3 Tage Amsterdam Region – von Amsterdam über Haarlem und Zaanstrek für Genießer


Zaanse Schans Zaanstreek

Der schönste Roadtrip rund um Amsterdam für Genießer


Haarlem, Zaanstreek & Amsterdam – drei genussvolle Tage voller Geschichte, Kulinarik und niederländischer Lebensart

Amsterdam kennt jeder. Doch nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt beginnt eine Region, die mindestens genauso faszinierend ist – und dabei deutlich entspannter.

Wer einen Städtetrip nach Amsterdam plant, sollte sich unbedingt ein paar Tage mehr Zeit nehmen. Denn rund um die niederländische Hauptstadt warten historische Städte, beeindruckende Windmühlen, traditionsreiche Manufakturen und eine überraschend vielseitige Genusslandschaft darauf, entdeckt zu werden. Haarlem begeistert mit mittelalterlichem Charme und kreativer Gastronomie, die Zaanstreek erzählt die Geschichte der niederländischen Industrie und in Amsterdam selbst bildet das berühmte Grachtenviertel den perfekten Abschluss eines abwechslungsreichen Kurztrips.

Das Beste daran: Für diesen Roadtrip wird nicht einmal ein Auto benötigt.

Mit KLM geht es bequem zum Flughafen Amsterdam Schiphol, einem der wichtigsten Drehkreuze Europas. Von dort verbindet der niederländische NS Sprinter den Flughafen innerhalb weniger Minuten mit dem Amsterdam Centraal. Wer anschließend weiter nach Haarlem fährt, erreicht die historische Stadt in rund 15 Minuten. Die Tickets kosten – je nach Verbindung – lediglich rund sechs Euro pro Strecke. Dank der hervorragend ausgebauten Bahnverbindungen lassen sich sämtliche Stationen dieses Roadtrips komfortabel und nachhaltig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Gerade für einen verlängerten Wochenendtrip ist die Amsterdam Region deshalb eines der spannendsten Reiseziele Europas.

[Bezahlte Werbepartnerschaft]


Tag 1: Haarlem – Historisches Flair, versteckte Innenhöfe und eine der spannendsten Genussstädte der Niederlande


Wunderschönes Haarlem bei Sonnenuntergang. re. Molen De Adriaan

Wer Amsterdam besucht, sollte sich unbedingt einen Tag Zeit nehmen, um Haarlem kennenzulernen. Nur rund 20 Kilometer westlich der niederländischen Hauptstadt gelegen, verbindet die ehemalige Handelsstadt alles, was einen gelungenen Städtetrip ausmacht: beeindruckende Geschichte, kulturelle Highlights, ausgezeichnete Gastronomie und eine entspannte Atmosphäre, die man in Amsterdam selbst oft vergeblich sucht.

Dank der hervorragenden Bahnverbindungen ist Haarlem in weniger als 20 Minuten vom Amsterdam Centraal erreichbar. Wer direkt am Flughafen Schiphol landet, kann sogar ohne Umweg starten. Ein Mietwagen ist für diesen Roadtrip nicht nötig – die gesamte Route lässt sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.

Schon nach wenigen Schritten durch die historische Altstadt wird klar, warum Haarlem von vielen Niederländern als eine der schönsten Städte des Landes bezeichnet wird. Kopfsteinpflaster, kleine Grachten, liebevoll restaurierte Giebelhäuser und zahlreiche unabhängige Geschäfte verleihen der Stadt ihren besonderen Charakter. Anders als Amsterdam wirkt Haarlem deutlich ruhiger und authentischer – ideal, um sich einfach treiben zu lassen.

Eine Stadt voller Geschichte

Haarlem erhielt bereits im Jahr 1245 die Stadtrechte und entwickelte sich im Goldenen Zeitalter zu einer der wohlhabendsten Städte der Niederlande. Bierbrauereien, Tuchhandel und bedeutende Druckereien machten Haarlem über Jahrhunderte zu einem wirtschaftlichen Zentrum. Gleichzeitig zog die Stadt Künstler, Wissenschaftler und Kaufleute an.

Heute erinnert noch vieles an diese Zeit. Mittelpunkt der Altstadt ist der Grote Markt, einer der schönsten Plätze des Landes. Hier erhebt sich die imposante Grote oder St.-Bavokerk, deren berühmte Müller-Orgel bereits von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt wurde. Rund um den Platz laden historische Cafés, kleine Restaurants und Wochenmärkte zum Verweilen ein.

Wer Haarlem besucht, sollte sich jedoch nicht nur auf die bekannten Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Gerade die versteckten Gassen machen den besonderen Reiz der Stadt aus.

Groote Markt, Haarlem

Hofje van Bakenes

Teylers Hofje

Die Hofjes – Haarlems schönstes Geheimnis

Kaum eine andere niederländische Stadt besitzt so viele historische Hofjes wie Haarlem. Hinter schlichten Holztüren verbergen sich grüne Innenhöfe, kleine Häuser und gepflegte Gärten – wahre Oasen der Ruhe mitten im Stadtzentrum.

Diese Hofjes entstanden bereits ab dem Mittelalter als soziale Wohnanlagen für ältere oder alleinstehende Frauen und werden teilweise bis heute bewohnt.

Zu den schönsten gehört das Teylers Hofje, dessen gepflegter Garten und symmetrische Architektur einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte dieser besonderen Wohnform geben.

Nicht weniger sehenswert ist das Hofje van Bakenes, das bereits 1395 gegründet wurde und damit als ältestes erhaltenes Hofje der Niederlande gilt. Wer durch das schmale Eingangstor tritt, vergisst für einen Moment völlig den Trubel der Stadt.

Gerade diese versteckten Orte machen Haarlem zu einer Stadt, die man nicht einfach nur besichtigt, sondern entdeckt.

Das älteste Museum der Niederlande

Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich mit dem Teylers Museum ein weiteres kulturelles Highlight. Es wurde bereits 1784 eröffnet und gilt als das älteste Museum der Niederlande.


Haarlem schmeckt – eine Stadt für Genießer

In den vergangenen Jahren hat sich Haarlem zu einer der spannendsten Genussdestinationen der Niederlande entwickelt. Besonders rund um Botermarkt, Oude Groenmarkt, Warmoesstraat, Gierstraat und Kleine Houtstraat reiht sich ein kulinarischer Geheimtipp an den nächsten. Kleine Kaffeeröstereien, traditionelle Bäckereien, Feinkostläden, Käsegeschäfte und Weinhandlungen prägen das Straßenbild und laden dazu ein, regionale Spezialitäten zu entdecken.

Ein absolutes Muss ist dabei eine Verkostung des Nieuwe Hollandse Haring. Auf dem Grote Markt oder an einem der traditionellen Fischstände wird der junge Matjeshering klassisch mit fein gehackten Zwiebeln und Gewürzgurken serviert. Für viele Niederländer gehört diese Spezialität zum Sommer wie Spargel oder Erdbeeren in Deutschland. Wer sich traut, probiert den Hering ganz traditionell am Schwanz haltend – oder genießt ihn ganz entspannt als Filet im Brötchen.

Auch die Weinliebhaber kommen nicht zu kurz

Nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt befindet sich mit Wijnhandel Okhuysen eine der renommiertesten Weinhandlungen der Niederlande.

Das Familienunternehmen besteht seit 1867 und zählt zu den bekanntesten Weinimporteuren des Landes. Besonders beeindruckend ist der historische Weinkeller, in dem seit Generationen hochwertige Weine aus Frankreich, Deutschland, Italien und vielen weiteren Weinregionen lagern. Wer sich für Wein interessiert, sollte hier unbedingt vorbeischauen – allein die Atmosphäre des historischen Kellers ist einen Besuch wert.

Ruhiges Haarlem

Nieuwe Hollandse Hering am Groote Markt probieren

Weinhandlung Okhuysen mit historischem Keller


Haarlem vom Wasser erleben

Eine der schönsten Möglichkeiten, Haarlem kennenzulernen, ist ein Perspektivwechsel aufs Wasser. Während sich viele Besucher ausschließlich durch die Altstadt treiben lassen, zeigt sich die Stadt von ihren Grachten und Kanälen noch einmal von einer ganz anderen Seite.

Mit den stilvollen Booten von Luxesloepen Haarlem geht es gemütlich über die historischen Wasserwege vorbei an prächtigen Kaufmannshäusern, alten Lagergebäuden und kleinen Brücken, die vom Wasser aus oft noch beeindruckender wirken als zu Fuß. Besonders angenehm: Die Touren können auf Wunsch mit einem liebevoll zubereiteten Lunch kombiniert werden. So wird die Bootsfahrt nicht nur zu einer Stadtbesichtigung, sondern zu einer entspannten Genussreise durch Haarlem.

Gerade an sonnigen Tagen gehört eine Grachtenfahrt deshalb zu den schönsten Erlebnissen der Stadt und zeigt einmal mehr, warum Haarlem häufig als die entspanntere Alternative zu Amsterdam gilt.

Mehr Informationen:
https://luxesloepenhaarlem.nl


Hoch hinaus in der KoepelKathedraal

Während die meisten Besucher automatisch die St.-Bavo-Kirche auf dem Grote Markt ansteuern, zählt die KoepelKathedraal Haarlem für viele Einheimische zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt. Die monumentale Kathedrale, offiziell Kathedrale Basiliek Sint Bavo, gehört zu den bedeutendsten Kirchen Europas, die zwischen 1850 und 1950 errichtet wurden. Mit ihren mächtigen Kuppeln, kunstvollen Mosaiken und farbenprächtigen Glasfenstern ist sie ein architektonisches Meisterwerk.

Ein besonderes Highlight ist die sogenannte „Klim door de Tijd“-Tour. Über rund 250 Stufen – je nach Tour werden etwa 254 Stufen gezählt – führen schmale Wendeltreppen hinauf durch Gewölbe, Glockenstube und historische Dachkonstruktionen bis in den Turmbereich der Kathedrale. Oben angekommen eröffnet sich ein spektakulärer Blick über Haarlem bis hin zu den Dünen und der Nordsee. Der Aufstieg ist durchaus sportlich, wird aber mit einem der schönsten Panoramen der gesamten Region belohnt.

Mehr Informationen:
https://koepelkathedraal.nl


Ein Wahrzeichen am Ufer der Spaarne

Bevor der Tag in Haarlem zu Ende geht, lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur Molen De Adriaan (Bild am Anfang des Artikels). Die markante Windmühle erhebt sich direkt am Fluss Spaarne und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich wurde sie 1779 erbaut, nach einem verheerenden Brand originalgetreu rekonstruiert und beherbergt heute ein kleines Museum. Bei einer Führung geht es über mehrere steile Treppen bis auf die Galerie der Mühle. Von dort eröffnet sich ein wunderschöner Blick über die Dächer Haarlems und den Fluss – ein perfekter Ort für ein Erinnerungsfoto und ein stimmungsvoller Abschluss eines Tages voller Geschichte und Genuss.


Dinner über den Dächern der Stadt

Den perfekten Abschluss eines Tages in Haarlem bildet das DeDAKKAS.

👉 https://www.dedakkas.nl

Das nachhaltige Rooftop-Restaurant befindet sich auf dem Dach eines Parkhauses und zählt zu den außergewöhnlichsten Restaurants der Niederlande. Von der großzügigen Terrasse reicht der Blick über die Dächer Haarlems bis zu den Dünen der Nordsee. Gekocht wird mit saisonalen Zutaten regionaler Produzenten, ergänzt durch Naturweine, lokale Biere und kreative vegetarische Gerichte. Wer Haarlem kulinarisch erleben möchte, findet hier den perfekten Ort, um den Tag bei Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.

Craft Beer gehört zu Haarlem

Neben Wein besitzt Haarlem auch eine lebendige Craft-Beer-Szene. Die bekannteste Adresse ist die Jopenkerk – eine ehemalige Kirche, die heute Brauerei, Restaurant und Treffpunkt zugleich ist.

Hier entstehen die preisgekrönten Jopen-Biere direkt hinter der Bar. Besucher können verschiedene Sorten probieren, an Beer-Food-Pairings teilnehmen oder einfach die besondere Atmosphäre der ehemaligen Kirche genießen. Jopen hat maßgeblich dazu beigetragen, Haarlem als eine der spannendsten Bierstädte der Niederlande zu etablieren.

Tipp: Im DeDAKKAS findet ihr eine umfassende regionale Craft Beer Karte. Also unbedingt probieren!


Stilvoll übernachten im Metzlr House

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das Metzlr House, ein Designhotel auf dem ehemaligen Gelände der historischen Koepelgevangenis. Das Boutiquehotel verbindet denkmalgeschützte Architektur mit modernem Interieur und bildet den idealen Ausgangspunkt, um Haarlem zu Fuß zu erkunden. Die Zimmer sind schnuckelig und beim Frühstück kann man aus verschiedenen á la carte Optionen wählen.

Insiderwissen: Das Hotel und der dazugehörige Kuppelbau dienten früher als Gefängnisanlage. Heute wird ein Teil der Anlage als Hotel und Restaurant genutzt, der Teil mit der Kuppel – sehr beedindruckend – dient als modernes Mehrzweck Gebäude. Unter anderem befinden sich Büroräume und ein Kino im Gebäude. Spannend: Ein Nachbau der Gefängniszelle von der Freiheitskämpferin Hanne Schaft befindet sich ebenfalls hier.

👉 https://www.metzlrhouse.com

Weitere Informationen zu allen Spots:
https://www.visithaarlem.com

Tag 1 – Haarlem – Timetable:

  • Vormittag: Bummel durch die Altstadt und die vielen schönen Gassen | Hofjes | Windmühle | Nieuwe Hering probieren am Groote Markt
  • Mittag: Bootsfahrt mit Lunch
  • Nachmittag: De Koepelkathedraal mit atemberaubender Aussicht | evtl. Teylers Museum oder Craft Bier Brauerei
  • Abend: Dinner und Drinks mit Aussicht im De DAKKAS

Tag 2 – Die Zaanstreek – Wo Windmühlen, Schokolade und Handwerkskunst die niederländische Geschichte prägten


Nur wenige Bahnminuten nördlich von Amsterdam verändert sich das Landschaftsbild schlagartig. Moderne Stadtviertel weichen grünen Holzhäusern, schmalen Wasserwegen und den charakteristischen Windmühlen, die seit Jahrhunderten das Bild der Zaanstreek prägen. Was heute zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Amsterdam zählt, war einst das wirtschaftliche Herz der Niederlande.

Bereits im 17. Jahrhundert entwickelte sich die Region entlang des Flusses Zaan zur ersten industriellen Landschaft Europas. Mehr als 1.000 Windmühlen mahlten Gewürze, sägten Holz für den Schiffbau, produzierten Farben oder pressten Speiseöl. Die Nähe zum Wasser, der stetige Wind und der florierende Handel der Vereinigten Ostindischen Kompanie machten die Zaanstreek zu einem Motor des niederländischen Goldenen Zeitalters. Noch heute begegnet man dieser Geschichte auf Schritt und Tritt – allerdings längst nicht nur in Museen.


Zaandam – Tradition trifft moderne Architektur

Der perfekte Ausgangspunkt für die Region ist Zaandam. Schon beim Verlassen des Bahnhofs fällt der Blick unweigerlich auf das spektakuläre Inntel Hotels Amsterdam Zaandam. Seine Fassade besteht aus nahezu 70 übereinandergestapelten traditionellen Zaan-Häusern und verbindet auf spielerische Weise regionale Architektur mit modernem Design. Längst ist das Hotel selbst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.

👉 https://www.inntelhotelsamsterdamzaandam.nl

Tipp für Foodies: Bucht euch unbedingt ein Zimmer zum Thema ‚Food‘. Es gibt verschiedene coole Themenzimmer zu regionalen Produkten – von Schokolade bis Senf. Mein Zimmer stand unter dem Motto ‚Schokolade‘ – wie passend!

Das Hotel verfügt auch über einen Swimmingpool und ein kleines Spa. Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Sogar den beliebten Hagelslag gibt es hier leinen Pakungen. Hagelslag gehört in den Niederlanden seit Generationen zum Frühstück: Die feinen Schokoladenstreusel werden traditionell auf eine mit Butter bestrichene Scheibe Brot gestreut und sind bei Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Wer ein typisch niederländisches Frühstück erleben möchte, sollte diesen süßen Klassiker unbedingt einmal probieren.

Vom Hotel aus erreicht man die meisten Sehenswürdigkeiten bequem mit dem Fahrrad, dem Bus oder sogar zu Fuß.


Die Zaanse Schans – Mehr als das berühmteste Postkartenmotiv der Niederlande

Wer Bilder der Niederlande im Kopf hat, denkt meist zuerst an die Zaanse Schans. Tatsächlich gehört sie zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes. Doch wer früh am Morgen oder außerhalb der Hauptsaison kommt, erlebt einen Ort, der weit mehr ist als eine Kulisse für Erinnerungsfotos.

👉 https://www.dezaanseschans.nl

Zwischen historischen Holzhäusern, Werkstätten und funktionierenden Windmühlen wird Geschichte lebendig. Anders als in vielen Freilichtmuseen wird hier noch gearbeitet: Handwerker fertigen traditionelle Holzschuhe, Senf wird nach alten Rezepten hergestellt und in den Windmühlen wird teilweise bis heute produziert.

Gerade diese Mischung aus lebendigem Handwerk und gelebter Geschichte macht den besonderen Reiz der Zaanse Schans aus.

Albert Heijn und Verkade – Zwei Marken, die in der Zaanstreek Geschichte schrieben

Kaum eine Region der Niederlande ist so eng mit der Lebensmittelproduktion verbunden wie die Zaanstreek.

Im Albert Heijn Museum beginnt die Geschichte des wohl bekanntesten Supermarktes des Landes. Aus einem kleinen Kolonialwarenladen entwickelte sich hier eine Marke, die heute aus dem niederländischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

👉 https://www.ah.nl/over-ah/museum

Nur wenige Schritte weiter erzählt das Zaans Museum die Geschichte der Region – von den Windmühlen bis zur Industrialisierung. Besonders spannend ist die Verkade Experience, die Besucher in eine originalgetreu rekonstruierte Schokoladen- und Keksfabrik entführt. Historische Maschinen, nostalgische Verpackungen und der Duft von Kakao machen deutlich, wie eng die Zaanstreek mit der niederländischen Genusskultur verbunden ist.

👉 https://zaansmuseum.nl

Tipp: Plant für das Zaans Museum mindestens ein bis zwei Stunden ein. Die Kombination aus Regionalgeschichte und Verkade Experience ist deutlich abwechslungsreicher, als der Name zunächst vermuten lässt. Die leckeren Kekse gibts natürlich auch alle dort zu kaufen.


De Zoeker – Windkraft zum Anfassen

Ein echtes Highlight der Zaanse Schans ist der Besuch der historischen Ölmühle De Zoeker.

Viele Windmühlen dürfen zwar besichtigt werden – doch nur wenige bieten ein so intensives Erlebnis.

Der Mitarbeiter der Ölmühle hat uns alle Schritte der Ölherstellung genau gezeigt. Leider konnte bei unserem Besuch kein Öl live hergestellt werden, da der Wind leider zu schwach war. War trotzdem sehr interessant den Prozess live zu sehen.

Über mehrere steile Holztreppen geht es bis hinauf auf die umlaufende Galerie direkt unter den mächtigen Flügeln der Windmühle. Erst dort wird deutlich, welche gewaltigen Dimensionen diese Bauwerke tatsächlich haben. Die Flügel drehen sich nur wenige Meter entfernt, der Wind pfeift über die Plattform und der Blick reicht weit über die Zaanse Schans und die umliegenden Wiesen. Ein beeindruckender Moment, der eindrucksvoll zeigt, welche Kraft die Windmühlen über Jahrhunderte für die Region hatten.

Im Inneren arbeitet die Mühle noch heute nahezu wie vor Jahrhunderten. Zahnräder, Presswerke und mächtige Holzkonstruktionen werden ausschließlich durch Windkraft angetrieben und pressen Öl aus Saaten – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie innovativ die Niederlande bereits im 17. Jahrhundert waren.

👉 https://www.dezaanseschans.nl/locaties/de-zoeker/


Mittagessen in der lokalen Brauerei

Nach den Eindrücken der Zaanse Schans bietet sich eine genussvolle Pause in der Bierbrouwerij Hoop in Zaandijk an. Die lokale Brauerei ist zu Fuß aus in ca. 10 Minuten erreichbar. Der Weg führt durch ein wunderhübsches Sträßchen, vorbei an den typischen, grünen Häusern und einem Skulpturengarten.

Die Küche serviert unkomplizierte, moderne Gerichte von Burgern und Salaten bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten – perfekt für eine entspannte Mittagspause. Dazu sollte natürlich unbedingt eines der selbstgebrauten Biere ins Glas: Die hauseigene Brauerei bietet verschiedene Sorten und macht das Lunch-Erlebnis zu einem typisch genussvollen Zwischenstopp in der Zaanstreek.

👉 Brouwerij Hoop – Hoop doet Eten


Kakao liegt in der Luft

Wer die Zaanstreek besucht, wird früher oder später den Duft von Kakao wahrnehmen. Kein Wunder: Die Region zählt seit Generationen zu den bedeutendsten Zentren der Kakao- und Schokoladenverarbeitung in Europa.

Wie aus hochwertigen Kakaobohnen feine Schokolade entsteht, zeigt Smells Like Chocolate im idyllischen Zaandijk.

👉 https://smellslikechocolate.nl

Schon das kleine Café mit angeschlossenem Laden lädt zum Verweilen ein. Hier werden hausgemachte Schokoladenspezialitäten, Gebäck und kreative Getränke serviert – darunter eine herrlich cremige Iced Chocolate, die besonders an warmen Sommertagen kaum besser schmecken könnte.

Der eigentliche Höhepunkt wartet jedoch hinter den Kulissen.

Gemeinsam mit den Chocolatiers von Kin & Co, der angeschlossenen Schokoladenwerkstatt, erhalten Besucher einen spannenden Einblick in die Welt der handwerklichen Pralinenherstellung. Statt nur zuzusehen, wird selbst Hand angelegt: Unter fachkundiger Anleitung entstehen Schritt für Schritt die ersten eigenen Pralinen. Vom Befüllen der Formen bis zur Dekoration zeigt sich schnell, wie viel Präzision und Fingerspitzengefühl hinter einer guten Praline stecken.

Ob daraus gleich eine zweite Karriere als Patissier wird, sei einmal dahingestellt – Spaß macht der Workshop aber garantiert. Gerade diese Mischung aus Genuss, Handwerk und Mitmachen macht den Besuch zu einem der persönlichsten Erlebnisse des gesamten Roadtrips.

👉 Kin & Co Chocolate


Dinnertime: Regional genießen am Wasser

Nach einem Tag voller Geschichte und Handwerkskunst bildet das Restaurant Verrassing aan de Zaan den perfekten kulinarischen Abschluss.

Direkt am Fluss Zaan, ca. 10 Gehminuten vom Hotel entfernt, verbindet das Restaurant saisonale Zutaten aus der Region mit internationalen Einflüssen und moderner Kochkunst. Statt klassischer niederländischer Küche entstehen kreative Gerichte, die regionale Produkte neu interpretieren – begleitet von passenden Weinen oder regional gebrauten Bieren. Einige Gerichte muten tatsächlich eher wie kleine Kunstwerke an.

👉 https://verrassingaandezaan.nl


Tag 2 – Zaan Region – Timetable:

  • Vormittag: Frühstück im Inntel Hotel Amsterdam Zaandam | Zaanse Schans mit Albert Heijn Museum & Zaans Museum mit der Verkade Experience | Besuch in der De Zoeker Mühle
  • Mittag: Lunch in der Brouwerij Hoop
  • Nachmittag: Besuch im Café & Shop von Smellslikechocolate & Pralinenworkshop bei Kin&Co.
  • Abend: Dinner und Drinks an der Zaan im Verrassing aan de Zaan

Weitere Informationen zu allen Spots:
👉 https://www.zaans.nl


Tag 3: Amsterdam – Der perfekte Abschluss eines Roadtrips durch die Amsterdam Region


Nach zwei Tagen voller Geschichte, Genuss und kleiner Entdeckungen bilden die Grachten Amsterdams den perfekten Abschluss dieses Roadtrips. Obwohl die niederländische Hauptstadt zu den meistbesuchten Städten Europas gehört, gelingt es ihr immer wieder, Besucher mit ihrer besonderen Atmosphäre in den Bann zu ziehen.

Zwischen schmalen Grachtenhäusern, historischen Brücken und unzähligen Fahrrädern zeigt sich Amsterdam von seiner entspannten Seite. Am schönsten lässt sich die Stadt deshalb gar nicht mit einer langen To-do-Liste erkunden, sondern einfach zu Fuß. Mal führt der Weg entlang der berühmten Grachten des Grachtengürtels, mal durch kleine Seitenstraßen mit individuellen Boutiquen, Galerien und gemütlichen Cafés. Gerade abseits der großen Besucherströme offenbart Amsterdam seinen ganz eigenen Charme.


Amsterdam schmeckt – Kleine Klassiker mit großer Tradition

Wer durch Amsterdam spaziert, wird ihnen früher oder später begegnen: den typisch niederländischen Snackautomaten.

Fast an jeder größeren Straße laden die bekannten Automaten dazu ein, rund um die Uhr warme Snacks zu probieren. Hinter kleinen Klappen warten Spezialitäten wie Bitterballen, Kroketten, Frikandel oder Kaassoufflé darauf, direkt auf die Hand gekauft zu werden. Was zunächst etwas ungewöhnlich wirkt, gehört in den Niederlanden längst zum Alltag.

Vor allem die Bitterballen sollte man unbedingt probieren. Die kleinen, knusprig frittierten Kugeln sind mit einer cremigen Ragoutfüllung aus Rindfleisch gefüllt und werden traditionell mit Senf serviert. Zugegeben – geschmacklich sind sie nicht jedermanns Sache. Manche lieben sie sofort, andere brauchen vielleicht einen zweiten Versuch. Genau deshalb gehören sie aber einfach zu einem authentischen Besuch in den Niederlanden dazu.


Zeit für eine Pause an den Grachten

Mindestens genauso typisch wie Bitterballen ist eine kleine Auszeit in einem der unzähligen Cafés oder Bars entlang der Grachten.

Ob ein frisch gezapftes niederländisches Bier, ein aromatischer Kaffee oder ein Glas Jenever – der traditionelle Wacholderschnaps gilt als Vorläufer des heutigen Gins und gehört seit Jahrhunderten zur niederländischen Trinkkultur. Besonders an einem sonnigen Nachmittag gibt es kaum einen schöneren Ort, um das lebendige Treiben auf den Grachten zu beobachten und den Roadtrip entspannt ausklingen zu lassen.


Süße Versuchung: Stroopwafels

Kein Besuch in Amsterdam wäre komplett ohne eine frisch zubereitete Stroopwafel.

Die niederländische Spezialität besteht aus zwei hauchdünnen Waffeln, die mit einer warmen Füllung aus Sirup, Butter und Karamell verbunden werden. Besonders frisch vom Markt oder aus einer traditionellen Bäckerei schmecken Stroopwafels unvergleichlich besser als die abgepackten Varianten aus dem Supermarkt. Außen leicht knusprig, innen angenehm weich und karamellig – eine süße Versuchung, der kaum jemand widerstehen kann.

Süße Klassiker entdecken: Neben Stroopwafels lohnt sich auch ein Blick in die Auslagen niederländischer Bäckereien. Dort warten häufig die typisch Roze Koeken – weiche Rührkuchen mit ihrer unverwechselbaren rosa Zuckerglasur. Einfach, nostalgisch und bei den Niederländern bis heute unglaublich beliebt.


Ein fast vergessenes Architekturjuwel

Natürlich gehören das Rijksmuseum, die Grachten oder der Dam zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer jedoch auch die weniger bekannten Ecken entdecken möchte, sollte einen Blick in das Magna Plaza werfen.

Das ehemalige Hauptpostamt aus dem späten 19. Jahrhundert zählt zu den beeindruckendsten Gebäuden Amsterdams. Während die neugotische Fassade bereits von außen beeindruckt, entfaltet das Gebäude seine ganze Schönheit erst im Inneren. Hohe Gewölbe, elegante Galerien, kunstvolle Verzierungen und historische Treppenhäuser verleihen dem ehemaligen Postgebäude eine beinahe palastartige Atmosphäre.

Obwohl heute noch einige Geschäfte im Gebäude untergebracht sind, wirkt das Magna Plaza überraschend ruhig und stellenweise fast verlassen. Gerade dadurch lässt sich die außergewöhnliche Architektur ganz ohne Menschenmassen genießen – ein kleiner Geheimtipp mitten im Zentrum.


Tag 3 – Amsterdam genießen

  • Spaziergang durch den Grachtengürtel
  • Dam & Umgebung
  • Magna Plaza
  • Stroopwafel probieren
  • Bitterballen aus dem Automaten testen
  • Kaffee, Bier oder Jenever an den Grachten
  • Heimreise über Amsterdam Schiphol

Weitere Informationen zu allen Spots:
👉 https://www.iamsterdam.com


Travel Foodies Fazit

Wer die Amsterdam Region ausschließlich auf die niederländische Hauptstadt reduziert, verpasst einen großen Teil dessen, was diese Region so besonders macht.

Haarlem begeistert mit historischem Charme, versteckten Hofjes und einer überraschend vielseitigen Genusslandschaft. Die Zaanstreek verbindet eindrucksvoll Industriekultur, Windmühlen und handwerkliche Genussmanufakturen. Amsterdam schließlich bildet mit seinen Grachten, seiner einzigartigen Architektur und seiner lebendigen Gastronomieszene den perfekten Abschluss.

Das Beste daran: Dank der hervorragend ausgebauten Bahnverbindungen lässt sich die gesamte Reise bequem und nachhaltig ohne Auto unternehmen. So entsteht ein Roadtrip, der eigentlich keiner sein muss – und gerade deshalb so entspannt ist.


Travel Foodies Tipps auf einen Blick

🏨 Unsere Hotels

  • Metzlr House, Haarlem
  • Inntel Hotels Amsterdam Zaandam

🍴 Unsere Restaurant-Highlights

  • DeDAKKAS (Haarlem)
  • Verrassing aan de Zaan (Zaandam)
  • Brouwerij Hoop (Zaandijk)

🍷 Unsere Genuss-Highlights

  • Lunch Bootsfahrt in Haarlem
  • Nieuwe Hollandse Haring
  • Wijnhandel Okhuysen
  • Smells Like Chocolate & Kin & Co
  • Stroopwafels & Roze Koeken
  • Bitterballen
  • Lokales Craft-Beer

🏛️ Unsere Kultur-Highlights

  • Teylers Museum Haarlem
  • Die Haarlemer Hofjes
  • De Zoeker (Zaanse Schans)
  • Zaanse Schans mit Albert Heijn Museum
  • Zaans Museum / Verkade Experience
  • Amsterdamer Grachten & Magna Plaza

Transparenz

Der Beitrag zu diesem Roadtrip entstand auf Einladung von Amsterdam & Partners https://www.iamsterdam.com/en/amsterdam-and-partners. Unsere persönliche Meinung sowie sämtliche Empfehlungen wurden hiervon nicht beeinflusst. Wir berichten ausschließlich über Orte und Erlebnisse, die wir selbst besucht und erlebt haben!


Weiterführende Informationen – Follow

@visithaarlem @zaans.nl @iamsterdam #amsterdamarea


Noch mehr kulinarische Spezialitäten entdecken

Von Bitterballen über Stroopwafels bis hin zu Jenever – die niederländische Küche hat deutlich mehr zu bieten, als viele vermuten.

Welche Spezialitäten man während einer Reise durch die Niederlande außerdem unbedingt probieren sollte, haben wir in unserem ausführlichen Beitrag „Niederlande – Diese Spezialitäten solltest du unbedingt probieren“ zusammengestellt. Dort findest du weitere Klassiker, regionale Besonderheiten und viele kulinarische Tipps für deinen nächsten Urlaub.

5 Tage Wellness & Genuss auf dem Rhein – Unsere Flusskreuzfahrt auf der VIVA ONE


Viva Cruises Boppard

Reisebericht Flusskreuzfahrt mit der VIVA ONE

Hinweis: Diese Reise fand im Rahmen einer Einladung von Viva Cruises statt. Alle Eindrücke und Meinungen sind unsere eigenen.


Wellness Kreuzfahrt Viva One Rhein

Manchmal braucht es gar keine Fernreise, um komplett abzuschalten. Unsere 5-tägige Flusskreuzfahrt mit VIVA Cruises auf dem Rhein hat uns genau das gezeigt: Entschleunigung, Genuss und überraschend viel Erlebnis – und das direkt vor der eigenen Haustür.

Der Reiseplan auf der ‚Wellness- & Genusskreuzfahrt‘ mit der VIVA ONE führt uns von Frankfurt über das urige Städtchen Boppard in die Metropolen Bonn & Köln. Von dort aus geht es weiter in Richtung Koblenz und wieder zurück nach Frankfurt.


Ankommen und Abschalten: Start in Frankfurt am Main


Unsere Reise beginnt in Frankfurt am Main, wo wir an Bord eines modernen Flussschiffs gehen – die VIVA ONE. Schon beim ersten Betreten wird klar: Hier erwartet einen kein klassisches Kreuzfahrt-Feeling, sondern vielmehr eine stilvolle, fast hotelartige Atmosphäre.

Ein echtes Highlight direkt zum Start: Statt klassischem Mittagessen erwartet uns ein liebevoll angerichteter High Tea mit einer beeindruckenden Auswahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten – von feiner Patisserie über Kuchen und Desserts bis hin zu kleinen, raffinierten Snacks. Begleitet von Kaffee- und Teespezialitäten war das der perfekte Einstieg in diese Genussreise.

High Tea Viva Cruises
Frankfurt

Das Schiff – die Viva One – Ein Boutiquehotel auf dem Rhein


Die VIVA ONE fühlte sich für uns vom ersten Moment an wie ein schwimmendes Boutiquehotel. Modernes Design, hochwertige Materialien und ein durchdachtes Raumkonzept ziehen sich konsequent durch alle Bereiche an Bord.

Besonders beeindruckt haben uns die Kabinen: Egal ob klassische Außenkabine, Balkonkabine oder großzügige Suite – jede Kategorie ist stilvoll, ruhig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Warme Farben, hochwertige Möbel und eine klare, moderne Architektur schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt.

Ein echtes Highlight sind die Badezimmer. Anders als auf vielen Schiffen wirken sie nicht wie typische „Kabinenbäder“, sondern eher wie kleine Design-Bäder aus einem Boutiquehotel. Hochwertig gefliest, großzügig geschnitten, High-End Pflegeprodukte und vor allem: ohne die sonst übliche kleine Stufe zwischen Bad und Wohnbereich. Dieses durchgängige Raumgefühl macht einen überraschend großen Unterschied.

Im Vieo nehmen wir euch mit auf eine kleine Roomtour durch unsere Balkonkabine 220 auf der VIVA ONE. Kommt mit!

Auch die Fensterlösungen zeigen, wie viel Wert auf Komfort gelegt wird. In der Balkonkabine mit französischem Balkon lassen sich die großen Fensterfronten dreifach öffnen – ein Detail, das man so auf Flussschiffen selten findet und das für echtes „Frischluft-Feeling“ sorgt.

In den Suiten genießt man zusätzlich zu den bodentiefen Fensterfronten, die den Blick auf den Rhein fast schon ins Zimmer holen, einen kleinen, gemütlichen, möblierten Balkon. Gerade während der Fahrt entsteht so dieses besondere Gefühl, mitten in der Landschaft zu sein.

Leben an Bord – Wellness, Fitness & Details

Das Reisekonzept mit dem Fokus auf Wellness & Genuss wurde konsequent umgesetzt. Jeden Morgen verschiedene Yoga-Einheiten mit einem Wellness-Coach, Aromatherapie Workshop, eine inkludierte 30-minütige Massage für jeden Gast und ein moderner Spa-Bereich mit Dampfbad & Infrarot Kabine sorgen für Entspannung. Für uns ein besonderes Detail: Jeder Gast bekam einen Relax-Roller mit Duftöl auf die Kabine und konnte sich täglich ein kleines Jutesäckchen mit getrockneten Kräutern wie bspw. Lavendel & Kamille selbst befüllen. Der Fitness Bereich ist klein, beinhaltet aber alles, was man für ein ausgiebiges Training benötigt. Besonders schön: die nachhaltige Metall-Trinkflasche für jeden Gast und die dazugehörigen Wasser-Auffüll-Stationen.

Auch die öffentlichen Bereiche stehen dem in nichts nach: viel Glas, offene Räume und stilvolle Lounges. An Deck befindet sich ein schöner Außenbereich mit einem kleinen Pool sowie vielen Liege- & Sitzmöglichkeiten bei schönem Wetter. Das Schiff bietet eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Nichts wirkt überladen oder laut – vielmehr hat alles diesen entspannten, hochwertigen Boutiquehotel-Charakter, der die Reise so besonders macht.


Die beiden Restaurants an Bord


Hauptrestaurant: Das Riverside Restaurant

Das Hauptrestaurant für Frühstück, Mittag- und Abendessen an Bord ist das Riverside Restaurant. Mittags sowie auch am Abend waren wir deshalb überwiegend dort zu Gast. Beispiele für servierte Gerichte am Abend:

  • Glasierte, rosa gebratene Lammhüfte mit Knoblauch-Kartoffelpüree, Confit-Gemüse, Pastinakenchips
  • Kross gebratene Maispoulardenbrust mit Orichette, Grana Padano Splitter, Tomatensugo
  • Gebratenes Lachsforellenfilet mit gagrilltem Spargel, Spinat-Quinoa und Zitronenschaum
  • Immer auch eine vegetarische Option wie bspw. Gerstenrisotto mit sonnengetrockneten Tomaten, gegrilltem Spargel, Aubergine, Pesto-Sauce & Parmesan – auf Wunsch auch vegan zubereitet
  • Zitronen-Tartlette mit Rhabarber Crumble

Die Gerichte waren durchweg hochwertig, schön angerichtet und geschmacklich sehr stimmig – auch wenn sie für unseren Geschmack hier und da etwas mutiger gewürzt sein dürften – das ist aber ein rein subjektiver Eindruck.

Bistro – Showküche & Steakhouse-Vibes

Das zweite Restaurant an Bord, das Bistro, bietet eine offene, verglaste Küche – hier kann man den Köchen direkt bei der Arbeit zusehen. Mittagessen und Abendessen sind auch hier möglich. Eine Reservierung ist empfohlen, da das Bistro nur wenige Plätze bietet. Kulinarisch geht es etwas in Richtung Steakhouse/Barbecue, jedoch auf sehr hohem Niveau:

Dazu kommt die besondere Lage am Heck des Schiffs, mit einem wunderschönen Blick auf das Wasser – gerade zum Sonnenuntergang ein echtes Erlebnis.

Das Team – von Service bis Küche

Ein großes Lob auch an das Team der beiden Restaurants: Ein Mitreisender mit mehreren Allergien und Unverträglichkeiten wurde jederzeit individuell betreut – flexibel, aufmerksam und absolut professionell.

Blick hinter die Kulissen – Die Bordküche

Für uns besonders spannend: Wir durften einen Blick hinter die Kulissen der Bord-Küche werfen. Hier arbeiten Köche & Servicepersonal rund um die Uhr um die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision und Qualität hier auf engstem Raum gearbeitet wird. Hut ab!


Kulinarik an Bord – Fine Dining trifft Flusskreuzfahrt


Da sich bei uns alles ums Thema Genuss dreht, müssen wir diesem Punkt einen eigenen Abschnitt widmen – denn was hier geboten wird, geht in vielerlei Hinsicht über das hinaus, was man auf einer Flusskreuzfahrt erwarten würde.


Gala Dinner auf der VIVA ONE – ein Auftakt auf hohem Niveau

Am ersten Abend fand direkt das festliche Gala-Dinner statt – und hier wurde bereits deutlich, auf welchem kulinarischen Niveau sich diese Reise bewegt. Das mehrgängige Menü am ersten Abend setzte direkt ein Statement:

  • Marinierter Graved Lachs mit Brezel-Croutons & Mezclun
  • Artischocken-Trüffelsuppe
  • Gebratene Jakobsmuschel mit Haselnuss-Selleriepüree & Safran-Zitronencreme
  • Wahlweise langsam gebratenes Black Angus Filet oder vegetarisches Beef Wellington
  • Schokoladen-Lava-Kuchen mit Vanilleeis & Pistazienschaum
  • Käseauswahl, Petit Fours & Cognac

Ein Indkator für feine Handwerkstkunst in der Pattiserie – hat der angekündigte Lava-Cake auch tatsächlich einen weichen Kern und den gewollten Lava-Effekt? Seht selbst!

Begleitet wurde das Gala Dinner von abgestimmten, teils Falstaff-prämierten Weinen, die qualitativ deutlich über dem üblichen Niveau liegen.


Frühstück – alles, was das Herz begehrt

Der Tag begann mit einem großzügigen Frühstücksbuffet:

  • Sekt, Lachs, Wurst- und Käseauswahl
  • Frisches Brot und Brötchen
  • Verschiedene Marmeladen & süße Aufstriche
  • „Healthy Corner“ mit leichten und frischen Optionen
  • Sekt & verschiedene Säfte

Ergänzt wurde das Buffet durch à la carte Gerichte wie Waffeln, Avocado-Toast oder frisch zubereitete Eierspeisen. Im Video nehmen wir euch mit an’s Frühstücksbuffet der Viva One:

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Zubereitung der am Tisch bestellten Speisen konnte teilweise etwas dauern – also lieber ein bisschen Zeit für ein gemütliches Frühstück einplanen morgens.


Lunch – Vielfalt & Live Cooking

Mittags erwartete uns eine Mischung aus à la carte Gerichten, Buffet und einer Live-Cooking-Station im Riverside Restaurant, an der frisch gekocht wurde. Ein Mittagessen war möglich sowohl im Hauptrestaurant Riverside als auch im Restaurant Bistro. Dazu ein Dessertbuffet, das kaum Wünsche offen ließ.


Getränke – All Inclusive auf „Luxury“-Niveau

VIVA Cruises selbst nennt sein All-Inclusive Konzept schlicht VIVA All-Inclusive. Wir durften rund um den Globus bereits viele All-Inclusive Konzepte erleben und können mit voller Überzeugung behaupten – hierbei handelt es sich eher um ein Luxury All-Inclusive als um ein standard All-Inclusive Konzept.

Auch beim Thema Getränke wird auf der VIVA ONE nicht gespart:

  • Hochwertige Spirituosen von namhaften Herstellern
  • Klassische und signature Cocktails – allesamt ausgezeichnet
  • Kreative alkoholfreie Spritz & Cocktails
  • Ausgewählte Weine die teils über das Standard Segment hinausgehen
  • Selbst Champagner ist im All-Inclusive-Konzept enthalten
  • Negroni Bar Viva One
  • Alkoholfreie Spritz Viva One
  • Margarita Viva One
  • Kir Royal Viva One

Die Reiseziele – Frankfurt – Boppard – Bonn – Köln – Koblenz – Frankfurt


Nachdem wir Frankfurt hinter uns gelassen hatten setzten wir nach einem hervorragenden Gala Dinner in der Nacht Kurs Richtung Boppard. Das erste Ziel unserer Reise auf dem Rhein.

Boppard – Wein, Geschichte & unvergessliche Begegnungen

Früh am nächsten Morgen erreichten wir Boppard – eine der charmantesten Stationen entlang des Mittelrheins. Die kleine Stadt versprüht mit ihren verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und der direkten Lage am Wasser sofort eine besondere Ruhe.

Um 09:00 Uhr startete unsere Wein- & Kultur-Tour mit den Jungs von Boppard Tours. Viele verschiedene Weine der Region sowie frische Brezeln, Käse, Wurst und hausgemachte Aufstriche erwarteten uns im Holz-Bollerwagen. Die Tour war nicht nur kulinarisch spannend (inklusive überraschendem Whiskyfass-Wein), sondern auch kulturell ein echtes Erlebnis. Gerade die Kombination aus der Verkostung regionaler Weine und persönlichen Geschichten machte diese Tour so authentisch.

Ein echtes Highlight war unser Besuch in der St. Severus Kirche. Dank des Pfarrers bekamen wir Zugang zu sonst verborgenen Bereichen – darunter ein unterirdischer Zugang zu einem historischen Taufbecken. Plötzlich öffnete sich ein sonst verborgener Zugang im Boden und wir durften hinabsteigen zu diesem gut gehüteten Geheimnis der Bopparder Stadtgeschichte. Im Anschluss konnten wir sogar noch ein kurzes, privates Orgelkonzert erleben.

Im Thonet-Museum wurde es dann designhistorisch: Hier taucht man tief in die Geschichte der berühmten Bugholzmöbel ein, die bis heute weltweit bekannt sind. Spannend zu sehen, wie viel internationale Designgeschichte in so einem kleinen Ort steckt.

Thonet Museum Boppard
Thonet Museum Boppard
Thonet Museum Boppard

Bonn bei Nacht – unterwegs mit dem Nachtwächter

Am Abend legten wir in Bonn an – und die Stadt zeigt gerade nachts eine ganz besondere Atmosphäre. Die beleuchteten Fassaden, die ruhigen Gassen und die Geschichte, die an vielen Ecken spürbar ist, machen diesen Stopp besonders.

Bei der Nachtwächter-Tour von VIVA Cruises organisiert, ging es weniger um klassische Fakten, sondern vielmehr um Geschichten. Von Bonn als ehemalige Hauptstadt über das Leben im Mittelalter bis hin zu kleinen Anekdoten, die man in keinem Reiseführer findet.

Besonders spannend war die Mischung aus Historie und Unterhaltung – man merkt schnell: Diese Art, eine Stadt zu entdecken, bleibt deutlich mehr im Kopf als eine klassische Führung.


Köln – Dom, Kölsch & kölsche Originale

Begleitet von entspannten Jazz-Klängen in der VIVA One Bar erreichten wir noch spät am Abend Köln mit Blick auf den Dom bei Nacht.

Köln empfing uns am nächsten Morgen wie gewohnt – lebendig, bunt und typisch kölsch. Leider hatten wir nur wenig Zeit vor Ort, deshalb entschieden wir uns für die Fahrradrikscha-Tour von VIVA Cruises. Eine perfekte Möglichkeit, die Stadt entspannt und gleichzeitig sehr nahbar zu erleben.

Natürlich durfte der Kölner Dom nicht fehlen – beeindruckend wie eh und je. Doch fast noch spannender waren die kleinen Geschichten am Wegesrand die uns unser junger Guide erzählt hat: Figuren wie Tünnes und Schäl, die tief in der kölschen Kultur verankert sind, oder der Willi-Ostermann-Brunnen als Hommage an den Kölner Karneval. Übrigens – Wer den Figuren Tünnes an die Nase fasst bzw. sie reibt, soll Glück und Wohlstand im Leben anziehen. Hat Florian natürlich direkt ausprobiert.

Ein Stopp im Früh am Dom gehörte selbstverständlich dazu. Hier wird schnell klar: Köln ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern vor allem ein Lebensgefühl.


Koblenz – Deutsches Eck & Festung

Am Abend erreichen wir Koblenz und haben noch die Möglichkeit eine Weile von Bord zu gehen. Hier trifft Geschichte auf beeindruckende Landschaft. Am Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, bekommt man ein Gefühl für die geografische und historische Bedeutung dieser Region.

Festung Koblenz
Koblenz

Den nächsten Tag nutzen wir für einen Spaziergang durch die Altstadt. Zu Fuß vom Liegeplatz kann man entspannt in die Stadt laufen. Der Spaziergang führt vorbei an kleinen Plätzen, Cafés und historischen Gebäuden – alles wirkt entspannt und gleichzeitig voller Geschichte.

Die Festung Ehrenbreitstein, hoch über der Stadt gelegen, bietet nicht nur spannende Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch einen der schönsten Ausblicke der gesamten Reise. Von hier oben wird einem erst richtig bewusst, wie beeindruckend die Rheinlandschaft eigentlich ist.


Zurück nach Frankfurt

Wir legen ab und machen uns auf den Weg zurück nach Frankfurt. Frankfurt erreichen wir am nächsten Morgen früh und es ist Zeit für die Ausschiffung. Besonderer Nervenkitzel? Die vielen niedrigen Brücken sind immer wieder ein echtes Highlight – da heißt es an Bord ‚Kopf einziehen!‘ Die geschulte Crew beäugt jedes Manöver und natürlich auch die Gäste an Deck aber natürlich ganz genau.


Unser Fazit – Mehr als nur eine Flusskreuzfahrt

Ganz ehrlich: Wir sind ohne große Erwartungen an das Thema Flusskreuzfahrt herangegangen – und wurden wirklich überrascht. Was wir erlebt haben, war keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise voller Genuss, Entschleunigung und besonderer Momente.

Die Kombination aus hochwertiger Kulinarik, stilvollem Ambiente an Bord und abwechslungsreichen Stopps entlang des Rheins hat für uns perfekt funktioniert. Dazu kommt dieses besondere Gefühl, morgens in einer neuen Stadt aufzuwachen, ohne ständig Koffer packen zu müssen.

Vor allem die VIVA ONE hat unseren Blick auf Flussreisen komplett verändert – weg vom Klischee, hin zu einem modernen, hochwertigen Reiseerlebnis mit Boutiquehotel-Charakter.

Für uns steht fest: Das war definitiv nicht unsere letzte Flusskreuzfahrt.


Die Reise mit der VIVA ONE von VIVA Cruises ‚Zwischen Metropolen und Wellness‘ ab Frankfurt über Boppard, Bonn, Köln & Koblenz und zurück nach Frankfurt kostet ab 775 Euro pro Person bei Zweierbelegung inklusive Vollpension und aller an Bord konsumierten Getränke.

Weitere Routen von VIVA Cruises umfassen ebenfalls Flussreisen außerhalb Deutschlands wie bspw. im Duoro Tal in Portugal, auf der Seine in Paris oder auf dem Po in Italien.

Schiffsreisen Hochseekreuzfahrten


Halong Bucht Vietnam

Kulinarische Schiffsreisen auf den Weltmeeren


Hochseekreuzfahrten eröffnen ein unvergleichliches Panorama kulinarischer Entdeckungen – von der Karibik über Mittelamerika bis nach Asien. An Bord erwartet Reisende eine große Vielfalt an gastronomischen Angeboten: von internationalen Spezialitäten über kreative Fine-Dining-Konzepte bis hin zu authentischen regionalen Gerichten, die die Kultur der bereisten Länder widerspiegeln.

Die Kreuzfahrtrouten verbinden Genussmomente auf See mit kulinarischen Erlebnissen an Land. So lassen sich lokale Märkte, Streetfood-Klassiker oder gehobene Restaurants direkt in die Reise integrieren. Hochseekreuzfahrten sind damit ideal für alle, die Komfort, abwechslungsreiche Routen und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse auf einmal erleben möchten.


Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben


Singapur Downtown

14 Tage Asien | TUI Cruises | Singapur – Vietnam – Hongkong – Vietnam – Singapur (in Zubereitung)

Blue Hole

14 Tage Mittelamerika | TUI Cruises | Dom. Rep. – Jamaika – Mexiko – Belize – Honduras – Costa Rica – Panama – Kolumbien – Dom. Rep. (in Zubereitung)


Schiffsreisen Flusskreuzfahrten


Viva Cruises Viva One

Kulinarische Schiffsreisen auf dem Fluss


Flusskreuzfahrten bieten eine entspannte Möglichkeit, kulinarische Vielfalt direkt vor der eigenen Kabinentür zu entdecken. Auf Routen entlang von Rhein, Donau oder Rhône trifft man nicht nur auf malerische Landschaften und historische Städte, sondern auch auf regionale Spezialitäten, die das Herz jedes Genießers höherschlagen lassen.

An Bord stehen lokale Produkte, kreative Menüs und traditionelle Gerichte im Mittelpunkt, oft ergänzt durch Wein- und Spirituosenverkostungen aus der jeweiligen Region. Flusskreuzfahrten verbinden so Genuss, Kultur und Komfort auf einzigartige Weise – ideal für alle, die kulinarische Entdeckungen mit entspanntem Reisen verbinden möchten.


Reedereien & Routen die wir für euch getestet haben



Lettland


Turaida Museum Reserve

Spezialitäten Lettland


Lettland ist das zweitgrößte Land des Baltikums und liegt zwischen Litauen und Estland an der Ostsee. Das Land bietet sehr viel dichte Wälder und erinnert daher ein bisschen an ein europäisches Kanada. Eines der Highlights Lettlands ist die charmante, mittelalterliche Stadt Riga. Die Küche des Landes ist rustikal und deftig mit einigen Highlights. Was ihr in Lettland unbedingt essen und trinken solltet erfahrt ihr jetzt.


Das solltet ihr in Lettland probieren


Graue Erbsen

Ein lettisches Wohlfühlgericht. Graue Erbsen sind ein klassisches lettisches Grundnahrungsmittel und werden traditionell mit Speck oder Zwiebeln serviert. Sie sind einfach, nahrhaft und geben einen authentischen Einblick in die bodenständige lettische Küche. Perfekt als wärmendes Mittagessen oder Beilage zu einem herzhaften Abendbrot.

Graue Erbsen


Kalte Suppe

Erfrischend – Die kalte Rote-Bete-Suppe, oft mit Gurken, hartgekochten Eiern und Dill verfeinert, ist eine lettische Sommerdelikatesse. Sie vereint erfrischende Säure und leichte Süße und ist ein typisches Beispiel für die kreative Verwendung regionaler, saisonaler Zutaten.

Lettische kalte Suppe


Lettische Fleischbällchen

Deftig und herzhaft. Fleischbällchen gehören zu den traditionellen lettischen Gerichten und werden meist aus Schweine- oder Rindfleisch zubereitet. Serviert mit Kartoffeln oder Rahmsauce, sind sie ein klassisches Wohlfühlessen, das bodenständig und gleichzeitig köstlich ist.

Lettische Fleischbällchen


Sauerkrautsuppe

Lettlands kulinarisches Herz und für uns ein absolutes Highlight! Sauerkrautsuppe ist ein Klassiker der lettischen Küche: würzig, leicht säuerlich und sättigend. Sie spiegelt die traditionsbewusste Küche Lettlands wider und zeigt, wie aus einfachen Zutaten geschmackvolle Gerichte entstehen können.


Knoblauchbrot

Würzig und aromatisch. Lettisches Knoblauchbrot ist ein beliebter Snack oder Beilage, der besonders durch die Kombination aus knuspriger Kruste und intensivem Knoblauchgeschmack überzeugt. Perfekt zu Suppen, Fleischgerichten oder einfach solo als kleiner Genussmoment mit dem passenden Dip.

Lettisches Knoblauchbrot


Rupjmaize

Rupjmaize, das dunkle, kräftige Roggenbrot Lettlands, ist weit mehr als nur eine Beilage. Es ist ein Symbol lettischer Esskultur, mit leicht süßlicher Note und nussigem Geschmack, perfekt zu Butter, Käse oder als Grundlage für belegte Brote – oder wie hier, als beliebte Nachtisch Variante mit Beeren und Creme.

Rupjmaizes


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Lettland Getränke


Lettland hat eine lebendige Getränkekultur. Das lettische Bier überzeugt durch Vielfalt, von leichten Lagerbieren bis hin zu kräftigen Craft-Varianten. Besonders traditionell ist der Riga Balsam, ein dunkel-bitterer Kräuterschnaps, der sowohl pur als auch in Cocktails genossen werden kann. Probieren könnt ihr den besonderen Schnaps sowie weitere lettische Liköre der Riga Balsam Familie und viele süße Leckereien in der ziemlich coolen (und magischen) Black Magic Bar* in Riga. Ebenfalls beliebt ist der lettische Kümmelschnaps, würzig und aromatisch, ideal als Digestif nach einem herzhaften Essen.


*[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Lettland

Lettland hat uns mit seiner Herzlichkeit und Gastfreundschaft begeistert. Die Menschen sind offen, herzlich und freuen sich, ihre Kultur zu teilen. Die Landschaften – viel Wald, klare Seen und weite Felder – erinnern ein wenig an das europäische Kanada und laden zu Roadtrips ein, besonders in Kombination mit den Nachbarländern des Baltikums.

In Riga, der Hauptstadt, erlebt man eine beeindruckende Mischung aus mittelalterlicher Architektur und pulsierendem Stadtleben. Besonders sehenswert sind die Drei Brüder Häuser, die als älteste Wohnhäuser der Stadt gelten und die Geschichte der lettischen Baukunst veranschaulichen, sowie das prächtige Schwarzhäupterhaus, ein Symbol des Handels und der Handwerkskunst der Hansezeit.

Auf dem Weg Richtung Süden lohnt sich ein Abstecher an die Grenze zu Litauen, wo man die landschaftliche Vielfalt der baltischen Länder erleben kann. Im Schloss Mitau, heute Jelgava, lässt sich die Geschichte der lettischen Adelsresidenzen entdecken und die barocke Architektur bewundern.

Naturliebhaber kommen im Gauja Nationalpark voll auf ihre Kosten: Der Park bietet atemberaubende Landschaften, Flusstäler und dichte Wälder. Hier befindet sich auch das Turaida Museum, das spannende Einblicke in das mittelalterliche Leben und die regionale Kultur bietet, sowie die Ligatne Nature Trails, auf denen man heimische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kann. Die Gutmannshöhle, die größte Höhle Lettlands, beeindruckt mit ihrer mystischen Atmosphäre und eignet sich perfekt für einen kurzen Abstecher.

Ein besonderes Highlight an der Küste ist die Weiße Düne von Saulkrasti, eine beeindruckende Sandformation, die zum Spazieren, Fotografieren und Genießen der frischen Ostseeluft einlädt.

Lettland ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte, ruhige Natur, historische Bauwerke und authentische Genusserlebnisse. Für uns war es ein perfektes Reiseziel, um kulinarische Entdeckungen, Naturerlebnisse und Kultur miteinander zu verbinden – und wir können es jedem nur wärmstens empfehlen.

Portugal


Portugal

Spezialitäten Portugal


Portugal ist das westlichste Land Europas und besticht durch seine wundervolle Atlantikküste. Die vielen Küstenabschnitte mit ihren traumhaften Stränden insbesondere an der Algarve laden zum erholen und sonnenbaden ein. Das Land überzeugt zudem mit viel Kultur, alten historischen Bauten, malerischer Landschaft und einer hervorragenden mediterranen Küche. Besonders für Fischliebhaber ein wahres Paradies. Was Ihr in Portugal unbedingt essen und trinken solltet findet ihr im Folgenden.


Das solltet ihr in Portugal probieren


Bacalhau

Ein absolutes Muss und wohl das Nationalgericht Nummer 1 Portugals ist Bacalhau. Den gesalzene Kabeljau gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Ob in kleingehackter Form al frittierte Kügelchen oder klassisch gebraten in Zwiebeln und Öl, serviert mit Gemüse und Kartoffeln – an Bacalhau führt in Portugal kein Weg vorbei.


Amêijoas à Bulhão Pato

Bei diesem Gericht ist neben den frischen Muscheln insbesondere der unglaublich leckere Sud in dem die Muscheln zubereitet werden das Highlight. Die Soße aus Weißwein, Knoblauch, Koriander und Olivenöl ist sehr geschmacksintensiv und schmeckt ganz hervorragend mit dem dazu gereichten frischen Brot.

Amêijoas à Bulhão Pato


Francesinha

Bei Francesinha handelt es sich um eine verrückte aber wahnsinnig leckere portugiesische Version des Sandwichs. Das Brot wird Schicht um Schicht mit geräuchertem Fleisch (Rind oder Huhn), Linguica, Schinken und jeder Menge Käse belegt. Zum Abschluss kommt noch ein Spiegelei on top. Das Sandwich wird dann in einer Tomaten- Biersoße serviert und mit Piri Piri verfeinert. Nichts für die schlanke Linie aber sehr lecker 🙂


Peixe do dia

Portugal ist für Fischliebhaber ein echter Traum. Überall an der Küste findet man hervorragenden frischen Fisch. Häufig kann man von unterschiedlichen fangfrischen Fischen auswählen (Berechnung erfolgt nach Gewicht) der dann im Anschluss gebraten und am Tisch filetiert wird. Serviert wird der Fisch dann mit Gemüse und Kartoffeln

Für uns ein absolutes Highlight!


Frango Piri-Piri

Frango oder Chicken Piri Piri ist eine sehr leckere, portugiesische Version des Grillhähnchens. Das Huhn wird komplett zerlegt und für einige Stunden in einer flüssigen Piri Piri Gewürzmarinade eingelegt (Vorsicht scharf!). Im Anschluss wird das marinierte Huhn dann auf Holzkohle gegrillt. Eine echte Spezialität, die pur mit Kartoffeln und Salat serviert wird.

Frango Piri-Piri


Cataplana 

Die Cataplana bezeichnet einen portugiesischen Kupfer- oder Eisentopf mit Deckel und Griffen. Hierin werden Fisch, Muscheln und Gemüse schonend im eignen Sud unter Zugabe einiger Gewürze gegart und frisch aus dem Topf serviert. Eine spannende Kochart – für uns allerdings mit etwas zu wenig geschmacklicher Finesse.

Cataplana


Pastéis de Nata

Kein Besuch in Portugal ohne mindestens einmal eine Pastel de Nata probiert zu haben. Die kleinen Blätterteigtörtchen sind mit Konditorcreme gefüllt und eine leckere süße Sünde. Die kleinen Törtchen wurden wohl bereits im 18. Jahrhundert von Mönchen erstmals kreiert.

Pastéis de Nata


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Portugal Getränke


In Portugal gehört Wein, wie in Spanien oder Italien zur allgemeinen Esskultur dazu. Man findet hier einige lokale portugiesische Rebsorten die durchaus mit den großen europäischen mithalten können. Je nach Region variieren allerdings die Namen der Rebsorten was zur Verwirrung sorgen kann. portugiesische Weißwein sind meist frische und trocken während Rotweine von geschmeidig bis tanninstark variieren.

Besonders bekannt ist jedoch der portugiesische Portwein. Der alkoholstarke und süße Wein ist vermutlich der Exportschlager Nummer 1 in Portugal. Die meist noch traditionelle Herstellung macht den Wein zu etwas ganz Besonderem. Man unterscheidet grundsätzlich in Ruby (rötlich mit starken Fruchtaromen) und Tawny (bräunlich mit Karamellnoten) Port. Muss man probiert haben!

Natürlich findet sich auch in Portugal eigenes Bier und somit ein paar lokale Brauereien. Die zwei bekanntesten sind Sagres und Super Bock. Sagres gilt als das leichtere und frischer der beiden Biere, während Super Bock etwas reichhaltiger und intensiver schmeckt.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Portugal

Portugal ist ein sehr schönes, facettenreiches Land mit einer teilweise atemberaubender Atlantikküste. Die Felsformationen insbesondere an der Algarve sind einzigartig und ein echtes Highlight des Landes. Lissabon ist eine schöne, urbane Stadt mit jeder Menge kulturellen Bauwerken und Besonderheiten. Das Essen in Portugal lebt von seiner Küste und dadurch von fangfrischem Fisch. Leckere Süßspeisen, spannende Fleischgerichte und leckerer Wein runden die mediterrane Küche des Landes ab.

Wir waren nach 2013 nun ein zweites Mal in Portugal und waren auch diesmal wieder begeistert von der Schönheit, Freundlichkeit und Kulinarik des Landes.

Vietnam


Vịnh Hạ Long

Spezialitäten Vietnam


Das südostasiatische Land Vietnam bietet jede Menge Küste, tolle Landschaften, pulsierende Großstädte, tolle Strände und jede Menge Kultur. Die Küche in Vietnam ist vielseitig und unglaublich lecker. Ihr wollt wissen, was man in Vietnam, neben dem bekannten Pho oder Bun, unbedingt mal probieren sollte? Nachfolgend stellen wir euch unsere persönlichen Highlights vor.


Das solltet ihr in Vietnam probieren


Cha Gio

Cha Gio sind sehr beliebt in Vietnam und überall zu finden. Die knusprig gebratenen Frühlingrollen sind entweder mit Hackfleisch (meistens Schwein) oder Schrimps sowie mit Karotten und Kräutern gefüllt und in Reispapier gewickelt.

Ein perfekter Snack für Zwischendurch.

Cha Gio


Banh Xeo

Banh Xeo ist die vietnamesische Form des Crêpe. Die aus Reismehl hergestellten Crêpes werden mit Bambussprossen, Frühlingszwiebeln und je nach Lust mit Fleisch (meist Schweinefleisch) und / oder Shrimps gefüllt. Dazu gibt es häufig eine vietnamesische Tunke. Sehr lecker!

Banh Xeo


Banh Mi

Banh Mi ist das Fastfood Nummer 1 in Vietnam und somit nahezu an jeder Ecke zu finden. Die u.a. aus Reismehl hergestellten Baguettes werden mit unterschiedlichem Fleisch und Pasteten sowie mit eingelegten Pickles und frischen Kräutern gefüllt.

Ein Must Do in Vietnam!

Banh Mi


Ca Tai Tuong Chien Xu

Eine Spezialität aus dem südlichen Vietnam, (Mekong Delta) ist der gebratene und am Stück servierte Elefantenohr Fisch. Das knusprige, helle Fischfleisch wird mit Stäbchen vom Körper des Fisches getrennt und zusammen mit Ananas, Gurke und Salat in Reispapier gewickelt.

Ein echtes Erlebnis!

Ca Tai Tuong Chien Xu


Cha Muc

Eine Spezialität die man hauptsächlich in Ha Long findet. Hier wird frischer Tintenfisch zusammen mit einigen Kräutern und Gewürzen stark zerkleinert und zu einer Art Frikadelle geformt. Im Anschluss werden die Pastetchen in heißem Öl gebacken und dann serviert. Ein sehr spannender Streetfood Tip!

Cha Muc


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Vietnam Getränke


Vietnam ist bekannt für seinen sehr starken Kaffee. Der aus Robusta Bohnen hergestellte Kaffee wird in einen Metalltropffilter gefüllt und tropft langsam in ein Glas. Der Kaffee wird entweder heiß und schwarz oder kalt mit Kondensmilch getrunken. Das beliebteste Getränke Vietnams.

Natürlich gibt es auch jede Menge Tee in Vietnam – um die 100 verschiedene. Besonders beliebt ist Kräutertee, der für gewöhnlich kalt serviert wird.

Besonders lecker und zudem auch sehr gesund ist Kokosnusswasser. In Vietnam findet man überall frisch geschlagene Kokosnüsse, die vor Ort geöffnet und sofort getrunken werden können. Erfrischend und sehr lecker.

Wer Bier mag kommt ebenfalls auf seine Kosten. Die Bierkultur geht in Vietnam bis in das späte 19. Jahrhundert zurück. In der damaligen Kolonialzeit waren es wohl die Franzosen die das Bier nach Vietnam brachten. Entsprechend findet man mittlerweile sehr viele gute, süffige Biere in Vietnam.

Wer es gerne etwas hochprozentiger mag der kann gerne mal den heimischen Reisschnaps probieren. Der aus Klebreis hergestellte Schnaps fermentiert in der Sonne und soll angeblich medizinische Wirkung haben – auf jeden Fall ist danach alles desinfiziert 🙂


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Vietnam

Vietnam ist ein Land mit vielen Facetten, das tolle Landschaften, viel Kultur, Hektik und sehr leckeres Essen bietet. Bei unserem ersten Vietnam Trip waren unsere Highlights die eindrucksvolle Halong Bucht und das Mekong Delta. Beides auf seine Art und Weise sehr sehenswert und unglaublich beeindruckend. Die nahezu endlose Küste Vietnams lädt zudem viele Strandliebhaber zum entspannen ein. Die vietnamesischen Städte sind hektisch, laut und bieten gleichzeitig einiges an Geschichte sowie vieles an Kulinarik.

Leider konnten wir bei unserem ersten Aufenthalt nicht das ganze Land bereisen und können somit nur einen Bruchteil dessen wiedergeben was das Land wirklich zu bieten hat. Wir kommen auf jeden Fall nochmal wieder!

Singapur


Singapur Downtown

Spezialitäten Singapur


Der Stadtstaat Singapur südlich von Malaysia beeindruckt durch seine Vielseitigkeit und ist geprägt durch seine multikulturellen Einwohner. In dem Land der Superlative spiegelt sich die Besonderheit besonders im Essen wieder! Die vielen kulturellen Einflüsse machen die Küche Singapurs zu etwas einzigartigem. Wir haben uns für euch durch die vielen Spezialitäten Singapurs getestet. Unsere Highlights findet Ihr hier.


Das solltet ihr in Singapur probieren


Kaya Toast

Fangen wir mit der ersten Mahlzeit des Tages an: Frühstück. In Singapur ist der Kaya Toast das traditionellste Frühstück, das man finden kann. Der über dem Grill getoastete Toast wird großzügig mit Butterflocken und einer süßen Konfitüre aus Kokosnuss (Kaya) bestrichen. Dazu werden zwei weich gekochte Eier mit Sojasoße zum Dippen des Toasts gereicht. Sehr lecker!

Kaya Toast


Nasi Lemak

Bei diesem leckeren Gericht mit Ursprung in Malaysia handelt es sich um Reis, der mit Kokoscreme verfeinert wird. Der Reis wird mit Fisch oder frittiertem Fleisch serviert und mit knusprig gebratenen Sardellen, Ei und Sambal verfeinert.

Nasi Lemak


Hokkien Prawn Mee

Hokkien Prawn Mee ist ein typisches Hawker Center Gericht. Hierbei werden dicke gelbe Nudeln zusammen mit Garnelen, Muscheln oder Tintenfischen sowie Ei in einer Brühe aus Schweineknochen und Garnelenköpfen zubereitet und entsprechend serviert. Dazu gibt es immer frisches Sambal und etwas Limettensaft.

Hokkien Prawn Mee


Chicken Rice

Ein absoluter Klassiker der Singapur Küche und nahezu überall zu finden ist Chicken and Rice. Besonders macht dieses Gericht sowohl die hainanesische Zubereitung des Hühnchens (vollständig durchkochen und im Anschluss für die Saftigkeit in kaltes Wasser legen) als auch die Zubereitung des Reis (wird in Hühnerbrühe, Ingwer und Pandan Blättern gekocht). Dazu wird eine sehr leckere und scharfe Chillisauce gereicht.

Ein Muss in Singapur!

Chicken Rice


Rojak

Bei Rojak handelt es sich um die Singapur Variante eines Salats und die ist sehr außergewöhnlich. Der Salat besteht aus Früchten, Gemüse, frittierten Teigteilchen und einer dickflüssigen dunklen Soße die aus Garnelenpaste, Limetten, Zucker und Chili hergestellt wird. Garniert was das Ganze mit gemahlenen Erdnüssen und fertig ist ein Gericht mit jeder Menge unterschiedlichen Aromen. Ein sehr spanendes Gericht!

Rojak


Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Singapur Getränke


An einem Getränk führt in Singapur kein Weg vorbei – dem Singapur Sling! Einer der berühmtesten Cocktails hat hier seinen Ursprung und darf natürlich bei keinem Besuch fehlen. Am besten schmeckt der Cocktail selbstverständlich im Raffles, wo er auch erfunden wurde. Doch Achtung, entsprechend teuer ist er hier auch – immerhin gibt es einen Sack voll Erdnüsse dazu 😉

Sehr lecker ist auch das lokale Tiger Bier. Das älteste Bier Singapurs ist sehr süffig und mild im Geschmack. Es passt daher hervorragend zu einem der sehr würzigen Gerichte des Landes.

Ansonsten findet man sowohl Tee als auch jede Menge unterschiedliche, frische und sehr leckere Säfte in Singapur. Besonders in den Hawker Centern werden die Säfte frisch vor euren Augen hergestellt.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Singapur

Singapur ist vermutlich der vielseitigste Ort, an dem wir bisher waren. Die Mischung aus Moderne, Tradition und besonders die Einflüsse der vielen unterschiedlichen Kulturen machen Singapur zu etwas ganz Besonderem und sollte daher auf keiner Bucket List fehlen.

Wer Singapur besucht sollte sich unbedingt die einzelnen Viertel anschauen, denn hier pulsiert das wahre Leben. Ob Little India, das arabische Viertel oder Chinatown – jedes dieser Viertel beeindruckt durch die vielen traditionellen Läden, toller Architektur und dem leckeren authentischen Essen. In Chinatown ist ein Besuch der traditionellen Hawker Stalls ein Muss. Hier wird seit über 100 Jahren echte, leckere Singapur Küche angeboten und das zu einem unschlagbaren Preis.

Daneben beindrucken die berühmten Gardens by the Bay mit ihren vielen detaillierten Gärten und den beiden einzigartigen Doms. Ein Besuch ist genauso ein Muss wie der des Marina Bay Sands.

Singapur lohnt sich also nicht nur für einen Zwischenstopp, sondern definitiv auch als eigenes Reiseziel denn hier gibt es unglaublich viel zu machen und zu entdecken.

Finnland


Lappland

Spezialitäten Finnland


Finnland ist das östlichste Land Skandinaviens und besonders auf Grund der traumhaften und teilweise einzigartigen Landschaft ein lohnenswertes Reiseziel. Vor allem zur Winterzeit lohnt sich natürlich ein Besuch im nördlichen Lappland. Die Küche Finnlands ist vielfältig und unglaublich lecker. Was ihr in Finnland und finnisch Lappland unbedingt essen und trinken solltet haben wir euch nachfolgend aufgelistet. Es gibt auf jeden Fall einige finnische Spezialitäten die sich lohnen!


Das solltet ihr in Finnland probieren


Poronkäristys / Rentier

Rentier ist besonders in Lappland eine echte Spezialität! Die halbwild lebenden Tiere werden nur in kontrollierter Menge zum jagen freigegeben. Das Fleisch gehört zu den gesündesten der Welt und erinnert geschmacklich stark an Wild, wenn auch deutlich milder. Rentier findet man in verschiedenen Varianten in Finnland. Das traditionellste Gericht besteht aus klein geschnittenem Rentierfleisch auf Kartoffelbrei, dazu werden Preiselbeeren und saure Gurken serviert. Wer Fleisch isst, sollt es unbedingt mal probieren!

Spezialität Lapplans

Flammlachs

Ein Traum für jeden Fischliebhaber. Das Lachssteak wird auf ein Holzbrett gelegt und im offenen Feuer gebraten. Das Resultat ist ein außen knuspriges und innen zartes Stück Lachs. Dazu bekommt man ein frisch aufgebackenes Brötchen und finnischen Kartoffelsalat. Pflicht für Lachsliebhaber!

Flammlachs

Lohikeitto

Lohikeitto ist eine unfassbar leckere Spezialität Finnlands, die nahezu überall zu finden ist. Es handelt sich dabei um eine cremige Suppe mit Lachssteak, Kartoffeln und Lauch. Die Cremigkeit entsteht entweder durch das Hinzufügen von Sahne oder alternativ durch den Einsatz von Vollmilch.

Unser Rezept für Lohikeitto findet ihr hier.

Lohikeitto

Karjalanpiirakka / Karelische Piroggen

In Finnland weit verbreitet und eine beliebte Spezialität sind karelische Piroggen. Die aus Roggenmehl und Wasser hergestellten Teigtaschen werden traditionell mit Gerstenbrei und gesalzenem Milchreis gefüllt. Zudem findet man die finnischen Piroggen alternativ mit Kartoffeln gefüllt. Man sollte etwas Butter oder Marmelade zu den Teigtaschen essen, da sie sonst etwas trocken sein können.

Karelische Piroggen

Leipäjuusto / Quietschkäse

Eine weitere Spezialität Finnlands, die es überall zu finden gibt ist Quietschkäse oder squeaky cheese. Der Name ist Programm, denn beim reinbeißen macht der Käse tatsächlich leicht quietschende Geräusche. Der aus gesäuerter Kuhmilch hergestellte Käse wird gebacken und dann traditionell mit Moltebeeren Marmelade serviert. Ein leckeres finnisches Dessert.

Finnischer Quietschkäse

Ruisleipä / Roggenbrot

Natürlich kommt man in Finnland auch an Roggenbrot nicht vorbei. Das aus Sauerteig hergestellte Brot gibt es in unzählig verschiedenen Varianten und zu jeder Tageszeit. Roggenbrot ist in Finnland so beliebt, das es im Jahr 2016 sogar zum offiziellen Nationalgericht gewählt wurde. Frisch gebackenes Roggenbrot passt zum Beispiel hervorragend zu gebeiztem Lachs oder ganz simpel mit gesalzener Butter bestrichen.

Roggenbrot

Mustikkapiirakka / Blaubeerkuchen

Neben Moltebeeren und Preiselbeeren sind in Finnland Blaubeeren sehr weit verbreitet und unglaublich beliebt. Ob als Beilage, als Blaubeersaft (bekommt man z.B. auf einem Flug mit Finnair) oder als Blaubeerkuchen, die leckeren Beeren werden vielseitig eingesetzt und geben so manchem süßen Dessert eine fruchtige Note. Der mit Vanillesoße und Blaubeersoße garnierte Kuchen hat es uns ganz besonders angetan. Ein Muss 🙂

Blaubeerkuchen

Weitere Spezialitäten, die es lohnt zu probieren


Finnische Getränke


In Finnland geht nichts ohne Beerensaft. Ob Preiselbeersaft, Blaubeersaft, ob kalt oder warm es vergeht fast kein Tag ohne Beerensaft. Besonders in Lappland bei kalten Temperaturen kann so ein warmer Beerensaft wunder wirken 🙂

Tatsächlich gehört finnisches Bier zu den qualitativ hochwertigsten der Welt. Ähnlich wie in Deutschland geht die Tradition des Bierbrauens bis ins Mittelalter zurück. Die von uns getesteten Biere waren allesamt lecker, wenn auch recht herb im Geschmack. Eine alkoholfreie (kann bis < 1% sein) Variante ist das finnische Heimbier, welches aus Wasser, Malz, Zucker und Hefe besteht.

Wer es gerne hochprozentiger mag kommt, abgesehen vom Preis, ebenfalls auf seine Kosten in Finnland. Ob Lonkero (Gin gemischt mit Grapefruitsaft), finnischer Wodka mit Blaubeersaft oder natürlich der von Mara geliebte Salmiakki (Lakritzschnaps), in Finnland findet man viele spannende Kreationen die es lohnt zu probieren.


[Unbezahlte Werbung] Unsere Empfehlungen, wo ihr die Spezialitäten probieren könnt findet ihr auf unserem TRIPADVISOR Profil.


Unsere Eindrücke aus Finnland / Lappland

Unsere erste Reise nach Finnland führte uns in das winterliche Lappland. Wer Schnee und Kälte mag ist hier genau richtig. Wer es nicht mag, sollte trotzdem mal herkommen, denn an kaum einem anderen Ort kann man soviel besondere und schöne Dinge erleben wie nördlich des Polarkreis.

Auf unserem Trip lernten wir die Kunst des Eisfischen kennen, durften mit Rentieren auf eine Schlittenfahrt gehen, einen echten Huskyschlitten selber durch Schnee und Eis lenken, mit einem Schneemobil durch die Wälder düsen und auf irish cob Pferden dem Sonnenaufgang entgegen reiten. Wem das nicht reicht dem erfüllt die Natur vielleicht sogar einen magischen Moment – Nordlichter. Dieses Naturschauspiel einmal erleben zu dürfen ist die Erfüllung so mancher Träume (einschließlich unserer).

Unsere erste Finnland Reise war gefüllt mir unvergesslichen Eindrücken sowie spannenden kulinarischen Highlights und wird für immer etwas ganz besonderes bleiben.

7 Tage Roadtrip von Venedig über San Marino und Bologna


Markusplatz Venedig

Roadtrip Norditalien mit San Marino


Pizza, Pasta, Gelato und ganz viel guter Vino. Das sind die ersten Dinge die uns in den Sinn kommen, wenn wir an das kulinarische Land in Stiefelform denken. Italien hat aber natürlich noch einiges mehr zu bieten als die bekannten Klassiker. Vor allem Norditalien wird als Reiseziel oft unterschätzt. Die meisten Touristen zieht es hier nur in die großen Städte wie bspw. Mailand oder Venedig. Neben der vielen kulinarischen aber auch kulturellen Highlights im Norden, eignet sich ein Roadtrip hier auch wunderbar, um eine der ältesten Republiken der Welt zu besichtigen – San Marino. Das kleine Land ist unbedingt einen Besuch wert. Wir starten unsere Reise an einem zentralen Ausgangspunkt und einem Traumziel vieler Reisender – Venedig. Von dort aus geht es weiter gen Süden in das wunderschöne Hafenstädtchen Cesenatico. Im Anschluss besuchen wir San Marino, Bologna und fahren über malerische Dörfer nach Vicenza und Bassano del Grappa bevor es wieder zurück an den Ausgangspunkt geht.

In diesem Beitrag verraten wir euch, was ihr in Norditalien unbedingt probieren müsst und natürlich, was es sich zu sehen lohnt!

[Werbung, da Nennung von Ortsnamen. Unbeauftragt und unbezahlt]


In 7 Tagen von Venedig über San Marino, Bologna und Vicenza


Markusplatz Venedig Wassertaxi

Unsere Reise beginnt Ende März am Flughafen in Venedig. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt non-stop nur ca. 1 Std. 15 Min. Die Monate März/April eignen sich hervorragend als Reisezeit für Norditalien. Das Klima ist meist schon recht angenehm (ca. 13-20 Grad) und wer nicht gerade auf die Osterferien angewiesen ist findet mit etwas Glück ein ’nicht ganz so volles Venedig‘ vor. (Wobei diese Aussage für Venedig eigentlich nie zutrifft – hier tummeln sich zu jeder Jahreszeit tausende Touristen.) Vom Flughafen in die Stadt geht’s ganz unkompliziert in ca. 20 Minuten mit dem ATVO Express Bus. Kostenfaktor ca. 8€ (Stand 2020). Die verwinkelte Kanalstadt begrüßt uns spät abends mit freundlichen 14 Grad und jeder Menge Restaurants aus denen es nach Fisch und Pasta duftet und die von uns entdeckt werden wollen. Unser Hotel liegt Nahe der Kirche Santa Maria Zobenigo. Zum Markusplatz sind es ca. 7 Minuten zu Fuß, zur Rialto Brücke ca. 10 Minuten.

Nach einer ruhigen Nacht nutzen wir den ersten Tag der Reise, um Venedig zu Fuß zu erkunden. Insgesamt haben wir für Venedig 1 1/2 Tage eingeplant bevor wir unseren Mietwagen abholen und weiterfahren. Da wir beide schon mehrmals dort waren, konzentrieren wir uns nicht nur auf die touristischen Highlights wie den weltberühmten Markusplatz mit Dom und Turm, den Dogenpalast oder die Rialto Brücke. Viel mehr haben wir einige Punkte auf der Liste, die wir unbedingt probieren bzw. sehen wollen.

Kurzum, abseits der berühmten Klassiker lohnt es sich in Venedig Folgendes zu probieren bzw. sehen:

  • Ciccheti (typisch venezianische Brötchen) mit einem Aperitivo in einem Bacari (Weinbar) genießen
  • Mit dem Wassertaxi eine Stadtrundfahrt machen (Canal Grande, Hafen etc.)
  • Sich ein Gläschen Vino in der Bar des berühmten Gritti Palace Hotels direkt am Wasser gönnen
  • Eine venezianische Maske bei einem einheimischen Maskenhersteller als Souvenir kaufen (bspw. La Commedia)
  • Eine Kugel hausgemachtes Gelato essen bspw. in der Gelateria Artigianale ‚Fantasy‘

Was sich sonst noch in Venedig lohnt: Die Seufzerbrücke, der Mercato di Rialto, eine Streetfood Tour mit einem Einheimischen, Cannaregio (das ‚einheimische‘ Viertel), die Aussichtsterasse im Fondaco dei Tedeschi.

WICHTIGER TIPP: Für alle Touren, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten lohnt es sich unbedingt im Voraus zu buchen um Schlange stehen zu vermeiden ODER früh morgens da zu sein (vor 9 Uhr!).

Tags darauf verbringen wir den Vormittag noch in Venedig, bevor wir mit dem Bus nachmittags wieder zum Flughafen fahren und dort unseren Mietwagen abholen. Mit dem Mietwagen geht es Richtung Süden zu unserem nächsten Ziel der Reise – Cesenatico. Wir wählen die kilometermäßig etwas längere , aber viel schönere Strecke entlang der Küste (die etwas Kürzere führt über Bologna). Nach ca. 2h 45 Min. erreichen wir das hübsche kleine Hafenstädtchen. Hier gibt es nicht nur erstklassige Fischrestaurants und wunderschöne alte Segelboote im Hafen sondern auch wunderbare rustikale einheimische Küche. INTERESSANT: Der Hafenkanal der Stadt wurde von Leonardo da Vinci konzipiert. Cesenatico ist außerdem der perfekte Ausgangspunkt für San Marino oder für einen Strandausflug am nächsten Tag.


Wir genießen am Abend ein Menü, welches uns noch lange im Gedächtnis bleiben soll. Durch Zufall finden wir ein rustikales, mit einheimischen gefülltes Restaurant und entscheiden uns für das ‚Menü des Tages‘, ohne so genau zu wissen was kommt (sooo gut ist unser italienisch dann auch wieder nicht). Wir bekommen jeden Gang in einer Üppigkeit serviert, dass es uns beinahe die Sprache verschlägt. Zur Vorspeise gibt es einheimischen Käse, Wurst, frisches Tramezzini (Weißbrot) und Crescentine (Fladenbrot) serviert auf einem riesigen Holzbrett. Als Primi Piatti bekommen wir zweierlei hausgemachte Pasta. Eine Art Strozzapreti mit rotem Raddicchio und Speck sowie Tagliatelle al Ragu. Beide Portionen sind so riesig (und so überragend gut), dass wir im Zuge dessen leider unser Bistecca abbestellen müssen – schade drum – aber besser als wegwerfen! Danach gibt’s noch einen ‚kleinen Nachtisch‘ in Form von einem Stück Semifreddo (eisgekühlte Schichttorte). Nach dem Kuchen wollen wir nur noch ein Glas Grappa und in’s Bett kugeln. Doch statt einem Glas bekommt man hier gleich zwei Flaschen. Einmal Limoncello, einmal Grappa aus dem Holzfass – ‚Hier bitte, bedient euch!‘. Wir sind platt und glücklich (und völlig übergessen) und fallen ins Bett. (–> Das Restaurant heißt übrigens Osteria Trattoria al Cenacolo).

Am nächsten Morgen sitzen wir bereits früh (7 Uhr) in einem netten Café direkt am Kanal bei Espresso und Brioche – heute haben wir nämlich viel vor! Nach dem Frühstück fahren wir direkt weiter nach Rimini. Hier lohnt ein Spaziergang durch die historische Altstadt. Das gibt es unter anderem zu sehen (je nachdem wie viel Zeit euch bleibt):

  • Der Augustusbogen (gut erhaltener Ehrenbogen)
  • Der Malatesta Tempel (Kathedrale von Rimini)
  • Die Burg Sismondo (Aus dem 15. Jhdt.)
  • Die Tiberiusbrücke (Wahrzeichen der Stadt)
  • Den Palazzo dell’Arengo (am Plaza Cavour)

Danach wollen wir noch kurz zum Strand. Für ein Bad ist es zwar noch zu kalt, aber ein Besuch am Meer lohnt sich trotzdem immer für uns! Nach unserem ca. 3 stündigen Spaziergang durch Rimini fahren wir jetzt weiter nach San Marino. Es ist Mittagszeit und dementsprechend haben wir Hunger.

Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. In San Marino angekommen suchen wir uns erst einmal einen der vielen Parcheggios (öffentliche Parkplätze) rund um das Zentrum (wir empfehlen P9). Wir sind direkt überwältigt von der Schönheit dieses winzig kleinen Landes (das eigentlich nur aus einem einzigen Berg besteht). Ende März liegt hier sogar noch Schnee und die Temperaturen sind deutlich kühler als in Rimini.


Vom Parkplatz aus starten wir unseren Rundgang und unseren Aufstieg. San Marino ist – wie bereits angedeutet – bergig! Die Festungsanlage, die San Marino umgibt ist sehr gut erhalten und führt zu wahnsinnigen Aussichtspunkten an den drei Türmen Guaita, Cesta und Montale. Die historische Altstadt ist ebenfalls gut erhalten und besticht mit vielen kleinen Shops und süßen Cafés sowie im ‚Zentrum‘ mit dem Palazzo Pubblico. Was sich unbedingt lohnt:

  • Spaziergang entlang der Festungsmauern
  • Der Hexenpfad (creepy – hier wurden früher ‚Hexen‘ in den Abgrund gestoßen)
  • Sonnenuntergang am Piazza della Libertà
  • Der Ort Borgo Maggiore (mit der Seilbahn erreichbar) – Markt und Eisenbahntunnel

Nach einem ersten Spaziergang ist es ca. 14 Uhr und unser Magen knurrt. Wer ein Restaurant mit Ausblick und guter Küche sucht, wird das im La Terrazza finden (reservieren lohnt sich). Für wen ein Kaffee oder ein Vino ausreichend ist, der findet im In & Out einen tollen Spot für einen Drink mit Ausblick.


Als die Sonne gerade anfängt unterzugehen, machen wir uns auf zu unserem heutigen Ziel. Wir genießen einen letzten Blick auf San Marino und in ca. 1h 45Min erreichen wir Bologna. Am nächsten Morgen wollen wir die Stadt erkunden und planen dafür einen ganzen Tag ein. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird oft unterschätzt. Dabei besticht sie mit wunderschöner Backstein-Architektur, einer der ältesten Universitäten Europas und durch viele Spitzenrestaurants. Das lohnt sich in Bologna:

  • Piazza Maggiore (der zentrale Platz der Stadt mit dem Dom Basilica di San Petronio)
  • Garisenda und Asinelli Türme (Aufstieg auf den Asinelli Turm muss vorher online gebucht werden)
  • L’Archiginassio (Stadtbibliothek – von Innen sehr sehenswert)
  • Das ‚kleine Venedig‘ (die versteckten Kanäle von Bologna)
  • Schlendern und essen im Quadrilatero (Shops, Marktstände und jede Menge gute Snacks!)

Am Abend wollen wir natürlich testen, ob es in Bologna wirklich die beste ‚Bolognese‚ der Welt gibt – schließlich kommt der Name ja nicht von ungefähr! Wir lernen zwei wichtige Dinge: Die ‚echte‘ Bolognese hat nichts mit einer Tomatensoße zu tun, wie wir sie unter dem Namen kennen. Außerdem isst man die Bolognese in keinem Fall mit Spaghetti. Die originale Pasta ‚Bolognese‘ findet ihr in den Speisekarten fast ausschließlich als Tagliatelle al Ragù. Dabei besteht die Soße eigentlich aus besten und gut gewürzten Fleisch Stücken von glücklichen Tieren und lediglich einem Spritzer Tomatenpüree. Die Nudeln sind hausgemacht, lang und mit Ei im Teig zubereitet. Korrekterweise wird nur die Gabel genutzt, um sich gekonnt die Nudeln sowie zwei, drei Bröckchen Fleisch auf die Gabel zu schieben und dann einfach nur zu genießen! Restauranttipp Bologna: Trattoria La Treccola.

(Unser ‚Originalrezept‘ für Pasta mit Bolognese Soße findet ihr hier)


Nach einem sehr leckeren Abendessen und ein, zwei guten Gläschen Vino fahren wir am nächsten Morgen nach einem kleinen Frühstück weiter in das Städtchen San Giovanni in Persiceto. Schaut euch unbedingt die Piazzetta degli Inganni an. Eine Straße, die von einem italienischen Künstler mit allerlei Illusionen an den Häuserwänden versehen wurde. Außerdem könnt ihr etwas außerhalb das Planetarium besuchen. Wir haben schon wieder Hunger und finden durch Zufall eines der besten und kuriosesten Restaurants unserer Reise. Die Grassagallina Osteria con cucina enoteca libreria. Gleichzeitig Buchhandlung, Weinhandlung und hervorragendes Restaurant für ein Mittagessen!

Gestärkt mit hervorragender Pasta, netten Gesprächen und natürlich – einem Glas Wein (in Italien übrigens typisch, auch zum Mittagessen) geht’s weiter Richtung Norden. Unser heutiges Ziel: Vicenza.

Nach ca. 1h 45Min. erreichen wir die Stadt, die als eine der ‚elegantesten Kunststädte‘ Venetiens gilt. Der berühmte italienische Architekt Palladio hat dort im 16 Jhdt. viele bedeutende Gebäude entworfen, die noch heute das Stadtbild prägen. Heute schlendern wir nur noch ein wenig durch das Stadtzentrum und freuen uns auf ein gutes Abendessen, damit wir morgen gestärkt die Stadt erkunden können.

Am nächsten Tag steht Sightseeing auf dem Plan. Das gibt es in Vicenza zu sehen und zu probieren:

  • Die Villa Rotonda (Ein Architektur-Highlight)
  • Das Teatro Olimpico (viel Geschichte aber wenig Spannung)
  • Die Basilica Palladiana
  • Die Gebäude und Paläste von Palladio (am Besten beim Stadtspaziergang bewundern)
  • Ein Gelato oder einen Kaffee mit musikalischer Untermalung auf der Piazza dei Signori
  •  Baccalà alla vicentina probieren (Ein Muss!)

Wir verabschieden uns von Palladio und Vicenza und fahren noch etwas weiter nördlich, um einen guten Freund zu treffen. Unser Ziel für heute ist Bassano del Grappa. Wie der Name bereits sagt – die Hauptstadt des Grappa! In nicht einmal 45 Minuten erreichen wir unser Ziel. Wir wohnen in einem Hotel direkt oberhalb des Zentrums der historischen Stadt.


Am Abend nimmt uns der Freund von uns mit für einen Aperitif in eine Bar, die gleichzeitig Frisör, Barbershop und hippe Aperitif-Bar ist. Etwas verrückt, aber es schmeckt. Danach fahren wir, etwas außerhalb von Bassano zu einem tollen Restaurant inmitten der Weinberge – irgendwo im nirgendwo – aber super romantisch. Im Restaurant Contrà Soarda gibt’s nicht nur eigenen Bio-Wein sondern auch tolles Essen – vom Feld / Weide auf den Tisch – in einer bezaubernden Location. Spezialität des Hauses: Rinder Tartar, welches direkt vor den Augen frisch zubereitet und verfeinert wird. Zum Abschluss gibt’s – na klar – Grappa!

Am nächsten Tag schauen wir uns in Ruhe die Stadt an. Das gibt es in Bassano del Grappa zu sehen und zu probieren:

  • Die Ponte Vecchio (Brücke aus der Renaissance von Palladio)
  • Das Poli Grappa Museum (mit Tasting)
  • Ein entspannter Spaziergang durch das Centro Storico (die historische Altstadt)
  • Der Civic Tower
  • Markt Tour und Home-Cooking Dinner mit einem Einheimischen (vorher online buchbar)

Abends fallen wir ins Bett und sind ziemlich platt von den Eindrücken der letzten Tage. Am nächsten Morgen geht es zurück in Richtung Venedig und damit zum letzten Stopp unseres Roadtrips durch Norditalien.

Nach 7 Tagen Roadtrip, Pasta, Vino und jeder Menge Geschichte und Architektur sind wir glücklich und froh, dass wir uns für diese Route entschieden haben. Italien und San Marino sind für uns immer eine Reise wert. Jede Region in Bella Italia hat Ihren ganz eigenen Charme, eigene Spezialitäten und ihre eigene Jahrhundertelange Geschichte und Traditionen – und nicht zuletzt wundervolle Menschen und Gastgeber. Obwohl wir privat und geschäftlich schon so oft dort waren, gibt es in Italien immer noch so viele Städte und Regionen, die wir noch sehen wollen und so viele kulinarische Highlights, die wir noch für euch testen wollen. Wir freuen uns schon auf’s nächste mal – dann soll es in die Region Apulien gehen 🙂 In diesem Sinne – Saluti – auf Italien!

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Kritik zum Roadtrip habt, freuen wir uns über euer Feedback in den Kommentaren. Gerne geben wir euch auch entsprechende Restaurant-, Café- oder Hoteltipps. Schreibt uns einfach oder schaut auf unserem Tripadvisor Profil vorbei.

Wir freuen uns über eure Nachrichten!