °CZimmertemperatur 16 – 20 °C

Übrigens: wenn Ihr eine offene Flasche Wein aufbewahren wollt dann immer so kühl wie möglich, also entweder in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank. Dadurch bewahrt der Wein noch eine Weile seinen Geschmack. Eine weitere Faustregel für offene Weinflaschen: Je mehr Wein noch in der Flasche ist, desto länger die Haltbarkeit der Reste.


Der Zuckeranteil im Wein


Grob lassen sich Weine in trockene, halbtrockene und liebliche Weine eingliedern. Das wichtigste gleich vorweg: in Weinen ist nur natürlicher Zucker, niemals Industriezucker enthalten. Der Zucker, sowie auch die Säure eines Weins entsteht während der Reifung der Trauben. Mit zunehmender Reifung wird die Säure weniger und der Zuckergehalt nimmt zu. Ist das Ziel des Winzers einen süßeren Wein, also halbtrocken oder lieblich herzustellen so muss er den Gärprozess vorzeitig stoppen, denn während diesem wird Zucker durch Bakterien in Alkohol umgewandelt – entsprechend reduziert sich der Zuckergehalt. Achtung: Je höher der Zuckergehalt desto höher auch die Kalorienanzahl 😉

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Angaben von Restzucker und Säuregehalt nach EU Regelung

  • Trockener Wein
    • max. 9 g/l Restzucker / Säuregehalt max. 2 g/l weniger
    • ein klassisch trockener Wein hat max. 4 g/l Restzucker
  • Halbtrockener Wein
    • Zwischen 9 und 18 g/l Restzucker / Säuregehalt max. 10 g/l unter Restzucker
  • Liebliche Weine
    • Zwischen 18 und 45 g/l Restzucker
    • liegt der Zuckergehalt über 45 g/l dann spricht man von einem „süßen“ Wein

Bleibt noch die Frage was ist besser, trockene oder eher süßliche Weine?! Das ist, wie könnte es auch anders sein, Geschmacksache 🙂 Fakt ist aber, dass der alte Mythos nur ein trockener Wein ist ein guter Wein vollkommener quatsch ist. Ein gewisser Grad an Restzucker macht viele Weine erst zu dem was sie wirklich sind. Mehr noch – er rundet die vorhandene Säure stimmig ab. Überwiegt die Säure, so wirken Weine oft sehr unharmonisch und mehr als ein Glas möchte oder kann man davon nicht trinken. Wiederum erinnern zu süße Weine eher an einen Traubesaft und das hat, meiner Meinung nach, mit Wein auch nicht mehr viel zu tun. Hier sollte man einfach die Balance suchen und den für sich passenden Grad, auch je nach Essen oder Stimmung, finden.


Fragen rund um das Thema Wein


  • Was versteht man unter Tannin?

Unter Tannin versteht man ein natürlich vorkommendes Polyphenol, das ausschließlich in Rotwein zu finden ist. Da es hauptsächlich in den Traubenschalen und Kernen steckt, kann ein Weißwein niemals Tannin enthalten. Tannin ist ein Aroma, das man nur schmecken kann – entsprechend ist es also unmöglich es vorab zu erkennen. Beim schmecken erkennt man es durch das trockene, leicht ledrige Gefühl auf der Zunge.

  • Was ist der unterscheid zwischen dekantieren und karaffieren?!

Ein Wein wird dann dekantiert wenn er bereits ein gewisses Alter erreicht hat und unter Umständen Bodensatz gebildet hat. Da man vermeiden will, dass der meist bitter schmeckende Bodensatz ins Glas kommt füllt man die Flasche gerne in eine bauchige Karaffe um.

Möchte man dem Wein Sauerstoff hinzufügen so spricht man von karaffieren. Durch das karaffieren lässt du den Wein atmen und er entfaltet seine Aromen besser. Besonders bei jungen Weinen lohnt sich die Umfüllung – am Besten sogar mehrmals.

  • Steht ein Schraubverschluss für schlechte Qualität?

Mit Nichten! Zunächst einmal hat der Verschluss nicht viel mit der Qualität zu tun. Eine Studie zeigt sogar, dass Weine mit Schraubverschluss nach gewissen Jahren noch einen jungen Charakter aufzeigen während man Weinen mit Kork das Alter schon eher anmerkt. Der Verschluss hat eher was mit Tradition zutun und so findet man besonders in den Weinmetropolen noch primär Flaschen mit Kork.

  • Stahltank oder Holzfass?!

Auch hier hängt viel von gelebter Tradition ab. Jeder Winzer hat hier seine eigene Philosophie bzw. Vorlieben. Rational betrachtet lässt sich aber sagen, dass Weine im Stahltank weniger fremde Aromen annehmen als Weine im Holzfass – das kann zum einen ein Vorteil, zum anderen auch ein Nachteil sein. Dabei kommt es ganz darauf an, was man erreichen möchte. Ein Stahltank lässt dem Wein seinen ursprünglichen Geschmack und Geruch. Zudem kommen Fruchtigkeit und Frische besser zur Geltung. Somit eignen sich Stahltanks sehr gut für Weißweine.

Ein Holzfass wiederum gibt besonders viel Tannin und Phenol ab und entfaltet somit den ganz eigenen Charakter des gelagerten Weins. Entsprechend sind Holzfässer die idealen Behältnisse für Rotweine.

  • Wie teuer sollte ein Wein sein?!

Natürlich lässt sich auch das nicht pauschal beantworten, denn am Ende kommt es immer auf den eigenen Geschmack an. Nur weil ein Wein teuer ist, heißt es nicht, dass er dir auch schmecken muss. Vielmehr kann es auch sein, dass dir ein Wein der niedrigeren Preisklasse genauso oder sogar besser schmeckt. Der Preis sagt zwar viel über die Qualität des Weins aber eben nicht über die individuellen Vorlieben aus. Am Besten du probierst dich einfach mal ein bisschen durch und testest mal eine Rebsorte in unterschiedlichen Preiskategorien.

Weingut

Ihr habt noch mehr Fragen? Schreibt uns einfach einen Kommentar oder eine Nachricht und wir nehmen eure Frage gerne mit in die Rubrik auf!